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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Gibt es alles an was wir glauben?
SweetChoosenManchmal sitze ich da und denke, gibt es all die Dinge an die wir so stark glauben??
Über einige Dinge habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht...


...gibt es Gott???
-ich mein , hat jemals einer von euch ihn gesehn? oder vielleicht gehört?
Es gibt Menschen die beten zu ihm, und dann geht alles glatt, und sie danken ihm das er ihnen geholfen hat....aber ist es wirklich Gott der da geholfen hat?
Also bei mir hat das noch nie geholfen, deshalb bin ich auch Atheist...(dazu gleich noch mehr)
Ist es nicht einfach nur die Überzeugung, das es etwas gibt woran die Menschen glauben, obwohl ES nicht mal eine Existens hat?!


...gibt es Liebe? und was ist Liebe wenn es sie gibt?!
- ist Liebe nicht nur eine bitter süße Art von schmerz?
Und wieso nennen wir es dann Liebe?
Wie kann man das definieren...?!


...Atheisten, sind das menschen die an niemanden glauben ..oder die nur an sich selbst glauben?
Und wenn sie an nichts glauben , haben sie dann nichtmals mehr selbstbewusst sein?


ich habe noch viele solcher fragen aber ich bitte euch mir eine antwort erst mal hier rauf zu geben...

habt spaß sweetchoosen
abyss[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]Manchmal sitze ich da und denke, gibt es all die Dinge an die wir so stark glauben??
[/B][/QUOTE]

=> glaubst du noch an den weihnachtsmann? nein! aber du hast mal daran geglaubt...

[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]
...gibt es Gott???
[/B][/QUOTE]

=> in meinen augen: nein. es gibt keine empirischen beweise für seine existenz.

[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]
Ist es nicht einfach nur die Überzeugung, das es etwas gibt woran die Menschen glauben, obwohl ES nicht mal eine Existens hat?!
[/B][/QUOTE]

=> die menschheit suchte von grund auf immer erklärungen für alles, was nicht auf den ersten blick offensichtlich waren. durch einen schöpfer erklären sie sich ihre existenz. heute wissen wir in etwa, wie es zugegangen ist, aber viele menschen können scheinbar das wissen nicht ertragen, daß wir nur eine laune der natur sind.


[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]
...gibt es Liebe? und was ist Liebe wenn es sie gibt?!
[/B][/QUOTE]

=> ich hoffe, daß es sie gibt - ich hoffe es wirklich. aber mich hat sie niemals erreicht, und langsam glaube ich, daß das auch niemals der fall sein wird.

[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]
...Atheisten, sind das menschen die an niemanden glauben ..oder die nur an sich selbst glauben?
[/B][/QUOTE]

=> atheisten glauben an keine irgendwie geartete höhere macht. manche glauben an sich selbst, andere nicht. aber das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

[QUOTE][i]Original geschrieben von SweetChoosen [/i]
[B]
Und wenn sie an nichts glauben , haben sie dann nichtmals mehr selbstbewusst sein?
[/B][/QUOTE]

=> wenn man nicht an sich glaubt, dann mangelt es einem schon an selbstbewusstsein, da hast du recht. aber das hat nichts mit atheismus an sich zu tun.

mfg

abyss
Der_PhilosophIhr habt kein Selbstbewusstsein.:)

Nun ja, beweise mir ersteinmal, dass es Gott NICHT gibt.:D
Dann kannst du damit anfangen.

Nun, die Liebe erreicht euch nicht? Das liegt daran, dass ihr sie nie ausgesendet habt, vielleicht vergrabt ihr euch zuviel in Selbstliebe, die eigentlich Selbsthass ist, darauf, nicht andere lieben zu können.

Nun, wenn ihr meint, alles bewiesen, dann sag mir doch mal WIE wir entstehen? Ich meine, WIE wird aus einer Zelle EIN MENSCH?! Da gibt es nur Beschreibungen, aber der genaue Vorgang ist nicht geklärt.
Und erkläre mir mal, wie das Universum entstanden sein soll.
Durch den Urknall? Was war davor? Wieso gab es diesen? WAS war der Urknall, wie konnte aus ihm ein Universum entstehen?

Nun, mit solchen Fragen habe ich mich vor 2-3 Jahren beschäftigt, fast schon kindisch.:D;)

Ach noch was: Alles eine Frage des Glaubens.
Wenn du nicht glaubst, dass es Gott war, dass es Gott gibt, dass er in dir ist, dann ist es wohl auch so.
Denn du kannst auch glauben, dass die Erde flach ist, du aus Antimaterie bestehst, oder dass dein Leben NUR ein elektrischer Impuls ist, die Frage ist nicht, was wahr ist. Das musst du selber für dich wissen. Entscheide, was deine Wahrheit ist.

MfG Der_Philosoph
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von abyss [/i]
[B]ich hoffe, daß es sie gibt - ich hoffe es wirklich. aber mich hat sie niemals erreicht, und langsam glaube ich, daß das auch niemals der fall sein wird. [/B][/QUOTE]
Bist Du Dir sicher, daß du nie Liebe erfahren hast?
Haben Dich Deine Mutter, dein Vater wirklich nie geliebt? Wenn das so ist, verzeih die Frage, und ich wünsch Dir, daß Du sie noch erfahren dafst.
Aber Der_Philosoph hat recht. Man kann nicht nichts-tuend auf sie warten.

~decay~
CyberpaganGegenfrage: glauben wir an alles, was es gibt? :rolleyes:
abyss[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Bist Du Dir sicher, daß du nie Liebe erfahren hast?
Haben Dich Deine Mutter, dein Vater wirklich nie geliebt? Wenn das so ist, verzeih die Frage, und ich wünsch Dir, daß Du sie noch erfahren dafst.
[/B][/QUOTE]

=> sorry, da hab ich mich falsch ausgedrückt; das natürlich, ich meinte jetzt die liebe im sinne einer herkömmlichen partnerschaft, nicht die liebe von eltern zum kinde oder ähnliches.

mfg

abyss
abyss[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]Nun ja, beweise mir ersteinmal, dass es Gott NICHT gibt.:D
Dann kannst du damit anfangen.
[/B][/QUOTE]

=> ich muss gar nichts beweisen - ich behaupte ja schließlich nichts von der existenz einer sache. die beweislast liegt auf deiner seite.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]
Nun, die Liebe erreicht euch nicht? Das liegt daran, dass ihr sie nie ausgesendet habt, vielleicht vergrabt ihr euch zuviel in Selbstliebe, die eigentlich Selbsthass ist, darauf, nicht andere lieben zu können.
[/B][/QUOTE]

=> vergraben? jap. in selbstliebe? keinesfalls. in selbsthass? schon eher, aber das ist wohl auch nicht der grund. aber das ist ja auch egal - das ist hier nicht das thema.

mfg

abyss
s1ckHehe...Cyberpagan...die etwas bessere Frage...
SchwarzbärOb es Gott gibt, bei wem die Beweislast liegt... Ich weiß es nicht.
Außerdem ein viel diskutiertes Thema hier. Aber an die Liebe glaube ich. Ich bin mir auch relativ sicher, daß es sie gibt, denn ich habe sie schon gefühlt. Zwar mag das in einigen Augen kein Beweis sein, für mich langt es aber. Ich habe für mich einfach beschlossen sie als Realität anzuerkennen.

Teilweise glaube ich auch an Gott. Allerdings eher in Form einer schöpferischen Quelle als an einen alles sehenden alten Mann.
Natürlich habe ich hierfür keine Beweise. Ich sage dann gerne glauben heißt nicht wissen. Da ich aber kaum glaube, daß mir hier jemand einen absoluten Gegen- oder Beweis, und ich benutze absolut hier sehr bewußt, Gott oder etwas Göttliches liefern kann, bleibe ich einfach bei meiner Theorie. Ich weigere mich an den Zufall zu glauben. (Punkt!)
Gevatter Tod@Philosoph:
Du schreibst, die Urknalltheorie ist unzulänglich, weil man fragen müßte was vor dem Urknall war. Wenn du einen Gott als Erklärung für unsere Welt (oder von mir aus für den Urknall) einsetzt, stehst du aber vor dem selben Problem. Woher kommt dieser Gott? Du siehst, du hast die Frage nur um ein Stück nach hinten verschoben.

Die Urknalltheorie befürworte ich, den für sie gibt es eine Vielzahl logischer Argumente und empirische Beobachtungen. Ich bezweifle, daß es der Wissenschaft jemals gelingen wird, festzustellen was vor dem Urknall war, aber wieso sollte man sich deswegen in die wilden Spekulationen der Religionen flüchten? Man sollte sich damit zufrieden geben, daß man über die "Zeit " vor der Zeit keine aussagen machen kann.

Auf die Frage, was für unsere Existenz verantwortlich ist, gibt es unendlich viel Antworten, da jede Antwort auf einer bestimmten Anordnung von Grundelementen (Gedanken, Worten, Silben, Buchstaben) besteht, deren Länge unbestimmt ist. Das heißt du kannst ebensoviele Antworten bilden, wie du Werte aus einer beliebig langen Reihe von Nummern bilden kannst.
Jeder, der ein bischen Fantasie hat, kann unschwer eine eigene Antwort, die es zuvor noch nicht gegeben hat, geben. Auch die Antwort der Atheisten, "es gibt keinen Gott und damit basta", ist eine Teilmenge dieser Antworten.

Welche aber der Antworten ist richtig? Da wir aufgrund der Natur der Frage keine empirischen Daten zur Verfügung haben, nehmen wir zunächst an, jede Antwort erhält die selbe Chance, wahr zu sein. Da die Gesamtergebniswahrscheinlichkeit der Gesamtmenge der Antworten 1 betragen muß (schließlich soll in dieser Menge jede mögliche Antwort enthalten sein), hat jede Antwort eine Wahrheitswahrscheinlichkeit von 1/n, wobei n die Anzahl der Antworten ist. Da n aber, wie ich oben gezeigt habe, gegen unendlich geht oder zumindest eine beliebig große Zahl ist, geht jede der einzelnen Wahrscheinlichkeiten gegen null.


Es ist also, anders ausgedrückt die unfairste Lotterie die man sich vorstellen kann. Wieso sollte man an ihr teilnehmen, in dem man sich für eine der Antworten entscheidet?


P.S.: Musikalisch wurde dieses Thema übrigens sehr schön von Deine Lakeien in "Sometimes" aufgegriffen.
Der_Philosoph[QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i]
[B]@Philosoph:
Du schreibst, die Urknalltheorie ist unzulänglich, weil man fragen müßte was vor dem Urknall war. Wenn du einen Gott als Erklärung für unsere Welt (oder von mir aus für den Urknall) einsetzt, stehst du aber vor dem selben Problem. Woher kommt dieser Gott? Du siehst, du hast die Frage nur um ein Stück nach hinten verschoben.

Die Urknalltheorie befürworte ich, den für sie gibt es eine Vielzahl logischer Argumente und empirische Beobachtungen. Ich bezweifle, daß es der Wissenschaft jemals gelingen wird, festzustellen was vor dem Urknall war, aber wieso sollte man sich deswegen in die wilden Spekulationen der Religionen flüchten? Man sollte sich damit zufrieden geben, daß man über die "Zeit " vor der Zeit keine aussagen machen kann.[/B][/QUOTE]
Hi Gevatter, ja, ich weis, du hast recht. Im Grunde verwirrt mich das selbst sehr, denn es geht einfach über das menschliche Bewusstsein, die Frage nach Gott bzw. was davor war, zu beantworten! Und Gott sagte (in Gespräche mit Gott), dass es eine Instanz über ihm gäbe, jedoch wäre das für uns zu schwer/nicht zu verstehen.^_^
Ich habe nicht abgestritten, dass es den Urknall gab, ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass es ihn gab! Jedoch war es Gott, der den ausgelöst hat.^_^ Aber die Frage erübrigt sich, weil ihr nämlich immer versucht, Wissenschaft und Religion/Spirituelles zu trennen bzw. Materie von etwas mysteriösem. Wenn aber Gott ALLES ist, dann war auch DAS er, und alles andere auch.:P;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i][B]
Auf die Frage, was für unsere Existenz verantwortlich ist, gibt es unendlich viel Antworten, da jede Antwort auf einer bestimmten Anordnung von Grundelementen (Gedanken, Worten, Silben, Buchstaben) besteht, deren Länge unbestimmt ist. Das heißt du kannst ebensoviele Antworten bilden, wie du Werte aus einer beliebig langen Reihe von Nummern bilden kannst.
Jeder, der ein bischen Fantasie hat, kann unschwer eine eigene Antwort, die es zuvor noch nicht gegeben hat, geben. Auch die Antwort der Atheisten, "es gibt keinen Gott und damit basta", ist eine Teilmenge dieser Antworten.

Welche aber der Antworten ist richtig? Da wir aufgrund der Natur der Frage keine empirischen Daten zur Verfügung haben, nehmen wir zunächst an, jede Antwort erhält die selbe Chance, wahr zu sein. Da die Gesamtergebniswahrscheinlichkeit der Gesamtmenge der Antworten 1 betragen muß (schließlich soll in dieser Menge jede mögliche Antwort enthalten sein), hat jede Antwort eine Wahrheitswahrscheinlichkeit von 1/n, wobei n die Anzahl der Antworten ist. Da n aber, wie ich oben gezeigt habe, gegen unendlich geht oder zumindest eine beliebig große Zahl ist, geht jede der einzelnen Wahrscheinlichkeiten gegen null.


Es ist also, anders ausgedrückt die unfairste Lotterie die man sich vorstellen kann. Wieso sollte man an ihr teilnehmen, in dem man sich für eine der Antworten entscheidet?


P.S.: Musikalisch wurde dieses Thema übrigens sehr schön von Deine Lakeien in "Sometimes" aufgegriffen. [/B][/QUOTE]

Du hast recht, eigentlich gibt es nicht DIE Antwort oder DIE Wahrheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und das bedeutet auch GENAU, dass sich JEDER seine EIGENE WAHRHEIT schaffen muss! Und das ist so und stimmt so, sonst würde das Ganze ja nicht funktionieren!:) Aber so hat eben, egal wie jeder trotz allem anderen, die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und zu Gott zurückzukehren...
noch was@oben: Die Urknalltheorie ist nur unzulänglich, weil einfach nicht weiter zurück gedacht wurde.;):D Ist halt aber auch sehr schwer.^_^ ..so far...
decay73Also das mit dem Gottesbeweis oder -nichtbeweis ist ja irgendwie eine unendliche Diskussion.
Ich denke aber, daß es da eigentlich nur drei Möglichkeiten gibt:
Entweder, man [I]glaubt[/I] an ihn (wie auch immer), oder man [I]glaubt[/I] nicht an ihn, oder man [I]definiert[/I] ihn so, daß es logisch nicht anders sein kann ("Gott ist ALLES"). :)

Zu dem, was der Ursprung von allem ist:
Ein (etwas berüchtigter) Member sagte hier einmal, es sei die Energie. Sie war immer da und sie wird es immer geben, denn Energie läßt sich nur umwandeln, aber nicht vernichten oder herstellen. Die Frage, wo die Energie herkommt, ist von daher nicht zulässig.:eek:

~decay~
FehlerHolza,

ich halte es für durchaus möglich das etwas gottgleiches gibt.
es ist die frage was man sich unter gott vorstellt.

natürlich kann man bibel & ähnliches nicht für voll nehmen.
aber die "funktion" gott gibt es schon länger als bücher & schriftrollen denke ich mal.

klar wurde viel mit gott rumgeworfen für alles was sich nicht erklären lies.
aber auch viele große kulturen hielten weiter an dem konzept eines oder mehrerer götter fest.
vielleicht haben sie einfach der puren logik nicht so einen hohen wert wie heutzutage beigemessen.

ich meine unser verstand ist jetzt auch nicht soo großartig, wer weis schon ob gefühl, instinkt in manchen breichen klüger ist?
und ein gehirn hatten auch die frühen menschen schon..
ob das nun dumm oder klug war, wage ich halt net zu beurteilen.

an die liebe glaube ich hingegen.
das schlimme daran ist einfach das sie weder gerecht verteilt wird noch, verläßlich ist.
und ja ich denke zu herz, gehört auch herzschmerz, umsonst gibts heute ja nichts mehr ;)

un wenn sie nicht gestorben sind, lebten sie glücklich bis ans ende ihrer tage, halte ich für voreillig oder für eine anspielung auf einen frühen unfalltot..

Gruesse

Fehler
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]Hi Gevatter, ja, ich weis, du hast recht. Im Grunde verwirrt mich das selbst sehr, denn es geht einfach über das menschliche Bewusstsein, die Frage nach Gott bzw. was davor war, zu beantworten! Und Gott sagte (in Gespräche mit Gott), dass es eine Instanz über ihm gäbe, jedoch wäre das für uns zu schwer/nicht zu verstehen.^_^
[/B][/QUOTE]

Hä, hast du ihn etwa belauscht? Oder steht das in der Bibel, wär mir nicht bekannt, obwohl ich zugeben muß daß ich sie nicht gelesen habe ;-)

Ich habe aber schon vor langem mal, unabhängig von bisherigen Philosophen und Religionstiftern die Theorie aufgestellt, daß es in Wirklichkeit eine unendliche Kette von Göttern gibt, und es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir auch Götter werden, die neue (potenzielle) Götter erschaffen, z.B. im Rahmen einer KI. Hab mir überlegt, das im großen Stil aufzuziehen und Guru zu werden, aber das war mir dann doch zu blöd *ggg*



[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]
Ich habe nicht abgestritten, dass es den Urknall gab, ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass es ihn gab! Jedoch war es Gott, der den ausgelöst hat.^_^ Aber die Frage erübrigt sich, weil ihr nämlich immer versucht, Wissenschaft und Religion/Spirituelles zu trennen bzw. Materie von etwas mysteriösem. Wenn aber Gott ALLES ist, dann war auch DAS er, und alles andere auch.:P;)
[/B][/QUOTE]

Könnte aber auch genau sogut sein, daß der Urknall von einem grünen, schleimigen Wesen ausgerotzt wurde. Alles möglich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]
Du hast recht, eigentlich gibt es nicht DIE Antwort oder DIE Wahrheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und das bedeutet auch GENAU, dass sich JEDER seine EIGENE WAHRHEIT schaffen muss! Und das ist so und stimmt so, sonst würde das Ganze ja nicht funktionieren!:) Aber so hat eben, egal wie jeder trotz allem anderen, die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und zu Gott zurückzukehren...
noch was@oben: Die Urknalltheorie ist nur unzulänglich, weil einfach nicht weiter zurück gedacht wurde.;):D Ist halt aber auch sehr schwer.^_^ ..so far... [/B][/QUOTE]

Da wo keine Zeit und kein Raum existiert, also vor dem Urknall, liegt es in der Natur der Sache daß jede Aussage nur Spekulation ist ;-)

Aber hast Recht, jeder sollte wenn dann zu seinem eigenen Religionsstifter werden als das Zeug von anderen nachzuplappern.
Der_PhilosophHm, hast mir interessante Antworten gegeben und über das Thema kann man echt gut nachdenken.^_^
Werd mir mal verstärkt die Thematik vor Augen führen.;)
Ja, wir sind Götter und Schöpfer, hm, ich weis nicht, ob wir neues bzw. neue Götter erschaffen können, aber eigentlich denke ich schon, da WIR ja angeblich die Erde für UNS erschaffen haben und um in unserer Existenz darauf zu lernen und zu erfahren!
@Urknall oder Alles andere: Alles ist möglich.:P;):D

Hm, es gibt halt nur Spekulation, aber was ist denn Spekulation und wann ist sie wahr, wann nicht, wann möglich, wann nicht?:)

Ich denke, früher haben sicher einige Menschen darüber spekuliert, ob es noch andere Planeten gibt, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder die Erde um die Sonne. Ob die Erde platt ist, ne Kugel oder sonstwas anderes...Nun, jetzt ist es bewiesen.
Heißt Spekulation: 1. das es wahr sein kann 2. das es nicht wahr sein kann 3. das es wahrsein muss 4. nichts von dem?!?! ^_^:rolleyes:
BlenderGibt es Gott?
Angeblich soll im All einmal eine blaue Energiesignatur entdeckt worden sein, die sich kein Wissenschaftler erklären konnte. Und so kam die Theorie auf, dass es sich dabei womöglich um den Pfad zu Gott selbst handeln könnte. Allerdings wurden diese Mutmaßungen nicht weiter mit profunden Beweisen untermauert und verloren sich mit der Zeit im Gros der Spekulationen bezüglich dieses Themas, die es ja nun wie Sand am Meer gibt. Ich könnte vielleicht etwas dezidierter darauf antworten, wenn ich endlich einmal die Zeit fände, mir ein einschlägiges Buch mit dem Titel "Gott, der Mensch und die Wissenschaft" vorzunehmen. ^^

Gibt es Liebe?
Sicherlich gibt es sie. Aber nur für all jene, die ihr offen entgegentreten und sich nicht von irgendwelchen Vorurteilen, Enttäuschungen oder Ängsten dazu verleiten lassen, sich vor ihr zu verschließen. Das führt dann zumeist zu einer lebenslangen Skepsis gegenüber diesem nicht wirklich greifbaren Begriff.

Glauben Atheisten an niemanden - nicht einmal an sich selbst?
Doch. Atheisten sind der Auffassung, dass es keine höhere Instanz gibt, die über uns wacht, was ich schon als GLAUBEN erachten würde. An sich selbst zu glauben, hat jedoch rein gar nichts mit der religiösen Form des Glaubens zu tun.
lizardzu "gott": dieses thema ist inzwischen so hoffnungslos ausgelutscht, dass ich mir nicht die mühe mache, noch irgendetwas dazu zu tippen. wen miene meinung interessiert, kann sie fast vollstäntig in den beiträgen von abyss und vor allem Gevatter Tod nachlesen (gj @ gevatter :)).


zum thema liebe habe ich allerdings einiges beizusteuern. ich habe mich ja schon immer für furchtbar schlau gehalten, deshalb habe ich die sogenannte "Eintopf-Theorie" entwickelt:

Liebe ist nicht einfach EIN gefühl, sondern eine Fülle verschiedener gefühle. dazu gehören zum einen die instinkte, wie der fortpflanzungstrieb, das kindchenschema, diverse sexualhormone etc. und zum anderen "menschliche" gefühle, wie freundschaft, das bedürfniß nach konversation, die suche nach einem lebenssinn (familie), der drang nach zärtlichkeit (wobei der vielleicht auch zu den instinkten gehört), selbstverständlich auch eifersucht, besitzerstolz usw.
Wenn man das alles in einen Topf wirft und kräftig umrührt, bekommt man einen derartig dicken Eintopf, dass die einzelnen bestandteile kaum noch zu unterscheiden sind. Zudem schlägt einem dieser eintopf schwer auf den geistigen magen, sprich die vernunft und das urteilsvermögen, was ihn noch schwieriger (logisch) zu verdauen macht. So erklärt sich, dass liebe so schwer zu definieren/beschreiben/klassifizieren ist und man sie gerne auf höhere mächte, seelenverwandtschaft und sonstigen aberglauben zurückschiebt.

da ich bis dato von der liebe weitgehend verschont wurde, glaube ich in meiner kurzsichtigkeit den nötigen weitblick über den sachverhalt zu haben. kurz gesagt: ein freund, der dir gerne zuhört, den du sexuell attraktiv findest und mit dem du gerne eine zukunft aufbauen würdest, ist die liebe deines lebens :D
LaChatteGibt es Gott? Kommt darauf an, wie man ihn definiert. Was es bestimmt gibt, ist ein Hintergrund, eine Bühne, auf der sich unsere Welt, die Natur, die Naturgesetze abspielen, und dies könnte man Gott nennen. Welche Eigenschaften dieser Gott aber hat, oder auch nicht, ist eine andere Frage. Und welche Eigenschaften jede/r von euch einem Gott zuschreibt, wieder eine andere.

Gibt es die Liebe? Ja, bestimmt.

Aber so?

[QUOTE]kurz gesagt: ein freund, der dir gerne zuhört, den du sexuell attraktiv findest und mit dem du gerne eine zukunft aufbauen würdest, ist die liebe deines lebens [/QUOTE]

Nein, denn da fehlt ein entscheidendes Kriterium: die Schmetterlinge im Bauch, die rosa Brille, die Höhenflüge, die Herzklopfer, das sehnsüchtige In-den-Sonnenuntergang-schauen... eben all das Emotionale. Aber, Lizard, wie gesagt, da du das noch nie erlebt hast, kannst du auch nicht darüber schreiben...

Einverstanden bin ich, wenn du sagst, dass die Liebe viele verschiedene Aspekte beinhaltet. Was auch noch dazu kommt: Liebe ist früher oder später auch eine Entscheidung, die man treffen muss. Wenn die rosa Wolken sich mal etwas verzogen haben, gibt es in der Regel Arbeit. :p
lizard@LaChatte: du hast unrecht. das "emotionale" ist der punkt, auf den ich am stärksten eingegangen bin:
die rosa brille, die schmetterlinge, das herzklopfen (aufregung) etc. sind alles symptome des eintopf-syndroms :D wenn man mal genauer hinsieht, stellt man fest, dass die schmetterlinge irgendwo eine ähnlichkeit mit einem adrenalinschock haben, was auf eine hormonelle ursache schließen lässt. tatsächlich haben hormone vor allem am anfang der beziehung eine sehr entscheidende rolle. wusstest du, dass männer in einer studie fotos von frauen bekommen haben, deren aussehen sie bewerten sollten. als sie nach einem durchgang mit einigen 100 fotos unwissentlich einem "liebeshormon" ausgesetzt wurden, wurden ihnen die selben fotos in anderer reihenfolge wieder gezeigt und siehe da, das "beauty-meter" schlug im schnitt viel positiver aus ;)

achja: dort wo die "arbeit" anfängt, hört die "wahre", bedingungslose liebe eigentlich auf. das was dann anfängt, nennt man "beziehung", "familienplanung", ehe" etc.



P.S.: was meinst du mit "bühne"? ich würde darunter jetzt unmittelbar die raumzeit verstehen, aber das hast du sicher nicht gemeint, oder?
WinterWolfIhr vergesst alle eines, wie es scheint:

Letzten Endes ist alles nur Spekulation *g*



Und es ist nur logisch anzunehmen, dass es weit mehr gibt, als wir je wahrnehmen werden... Punkt.

Ach ja, noch was: Auf der einen Seite behaupten, dass man denkt, es gäbe etwas "Höheres" (whatever...) und zugleich den Wahrheitsgehalt der Bibel anzuzweifeln ist paradox.

Mal ehrlich: Wer von euch hat sich je WIRKLICH mit der Bibel beschäftigt? Welcher Narr nimmt gewisse Geschichten (die in erster Linie als Veranschaulichung bestimmer Prinzipien zu werten sind) wortwörtlich?

Meine (Fake?)Meinung: Der Mensch ist weder intelligent noch vernunftbegabt *g*
Dodo@ Winterwolf:

Zitat: "Ach ja, noch was: Auf der einen Seite behaupten, dass man denkt, es gäbe etwas "Höheres" (whatever...) und zugleich den Wahrheitsgehalt der Bibel anzuzweifeln ist paradox."

Die Bibel ist ein Buch gesammelter Ereignisse von vor 4000 Jahren bis irgendwann nach Christus.
Allein eine Auslegung eines Sachverhaltes ist eine Anzweiflung eines Wahrheitsgehaltes. Um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, ist es aber unabdingbar, die Bibel auszulegen.

Beispiel (mein Liebelingsthema): Mariä unbefleckte Empfängnis. Das ist keine Wahrheit. Biologisch unmöglich. In meinen Augen nachträglich von irgendwelchen Päpsten/Kardinälen/Priestern/... geändert, um die unkritische damals mittelalterliche und die heutige Bevölkerung glauben und hörig zu machen.

Nachforschungen ergaben (ich glaube, es war Adolf Holl: 'Jesus in schlechter Gesellschaft'), daß Maria wahrscheinlich von einem anderen Mann schwanger war als von Josef, und zwar VOR der Ehe (was damals wohl schon als brisantes Thema galt), Josef aber kulant war, Maria trotzdem geheiratet und das Kind (Jesus) anerkannt hat. Warum sollte es früher anders gewesen sein als heute.
Wenn man betrachtet, wie sich die Kirchen in das sexuelle und sonstige Privatleben ihrer Schäfchen mischt (damals wie heute) und diktiert, was Sünde ist und was nicht, und wozu auch bis heute (!!!) der voreheliche Geschlechtsverkehr gehört, ist es nicht verwunderlich, daß in der Bibel, DER Grundlage der abendländischen Kirchen, die Geschichte von der unbefleckten Empfängnis auftaucht.

Und ich bin überzeugt, daß es eine Reihe tiefgläubiger Menschen gibt, die tagtäglich die Bibel anzweifeln, und ich finde eher, daß es paradox ist, zu glauben und den Wahrheitsgehalt der Bibel NICHT zu hinterfragen.

Um Mißverständnissen von vornherein aus dem Weg zu gehen: Ich selber bin Atheist und nicht im geringsten gläubig.

Dodo :)


@lizard: Mir hat Deine Erklärung zu 'Liebe' gefallen. Ist Deine Theorie auch auf mehrere Menschen übertragbar oder an eine Person gebunden? Quasi als Teilung der Aufgabenbereiche?

Dodo :)
lizardich fürchte ich habe deine frage nicht ganz verstanden...
willst du wissen, ob ich die eintopf-theorie für auf alle menschen anwendbar halte (ja das tue ich... zumindest auf die meisten "zivilisierten" liebenden) oder willst du auf die frage der vielehe hinaus?
Dodo@ lizard:

nein, mir war schon klar, daß man die eintopf-theorie für alle menschen anwenden kann.

mein gedanke war, daß man sich ja im laufe seines lebens nicht nur in eine person verliebt. manchmal auch gleichzeitig in mehrere. klar kann man dann aus der einen beziehung in die andere wechseln und sozusagen nebeneinander polygam sein.
nur: das löst ja das problem nicht - der eine hat eigenschaften, die der andere nicht hat, man entwickelt sich unterschiedlich weiter und empfindet vielleicht nicht mehr dasselbe wie vor 5 jahren für seinen partner.

dann lernt man andere interessante leute kennen, und man fängt beziehungen zu denen an, gleich welcher art. was machst du dann mit deinem eintopf? sagst du: okay ... diese personen interessieren mich nicht weiter, ich hab ja schon eine, auch wenn's grade nicht so läuft, oder sagst du: okay. im eintopf gibt es viele sachen. es wird zeit, auszusortieren und neu zu kombinieren.

hoffentlich kannst du jetzt was damit anfangen, ich habe manchmal probleme, meine gedanken in worte zu fassen.

Dodo :)
hard_pNiemand soll sagen er habe von gott nichts erfahren.
Denn jeder kann den Beweiss an Gott in der schöpfung sehen.

denn es ist viel schwieriger an den Aheitsmus "hoffentlich hab ich es richtig geschrieben" als an Gott.

Urknall ein tennisballgroßes stück materie ist explodiert und daraus sind planeten entstanden die um die sonne kreisen. und dann und auf einmal sind aus dem nichts bakterien, die sich dann zum Affen. und nun zum menschen entwickenlt haben.
"ja genau ihr seid alle mal affen gewesen"

Denkt nach ist es nciht viel logischer das Gott das alles geschaffen hat.

Seid ihr Affen oder seid ihr die schöpfung Gottes??

"wieviele Affen kennt ihr die in ein Forum posten können?"
Phoenix1384zu deiner letzten Frage: Ich kenne genug Affen, die in ein Forum posten können! Dazu brauch ich nur mal aus dem Fenster zu sehen...

Wenn Gott das alles so geschaffen hat, wie es ist, warum hat gibt es dann noch so etwas wie "Entwicklung"? Warum z.B. werden Bakterien immun gegen Penezilin? Warum entstehen immer neue Krankheiten? Soll das so eine Art Kontrollmechanismus von Gott sein, dass wir uns nicht zu sehr von dem fortentwickeln, was ER sich gedacht hatte? Könnten wir dann nicht gleich sämtliche Forschungen und Wissenschaften und Maschienen und Technik usw. einstampfen??

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