| My anguish | Hab grad was gefunden. wollte euch das nicht vorenthalten. Ich finds sehr interessant. Als Albert Einstein gestorben war, wollte man ihm im Himmel (es geht nich darum, obs den gibt oder nich) wegen seiner großen Verdienste um das Wissen und Forschen eínen Wunsch erfüllen. Einstein bedachte sich lange und sagte: Wenn ich wirklich einen Wunsch frei habe, möchte ich doch jetzt in Erfahrung bringen, woran ich in meinem Denken und Forschen immer wieder gescheitert bin. Und Einstein erbat sich, von Gott selbst die Weltformel zu hören. Gott began, eine lange und komplizierte Formel aufzusagen. Einstein hörte ausfmerksam zu,stutze bald,schüttelte den Kopf, wurde immer unwilliger und rief schließlich: Aber diese Formel ist voller Fehler. Da lächelt Gott und sagte: Ich weiß. |
| LaChatte | Mich erinnert es an ein Buch, das ich einmal flüchtig durchgeblättert habe - es ging darum, dass unsere Welt auf winzigen Asymmetrien aufgebaut ist, sonst könnte die Materie nicht existieren... Unsere Welt ist per se nicht perfekt. Und dann an die griechischen Tempel - deren Architekten hatten mit voller Absicht immer einen kleinen Fehler in der Symmetrie hineingebaut, da sie sich sagten, dass Perfektion den Göttern vorbehalten sei. Eine gesunde Einstellung, finde ich. |
| winter | wenn die welt perfekt wäre würde es auch nicht so viel krieg und hass und leid und armut geben. |
| My anguish | [QUOTE][i]Original geschrieben von winter [/i] [B]wenn die welt perfekt wäre würde es auch nicht so viel krieg und hass und leid und armut geben. [/B][/QUOTE] Strell dir ma vor, das würds nich geben. Wir hätten nur Friede Freude Eierkuchen... |
| Supernova | [QUOTE][i]Original geschrieben von winter [/i] [B]wenn die welt perfekt wäre würde es auch nicht so viel krieg und hass und leid und armut geben. [/B][/QUOTE] Nö, das hat damit nichts zu tun! Krieg, Hass, Armut, das alles ist die Schuld der Menschen! Die Menschen sind nicht (mehr) perfekt. |
| Ianus | wenn die realität auf fehlern aufgebaut ist, wo äußern die sich dann? und zur geschichte: gott hätte ihm doch nur die quantentheorie um den kopf hauen müssen und einstein wäre schreiend durch den himmel geflitzt. und überhaupt: wenn es eine weltformel und einen gott gibt, so ist dieser gott die weltformel, davon ausgehend, dass ein gott das ist, wofür ihn die menschen halten: allmächtig und willkürlich euer ianus |
| My anguish | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ianus [/i] [B]wenn die realität auf fehlern aufgebaut ist, wo äußern die sich dann? [/B][/QUOTE] gute Frage... |
| Vinter | Hallo, > und überhaupt: wenn es eine weltformel und einen gott gibt, so ist dieser gott die > weltformel, davon ausgehend, dass ein gott das ist, wofür ihn die menschen halten: > allmächtig und willkürlich Ich weisz nicht, ob man dem so vorbehaltlos zustimmen kann. Denn einmal unabhaengig davon, als was nun ein Philosoph "Gott" sehen mag, mit dem, was sich der Normalmensch unter "Gott" vorstellt hat eine Weltformel ja nun absolut nichts gemein. Was wuerde es denn fuer einen Sinn machen, zu einem (ob nun willkuerlichen oder gelenkten) Gesetz zu beten? Aendern laesst sich an dem, was als Ergebnis einer Formel steht, nichts, es sei denn, die Formel wird veraendert, oder die eingesetzen Variablen aendern ihren Wert. Solch eine Ansicht ermutigt ja nicht wirklich dazu, auf das Prinzip Hoffnung zu setzen und sich dieser Macht einfach anzuvertrauen, oder? Das wuerde nur bei einer Art Bewusstsein Sinn machen, nicht bei einem blinden Prinzip. Um beim Modell zu bleiben, wird der gemeine Katholik "Gott" eher als denjenigen sehen, der das Prinzip anwendet, also die Variablen einsetzt. An dieser Stelle kann naemlich scheinbar etwas veraendert werden, falls man sich gnadenlos selbst ueberschaetzt. Gruss, Vinter |
| Ianus | genau deswegen habe ich mich entschlossen, dem "allmächtig" noch ein "willkürlich" anzuhängen, um die möglichkeit der intervention offen zu lassen. persönlich glaube ich nicht an götter. für mich gibt es gesetze und ein schicksal, das davon abhängt. und ändern sich die gesätze, ändert sich das schicksal doch nicht, denn die veränderungen der gesetze läuft wieder auf der basis von anderen gesetzen. aber mir gefällt das gedankenspiel mit einem gott, und welche rolle er spielen müsste, gäbe es keine gesetze, sondern nur ihn. würde er sich um alles kümmern? warum müsste er gesetze erschaffen? würde er nach gesetzen handeln? nur so ein gedankenspiel euer ianus |
| KrypticAngel | Hallo! Was die Weltformel betrifft. Dürrenmatt hat ein Stück namens 'Die Physiker' geschrieben. Es handelt von drei Physikern. Der erte hat die Weltformel gefunden, und ist freiwillig in ein Sanatorium gegangen. Zwei Physiker, die für Geheimdienste arbeiten, lassen sich in eben dieses Sanatorium einliefern, um an die Formel zu gelangen. Das Stück hat einen überraschenden schluss..... Schönen Tag noch... greets |
| DunklerSchatten | Wie soll ein Mensch den Plan eines Gottes verstehen??? |
| fallen Leaf | sollte er es überhaupt .. ? |
| Seneca | Kann ein Regenwurm den Regenbogen verstehen...? Unsere beschränkte Wahrnehmung scheitert ja schon am Offensichtlichen. Oder anders gesagt, Ein Physiker kann z.B. mit so etwas wie Gravitation rechnen, aber er kann ihre Natur nicht erklären...! |
| Supernova | Na ja... Eine Weltformel an sich, wird es vielleicht so nicht geben. Und, ich gehe keineswegs davon aus, dass sie "Fehler" beinhaltet. Dafür funktioniert unser Universum viel zu perfekt. Außerdem könnte kein Mensch diese Theorie wohl ansatzweise und vor allem so schnell und einfach begreifen, und sogar die Fehler darin erkennen. Aber, das ist ja nicht so gemeint... |
| Totes Herz | Die Frage die sich stellt ist doch eigentlich die, 1. gibt eine Formel für den Kosmos ( Kosmos auch als übergeordnete Ordnung ) ? 2. gibt es eine Formel für das Sein im Kosmos? Zu 1. wird bestimmt irgend jemand mal ne Formel finden die immer wieder neu überarbeitet wird. Zu 2. wird es nie eine Formel geben können da die Antwort außerhalb unserer Existenz liegt. Wir sind zwar mit dem unendlichen Sein in jedem Augenblick verbunden, jedoch verschließt es sich uns unserer Sinne, da auch sie, die Sinne den zeitlichen Fesseln unterliegen. Dies ist ja überhaupt das Problem des empirischen Denkens und seinem Versuch alles einordnen zu müssen. Selbst die moderne Philosophie fällt über diesen Stolperstein. Das Sein zu erklären, zu deuten ist unmöglich da unsere Worte, unsere Begriffe das Sein nur schwach berühren. Es gibt darüber viel zu sagen, doch wer hat schon Augen zum sehen und Ohren zum hören? Wer ist schon fähig sich selber zu vergessen um das Sein zu umfangen? Jetzt noch ein kleines Bonbon von einem indischen Meister! Bevor der Gedanke die Kraft umarmend die Welten zeugte, war es die Wonne die den Gedanken gebar und als das unendliche endlose Wonne umfing wurden die Welten. In diesen Sinne |
| Fayve | naja wenn man mal einen gott ausschließt und sich sicher wäre das die wissenschaft alles endeckt hätte und es richtig wäre und wenn dann noch alles einem gesetzt folgen würde das lögisch wäre könnte man eventuell sachen berechen zukunft aber da man so viel teile berchnen müsste(universum is riesig) und man nie alles refassen könnte könnte man nie eine vollständige berechnung fertig bringen wenn sich alles in berchenbaren bahnen bewegt kann man eventuell sehen wohin sich etwas wie bewqegt wan es da ist und so weiter |
| Totes Herz | Wenn, wenn , wenn................... ist nicht die Antwort. Wenn einem das wenn Glücklich macht, dann ok Das Fragen ist die Anwort! |
| Fayve | ich setze gerne vor vieles ein wenn woher kann ich denn wissen ob die grundlagen auf denen meine theorien bestehn vollständig/richtig sind ich kann mir ja nie richtig sicher sein nagut mal ein beispiel zu dem was ich geschrieben habe wenn wir wissen wollen wie der nächste tag ablaüft Können wir versuchen es uns vorzustellen dabei zieht man dann alles in betracht was passieren könnte aber es wird immer unvollständig sein weil man nie alles erfassen kann aber manchmal wird es zutreffen können weil etwas nicht anderes kommen konnt und man wusste es halt |
| Totes Herz | [U]Wenn[/U] ich mir immer meine Schritte überlege, was [U]dann[/U] passiert komme ich nicht vorwärts. Versteh mich nicht falsch, das Sein ist für mich etwas wesentliches und nicht etwas daher gelabbertes. Ich durchdenke das Sein seit über 20 Jahren und glaube mir die Perspektive verändert sich von Jahr zu Jahr. Was passiert [U]wenn[/U] ich mich nicht mehr wichtig nehme.? Wenn....., dann......... Wenn du mir das gibst , dann bekommst du dass! Wenn......, dann............ dass ist nicht der Schlüssel zur Weltformel, nicht die Antwort auf die Frage des Seins. Ich kann [U]wenn[/U] ich will in der Nase bohren, dass bringt mir vielleicht momentan ne kurze Befriedigung, lösst aber nicht das Problem des Daseins an sich. Glaub mir, ich bin mittlerweile soweit das Dasein nicht mehr als Problem anzusehen sondern lediglich und ganz einfach als Tatsache. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Wertung. Kein [U]wenn[/U] und aber, kein gut und böse. Dualität herrscht nur bis an die Grenze unseres eigenen Verstehenwollens. Es gibt aber etwas darüber, bloss dass jetz darlegen zu wollen wäre etwas zu mühsam. |
| MadJack | Abend, Ich hoffe ich verstehe euch richtig... : Im physikalischem Sinne: Die Weltenformel, die einheitliche Theorie der Elementarteilchen. Eine Theorie, die die gesammten Wechselwirkungen zwischen Teilchen beschreiben würde. Die Weltenformel im philosophischen Sinne: "Die Weltenformel entspricht dem literarischen Topos von der absoluten Erkenntnis bzw. dem Motiv des wissenschaftlichen Schlüssels zur Welterklärung und Weltbeherrschung" [Erläterungen und Dokumente - Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker - Reclam] Der Rand unseres Aquariums Möglich ist auch, das die Menschheit nicht fähig sein wird, die Weltenformel zu formulieren, da sie das System nicht im ganzen betrachten kann.* Und auch im Kleinen sind wir nicht fähig, das Verhalten eines einzigen Atoms gesetzmäßig zu beschreiben, da wir nicht fähig sind, dieses zu messen. *(Vielen Dank an Totes Herz, die Möglichkeit besteht, in der Tat) Um meine persönlichen Ansichten zu dem Thema auszudrücken, nehme ich mir die philosophische Anschauung als Definition. Dem Menschen wird durch die Erkenntnisse der Wissenschaft, gottähnliche Macht verliehen; - Ich halte Einstein für den Erschaffer einer solchen Weltenformel. Er erschuf das gedankliche Konstrukt, das die Atombombe ermöglichte. Ein Genie zeigt uns die Gesetzmäßigkeiten der Realität und wir nutzen diese Gesetzmäßigkeit um damit einen kalten Krieg zu führen. Ein Genie? Ein Genie, das nicht genial genug dafür war, den Schaden seiner Entdeckungen abzusehen? Vor der Wasserstofbombe warnten Wissenschaftler, man solle sie nicht testen, da der Zerfallsprozess in Wasserstoff unter Umständen nicht aufzuhalten sei. Trotzdem trieb man den Start der H-Bomben-Tests voran. Was nutzt uns eine Weltenformel? Ich sage das nicht gerne, da ich Kunst und Wissenschaft für die absoluten Blüten der Zivilisation halte. Und ich träume schon lange von einem Utopia, in der sie die einzigen Ausdrucksmittel sein werden. Die Weltenformel, sie wird uns nichts nutzen, da wir nicht mit ihr umgehen können. Diese Weltenformel würde mehr Schaden anrichten, als sie von Nutzen ist. Wir sind technisch stark vorangekommen. Geistig und Sozial, ist die Entwicklung des Menschen auf der Strecke geblieben. Wir brauchen keine Weltenformel um zu leben. Wir bräuchten Vernunft um endlich leben zu dürfen. |
| Totes Herz | @MadJack Mahlzeit Ich gebe dir recht, wem nützt überhaupt so ne physikalisch, mathematische Weltformel. Klar den Wissenschaftlern natürlich, aber der Menschheit? Der wissenschaftliche, eigentlich ja technisch wirtschaftliche Fortschritt, hat nur einer kleinen Minorität zur Macht verholfen und hält sie an der Macht. Ein Grossteil der Menschheit darbt nach wie vor noch dahin. Zivilisation wie es zivilisierten Ländern sehen, wird hoffentlich nicht des menschlichen Seins letzte Hymne sein. Ich hoffe eher der spirituelle Anarchismus. |
| Fayve | erst mal ich halte einstein nicvht füt nicht intiligenter als andere... es ist etwas zu viel verlangt alles zu wissen wenn du alles wissen wilst naja dann viel spaß auserdem woher wissen wir das die grundlagena auf denen die antwort für alles basiert sich nicht verändern können |
| Totes Herz | Also ok, Einstein war ein genialer Physiker. Zur Problematik der Seinsfrage die sich mit keiner Weltformel beantworten lässt, hätte er wahrscheinlich nur müde gelächelt. Alles wissen zu wollen? Wer will denn das schon? Die meisten trifft ja schon der Schlag wenn sie über Ihren eigenen Suppentellerrand schauen müssen. Nicht alles wissen wollen. Nur den Mut zu haben alles zu vergessen, selbst die eigenen Vorstellungen von Zeit und Raum. Dein Einwand ist gut ich kann im physischen Kosmos nie alles Wissen da es sich laufend verändert. |
| Montrose | @LaChatte. Ich könnte mir vorstellen, daß eine Asymmetrie auch aus ästhetischen Gründen angelegt wurde. @Totes Herz. Vielleicht wurde der Kosmos nur erschaffen, damit sich der Mensch in dieser unendlichen Ruhe von seinen Gedanken erholen kann. Irgendwie kann ich der Physik und der Astronomie überhaupt nichts abgewinnen, weil sie für mich als Mensch völlig wurscht ist. |
| Fayve | nach was suchen wir eigentlich nochmal genau -eine antwort auf alles oder den sinn des lebens oder den sinn unseres besethens |
| Cthugha | So wirklich nützen würde uns eine Weltformel nicht. So sie denn alles beschreibt, könnte man mit ihr der Gegenwart "hinterherrechnen". Bis in die Zukunft käme man nie, da die Rechenmaschine ja seine eigenen Rechnungen berechnen müßte. Natürlich könnte man zahlreiche interessante Phänomene mit ihr beschreiben, doch auch diese wollen vorher erforscht werden. Interessanter wäre die Frage danach, warum die Welt dieser Formel gehorcht, denn die reine Existenz einer Formel liefert noch lange nicht ihre korrekte Interpretation. Abgesehen davon bleibt immer die Frage, wie der Mensch eine solche Formel einsetzen würde. In aller Regel, wird jedes Wissen, das zum Waffenbau eingesetzt werden kann, als erstes auch dafür benutzt. Zivile Nutzungen kommen dann erst und bleiben meistens unbemerkt, weil sie weniger auffällig sind. Geben tut es sie aber ohne Zweifel und wir alle profitieren manchmal davon. Schließlich freut sich jeder, der Schwingungen in Physik in der Schule nicht leiden konnte, darüber, dass der Stoßdämpfer in seinem Auto funktioniert und nicht erst langsam zurückschwingt. Wir sind wohl nur alle zu paranoid um das Wissen vernünftig zu gebrauchen. |
| Chimonas | Ich glaube nicht das es soetwas wie eine Weltformel (noch) gibt. Fuer mich liegt das einfach in einer Welt vor unserer Zeit. Und gaebe es sie doch, hoffe ich nicht, der Mensch faende sie, denn das er damit etwas "vernuenftiges" anstellen wuerde, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Gruss Chimonas |
| Fayve | naja wissenschaftlichgesehen läuft ja alles nach gewissen gesetztmäßigkeiten also formel jetzt fang ich wieder mit "wenn" an wenn die alle richtig sind und wenn man alles erfassen kann dann könnte man den nächsten tag berechnen aber man kannn nicht alles erfassen aber müssen wir wissen was morgen passiert? sollten wir nicht nach etwas anderem suchen also es reicht mir wenn ich mir forstelle was morgen passiert und ich ungefähr weiß wie alles funktioniert |
| DunklerSchatten | Ich denke, dass unsere Wissenschaften niemals alles entdecken werden können. Es begint doch schon damit, dass es verschiedene Dimensionen gibt; einige unter uns, andere über uns. Wie wir wissen, kann man nur jeweils von der höheren Dimension aus, über die untere "herrschen", sprich wir haben Kontrolle über diese, können Veränderungen übernehmen usw. Und hier kommt mein Einwand. Niemals werden wir auf höhere Dimensionen zugreifen können, werden diese sogar nicht einmal mit unserem Verstand erfassen können... - Zudem: Es ist nicht und wird niemals möglich sein, in die Zukunft zu sehen. Das Problem besteht nämlich darin, dass sobald man seine Zukunft kennt, sie somit so fort ändert. Weitestgehend wäre es vielleicht möglich an Hand von verschiedenen, gegebenen Entscheidungsmöglichkeiten, eine Vielzahl an möglichen Zukunftsvarianten zu ermitteln, doch wie soll ein LOGISCH denkender Computer unvorhersehbare Dinge vorhersehen wie zum Beispiel Entscheidungen, die aus dem Bauch heraus entstehen(aus dem Bauch heraus=oft nicht unbedingt logisch)? Aber vielleicht ist dies sogar ein Teil dieser Formel, die ein Menschen aber meiner Meinung nach niemals begreifen kann. Einfach weil er "nur" ein Mensch ist. Hier wären wir im übrigen dann wieder beim ersten Teil meiner Antwort... |
| Cthugha | [QUOTE][i]Original geschrieben von DunklerSchatten [/i] [B]Ich denke, dass unsere Wissenschaften niemals alles entdecken werden können. Es begint doch schon damit, dass es verschiedene Dimensionen gibt; einige unter uns, andere über uns. Wie wir wissen, kann man nur jeweils von der höheren Dimension aus, über die untere "herrschen", sprich wir haben Kontrolle über diese, können Veränderungen übernehmen usw. Und hier kommt mein Einwand. Niemals werden wir auf höhere Dimensionen zugreifen können, werden diese sogar nicht einmal mit unserem Verstand erfassen können... [/B][/QUOTE] Was sind denn für dich höhere und niedrigere Dimensionen? Und woher willst du wissen, dass es dort eine Ordnung gibt? Eine Aussage auf Basis der Naturwissenschaften ist das nicht. |
| DunklerSchatten | Nun ja, soweit ich weis, IST es sehr wohl bewiesen, dass es noch andere Dimensionen gibt. Du kennst doch sicher den Begriff "Dreidimensional", oder? Weißt du nun, was ich mit höheren Dimensionen meine? Meinetwegen kann man auch theoretisch sagen, dass es eine Macht über uns gibt, ich weis nicht, Gott oder was sich viele Vorstellen. Das ist zwar keine eindeutig Naturwissenschaftliche Aussage, aber so könnte man es unter Umständen auch ausdrücken. Also sagen wir so, wir können diese drei Dimensionen nutzen (breite, tiefe und höhe). Wenn nun aber in einer höheren Dimension Wesen existieren, die die Zeit "nutzen" können? Naja leider muss ich nun doch zugeben, dass mir das nötige Wissen über sowas fehlt, kann also sein das ich mich vertue oder nur spekuliere...berichtigt mich, wenn ich Fehler gemacht hab... |
| Cthugha | Es ging mir auch eher, um die Frage, warum manche Dimensionen höher oder niedriger als andere sein sollen. Oder meinst du mit den niedrigeren Dimensionen die "aufgerollten" Dimensionen aus der Superstringtheorie, die auf so kleinem Raum existieren (falls die Theorie stimmt), dass sie aufgrund der Unschärfe fast nicht nachweisbar sind, also in etwa so wie die Erde, die klar dreidimensional ist, aber aus weiter Entfernung wie ein nulldimensionaler Punkt aussieht? |
| DunklerSchatten | Nein, um ehrlich zu sein hab ich davon auch noch nie etwas gehört... ich meinte einfach, dass man als Mensch nicht über die dritte Dimension hinaus kann. Vielleicht wird man wissen, wie diese in etwa aussieht (z.B. wenn die 4.Dimension Kontrolle über die Zeit wäre), aber ich denke nicht, dass man aus dieser Vorteile ziehen könnte, da unser Gehirn dafür nicht ausgelegt ist |
| SmeaGollum1 | Die Weltformel? Das wäre die mathematischen Beschreibung des Kosmos (und darüber hinaus?). Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, ob nicht in dieser "mathmatischen Ordnung" die im Universum herrscht, "Gott" zu finden ist. Wie genau weiß ich auch nicht, war einfach nur so ein Gedanke. Aber: Die Mathematik basiert auf Logik, und Logik ist etwas, was die meisten als "Die Wahrheit" akzeptieren, also z.B. "2+2=4" . Ist so, geht nicht anders! Ich habe auch lange die Logik als "Die Wahrheit" gesehen, doch in letzter Zeit kam mir folgender Gedanke: Was wenn die Logik nur ein nur Konstrukt unseres Gehirns ist um unsere Umwelt zu begreifen, wenn man aber an einen bestimmten Punkt kommt, die Logik (also die Mathematik) alleine nicht mehr ausreicht um etwas zu verstehen, wenn z.B. "2+2=1233" oder was weiß ich. Was, wenn die Logik nicht mehr "Die Wahrheit" ist, sondern nur Teil einer "höheren Ordnung der Dinge" (für die Mathematiker: Logik (ELEMENT) Ordnung), die wir absolut nicht verstehen. Hoffentlich war das jetzt nicht zu wirr. Ich hab manchmal den Eindruck ich war zu lange allein mit meinen Gedanken. |
| Yawgmoth | Bedenkt, dass Begriffe nur der Beschreibung dienen, aber keine Definition des damit verbundenen Sachverhalts sind. Mir ist aufgefallen, dass in dieser Diskussion die Definition von richtig, falsch und Perfektion als gegeben angesehen zu sein scheint, als Definition die dem Wort von der Allgemeinheit gegebene angenommen wird. Dies ist die Gefahr, wenn das Wort selbst zur Definition wird, insbesondere problemaitsch, wenn es sich um kritische Worte wie diese handelt, deren Bedeutung bei jeder Benutzung eine Interpretation ist. Vorsicht ist dabei geboten, wenn versucht wird, das Allumfassende zu bezeichnen, der Kontext und somit die Definition nicht gegeben, sondern offen ist. Objektive Betrachtungsweise erlaubt es, jede moegliche Konstellation in dieser Welt als richtig oder falsch anzusehen, die Definition durch den Kontext der jeweiligen Betrachtungsperspektive gegeben. Mit der Perfektion verhaelt es sich in selber Weise, so ist jede moegliche Konstellation der Welt perfekt oder unperfekt, abhaengig vom jeweiligen Betrachtungswinkel. |