German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: reif genug für religion?
Absnun, in einer anderen diskussion sagte einer der schreibenden, dass er erst seit kurzer zeit einer gewissen religion angehört - vorher einer anderen. er ist unter 18.
soviel zur vorgeschichte.

ich frage (mich) nun, ob man vor einem gewissen alter wirklich von religiösität sprechen kann? ist man christ, nur weil man als kind getauft wurde? ist man mit 14/15 in der lage den sinn und das streben einer religion zu erfassen? oder strebt man nur den eltern nach, ist es ergebnis der erziehung, in manchen fällen sogar adoleszentes rebellentum?

ist ein kind das betet wirklich religiös? auch wenn es an seinen gott glaubt (unabhängig ob jhw, allah oder von mir aus wodan) - kann man das als "wahren glauben" bezeichnen, oder ist es doch "nur" kindliche verklärtheit wie der glaube an den weihnachtsmann?
LaChatteDarf man Religiosität am Alter festmachen? Ist das Recht, Steuern zu zahlen, gleichbedeutend mit der Fähigkeit, echte Religiosität zu empfinden?

Zweimal nein, sage ich.
Abses geht hier um reife. ist ein kind (also 10 ... 12 jahre alt) in der lage religion zu begreifen? ist das nachplappern des von den eltern propagierten wirklich "glaube"?
MontroseSicher. Glaube ist sogar eine besonders kindgerechte Form des Begreifens. Magisches Denken setzt in der Kindheitsentwicklung lange vor dem kausalen Denken ein. Wenn Eltern verantwortungsvoll damit umgehen, erweitern biblische Geschichten den Horizont von Kindern sehr viel besser als irgendwelche verkopften Ideologien, welche Kinder noch gar nicht verstehen. Kinder denken konkret, in Form von Geschichten, nicht in Form von abstrakten Lehrsätzen. Kindern gar keine Geschichten und Glaubenssätze zu geben wäre eine genauso große Grausamkeit wie ihnen nichts zu essen zu geben. Mit "nachplappern", Abs, hat das überhaupt nichts zu tun. Da ein Kind zunächst einmal mit nichts als seinem Vertrauen auf die Welt kommt, also ohne Philosophiestudium oder Diplom in Theologie oder was weiß ich, weil so ein Kind ja nicht einfach eine Weltanschauung aus dem Nichts erfinden kann, sind Eltern dazu verpflichtet, ihrem Kind mitzuteilen, wie sie die Welt sehen. Alles andere wäre ein schweres Versäumnis.

Für den ERWACHSENEN könnte die Frage lauten: reif genug, um loszulassen. Ich war auf den Wunsch eines "Weißen" am Sonntag wieder mal in einem dieser "geistbehauchten" Gottesdienste. Den Glauben an Gott halte ich für vernünftig, gut, richtig, heilsam, notwendig usw. Aber irgendwann muß man auch für sein Leben selbst geradestehen können --- ohne dieses beständige Spielchen von Schuld und Vergebung, von "der Herr wird's richten". Der wird's richten ... keine Frage ... aber eben nur, wenn man auch selbst eigene Entscheidungen riskiert und nicht immer nur auf Wunder oder Gesetze von außen wartet. Und das Problem am Glauben ist auch: wenn man zuviel dem Überweltlichen huldigt, welches diese Huldigung doch gar nicht nötig hat, kommt das Leben hier zu kurz. Ich fand das gestern merkwürdig, daß viele junge, auch einsame Leute alle auf den Altar geguckt haben. Wäre die Zeit nicht sinnvoller verbracht worden, wenn die Leute sich stattdessen gegenseitig angeguckt hätten? Und ich finde es bei Christen auch oft problematisch, daß sie zwischen sich und andere ein Buch (nichts gegen die Bibel, aber sie ist für mich bis auf die Passionsgeschichte eher Diskussionsgrundlage als unerschütterliche Wahrheit) oder eine Autorität stellen. Gott hat sich das sicher anders vorgestellt.

Meine persönliche Erfahrung ist, daß ich durch Loslassen spirituellen Erfahrungen näherkomme als durch Klammern.
shiphrahdefinitiv nein. Kein Kind käme von sich aus auf die Idee, Religion zu "suchen". Kinderseelen funktionieren in Abhängigkeit und sie sind neutral "Opfer" für alles Religiöse, das ihnen vorgesetzt wird.

Religion wird vielerorts noch heute funktionalisiert als Drohung über die Schiene Aberglaube ( sehr stark im Islam ), um Macht durchzusetzen. Und nicht umsonst tritt in vielen Ländern die Religion an die Stelle der Politik, weil die MEnschen so am leichtesten zu "handhaben" sind. Sie werden von klein auf in den Schraubstock gepackt und verinnerlichen Dinge, eingetrichtert über Ängste, die sich nicht einmal verstehen.

Wenn ich jetzt nur an mich denke:in einem unreligiösen Künstler-Elternhaus aufgewachsen und eine Erziehung genossen, die väterlicherseits atheistisch und mütterlicherseits "bürgerlich evangelisch" war.
Das heißt, ich wurde evangelisch getauft, ging entsprechend in Religtionsunterrricht, wurd konfirmiert. Und selbst obwohl ich von zu Hause aus keinerlei "Druck" spürte, war ich immer eingeschüchtert im Unterricht. Allein diese diffuse Angst, dieser Respekt vor einer Sache, die man weder verstehend lernen konnte, noch musisch angehen konnte reichte, um jede Anti-Haltung im Keim zu ersticken. Ich hätte mich in jedem Fach getraut zu "meckern" oder "blöd nachzufragen", nie jedoch in Religion. Es war immer dieser Hauch "nicht in Frage stellen, nicht lachen, nicht gleichsetzen mit anderen Fächern". Religtion war Religion. Dagegen war der Konfirmandenunterricht dann recht human, aber da waren wir auch 13-14, also mutiger. Aber die Bahn wurde gelegt im Grundschulalter und die devote Haltung bekam da ihre Basis.
Als ich dann meine Mutter frage, ob wir überhaupt konfirmiert werden müssen und wozu, antwortete sie irgendetwas,was reichte, dass ich nicht weiter fragte. ABer ich erinnere mich genau, dass ich mich überfordert fühlte bei dem Gedanken, "jetzt würde ich "vollständiges Mitglied" der evangelischen Kirche" Hilfe!"
Also aus heutiger Sicht definitiv nicht in der Lage zu irgendeiner Art wahrer Religionsauffassung.

Wirklich mich damit beschäftigt habe ich erst aus eigenen Stücken, NACHDEM ich aus der Kirche ausgetreten bin. Und vorher haben mich andere Dinge interessiert. Die Jahre zwischen 14 und 20 sind ja nicht gerade die ruhigsten für eine Seele Mensch....
JimmyVoiceWenn es ein Kind von Atheisten wäre, würde ich sagen es ist auserwählt zu glauben. Da aber vieles anerzogen ist, so ist auch sicherlich der Glaube anerzogen. Oder eben der Atheismus. was aber nicht heisst das es so bleibt. Irgendwann orientiert sich jeder neu oder verstärkt das vorhandene.

Geistig reif fürn Glauben mit 10, 12..nee das glaub ich nicht.

Ich selber bin ja atheistisch erzogen, aber nicht mehr atheistisch, wenn auch nicht tief religiös.

Natürlich schade, wenn jemand das bleibt was ihm vorgelebt wurde, ohne sich später dann selbst für das eine oder andere entschieden zu haben.

Ist auch schwer zu sagen, ob jemand anerzogenen Glauben hat, oder sein eigenes entwickelt hat.
roddyIch bin katholisch und bin gefirmt worden (mit 16 oder so?!?). Wenn ich jetzt vor der Wahl stehen würde, würde ich mich nicht noch einmal firmen lassen. Da ich der Meinung bin, dass etwas wie die Firmung (vergleichbar mit der Konfirmation bei der evangelischen Kirche) eigetnlich eine Entscheidung fürs Leben sein sollte, denke ich der Zeitpunkt war (zumindest bei mir) zu früh.

Deshalb denke ich, dass Kinder die noch Jünger sind, erst recht noch nicht "reif" sind für Glauben, bzw. "reif" wichtige Entscheidungen bezüglich ihres Glaubens zu treffen.
LaNuitNoireich glaub nicht, dass kinder tatsächlich schon religiös sein können. ein pauschales alter, wo sich das dann ändert kann man wie immer nicht festlegen. manche bleiben in der hinsicht eh für immer unmündig.
kleine kinder, die an ihren gott glauben, tun das wohl tatsächlich entweder, weil mutti und vati das so sagen, weil sie es nicht besser wissen oder weil sie schauermärchen von himmel und hölle zu viel glauben schenken... allerdings glaube ich auch, dass menschen, bei denen in der kindheit nicht jener glaubensgrundstein gelegt wurde, es schwerer haben, sich einmal einer religion zugehörig fühlen zu können.

Mir selber wurde in meiner Kindheit weder Glaube noch Atheismus vorgelebt oder gar nahegelegt. Meine Eltern haben mich an Weihnachten in die Kirche begleitet, aber wohl mehr, damit ich das kennenlerne... ich hab mich relativ früh und komplett selbstständig für mich gegen Religion entschieden

[QUOTE]Kinder denken konkret, in Form von Geschichten, nicht in Form von abstrakten Lehrsätzen[/QUOTE]
mag sein, dass du da nicht unrecht hast... aber gerade religiöse Geschichten finde ich zur Erziehung ungeeignet. Geschichten habe ich von meinen Eltern viele bekommen und sie haben mir ihre Wertvorstellungen vorgelebt... aber ich bin auch ohne Glaubenssätze glücklich und zufrieden geworden
Duionreligion ist doch nur manipulation, ansonsten würden doch kaum religionen so eine große anhängerscharr besitzen.
LaChatte[QUOTE]religion ist doch nur manipulation, ansonsten würden doch kaum religionen so eine große anhängerscharr besitzen.[/QUOTE]

Dann ist Britney Spears noch viel mehr Manipulation...

[QUOTE]aber gerade religiöse Geschichten finde ich zur Erziehung ungeeignet. [/QUOTE]

es gibt sehr viele Geschichten aus der Bibel, die hervorragend zur Erziehung geeignet sind - nicht alle, da stimme ich dir zu.

[QUOTE]aber ich bin auch ohne Glaubenssätze glücklich und zufrieden geworden[/QUOTE]

Irgendwas glaubt jeder Mensch - auch der Glaube, dass es keinen Gott gebe, ist auch nur ein Glaube...

[QUOTE]Kein Kind käme von sich aus auf die Idee, Religion zu "suchen". Kinderseelen funktionieren in Abhängigkeit und sie sind neutral "Opfer" für alles Religiöse, das ihnen vorgesetzt wird.[/QUOTE]

Bei Kindern läufts, wie Montrose schon gesagt hat, nicht auf der intellektuellen Ebene, sondern viel mehr auf der Gefühlsebene ab - und auch Kinder suchen ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit. Religion heisst ja auch das Vertrauen, dass die Welt gut so ist, wie sie ist - und das suchen Kinder auch.

Und: Kinder sind auch "Opfer" für alles Atheistische, was ihnen vorgesetzt wird - Kinder lernen durch Imitation.
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Dann ist Britney Spears noch viel mehr Manipulation...
[/B][/QUOTE]
jap,medien sind erst recht manipulation, guter vergleich
AmaterasuIch denke auch das sich Glauben nicht am Alter festmachen lässt. Viele erwachsenen Gläubige (in welcher Hinsicht auch immer) wissen bis heute noch nicht was "glauben" wirklich bedeutet. Sie halten sich an den Vorstellungen fest die ihnen vorgesetzt wurden.
Ich persönlich habe als Kind meinen Glauben (bin/war katholisch) nicht wirklich verstanden. Es war etwas, was alle anderen mit mir teilten. Ich habe an Jesus und seine Botschaft geglaubt wie ich daran glaube das Erbeeren süß schmecken. (*lach* doofes Beispiel aber ich denke ihr wisst was gemeint ist ;) ) Glauben war für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich habe erst viel später angefangen richtig darüber nachzudenken und zu "begreifen".
Ich denke das ist auch bei vielen Kindern heute der Fall. Sie halten sich an das was ihnen durch Eltern/Umfeld/Gesellschaft/Medien vorgesetzt wird. Es ist garnicht notwendig genauer über das nachzudenken was sie eigentlich glauben und warum sie es glauben...
"Freihgeister" sind unter den Kindern genau so selten wie unter den Erwachsenen. Aber es gibt welche und ich denke das diese Kinder durchaus in der Lage sind richtig zu "glauben"
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Bei Kindern läufts, wie Montrose schon gesagt hat, nicht auf der intellektuellen Ebene, sondern viel mehr auf der Gefühlsebene ab - und auch Kinder suchen ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit. Religion heisst ja auch das Vertrauen, dass die Welt gut so ist, wie sie ist - und das suchen Kinder auch. [/B][/QUOTE]

ich möchte doch aber behaupten, dass dieses gefühl der geborgenheit und des vertrauens lieber bei den eltern, als bei irgendwelchen narrativen göttern zu suchen ist.
außerdem, und das ist worauf ich ursprünglich hinaus wollte, denke ich doch dass eine religion mehr ist als das bloße gefühl über die schönheit der welt, oder die schützende hand gottes. es sind teilweise recht komplexe (moral)systeme - sachen wie die erbsünde, das reinwaschen von den sünden und die unergründlichkeit gottes sind für, um beim beispiel zu bleiben, das christentum ja ziemlich zentral. ich bezweifle, dass kinder dass kapieren.

und um auch meine meinung mal zu konkretisieren: ich glaube auch, dass man es durchaus am alter festmachen kann. ein kind vertraut den ELTERN, nicht gott. wenn man dem kind erzählt, dass da ein allmächtiger gott ist, dann wird es dass genau so glauben, wie es auf die existenz des weihnachtsmannes und dieter bohlens vertraut. vielleicht kann man bei kindern sogar von mehr als glauben sprechen - sie "wissen", immerhin ist die aussage der eltern beweis für weit abstrusere tatsachen.
trotzdem sehe ich das nicht als religiösität. "es gibt gott" reicht meiner ansicht nach genauso wenig zum christen wie dreads zum rasta oder ein petruskreuz zum satanisten. dabei ist m.a.n. nicht nur das verstehen des erwähnden komplexen systems notwendig, sondern auch ganz einfach eine gewisse reife: ich hab als kind auch über "das universum, das leben und einfach alles" (freies zitat nach adams) nachgedacht - denke aber, dass man erst in etwa der mitte der adoleszenz genug (selbst)reflektion entwickelt um das auch wirklich zu konkretisieren.

deswegen weite ich meine frage provokativ aus:
ist eine religiöse erziehung gefährlich für die soziale und geistige entwicklung eines kindes?
LaChatte[QUOTE]ich möchte doch aber behaupten, dass dieses gefühl der geborgenheit und des vertrauens lieber bei den eltern, als bei irgendwelchen narrativen göttern zu suchen ist.[/QUOTE]

Urvertrauen ist AN SICH ein religiöses Gefühl - ganz unabhängig, worauf es sich richtet.

Wie schon gesagt - das ganze intellektuelle Drumherum können Kinder nicht begreifen - das kommt erst später. Und es ist auch für die Religiosität weniger wichtig als das grundsätzliche Gefühl.

[QUOTE]ist eine religiöse erziehung gefährlich für die soziale und geistige entwicklung eines kindes?[/QUOTE]

Ich halte eine areligiöse Erziehung für bedeutend gefährlicher - da wird ein Allein-Sein, eine Geworfenheit in eine kalte, unbarmherzige Welt gelehrt, die Vertrauen - auch zu sich selbst - schwierig macht. Grosse Leistungen brauchen einen soliden Boden, Raum und Zeit.
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[BIch halte eine areligiöse Erziehung für bedeutend gefährlicher - da wird ein Allein-Sein, eine Geworfenheit in eine kalte, unbarmherzige Welt gelehrt, die Vertrauen - auch zu sich selbst - schwierig macht. Grosse Leistungen brauchen einen soliden Boden, Raum und Zeit. [/B][/QUOTE]

man kann den kindern natürlich klar machen, dass die welt eben nicht kalt und unbarmherzig ist. nicht wahr? das gibt weitaus mehr solides fundament. ;)
LaChatteJa, aber worauf will ein Atheist das denn gründen?
Duionwieso sollte es besser sein seinen kindern etwas vorzulügen?
LaChatteDuion, was meinst du genau? Wer lügt den Kindern was vor?
Absich als atheist/agnostiker (schwankend, hrhr) empfidne die welt als schön. trotz kriegen, trotz allem. dafür brauch ich kein gottesbild?!
LaChatteNun, Kinder stellen gerne Fragen.

Wer hat die Welt gemacht?
Warum gibt es böse Menschen?
Warum gibt es Arme und Reiche?
Was ist "böse"?
Was passiert Menschen, wenn sie tot sind?

Oder, noch einfacher:
Warum?
Warum?
Warum?
Warum?

... da kann man als Erwachsener schon was ins Schwitzen kommen...

Und gerade Fragen nach Krankheit, Tod und solchen tragischen Ereignissen verlangen nach gut durchdachten Antworten, vor allem, wenn das Kind selbst betroffen ist - zum Beispiel ein Elternteil gestorben ist.
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Und gerade Fragen nach Krankheit, Tod und solchen tragischen Ereignissen verlangen nach gut durchdachten Antworten, vor allem, wenn das Kind selbst betroffen ist - zum Beispiel ein Elternteil gestorben ist. [/B][/QUOTE]

äh. ja. und eben da finde ich "weil gott das so will" zwar irgendwie tröstend - aber nicht hilfreich. man möchte kinder doch zu eigenständigen individuen erziehen, oder?

ps: wenn das kind von "tod" betroffen ist fragt es eh nicht mehr. :D
LaChatteAls ich sieben Jahre alt war, starb mein Grossvater. Mein Vater (kein Kirchgänger, gewiss nicht) sagte dann "der Ätti ist nun im Himmel und schaut ab und zu herunter, wie es uns geht". Diese Antwort war für mich sehr viel tröstender und erlaubte mir, sehr viel besser mit dem Tod meines Grossvaters umzugehen als eine Antwort wie "er ist nirgends mehr, alles ist fertig" - und übrigens - ich bin überzeugt, dass der Ätti immer noch im Himmel ist und ab und zu schaut, wie es uns geht...

Aber ich gebe dir recht, "weil Gott es so will" ist nicht unbedingt hilfreich. Aber was wäre dann eine hilfreiche Antwort in diesem Fall, in der Gott nicht vorkommt?
LaNuitNoire[QUOTE]Als ich sieben Jahre alt war, starb mein Grossvater. Mein Vater (kein Kirchgänger, gewiss nicht) sagte dann "der Ätti ist nun im Himmel und schaut ab und zu herunter, wie es uns geht". Diese Antwort war für mich sehr viel tröstender und erlaubte mir, sehr viel besser mit dem Tod meines Grossvaters umzugehen als eine Antwort wie "er ist nirgends mehr, alles ist fertig" - und übrigens - ich bin überzeugt, dass der Ätti immer noch im Himmel ist und ab und zu schaut, wie es uns geht...[/QUOTE]

den einen hilft so ne antwort, den anderen gar nicht. als ich 3 war starb meine uroma. meine eltern haben mir auch gesagt, dass sie im himmel sei. bis ich 8 war hatte ich immer wieder den gleichen alptraum: meine uroma sitzt auf einer wolke, als verwesende ekelhafte leiche mit langen krallen und winkt mir zu. ich glaube, mir hätte ne plausiblere erklärung mehr geholfen.
LaChatteDas mit deiner Uroma tönt gar nicht toll...:(

Was für eine Erklärung hätte dir denn eher geholfen?

Ich stellte mir meinen Grossvater auch nie als Leiche vor, sondern als - nun - geistige Präsenz - den Körper hat er ja hier zurückgelassen...
Montrose[QUOTE] ich möchte doch aber behaupten, dass dieses gefühl der geborgenheit und des vertrauens lieber bei den eltern, als bei irgendwelchen narrativen göttern zu suchen ist.[/QUOTE]
[QUOTE] man möchte kinder doch zu eigenständigen individuen erziehen, oder?[/QUOTE]

Es ist doch nun mal so, daß Eltern ihren Kindern zwar allmächtig erscheinen, es aber definitiv nicht sind. Besonders drastisch wird dies in "Spiel mir das Lied vom Tod" dargestellt, wo Papi einfach mal auf des Sohnes Schultern gekillt wird. Die Szene ist geradezu archetypisch. Eltern sind schwach und fehlerhaft. Aus welchem Grund sollten Kinder auf ihre Eltern vertrauen?

Auch mit den "eigenständigen Individuen" ist das so eine Sache. Loszulassen ist manchmal einfacher, wenn man stattdessen etwas anderes hat.

Es kommt ein bißchen darauf an, in welchem Verhältnis Eltern und Gott stehen. Wenn Eltern Gott als den "schwarzen Mann" mißbrauchen, der ihren Willen durchsetzen soll, so ist dies schädlich. Wenn man aber Gott als etwas sieht, das über den Eltern steht und dabei auch gegen die Eltern Partei für das Kind und seine Interessen ergreift, dann ist das befreiend.

Man muß unterscheiden zwischen Religion im Sinne von Moral, Kirche usw. und das, was ich spirituelle Erfahrung nenne. Wenn atheistische Eltern Kindern die Möglichkeit spiritueller Erfahrungen ausreden wollen, ist das eine genauso schlimme Bevormundung, wie wenn irgendwelche religiösen Eltern die sexuelle Selbstbestimmung absprechen.

Mein Lieblingsbegriff "Brechung". Ich glaube, daß Erziehung sehr oft schief läuft, mit viel Gewalt und Verlogenheit usw. verbunden ist, weil da nun halt mal ein Machtverhaältnis von starken Eltern und schwachen Kindern ist... und zugegeben, ich meine (trotz meiner naturwissenschaftlichen Ausrichtung ;)) doch, daß viele Probleme und Irrwege damit zusammenhängen, daß man irgendeinen Scheiß erzählt oder vorgelebt bekommen hat. In einem höheren Sinne sehe ich Gott als freie spirituelle Erfahrung jenseits von Erziehung und Kirche als das an, was sich an die ursprüngliche Bestimmung eines Lebens trotz verpfuschender Faktoren erinnert.
Absich bin mir nicht sicher, ob alle kinder esoterische antworten wie "geistige präsenzen" als akzeptabel empfinden. :p

was für eine antwort akzeptabel wäre? schwer zu sagen. es gibt bilderbücher, die das thema tod behandeln. sehr einfühlsam, nicht kitschig - die aber dem kind erklären was tod ist. ohen zu sagen "dann ist schluss", aber auch ohne von engelein oder gar vom reinigenden fegefeuer zu reden. Oo

da wären wir ja schon wieder beim thema: den kinderlein wird ja das fegefeuer vorenthalten ... erstmal reichen "himmel" und "engelein" aus. also doch nur "religion light" fürs junge volk?

nachtrag für monstrose (im gleichen moment gepostet):
[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Es ist doch nun mal so, daß Eltern ihren Kindern zwar allmächtig erscheinen, es aber definitiv nicht sind. Besonders drastisch wird dies in "Spiel mir das Lied vom Tod" dargestellt, wo Papi einfach mal auf des Sohnes Schultern gekillt wird. Die Szene ist geradezu archetypisch. Eltern sind schwach und fehlerhaft. Aus welchem Grund sollten Kinder auf ihre Eltern vertrauen?[/B][/QUOTE]

darum gehts doch gar nicht. zumindest, äh, mir nicht. es ging mir in dem von dir zitierten satz darum, dass kinder geborgenheit und vertrauen bei real existierenden personen suchen und vor allem FINDEN sollten (ohne groß suchen zu müssen), nicht bei irgendwelchen spirituellen entititäten. dabei lasse ich sogar mal außen vor, ob es diese gibt oder nicht (spirituelle entititäten - kinder gibts. :) ) - der schritt zu den eltern ist um einiges kürzer, logischer und vor allem hilfreicher, als der zu einem gott, der eher placeboeffekt hat. die zeiten der salzsäulen und feuerwirbel sind ja nun vorbei. :D

und "gott als etwas sehen, dass über den eltern steht und notfalls partei gegen sie ergreift"? (frei zitiert) ähem. das würde einen aktiven und agierenden gott voraussetzen, oder?!
LaChatte@Montrose

schöner Beitrag:) :)

@abs

"geistige Präsenz" ist ein Wort, mit dem ich als Erwachsene heute zu beschreiben versuche, was ich damals als Kind fühlte - aber ich sah meinen Grossvater nie als verwesende Leiche oder so...

[QUOTE]da wären wir ja schon wieder beim thema: den kinderlein wird ja das fegefeuer vorenthalten ... erstmal reichen "himmel" und "engelein" aus. also doch nur "religion light" fürs junge volk?[/QUOTE]

Es ist auch meine Überzeugung als Erwachsene, dass es Hölle nicht gibt - wenns eine gibt, dann auf Erden, und die ist häufig sogar selbstgemacht...und nein, es muss nicht rosa Zuckerwatte sein - auch Engel gibts für mich als reale, tröstende Erfahrung.
Absfegefeuer [I]nicht gleich[/I] hölle :p
LaChatteNee, ist es nicht - aber das Fegefeuer ist eine selbst gemacht Illusion - da lehrt man die Kinder lieber, wie man es von Anfang an vermeidet, anstatt Schauergeschichten darüber zu erzählen...
Absund verfälscht damit die religion, weil "sie so nix für kinder ist"?
psycho96[COLOR=blutrot]Jetzt sag ich ma was:
Ich bin ja erst 13(fast 14)aber
ich bin seit 3 Jahren Antichrist
und vorher wusst ich nicht so
richtig was los war,allerdings
war ich kein Christ oder ähnliches,
halt ein Atheist!Ich bin zwar auf
einer Evangelischen Schule,
allerdings nur wegen der guten
Ausbildung.Meine Großeltern sind
streng Katholisch.Wie gesagt ich
bin Antichrist und werde meine
Meinung auch nciht so schnell ändern,
wie ich glaube![/COLOR]
Absdu bist der antichrist? cool, grüß den leviathan und behemoth. :)
psycho96[COLOR=blutrot]ähm......wie soll ich das jetzt verstehen?[/COLOR]
draconia*g*

satan *tatataaa* wird allegmein als antichrist bezeichnet. was du meinst nennt sich atheist (die bestreitung der existenz eines Gottes/mehrerer Götter). deine negative einstellung der (kath.) kirche gegenüber solltest du durch irgendein anderes wort zum ausdruck bringen ;)
Absgenau genommen ist der antichrist ... der ANTIchrist. negativer jesus christus. sohn satans. geboren die welt zu knechten.
sein bester kumpel ist eben jenes "tier", der drache mit den 7 köpfen und den 10 hörnern.
oder so.

zu faul in der bibel nachzuguggn. :)
psycho96[COLOR=blutrot]Ich richte mich nicht nur
gegen den kath. glauben sondern gegen alle!
außer dem Satanismus[/COLOR]
draconiajetzt wird's interessant....

befasst du dich mit satanismus? (ernstaft, so mit bücher lesen und so...)
psycho96[COLOR=blutrot]@Abs:
Ich bn gerne der ANTIchrist!:)
Bin nunmal ein großer Manson Fan!:p
Und sowieso hab ich mir
das mit meinem Glauben
und anderen oft durch den Kopf
gehen lassen.[/COLOR]
psycho96[COLOR=blutrot]@draconia:
Ja ich befasse mich mit
Satanismus,zwar hab ich
erst ein Buch(zur hälfte)
gelesen aber ich befasse mich mit![/COLOR]
Abssorry, aber das beweist meine theorie. :)

nebenbei: was du in deiner signatur meinst ist nicht "schizophren" sondern "paranoid" :)
psycho96[COLOR=blutrod]@Abs:
Kann sein das Paranoid
passt aber das was ich dort
schreibe ist ein "Spruch"
einer Band.[/COLOR]
JimmyVoicedann sollte der Texter der Band sich mal überlegen ob er sich sinntextlich nicht doch etwas vertan hat *ggg* oder ist es künstlerische Freiheit? Naja ich kenn den Texter ja nicht ;)


Was zum Thema.... hmmm fällt mir jetzt nix ein *g*
draconiamir aber ;)

was magst du denn an religion nicht, was im satanismus anders ist? (ich emine beides sind irgendwo gemeinschaften, und beide wollen für ihre mitglieder eine lebenserleichterung darstellen.) du du schreibst du bist atheist, aber solltest du als atheist nciht auch nciht an die existenz eines satans (der ja der Gegenspieler eines gottes und somit auch irgendwo ein gott ist) glauben?

[oki, das war jetzt etwas diffus, aber vielleicht weißt du ja was ich meine *gg*]
Duionich war früher auch satanismus begeistert, dann habe ich herausgefunden, dass auch diese religion ein großer trottel-magnet sein kann.
psycho96[COLOR=blutrot]Ich bin nicht dem Satanismus
"zugewendet".Ich habe nur
viele Freunde die Satanisten sind.
Was ich an Religionen nicht mag?....:
Ich hab j auch mal an Gott geglaubt,
als ich noch klein und noch leicht
zu beeinflussen war(ok vielleicht
bin es immernoch aber aufjedenfall
nicht ganz so einfach!).Dann hab ich
mir mal Gedanken über die Religionen
gemacht!Danach fand ich das alles,
für mich,unglabwürdig" ist.So war ich
Atheist.Für mich ist Gott nur noch
ein "Marketingkonzept"das gut ankommt.
Heutzutage wird FAST alles mit gott
in Verbindung gebracht.Wir hatten
letztes einen Text in er Schule
das es ja eigentlich für eine Person
nicht schön ist,vorzugeben ein anderer
Mensch zu sein(also sich anders zu verhalten
als normal).Und Was musste am Ende kommen?:
....Vor deinem Gott kannst du dich stellen wie du bist
und sachen tuen die du sonst nicht kanns usw.....!
Und mich kotzt es nunmla an das fast alles in Verbindung
mit der Kirche,Gott,Die bibel.......gebracht wird!

(Es ist vielleicht nicht so verständlich,
aber ich ahb mir mühe gegeben es kurz
zu fassen!)[/COLOR]
Duionja mich kotzt das auch an
draconiaoki... ;)
das liegt dann aber wahrscheinlich wirklich an deiner schule. an meiner hääten die sowas nie gesagt *fg*
psycho96[COLOR=blutrot]Ja kann auch sein aber das war ja nur ein Beispiel![/COLOR]
LaChatteMal wieder zurück zum Thema, mit einer ganz praktischen Frage:

Ich hab die Aufgabe, mit einer Gruppe von drei elfjährigen Kindern das Thema "Tod" zu behandeln. Konkreter Anlass ist, dass der Hund der Schule gestorben ist - er war schon sehr sehr alt und wurde dann eingeschläfert...

Wie würdet ihr sowas anpacken?
Abskauf dir so ein kinderbuch, welches das thema behandelt. gibts eigentlich in den meisten gut sortierten büchereien ...

is zumindest mein tip. :)
draconiatja. kommt wohl drauf an unter welchem gesichtspunkt, und welchen religiösen hintergrund die drei haben. notfalls würde ich sie bilder malen lassen oder so, und daran erinnern, dass der hund ein wunderschönes leben hatte. 11 ist da aber ein schwieriges alter..... kommt halt echt auf den hintergrund an. sind die kath?
LaChatteNee - christlich, aber nicht sehr religiös - eine katholisch (der andere vermutlich auch, da Italiener), eine reformiert... aber kirchlich nicht sehr aktiv, also ists eh egal....

nun, und grundsätzlich ist jedes Alter ein schweres Alter, um über den Tod zu sprechen... ju, zeichnen wär mal eine Idee - sich vorstellen, wie der Hundehimmel aussieht.

Oder ein oder zwei Aussagen, die Frau Kübler-Ross aufgenommen hat (nahtoderlebnisse) mal lesen und besprechen...und auch das Zyklische am Tod (JAhreszeiten und so) wäre sicher auch ein Thema - wo Tod ist, muss auch Leben sein...
draconiaja. da wäre ich halt vorsichtig, da hat man ganz schnell die eltern auf der matte, wenn die sehr christlich sind.... aber generell ist es schon möglich in dem alter werden die das ach ganz schnell begreifen. -das mit den jahreszeiten finde ich toll, die nahtoderlebnisse würde ich weglassen, aber ich persönlich bin da auch immer bissi skeptisch.... (anderes thema ;))
malen generell ist immer gut finde ich. da kann man dann auch drüber sprechen und so.
LaChatteNein, die Eltern sind in dieser Schule auch nicht christlich (wen interessiert: [url]www.newkids.ch[/url]) - da kann man auch ganz locker über Reinkarnation und Solches sprechen, die sind sehr offen dafür... nun, ich machs mit einem Kollegen, der auch die Idee hatte, ich hoffe, er hat viele viele gute Ideen... ;)
draconiahört sich klasse an!!!
darf ich fragen als was du da arbeitest?
LaChatteAls Religionslehrerin - gut, ich hab noch Geografie angenommen, im Moment... und bisher auch nciht allzu viel gemacht, ich verbrachte bis jetzt sehr viel Zeit damit, auszuprobieren, wie ich die Kinder dazu kriege, mir einigermassen zu gehorchen (zB keine Papierkügelchen nach mir zu schmeissen, meine Bücher nicht zu verstecken...:rolleyes: ) - naja, sie haben sich jeweils köstlich amüsiert... Und ich hab gemerkt (mir sagen lassen), dass es besser geht, wenn sie immer sehr gefordert sind, so gerade am Rand zur Überforderung, das funktioniert tatsächlich...:D

Aber eben, wie soll man zum Thema "Tod" etwas gestalten, wo sie ihre ganze Aufmerksamkeit dabei haben müssen? (Und wo ich gleichzeitig nicht allzu viel Stress hab?) Etwas, das sie beschäftigt hält?
Absdie idee mit dem "malt ein bild vom hundehimmel" war doch gar nicht so schlecht? :)

(nebenbei wäre damit meine these mit religion für kinder bestätigt ... die bibel spricht tieren ne seele ab)
draconiawichtig ist, dass sie alle was zu tun haben. in höheren klassen kann man da gut anfangen diskussionen zu führen über religion, und inwieweit die gesellschaft religion benötigt um mit ihrer eigenen endlichkeit fertig zu werden, aber da sind die noch bissi klein zu, und ich dneke viele werde da auch noch nciht so die meinung zu haben....
bei malen entsteht natürlich immer auch unruhe. villeicht wilst du ein bisschen musik mitbringen oder so, das wirkt (meiner erfahrung nach) einem geräuschpegel oft entgegen.

vielleicht haben sie auch lust briefe zu schreiben und die zu verzieren und ihr lest die briefe (obwohl briefe an einen hund natürlich irgendwo doof sind, das geb ich zu) dann vor?

-ich werde hoffenltich auch irgendwann mal lehrerin sein ;)
LaChatte[QUOTE](nebenbei wäre damit meine these mit religion für kinder bestätigt ... die bibel spricht tieren ne seele ab)[/QUOTE]

nicht dass ich wüsste - wo steht das, dass Tiere keine Seele haben? Kirchliche Lehrsätze sind etwas ganz anderes...

Nun, ein Bild vom Hundehimmel, das merk ich mir mal...

Briefe schreiben find ich auch eine gute Idee - die haben ja den Hund alle gekannt und gemocht... merk ich mir auch...

Für theoretische Diskussionen sind sie tatsächlich noch zu jung, das funktioniert nicht so gut... aber irgendwie möchte ich doch den Tod als Thema allgemein hineinbringen - und eventuell auch den einen oder andern Text lesen (hat irgendjemand eine Ahnung von Traditionen wie Buddhismus, Islam, Schamanismus, und was die über den Tod denken?) - da könnten sie sich auch mit Hilfe von Fragen da hinein vertiefen... muss mich wohl mal auf die Suche nach ein paar Texten machen...

und schon mal danke für eure Inspirationen!:)

[QUOTE]-ich werde hoffenltich auch irgendwann mal lehrerin sein [/QUOTE]

So wie du schreibst, hast du ja schon Erfahrung mit Kindern? Ich finds toll, aber auch anstrengend - ein Nachmittag pro Woche ist für mich im Moment absolut ausreichend, mehr wär wohl zu viel für mich...;)
draconia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

So wie du schreibst, hast du ja schon Erfahrung mit Kindern? Ich finds toll, aber auch anstrengend - ein Nachmittag pro Woche ist für mich im Moment absolut ausreichend, mehr wär wohl zu viel für mich...;) [/B][/QUOTE]

hihi, ich quäle immer die kinder von der illu ;)

ja, wäre eigenlich der richtige zeitpunkt um mit dem thema generell anzufangen, vielleicht ist da gerade auch das interesse größer dran. hoffe du findest geeignete texte!
(wir hatten mal einen über den islam, da stand drin, dass die männer dann im himmel von hübschen jungfrauen, die passenderweise hùris oder so heißen empangen werden :D :D :D)
LaChatteMuss ich eigentlich nun dich oder die Kinder von der Illu bedauern?:D ;)

Ja, das von den Huris hab ich auch schon gelesen - im Karl May, glaub ich... und offenbar gibts bei den Wikingern etwas ähnliches, ein ewiges Fressgelage, das nur von hübschen Mädchen und ab und zu einer deftigen Schlägerei unterbrochen wird... ich sollte mich aber schon um ein paar seriösere Quellen bemühen, denke ich...

Wohin gelangen eigentlich im Islam die Frauen? Gibts dann auch hübsche junge Männer mit Rosensträussen, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen?

Und woher die Vorstellung kommt, dass man als Christ/in im Himmel auf Wolken sitzt, Harfe spielt und Gott lobpreist *hilfe ich bin nicht musikalisch!* - das möcht ich auch mal noch herausfinden...
draconiaalso wenn du so weisheiten zusammen hast, dann meld dich doch noch mal, da wäre ich sehr dran interessiert!!! :D

-was mit den frauen ist habe ich unseren relilehrer auch gefragt aber so eine richtig befriedigende antwort konnte er mir nicht geben ;) :D :D
Montrose@LaChatte. Das mit der Harfe bringen wir Dir noch bei. :D
LaChatteMonty, du bist doch gut in so Sachen! Weisst du nicht, woher diese Ideen kommen? Harfe, Huris und so?
1stFire[COLOR=indigo]meiner meinung nach kann man von "religiös" nur bei menschen sprechen, die tief in den glauben verwurzelt sind, denen er kraft gibt und die auch lange genug dabei sind, um die meisten seiner facetten zu kennen. bei kindern kann ich mir kaum vorstellen, dass sie sich gut genug mit ihrer religion befassen, um überhaupt zu wissen, an was genau sie da glauben... viele kinder, die sich für christlich halten, werden sich sicher von ihrem glauben abwenden, wenn sie ihn gut genug kennengelernt haben - kann man das noch religiös nennen ??[/COLOR]
Montrose[QUOTE] Weisst du nicht, woher diese Ideen kommen? Harfe, Huris und so?[/QUOTE]
Keine Ahnung. Aber wenn's um Jenseitsvorstellungen geht, wäre ich lieber Mohammedaner.
LaChatte[QUOTE]Keine Ahnung. Aber wenn's um Jenseitsvorstellungen geht, wäre ich lieber Mohammedaner.[/QUOTE]

Das kannst du ja ohne weiteres noch ändern..;)

[QUOTE]viele kinder, die sich für christlich halten, werden sich sicher von ihrem glauben abwenden, wenn sie ihn gut genug kennengelernt haben - kann man das noch religiös nennen ??[/QUOTE]

Kommt etwas darauf an, wohin sie sich dann wenden...Aber ich denke schon, dass Kinder grundsätzlich einen sehr offenen, unbefangenen, wenig theoriebeladenen Zugang zu Religion haben. Einen Gefühls-Zugang, der absolut OK ist und den ich als eindeutig "religiös" bezeichne.
Numb157es gib keinen der reif genug ist für eine religion außer er hatte eine art erleuchtung, da ein religion über unseren kleinen verstabdt hinaus geht und dieser verstandt nicht in der lage is das zu begreifen. Vergleichbar mit dem wort "Unendlich". versuche dir das mal vorzustellen. es wird dir nicht gelingen aber du kannst dir gut 10 jahre vorstellen oder 5 sekunden aber nicht unendlich. Kannst du an was glauben was du nicht begreifen bzw. dir vorstellen kannst?
draconiaklar. schließlich glauben die menschen an gott, der angeblich hscon imemr da war (auch so ein wort, immer=unendlich....)
das hat aber ncihts mit dem alter zu tun. im gegenteil. ich denke, dass gerade junge menschen eher bereit sind an spirituelle dinge zu glauben. (es gibt da so ein schönes bsp in sophies welt, glaube ich, da geht es darum, dass der vater morgends am küchentisch schwebt und während sein sohn ihn ganz normal begrüßt bekommt seine frau einen herzinfarkt. :D)

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur