German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: gott?
trustinghimich frag mich gerade, was ihr alle für ein bild von gott und dem christentum allgemein habt....wenn ich das hier alles so lese, anscheinend kein gutes.....
ich frag mich warum.....
hattet ihr so schlechte erfahrungen mit christen?
ich verstehe, wenn man in der heutigen zeit nicht mehr viel von der kirche hält....denn das scheint tote religion zu sein....ich halte auch nicht viel davon.....aber es sind doch nicht alle "christen" so.....
naja....klärt mich mal auf.....
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]wenn ich das hier alles so lese..... [/B][/QUOTE]

Ja das mit dem Lesen ist ´ne prima Idee, es sollten hier schon ein paar hundert Threads zum Thema geben :)

Was hälst Du eigentlich als Missionierer vom germanischen Götterglauben, Ihr habt doch schon aus Hel´s Reich die Hölle gemacht und den Ägypter Seth (Satan) zum Boss erklärt :p

E-Light
JimmyVoiceIch finde beim Christentum halt nicht die Antworten die ich gesucht habe und mein eigenes Leben hat mich eben halt meine Antworten woanders finden lassen. Ich kann mit der Bibel halt nichts anfangen. Ich hab nichts gegen Christen, aber deren Glauben ist nun mal nicht mein Glauben
Fayveja das stimmt
es ist ja schon fast nen glaubenskrieg

jeder besteht darauf recht zu haben

nützt ja sowie so nichts

also ich bin kein christ
ich könn mich auch keiner religion so richtig anschließen und an einen gott glauben
aber die lehren einiger religionen sind echt interesant

und style (gotik,und sowas...)interesieren mich
Duionreligion ist keine philosophie, sondern das christentum hat immer versucht alle philosophie zu zerstören.
religion = organisierte unwissenheit/ sozusagen feind der weisheit/wahrheit
philosophie = suche nach der wahrheit/freund der weisheit
also :mad:
MontroseDas Problem bei der philosophischen Wahrheit ist, daß man nur zur Wahrheit gelangt, wenn man sie auch dann erträgt, wenn sie sehr unangenehm ist. Die Philosophie kann einen in einer Wüste stehen lassen. Das spricht nicht für Religion als Alternative. Aber es soll darauf hinweisen, daß auch Philosophie ihren Preis hat, wenn sie diesen Namen verdient.

Die Religion als Instituion ist im besten Fall der Versuch, die Leute vor noch größerem Unfug - nämlich Eiferertum, und damit kann man ja bekanntlich jeden Unfig begründen - zu bewahren und vielleicht den einen oder anderen Anstoß zu geben. Im schlechteren Fall ist es pure Machtausübung und Gier.

Wenn man von Religion als spiritueller Erfahrung spricht, so bin ich der Meinung, daß man definitiv keine Entscheidungsfreiheit hat. Entweder Du hast solche Erfahrungen und kannst sie nicht abblocken, wann sie kommen. Oder Du hast diese Erfahrungen nicht, und dann kannst Du alles mögliche versuchen - Pilgerreise in alle Herrenländer, Seminare, Gurus, Bibellesen - und Du wirst diese Erfahrung dennoch nicht bekommen. Darum ging's übrigens bei Kain und Abel ;).

[SIZE=1]Natürlich könnte ich jetzt auch zeigen, daß viele philosophische Gedanken bis hin zum wissenschaftlichen Experiment aus christlich-philosophischen Traditionen stammen. Aber ich glaube, darum geht's im Moment gar nicht [/SIZE]
trustinghimalso.....1. ist es nicht verboten als christ fragen zu stellen...wir sind keine dummen menschen, die einfach blind irgendwas hinterher rennen.....und im übrigen sollte man wissen, dass theologie sehr viel von philosophie lebt....zum beispiel auch von nietzsche....philosophie ist eines der wichtigen fächer, wenn man theologie studieren will.....
2. man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt....angefangen bei adam und eva...gott hat ihnen den baum mit den apfel dran hingestellt....und er wollte sehen, wie sehr sie ihm vertrauen....hat ihnen die freihe entscheidung gelassen...er wollte ihnen ncihts vorenthalten oder so....und sie haben sich wissentlich gegen gott entschieden und sind seinem rat nciht gefolgt....sie hatten die freie entscheidung....genau wie jeder heute....
JimmyVoiceDas Problem bei Adam und Eva ist doch die Erkenntnis daraus...hörst du nicht auf Gott, wirst du dafür bestraft und genau das zieht sich beim christentum halt durch....
Desira[QUOTE]sie hatten die freie entscheidung....genau wie jeder heute....[/QUOTE]

"Der Mensch ist frei, muss für sich selbst entscheiden und damit Verantwortung für alles was er tut und nicht tut übernehmen..." (Satre)
Fällt mir dazu nur ein ;)

Ich bin zwar Atheist, aber ich habe kein schlechtes Bild vom Christentum oder Gott. Es ist nur so, daß das nichts ist, was mich mitreisst und was ich für so wichtig halten würde, daß ich mein Leben danach ausrichte.
[B]Ich[/B] glaube an materielle Dinge und an Magie (obwohl das ja nun irgendwo Blödsinn ist...).
trustinghimgott ist kein strafender gott...sonst wären wir wohl alle nicht mehr da....oder? also....gott ist gnädig und liebend...alles was er will, ist dich....wiel er dich als sein kind liebt....und genau deshalb lässt er dir ja die entscheidung: er oder du willst dein eigener herr sein....und die konsequenzen kennt jeder....aber trotzdem gibt es noch genug leute, die sich nciht für ihn entscheiden....
in keiner anderen religion ist gott mensch geworden...gott hat sich für uns so demütigen lassen...von seinen eigenen kindern ist er gequält worden....ist an seinem eigenen blut qualvoll am kreuz erstickt (ihr solltet mal medizinische berichte darüber lesen, was da alles passiert bis man tot ist....)und dann sagen wir noch: ach gott, der liebt uns doch eh nciht....lässt uns hier leiden....oder sonstwas.....und zweifeln ncoh irgendwas an....
Desira[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]....ist an seinem eigenen blut qualvoll am kreuz erstickt [/B][/QUOTE]

das war Jesus, nicht Gott ;)
JimmyVoiceschliesslich ist Gott unsterblich ;)
trustinghimklar war das jesus....ich bin ne dumm....aber was glaubst du wer jesus war? gottes sohn....und in der bibel steht: gott selbst ist mensch geworden
JimmyVoiceJesus war ein Scharlatan, ein Schwindler....sagen die einen
Jesus war einfach nur ein Prediger mit guten Kenntnissen in der Medizin....sagen die anderen

Jesus der Sohn Gottes? Bisher gab es kein Vaterschaftstest, der das beweisen kann *g*

Nicht das jetzt falsches aufkommt, für mich existiert ein Gott.....aber wanders konnte man das von mir ja lesen. Meine Auffassung von Gott ist eben nicht die allgemeine Auffassung der Christen, wer sich genau damit beschäftigt und Gottglauben anderer Religionen vergleicht, dann sieht man auch das sich viele Auffassungen von Gott gar nicht so unterscheiden
decay73Nun, gegen das Christentum an sich ist grundsätzlich nicht viel einzuwenden (über den alttestamentarischen Gott lasse ich mich jetzt besser nicht aus).

Die Ideen (und Werte und Normen), die im Christentum gelten, sind so fasch nicht. Vielleicht hat Jesus sie ja auch bei einer Wanderung durch Tibet von den Buddhisten abgeschaut (erste Hinweise darauf scheint es ja zu geben) - aber das nur am Rande.

Darüber, daß die Religion nicht immer etwas Gutes daraus gemacht hat, brauchen wir uns ja anscheinend nicht zu steiten.


Was mir aber immer wieder bei einigen mißfällt, ist das Missionsgehabe und die Tatsache, daß sich manche Christen als etwas besseres verstehen.

Wenn du z.B. schreibst "man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt" so frage ich mich, warum ein Angehöriger einer anderen Religion oder gar ein Atheist diese Entscheidungsfreiheit nicht haben soll?


~decay~
DesiraGott ist in Jesus oder als Jesus Mensch geworden?
Hat er dann Werbung für sich selbst gemacht?

*decay recht geb*
ich bahupte einfach mal, ich habe sogar mehr Entscheidungsfreiheit als Christen, da ich mich nicht an religiöse Gebote halten muss. Nur an die weltlichen.
trustinghimich weiß nciht....welche auffasung du von gott hast....sorry....
aber ich finde, es ist eindeutig, dass jesus gottes sohn war....also....er wird im alten testament oft genug angekündigt....
die prophetien haben sich alle bestätigt.....
also.....ich meine...die juden warten ja auch noch auf ihren messiahs....aber meiner meinung nach können sie da ncoh lange warten....er war ja shcon da
JimmyVoiceOb es nun gefällt oder nicht, Jesus war ein Jude.... bevor es Jesus gab, gab es schon lange das Judentum, aus dem dann durch Jesus , der Christentum entstand..... einige christen vergessen gerne das sie jüdischen ursprung haben ;)
die anderen sagen gerne, Ätschebätsche ihr Juden, wir haben einen Messiah und ihr nicht
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Was mir aber immer wieder bei einigen mißfällt, ist das Missionsgehabe und die Tatsache, daß sich manche Christen als etwas besseres verstehen.

Wenn du z.B. schreibst "man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt" so frage ich mich, warum ein Angehöriger einer anderen Religion oder gar ein Atheist diese Entscheidungsfreiheit nicht haben soll?


[/B][/QUOTE]

ich verstehe, dass dieses "missionsgehabe" unheimlich nerven kann....aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben.... und das nennt man im übrigen evangelisation....;o)
und....wir sind als christen ncihts besseres...wer das denkt, hat vieles nicht gecheckt.....traurig....ich fühl mich als nciht besseres....ich bin nur oft besser dran....

und jeder mensch hat diese entscheidungsfreiheit...ich habe nciht gesagt, dass diese sich auf christen beschränkt....gott liebt ja schließlich auch nciht nur christen.....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Desira [/i]
[B]Gott ist in Jesus oder als Jesus Mensch geworden?
Hat er dann Werbung für sich selbst gemacht?

*decay recht geb*
ich bahupte einfach mal, ich habe sogar mehr Entscheidungsfreiheit als Christen, da ich mich nicht an religiöse Gebote halten muss. Nur an die weltlichen. [/B][/QUOTE]

gott ist in jesus mensch geworden....(so theologisches zeugs hier...;o)
er hat nciht werbung für sich slebst gemacht oder so.....nein....

ich MUSS mich an ncihts halten....
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben.... [/b][/quote]
Dann muß man sich allerdings nicht wundern, wenn man irgendwann nur noch genervte Reaktionen erntet (um mal auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen)

[quote][b]ich fühl mich als nciht besseres....ich bin nur oft besser dran....
[/B][/QUOTE]

Und ich sage, daß ich besser dran bin...und nun? :)

~decay~
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von JimmyVoice [/i]
[B]Ob es nun gefällt oder nicht, Jesus war ein Jude.... bevor es Jesus gab, gab es schon lange das Judentum, aus dem dann durch Jesus , der Christentum entstand..... einige christen vergessen gerne das sie jüdischen ursprung haben ;)
die anderen sagen gerne. Ätschebätsche ihr Juden, wir haben Messiah und ihr nicht [/B][/QUOTE]

ich weiß das shcon...keine angst...ich weiß auch, dass die juden das auserwählte volk gottes sind....und das weiß ich auch als christ.....(viele juden sind heute auch messiahnische juden....;o)
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]

Und ich sage, daß ich besser dran bin...und nun? :)

[/B][/QUOTE]

hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon....
decay73Ja, den habe ich.
trustinghimhierzu noch ein gedicht....(kennt sicherlich eh fast jeder):
Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."


Margaret Fishback Powers
JimmyVoicesorry, aber mich als Gott würde es nerven wenn sich zig Millionen bei mir ausheulen wollen, wenn zig Millionen von mir das unmögliche verlangen....aber ich bin nicht Gott und habe auch nicht seine unendliche Geduld ;)


Gott weiss schon wie ich es meine :)
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Ja, den habe ich. [/B][/QUOTE]

ehrlicher weise will ich mal wissen, wer das sien soll? also.....ist ein mensch so vertrauenswürdig? dieser mensch wird dich auch mal enttäuschen...gott nciht
decay73Ich habe ja nicht gesagt, daß es ein Mensch ist.
Aber eben auch nicht ein Gott.

Du [b]glaubst[/b] mir nicht? ;)

@Spuren im Sand:
Man kann das Wort 'Gott' durchaus quasi beliebig ersetzen.

~decay~
trustinghim*g* also....ja...wie würdest du es ersetzen?
decay73Nun, das verrate ich jetzt erst mal nicht, denn deine ursprüngliche Frage war ja, was man vom Christentum hält.

Dazu habe ich mich geäußert.

Ich will hier jetzt aber gar nicht die Frage, ob es Gott überhaupt gibt diskutieren. Das ist eine Frage des Glaubens und läßt sich nicht daher eigentlich gar nicht diskutieren.

Zum anderen habe ich die Befürchtung, daß alles, was ich dann schreiben werde, von dir nicht akzeptiert würde und du (wie schon so viele) versuchen würdest, mich in gewisser Weise von deiner Sichtweise zu überzeugen.

Das ist nicht nur ein sinnloses Unterfangen, sondern könnte dann auch dazu führen, das wir uns im "Kaiser" wiederfinden. Ich denke da hast weder du noch ich ein Interesse dran. :)

Es fände es nur schön, wenn auch ein Christ einen anderen Glauben so akzeptieren könnte, wie ich z.B. den christlichen Glauben.

~decay~
trustinghimes ist so, dass ich es akzeptieren kann.....ich hab nciht das gefühl, dass es bei mir nicht so wäre....nur man diskutiert halt gerne drüber....;)
SylphaWenn ich mal meine Meinung äußern darf...

Das Christentum bzw. die Kirche, hat zwar einige Fehler gemacht, z.B. die Inquisition, die Kreuzzüge und die Heuchlerei von manchen Gläubigen, [I]aber[/I] sie hat auch Gutes getan.

Die christliche Kirche hat seit ihrer Existenz und seit sie großen Einfluss hat, dazu geführt, dass die Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen und nicht mehr wegen Nichtigkeiten sich den Schädel einschlagen. Sie hat Normen und Werte aufgestellt, sowie geregelt, was zu tun ist.
Der christliche Glaube hat den Menschen Hoffnung gegeben, Dinge durchzustehen oder zu tun, die sie sonst nicht geschafft hätten.

Das kann man wohl nicht verneinen.

Ich selbst glaube an keinen Gott, aber weiß wohl, wie gut ein Glaube ist, egal ob nun christlich, jüdisch oder heidnisch. Der Glaube schließt den Menschen, der in ein Gemeinschaftstier ist zu einer solchen zusammen. Man fühlt sich zugehörig, hat Regeln, nah denen man lebt und Kraft.

Wie jede Religiom hat das Christentum an sich Widersprüche und Dinge, die ungerecht sind (meiner Meinung).
Jedoch kann man der Theorie des Christentums auch keinen Vorwurf machen, was die Umsetzung angeht. Vieles, was in der Bibel als gut gedacht war, wurde von der Kirche, der Institution und nicht dem Christentum selbst, verdreht. Also ein Unetrschied zwischen Theorie und Praxis.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]nur man diskutiert halt gerne drüber....;) [/B][/QUOTE]
Und ich halte solch eine Diskussion grundsätzlich für nicht sehr 'produktiv', da sie meist zu gegenseitigen Angriffen und Provokationen führt.

Abgesehen davon wurde/wird es bereits an vielen Stellen diskutiert.

~decay~
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon.... [/B][/QUOTE]

Nun haben wir ja doch wieder mal eine schöne Diskussion über ´Gott´. Naja Nullum est iam dictum, quod non sit dictum prias (Es gibt nichts zu sagen, was nicht früher bereits gesagtwurde...)

An die Existenz eines Gottes zu glauen heisst, auf die Existenz einer unsterblichen Seele zu spekulieren.

Doch was ist den die Seele ?
Im Grunde höre ich nur meine eigene Stimme im Kopf (Gedanken) in erlernter deutscher Sprache, d.h. hier kommt für mich eher ein biologischer Entwicklungsprozess unter Einfluss meiner geografischen Herkunft in Betracht. Eine beträchtliche Weiterentwicklung einiger Aminosäuren der Ursuppe mit ein paar Hormonen und sonstiger Körperchemie garniert und wir haben unser so fantastisches Gefühlsleben, was wir zum Teil den Tieren ja absprechen, weil nur der Mensch mehr ist, als die Summe seiner Einzelteile...

Wer einen Menschen langsam an Altersdemenz hat siechen sehen, wer ein Freund hat, der nach einm Unfall das geistig sabbernde Niveau eines Kleinkindes hat, der sieht im selben Körper unterschiedliche Wesen, die nichts miteinander gemein haben. Was macht den die Seele zwischenzeitlich. Trifft sie sich mit der Dreifaltigkeit zur Skatrunde, bis der Körper wieder Würmerfutter wird ?????

Es gibt keine Seele, es gibt keinen Gott und sollte ich mich wirklich irren, dann ist er mir sowas von egal...
Schick ´IHN´ ggfls doch mal vorbei, ich hätte da noch ein paar Themen offen...

E- don´ttrusthim- Light
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon.... [/B][/QUOTE]

Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche. Solange dein Gott nicht auf Erden kommt und dir konkret und nachweislich hilft gibts da keinen Unterschied.
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]ich frag mich gerade, was ihr alle für ein bild von gott und dem christentum allgemein habt....wenn ich das hier alles so lese, anscheinend kein gutes.....
[/B][/QUOTE]
Was ist denn so schlimm daran kein gutes Bild von Gott zu haben?Warum soll man deswegen gleich kein gutes Bild vom Christentum haben? Warum soll man dadurch wiederrum kein gutes Bild von Christen haben?
--------------------------------------------------------------------------------
Ich habe ein gutes Gottbild, sag ich mal so. Besser meine Meinung über Gott habe ich mir in erster Linie selbst gemacht.
Vom Christentum halte ich absolut nichts. Ist das schlimm? Nein keineswegs.
Über Christen versuch ich mir kein Bild zu machen, ich versuch da einfach neutral zu bleiben.

Jedem das seine halt :)
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche. [/B][/QUOTE]

*lol*, falls Du´n Feedback brauchst, kannst Du dir ja ´nen Hund suchen, der wedelt wenigstens mit dem Schwanz, wenn man mit Ihm redet *beg*

E-Light
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]*lol*, falls Du´n Feedback brauchst, kannst Du dir ja ´nen Hund suchen, der wedelt wenigstens mit dem Schwanz, wenn man mit Ihm redet *beg*

E-Light [/B][/QUOTE]

Das wäre aber dann auch nix was man ein Wunder nennen würde, oder? Solange eine Unterhaltung mit Gott die Effektivität einer Unterhaltung mit meiner Schreibtischlampe besitzt, begnüg ich mich erstmal weiterhin mit Menschen. ;)
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]ich weiß nciht....welche auffasung du von gott hast....sorry......er wird im alten testament oft genug angekündigt....[/B][/QUOTE]

Also Bruder des Glaubens, ich habe etwas im alten Testament rumgeschmökert, am Besten fand ich die Phasen der Ausrottung der Völker auf dem Gebiet, dass dem Volk Gottes ´zugesprochen´ wurde, die Anweisungen, all die zu ermorden, die anders denken oder fühlen und als Dein Zimmermann sich bequemte, eine Nichtjüdin zu heilen, weil doch jeder ´Hund ein Stück Brot om Tisch des Herrn erhält´ da wusste ich... f... you...

SEINE Liebe (so es den Sadisten- Bastard ´Gott´ gibt) kannst Du für Dich behalten. Ich wäre Satanist, wenn ich an den Teufel glauben würde...

@Trustinghim Versuch Dich an mir (evillight@goldmail.de), bloß komm mir nicht mit Vertrauen auf das ´Gute´, denn das was ´Gut´ ist bestimmen jene, die überleben und nicht die friedfertigen Völker, welche durch ´Dein Volk´ und die Menschen Deiner Art ausgelöscht wurden... !!!!!!

Evillight

P.S: Versuch ggfls mal ´nicht(s)´ richtig zu schreiben, niemand ist vollkommen,aber ER wird Dir helfen...
Christian220Gäbe es Gott nicht, so müßte man ihn erfinden! (Voltaire) Die Angst zwingt das Volk in die Kirchen, zu den Religionen oder in die Partei. Oder in beide Möglichkeiten, falls es da oben ja doch noch etwas gibt, ist man vorsichtshalber abgesichert! Man ist klug...
Religion ist einesteils Opium für das Volk, welches es einlullt, und ihm die Eigenverantwortlichkeit für sein Denken und Tun abnimmt. (Absolution - kath. R.) Das ist bequem und führt unweigerlich zur Stagnation im Hinblick auf die verantwortungsbewußte Weiter- und Höherentwicklung unseres "Ich", dem wohl einzigen SINN unseres Mensch-Seins auf Erden.
Der MENSCH macht die RELIGION, die Religion nicht den Menschen! (K. Marx)
Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat. Religion schuf sich einen MACHTAPPARAT durch die MORAL. (GUT und BÖSE) Tugenden, deren Übertretungen Schuldgefühle erwecken. (Ablasshandel und das Geld klang im Kasten, von den ärmsten für den Vertreter Gottes auf Erden!!! (Luther-Film, sehr einleuchtend). Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke schon.
Frdr. Nietzsche forderte eine "Moralinfreie Tugend". Also, selbständig und eigenverantwortliches Denken und Handeln. Größtmögliche Unabhängigkeit. Sicher, wohl der unbequemste aller möglichen Wege, aber: welch ein Ziel. Erstrebenswert.
Gruß Christian220
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von Christian220 [/i]
...Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat... [/B][/QUOTE]

Schöne Zitate, wo ich mehrteils völlig mitgehe. Wer an den Gehalt eines ´Alten´ wie ´Neuen Testament´s´ glaubt, mag mir die Gnade eines Gottes erklären, der die Menschen Jericho´s auslöschte, weil diese nicht die ´Seinen´ waren...

Ich bin es wohl auch nicht und ich werde meine Heidenfeste feiern auch wenn diese IHM ´ein Greul´ sein sollte...

Wir leben im 21-zigsten Jahrhundert und führen solche Diskussionen *kopfschüttel*, mal sehen, ob mir der ´Trustinghim- Prediger´ etwas entgegenzusetzen hat...

Evillight
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche. Solange dein Gott nicht auf Erden kommt und dir konkret und nachweislich hilft gibts da keinen Unterschied. [/B][/QUOTE]

du wirst es wohl kaum glauben...aber gott hilft mir klar....jeden tag.....auch wenn er´s auf seine art und weise tut und nciht so wie du´s wohl gern hättest und er mal eben vorbeikommt, um mal hallo zu sagen und mir bei was zu helfen.....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]
P.S: Versuch ggfls mal ´nicht(s)´ richtig zu schreiben, niemand ist vollkommen,aber ER wird Dir helfen... [/B][/QUOTE]
okay...wenn du nicht mehr so viele rechtschreibfehler machst....;o)
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Christian220 [/i]
[B]Gäbe es Gott nicht, so müßte man ihn erfinden! (Voltaire) Die Angst zwingt das Volk in die Kirchen, zu den Religionen oder in die Partei. Oder in beide Möglichkeiten, falls es da oben ja doch noch etwas gibt, ist man vorsichtshalber abgesichert! Man ist klug...
Religion ist einesteils Opium für das Volk, welches es einlullt, und ihm die Eigenverantwortlichkeit für sein Denken und Tun abnimmt. (Absolution - kath. R.) Das ist bequem und führt unweigerlich zur Stagnation im Hinblick auf die verantwortungsbewußte Weiter- und Höherentwicklung unseres "Ich", dem wohl einzigen SINN unseres Mensch-Seins auf Erden.
Der MENSCH macht die RELIGION, die Religion nicht den Menschen! (K. Marx)
Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat. Religion schuf sich einen MACHTAPPARAT durch die MORAL. (GUT und BÖSE) Tugenden, deren Übertretungen Schuldgefühle erwecken. (Ablasshandel und das Geld klang im Kasten, von den ärmsten für den Vertreter Gottes auf Erden!!! (Luther-Film, sehr einleuchtend). Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke schon.
Frdr. Nietzsche forderte eine "Moralinfreie Tugend". Also, selbständig und eigenverantwortliches Denken und Handeln. Größtmögliche Unabhängigkeit. Sicher, wohl der unbequemste aller möglichen Wege, aber: welch ein Ziel. Erstrebenswert.
Gruß Christian220 [/B][/QUOTE]


sagte ich nicht schon an einer stelle, dass man wohl etwas falsch verstanden hat, wenn man meint als christ würde man nur das tun, was in der bibel steht und blind irgendwas hinterher rennen? also so gesehen ist das, was du hier sagst irgendwie schon hinfällig für mich.....(und du scheinst auch nur philosophen hinterher zu rennen.....) (ich geh in ethik....und hab auch ahnung)
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Schöne Zitate, wo ich mehrteils völlig mitgehe. Wer an den Gehalt eines ´Alten´ wie ´Neuen Testament´s´ glaubt, mag mir die Gnade eines Gottes erklären, der die Menschen Jericho´s auslöschte, weil diese nicht die ´Seinen´ waren...

Ich bin es wohl auch nicht und ich werde meine Heidenfeste feiern auch wenn diese IHM ´ein Greul´ sein sollte...

Wir leben im 21-zigsten Jahrhundert und führen solche Diskussionen *kopfschüttel*, mal sehen, ob mir der ´Trustinghim- Prediger´ etwas entgegenzusetzen hat...

Evillight [/B][/QUOTE]

okay...dann setz ich mal was dagegen.... 1. feierst du auch weihnachten und ostern, oder? ich glaube kaum, dass du auf dann auf deine geschenke verzichtest, weil es ein christliches fest ist......

2. sollte man wiessen, dass es einen unterschied zwischen altem und neuen testament gibt.....
TiberonWeihnachten und christlich ... is klar ..
[quote]ich verstehe, dass dieses "missionsgehabe" unheimlich nerven kann....aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben.... und das nennt man im übrigen evangelisation....;[/quote]ihr seid von eurem gott auch dazu aufgerufen, andersgläubige zu erschlagen ...


und Sylpha: mach mal die augen auf - dein post kann ich nur als absolut realitätsfremd bezeichnen
SylphaEs ist schön, dass du eine Meinung hast, diese auch vertrittst, und an anderen Kritik übst.
Aber kannst du mir bitte erklären, was an meiner Meinung so "realitätsfremd" ist.
Ich bin gern bereit, andere Meinungen zu akzeptieren und auch zu diskutieren, und mich auch überzeugen zu lassen, aber biite erklär mir, was so falsch ist!

Ich habe, um es kurz zu fassen folgendes gesagt:
- die Kirche hat eine Gesellschaft aufgebaut und geregelt
- ein Glaube, egal an was, gibt Kraft
- dass es auch Widersprüche in Theorie und Praxis gibt.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]du wirst es wohl kaum glauben...aber gott hilft mir klar....jeden tag.....auch wenn er´s auf seine art und weise tut und nciht so wie du´s wohl gern hättest und er mal eben vorbeikommt, um mal hallo zu sagen und mir bei was zu helfen..... [/B][/QUOTE]
Er hilft dir...Jeden Tag. Wobei denn und vor allem wie? Das muß ja eine göttliche Hilfestellung sein, denn sonst könntest du ja nicht wissen das es Gott war!?

Woran merkst du, das Gott dir geholfen hat?
Tiberonnur zu gern Sylpha:

Um in einer Gemeinschaft zu leben, braucht man kein Christentum und schon gar keine Kirche. Gemeinschaften entstehen auch so von ganz allein. Normen und Werte sind keine päpstlichen Erfindungen. Und wo die Kirche Hoffnung gegeben hat, war sie Mutter der Ängste und Vater der Not.

2000 Jahre Kirche - und wann hat der Papst versucht mal wirklich was im Interesse der Menschen zu tun? Nie hat Sie ihren Enfluss wirklich genutzt, um mal was Anständiges zu tun.

Gut, es gibt Armenspeisung usw. - doch sind die erstens nicht vom Vatikan bezahlt und zweitens verblassen sie bei der Gegenüberstellung mit dem durch den christlichen Glauben angerichteten Leid.
Aber was sind schon die handvoll Kräuteromas die man verbrannt hat ...
was die klugen Köpfe, die wegen Irrglaubens starben
was die Andersgläubigen, die man erschlagen, verbrannt, ... hat
was ...
aber zum Glück bekommen ein paar Penner warme Suppe:rolleyes:


Das Christentum nicht ganz so, aber die Kirche als Krebsgeschwür zu bezeichnen, ist fast schon Schönmalerei!

[QUOTE][B]Das Christentum bzw. die Kirche, hat zwar einige Fehler gemacht, z.B. die Inquisition, die Kreuzzüge und die Heuchlerei von manchen Gläubigen, [I]aber[/I] sie hat auch Gutes getan.

Die christliche Kirche hat seit ihrer Existenz und seit sie großen Einfluss hat, dazu geführt, dass die Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen und nicht mehr wegen Nichtigkeiten sich den Schädel einschlagen. Sie hat Normen und Werte aufgestellt, sowie geregelt, was zu tun ist.
Der christliche Glaube hat den Menschen Hoffnung gegeben, Dinge durchzustehen oder zu tun, die sie sonst nicht geschafft hätten.[/B][/QUOTE]
SylphaDanke ersteinmal für deine prompte Antwort!

Ja, dass Gesellschaften auch allein entstehen können, das kann ich mir gut vorstellen. Aber das Christentum ist in manchen Teilen eine sehr friedfertige Religion. Zum Beispiel, dass man auch die andere Backe hinhalten sollte.
Bevor du jetzt nen Tobsuchtsanfall bekommst ;) , ich weiß von mir selbst, dass ich eine der letzten bin, die soetwas tun würde, das geb ich auch ehrlich zu, aber es ist rein für die Gesellschaft besser zu vergeben, als zu rächen!

Ich wurde auch von einem ehemaligen Mitschüler (evangelisch) beschimpft und angeschnauzt, eben, [I]weil[/I] ich auch in meiner alten Schule meine Meinung über die Praxis gesagt habe, und das ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Aber ich versuche eben auch das Gute zu sehen.

Ich finde auch, dass die Kirche viele Sauereien begangen hat und manche Gläubige heute noch welche begehen. Und ich wollte mit meinem Posting keinesfalls die Kirche als etwas unantastbares darstellen, nein. Wie du vielleicht gelesen hast, bin ich selbst Atheistin und wenn ich den christlichen Glauben für so gut befinden würde, wie es zu sein scheint, würde ich auch zur Kirche übertreten. Aber dem ist nicht so. Ich wollte nur die guten Dinge hervorheben, die die Kirche, in meinen (!) Augen getan hat. Glaube mir, dass ich beide Seiten sehe. Und dass ich auch der Meinung bin, dass die Kirche ihre Macht falsch eingesetzt hat, etc. pp.

Die Staffelungen im Preis für Beerdigungen, die Behauptung, mit einer Beichte, wäre eine Tat gegessen, und vor allem eben jene Widersprüche zwischen Theorie und Praxis...
Die Verbrechen, die sie begangen hat. Aber das hat weniger mit der reinen Theorie zu tun.

Ich denke, dass wir da schon einer Meinung sind, ich habe meinen Post vielleicht etwas zu einseitig geschrieben, als ich denke.

Und die Armenspeisung gibt es auch von der Volkssolidarität und anderen nicht christlichen Vereinen, sofern ich mir das nicht einbilde.

Mit sehr freundlichen Grüßen!
Sylpha
cloudZeroZumindest die monotheistischen Religionen leben alle vom Herr-Knecht-Prinzip. Je nach Auslegung ist dann Gott entweder der Gütige oder der Strenge. Er vergibt, wem er will und er bestraft, wen er will. Aber trotzdem will er stets nur unser Bestes und liebt uns wie ein gütiger Vater. Auch wenn die Religionen beteuern, dass Gott weder männlich noch weiblich ist, zeigt sich uns ein Bild des strengen aber liebevollen Vaters.

Aber da frage ich mich doch, wie ich etwas lieben und gleichzeitig fürchten kann. Und warum dieser absolute Gehorsam? Mir drängt sich das Bild eines Kindes auf, der sich seinen strengen Vater, der "nie da ist, wenn man ihn braucht", schönreden muss, um halbwegs die Kindheit überstehen zu können. Ein Kind in seiner Trauer vertraut auch seinen Eltern blind und jede kleine Geste wird dann als Rettung in der Not dankbar aufgenommen.

Der Islamische Mystiker Halladsch wurde im Mittelalter als Ketzer hingerichtet, weil er öffentlich aussprach, die "Göttliche Wirklichkeit" zu sein. Das war seine Art, den Monotheismus zu sehen. Wenn Gott allumfassend ist und es in Wirklichkeit nichts anderes existiert, brauchen wir uns auch nicht mehr um Himmel und Hölle zu scheren. Wir brauchen auch keinen Gott, vor dem wir uns fürchten müssen oder dessen Liebe und Gnade wir uns erhoffen. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft.

Es spielt keine Rolle, ob Gott existiert oder was Gott ist. Liebe und Mitgefühl sind die Grundlage zum Menschsein. Wenn das auch die Grundlage einer jeden Religion ist, dann gibt es zwischen den Ungläubigen und den Gläubigen [B]"Menschen"[/B] keinen Unterschied. Solange wir Mensch bleiben.

Die Frage ist dann nur noch, was den Menschen denn ausmacht. Aber das ist ein anderer Thread... ;)
MontroseMan kann es ja auch mal umgekehrt sehen:

Warum will der Mensch denn unbedingt vor Gott gut erscheinen. Da wird Gott vorgeworfen, er würde strafen, er sei der Herr und wir der Knecht. Wäre es nicht ein Zeichen von Würde und Größe des Menschen, wenn er einfach sagen würde: na und? Menschen haben sich schon in unzähligen auswegslosen Schlachten dem Feind entgegengeworfen, das Leben verlieren wir ohnehin irgendwann - warum sich dann nicht dem größten denkbaren Gegenüber stellen. Warum muß ich Gott beweisen, wie gut ich bin. Haben die Menschen Gott erfunden wie ein Spiel, bei dem sie Punkte sammeln können.

Mir dämmert, daß man die schönen und guten Dinge nur erreichen kann, wenn man den Mut hat, Fehler zu begehen. Das ist in meinen Augen auch der tiefere Sinn des "Schwarzen": Schluß zu machen mit den Punktespielen. Und ich glaube fast, daß man so Gott neu begegnen kann, einem reiferen Gott.
Kaijaich bin gläubig aber ich finde nur das die kirche größtenteils den falschen weg eingeschlagen hat. und ich fühle mich in kirchen sehr unwohl,deshalb gehe ich auch nicht ich welche.

ich verstehe nur nicht wiso die meisten menschen aug gott los gehen,ich meine wäre es lieber wenn er uns alle unterdrücken würde?! ausserdem wer sagt denn das wir ihm egal sind? alles auf der welt hat seinen grund,nur sehen das viele nicht ein. ausserdem hat alles und jedes seine fehler und man sollte lieber auf sich selber schaun und schaun das man die welt besser gestaltet.
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Weihnachten und christlich ... is klar ..
ihr seid von eurem gott auch dazu aufgerufen, andersgläubige zu erschlagen ...


[/B][/QUOTE]
liebet auch eure feinde....;o) von welchem gott redest du? halte dich bloß nciht so an das alte testament....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Er hilft dir...Jeden Tag. Wobei denn und vor allem wie? Das muß ja eine göttliche Hilfestellung sein, denn sonst könntest du ja nicht wissen das es Gott war!?

Woran merkst du, das Gott dir geholfen hat? [/B][/QUOTE]

wenn ich da jetzt bestimmte erlebnisse anbringe, wirst du wohl denken ich spinne oder so(was du vllt. sowieso schon denkst)....und es wohl nicht als "göttliche weisung " oder sowas sehen....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]2000 Jahre Kirche - und wann hat der Papst versucht mal wirklich was im Interesse der Menschen zu tun? Nie hat Sie ihren Enfluss wirklich genutzt, um mal was Anständiges zu tun.

Gut, es gibt Armenspeisung usw. - doch sind die erstens nicht vom Vatikan bezahlt und zweitens verblassen sie bei der Gegenüberstellung mit dem durch den christlichen Glauben angerichteten Leid.
Aber was sind schon die handvoll Kräuteromas die man verbrannt hat ...
was die klugen Köpfe, die wegen Irrglaubens starben
was die Andersgläubigen, die man erschlagen, verbrannt, ... hat
was ...
aber zum Glück bekommen ein paar Penner warme Suppe:rolleyes:


Das Christentum nicht ganz so, aber die Kirche als Krebsgeschwür zu bezeichnen, ist fast schon Schönmalerei! [/B][/QUOTE]

1. der papst ist nciht das christentum schlecht hin....
2. auch christen sind menschen und machen fehler....das was da damals war...also....hexenverbrennung und sow eiter...war falsch ...logisch....aber genauso wie du was dafür kannst, dass hitler millionen von juden ermordet hat...kann ich als heutiger christ was dafür.....
trustinghimach nochwas wegen papst und den fehlern der kirche und so:

die kirche besteht aus menschen....diese menschen sind fehlbar....also sind diese fehler 2. auch lediglich auf die menschen in der kriche, jedoch nciht auf gott zurückzuführen....denn der kann nichts dafür, was menschen aus seiner lehre machen

dann nochwas zu dieser vater-kind beziehung:
gott wird wohl als ein vater dargestellt, weil dieser sein kind erzieht....(damals war dies wohl üblicher)....mit ihm als vater sollen wir dann "wachsen"....und erwachsenwerden heißt: selbst verantwortung für seine entscheidungen tragen zu können...die man natürlich frei getroffen hat....und erziehung heißt auch, dass man dann die konsequenzen für sein ahndeln tragen muss....man lernt auch aus schlechten erfahrungen....was ich an dieser stelle sehr wichtig inde zu sagen....diese vater-kind- beziehung. die man hier im christentum verwendet hat eine sehr tiefe bedeutung....noch mehr als das, was ich jetzt hier geschrieben haben....und natürlich erfordert sie auch vertrauen....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Man kann es ja auch mal umgekehrt sehen:

Warum will der Mensch denn unbedingt vor Gott gut erscheinen. Da wird Gott vorgeworfen, er würde strafen, er sei der Herr und wir der Knecht. Wäre es nicht ein Zeichen von Würde und Größe des Menschen, wenn er einfach sagen würde: na und? Menschen haben sich schon in unzähligen auswegslosen Schlachten dem Feind entgegengeworfen, das Leben verlieren wir ohnehin irgendwann - warum sich dann nicht dem größten denkbaren Gegenüber stellen. Warum muß ich Gott beweisen, wie gut ich bin. Haben die Menschen Gott erfunden wie ein Spiel, bei dem sie Punkte sammeln können.

Mir dämmert, daß man die schönen und guten Dinge nur erreichen kann, wenn man den Mut hat, Fehler zu begehen. Das ist in meinen Augen auch der tiefere Sinn des "Schwarzen": Schluß zu machen mit den Punktespielen. Und ich glaube fast, daß man so Gott neu begegnen kann, einem reiferen Gott. [/B][/QUOTE]

also für mich ist das christentum kein punktespiel und die beziehung gott-mensch auch keine wie herr-knecht, sondern wie gesagt vater-kind.
hier geht es nicht darum eindruck bei gott zu schinden oder sonstwas....um damit punkte bei ihm zu sammeln....es geht darum, dass er mit uns eine beziehung haben will...eine beziehung zu seinem kind....das wünscht sich wohl jeder vater oder auch jede mutter....weil er /sie uns liebt....
und dann kommt es auf ein miteinander und nciht auf ein gegeneinander oder "einer macht alles" (quasi der mensch) an....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Man kann es ja auch mal umgekehrt sehen:

Warum will der Mensch denn unbedingt vor Gott gut erscheinen. Da wird Gott vorgeworfen, er würde strafen, er sei der Herr und wir der Knecht. Wäre es nicht ein Zeichen von Würde und Größe des Menschen, wenn er einfach sagen würde: na und? Menschen haben sich schon in unzähligen auswegslosen Schlachten dem Feind entgegengeworfen, das Leben verlieren wir ohnehin irgendwann - warum sich dann nicht dem größten denkbaren Gegenüber stellen. Warum muß ich Gott beweisen, wie gut ich bin. Haben die Menschen Gott erfunden wie ein Spiel, bei dem sie Punkte sammeln können.

Mir dämmert, daß man die schönen und guten Dinge nur erreichen kann, wenn man den Mut hat, Fehler zu begehen. Das ist in meinen Augen auch der tiefere Sinn des "Schwarzen": Schluß zu machen mit den Punktespielen. Und ich glaube fast, daß man so Gott neu begegnen kann, einem reiferen Gott. [/B][/QUOTE]
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]wenn ich da jetzt bestimmte erlebnisse anbringe, wirst du wohl denken ich spinne oder so(was du vllt. sowieso schon denkst)....und es wohl nicht als "göttliche weisung " oder sowas sehen.... [/B][/QUOTE]
Als Spinner hab ich noch keinen gläubigen bezeichnet...

Tja, was soll ich denken wenn du kein Erlebnis anbringen kannst?

Ich frag mich halt hin und wieder wie sich der Gottesglaube verfestigt, abgesehen davon das er zumeist erstmal anerzogen wird. Mich würde nur ein Erlebnis dazu bringen an Gott zu glauben, das ausschließlich durch einen Gott geschehen konnte, also wirklich göttlich ist. Da wüßte ich halt gerne mal was das sein könnte, nachdem ich alle Möglichkeiten ausgeschlossen habe.
cloudZero[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]also für mich ist das christentum kein punktespiel und die beziehung gott-mensch auch keine wie herr-knecht, sondern wie gesagt vater-kind.
[/B][/QUOTE]
Wir sind aber keine Kinder mehr. :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]...eine beziehung zu seinem kind....das wünscht sich wohl jeder vater oder auch jede mutter....weil er /sie uns liebt....
[/B][/QUOTE]
Die Realität sieht leider anders aus. Beobachte mal draussen Eltern mit ihren Kindern...
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]okay...dann setz ich mal was dagegen.... 1. feierst du auch weihnachten und ostern, oder? ich glaube kaum, dass du auf dann auf deine geschenke verzichtest, weil es ein christliches fest ist......

2. sollte man wiessen, dass es einen unterschied zwischen altem und neuen testament gibt..... [/B][/QUOTE]

1.)
Die Jahreswende (Weihnachten) wurde auch schon vor den Christen gefeiert, die sog. heidnischen Bräuche einen christlichen Anstrich zu geben und dann die Feste als eigene zu deklarieren, hat sich offenbar bewährt...

Erklär mir doch mal, was das Eiersuchen zu Ostern für einen ´christlichen´ Hintergrund hat. Jesus brauchte man nicht suchen, der war an´s Pluszeichen genagelt...

2.)
Ja ich weiss, das zweite Testament ist das, was die Juden als nicht ´gottgegeben´ ablehnen. Soll o.g. eigentlich heißen, dass Du die Aussagen des AT ebenso ablehnst ???

E-Light
TheDarkHI zusammen,

Ich bin heute glaug ich ein venig schreib faul
der folgen Thread past eigendlich gans gut zu diesem hier
ein Copy/paste wurde jedoch nicht passen
[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=15141]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=15141&perpage=15&pagenumber=2[/URL]

@Evillight
1) eigendlich wurden ursprünlich sonnen wenden gefeiert
Weihnachten (juhl fest ist geklaut und paste halt ins darmalige konzept.

Die eiersuch hat sich aus der fasten zeit ergeben, da vor ostern fasten zeti war und die eier zuostern um überfluss vorhanden waren.
hat also nichtmal einen besonderen hintergrund .

2) Sitmmt.
Basis des christlichen glauben ist das neue testament.
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Doch was ist den die Seele ?
Im Grunde höre ich nur meine eigene Stimme im Kopf (Gedanken) in erlernter deutscher Sprache, d.h. hier kommt für mich eher ein biologischer Entwicklungsprozess unter Einfluss meiner geografischen Herkunft in Betracht. Eine beträchtliche Weiterentwicklung einiger Aminosäuren der Ursuppe mit ein paar Hormonen und sonstiger Körperchemie garniert und wir haben unser so fantastisches Gefühlsleben, was wir zum Teil den Tieren ja absprechen, weil nur der Mensch mehr ist, als die Summe seiner Einzelteile...

Wer einen Menschen langsam an Altersdemenz hat siechen sehen, wer ein Freund hat, der nach einm Unfall das geistig sabbernde Niveau eines Kleinkindes hat, der sieht im selben Körper unterschiedliche Wesen, die nichts miteinander gemein haben. Was macht den die Seele zwischenzeitlich. Trifft sie sich mit der Dreifaltigkeit zur Skatrunde, bis der Körper wieder Würmerfutter wird ?????

Es gibt keine Seele, es gibt keinen Gott und sollte ich mich wirklich irren, dann ist er mir sowas von egal...
Schick ´IHN´ ggfls doch mal vorbei, ich hätte da noch ein paar Themen offen...

E- don´ttrusthim- Light [/B][/QUOTE]

sorry....bin das etwas übergangen, weil ich es nicht für besonders wichtig gehalten habe....niemand weiß, was die seele ist und ob es eine gibt...auch du nicht....ich meine, spekulierst du nciht auch noch? selbst wissenschaftler können da nichts beweisen....klar glaube ich, dass seele und körper 2 dinge sind....aber sie beeinflussen sich gegenseitig...wie dein beispiel....auch wenn dieser freund nach einem unfall auf einem geistigen niveau eines kleinkindes ist, heißt das doch lange nicht, dass er keine seele mehr hat....ein kleinkind hat auch eine seele....du scheinst hier bestimmte begriffe zu verwechseln....denn ein kleinkind hat nicht dieses hohe geistige niveau wie vllt. ein 20 jähriger....(wobei das durchaus auch andersrum sein kann ;o)....aber das heißt nicht, dass dieser mensch keine seele hat....da haste nen ganz gewaltigen unterschied außen vor gelassen....
was nun letztenendes die seele ist, kann man nicht sagen....aber sie hat ganz sicher nichts mit dem entwicklungsstand eines menschen zutun....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von TheDark [/i]
[B]
Die eiersuch hat sich aus der fasten zeit ergeben, da vor ostern fasten zeti war und die eier zuostern um überfluss vorhanden waren.
hat also nichtmal einen besonderen hintergrund .

[/B][/QUOTE]

aber ostern hat doch ncihst mit der eiersuche zutun....also ehrlich...
Tiberonwenn man nur die bibel kennt ... ;)
Evillight[QUOTE][i]....niemand weiß, was die seele ist und ob es eine gibt...auch du nicht....ich meine, spekulierst du nciht auch noch? [/B][/QUOTE]

Wenn es nicht gesichert ist, dass es Seelen im biblischen Sinne gibt, dann brauch ich auch keinen ´Gott´, der mir ein Seelenheil in Ewigkeit verspricht, wenn ich mich an seine Gebote halte...

Kommen wir doch dennoch mal kurz auf das versprochene Paradies nach dem Tode zu sprechen.

Kannst Du uns kurz mal beschreiben, wie ein Ort aussieht, an dem man tausende Jahre bis ewig zubringt, ohne sich zu langweilen ? Was machen die ´Englein´ denn so seit dem christlichen Urknall vor 6000 Jahre (lt. Zeugen Jehovas) ??

E-Light

... wer hat da JEHOVA gesagt ?? :D
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Wenn es nicht gesichert ist, dass es Seelen im biblischen Sinne gibt, dann brauch ich auch keinen ´Gott´, der mir ein Seelenheil in Ewigkeit verspricht, wenn ich mich an seine Gebote halte...

Kommen wir doch dennoch mal kurz auf das versprochene Paradies nach dem Tode zu sprechen.

Kannst Du uns kurz mal beschreiben, wie ein Ort aussieht, an dem man tausende Jahre bis ewig zubringt, ohne sich zu langweilen ? Was machen die ´Englein´ denn so seit dem christlichen Urknall vor 6000 Jahre (lt. Zeugen Jehovas) ??

E-Light

... wer hat da JEHOVA gesagt ?? :D [/B][/QUOTE]

dazu, dass deine beispiele unbrauchbar waren, hattest du wohl nichts zu sagen? dumm gelaufen, was.....

und ich hab ne wirklich bestritten, dass es ne seele gibt oder andersrum....ich meinte lediglich, dass man es nicht beweisen kann....
und mein bibeltreuer freund....wie das paradies genau aussieht weiß ich nicht....aber 1. gibt es dann keine zeit mehr.....du weißt vielleicht....andere dimensionen und so.....nur so am rande....;o)
TheDark@trustinghim
Ostern hat auch nichts mit eiersuchen zu tun.
hab mich lediglich auf das posting von Evillight
bezogen, was teilweise von den "haiden" übernommen wurde.
Eiersuchen gehört dor halt nicht dazu ;)
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]dazu, dass deine beispiele unbrauchbar waren, hattest du wohl nichts zu sagen? dumm gelaufen, was.....[/B][/QUOTE]

Da ich nicht an eine Seele per gegebener Definition glaube, erwarte doch dann auch keine brauchbaren ´Beispiele´, dass es sowas gibt. Ich sehe nur Indizien, dass es nichts gibt, für dass ich einem ´Gott´ danken müsste ...

... wenn es in Deinem Paradies keine erlebbare Zeit gibt, dann frag ich mich iÜ, was dann daran so toll sein soll, da ziehts mich ja nun wirklich eher nach Hel, Wallhall oder Niflsheim zur Dauerparty...

E-Light
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
[B]Aus welchen Quellen beziehst Du Dein Wissen, daß es sich hier um Dauerparty handelt? Bitte um Stellen und Zitate aus der Edda oder sonstigen Beweisen. [/B][/QUOTE]

@d_n
Da hab ich doch glatt wieder eine/n Fachfrau/mann auf die Palme gebracht mit meinem celebrierten Halbwissen :D
Nach der germanischen Mythologie kommt man m.E. nach dem Tode nach Hel, oder Niflheim und wenn man sich beim Sterben noch´n langes Brotmesser schnappt, nach Wallhall...
Ganz im Thema steh´ ich aber nicht (wer oder was ist Yggdrassil... ?), ich find nur Loki und seine Kinder ganz putzig :p

Was ich meinte ist, dass ein Leben nach dem Tode auch ein ´Leben´ mit ´Erleben´ sein sollte, um erstrebenswert zu sein !!!

Evillight
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]

Was ich meinte ist, dass ein Leben nach dem Tode auch ein ´Leben´ mit ´Erleben´ sein sollte, um erstrebenswert zu sein !!!

Evillight [/B][/QUOTE]

du weißt doch genausowenig wie das leben nach dem tod aussehen wird.....oder soll....also...das mit der hölle ist klar : scheiße udn himmel: toll....und es wird wohl eher langweilig, wnen du in der ewikkeit ncoh zeit hättest....und du darfst die ewikkeit nciht mit unserer zeitrechnung vergleichen...gott "rechnet" anders als wir...zeit ist schließlich etwas, was wir als mensch festgelegt haben....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
[B]
@trustinghim
Frage off-topic: Gehst Du ab und an zu Corus Anima nach Schalkau?

Grüße!
d_n [/B][/QUOTE]

ähm....ich kenne das, aber war noch nie dort....weiß nciht, ob ich da so hinpassen sollte....;o)
bist du aus der gegend oder was?
emm[QUOTE]Jedem sein Paradies :)[/QUOTE]

nAbend. Obiger Satz hat mich an "Hinter dem Horizont" erinnert (hat den jemand gesehen?). Da stirbt die Hauptperson und stellt fest, dass jeder (außer Selbstmörder) das Jenseits bekommen, das sie sich wünschen.
Ich halte das in principio für keine schlechte Idee... Aaaber: "Seit wann wissen die Menschen denn, was sie wollen?" (Zitat von Gott alias Gordon Freeman)

Ich bin auch nicht von Seelen etc. überzeugt, aber wie wäre folgendes: Wiederbelebte berichten einstimmig von einem Gefühl von Leichtigkeit/Glück nach dem Tod. Sollte das Leben nun entgültig zuende sein, so ist das wohl das letzte, was man spürt. Und da man jetzt nie wieder etwas anderes spürt, währt diese Empfindung quasi "ewig" (rein subjektiv).

Was denkt ihr?
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von emm [/i]
[B] Ich bin auch nicht von Seelen etc. überzeugt, aber wie wäre folgendes: Wiederbelebte berichten einstimmig von einem Gefühl von Leichtigkeit/Glück nach dem Tod. Sollte das Leben nun entgültig zuende sein, so ist das wohl das letzte, was man spürt. Und da man jetzt nie wieder etwas anderes spürt, währt diese Empfindung quasi "ewig" (rein subjektiv).
Was denkt ihr? [/B][/QUOTE]

Das Thema der Nahetoderfahrung finde ich ebenso faszinierend, inkl. der Außerkörpererfahrungen, welche ich als gegeben akzeptiere.

Es gibt darüber (selbstverständlich) diverse Theorien, welche u.a. vom Ausstoß körpereigener Hormone, Endorphine etc ausgehen, welche einem das Sterben erleichern sollen. Sowas wie den verstärkten Adrenalienausstoß bei Gefahr...

Die Tunnelerfahrung mit dem Licht könnte mit der Sauerstoffverknappung im Hirn und den damit verbundenen ´Tunnelblick´ und Lichtblitzen in der Augennetzhaut (´Sternesehen´ beim Faustschlag...) zusammenhängen.
Es gäbe also eine logische Erklärung, obwohl viele, die dies erlebt haben auch von Bildern, Gestalten etc berichtet haben und kaum beipflichten würden...

Ich habe hier von den Brüdern und Schwestern im Glauben bislang nur vage Theorien und Wunschvorstellungen vermittelt bekommen, wobei der Glaube ja grade dort anfängt, wo die Vernunft ihre Grenzen findet...

Warum sollte ´ein Gott´ gerade Interesses an mir als einem unter 7.000.000.000,00 Menschen haben in einem Universum, deren Grenzen nicht erfasst bzw begriffen werden können...

Wer in Religionsfragen die Vernunft bemüht, erhält schnell unchristliche Antworten. (Wilhelm Bush).

Evillight
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]
Ich habe hier von den Brüdern und Schwestern im Glauben bislang nur vage Theorien und Wunschvorstellungen vermittelt bekommen, wobei der Glaube ja grade dort anfängt, wo die Vernunft ihre Grenzen findet...

Warum sollte ´ein Gott´ gerade Interesses an mir als einem unter 7.000.000.000,00 Menschen haben in einem Universum, deren Grenzen nicht erfasst bzw begriffen werden können...

Wer in Religionsfragen die Vernunft bemüht, erhält schnell unchristliche Antworten. (Wilhelm Bush).

Evillight [/B][/QUOTE]

ne...der glaube fängt dort an, wo die vorstellungskarft aufhört....
denn wir können mit unserem gehirn nciht erfassen, was ein gott ist oder irgendwelchen anderen dinge.....gut finde ich dabei immer wieder das mit den dimensionen:
gott lebt in einer völlig anderen diemnsion als wir....einer höheren....
menschen, die in der 2ten dimension leben hätten wohl einen eingeschränkteren blick als wir in der 3ten....sie könnten sich ncihts anderes vorstellen....weil für sie 2 dimensionen das höchste sind....wir haben einen überblick über diese 2te dimension, aber sie könnten unsere dimension nier erfassen....
und genauso ist es mit gott....wir können immer nur einen teil dieses "geheimnisses" erfassen....aber nicht alles.....
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]ne...der glaube fängt dort an, wo die vorstellungskarft aufhört.... denn wir können mit unserem gehirn nciht erfassen, was ein gott ist oder irgendwelchen anderen dinge.....gut finde ich dabei immer wieder das mit den dimensionen: gott lebt in einer völlig anderen diemnsion als wir....einer höheren....[/B][/QUOTE]

... wenn wir im Geiste nicht erfassen können, was ´Dein Gott´ möchte und verlangt und wenn er in einer Welt lebt, welche nicht die unsere ist, warum sollten wir dann an einem Seelenheil arbeiten, wenn es doch absolut irrelevant und unbedeutend ist.

Frage: Die Moslems beten (per Satzung) 5 mal am Tag, die Christen am Sonntag, vor dem Schlafengehen und wenn sie von Ihrem ´Schöpfer´ ein paar nette Dienste wünschen...
Warum sollte ER diesen ca. 10 Mrd Gebeten aller Art pro Tag Beachtung schenken, wenn er ein Universum mit abermilliarden Sternensystemen wie unserem ´ geschaffen hat´ ???

Frage: Ich weiss, niemand sah ihn wirklich und jeder spekuliert...
Welches Bild hast Du von ´Deinem Gott´, wenn Du morgen von einem Auto etwas 2-dimensioniert wirst, oder die besondere Ehre erfährst, von einem Massenmörder ´im Ebenbild des Schöpfers´ ermordest wirst...

Wie sieht Dein erster Day after aus, was wünschst/erwartest Du ???
Bitte keine ´keiner weiss es Antwort mehr, werde endlich konkret...`

E- Neverbeenlighted- Light
Molebin zwar erst neu hier, aber mag meinen senf zu dem thema auch mal ablassen:

also, gott, gibt es ihn? ich würde sagen NEIN!

wieso?
nunja, ich wurde christlich erzogen, ganze familie katholisch bla..man wird also ob man will oder nicht christ..naja hab auch an gott ect. geglaubt (was soll man sonst machen wenn man damit erzogen wird?) nur stellte ich für mich selbst fest, im laufe der zeit, dass es an sich keien gott gibt. alle menschlichen kulturen welche etwas ungewöhnliche phänomämene mitbekommen haben und sich damit befasst haben haben einen gott. ich wüsste nicht, das inuits (eskimos) nen ur-glauben haben, wenn doch korigiert mich bitte.
also war "gott" damals der erstz für wissen, welches die menschen nicht besasen...nun haben wir wissen..und können vieles erklären...
genauso die seele und das leben nachm tod, ich hoffe, glaube und wünsche es mir zu tiefst, dass es nach dme tod nichts gibt...wenn doch: scheisse....einmal leben genügt mir persöhnlich vollkommen...

sprich: kein leben nachm tod, zerstört schon das ganze christliche glaubensbild..ergo bin ich mitlerweile atheist geworden!

ich habe alerdings nichts gegen christen oder andere glaubensrichtungen, wer einen gott braucht um das leben zu meistern und vll zu kaschieren wie sinnlos das leben an sich ist, bitteschön..nur soll er mir damit nicht auf den senkel gehen...ich würde diese menschen auch nicht als schwach oder ka was bezeichnen...
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
[B]...Wozu brauchen wir Ethik, Werte, Ver- und Gebote, wozu Menschenrechte, warum sehnen wir uns nach Gerechtigkeit und mehr Menschlichkeit? Woher kommt das...aus chemisch-physikalischen Prozessen... [/B][/QUOTE]

... irgendwann hat sich Tierchen Adam gedacht, wenn ich mit Tierchen Eva zusammen auf die Jagd gehe und abends was schnuckliges spiele, ist das Leben viel erfolgreicher und schöner...

Das Tierchen Eva und die anderen wollten aber nicht ständig verkloppt und angefressen werden und so fand man dann schließlich ein paar Grundregeln, wie man den Tag besser gemeinsam ertragen kann. Damit es besser klingt, nannten sie es dann Mittierchenlichkeit oder gar Ethik...

[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
[B]...Tja, wenn das menschliche Verstand schon mit dem Universum überfordert ist (ist er ja), dann braucht er sich bei Gott eigentlich gar nicht zu bemühen . Nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, heißt es ja noch lange nicht, daß es das nicht gibt.[/B][/QUOTE]

Warum soll es Deinem ´Gott´ denn nun interessieren, was Du tust oder lässt ??? Weil ein paar selbsternannte erleuchtete Deppen vor 2000 Jahren auf ein paar Papyrusrollen ihre Agenda genannt ´Bibel´ geschrieben haben, dass ´Gott´ sie als seine Kinder liebt und alle, die nicht dem gesegneten Volk angehören zu massakrieren sind... ???

...und zum Abschluss ein nettes Originalzitat:
Auf dem Kirchentag 2001 wurde erklärt was es mit dem weißen Kirchentag-Leinenschal auf sich hat:
Geistlicher:
"Seht her: auf der rechten Seite des Schals steht geschrieben: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar, GG Artikel 1', auf der linken Seite steht ' Kirchentag gegen rechts'.

Evillight
feverish dreamich weiß es nicht...je älter ich wurde, desto unglaubwürdiger kanm mir dies alles vor.Der Gottesdienst beinhaltete für mich nur noch nebensächlichen Schwachsinn und der Religionsunterricht trieb mich im Stillen zur Verzweiflung...diese ganzen Aussagen vo wegen :Gott unser Schöpfer...der Mensch wurde von Gott geschaffen um Gott zu dienen und blablubb..
es kam mir immer verpfuschter und zwanghafter vor.
Trotzdem ist der Glaube an Gott so in mir verankert und anerzogen, dass es mir immernoch schwer fällt mich dagegen oder dafür zu entscheiden
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von feverish dream [/i]
[B]...Trotzdem ist der Glaube an Gott so in mir verankert und anerzogen, dass es mir immernoch schwer fällt mich dagegen oder dafür zu entscheiden [/B][/QUOTE]

Dann stellen wir doch die Vor- und Nachteile gegenüber:

Dafür:
- man hat was, woran man sich aufrecht halten, d.h. eine vage Vorstellung davon, dass alles was passiert irgendeinem großen unbegreiflichen Plan eines ´liebenden´ Gottes entspricht und wenn es das blanke Elend ist, dann sind ´seine Wege halt unergründlich´, oder man kührt eine heidnische Gottheit, oder einen EX- Engel zum Teufel, damit man diesem die Schuld geben kann. Ggfls hast Du irgendwie mal gesündigt und selbst schuld...

- man hat so ´ne nette Kirchen- Sekten- oder sonstige Gemeinschaft, die einen ja doch so liebt, wenn Du Dich an Ihre Regeln hältst. Das folgt dem allgemeinen Bedürfnis, der Teil einer Masse/ Gruppe zu sein. Schließlich kann ja auch nicht falsch sein, was milliarden Menschen glauben, auch wenn noch so viele behaupten, die Erde sei nicht der Mittelpunkt des Universums.

Dagegen:
- Niemand kann einen ´Gott´ in seinem Wesen logisch beschreiben.

- man krallt sich daher verzweifelt an einen ´Glauben´ als Notausgang der Vernunft.

- Selbst wenn es den großen Meister wirklich geben sollte, wer sagt Dir, dass Du Ihm nicht ebenso gleichgültig bist, wie Dir die Hausstaubmilben. In meiner Familie waren nur 2 Leute eher religiös, einmal sorgte Alzheimer und einmal Blutkrebs für einen schönen langen schmerzhaften Tod...

- Die Menschen sollen die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen, niemand ist im Auftrag und auf Weisung ´Gottes´ unterwegs. (Natürlich weisen die Glaubensrichtungen immer darauf hin, dass grade die anderen dies nicht sind...)

Ich habe den Glauben an den Osterhasen und den Weihnachtsmann schon lange abgelegt, ich brauche keinen neuen Himmelstroll...

Evillight
lacrimosusBis heute habe ich noch niemanden gefunden, der mich überzeugen konnte an einen "Gott" zu glauben - und ich bin mir sicher, dass es dazu auch niemals kommen wird.
Ich glaube nicht an diesen Gott der in der Bibel beschrieben wird. Ich glaube an eine andere höhere Macht.

Frage: Wie ist Gott entstanden? <-- Oder konnte er sich selbst erschaffen?

lacrimosus
emm@decadence_noir

> Wie begrenzt menschliche Vernunft ist, kannst Du jeden Tag in Deiner Umgebung, den Nachrichten und überhaupt am Lauf der Welt beobachten. Alle halten die Evolutionstheorie für beweisen obwohl sie eine THEORIE ist. Voll vernünftig, und keiner hinterfragt (eigentlich sonst auch nicht üblich)

Nun ja, ganz unbegründet ist diese Theorie jedoch nicht. Denn: Glaubst Du, dass Gott die Fossilien nur verstreut hat, um Ungläubige zu verwirren?
Oder sollte Noahs Nuss am Ende doch zu klein geraten sein? (Ist natürlich schon problematisch, ca. 2 Millionen Tierchen in ein Kreuzfahrtschiff zu quetschen und dann auch noch ein paar hundert Dinos reinzukriegen. Was geschah eigentlich mit den Pflanzen? Sind wohl als Futter draufgegangen?)

@tränenvoll:

Natürlich haben die Menschen Gott erschaffen.

Ist es eigentlich nicht egal, ob es Ihn gibt oder nicht? Ich meine, so lange Toleranz geübt wird und man Glaubenskriege vermiede, hätte es doch überhaupt keinen Einfluss auf unser (diesseitiges) Leben.
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
@Evillight...[B]... Weil für Dich alle Leute, die an Gott glauben, in Deiner selbstgebastelten Vorstellung beschränkt, nicht zu eigenständigem Denken fähig, natürlich ihren Kirchen hörig , sprich indoktrinierte Marionetten sind, stimmts? Oder Du schließt von wenigen auf alle? ... [/B][/QUOTE]

Ave d_n
leider haben sich die ´Jesus Freaks´ offenbar aus der konkreten Diskussion abgeseilt. Mehr als wage nichtssagende allgemeinrethorische Fragen und Gleichnisse aufzuwerfen war wohl nicht ihr Ding, falls die Intension jedoch war, hier überhaupt eine Debatte zu entfachen, dann war´s natürlich ein voller und wiederkehrender Erfolg, dem ich gerne nachkomme.

Leute, die an ´Gott´ glauben sind in meiner Vorstellung gleich denen, die zur Weihnachtszeit ein Brieflein mit Wünschen an den ´Man of presents´ senden.

Erkläre mir Deinen Glauben, was bist Du, was wirst Du sein und was wird der Beitrag von ´Vati unser´ dabei sein !!!
Bitte nicht wieder das allgemeine Geschwafel "niemand weiss..."...!!!

Evillight
JimmyVoiceLeute die an Gott glauben kann man nicht alle über einen Kamm scheren.

Na gut ich glaube ja nicht an Gott, sondern weiß ja für mich das er (sie, es) existiert. Aber nicht weil irgendwelche Kirche, oder Pfaffen oder was auch immer, mir Gott gepredigt haben oder was auch immer.

Das ich vom Christentum nichts halte weiß vllt der eine oder andere schon. Für mich selbst hat Gott und Religion nichts miteinander zu tun.

Für mich gibt es eben eine allgemeingültige Existenz Gottes unabhängig jeglicher Religion. Desweiteren steht Gott eben über den Dingen und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es gibt keinen helfenden oder strafenden Gott. Schon gar nicht kommt man zu Gott in den man an Jesus Christus glaubt. das ist ja auch so etwas was ich unglaublich finde, das man den Weg zu Gott über einen anderen (in dem Fall Jesus) findet.


[b]Die Wahrheit über Gott[/b]

Du kniest nieder,
Faltest deine Hände
Fängst an zu beten,

Betest zu Gott,
Bittest das er dich erhört.
Bittest? Nein du flehst ihn an.

Er soll doch gerecht zu dir sein.
Er soll dich doch nicht so leiden lassen.
Er soll dir deinen Weg zeigen.

Dies tust du nun seit Jahren.
Nichts ist geschehen.
Alles beim alten geblieben.

Bis heute hast du auf Gott gehofft.
Doch nichts, nichts hat sich verändert.
Du verlierst deinen Glauben.

Du hast an Gott geglaubt.
Du hast alles für Gott getan.
Du hast dich deinem Gott aufgeopfert.

Doch was hast du für dich getan?
Hast du jemals an dich geglaubt?
Hast du dich jemals auf dir selbst verlassen?

Gott hilf nie - Gott unterstützt nur.
Den Rest - musst du alleine tun.

© (Februar) 2004 by Ingo Borm
EvillightNachdem hier my de-twilighted trustinghim verstummt zu sein scheint und zuletzt auf ein paar andere Dimensionen ausweichen musste, sehe ich dies wieder mal als eine gescheiterte Mission der Heilsbringer an, die mir erzählen, jemand sei für mich am Kreuz gestorben sei, konnte mir aber nicht mal ein Freibier spendieren .....

Hier sind Menschen auch ohne Glauben, die leben und sterben und den gleichen Weg gehen werden, wie jene, die hier vom großen Buh-Mann erzählen...

Wovor hat ein Gottgläubiger Angst ? Glaubt Ihr wirklich an eine Hölle und wie sieht diese für Euch aus (sorry, wenn ich kein Ticket löse..) ???

Evillight
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von decadence_noir [/i]
[B]... und wenn Du des Lesens mächtig bist...Etwas mehr Respekt und Toleranz hätte ich jetzt schon erwartet, nicht gleich wieder die Leier "ihr seid eh alle bekloppt". [/B][/QUOTE]

Hallo d_n
werden wir hier nicht etwas unwirsch. Das ist es wohl was Wilhelm Busch auch meinte, dass man sehr schnell angefeindet wird, wenn man Logig und Vernunft in Fragen des Glaubens bemüht...

Dies ist halt ein Forum, ich äußere meine Meinung. Das ich plötzlich ´intollerant´ und ´respektlos´ bin, kann ich nicht nachvollziehen, da es hier um mein [U]Denken[/U] geht, nicht um mein Verhalten, den Gläubigen gegenüber...

Aus Deinem verwendeten Vokabular schließe ich auf bereits schlechte Erfahrungen bei früheren Diskussionen... Ich halte Dich nicht für ´bekloppt´ und ich habe Deine Postings durchaus gelesen...

Jeder sucht irgendwie nach Hoffnung auf ein ´Mehr´ im Leben. Ich suche aus einer rationalen Perspektive danach, weil ich nicht
an ´IHN´ glaube, da es ja letzten Endes auch die Frage aufwirft, wer ´IHN´ erzeugt oder erschaffen hat.

Wenn es `IHN` in Ewigkeit geben sollte, dann frage ich mich, entwickelt er sich weiter und wenn ja, warum trägt ´ER´ nicht der aktuellen Entwicklung der Menschheit Rechnung, indem er in seiner Allmacht mal wirklich auf uns zugeht und sich in seinen Intensionen bekennt ??????????

@trustinghim
Da Du bzw Deine ´Jesus Freaks´ hier offenbar kaum noch was zu sagen haben, bzw ausschließlich den Erfolg allein in der hier geführten Diskussion sehen, muss ich leider sagen...
[B]Das war leider schwach, Du hast nicht überzeugt !![/B]

Evillight
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von JimmyVoice [/i]
[B]Gott hilf nie - Gott unterstützt nur.
Den Rest - musst du alleine tun.

[/B][/QUOTE]


sehr verdreht.....nicht ICH tue....sondern gott.....irgendwo in der bibel ist der vergleich mit einer pflanze: ich kann die pflanze säen....ich kann auch jeden tag giesen....aber wachsen muss sie von alleine.....in dem fall kann ich also den grundstein legen, und ich aknn mich aufopfern wie ich will...wenn gott nichts tut, dann ist alles umsonst......
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Nachdem hier my de-twilighted trustinghim verstummt zu sein scheint und zuletzt auf ein paar andere Dimensionen ausweichen musste, sehe ich dies wieder mal als eine gescheiterte Mission der Heilsbringer an, die mir erzählen, jemand sei für mich am Kreuz gestorben sei, konnte mir aber nicht mal ein Freibier spendieren .....

Hier sind Menschen auch ohne Glauben, die leben und sterben und den gleichen Weg gehen werden, wie jene, die hier vom großen Buh-Mann erzählen...

Wovor hat ein Gottgläubiger Angst ? Glaubt Ihr wirklich an eine Hölle und wie sieht diese für Euch aus (sorry, wenn ich kein Ticket löse..) ???

Evillight [/B][/QUOTE]


sorry, wenn man mal im urlaub war.....*sichandenkopffasst*
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]?

@trustinghim
Da Du bzw Deine ´Jesus Freaks´ hier offenbar kaum noch was zu sagen haben, bzw ausschließlich den Erfolg allein in der hier geführten Diskussion sehen, muss ich leider sagen...
[B]Das war leider schwach, Du hast nicht überzeugt !![/B]

Evillight [/B][/QUOTE]

oh gott....du bist echt so....naja.....gott liebt eben auch dich.....kannst ja nichts dafür....
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]sehr verdreht.....nicht ICH tue....sondern gott.....irgendwo in der bibel ist der vergleich mit einer pflanze: ich kann die pflanze säen....ich kann auch jeden tag giesen....aber wachsen muss sie von alleine.....in dem fall kann ich also den grundstein legen, und ich aknn mich aufopfern wie ich will...wenn gott nichts tut, dann ist alles umsonst...... [/B][/QUOTE] Wenn du die Planze nicht pflanzt und nicht gießt, dann kann sie auch nicht wachsen...mit Gott hat das nichts zu tun, Also musst du erstmal was tun, dann unterstützt Gott auch, dann lässt er die Pflanze wachsen, aber ohne deine Initiative tut Gott nichts.... ihn nur anbeten hilft wahrlich nicht

alles eine Frage der Ansicht ;)
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]oh gott....du bist echt so....naja.....gott liebt eben auch dich.....kannst ja nichts dafür.... [/B][/QUOTE]

... *lol & beg*, dass find ich einfach nur Klasse, insbesondere das ´eben auch dich...´ und dass ich ja ´nichts dafür kann´ :D:D :D

Es ist wahr, ich bin ein Produkt dessen, was mich umgibt, ich bin ein Sklave meiner Gene, ich werde alt, ich werde sterben gleich ob ich mein Pflänzlein gieße oder nicht...

Nun nenne mir doch die Option, wo lande ich im Tode wenn ich Deinem Glauben nicht fröne, gibt es eine Hölle für mich und wo muss oder kann ich das Ticket lösen, es soll recht warm dort sein... Wie sieht Deine Hölle aus ???

Evillight

P.S. Schön, dass Du aus dem Urlaub zurück bist, ich werde Dir ggfls noch öfteren die Möglichkeit geben, sich an den Kopf zu fassen, sehe es einfach als Herausforderung ...
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B].Nun nenne mir doch die Option, wo lande ich im Tode wenn ich Deinem Glauben nicht fröne, gibt es eine Hölle für mich und wo muss oder kann ich das Ticket lösen, es soll recht warm dort sein... Wie sieht Deine Hölle aus ???

Evillight

[/B][/QUOTE]

also.....hölle.....dort wird es wohl keine flammen oder feuer und so geben....worauf du anscheinend angespielt hast....hölle ist für jeden menschen etwas anderes....etwas psychisches, was dich fertig macht....die schlimmsten ängste, die du ewig erleiden wirst....vielleicht hängt da eine uhr (auch, wenn wir dann nicht wirklich zeit haben....in der ewigkeit....)....aber das würde einen doch shcon ziemlich fertig machen, wenn man an die ewigkeit denkt.....ja.....keine ahnung....ich kenne deine ängste nicht.....vllt. ist es auch das schlimmste für immer alleine zu sein....ganz alleine....ich weiß es nicht....so sieht jedenfalls für jeden hölle anders aus.....
JimmyVoiceAlso wenn ich das lese, dann kann ich nicht mehr in die Hölle kommen, da ich ja schon in der Hölle bin

Meine Ängste haben sich nämlich schon auf dieser Welt erfüllt und bei meinen Pech leb ich auch noch ewig :)
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]....hölle ist für jeden menschen etwas anderes....etwas psychisches, was dich fertig macht....die schlimmsten ängste, die du ewig erleiden wirst....ich kenne deine ängste nicht....so sieht jedenfalls für jeden hölle anders aus..... [/B][/QUOTE]

Das entspricht so regelmäßig dem, was ich im jetzigen Leben zu bewältigen habe. Wenn es Deinen ´Gott´ gibt, der, wie meintest Du doch so nett ´ebend auch mich liebt´, dann möchte ich nicht meine Feinde kennenlernen ...

Warum möchtest Du, oder Dein großer Meister hier noch oben drauf eine Ewigkeit für mich mit Gemeinheiten füllen...?

Niemand kennt die persönlichen Ängste der Menschen. Diese mit einer Hölle der ewigen Fortdauer zu bedenken ist ein Sadismus, dem ich KEINEM liebenden Wesen je zurechnen werde.

Ist dies Dein ´Gott´???

E-Light

...denn die Zeit heilt keine Wunden,
sie ist mit dem Tod vereint
und wird mit all den Stunden
immer mehr zu deinem Feind...
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Das entspricht so regelmäßig dem, was ich im jetzigen Leben zu bewältigen habe. Wenn es Deinen ´Gott´ gibt, der, wie meintest Du doch so nett ´ebend auch mich liebt´, dann möchte ich nicht meine Feinde kennenlernen ...

Warum möchtest Du, oder Dein großer Meister hier noch oben drauf eine Ewigkeit für mich mit Gemeinheiten füllen...?

Niemand kennt die persönlichen Ängste der Menschen. Diese mit einer Hölle der ewigen Fortdauer zu bedenken ist ein Sadismus, dem ich KEINEM liebenden Wesen je zurechnen werde.

Ist dies Dein ´Gott´???[/B][/QUOTE]

ich muss leider auch genug durchmachen auf/ in dieser welt....ich hab keine tolle familie abbekommen oder sonstwas....ich weiß, wovon ich rede und bin niemand, dem es besser gehen sollte als dir....
gott hat nie behauptet, dass man kein leid erfährt....gott hat aber eins versprochen: "ich werde bei euch sein alle tage, bis an der welt ende....."(weiß nicht genau, wo das jetzt steht....es steht aber ganz sicher irgendwo....in der bibel....)....gott ist bei uns....er lässt uns nicht im stich und er greift auch in unser leben ein, sofern wir es denn zulassen....wer für deine ängste zuständig ist, ist nicht gott.....er will dich davon frei machen, eben weil er ein liebender vater ist.....aber ich sagte schonmal hier irgendwann, dass gott ein gentleman ist und nichts tut, wenn du es nicht zulässt....du hast dich gegen ihn entschieden und diese entscheidung akzeptiert er auch....und du weißt.....oder jedenfalls hat man dir mal gesagt, was nach dem tod auf dich zukommen könnte, wenn du keinen bock auf gott hast....du hast die entscheidung....



p.s.: gott kennt dich...auch deine ängste....schlimm ist nur, dass satan sie auch kennt.....
prof.ahVielleicht liegt es an meiner Erziehung, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen das es ein höheres Wesen gibt was diese Welt und alles was damit in Verbindugn steht geschaffen hat.Ich bin der meinung das man an sich selbst glauben sollte und sein Leben nicht nach einem Gott richten sollte. Ob dieser Gott nun zwei Hörner hat oder nen langen Bart spielt dabei, für mich, überhaupt keine Rolle.

Desweiteren stellt sich bei mir die Frage, was sind wir, was ist die Erde wenn Gott sie erschaffen hat? Sind wir ein Haufen Ratten in einem riesigen Labyrinth?

Wer keine Entscheidungen treffen kann, wer sich etwas nicht erklären kann schreibt es einer "höheren Macht" zu. Religionen sind was für Leute die nicht an sich selbst glauben, die denken sie könnten das Schicksal und den Verlauf ihres lebens mit dem Glauben an einen Erschaffer selbiger Welt beeinflussen, meiner Meinugn nach vollkommener Schwachsinn.
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von prof.ah [/i]
[B]Vielleicht liegt es an meiner Erziehung, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen das es ein höheres Wesen gibt was diese Welt und alles was damit in Verbindugn steht geschaffen hat.Ich bin der meinung das man an sich selbst glauben sollte und sein Leben nicht nach einem Gott richten sollte. Ob dieser Gott nun zwei Hörner hat oder nen langen Bart spielt dabei, für mich, überhaupt keine Rolle.

Desweiteren stellt sich bei mir die Frage, was sind wir, was ist die Erde wenn Gott sie erschaffen hat? Sind wir ein Haufen Ratten in einem riesigen Labyrinth?

Wer keine Entscheidungen treffen kann, wer sich etwas nicht erklären kann schreibt es einer "höheren Macht" zu. Religionen sind was für Leute die nicht an sich selbst glauben, die denken sie könnten das Schicksal und den Verlauf ihres lebens mit dem Glauben an einen Erschaffer selbiger Welt beeinflussen, meiner Meinugn nach vollkommener Schwachsinn. [/B][/QUOTE]

achja....diese typische: "ich bin mein eigener herr...."
naja.....was soll man dazu sagen? ich meine, wenn du denkst, dass es gut so ist, dann kannst du das so machen....aber meiner meinung nach kommt man so auch nciht weiter.....aber....das haste dir wohl dneken können....;o)
prof.ahHmm, wunderbar, ich nehme an du bist christlich!?
Schön das du so gut argumentieren kannst:rolleyes:

Hmm, ich tu was ich für richtig halte und bin bisher so durchs Leben gekommen und werde auch weiterhin so durchs Leben kommen...

Ja es geht tatsächlich...
wenn man vielleicht keinen Ausweg mehr weiß, dann sollte man sein Leben in die Hand nehmen und das beste drauß machen und nicht aufgeben und auf die Hilfe eines Gottes vertrauen. Wen du das nicht kannst, wünsche ich dir noch viel Erfolg mit deinem Gott...

"...unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischen Selbstbetrug"
EsclarmondeStatt eines eigenen Beitrags stelle ich Euch mal ein Zitat rein, das meine Sichtweise auf die Religion und damit Gott bzw. Götter oder höhere Mächte überhaupt beschreibt:

[I]„Jede tiefere Geschichtsschreibung führt zu demselben Ergebnis. Das Leben des Menschen im Übersinnlichen, das Innewerden der metaphysischen Hintergründe des Lebens in den verschiedenen Formen von Religion und Philosophie ist der tiefste Grund der Geschichte. Religion und Philosophie allein sind es, die den Menschen auf den Grund seines Daseins zurückführen, ihn erwecken, ihn mit dem Bösen, dem Irrtume, der Eitelkeit dieser Welt in Widerspruch setzen und ihm die Kraft zu jenem Ringen um die höchsten Güter geben, das über die Kraft zu jenem Ringen um die höchsten Güter geben, das über unsere sinnliche Natur erheben und zur Übernatur hinführen will. In diesem Ringen mit dem Naturhaften, Tierisch-Sinnlichen wird die Wissenschaft, die Kunst, wird die gesamte Sittlichkeit, wird das Recht, wird der Staat und zuletzt auch die Wirtschaft umgestaltet, geläutert. – Die Größe der obersten Ein-gebung, der religiösen, steigert aber auch den Eingebungsstand aller nachgeordne-ten Kulturgebiete und versetzt dadurch das ganze Zeitalter in erhöhten Zustand.“ (Othmar Spann)[/I]
Flügelschleifer[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]ich frag mich gerade, was ihr alle für ein bild von gott und dem christentum allgemein habt....wenn ich das hier alles so lese, anscheinend kein gutes.....
ich frag mich warum.....
hattet ihr so schlechte erfahrungen mit christen?
ich verstehe, wenn man in der heutigen zeit nicht mehr viel von der kirche hält....denn das scheint tote religion zu sein....ich halte auch nicht viel davon.....aber es sind doch nicht alle "christen" so.....
naja....klärt mich mal auf..... [/B][/QUOTE]

1) wir "alle"? obacht, das mag ein böse falle sein, in die du da tappst. das forum hier ist vielschichtiger, als man bei seinem namen denken mag.

2)zum thema: schlechte erfahrungen? nö, nicht wirklich. bin evangelisch erzogen worden, muttern ist seit jahren presbyterin (=ev. gemeindevorstand, für die, die nix mit dem begriff anfangen können) und ich war lange zeit jugendmitarbeiter in der gemeinde (auf die art bin ich dann zum metal gekommen. aber das ist eine andere geschichte ;)), des ist nu inzwischen aber auch schon ne ganze weile her.

tja, nur irgendwie ist mir dann doch aufgefallen, daß das christentum an sich mir nicht zusagt. nach großem gewühl und stöbern in verschiedenen richtungen und religionen (inklusive verschiedenen längeren zwischenstops bei den ollen nordmännern und einigen schamanen :)) ist mir dann irgendwann bewußt geworden, woran das lag. ich kann nicht an religionen [I]glauben[/I], dafür stellt mein kopf zuviele rationale fragen. nennen wir den momentanen "work in progress"-zustand also einfach mal gesundes, skeptisches [I]interesse[/I] an allen religionen.

mit der kirche als organisation habe ich wenig probleme. gut, sie ist verflucht aufgeblasen vom bürokratischen etc. aber [I]sie ist da.[/I] denke durchaus, daß das einzelnen menschen heutzutage durchaus als stütze im leben wichtig ist.

aber wozu an götter jedweder art glauben? ich versuche lieber, mein leben so zu führen, wie ich es für richtig halte und ein vernünftiger mensch zu werden. die leute um mich herum, meine eigenen gedanken und gefühle sind für mich greifbarer als "konzepte" wie götter.
PhobosAngeblich ist doch der christliche Gott allmächtig. Da müssten mir alle gläubigen Christen zustimmen. Wenn Gott nun allmächtig ist, muss er zwingend auch allwissend sein. Die Allmacht ist von der Allwissenheit nicht unabhängig, denn wer alles kann, aber nicht weiß, welche Folgen die Betätigung seiner Allmacht haben wird, ist de facto nicht mehr allmächtig.
Dann Frage ich mich aber, warum hat Gott überhaupt den Menschen bzw. Adam und Eva erschaffen, wenn er schon im vorraus, also vor der Erschaffung wußte, welch unsägliches Leid er in die Welt setzen wird? Ist er im endeffekt ein Sadist, der mit uns nur spielt?
Weiter: Wenn er allmächtig ist, warum musste er dann seinen Sohn opfern und ihn am Kreuz quälen nur um den Menschen die Religion zu bringen? Das hätte er auch einfacher haben können. Außerdem könnte er sich ja mal endlich seiner Schöpfung offenbaren, denn dadurch wäre ja die Entscheidungsfreiheit nicht beeinträchtigt, aber man hätte endlich Gewissheit von seiner Existenz. Später kann ja immer noch jeder Mensch sich für oder gegen ihn entscheiden.
Noch ein Beispiel: Kann Gott einen Stein so schwer machen, dass er ihn selber nicht mehr hochheben kann? Hier gipfelt die Theorie von einer Allmacht Gottes in ein Paradoxon, Allmacht ist de facto nicht möglich.
Genauso, wenn Gott einen weiteren allmächtigen Gott erschaffen würde, welcher wäre dann allmächtiger?
Viel Spass beim Nachdenken
JimmyVoiceWarum sollte Gott Beweise für seine Existenz liefern? Wenn alle wissen das es Gott gibt, welchen Wert hat der Glaube an Gott denn noch? Welchen Wert hat Gott noch, wenn alle wissen das es Gott gibt?

Will Gott das die Leute nur an ihn Glauben weil er existiert? - Klares Nein!
JimmyVoiceGott hat das Leid nicht geschaffen, wir schaffen unser Leid immer selber.
Flügelschleifer@JimmyVoice: beweise? gibt es nicht, wird es wohl auch nie geben. ist ja eben das "dumme" am glauben. da gibt es nichts handfestes, auf das man pochen könnte. nur die eigene überzeugung. und die ist einem jedem selbst überlassen. ist meiner meinung nach auch besser so.

und: aber wie steht gott deiner meinung nach zu diesem leid? irgendeine beziehung muß er dann doch dazu haben, oder?

@Phobos: ist er? mir wurde immer eingetrichtert, er seie zwar allwissend, aber nicht allmächtig. mag daran liegen, daß ich evangelisch erzogen wurde, da gibt's ja nu eine menge auslegungen (mir persönlich viel zu viele), die das ganze recht schwammig wirken lassen.


@all: mal eine frage in die runde, da ich mir da nicht ganz sicher bin. ist es wirklich so, daß alle "eingötter" (also gott, jehova, allah etc) die unfehlbarkeit für sich beanspruchen und die götter, die sich der jobteilung (nordisches, griechisches, römisches pantheon etc) hingeben, oftmals eine menge schwächen haben?
JimmyVoiceBeweise? Ich brauch auch keine Beweise, Gott existiert ja für mich, aber nicht so wie er im Christentum gesehen wird. So ist Gott nicht.
JimmyVoiceWie Gott zum leid steht? Er fühlt sich dafür einfach nicht verantwortlich, warum auch. Gott lächelt nur wenn man ihm vorhält er lässt das Leid zu. Gott lässt geschehen was geschehen muss. Auch Gott muss sich an Gesetze halten und kann diese nicht brechen. Das Gesetz vom Karma, steht noch über Gott.
Flügelschleifer@JimmyVoice: hab ja auch nicht behauptet, daß irgendjemand beweise braucht ;). jeder soll sich seinen eigenen gott zusammentackern, wie es ihm gefällt und für richtig hält. ist meiner meinung nach die einzig richtige methode.

karma? erm, hilf mir kurz weiter, bin mir nicht ganz sicher, ob ich da das richtige im kopf hab. karma=schicksal? oder daß alles, was ich tue, mir in irgendeiner weise selbst passieren wird (im negativen sinne auf mich zurückfällt?)? wie gesagt, bin mir nicht sicher, ob ich den begriff richtig interpretiert habe...

...nur wenn du sagst, das karma stehe noch über gott, wozu dann überhaupt einen "gott"? als verwalter, als ordnendes konzept, als allgemeines bewußtsein? warum an ein konzept eines gottes glauben, über dem noch etwas größeres steht? (randgedanke: gab's da nicht die nornen, die für jeden menschen das schicksal sponnen und denen noch nicht einmal die götter einhalt gebieten konnten?)
JimmyVoice@ Flügelschleifer

Das mit karma ist fast richtig, nur das auch positives auf passiert, je nachdem was man tut. Das jetzige leben ist durch das vorangegangene beeinflusst, das kommende durch dieses.
Aber auch innerhalb des jetzigen leben wirkt karma schon, karma wirkt immer, solange bis das karma nicht mehr wirken kann, karma ist ja aktion-reaktion, keine aktion keine reaktion mehr, kein karma mehr und seele nimmt dann platz neben gott ein und reinkarnation ist beendet. wie man sie beendet, da scheiden sich die geister

Gott ein verwalter, in etwa, aber nicht ganz

Gott ist eher allumfassend - auch Überseele genannt(nicht allmächtig, gesetze schränken Gott(ohne geschlecht, keine person, keine Attribute usw. -deswegen ist gott mit unseren worten nicht wirklich zu beschreiben) ein.

So wie wir hier gesetze haben, damit man nicht tun und lassen kann was man will, so ist auch gott an gesetze gebunden, damit Gott nicht tun und lassen kann was ES will.
Naturgesetze, wie physikalische ect.
Gesetz vom zerfall der materie usw.
tuxedomoonStoßseufzer


Unbequemer neuer Glauben!
Wenn sie uns den Herrgott rauben,
Hat das Fluchen auch ein End -
Himmel-Herrgott-Sakrament!

Wir entbehren leicht das Beten,
Doch das Fluchen ist von nöten,
Wenn man gegen Feinde rennt -
Himmel-Herrgott-Sakrament!

Nicht zum Lieben, nein zum Hassen,
Sollt ihr uns den Herrgott lassen,
Weil man sonst nicht fluchen könnt -
Himmel-Herrgott-Sakrament!


Heinrich Heine
tuxedomoonWill sagen:


Da der Mensch unvollkommen ist oder die Verhältnisse, in denen er lebt, das Glück auf Erden nicht zulassen, erfindet er sich "Gott". Aber existiert er nicht tatsächlich, sobald jemand an ihn glaubt und deswegen anders (hoffentlich: gut) handelt? Wo Rauch ist, ist auch Feuer?!

tux
tuxedomoon@ Esclarmonde.


Wie zum Geier kommst du ausgerechnet auf Othmar Spann? Wenn wieder Verhältnisse einträten, wie Spann sie gewollt hat, dann wäre Schluss mit unserem kleinen netten Nischendasein in der schwarzen Subkultur... Spann war der Vordenker des sogenannten "Austrofaschismus" - der Zeit Österreichs unter der übelst katholisch-obrigkeitlichen Dolfuss-Regierung 1934 bis zum "Anschluss" an das Nazi-Reich. Abweichendes Verhalten, abweichende Sexualität gar, wurden nicht geduldet. Die Presse wurde zensiert, die Gewerkschaften wurden verboten, die Sozialdemokraten eingesperrt. Die Todesstrafe war an der Tagesordnung. Die Gesellschaft sollte "organisch", also streng von oben nach unter, aufgebaut sein. Willst Du das alles wiederhaben?

Ich finde überhaupt, dass wir uns heute nicht mehr auf diese ganzen 20er-Jahre Self-Made-Mystiker beziehen können. Spann, Spengler, Moeller van den Bruck, Jünger (wobei der, zugegeben, noch ein etwas anders gelageerter "Fall" ist), George und hastenichtgesehen haben zwar vielleicht das neue, subtile Leiden der Menschen an der Moderne (Technisierung, Bürokratisierung, "Verwaltete Welt") in schönen, schaurig raunenden Phrasen beschrieben - aber sie alle haben vor der Geschichte versagt. Ihr Denken war dermaßen fatalistisch, dass sie - als einflussreiche Philosophen ihrer Zeit - nicht verhindern konnten, dass sich das Inferno eines großen Krieges der modernen Mächte, das sie selbst nur am Schreibtisch erlebt hatten (1.Weltkrieg), wiederholte. Man muss das bei dem Zitat im Hinterkopf haben. Zum Teil haben sie den Krieg sogar gelobt: das heroische Sterben, der "Existenzialismus" der Schützengräben... Ziemlich widerlich, wie ich finde. Etwas weniger "Urgrund des Seins" und etwas mehr Hinwendung, Liebe zum real existierenden Menschen, bitte...


grummel.

tux
Phobos1. Gott hat vor der Schöpfung des Universums bereits von dem Leid gewußt, das kommen wird, trotzdem aber den Menschen erschaffen und damit das Leid zumindest billigend in Kauf genommen
2. Gott sieht unser tägliches Leid, unternimmt aber trotzdem nichts. Dadurch wird er zum Mittäter.
3. Gott hat laut AT jede Menge Menschen selbst getötet, Gott ist ein Mörder (Auszug aus Ägypten, Sintflut, biblische Plagen). Wir sollen uns an seine Gebote halten, er selbst muss es nicht, schließlich ist er ja Gott.
Flügelschleifer@JimmyVoice: okay, dann hatte ich das mit dem karma einigermaßen richtig im hinterkopf. auch wenn ich mich mit dem gedanken nicht so recht anfreunden kann, für dinge den kopf hinhalten zu müssen, die ich vielleicht in einem früheren leben gemacht hab (bemerkung: nein, ich glaube nicht an reinkarnation). jup, ich versuche, ein "guter" mensch zu sein/werden, aber nicht für irgendeinen gott oder ähnliches.

kannst du mir das mit der "überseele" vielleicht genauer erklären? bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstehe. ist gott für dich so eine art bewußtsein, daß über allem (in allem?) hängt, oder verstehe ich dich da falsch?

@Phobos: das mit dem AT mag zwar stimmen, allerdings waren z.b. die griechischen, römischen und nordischen götter auch mit solchen "fehlern" versehen (die wurden ihnen aber auch öffentlich angekreidet, was sie in meinen augen um einiges sympathischer macht). angebetet wurden sie trotzdem. wie oben schon geschrieben, tendieren meiner meinung nach die heutigen "eingötter" viel zu sehr auf unfehlbarkeit...und, so sch**** das jetzt klingt, durch leid wächst man *sich schon mal die zielscheibe fürs steinigen aufmalt*. auch die menschheit im allgemeinen. nur dummerweise brauchen wir halt verflucht lange, um daraus was zu lernen. wenn denn überhaupt.
1stFire[COLOR=indigo]meiner meinung nach gibt es keinen gott als höheres wesen ... vielmehr steckt in jedem menschen ein eigener "gott" , dem man glauben schenken muss, wenn man etwas erreichen will... (muss jetzt nicht unbedingt jeder verstehen ;) ) vom christentum allgemein habe ich kein gutes bild, da christen - meiner erfahrung nach - im allgemeinen zu intoleranz neigen und oft eine verkrampfte denkweise besitzen..... dies trifft jedoch nicht auf jeden christen im einzelnen zu. [/COLOR]
WindriderIch glaube an Gott.
Und ich sehe ihn nicht so biblisch, sondern als höheres Wesen an, dass in der lage ist, das Geschehen auf der Welt irgendwie zu beeinflußen, ob er das schon getan hat oder nicht ist egal.
Und zu der Frage, warum er nie eingegriffen hat: Wer kann das beurteilen?
WindriderEs gibt keinen Zufall und kein Schicksal.
Und das Eingreifen von Gott ist nicht spürbar.
Wir haben in Reli mal darüber diskutiert^^, und ich denke das höchste eingreifen von Gott war, dass er den Menschen den Verstand gegeben hat, sodass sie in der Lage sind Entscheidungen zu treffen.
JimmyVoiceDer Zufall ist gewollt, es fällt einem was zu, aber von wem gewollt? Wer lässt uns etwas zufallen? Warum fällt uns etwas zu?

Es gibt Schicksal und jeder hat sein Schicksal selbst in der Hand.
Schicksal ist die Möglichkeit etwas aus dem was einem gegeben wurde zu machen.
SebGCarpe Noctem,

naja, wenn man sich so ansieht was Gott alles in der heutigen Welt zulässt, sprich Hungerleiden, all den Schmerz und so weiter..
Aber man sollte nicht Gott die Schuld geben, da wir Menschen dafür verantwortlich sind, aber widerum nicht alle..
Es ist ein wirklich komplexes Thema.. Und um all meine Gedaken über Gott nieder zuschreiben, bräuchte ich wohl zu lange..

Nun denn, gehabet euch wohl..

Memento Mori
AraelNatürlich ist es nicht so das alle christen schlecht sind, jedoch ist die Kirche an sich keine besonders gute Institution.
Dem Menschen Geld abzunehmen um zu glauben oder "sich seelig kaufen", das hat nichts mehr mit Glauben zu tun sondern mit Kapitalismus!!

Und mit der simplen Masche dass wenn die menschen nicht an das glauben was ihnen vorgestezt wird, sie in die Hölle kommen hatt der christentum Millionen, nein Milliarden von Menschen überzeugt.

Insofern ist der Teufel der beste Freund der Kirche, denn er hat sie all die Jahre im Geschäft gehalten (Zitat aus der satanischen Bibel);)
kin of darknessKirche war schon immer nur das Machtmittel von wenigen.
Der Papst hatte lange Zeit die mikitärische Weltmachtstellung, mehr Geld als Bill Gates und nur schlechte Ideen im Kopf (Bsp Inquisition).
Es sind im Namen des Glaubens mehr Verbrechen begangen wurden, als in einem durchschnittlichen Diktaturregiem.
Meine Meinung über die Kirche ist daher, dass sie von der Macht, die ihr zugesprochen wurde, verdorben ist.
Ich für meinen Teil glaube sowieso nicht an die Existenz irgendeines transzendenten Wesens.
Gottesglauben war immer nur der Versuch irgendwelche Vorgänge zu beschreiben, die keiner verstehen konnte.

Gott ist nicht tot, er hat noch nie gelebt!
Gothic_MessageIch weiß nicht, ob man die Frage nach einem Gott so einfach mit "es gab ihn nie" beantworten kann, denn ich halte die Annahme, die Erde und alles Leben darauf sei mehr oder weniger [I]zufällig[/I] entstanden für mehr als fragwürdig.
Also muß man doch davon ausgehen, dass das alles hier von irgendwem geschaffen wurde. Doch dann stellt sich eben die Frage: [I]Wie ist dann dieses höhere Wesen, dass uns geschaffen hat, entstanden?[/I]
Versteht mich jetzt nicht falsch!
Ich bin keine Christin.
Doch bin ich fest davon überzeugt, dass da irgendetwas sein muss, irgendetwas, was dazu beigetragen hat, dass die Menschheit zu dem geworden ist, was sie heute ist.
Insofern könnte man sagen, dass ich an eine höhere Macht glaube. diese "höhere Macht" existiert meiner Meinung nach aber in der Natur und in den Köpfen der Menschen, nicht als eine Art Gott, sondern als "Magie", als Kraft, die den Lauf unseres Lebens mitbeeinflusst!
"Woher kommt dieser Kraft?", könnte man nun Fragen.
Man könnte davon ausgehen, dass sie schon immer dagewesen ist, oder aber, dass sie irgendwann einmal entstanden ist, oder erschaffen wurde und schon beginnt das Problem von neuem.

Die Frage sollte nicht sein: [I]Gibt es einen Gott?[/I], sondern:[I]Wenn es einen Gott gibt, woher kommt er? Und wenn es ihn nicht gibt, ist unsere Existenz dann purer Zufall?[/I]

Wen ich jetzt verwirrt habe: es tut mir Leid!

Das ist meine Meinung zu dieser Frage!

greetz, G_M;-) *selbt-ein-wenig-verwirrt-über-meinen-Beitrag-bin*

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur