| Faschingsprinz | Halli Hallo, ich hab da mal ein Thema, dass mich schon seit längerem beschäftigt, und mir auf meinen Reisen durch den Cyberspace und meiner kritischen Selbstreflexion darüber immer wieder begegnet. Ich möchte es daher hier mal vorstellen da ich denke, dass es auch andere interessiert, und bin (wie immer) gespannt auf eure Antworten. Dass Karneval und Cyberspace bedeutende kultursoziologische Gemeinsamkeiten aufweisen, ist ein bisher noch viel zu wenig gewürdigter Umstand der Kulturhistorie. Zugespitzt lässt sich sagen: Während die fünfte Jahreszeit an Rhein, Ruhr und anderswo nur wenige Tage dauert, ist im Internet das ganze Jahr Fasching - wenn man darunter das sich wiederholende, ritualisierte fröhliche Spiel mit Masken und Identitäten versteht. Auch andere Überschneidungen ergeben sich: „Carne vale“ - Fleisch leb wohl!, riefen schon die Lateiner im Angesicht der bevorstehenden Fastenzeit - letzte Gelegenheit, noch einmal "richtig die Sau rauszulassen", sich dionysischen Räuschen und orgiastischen Ausschweifungen hinzugeben, bevor der Gürtel wieder enger geschnallt werden musste. Nicht erst in der so genannten virtuellen Realität mit ihren künstlich gestalteten neuen "Welten", sondern schon in einfachen Chatrooms und Internet-Foren ist vieles machbar: Wechsel des Geschlechts (um sich beispielsweise als Mann in einen Frauen-Chat einzuschleichen und dort als "Maulwurf" mitzumischen), Wechsel von Werthaltungen und Einstellungen bei politischen Debatten, Ausmalung einer völlig neuen Persönlichkeitsstruktur usw. Was steht dahinter? Wie der Narr auch deshalb Narr ist, weil er seine Maske bei Bedarf virtuos wechseln kann, wird vom echten Netzaktivisten, noch in Überbietung der karnevalesken Praxis, nichts weniger als ein ubiquitäres Netz-Ich angestrebt. Ein Selbst, das nicht mehr in einem Ich-Kern seine Bestimmung findet, sondern in einer möglichst großen Zahl von Rollen, die es sich je nach Kommunikationssituation passgerecht überstülpen kann: Verschiedene Alter-Egos könnten sich endlich "ausleben", die in der realen Welt womöglich zu kurz kommen, neue Wunsch-Ichs können sogar entstehen. Und keiner kann mehr überprüfen, ob einer nun Richard Gere ist oder ihn nur imitiert. Verwirklicht also gerade die "Internetgemeinde" endlich jene phänomenologische Grundeinsicht, wonach wir die Grenzen des Selbst nicht an der Grenze unserer Haut enden lassen können bzw. dass Andere und Anderes immer schon in uns wirkt und waltet, bevor wir überhaupt Ich sagen können? Dass wir also letztlich unfähig sind anzugeben, was nun zum Kernbestand unseres Ich gehört und was nicht mehr? Warum also nicht Maskerade treiben, sich selbst zum Narren machen und mit den Folien seiner eigenen Identitäten spielen? Deshalb besteht Anlass zu der Frage: Meinen Phänomenologie und Netzaktivisten tatsächlich das Gleiche, wenn sie von der „Flüssigkeit ihres Selbst“ sprechen? |
| Cagliostro | Interessanter Gedankengang.......... Vermutlich gibt es ein Grundbedürfnis des Menschen nach Anarchie. Denn in einem unstrukturierten Raum, kann ich mich ganz der Vorstellung hingeben, ich selbst könnte diesen Raum - wenigstens ein bisschen - gestalten. Auch wenn sich herausstellt, dass auch im Internet, irgendwann wieder die gleichen Richtungen massgeblich sind, wie überall........ |
| Fayve | das ist mir auch schon aufgefallen wenn man sich allein mal die namen anguckt von den leuten die auf boards und in chats sind mit diesem namen nehmen personen auch bestimmte gestalten an eine verkleidung halt(wie im karneval:D ) ursachen suche...?...:eek: ein wenig mystik in einem tristen alltag (...nja schlechter versuch:rolleyes: ) der wunsch nach aufmerksamkeit durch selbstgeschaffene neue seiten (...ähnlich schlecht:rolleyes: ) # HELP..wo ist ein seelenklempner eindeutig eine frage für die psychologie... |
| pulSar | [center] [COLOR=F297a4]faszinierend und durchaus auch mich nicht selten beschäftigend! maske ist immer - zwangs des mediums.. interprätiert wird immer - ebenso deswegen.. aber... ab wann WIRD MANIPULIERT? ab wann baut man um sich herum - aus sich - seiner rolle - eine lüge auf? wer macht das bewußt... und wer hat tatsächlcih vor, etwas von sich nach draußen wirken zu lassen, was er/sie/es so niemals ist... und wer glaubt das dann noch selbst??? und wer ist schlichtweg authentisch und wirklich so??? typisch karneval.. [b]die BALZ![/b] die einen kleiden sich in gänzlich inszenierte hüllen... und ihnen bleibt nur text - da es wohl schwer sein wird, fremder leute gesicht zu zeigen... oder per google-bildsuche aufdeckbar *harr* die anderen zeigen ihr antlitz.. ihre muskeln, ihre titten... von ihrer schönsten seite natürlich... und betiteln dass geistreich - in unsrer gemeinschaft immer noch am liebsten hochtrabend.. in gar mystisch-rätselhafte gedicht-zeilen gehüllt.. oder generell und stets mitunter verbal etwas versprechend, was die zielgruppe (wohl) sehen will... wie schön.. das kocketieren auf so einem masekenball doch ist.. und nein - doch so ein humorvoller mensch... und so schön durchgeknallt... und ja so unkonventionell und anders anders halt als die andren andren... jaaaa.... und immer wieder schön... wie schön! die bilddatenbank zeigt doch ihre eigene statistische wahrheit (des makenballs) wie sehr doch intensiv am transport eines bestimmten rollenbildes gearbeitet wird... ich frage mich halt nur, ob das wirklich den gewünschten erfolg bringt.. ich frage mich - und ich will mich mal auf die BDB konzentrieren, da diese doch eine ganz eigenen form des balls ist - ob die mehrheit registriert und schweigt.. ob die mehrheit einfach ignoriert, was nicht IHREM geschmacksmuster oder dem schieren fleischanteil entspricht... oder ob es einfach keine anderen meinungen gibt, als die immer gleichen lobeshymnen fixiert auf das schiere äußerliche.. dazu animiert vom reinen trieb nicht gerade so selten... [b]ja es immer wieder toll[/b] TOLL hat mehrere bedeutungen - *gnrrr* wie schön zuverlässig all das funktioniert... wie schön berechenbar die kommentare gefischt werden... und dann auch kommen... maskenball zum aufpolieren des egos? TROPHÄEN-SAMMLUNG? JAGD-INSTINKT? oder docheinfch nur ins virtuelle projezierter -TRIEB??? das mal loslassen, was man sich in echt nie traut.. jetz mal im ersnt und ungeschminkt... [i]ihr glaubt doch selbst nicht, dass ihr da was zum ficken finded, nur weil es euch geschmacklich zusagt und ihr in der lage seid HINTER eurer (vermeindlichen) maske vermeindlich schöne komplimente loszulassen.... denkt doch mal alleine über die geografische distanz nach...[/i] hmmm? oder andersrum... glaubt ihr wikrlich, euer traum-prinz ((ich will nicht von dir reden, werter thread-eröffner... du vermittels mir die nötige reflexion)) kommt angeritten, wenn ihr eure vorzüge so in die kamera haltet, dass es auch ja keiner übersieht??? ist nicht alles und jeder, der da angeritten kommt genauso gefangen, in SEINER maske... seiner prinzenrolle? oder - wir wollen ja nicht diskriminieren - wird da nicht genauso um die stuten geworben, wenn hengst sich da gar zwanghaft klischeehaft präsentiert und die pfauenfedern spreitzt??? nein - ich will doch nicht alles hier aburteilen... vielleicht bin ich auch nicht wirllich besser - wenn ich mich mal reinstelle, könnt ich meinen eigenen angriffe selbst wohl kaum widerlegen... nein nein ... ich mag auch gern mal was nettes sehen.. ich mag erotik und auch ausstrahlung.. aber allem voran mag ich AUTHENZITÄT! und die - die geht mir all zu oft und all zu gern in aufgesetzheit und der schieren getrimmtheit auf wirkung verloren! und bitte, liebe damen... seid doch nicht immer so angetan! (von den kommentaren unter euren bildern) also mir tut ihr es zumidnest nicht wirklich an, wenn ihr auf die immer gleichen standardwerke immer gleich "semi-verzückt" reagiert.... ich mag halt frauen, die mal nett was austeilen und ihre meinung vertreten.. und manchem allzu dreisten hengst auch mal mit harten worten in die weichteile treten... und - ich will dennoch niemandem seine meinung absprechen, auch wirklich angetan oder einfach geschmeichelt zu sein.. aber sorry... wieviel % sind denn wirklich... im karnevals-treiben???? auf der suche nach dem und den echten.... so long ¶uls [/COLOR] [/center] |
| Faschingsprinz | Tja also, ... ... ähm Danke erstmal für das Kompliment pulSar (ein Pulsar ist ja bekanntlich ein hoch komprimierter Neutronenstern, der stark magnetisiert ist und an den beiden magnetischen Polen einen starken elektromagnetischen Puls ähnmlich zweier Laserstrahlen abgibt, und daher auch weit entfernte Pulsare gut mit den heutigen Radio-Teleskopen "geortet" werden können. Da sich Pusare drehen, liefern ihre sehr regelmäßigen Impulse eine der besten bekannten Uhren im Universum; na ja, war jetzt nur so ne Randbemerkung, bin halt nicht so der große Astronom, gell). Aber die von dir angesprochene Balz ist nur eine Randerscheinung der Karnevals. Natürlich setzen auch da die Leute oft Masken auf, um den oder die für sich zu gewinnen. Beim Karneval geht es aber primär nicht um die Balz. Der Faschingsprinz ist zwar der "Held des Karnevals" aber kein Frauenheld! Auch die Jungfrau an seiner Seite wird von einem Mann verkörpert, da "Sie" die Stadt Köln verkörpert. Der Karneval selbst gibt sich also, zumindest in Deutschland, recht unerotisch (die beliebten Funkenmariechen waren ursprünglich übrigens die Stadtsoldaten in ihren roten Uniformen!). Somit möchte ich wieder zu dem eigentlichen Wesen meines Threads überleiten, nämlich der Ich-Erfahrung im Cyberspace und der Auseinandersetzung mit dem Fremden. Oft liegt hier doch die Vorstellung zugrunde, es gäbe eine Begegnung mit dem Anderen ohne ein gleichzeitiges Fremdwerden des Selbst im Prozess dieses Begegnens. Zumindest in der realen Begegnung ist dieses Fremdwerden nicht antizipierbar, planbar, steuerbar. Wo, wie und wann uns das Fremde trifft, darüber sind wir nicht Herr. Deshalb kann der Fremdbezug als Selbstentzug auch schmerzlich sein. Und gerade um diese Erfahrung des schmerzlichen Entzugs in einer Zurückweisung, einer Zurechtweisung, einer gescheiterten Verständigung, einer Empfindung der eigenen Unzulänglichkeit drücken sich viele Netzflüchtlinge herum. Sie suchen den Cyberspace auf, um sich selbst nicht noch fremder werden zu müssen, als sie es ohnehin schon sind. Sie wollen - um jeden Preis - Herr ihrer Ich-Folien bleiben, die sie von sich in die Welt hinaus schicken. Wenn sie also das Fremde im Cyberspace suchen, dann häufig nur als Projektionsfolie ihres Selbst oder als maskenreiche Bemäntelung einer gewissen Welt-Schüchternheit und Berührungsnot. Die Faszination der verteilten Identität im Cyberspace resultiert daraus, dass die Akteure nach Belieben als Designer und Schöpfer ihrer eigenen Identität auftreten, einer Identität, die ihnen im realen Leben nicht abgenommen würde. Sind im Netz wirklich alle (auch mit ihren Unzulänglichkeiten) gleich, oder ist die Freiheit und Gleichheit nur ein Mythos, da jeder in Netz unbedingt gerade seine idealfigur zeigen will, d. h. alle nicht ausgelebten Ideale offenbaren sich hier wie unter einem Brennglas? |
| pulSar | ich machs einfach... es gibt die, die ihrern mühsam erschaffenen charakter spielen... und es gibt die, die medienverzerrt zwar aber doch von der intention her sie selbst sind... nicht so sehr die rolle als vielmehr den austausch geniessen... oder gerne andere menschen kennen lernen... so profan das auch klingen mag. das medium ist maskenball pur - aber ich kann mir ja auch ne maske machen, die möglichsgt nah dran an mir ist... als weit weg... es ist einfach zu ansträngend und doch auch frustrierend auf dauerm ständig wer anders zu sein.. und als wer anders in seiner rolle anerkannt zu werden.. da bin ich lieber wie ich bin... hab meine klappe wie se mir wächst.. und riskier es, für den ein oder anderen - vllt auch die - weniger doll zu glänzen... manchmal isses einfach nur authentisch zu dissen.... da muss man sich keinefalls gleich als $charakterfigur sehen... gruß ¶uls |
| Faschingsprinz | Hallo puSar! Danke für deinen Beitrag zum Thema. Wenn ich das richtig verstehe, geht es dir vor allem darum, dass man authentisch bleiben sollte, obwohl es ja gerade im anonymen Internet ein leichtes ist, in jede belibige Rolle zu schlüpfen. Das ist ein Standpunkt, den ich akzeptieren kann und unter gewissen Umständen auch begrüße. Aber ich finde das Internet bietet einem hier gerade eine große Freiheit an. Ich kann also authentisch sein, ich kann auch Klischees bedienen und ich kann auch in ganz neue, von mir selbst erfundene, Rollen schlüpfen. Und zwar ohne die Widerstände und der Überwindung, welche eine echte Täuschung im realen Leben kosten würde. Vor allem aber sind wir dort frei vom verräterischen Leib, von einem Leib, der im realen Umgang ständig Zeugnis ablegt, ob man es nun will oder nicht, über den Zustand und die Befindlichkeit der korporierten Person. Wie leicht scheint dagegen der Einstieg ins Netz: Jedenfalls gehört kein Mut, keine Überwindung zu einem Schritt in die virtuelle Welt. Das ist die eigentliche Attraktion dieser chamäleonesken Verwandlungen. Sie kosten nichts außer Lebenszeit und Leitungsgebühren. Sie finden in dem geschützten Reservat einer leibgereinigten Teilanonymität statt, aus der sich jeder nach Belieben wieder zurückziehen kann, wenn er befürchten muss, zu viel von sich preiszugeben. Wenn Netzidentitäten und Realidentität zu einem Sozial-Amalgam verschmelzen, besteht die Gefahr, das reale Leben und die in ihm vorkommenden "widerständigen" Sozialverhältnisse fortan nur noch über die Elle jener Widerstandslosigkeit zu messen, mit der hier zwar Verwandlungen mühelos gelingen, dort jedoch, wenn überhaupt, nur unter großen Mühen. Und gerade in diesen Punkt sehe ich auch eine große Gefahr dieser hemmungslosen Verwandlungen. Was meint Ihr dazu? |
| VampireMiyu | natürlich hat jeder im netz masken auf... vielleicht geben sich auch hier manche schwärzer als sie wirklich sind... vielleicht achen es manche auch ungewollt, dass sie sich verstellen... und jeder mensch strebt irgendwann mal danach in schwachen momenten jemand anders zu sein oder nicht? miyu |
| Faschingsprinz | Hallo VampireMiyu, ich gebe dir recht mit deiner Aussage, aber die von mir angesprochene dunkle Bedrohung ist real und viel schlimmer als viele es wahrhaben wollen. Nicht ohne Grund wird das Bedürfnis, sich im Cyberspace in fraktalen Identitäten zu verlieren, von Psychologen immer wieder als schizoides Symptom gedeutet. In den USA hat man die Online-Sucht, Pathological Internet Use (PIU), bereits erforscht. Mit Chatten in Internet-Foren kann man sich schnell am Rande der Suchtgrenze befinden. Reale Vorhaben werden immer wieder über den Haufen geworfen, um Zeit zu haben für die virtuelle Welt. Die Aussicht, auch hier nicht als selbstbewusster Narr, sondern als trauriger Clown zu enden, sind also letzten Endes nicht gering. Die Forderung von pulSar nach Wahrhaftigkeit mag dagegen für manche ein gutes Gegenmittel sein. Gleichzeitig ist es aber gerade auch die verlockende Freiheit, der zu sein, der man will, die einen bewegt, ins Internet zu gehen. Dort kann auch durch ein "aus der Rolle" fallen jenseits von gängigen Klischees etwas neues und wunderbares entstehen, das so im realen Leben niemals möglich gewesen wäre (allein schon, weil sich die betreffenden Personen dort nie kennengelernt hätten). Trotzden, ein bitterer Nachgeschmack bleibt. Hier entstehen paradoxe Situationen in einem Ausmaß, welche unsere ständige Wachsamkeit fordern. Passt also gut auf euch auf Leute! |
| Fayve | ich finde das mit dem internet süchtig ist immer ein wenig überzogen das was die leute ans internet bindet(was dann als sucht gesehen wird) ist meist der kontakt zu anderen sei es über ein computerspiel (cs oder so...) oder chats oder foren oder sonstiges das ist alles menschlich das einzige was es für mich schlimm machen würde wenn die menschen das was sie online schaffen nicht mehr in der wirklichkeit schaffen ich meine kontakte zu knüpfen wenn man das nur noch mit eine maske schafft dann ist das schlimm |
| Faschingsprinz | Genau so sehe ich das auch! Vielleicht noch eine kleine Bemerkung zur Sucht: Es ist ja auch z. B. nicht jeder alkoholabhängig, nur weil er jeden Tag ein kleines Bierchen trinkt. Viele können sich da ja schon beherrschen. Aber Sucht gibt es dort, wie im Internet, natürlich auch. Vielleicht kann ja schon das Bewusstsein darüber, dass das Internet eben auch süchtig machen kann, die meisten Leute gerade davor bewahren! |
| Dainty | [QUOTE][i]Original geschrieben von Faschingsprinz [/i] [B] Die Aussicht, auch hier nicht als selbstbewusster Narr, sondern als trauriger Clown zu enden, sind also letzten Endes nicht gering. [/B][/QUOTE] Nicht gering, das mag sein, aber sicherlich nicht zwangsläufig. Vielleicht kann man ja auch ein Stück vom im Internet ergaunerten Selbstbewusstsein in die reale Welt mitnehmen. Ich denke, dass es auch in der virtuellen Welt "Hierarchien" gibt, genauso wie im realen Leben. Dieses Forum ist das beste Beispiel. Hier gibt es Menschen, die mit Empathie, guten Argumenten, Humor, Kreativität und/oder Weisheit (etc.) es schaffen für Menschen die sie gar nicht kennen eine Art Persönlichkeit zu werden. Man schafft es als Leser sich nicht nur oberflächliches Bild von ihnen zu machen. Ich denke nicht, dass man soetwas spielen kann. Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von Menschen, die am untere Ende der Hierarchie landen, einfach weil sie sich durch nichts aus der Masse hervorheben, obwohl gerade die wie mir scheint oft in eine Rolle schlüpfen. Natürlich ist das alles rein subjektiv und es kommt immer auf die Thematik an. Aber in der Realität ist es doch nicht anders. Der Fussballspieler, für viele ein Vorbild, ist was Intelligenz betrifft eine absolute Null und wird von Nicht-Fussball-Fans in keinster Weise gewürdigt. (Naja, nicht das perfekteste Beispiel, aber vielleicht verstehst du was ich meine.) |