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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: "Wissen ist Macht"
Weltenbummler"wissen ist macht",
den spruch kennt wohl jeder,
hat jeder schon gesagt bekommen.

"wissen ist macht", was will uns das sagen?

ist es nur ein spruch um faule schüler zum arbeiten zu bewegen?
oder mehr? IST wissen macht? inwiefern?

hat das wort "macht" nicht einen leichten negativan beigeschmack,
verbindet man damit nciht maschierende soldaten,
die atombomben auf denen die atommächte sitzen?

oder ist eine andere macht gemeint?

grüße, bummler
raison d'êtreLässt sich ohnehin unterschiedlich interpretieren.
Macht beschreibt in meinen Augen nichts anderes, als die Überlegenheit gegenüber überjemand anderem und wenn Du mit jemandem über etwas diskutierst, mit dem Du Dich wesentlich besser auskennst, als dieser jemand, wirst Du wohl kaum ,,eingepackt" werden. ;)
AngelOfDiseaseScientia est potentia ... ich denke nicht das sich dieser Spruch klar auf eine Sache fixieren lässt ... wie es bei so vielen Redewendungen ist ! Aber ich würde Macht in diesem Sinne als "Überlegenheit" interpretieren.Denn wer wissend ist , ist den unwissenden eindeutig überlegen !
BlackDawnAber viele der Wissenden stagnieren - haben zuviel gesehen, sind müde und gesättigt,
die Unwissenden entwickeln sich, sie suchen und finden und werden von einem "mächtigen" Durst getrieben...
wolkenlichtMacht führt bei den Menschen meistens zu Machtmißbrauch!

Aber Wissen ist immer vorteilhaft, man sollte sich nur nicht davon auf den falschen Weg bringen lassen.

Deshalb würde ich schon sagen, daß Wissen Macht ist.

Meiner Ansicht nach kann man nie genug wissen, man verliert doch nur den Durst wenn man nicht mehr gefordert wird, oder?
BlackDawn@ Weltenbummler: Ich bin zu Unwissend, als dass ich sagen könnte, wie es ist, wenn man wissend ist.
Von daher, sollte ich meinen letzten Post zurücknehmen...
IkonosWissen kann man nie genug haben. Und jemanden "absolut wissenden" wird es nicht geben. Daher glaube ich nicht, dass man anfängt zu stagnieren, wenn man eine gewisse Menge Wissen angehäuft hat. Ich glaube vielmehr, das der Wissensdurst immer weiter wächst, je mehr man schon weis. Einfach weil man viel mehr neue Perspektiven hat, die durch das Wissen geöfnet werden. Und meiner Meinung nach führt Wissen schon zu Vorteilen gegenüber nicht wissenden. Man muss das Wissen halt auch anzuwenden wissen. Ungenütztes Wissen ist wohl eher die Ursache für Stagnation.

Mehr oder weniger wissende Grüsse,
Gunter
Frater R+C 93@Weltenbummler

Wissen ist Macht. - Das ist etwas, was mir sehr häufig präsentiert wird. Meistens sind es Verschwörungstheoretiker die sich mit diesem Leitsatz befassen. zumindest scheint es mir so.

Darauf antworte ich immer: Wissen ist Macht? Nur bei dem richtigen Wissen in den richtigen Händen kann von soetwas wie Macht gesprochen werden.

Vielmehr bezweifle ich sehr stark, dass es überhaupt Macht gibt. Ich glaube sehr wohl, dass es Menschen gibt, die sich für mächtig halten. Betrachtet man aber ihre Macht, so ist es doch recht leicht zu erkennen, dass diese nur auf kurzlebigen Momentsituationen beruht. Wie z.B. auf der kurzweiligen Akzeptanz von Menschen. Wo ist die Macht, wenn die Akzeptanz nicht mehr vorhanden ist.

Ein Politiker sagte einmal: Ich habe keine Macht, nur Einfluss.

Ich glaube, dass jemand der Wissen besiitzt, sich dessen bewußt ist, dass er keine Macht hat. Dass er immer der Laune der Natur, sowie der kausalen Umstände ausgesetzt ist..

Doch ausser Frage steht, dass durch Wissen Dinge beeinflusst werden können, aber ist das Macht?

i.d.u.h.z.
FRC
Frater R+C 93@Angel

ich möchte dir gerne wiedersprechen. du sagtest, dass ein Wissender dem Unwissenden überlegen wäre. Doch was will ein Wissender in einer Gesellschaft von Unwissenden? Ist er ihnen wirklich überlegen?
airwolf2@ BlackDwan

[QUOTE][i]Original geschrieben von BlackDawn [/i]
[B]Aber viele der Wissenden stagnieren - haben zuviel gesehen, sind müde und gesättigt,
die Unwissenden entwickeln sich, sie suchen und finden und werden von einem "mächtigen" Durst getrieben... [/B][/QUOTE]

Da kann ich nur zustimmen:(
LaChatte[QUOTE]Ich glaube, dass jemand der Wissen besiitzt, sich dessen bewußt ist, dass er keine Macht hat. [/QUOTE]

Falsch... wenn ich nun zB Fotos hätte, die Schröder nackt inmitten einem Haufen leicht bekleideter Damen zeigt, da habe ich doch eine gewisse Macht? Ich könnte zB Schröder erpressen... oder die Fotos veröffentlichen... etc etc. Und wenn ich dann noch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit den richtigen Leuten richtig verhandle, da kann sich schon ziemlich viel Macht ansammeln, und das durch eine einzige Information.

[QUOTE]Daher glaube ich nicht, dass man anfängt zu stagnieren, wenn man eine gewisse Menge Wissen angehäuft hat. [/QUOTE]

Ja, denn jede beantwortete Frage wirft wieder neue, unbeantwortete Fragen auf... und denen muss man als neugieriger Mensch natürlich nachgehen!

[QUOTE]hat das wort "macht" nicht einen leichten negativan beigeschmack,[/QUOTE]

MACHT ist, was man daraus MACHT. Und einen negativen Beigeschmack hat das Wort wohl daher, dass im deutschsprachigen Raum eine Kultur des Mittelmasses gepflegt wird... und sofort misstrauisch geäugt wird, wenn sich da einer über das Mittelmass erheben will.
Fayvewissen ist macht

vergleicht doch mal ein tiere und menschen
wissen ist die individuelle waffe des menschen
und es verleiht uns macht ,viel macht , vileicht zuviel

aber wissen ist nur macht wenn man weiß wie man es einsätzt
wer das nicht weiß dem nützt das ganze wissen überhaupt nichts:D
Frater R+C 93@lachatte

hmm ... auf der einen Seite magst du recht haben. Es könnte dadurch tatsächlich eine Idee von Macht aufkommen. Nur ist dafür notwendig, dass wie in deinem Beispiel Schröder mitspielt. Denn was ist mit der Macht, wenn er dich auflaufen lässt. Er stellt sich eben der Situation. Demnach ist Macht nur eine Idee, die nur funktioniert, wenn alle mitspielen und dazu beitragen, dass diese Idee zu einer Art Wirklichkeit wird.
wolkenlichtwollen wir nun macht definieren? schwere angelegenheit!

aber bei dem punkt "wissen ist macht" im sinne von "man kann mehr machen" sind wir uns doch einig, oder? obwohl das was man machen kann natürlich auch wieder ein heikles thema ist.
BlackDawnDas ist so schwer am Philosophieren:
Definitionen klären, auf gemeinsame Punkte kommen und am Ende findet sich doch keine allgemeingültige Erklärung...;)

Ja, ich denke wir sind uns alle darüber einig, dass man mit wissen 'mehr machen kann'.
godess of fireIch würde sagen, das nicht nur allein wissen macht ist. Es gehören noch viele andere dinge dazu. Z.B. hinterlistigkeit und keine skrupel.
Wenn man etwas mit seinem Wissen erreichen will dann hat Macht eine ganz andere bedeutung.
Wenn man allerdings weiß, das mann " Wissen " besitzt, sich aber nicht auführt als wenn man der schlauste mensch der Welt ist, dann ist dies intelligenz und das ist meiner meinung nach Macht.
Inextremo[QUOTE][i]Original geschrieben von godess of fire [/i]
[B]Ich würde sagen, das nicht nur allein wissen macht ist. Es gehören noch viele andere dinge dazu. Z.B. hinterlistigkeit und keine skrupel.
Macht. [/B][/QUOTE]

Sowas gefällt mir ^^


"Wissen ist Macht"
Wenn ein trupp in ein haus sturmt das vermint ist und nur du weisst es , dan hast du die macht daruber zu bestimmen ob sie leben oder sterben.

Ein krassen *g*
godess of fireIch denke hier geht es um inteligenz
Duionintelligenz nützt dir gar nix ohne wissen
soehWenn jemand entsprechende Informationen über eine bestimmte Person verfügt, über deren übliche Gedankengänge und emotionale Reaktionen, Verhalten in bestimmten Situationen, etc., so ist es ziemlich einfach, diese zu manipulieren, bzw. Macht auf diese auszuüben. Diese Informationen sind meiner Meinung nach auch eine Art von Wissen.
godess of fire[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]intelligenz nützt dir gar nix ohne wissen [/B][/QUOTE]

Na das ist mir auch klar. Man braucht beides.
La VoisinWissen ist vielleicht eine von vielen Grundlagen die man braucht, um Macht ausüben zu können.
Man muß ja schließlich auch in der Lage sein, sein Wissen einzusetzen, die kann auf positive und negative Weise geschehen.
Jemand kennt sich zum Beispiel gut in der Atomforschung aus, entweder er ist ein friedlicher Mensch und setzt sein Wissen für unbedenkliche Forschungszwecke ein, oder aber das andere extrem er baut eine Bombe mit seinem Wissen, sofern er auch das Material beschaffen kann...
Es ist also eine Frage der Gesamteinstellung, ob jemand sein Wissen dazu nützt bzw missbraucht , Macht auszuüben.
Macht bedeutet für mich, die Kontrolle über jemanden zu haben, sei es durch Erpressung oder auch Waffen die man sich dadurch beschafft, dass man weiß wo es sie gibt.
Das Wissen kann natürlich auch zur machtausübung im positiven Sinne eingesetzt werden, denken wir doch mal an die halbgötter in weiß ide eine Blinddarmoperation durchführen ohne die der patient zweifellos gestorben wäre.
Fayvewen jemand das beispiel der atombombe bringt
fallen mir wieder die"physiker" ein...hehe

da ist die macht der wissenschaftler in frage gestellt
oder besser die kontrolle über ihr wissen

auch wenn man der erste ist der im besitz eines bestimmten
wissens ist
so hat man immer noch keine totale kontrolle darüber

das zerstört ja dann die ethik

die ethik würde erst dann wieder funktionieren wenn alle dem gedanken folgen das wissen für das gute...mist...
das eigene wissen moralisch zu überdenken

was ausgeschlossen ist

hier könnten wieder höhere kontroll-mechanismen eingeschaltet/eingesetzt werden
aber bei denen ist es auch wieder fraglich ob sie alle moralisch richtig handeln

und da bin ich schon wieder bei dem punkt angelankt
wissen kan man nicht kontrolieren

wahrscheinlich teilweise schon '/(teilweise ist überflüssig...)
aber das ist auch wieder unsicher...


...;)

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