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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Tanzender Stern
SolPretoGruesse!

In Nietzsches ~Zarathustra~ steht ein Satz, den ich gern diskutieren wuerde...

"Man muss noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern schaffen zu koennen."


Meiner Interpretation nach will Nietzsche darauf hinaus das Kreativitaet und Leichtigkeit (in seinem Sinne) auch auf Chaos und Unordnung, besonders im Gesellschaftlichen Sinne, beruhen. Auf das Gesellschaftliche komme ich durch die Phrase "Erst wo der Staat Aufhoert beginnen die Bruecken des Uebermenschen". Der Tanzende Stern / tanzende Gott ist nach Nietzsche dieses Kind, der Uebermensch.

Unordnung in den Gedanken zeigt neue Loesungen und Fragen die nicht den ueblichen Pattern entsprechen, daher, neue Werte fuer neue Tafeln.


Aber darauf will ich jetzt garnicht hinaus... Als ich den Satz zum zweiten oder dritten mal im Buch gefunden hatte kam mir da eine These. Gibt es ein Physikalisches Phaenomen das man als Tanzender Stern bezeichnet / bezeichnen koennte? Und wenn, basiert das alles auf der Chaostheorie?

Leider bin ich weder Physiker (Endnote 4,5 gg) und habe keine Ahnung von den Thematiken die ich gerade angesprochen habe.. Kann mir also jemand weiterhelfen?
Duionwenn es kein chaos mehr gibt kann nichts neues mehr entstehen da ja alles schon festgelegt ist
also für mich ist die bedeutung des spruchs klar obwohl ich nie drüber nachgedacht habe
SolPretoSchon klar, der Spruch ist ziemlich einleuchtend.

Wie ich aber die ganze Zeit in Zarathustra sehe ist Nietzsche allerdings ein Schelm, ein Wortspieler, daher kam ich auf die moegliche Doppelbedeutung.

Noch ein Beispiel? "Haenge deine hoechste Hoffnung auf." Erstens, der klare Teil, als Richtschwert soll deine Hoffnung dein Handeln befehlen, oder als Licht das man hinhaengt um den Weg zu leuchten.

Aber da Nietzsche Fordert das man an seinen Tugenden zugrunde geht, zerbricht, kann damit nicht auch aufhaengen gemeint sein?
Duionwenn du spaß am lesen hast und es dir leicht fällt und du dadurch vielleicht erleuchtung erlangst dann ist ja gut aber...
...wenn du dinge nicht kapierst dann wirst du sie durch krampfhafte analyse erst recht nicht kapieren, also lass es lieber gleich sein
SolPretoHmm wenn ich nerve musst du ja nicht posten.

Aber ehrlich gesagt analysiere ich nicht krampfhaft sondern gebe ein paar Gedankengaenge von mir Preis die mir waehrend ich lese kommen.
SmeaGollum1Ein Stern kann zum Beispiel "tanzen", wenn er von einem Partnerstern umkreist wird (Zwillings- bzw. Drillingssternsysteme).

Oder von Planeten, aber das sieht man nicht so stark.


Außerdem gibt es noch Pulsare, die (ich hoffe das beschreib ich jetzt richtig) zu "blinken" scheinen.


Glaub aber nicht das Nietzsche das gemeint hat.
DunkeldornDa die Chaostheorie deutlich neueren Datums ist als Nietzsches "Zarathustra", sind Spekulation seine Schreib-Intention diesbezüglich betreffend, wohl nicht gerade übermässig sinnreich....;)
La Voisin@ Duion:
Philosophieren soll ja dem Ergründen und Infragestellen dienen, ich kann nicht verstehen warum Du SolPreto so beleidigtst.
hast du es wirklich nötig andere abzuqualifizieren, nach dem Motto:
" Du verstehst es ja doch nicht. " ?
Wenn Du Dir deinem Wissen und deiner Überlegenheit so Sicher wärst, hätte sich diese Frage sicherlich erübrigt.
Duionich wollte ja nur meine überlegenheit weitergeben aber scheinbar wollt ihr sie nicht haben
SolPretoDanke Dunkeldorn, genau das wollte ich hoeren, schade drum eigentlich :( :D
Dunkeldorn@Duion:
Hehe, Deine Überlegenheit darfst Du ruhig behalten, Du scheinst ja auch bestens mit ihr auszukommen...*gg*

@SolPreto:
Sorry for nothing....:p
You are allways wellcome...
PrideandrichWie im Kindergarten........ toll :mad: :mad:

Ich muss hier allen rechtgeben, die der Meinung sind, das wenn man nichts sinnvolles, zielführendes, was auch immer zu sagen hat, unnötige Posts vermeiden soll.

Die Bemerkung Nietsches regt wirklich zum Denken an, sollte man in der Lage sein, mehr als ein Buch in seinem Leben lesen zu können.

Ich habe das Zitat einmal mit einem Zitats Crowleys überbrückt.

Leider weiss ich es nicht mehr genau (ja ich habe auch das Lesen verlernt ;-p) wie es formuliert war.

Es war so in der Richtung, das jeder Mensch ein Stern ist und man nicht die Bahn des anderen kreuzen soll.

Die Interpretation daraus würde ergeben, das nur wenn man Chaos = ewiges Anfang & ewiges Ende, also immerwährende Veränderung in sich trägt, man seine Bahn => sein Leben verändern kann wie man will.

Hört sich eigentlich nichtssagend an. Wenn man aber bedenkt das Menschen Gewohnheitstiere sind und vielleicht auch schon zu diesem Zeitpunkt waren, kann man annehmen das er uns sagen will....... das wir alles sein können was wir wollen, wenn wir dazu bereit sind

Tjo, nimmt man ein anderes Zitat dazu kommt was anderes heraus, vergleicht es wer anders detto eine andere Lösung.

Sowas nennt man Philosophie....... :q

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