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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Das leben ist das was man daraus macht?
ladyfrostDas Leben ist Das was man daraus macht? oder wohl eher das was gerade geschieht?!

Man sagt ja- man lebt so wie man will-
doch kann man das gar nicht- sucht man arbeit-man findet keine, man sucht die Liebe um glücklich zu werden und bleibt allein...
Sollte man nicht eher sagen:
Man ist Das was das Leben aus einem macht?

Was denkt ihr darüber?
Kaijastimmt,wie viel kann man im leben schon lenken?! ich mache mir keine versprechungen von irgentetwas,ich lasse alles einfach auf mich zu kommen!
~Wayfarer~Der Spruch trifft eben nur soweit zu, wie unsere moralischen und/oder rechtlichen Grenzen es gerade zulassen.

Ein Leben in völliger Freiheit (Unabhängigkeit) wäre heutzutage schlichtweg unmöglich.
Kaijawir waren sowieso noch nie unabhänig.man kann zwar versuchen so unabhängig wie möglich zu leben aber ganz kann es nicht glingen. nix kann ganz unabhängig sein!
Krissiich glaube auch, dass man nicht unbedingt alles beeinflussen kann, doch irgendwie denke ich schon, dass wir auch die "macht" haben, unser leben zu verändern, wenn wirs wirklich wollen, dass wir in gewisser weise steuern können..
sicherlich nicht unbegrenzt, wie schon gesagt wurde wenn man eben arbeit oder die große liebe sucht, ist sicher nicht alles möglich..
aber in gewissen bahnen (möchte ich zumindest mal glauben) können wir unser leben doch steuern..

gruß
krissi
AndykaIch lass mal ein Zitat von Einstein sprechen:

[quote]
Ich weiß ehrlich nicht, was die Leute meinen, wenn sie von der Freiheit des menschlichen Willens sprechen. Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass ich irgend etwas will; aber was das mit Freiheit zu tun hat, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich spüre, dass ich meine Pfeife anzünden will und tue das auch; aber wie kann ich das mit der Idee der Freiheit verbinden? Was liegt hinter dem Willensakt, dass ich meine Pfeife anzünden will? Ein anderer Willensakt? Schopenhauer hat einmal gesagt: "Der Mensch kann was er will; er kann aber nicht wollen was er will."[/quote]

Ich denke schon, dass, wie Krissi schon sagte, wir unser Leben in bestimmte Bahnen lenken können, wenn man nur wirklich will.
Natürlich oft hat man Pech / Glück / oder man kommt durch Zufall auf neue Ideen oder trifft neue Menschen - äußere Faktoren ( nenn sie Schicksal, das Wirken Gottes, Zufall, Synchronizität,..) spielen da auch mit.
Wenn ich mir heute vornehme, ich geh um 03 Uhr ins Bett, dann kann ich, wenn ich wirklich will, auch um 03 Uhr ins Bett gehen. Wenn ich aber vorher so dumm bin und hier in Nachtwelten reinschaue und lese und lese werd ich das wohl nicht schaffen :) War das nun jetzt eine übernatürliche Macht, mein Unterbewusstsein oder überhaupt meine Abischt, die mich das veranlasst hat, zu tun?

Es gibt ja so viele verschiedene Denkweisen in dieser Hinsicht, manche glauben z.B. - wenn man etwas ganz fest glaubt und sich wünscht, dann geht es auch in Erfüllung / dann ist es auch wahr - also keine objektive Wahrheit existiert, sondern nur eine subjektive (Radikaler Konstruktivismus glaub ich, nennt man das - korrigiert mich...)
Wem das interessiert: [url]http://www.essl.at/bibliogr/rad-konstr.html#L1[/url] - Würd mich mal eure Meinung dazu interessieren

Wieder andere glauben an das Schicksal - also wirklich NUR an das Schicksal: ALLES ist vorherbestimmt und wird von einer Macht gelenkt.
Also diese Denkweise versteh ich eigentlich gar nicht - Haben wir dann überhaupt keine Verantwortung für unsere Handlungen zu tragen? Können wir ohne schlechtes Gewissen morden? Oder ist das so, dass wir eben, WEIL wir ein Gewissen haben, nicht morden? Iss für mich ein zu leichter Weg - aber würde mich auchmal interessieren, wie Symphatisanten dieser Denkweise das erklären.

Dann glauben manche an die Realität - die objektive Wahrheit: Alles geschieht aus einem bestimmten Grund - Ursache und Wirkung - mehr gibt es auch nicht - und auch, wenn wir noch keine Erklärung haben, wir werden sie finden - früher oder später.

Kann auch möglich sein - für diese Denkweise braucht man keinen Gott, keine Macht, die unser Denken übersteigt... und alles was man nicht weiß, sind Theorien, die noch nicht bewiesen wurden, aber sicher bald bestätigt/widerlegt werden.

Natürlich, so kann man wirklich sicher gehen (wenn man die Experimente denn selbst macht), dass sie stimmen - auf jeden Fall unter den bestimmten Umständen ( man kennt ja das Verhalten von Licht als Teilchen sowohl als Welle je nach Experiment, glaub ich vom Physik-Unterricht noch zu wissen).

Da ich nicht weiß, was wahr ist, vielleicht ein Mix verschiedener Denkweisen, oder gar keine, glaub ich einfach an das, was mir am symphatischsten ist und mit offener Grundhaltung für neue Meinungen: Ich glaube an einen "Gott" - u. zwar als personelles Wesen - ein barmherziger Gott, der einem auch hilft, wenn man mal verzweifelt ist und Hilfe im Leben braucht. Das kann man alles abstreiten und als psychische Illusion deuten, jedem das seine...
Ich glaub auch, dass man nicht alles "wissen" kann, sondern auch einfach mal Vertrauen braucht - oft ergeben sich die Dinge von selbst. Aber wenn man das Gefühl hat, irgendwas muss sich in seinem Leben jetzt verändern, muss man es auch versuchen und wenns das erste Mal nicht klappt, wieder und wieder versuchen - vielleicht klappts ja mal. Wenn nicht, ist man um eine Erfahrung reicher und hat sich halt den Kopf angehauen :) und ist trotzdem ein Stück weiter auf seinem Lebensweg.

Was vielleicht noch zum Thread passt: Man muss auch aufpassen, ob man wirklich will, was man glaubt zu wollen :) ... Oft wird einem eingeredet (Medien, Freunde, Eltern,...) man brauche dies und das, um glücklich zu sein / generell: um zu Leben... wenn man aber dann nachdenkt, bemerkt man vielleicht, ich brauch eigentlich gar kein neues Handy, ich kann ja mit dem alten auch telefonieren... etc...

Ja, man wird geprägt durch die Erziehung, durch sein aktuelles Umfeld, durch die Medien / die Gesellschaft, in der man lebt... aber trotzdem entwickeln sich unterschiedliche Meinungen bei unterschiedlichen Menschen, obwohl sie das gleiche / ein ähnliches Setting hatten. Wie kann das sein? Also müssen doch trotzdem noch andere Einflüsse mitspielen (Seele? / innere Stimme? / die oben erwähnten übernatürlichen Einwirkungen? )

Soweit meine bescheidene Meinung... Ja, ich bin unwissend - aber lernfähig... so freue ich mich über jeden Thread den ich lesen kann - deswegen komm ich auch selten zum Verfassen von Beiträgen - u. halte mich oft für unwürdig, was zu schreiben, weil meist eh schon alles gesagt wurde oder ich selbt zu unwissend bin, um meinen Senf dazuzugeben.

Wünsche eine schöne Nacht. (und schon ist es 03:20)
DARKANGELgvalso ich könnte da ja jetzt direkt ne reihe zitate loswerden ;)

was nicht heisst, dass ich dazu keine eigene meinung hab, nur vielen mir grad beim lesen so viele ein*G*

"leben ist das, was passiert, während man etwas anderes tut!"

für mich ist es eine mischform, der von Andyka aufgezählten denkweisen.

zum einen glaube ich an schicksal, nicht in seiner vollendeten form, wo wirklich alles vorher bestimmt ist (ich habe eigentlich garnicht die wahl, ob ich den roten oder den grünen knopf drücken will, sondern es ist bereits vorbestimmt, welchen ich drücke usw) sondern eher als eine art weg...

sprich: es ist einiges vom schicksal vorbestimmt, aber nicht in vollendung: ich habe die wahl, welchen knopf ich drücke und sogar ob ich das überhaupt tue...und je nach dem was ich mache enstehen andere reaktionen darauf....(ursache/wirkung) ähnlich einem computer programm...

oder besser gesagt, im leben gibt es eine start und eine ziellinie, vor bestimmt, ist auf jeden fall, dass wir am ziel ankommen, wie wir den weg dorthin beschreiten bestimmen wir größtenteils selbst...dh wollen wir es mit einem verkehrssystem vergleichen: ich wohne in münchen und meine mutter in berlin, diese will ich noch in diesem jahr besuchen. nun kann ich mit bahn, flugzeug oder auto, usw mich auf den weg dorthin begeben, ich kann dirket dorthin "fahren" oder noch einen oder mehrere zwischenstopps einlegen...aber ich fahre auf jeden fall nach berlin..


ok, klar, jetzt kann man auch da einige wenn und aber einwerfen. ich kann sterben, oder meine mutter, usw... aber ich denke so in der art ist eben der weg vorgegeben und ich denke auch auf dem weg liegen einige schicksalspunkte. vielleicht doch eher vergleichbar mit einem brettspiel oder so...wieviele punkte ich auf meinem weg einlöse, liegt allein an mir und somit relativ beeinflussbar.

da ich ja nicht weiss, was da für mich bereit liegt, kann ich mich auch nicht bewusst für oder gegen was entscheiden.

ich glaube auch, dass wir in unserem denken viel mehr macht haben, als die meisten menschen glauben. vielleicht nicht in absoluter reinform "was ich denke, wird geschehen" aber doch in der art.

eine art selffullfilling prophecy...mal bewusst, meist unbewusst....

allerdings funktioniert das eben nicht so einfach: ich will nen job/partner/mehr geld..sondern ist schon etwas komplizierter, mehr durchs unterbewusstsein gesteuert...

wie schon angemerkt: wenn ich mich wirklich tief im innersten danach sehne und positiv daran denke, sind die chance größer das es eintrifft...

ich glaube nicht an einen gott, zumindest nicht an den gott der kirche..an ein wesen, dass alles lenkt und nur gut ist, uns unsere sünden vergibt, so denn wir nur ehrlich genug bereuen..usw... (fände ich auch fatal, wenn ich diese "freiheit" habe, da mir ja alles vergeben wird, kann ich ja alles tun, auch morden...ich muss nur wirklich bereuen..ich kann diese welt zerstören, denn gott kann uns ja eine neue erschaffen...usw... aber das ist eigentlich ot...verzeiht*g*), wenn es sowas wie einen gott gibt, denke ich eher an ein wesen, dass sowohl gut als auch böse ist....also nicht an den dualismus, der heutigen kirche....

ich glaube an die kraft der natur...womit wir wieder so ziemlich beim ursache und wirkungs prinzip wären...

nur denke ich eben, dass es nicht einfach mal so zu erklären ist, sondern eben eine mischform all dieser dinge...sie greifen ineinander über...

so das war eine zusammenfassung, meiner wirren gedanken, nacht um 3.30h ;)

irgendwie finde ich in solchen gedanken kann man sich endlos verlieren, da jeder erklärungsversuch wieder neue gedanken hervorbringt und neue abzweigungen entstehen, deswegen hör ich jetzt lieber auf*g* ich war nun schon bei...leben wir in der matrix....oder sind wir alle ein grossversuch..angelegt von mäusen...was bedeutet realität...was ist denken...was ist das ich...usw... und das führt alles zu weit und wird ot und vor allem zu wirr *g*

ähm...ich hoffe, mir kann noch wer folgen ;)
ladyfrostAlso folgen kann ich dir aufjedenfall-
so ähnlich denke ich auch, beosnders das mit dem "Weg" den man auf jedenfall beschreitet und eben selbst bestimmt wie man am Zeil ankommt-schön zu hören das ich mit dieser Meinung nicht alleine da stehe :D

Bin mal gespannt ob es noch andere ansichten dazu gibt^^
Greez,
Ladyfrost.
Andykaja genau, sowas versteh ich auch unter Schicksal... nicht rein ALLES ist vorherbestimmt, sondern es gibt verschiedene Wege zum Ziel (falls es ein Ziel gibt und nicht der Weg das Ziel ist).

Und diese Wege sind wieder in kleinere Wege unterteilt, manche sind steiniger, manche breit, manche Wege gehen viele andere Menschen, bei vielen ist man ganz allein und auf sich gestellt.
Man fragt sich, ob das denn überhaupt der richtige Weg ist, den man da geht, weil man ja so selten Leute trifft, die auch diesen Weg gehen - vielleicht gerade deshalb?

Aber ich denke wichtig ist, dass man überhaupt einen Weg geht und nicht (zulange) an der Gabelung stehenbleibt und überlegt, welche Weg nun der richtige ist, und da man nicht 100% sichergehen kann, bleibt man lieber stehen... ich denke, dass ist die falsche Lösung... Hier setzt der Glaube und die Hoffnung an, dass man den richtigen Weg gehen wird... und auch wenn's der falsche ist, gibt es noch genug andere Weggabelungen, wo man wieder in eine ganz andere Richtung gehen kann - oder man kehrt überhaupt um ...

dazu noch ein interessantes Zitat aus dem Film/Buch Fight Club - inspiriert manche vielleicht wieder zu ein paar neue Gedanken.

[quote]Ich habe für mich selbst einen weiteren Weg entdeckt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob jeder diesen Weg gehen kann. Ich nenne ihn "Rückkehr zur Glaubensfähigkeit". nicht dauernd hinterfragen, sondern Dinge auch annehmen (auch die schmerzhaften Dinge)...denn durch das Hinterfragen zerstört man alles, sowohl die eigene Lüge als auch die eigene Wahrheit. Dazu fällt mir der Ausspruch ein: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"...wenn du selbst möglichst objektiv sein willst, differenzierst du immer weiter aus, zerbrichst erlernte Denkschemata und gliederst jedes System wieder auf in mehrere Subsysteme. Dazu möchte ich ein Beispiel anbringen: Man stelle sich eine Katze vor. Diese Katze hinterfrage ich, ich will wissen wie sie aufgebaut ist, wie sie "funktioniert"…oder ob da vielleicht sogar mehr ist als nur die bloße Funktion. Ich seziere die Katze, ich untersuche ihre Zellen unter dem Mikroskop, ich trenne alle Organe, Knochen, Mageninhalt usw. fein säuberlich ab, verpacke alles in kleine Flaschen mit Öl, um sie haltbar zu machen. Ich mache alle möglichen Tests, Experimente und Untersuchungen. Irgendwann stoße ich an die Grenzen meiner Untersuchungen. Trotz all meiner Untersuchungen weiß ich NICHTS über diese Katze. Ich habe nie die Kraft ihrer Bewegungen gesehen, nie gefühlt, wie ihr geschmeidiges Fell sich unter meiner Hand bewegt, das Spiel ihrer Muskeln erfühlt. Ich habe nie gesehen, wie ihr schönes glattes Fell das Sonnenlicht reflektiert, nie gefühlt, wie ihre Tatze nach meiner Nase grapscht oder wie sie stundenlang mit einem Bindfaden spielt....

Daran zu glauben hat etwas mit "bewusster Naivität" zu tun. Es hat auch etwas damit zu tun, den Dingen, die, nachdem man sie hinterfragt hat, wertlos erschienen, wieder einen Wert zu geben. Dazu braucht man Mut. Aber denkt daran…wir haben alle Narrenfreiheit...
[/quote]

Das Thema Gott wurde ja schon in anderen Threads oft genug diskutiert - das lass ich jetztmal so stehen, um beim Thema zu bleiben.
DARKANGELgvja..das zitat ist gut ;)

vor allem: ich habe vielleicht herausgefunden, wie die abläufe zb ihrer bewegung funktionieren, aber wie die katze denkt und fühlt,ob sie das tut usw werde ich trotzdem nie wissen...

genauso denke ich ist es eben mit den ganzen theorien: ich kann mir meine gedanken darüber machen und für mich was zurecht legen....aber wissen? wissen ob es schicksal, zufall oder durch eine höhere macht bestimmt war, wissen werde ich das nie.
SmeaGollum1Wir können in den meisten Fällen unser Leben selbst bestimmen, wir sind nur viel zu faul (mich ausdrücklich eingeschlossen!)!
MissPanBezieht sich das Zitat nicht eher auf die Einstellung zum Leben als solches?

Wenn man eine eher pessimistischen Sicht der Dinge hat, wird man entsprechend leben und eben weniger (?) daraus machen, als mit etwas gutem Willen vielleicht möglich gewesen wäre?
Alaeaman lebt so wie man will....hm.
seh ich garnicht so. ich wuerde eher sagen: man lebt so wie man gelernt hat zu leben.

jetzt nicht unbedingt das man von eltern, schule,freunden etc. eine feste lebenseinstellung hat, sondern eher so das diese dinge uns auf ganz unterschiedliche art und weise praegen und wir uns daraus etwas ganz individuelles basteln. aber im ganzen gesehen ist es eben doch etwas gelerntes. (verwirre ich zuviel oder versteht noch einer was ich meine??:D )

in dem was ich gelernt habe,umgesetzt habe oder fuer mich als wahr erkannt habe, leben ich so wie ich es will. Und trotzdem wird es mir nie moeglich sein wirklich so zu leben wie ich es will da ich zwar eine freie meinung habe (und einen eigenen willen) aber die kultur,die menschen und alle regeln halten mich doch gefangen.

Der freie wille ist kein freier wille. es ist nur die illusion des freien willens. (und ich bin ehrlich nicht sicher ob ich einen freien "freien" willen bevorzuge ;) )


LG

Alaea
elfenkindDer Spruch stimmt schon irgendwie.

Es kommt immer auf die Sichtweise der Dinge an, ein richtiger Optimist findet auch an den schlechtesten Dingen noch was Positives und weiß, wie man sich daran hochzieht.

Du kannst pleite sein, keinen Job haben, und Dich trotzdem noch an irgendwas freuen. Ist halt alles Ansichtssache.

Mir geht es aber wirklich so dass ich so Phasen habe, wo ich mit dem, was ich hab/wer ich bin einfach zufrieden bin, obwohl es wahrscheinlich von außen nicht so gesehen wird, also dass ich absolut keinen Grund habe, zufrieden zu sein mit meinem Leben.

Das klappt ganz gut wenn Du über die Dinge im klaren bist, die Du hast (die positiven), und nicht über die nachdenkst, die Du nicht hast.

Ich denke schon, dass ne ganze Menge Wahres an dem Spruch dran ist, ist aber schon schwierig sich immer daran zu halten und sich nicht vom Leben runterziehen zu lassen.

'Leben ist das, was passiert, wenn Du grade andere Pläne machst.'
DesiraEtwas aus seinem Leben machen wird doch im allgemeinen damit assoziiert, daß man ein überwiegend glückliches und zufriedenes Leben führt und auch Ansehen bekommt und all das. Und ich denke, das hat man zum größten Teil auch in der eigenen Hand. Deshalb würde ich dem Spruch schon zustimmen.

Auf der anderen Seite befinden sich die Zufälle, die Ereignisse, die man nicht mit einplant, die einem aber unter Umständen das ganze Leben verändern können. Ein schwerer Unfall beispielsweise. Aber selbst nach einem Unfall liegt es doch bei einem selbst, ob man aufgibt, oder sich neuen Lebensmut ranholt, sein Leben weiterhin anpackt und die alten bzw. neue Ziele verfolgt.

Solche ironischen Sprüchlein sind zwar ganz witzig, wenn man sie hört, und sicher enthalten sie auch ein wenig Wahrheit. Aber ich finde, daß sich diese Sprüche eher so anhören, als würde derjenige darüber hinwegtäuschen wollen, daß grade etwas gar nicht nach Plan passiert ist, daß er für einen Zeitraum die Kontrolle über die Ereignisse verloren hat und jetzt sein wohlgeordnetes Leben durcheinander geraten ist.

Ich habe auch Pläne, jede Menge sogar. Und es kommt mir immer viel dazwischen. Man muss halt entscheiden, was wichtiger ist...
leaving_hopenatürlich ist das leben zum teil das was man daraus amcht-aber auch das was andere daraus machen.
denn andere menschen,ereignisse beeinflussen dich und dein leben ja..
würde das leben total nur das sein,was cih daraus mache wäre es ja perfekt:rolleyes:

auch wenn die möglichkeit bliebe,aus deinem leben das zu machen was du willölst(arbeit schule verpflichtungen fallen weg) würdest du nochmal das problem haben das wenn du andere menschen in dein leben beziehst sie ja auch ihr leben amchen wollen und vllt eine andere vorstellung haben und so verschiebt sihc wieder alles:rolleyes:
about_to_crashich denke auch nicht, dass das leben nur dadurch bestimmt sein kann, was man selbst daraus formt...

es gibt so viele beeinflussungen von aussen her, beeinflussung gegen die man sich oft auch gar nicht wehren kann, dass es wohl fast ein ding der unmöglichkeit ist, immer nur "sein ding durchzuziehen"...

man ist eben doch in gewisser weise immer von anderen abhängig...

um das eigene leben vollkommen nach seinen eigenen vorstellungen zu gestalten, müsste man schon von allen kontakten zu anderen menschen absagen, da die beeinflussung schon zu groß wäre... und ob das so erstrebenswert ist?
GalacticSurferEs kommt eben darauf an, wie man auf die Wechselfälle des Lebens reagiert, d.h., läßt man sich von Widrigkeiten niederdrücken oder nutzt man sie zum Lernen; wird man bei schönen Ereignissen übermütig oder ist man ihnen dankbar.

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