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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Warum darf man Salatköpfe essen?
LaChatteWarum darf man Salatköpfe essen, aber keine Menschenköpfe?
Duiondürfen ist irrelevant
LaChatteUnsere Konventionen sind so, dass Salat überall erhältlich ist - auch tote Lebewesen wie Hühner, Kühe und Schweine, allerdings Menschen nicht - Hunde und Katzen auch weniger...

Gibts da irgend eine Logik hinter dem ganzen?
Duionwillst du menschenköpfe essen?
ich zumindest nicht, ganz logisch oder?
LaChatte[QUOTE]ich zumindest nicht, ganz logisch oder?[/QUOTE]
eben nicht....
Duiondann halt nicht, ich finde es sehr logisch
LaChatteWarum ist es logisch?

Auf diese Erklärung warte ich schon längstens, alle finden "logisch essen Menschen kein Menschenfleisch", aber es konnte mir noch niemand sagen, wieso man das nicht tun soll---

Was soll die Verschwendung mit Friedhöfen und Gräbern? Kocht die Leute!
Duionman tut es nicht weils blödsinnig ist
und wenn keiner lust dazu hat dann tut es auch keiner die frage ob man es darf stellt sich erst garnicht
jaySoll angeblich garnicht mal so gut schmecken. Könnte aber auch Propaganda der Anti-Kannibalen sein.
LaChatte[QUOTE](Dabei ist heute doch so tolles Wetter - zumindest in Basel...)[/QUOTE]

Was hab ich arme eingeschlossene Angestelltensau davon?:(

[QUOTE]Wenn sich Dir diese Frage aber ernsthaft stellt, so rate ich dazu, entweder ein Hottentotten-Volk zu gründen oder aber einen Verein zur Rettung der armen Salatköpfe....[/QUOTE]

Die gleiche Frage mit Kalbsköpfen gestellt - da wirds schon etwas schwerer, finde ich... und nee, ich bin weder in die eine oder andere Richtung praktizierend konsequent... ist echt nur Neugier...

Ich stell mir nur vor, dass ich in eine Metzgerei gehe udn ein Kilo menschliches Filet verlange - die würden wohl glatt die Polizei rufen, um die arme Irre einzulochen...
NeRO-PraeToRiaNKlar =)

mehr fuer die weniger fuer uns =/
immer diese egoisten
achja was ich sagne wollt

hunde und katzen gibts auch

und ich muss anmerken katze schmeckt ganz gut =)
zumindest wars so in barcelona

was nen menschenkopf angeht, denn würd ich nicht futtern wollen, es könnte ja sein das es irgendwann mein eigener ist
uthoWenn Magen gegen die Ethik steht , gewinnt auf Dauer der Magen .

Der Grund weshalb Kannibalismus verrufen ist könnte wohl in den praktischen Problemen liegen . Erlaubt man sowas auch nur im begrenzten Rahmen , verwechseln bestimmt irgendweche Spinner die Disco mit dem Supermarkt . - Das gäb nur Stress .

Übrigens - die Köpfe von Menschen taugen doch höchstens um damit Aale zu fangen - was sollte man daran essen ?. - Empfehlenswerter sind dann wohl die Steaks an den Extremitäten . Sind auch sehr leicht erreichbar und gut zu verarbeiten . - Aber bei all den Medikamenten , Schadstoffen und Drogen - die Menschen heutzutage (auf)nehmen ; nur mit lückenlosem Aufzuchtsnachweis .
SchlafenderMondIch glaube, dass sich ein gesunder Menschenverstand auf die Hyrarchie der Lebewesen bezieht.
Also, wenn man ein Lebewesen töten muss und sich zwischen einem Weizenhalm, einer Ameise, einem Hund und einem Menschen entscheiden muss, dann kann man das Töten des Weizenhalmes doch am ehesten mit dem eigenen Gewissen vereinbaren.
Also ich denke, darum wird man eher zum Salatkopf greifen.

Ob man überhaupt das Recht hat, etwas zu töten ist eine andere Frage, die Natur zwingt uns einfach dazu, wie schon gesagt, gewinnt auf Dauer der Magen.

Ansonsten ist auch hier im Zürioberland das Wetter wunderbar, danke...
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ich stell mir nur vor, dass ich in eine Metzgerei gehe udn ein Kilo menschliches Filet verlange - die würden wohl glatt die Polizei rufen, um die arme Irre einzulochen... [/B][/QUOTE]

besser als wenn sie dich einkochen. :D
das problem ist wohl wirklich ethischer natur. es widerstrebt eben mutti oder auch nur irgendjemandes mutti zu essen, auch wenn die argumente DAFÜR durchaus einzusehen sind. allerdings essen auch die wenigstens ominivoren und carnivoren das aas ihrer eigenen spezies. (meistens ja eher aktionen wie "ich kill mal eben die nachkommen vom ex-alpha-tier") ob mein widerwillen anerzogener soziologischer natur, oder doch eher angeboren ist mag ich nicht zu beurteilen, prinzipiell denk ich beim anblick einer kuh eher an steak (natürlich nicht unbedingt. hauptsächlich denke ich "gott, stinkt das vieh +gg+) als ich es bei meinen mitmenschen tue.
außerdem, rein logistisches problem: willst du menschen dafür töten? "nein", nehme ich mal an. also bleiben nur schon verstorbene übrig. das sind entweder alte menschen (zäh und ih), kranke menschen (krank und ih) oder durch einen unfall verstorbene (höchstens für suppe und wurst zu gebrauchen :D) ... neenee, dann doch lieber kühe.
die frage nach den salatköpfen erübrigt sich - die schreien nicht, wenn man sie abschneidet.
(das ausschütten von warnstoffen, etc. ist NICHT als schreien oder schmerz zu interpretieren)

amüsierte grüße,
abs
NeRO-PraeToRiaNIch erinnere hier einfach mal an die alraunen aus harry potter und die kammer des schreckens, die das schicksal erleiden, (es handelt sich dabei um erwachsenwerdende und partyfeierdende pflanzen) gekocht und in stücke gehackt zu werden.

=)

is zwar nur theoretisch aber diese pflanzen könnten protestieren, warum stört des keinen das sie ins jenseits befördert werden?
SamsaraLaChatte... was genau willst Du denn von einem Menschenkopf essen? :D
LaChatteDie Backen sind doch immer und grundsätzlich das Beste - klein, aber fein.. und das Hirn hat sehr viel Nährwert.

[QUOTE]willst du menschen dafür töten? [/QUOTE]

In der USA werden ja durchaus Menschen auf staatlichen Befehl hin getötet - in vielen andern Ländern auch - da ist nicht wirklich das Problem...
Abs[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
In der USA werden ja durchaus Menschen auf staatlichen Befehl hin getötet - in vielen andern Ländern auch - da ist nicht wirklich das Problem... [/B][/QUOTE]

ich hoffe ja, dass die junge nation usa irgendwann mal erwachsen wird und von dieser barbarischen sitte abstand nimmt. ;)
Demon17@LaChatte,

bist Du sicher, das man keine Menschenköpfe essen darf? Ich mein wenn jemand seinen Leichnam einem Restaurant zur verfügung stellen würde...warum denn nicht? Also Kannibalismus ist in Deutschland nicht verboten. Dieser Kannibale der grad verurteilt wurde hat 8,5 Jahre wegen Totschlag gekriegt. Hätte sich sein Opfer selbst getötet wär er wahrscheinlich wegen groben Unfug verurteilt worden oder so...;)
Abs"störung der totenruhe" ist meiner meinung nach auch eine straftat in diesem unseren lande.

(google)
AHA!

[I]
1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt.

(3) Der Versuch ist strafbar.Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen[/I]


die frage der befugnis wage ich jetzt nicht zu beurteilen. ;-)
NeRO-PraeToRiaNwär da nich gleich gar gegrillt, nen bissl vorteilhafter ?
Dead CrowWarum darf man keine Menschen essen, aber andere Lebewesen.

Ihr holt alle so weit aus - ist doch eigentlich ganz logisch!

Würden wir Menschen essen, würden wir uns selbst gegenseitig vernichten und ausrotten.
Auch Tiere fressen nicht ihre Artgenossen! Nur in einer ernsten Notsituation - aber die besteht bei uns, hier in Deutschland, nicht!
LaChatteIst auch kein logisches Argument, es gibt so viele Menschen...

Übrigens halte ich testamentarisch fest, dass ich gerne mit Pfeffersauce angerichtet werden möchte, wenns denn mal soweit ist - ich finde den Gedanken gar nicht so unsympathisch, bei einem feucht-fröhlichen Mal endgültig vertilgt zu werden - und meine Knochen stelle ich einer Schule zur Verfügung...

Sonst würde mich eh nur Würmer fressen... und die haben keine Tischmanieren.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Warum darf man Salatköpfe essen, aber keine Menschenköpfe? [/B][/QUOTE]

Die Frage stellt sich gar nicht, denn wie Demon es schon richtig sagte, ist Kannibalismus in Deutschland keine Straftat.
LaChatteIch meinte weniger die rechtliche Seite - eher die moralische Seite, das Empfinden...

Und die Vorstellung, Menschenfleisch zu essen, ist uns schon ziemlich fremd, oder?
SelianAlso wenn so ein Hirn vernünftig zubereitet ist, mit netten Beilagen...vielleicht schmeckts ja...
Ich seh nichts was grundsätzlich dagegen sprechen würde...
LaChatteDann wünsch ich mal allerseits ein schönes Wochenende... und guten Appetit.;)
Demon17cheers
SelianGibts (oder gabs(?) net irgendwo in Südamerika nen "Stamm", bei denen die Familienmitglieder des Verstorbenen sein Hirn verspeisen, weil sie denken das man dadurch seine Weisheit übernimmt?
Absich möchte anmerken, dass ich auch kein schweinehirn essen würde. iiihh. :q
Dead CrowMoment LaChatte!
Wenn du sagst, es gibt so viele Menschen auf der Erde....
Ja, schon. Aber wenn jetzt jeder anfängt, den nächsten dem er begegnet den Kopf abzuschlagen und aufzuessen, dann gibt es bald keine mehr! Und wenn das hunderte von Jahre dauern würde - irgendwann haben wir uns dann selbst vernichtet.
DefeaterIch denke, das ist eher ein Problem der langjährigen Gewöhnung und ethischen Meinungsbildung. Es gibt ja durchaus Kannibalenvölker, also kann man der Menschheit ja nicht grundlegend den Willen absprechen, Artgenossen zu verspeisen. Dass das bei uns nicht sonderlich anerkannt wäre, erklärt sich vielleicht dadurch, dass man doch allgemein dazu erzogen wird, Menschen als Teil der Gesellschaft zu sehen. Außerdem betrachten wir uns als intelligente, lebenswürdige Spezies.
Mal abgesehn davon, dass das, was man isst, auch irgendwann getötet wurde (lebendige Würmer außen vorgelassen), also keine sehr starke Abneigung, das Lebewesen zu töten, vorhanden sein kann, hat es meiner Meinung nach sehr viel mit Gewöhnung zu tun. Ich würde auch keine Katze essen, da ich Katzen niedlich finde und die Erscheinungsform Katze sozusagen ans Herz gewachsen ist. Wenn man Menschen keinen Respekt mehr entgegenbringt, wäre es vielleicht auch moralisch möglich, sie zu essen.
Salaten kann man auch kaum ein Bewusstsein zusprechen, es sind über Jahrhunderte hinweg Nutzpflanzen gewesen und außerdem schmecken sie gut. Drei Gründe sie zu essen.
Gemüse wird wohl auch schwer aktiver Bestandteil gesellschaftlichen Lebens sein...

Grüße,
Defeater
SteffkenAlso ich würde keine Menschen(köpfe) essen wollen...und ich würde auch nicht wollen, daß man mich ißt!!! :eek:

Und daß das zur Diskussion steht, Menschen zu essen, macht mir Angst :rolleyes: ;)

Wenn Kannibalismus erlaubt wäre, würd ich mich auch nicht mehr auf die Straße trauen, weil ich hinter jedem meiner Mitbürger einen potentiellen Menschenfresser vermuten würde, die nur darauf warten, daß ich mir das Genick breche, damit sie mich aufessen können...und wenn jeder so denken würde, würds bald eh keine Menschen mehr geben, weil die, die sich bedroht fühlen, die potentiellen Angreifer auslöschen würden...ein Teufelskreis...da bräuchte man dann auch keinen roten Knopf mehr ;)...der Gedanke ist insgesamt wirklich beängstigend!

Grüße
Steffi
Duiones könnte ja theoretisch eine kultur geben die das essen von salatköpfen verbietet aber nicht das von menschenköpfen, dann würde sich die frage umgekehrt stellen.
und ich sage es nochmal die frage hat überhaupt keinen sinn, denn dürfen gibt es eigentlich garnicht, es ist etwas subjektives, dürfen wird immer nur von personen definiert.
es lebe der schwachsinn :rolleyes:
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von Defeater [/i]
[B]Ich würde auch keine Katze essen, da ich Katzen niedlich finde und die Erscheinungsform Katze sozusagen ans Herz gewachsen ist. [/B][/QUOTE]

Aber Kaninchen isst du, oder? Hoffentlich war keins davon mal ne Katze, andersrum, gemerkt hättest du es ja eh net :)

Das hab ich sowieso nie kapiert, weshalb es bei uns verpönt ist Hunde und Katzen zu essen. Vor allem wieso sich die Leute darüber aufregen das die Tiere in China gegessen werde. (Jetzt mal ganz abgesehen von der Art des tötens)

Ich versteh den Unterschied net ob ich n Karnikel oder ne Katze esse oder n Schaf oder nen Hund. Pferd hingegen ist wiederum erlaubt, Ethik(?) kann manchmal seltsam sein...
Defeater[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Aber Kaninchen isst du, oder? Hoffentlich war keins davon mal ne Katze, andersrum, gemerkt hättest du es ja eh net :)
[/B][/QUOTE]

Nein, Kaninchen würde ich auch nicht essen ;)
Es gibt auch hier durchaus Menschen, die Katze und Hunde essen, ich glaube bloß nicht, dass die dann so ein Tier zuhause als Haustier halten...
Aber du hast Recht, ganz geht das nicht auf. Bauern halten ja ihre Tiere auch und verbinden wahrscheinlich persönlich etwas mit ihnen, trotzdem schlachten sie diese...

Grüße,
Defeater
LaChatte[QUOTE]Gibts (oder gabs(?) net irgendwo in Südamerika nen "Stamm", bei denen die Familienmitglieder des Verstorbenen sein Hirn verspeisen, weil sie denken das man dadurch seine Weisheit übernimmt?[/QUOTE]

Ich hab mal von einem Experiment gehört - da wurden Mäuse (oder Ratten?) darauf trainiert, den Weg durch ein Labyrinth zu finden, danach getötet, und ihre Hirne wurden an andere Mäuse/Ratten gefüttert - die nachher den Weg durch das Labyrinth schneller gelernt haben sollen als ihre nicht gedopten Kollegen.

Ist da also doch was dran? Also: Falls ihr einen Nobelpreisträger in der Familie habt...

[QUOTE]Wenn Kannibalismus erlaubt wäre, würd ich mich auch nicht mehr auf die Straße trauen, weil ich hinter jedem meiner Mitbürger einen potentiellen Menschenfresser vermuten würde, die nur darauf warten, daß ich mir das Genick breche, damit sie mich aufessen können...[/QUOTE]

... mal den Gedanken weiterspinnend.. dann würde es wohl ziemlich bald Gruppen geben, die einander versprechen, sich nicht gegenseitig zu verspeisen und sich gegenseitig zu schützen - Kannibalismus als Antrieb für Kultur und soziale Kooperation?

[QUOTE]Gemüse wird wohl auch schwer aktiver Bestandteil gesellschaftlichen Lebens sein...[/QUOTE]

Liegst vielleicht doch am Blick der Augen? Ich kenne mehrere Leute, die zB Scampi nicht essen, solange man noch "alles", dh Kopf mit Augen sieht... die aber ansonsten einem Stück Fleisch durchaus nicht abgeneigt sind, und es gar nicht mögen daran erinnert zu werden, dass ihr Schnitzel auch einmal ganz treuherzig in die Welt guckte.
Steffken[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]... mal den Gedanken weiterspinnend.. dann würde es wohl ziemlich bald Gruppen geben, die einander versprechen, sich nicht gegenseitig zu verspeisen und sich gegenseitig zu schützen [/quote][/b]

Was mich an eine Art "Bandenkrieg" erinnert...kennt jemand zufällig den Film "28 Days later"? So ähnlich stell ich mir das vor, nicht so extrem, aber halb so extrem! Die "Ich will nicht gefressen werden"-Typen verschanzen sich irgendwo und die "Ich will dir fressen"-Typen sind auf der Suche nach ihnen...und ich finde den Gedanken übrigens immer noch sehr beängstigend ;)

[quote][b]- Kannibalismus als Antrieb für Kultur und soziale Kooperation?[/quote][/b]

Hm...aber wenn Kannibalismus die Voraussetzung für eine Förderung der sozialen Kooperation und Kultur wäre, würd ich ehrlich gesagt lieber auf beides verzichten :rolleyes:

Grüße
Steffi
Wardog20kDas geht doch, also ich habe schon in diversen Lokalitäten Kinder-filets entdeckt.

aber nunmal ernst bei seite:

Ganz einfach weil wir menschen dann züchten müssten und das geht nich weil das viel zu anstrengend wäre. Überlegt doch mal wer möchte sich schon den stress antun, Frauen z.B. relativ glücklich und friedlich zu halten (männer sind da einfacher: die brauchen nur sex und was zum fressen). Nee, nee viel zu stressig.... :D.

Weiterhin wäre es ja völliger Schwachsinn mit seinem Opfer eine Grundsatzdiskussion anzufangen warum es denn nun sterben muss.

Jetzt mag einer sagen das wir deutschen darin erfahrung hätten große menschenmassen auf engstem Raum zu halten, da möchte ich nur sagen hat sich mal einer DIE angeguckt? Da ist ja ganix drangewesen.
DerGothMenschen essen Tiere. Und Tiere Essen Tiere. Sind dann nicht irgendwann alle Tiere weg, wenn alles sich nur von Tieren ernährt. Und müsste der Mensch sich dann nciht zwangsläufig selber essen, wenn er nicht immer nur Salatköpfe essen Wollte? Es klingt irgendwie paradox. Aber ist es nicht so?
NEIN!

Wir Menschen essen keine Menschen weil wir wüssten, wir würden selber gegessen werden, da wir ja menschen sind.
DIe Evolution des Menschen hat imemr Tiere als Nutztier gesehen. Sie arbeiten für einen, man ernährt sich von ihnen.
Menschen essen..... Ich glaube das sowas mit Abstumpfung des ichs des jeweiligen "kanibalen" zu tun hat. Kein normaler Mensch käme auf die Idee einen Menschen zu essen. Es ist wohl eine Art gehirnwäsche. Jeder weiß das man keinen Menschen ist. Es klingt wiederlich. ICh finde es auch wiederlich. WIr essen Tiere, wir essen Salatköpfe. So war es immer, weil sich Mensch nicht vorstellen können, sich selbst zu essen. Tiere essen Tiere weil sie Hunger haben, nicht weile s ihnen schmeckt. Salatköpfe... nun, von was ernähren sich Salatköpfe. Ich finde Salatköpfe sind eindeutig die Freidlichsten eschöpfe auf der Erde. Ich glaube ich schweife ab und mein ganzer beitrag hat keinen eigentlichen SInn. ALles ein bissl Konfus und durcheinander. ABer es steht alles drin. ^^ Viel Spaß beim Puzzeln.

~DerGoth~
Steffken[QUOTE][i]Original geschrieben von DerGoth [/i]
[B]Ich glaube ich schweife ab und mein ganzer beitrag hat keinen eigentlichen SInn. ALles ein bissl Konfus und durcheinander.[/B][/QUOTE]

Find ich gar nicht! Ich finde, dein Beitrag zeigt sehr deutlich die komplette Absurdität, die das Thema mit sich bringt.

Man ißt einfach keine Menschen - auf den Punkt gebracht.

Grüße
Steffi
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Steffken [/i]
[B]
Man ißt einfach keine Menschen - auf den Punkt gebracht.
[/B][/QUOTE]

Das war ja der Ausgangspunkt der Frage - warum macht "man" das nicht?

rein rational gesehen gibt es nämlich keinen Grund, keine Menschen zu essen...
JimmyVoiceMan ißt keine Menschen? Die sogenannte Zivilisation sagt es. Aber es hat Menschenfresser gegeben und es gibt immer noch einen Stamm von Menschenfressern.

In der Not ißt man auch Menschenfleisch, siehe damals die abgestürzten Sportler in den Anden, die haben die Toten gegessen.

Dann nicht den Kannibalen aus Deutschland zu vergessen.(Ja ich weiß,der ist pervers, der ist krank, aber er hat trotzdem)

Man ißt aus Ethik keine Menschen, aber einige pfeifen auf Ethik, weil sie Ethik nicht kennen
Steffken[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Das war ja der Ausgangspunkt der Frage - warum macht "man" das nicht? [/B][/QUOTE]

Es ist einfach verwerflich...das klingt jetzt zwar ein bißchen blauäugig und es gibt nicht viel, wo man das folgende sagen kann, aber in diesem Punkt schon: Menschen halten zusammen!

Oft wurde hier gesagt: "Tiere essen sich doch auch gegenseitig, warum sollten Menschen das nicht tun?"

Ganz einfach: Tiere kennen keine Freundschaft, Tiere kennen keine Verwandtschaft, Tiere kennen keine Nächstenliebe, Tiere kennen keine Gesetze und sie kennen auch nicht die Bibel. Sie haben keine Gründe, sich nicht gegenseitig zu essen und sie haben auch keine Moralvorstellungen oder Ekelgrenzen.

Menschen kennen/haben das alles aber schon und deswegen vergreifen sie sich nicht an ihresgleichen...zumindest die, die nicht psychopathisch sind.

Grüße
Steffi
JimmyVoiceBibel...hmm..in der Bibel steht nur du sollst nicht töten, aber nicht du sollst nicht essen den anderen Menschen... nun könnte man sagen um zu essen muss man töten, aber ich kann ja nen frischen toten,den ich nicht erlegt habe essen...verstoße ich ja dann nicht gegen die Bibel
















Achtung, das war Satire... oder? *ggg*
Steffken*g* daran hab ich auch gedacht, daß das da ja eigentlich gar nicht erwähnt wird *gg*

Aber man kann ja improvisieren bzw. es für sich übertragen :D

Grüße
Steffi
LaChatteIn diversesten Kulturen waren (sind??:eek: ) auch Strafen üblich wie Hand abhacken, Zunge herausreissen und solche Schweinereien... da muss man nicht mal töten, um essen zu können...

Und das biblische Gebot "du sollst nicht töten" könnte man mit einigem Recht ja auch auf Tiere anwenden, nicht?
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

Und das biblische Gebot "du sollst nicht töten" könnte man mit einigem Recht ja auch auf Tiere anwenden, nicht? [/B][/QUOTE]
Ja, aber die können doch nicht die Bibel lesen *g*

Wenn ich jetzt nem Löwen aus der Bibel dieses Gebot vorlese, wird er mir auf seine Art zeigen, wie scheiß egal ihm das ist *ggg*
Sproing!@Ausgangsthema:
Da wir uns nicht im Naturzustand
(also Anarchie...kann man das jetzt so übersetzen?) befinden,
essen wir uns auch nicht gegenseitig.
Wir essen den Nachbarssohn nicht,
damit uns der Nachbar nicht im Gegenzug verspeist.
So gaaaaanz platt ausgedrückt...natürlich gründet sich unser Gesellschaftssystem auf noch mehr Vorzügen als die Sicherheit vorm nachbarlichen Kochtopf :D

War das jetzt eigentlich Utilitarismus?
Ach, ich weiß es nicht mehr

Und Salatköpfe...
Salatköpfe können nicht schreien oder weglaufen.
Deshalb haben sie keine Lobby.

Tiere, die ihre Emotionen scheinbar menschennah ausdrücken, sind den Salatköpfen gegenüber da stark im Vorteil.
Scheiss Leben!

Frei nach Ghandi: Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst.
Verkünde deine Abneigung bez. des Verzehrs von Salatköpfen und gib dafür Argumente.

Allerdings habe ich keine Probleme mit der Tötung und Verspeisung eines Salatkopfs.
Seine Brüder werden mich dafür nämlich nicht demselben Schicksal zuführen.
Ob mich meine Moralvorstellungen dabei nicht plagen?
Nicht der Tod, das Leben ist für mich relevant.
Und zwar eher qualitativ denn quantitativ.
Auch bei Salatköpfen.


Gruß ;)
Steffken[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]In diversesten Kulturen waren (sind??:eek: ) auch Strafen üblich wie Hand abhacken, Zunge herausreissen und solche Schweinereien... da muss man nicht mal töten, um essen zu können...[/quote][/b]

Was heißt diverse Kulturen...im Mittelalter war das sogar in der "Zivilisation" üblich...und Zunge soll sogar ne Delikatesse sein *g*

[QUOTE][i]Original geschrieben von JimmyVoice[/i]
[B]Ja, aber die können doch nicht die Bibel lesen *g*[/quote][/b]

Eben und das ist auch gut so *g* Abgesehen davon geh ich davon aus, daß Gott vorausgesetzt hat, daß mit "Du sollst nicht töten" in erster Linie Menschen gemeint waren ;)

Grüße
Steffi
Steffken[QUOTE][i]Original geschrieben von Sproing! [/i]
[B]Allerdings habe ich keine Probleme mit der Tötung und Verspeisung eines Salatkopfs.
Seine Brüder werden mich dafür nämlich nicht demselben Schicksal zuführen.[/quote][/b]

Sag das besser nicht zu laut...sonst werden irgendwann überdimensionale Salatköpfe kommen und die Weltherrschaft an sich reißen...

Grüße
Steffi
Me-chanIch weiß die Antwort ^^:

Wir sollen nicht die eigene art essen , außerdem wollen sich die Politiker ersparen , getötet und gegessen zu werden , wenn sie was falsch gemacht haben (was sie ja eh immer tun ^^).

Ich finde eigentlich , dass wir Menschen es noch eher verdient haben , gegessen zu werden , als die Tiere!
Die Menschheit zerstört alles , sie hat es verdient , selbst zerstört zu werden , sie hat es nicht verdient zu leben!

ja ne , me chan
cloudWarum kann man Salatköpfe essen aber keine Zylinderköpfe?
Skirmish@cloud: Weil du dir die Zähne ausbeißen würdest ;)

Und zum Eingangsthema: Schonmal was von CJK gehört? Einer der schon angesprochenen Kannibalenstämme ist nämlich teilweise daran zu grunde gegangen, Wird halt nicht nur von Rinderhirn übertragen, sondern auch vom menschlichen (so denn überhaupt eins da ist..). Also wenn, dann schönes Filet, aber MenschenKÖPFE sollte man doch lieber liegen lassen ;)
Thyramirphänomenal, endlich mal ein thema für mich *freu*
alsoooooooooo, ich würde ohne probleme einen menchen essen bzw. probieren würde mir einer angeboten. ich muss allerdings gestehen, dass ich dies aus einem grund der neugier "wie das wohl schmeckt" täte. mit der moral hab ich an dieser stelle keine probleme (wie ich auch mit der moral an anderer stelle keine probleme habe). aus diesem grund habe (und tue es immernoch= ich auch alle berichte über den "kannibalen von rothenburg" (war es rothenburg???) verfolgt.
einer meiner lebensträume ist noch immer einmal nach hongkong oder china zu reisen um richtig zubereitete katze oder hund zu essen. dies trifft jedoch (für mich natürlich) nur zu, wenn ich die betroffene person, hund, katze nicht näher kenne ...
SteffkenSoll das etwa heißen, du würdest auch in China nen Affen probieren? Also daaaa in China...wo man den Affen das Gehirn auslöffelt...du weißt schon :rolleyes: ;)

Grüße
Steffi
Thyramirhätte ich absolut null probleme mit. ich mein in deutschland wird das ganze zwar nich mit affen praktiziert aber mit kälbern. in anständigen restaurants bekommst du "kalbsbries". glaub so wirds das geschrieben ... is noch fix früh :/
Aliane(Hab mir jetzt dann doch nicht alle Beiträge durchgelesen, verzeiht)
Also im Prinzip hätte ich nichts gegen menschnfleisch einzuwenden. Solange es von toten menschen kommt. Wie bei den Tieren (was schon unter aller Sau ist, meiner meinung nach, aber wen interessiert meine meinung schon...), die Menschen erst brutal schlachten und dann das Fleisch verkaufen wäre absolut wiederlich. Das ist, wie gesagt, bei den Tieren schon schlimm genug, die sich nicht mal wehren können. Aber wenn ein Mensch stirbt, warum soll man ihn vergraben, wenn er gesund war, und nicht essen? Solang er keine Krankheiten überträgt ist das doch egal.
Und ich meine: Gleiches Recht für alle. Das wollen doch immer alle. Ein Tier hat also kein Recht... Und es gibt sicher menschen auf dieser Welt, die gegen Menschenfleisch nichts einzuwenden hätten. Und man muss es ja nicht kaufen, wenn man nicht will. Es wird ja niemand dazu gezwungen generell Fleisch zu essen.


gez. Black Lady
LaChatteHm, die Sache geht mir nicht aus dem Kopf...

Also: früher gabs Zeiten, da waren Menschenopfer durchaus üblich. In matriarchalen Kulturen wurde zum Beispiel der König, der Ehemann der Königin, für ein Jahr eingesetzt, und danach rituell getötet (ob gegessen, weiss ich nicht)

Später gabs dann eher Tieropfer, und Menschenopfer (wenn man mal von den armen Soldaten absieht und solchen Dingen) sind heutzutage nicht mehr üblich.

Könnte man das als einen Teil der Evolution betrachten, dass sich Menschen von Menschenfressern zu Tierfressern zu Pflanzenfressern entwickeln? Vegi ist immer mehr in - und ausser dem auch ökologisch und gesundheitlich sinnvoll - könnte es sein, dass in fünfhundert Jahren uns der Gedanke daran, ein Tier zu töten und zu essen genauso ekelt wie heute der Gedanke, einen Menschen zu essen?
Thyramirökologisch ist es nicht sinnvoll pflanzen zu essen. tiere geben schneller fleisch und sind leichter heranzuziehen.
LaChatteAber während du Tiere heranziehst, essen Tiere WAS? Bingo! ---> Pflanzen! (Und die muss ja auch jemand heranziehen)

Tatsache: um ein Kilo Fleisch zu produzieren, brauchts ein Mehrfaches der Fläche, als um ein Kilo Getreide zu produzieren...
Thyramirfleisch bringt aber ein vielfaches der "energie" die getreide bringt :D
LaChatteFleisch macht - mich persönlich - müde und schläfrig... darum esse ich zum Mittagessen kaum mehr Fleisch - es nimmt mir mehr Energie weg, als es gibt...
Thyramirdas ist dann dein persönliches gefühl.
verdauung an sich beansprucht einen großen teil unser körperlichen energie. je mehr du isst, desto länger fühlst dich danach erstmal "schlapp", weil der körper das gegessene erst verarbeiten muss ...
LaChatteRichtig - aber es kommt auch noch sehr darauf an, WAS du isst. Pflanzliche Nahrung ist in der Regel einfach besser verdaulich...und das gilt bei allen, nicht nur bei mir;)

(nu, vielleicht nicht für die grünen Männchen vom Mars - müsste mal probieren, ob man die essen kann...)
Thyramirwenn du einen von den in die finger bekommst ess ich gerne mit!
Sneaky@lachatte

pflanzliche Nahrung ist nicht leichter verdaulich grob gesprochen. Sie hat mehr Zellulose und unverwertbares Zeug, als es eben ein Eiweißprodukt hat. Daher ist es in einigen Teilen unverdaulich, drum gehts schneller.

Die Frage Salatkopf/Menschenkopf ist so ähnlich wie warum zertrete ich Gras aber nicht Menschen.

Ein kulturelles Tabu, so erklärlich oder unerklärlich wie das Gebot du sollst nicht töten. Den Depp von nebenan der mir ständig auf den Zeiger geht rupf ich ja auch nicht raus wie eine Brennessel.

Außerdem kann man bei Salatköpfen das Mindesthaltbarkeitsdatum einschätzen indem man sie drückt. Wenn sie nicht mehr knacken sind die Dinger welk. Also drück mal schön. :)
Duionkomisch dass die blödsinnigsten sachen immer die meiste resonanz bekommen
LaChatte[QUOTE]Ein kulturelles Tabu, so erklärlich oder unerklärlich wie das Gebot du sollst nicht töten. [/QUOTE]

Heisst das, dass es in diesem Fall sinnlos ist, wenn man versucht herauszufinden, warum genau es so ist? Ist das einfach eine Frage, die "man" nicht stellt?

[QUOTE]komisch dass die blödsinnigsten sachen immer die meiste resonanz bekommen[/QUOTE]

:rolleyes:
komisch dass ernsthafte Fragen blödsinnige Kommentare bekommen...
Duionwenn du die frage ernsthaft stellst, heisst das noch lange nicht, dass sie auch ernsthaft IST :D
Cordhörnchenkann dir nicht erklären, warum dem so is, aber für di meisten Tierarten is es, nicht wie beim Menschen, ein Sakrileg, sondern schlichtweg eine Frage der Geniessbarkeit, was den Verzehr von Fleisch der eigenen Art angeht..... die Natur hat sich aus mir unbekannten Gründen in diese Richtung entwickelt, bei Menschen allerdings kommt die stark ethisch gefärbte Körper-Seele(auch wenns diese nicht gibt O_o)-Bindung dazu, wodurch ja beim Verzehr des Fleisches auch der Geist entweiht würde....
allerdings gibts ja Stämme in woauchimmer, die ihre Toten essen, um deren Kraft in sich aufzunehmen....... und wenn du Hirn isst, nimmst du bekanntermaßen darin gespeicherte Infos des vorherigen "Besitzers" in das deinige auf :D
JimmyVoiceso ein menschenkopf hat ja auch mehr knochen als fleisch und Salatköpfe schmecken auch viel besser
LaChatte@duion

die Frage ist ernst, und ich bitte dich, dem anzupassen, oder sonst hier nicht mehr zu schreiben - wenn sie nicht so ernst gemeint wär, hätte ich sie nicht hier gepostet...

[QUOTE]aber für di meisten Tierarten is es, nicht wie beim Menschen, ein Sakrileg, sondern schlichtweg eine Frage der Geniessbarkeit, was den Verzehr von Fleisch der eigenen Art angeht..... [/QUOTE]

Löwen essen andere Löwenkinder - Bären auch - kommt also doch noch oft vor?

[QUOTE]bei Menschen allerdings kommt die stark ethisch gefärbte Körper-Seele(auch wenns diese nicht gibt O_o)-Bindung dazu, wodurch ja beim Verzehr des Fleisches auch der Geist entweiht würde....[/QUOTE]

Ich sehe nicht ein, warum durch das Essen von Menschen deren Seele entweiht würde (ja, es gibt sie übrigens) - ist es nicht viel schöner, nach seinem Tod von einer fröhlichen Gemeinschaft verspiesen zu werden, als in einer deprimierenden Zeremonie unter die Erde gebracht zu werden?
Duionkannst du mir etwa erklären was "dürfen" sein soll?
LaChattedürfen = "die Erlaubnis haben"

- und das unter verschiedenen Aspekten gesehen - wie zB der juristische Aspekt, der Aspekt der gesellschaftlichen Abmachungen etc.

Und es ist eine stillschweigende, aber ganz eindeutige gesellschaftliche Abmachung hierzulande, dass "man" keine Menschen isst - sonst hätte es wohl kaum soviel Aufsehen um den Kannibalen gegeben, der den Penis des andern verspeist hätte...
Duiondann musst du die juristen fragen oder die gesellschaft (obwohl die gründe für jeden irgendwie klar sind)... hmm nenn es einfach vernunft, denn es hat einfach keinen sinn menschenköpfe zu essen, schmecken nicht, umständlich, sehr schwer zu kriegen,schwer zu essen, wenig ökonomisch usw usw
hältst du dich etwa an alles was jemand dir sagt/erlaubt/verbietet ?
ich kann dir genausogut verbieten salatköpfe zu essen, dann hast du den salat.
LaChatte[QUOTE](obwohl die gründe für jeden irgendwie klar sind)... [/QUOTE]

sind sie eben nicht... und es bezieht sich ja nicht nur auf die Köpfe, sondern auch auf den ganzen Rest. Schenkel oder so dürften ja noch ganz schmackhaft sein... und schwer zu kriegen sind sie auch nicht, es gibt mehr als genug Menschen - auch mehr als genug (leider) die nie jemand vermissen wird.

Nein, ich halte mich nicht an alle Verbote - aber Menschenfleisch habe ich noch nie gegessen (also, nicht dass ich wüsste...)
Duionwarum hasst dus denn noch nicht gegessen?
LaChatteEs hat sich einfach noch nie ergeben... und übrigens stehe ich je länger je mehr auf Vegi - ganz ohne ideologischen Hintergrund, einfach weil ich das Gefühl habe, Fleisch generell tue mir nicht so gut.
Cordhörnchen@chatte
Löwen und Bären "fressen" ihr Jungen nicht, sie schlachten sie ab! is Teil der Selektion, Grund dafür is die intraspezifische Aggression!
kann schon sein, dass es dir gefiele, nach deinem Tod verspeist zu werden, wär dann aber auch schon mehr als belanglos für dich :D
...und die Seele gibts definitiv NICHT, aber das gehört wohl in nen andern Thread.....
LaChatte... wobei ja auch das gegenseitige Abschlachten unter Menschen schlecht angesehen wird.

[QUOTE]is Teil der Selektion, Grund dafür is die intraspezifische Aggression![/QUOTE]

"intraspezifische Aggression" wär höchstens mal eine Beobachtung, aber noch lange kein Grund.
shiphrahMan könnte ja auch fragen, warum hat sich einer das Wort Salat-KOPF ausgedacht, das ist doch eigentlich schon makaber und fantasielos genug.

In anderen Sprachen geht's auch ohne den Kopf....
;)
Duiondu musst auch mal antworten akzeptieren, es kamen ja reichlich dazu, du hast sie dir teils sogar selbst gegeben. aber wenn du nichts als antwort akzeptierst kanns dir auch niemand beantworten.
Thyramirstellen wir mal einen kleinen vergleich an:
du willst dich essen lassen, wenn du irgendwann alt, verschrumpelt, krank und verendet zu grabe getragen werden sollst.
ich will dich mal sehen wenn man dir ein tier, was unter solchen umständen sein leben verloren hat, auftischt. wenn du zum schlachter gehst, und da ein rinderfilet kaufst, dann erwartest du, dass dieses rind einmal auf der weide gestanden hat und zu der blüte seiner kraft geschlachtet wurde und dann möglichst fix (weil es soll ja noch frisch sein) zu dir aufn teller kommt.
wie soll das bei menschen gehen ? du müsstest lebende menschen töten ... und warum man DAS nicht macht ... naja, ich glaub darum dreht sich der thread nicht.
noch ein beispiel zum schluss: spanferkel! ein spanferkel darf nicht älter als x monate sein, damit das fleisch seinen bestimmten geschmack behält. ich mein es gibt genug ungewollte babys, aber willst du nach afrika fliegen und da ein paar kinder schlachten, damit sie schnell bei dir aufn tisch kommen ?
shiphrahabgesehen von der "dürfen"-Frage, bezweifle ich sowieso, dass Menschen-Fleisch schmeckt. Was wir alles fressen, das muss stinken und streng schmecken wie der älteste Hammel.Ganz abgesehen von den Giften und Drogen, die wir schön gespeichert haben.Und ausgerechent der Kopp?
bäh!:q

Selbst wenn wir s dürften, ich wollte es nicht mal kosten, ein ohrläppchen höchstens als appetizer ;)
LaChatte[QUOTE]wie soll das bei menschen gehen ? du müsstest lebende menschen töten ... und warum man DAS nicht macht ... [/QUOTE]

Doch, darum dreht er sich durchaus auch... Wir haben keinerlei Hemmungen, Tiere zu misshandeln und zu unserem Nutzen zu töten... und, dass der Mensch schlecht sei, wurde auch schon öfters festgestellt. Warum ist der Mensch nicht schlecht genug, systematisch seinesgleichen zu essen? Was zB mit dem Organhandel passiert, respektiert die Menschenwürde auch in keinster Weise... verschiedene Formen der Sklaverei existieren auch, und immer noch... Es gibt genug Menschen, die keine Hemmungen haben, andere zu töten, man denke mal an Kindersoldaten...

ABER: essen tun wir einander trotzdem nicht - oder höchstens in Fällen von höchster Not. Irgendwie doch seltsam, das...


[QUOTE]wir alles fressen, das muss stinken und streng schmecken wie der älteste Hammel.[/QUOTE]

Die Tiere, die wir essen, sind oft genug auch mit allem möglichen Mist vollgepackt - noch schlechter kann der Mensch ja gar nicht schmecken..

[QUOTE]Und ausgerechent der Kopp?[/QUOTE]

Muss ja nicht nur der Kopf sein - darf auch das Filet sein, oder der Schinken.
Thyramirorganhandel ist aber auch nicht erlaubt meine liebe ...
LaChatte..wird aber munter praktiziert... da gibts offenbar keine Hemmschwelle, das nicht zu tun.
Thyramirweils da darum geht andere menschenleben zu retten (für die eine seite) und geld zu machen auf der anderen seite.
wenn du in großem maße menschenfleisch an der richtigen stelle nachfragst kannst du sicher sein, dass da ein toller markt entsteht. (gesetzt von angebot und nachfrage)
LaChatteDie Praxis zeigt leider das Gegenteil - es ist kein grösserer Fall von Menschenfleischhandel bekannt - und sowas Spektakuläres käme sicher in die Presse...
neptuniaLaChatte, für mich liegt der grund auf der hand:

stell dir vor, du gehst durch die stadt und siehst überall die leckeren menschenköpfe ... mmh, dann gehst du nach hause und deine kinder laufen dir entgegen und dir läuft das wasser im mund zusammen ... ich denke, es würde in eine ziemlich derbe fressorgie ausarten!
darum sagt sich das menschliche gehirn, menschen schmecken nicht gut. braves gehirn, artgerechte überlebens-strategie, definitiv. klappt aber offensichtlich nicht bei allen menschen, deshalb auch die paar kannibalen unter uns.
ach, die erde wär ein überdimensionaler döner-laden ... erinnert mich auch an zombie-filme ... lecker ...

neptunia, nachdenklich an einem salatköpfchen kauend ... ein salatkopf????
Duionwieoft wollt ihr diese frage denn noch beantworten?
LaChatte[QUOTE]darum sagt sich das menschliche gehirn, menschen schmecken nicht gut. [/QUOTE]

Hat was an sich, überzeugt mich aber immer noch nicht ganz - Menschen waren schon immer gut darin, andere Menschen als "nicht so wertvoll, nicht ganz so menschlich" zu deklarieren - man denke zum Beispiel an die Sklavenhaltung - oder an die Haltung diverser Eroberer, die ganz unverfroren andere als "Untermenschen" deklarierten und diese Unterschieden auch gesetzlich festhielten...

[QUOTE]klappt aber offensichtlich nicht bei allen menschen, deshalb auch die paar kannibalen unter uns. [/QUOTE]

Aber offenbar gibts von denen immer noch viel weniger als andere menschenfeindliche Verhaltensweisen - Gewalt, Folterung, Vergewaltigung sind an viele Orten immer noch gang und gäbe... irgendwie klappts beim Kannibalismus immer noch viel besser, "menschlich" zu bleiben, als bei andern Schweinereien...
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Hat was an sich, überzeugt mich aber immer noch nicht ganz - Menschen waren schon immer gut darin, andere Menschen als "nicht so wertvoll, nicht ganz so menschlich" zu deklarieren - man denke zum Beispiel an die Sklavenhaltung - oder an die Haltung diverser Eroberer, die ganz unverfroren andere als "Untermenschen" deklarierten und diese Unterschieden auch gesetzlich festhielten...[/QUOTE]

ja, schon. vielleicht.
ist es etwa so wie mit dem bio-gemüse? das wäre eigentlich die gesündere wahl. aber leckerer aussehen tun die verstrahlten, genmanipulierten salatköpfe ... ich schweife ab ...
aber letztendlich ist nicht die qualität ausschlag gebend, sondern die tatsache, daß auch ein "minderwertiger" salatkopf ein salatkopf ist ...
(auch auf die gefahr hin, daß es der "bessere salatkopf ist) :)

[QUOTE]Aber offenbar gibts von denen immer noch viel weniger als andere menschenfeindliche Verhaltensweisen - Gewalt, Folterung, Vergewaltigung sind an viele Orten immer noch gang und gäbe... irgendwie klappts beim Kannibalismus immer noch viel besser, "menschlich" zu bleiben, als bei andern Schweinereien... [/QUOTE]

da kommt noch eine andere spezies ins spiel: die emotionalen vampire. degenerierte menschen, die machtgeil sind und denen jedes mittel recht ist, um andere menschen manipulieren zu können. kannibalen sind dafür zu menschlich ... und - um bei dieser verbildlichung zu bleiben - kannibalen fressen sich im besten fall gegenseitig auf, aber vampire vermehren sich wie ratten ...

(im übrigen irritiert mich dieses thema sehr offensichtlich, hab grade das wort "kopfbahnhof" gelesen und sofort ein dementsprechendes bild vor augen gehabt, seufz)
LaChatte[QUOTE]die emotionalen vampire. degenerierte menschen, die machtgeil sind und denen jedes mittel recht ist, um andere menschen manipulieren zu können. [/QUOTE]

Emotionale Vampire sind natürlich darauf angewiesen, dass ihre Opfer am Leben bleiben - sonst würden sie sich selbst ihre Basis entziehen...

[QUOTE]aber vampire vermehren sich wie ratten ...[/QUOTE]

Du sagst es...

[QUOTE](im übrigen irritiert mich dieses thema sehr offensichtlich, hab grade das wort "kopfbahnhof" gelesen und sofort ein dementsprechendes bild vor augen gehabt, seufz)[/QUOTE]

Das könnte eine surrealistische Bilderserie inspirieren - Kopfbahnhof, Kopfsalat, Nadelkopf, oder auch das unsägliche neudeutsche "Head of Human Resources" (sehr bildhaft!) anstelle von gut altdeutsch "Personalchef"...

[QUOTE]ist es etwa so wie mit dem bio-gemüse? [/QUOTE]

Grundsätzlich ist wohl zu sagen, dass wir Westeuropäer nicht sehr "bio" sind - Einheimische aus dem Urwald sind nahrungsmitteltechnisch wohl doch eindeutig die bessere Wahl...

Irgendwie gibts ja auch das Gerücht, dass wilde Tiere Menschen grundsätzlich nicht angreifen, ausser sie fühlen sich bedroht... Menschen sind doch offenbar "anders"
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Irgendwie gibts ja auch das Gerücht, dass wilde Tiere Menschen grundsätzlich nicht angreifen, ausser sie fühlen sich bedroht... Menschen sind doch offenbar "anders" [/B][/QUOTE]
also mir würde kein anderer grund einfallen menschen anzugreifen, ausser ich fühle mich bedroht
LaChatteHunger?
Duionnein, aber wenn ich verhungere, dann vielleicht aber dann bin ich ja auch bedroht.
LaChatteNein, ich mein nicht das - fleischfressende Tiere jagen andere Tiere, grundsätzlich, um zu essen - nur Menschen jagen sie offenbar nicht.
Duionsie sind ja auch nicht doof
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Grundsätzlich ist wohl zu sagen, dass wir Westeuropäer nicht sehr "bio" sind - Einheimische aus dem Urwald sind nahrungsmitteltechnisch wohl doch eindeutig die bessere Wahl...[/QUOTE]

:)

[QUOTE] Irgendwie gibts ja auch das Gerücht, dass wilde Tiere Menschen grundsätzlich nicht angreifen, ausser sie fühlen sich bedroht... Menschen sind doch offenbar "anders"[/QUOTE]

ja, ich denke, menschen sind so unfassbar anders, daß sie sich in so unendlich viel phobien und psychosen hineinmanövrieren und sich damit unter dauer-bedrohung fühlen ...

aber gab es nicht mal die vorstellung vom "edlen wilden", irgendwann zur zeit als darwin unsere entstehungsgeschichte neu geschrieben hat??? waren das nicht "unzivilisierte" (glücklichere?) urwaldmenschen? mit kannibalistischen tendenzen?
hmm. was ein bißchen kohle, strom und sonstiges verändern kann ...
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Das könnte eine surrealistische Bilderserie inspirieren - Kopfbahnhof, Kopfsalat, Nadelkopf, oder auch das unsägliche neudeutsche "Head of Human Resources" (sehr bildhaft!) anstelle von gut altdeutsch "Personalchef"...[/QUOTE]
ce ci n'est pas une "salatkopf" ...
LaChatte[QUOTE]aber gab es nicht mal die vorstellung vom "edlen wilden" [/QUOTE]

offenbar gehört dieser edle Wilde zum grössten Teil zu romantischen Naturschwärmereien, die mehr Traum als Wirklichkeit waren... wie es dort wohl wirklich ist?

Nu - offenbar ist die Evolution so weit gediehen, dass sie den Menschen doch ein klein wenig Moral eingepflanzt hat und unser Instinkt uns sagt "du sollst deinen Nächsten nicht essen"... eine andere Erklärung dieses Phänomens (dass Kannibalismus uns abstossend erscheint) ist weit und breit nicht in Sicht...
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
... "du sollst deinen Nächsten nicht essen"... [/QUOTE]
der vorgänger von "liebe deinen nächsten" ??

hm, das nächste mal denke ich jedenfalls anders darüber, wenn einer mir sanft ins ohr flüstert "ich hab dich zum fressen gern" ... hoffentlich ist es dann auch nur eine romatische naturschwärmerei ...
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von neptunia [/i]
[B]hm, das nächste mal denke ich jedenfalls anders darüber, wenn einer mir sanft ins ohr flüstert "ich hab dich zum fressen gern" ... hoffentlich ist es dann auch nur eine romatische naturschwärmerei ... [/B][/QUOTE]

hm ja - in der Liebe gehts oft ums Essen... und auf französisch noch viel mehr als auf Deutsch, zum Beispiel beim "brout-minou" - was heisst "das Kätzchen abgrasen" oder "bouffer le cul", also "den Arsch essen" (warum nur tönts auf deutsch so vulgär:rolleyes: )

Und sowieso: Liebe geht durch den Magen!
AndykaHab mir die paar Seiten von eurer (manchmal recht makaberen, aber unterhaltsamen ) Diskussion durchgelesen - dabei iss mir einige Male der Song von Goethes Erben durch den Kopf geschossen: (ich hoffe, ich spamme euch ned zu, aber das wär ein Blick in eine mögliche Zukunft und möglicherweise die Vorstufe von einer Gesellschaft von Vegetariern u. Kannibalen - hm Vegetarier u. Kannibalen in einem Satz - ammüsant :) )

[quote]Auch wenn dieser Raum sicherlich schon unzählige Schreie beheimatet hat, so sind es immer wieder die wimmernden Laute von Kindern,
die das Grauen, der bei der Bestrafung anwesenden Zeugen, geistig überwuchern.

Kleine Finger umfassen vorsichtig das dreieckige, rasierklingenscharfe Messer und treiben es in das eigene Fleisch.
Jedes Kind versucht zuerst sich schonend zu bestrafen, doch das Gesetz fordert immer die korrekte Einhaltung des Tributes an eigenem Fleisch.

Was zählt ist jene blutige Masse bestraften Lebens, welches auf der Waage zu Protokoll genommen werden kann.
Schürfwunden wiegen nichts, nur rohes Fleisch, Haut, Knochen und Fettgewebe gelten als Sühneopfer. Je schwerer die Tat im Angesicht der Staatsgewalt,
um so tiefer muß der Delinquent die Dreieckklinge in den eigenen Körper treiben.
Die Selbstverstümmelung ist neben unterschiedlichen Formen der Todesstrafe die einzige Form der Sühne.

Egal ob Mann, Frau, Kind oder Greis, das Gesetz trifft jeden.

Bei Diebstahl von Lebensmitteln, oder Konspiration ist die Fleischsühne oft so groß, daß der Verurteilte an seinem eigenen Körper Amputationen vornehmen muß.

Es ist schon ein bizarrer Anblick, wenn Kinder ihre kleinen Ärmchen vom Körper abtrennen um für ein gestohlenes Stück Brot oder eine Konserve Obst zu sühnen.
Schon so manch Zwölfjähriger mußte mit seinen Unterschenkeln für eine unbedachte Äußerung auf dem Hof einer Erziehungsanstalt bezahlen.

Gerechte Schreie gab es nur selten, denn eine Schuld nachzuweisen fiel den Behörden viel leichter, als es den Delinquenten möglich war, ihre Unschuld zu beweisen.

Die Gesellschaft wollte Sühne, und viele Menschen genossen es sogar, den Bestrafungen beizuwohnen.
Bei Kindern mußten die Menschen fast immer gezwungen werden, der Tilgung der Fleischschuld beizuwohnen.
Die Menschen betrachteten lieber die blauen Bilder, die das Grauen mundgerecht und steril frei Haus lieferten.

Und das alles in einer Gesellschaft von Vegetariern, denn Tiere gab es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Es war irgendwann unmöglich geworden, mit der vorhandenen pflanzlichen Nahrung, Mensch und Tier das Überleben zu gewährleisten.
[color=red]Das Tier starb vor dem Menschen aus, wer hätte das gedacht, doch ein Großteil der Bevölkerung trat dafür an seine Stelle.[/color]

Amputationen überlebten nur wenige Erwachsene und kaum ein Kind,
es sei denn die eigene Mutter oder ein sonstiger naher Verwandter übernahm einen Teil der Fleischschuld,
durch Verstümmelung des eigenen Körpers. Eine Gnade, die aber nur Kindern und Schwangeren gewährt wurde.
Letztere konnten ihre Schuld auch mit dem Fleisch ihres ungeborenen Lebens sühnen.

Mit Schmerzen zu bezahlen? Ein Stück Fleisch eigenhändig aus dem eigenen Körper schneiden.
Mit seinem Leib zu sühnen, für Taten oder auch nur ausgesprochene Gedanken.

Ethisch degenerierten Kindern gehen irgendwann mit ihrem Kollektiv zugrunde.[/quote]

Aber zurück zur Realität:
Warum keine Menschen essen, aber z.B. morden? Wirklich schwer zu beantworten, aber ich glaub, dass es allein mit der Ethik nicht getan ist - dass muss ja auch von irgendwoher kommen - Selbsterhaltungstrieb? Es wird wohl generell unseren Instinkten widerstreben - deswegen tut man es wohl auch nicht - habe auf diesem Gebiet keine Fakten...

Kommerzialisierung von Kannibalismus - also das würde für mich die Würde des Menschen noch weiter runtersetzen, als sie bereits durch Kriege, Zwischenmenschliches Verhalten, Gewalt, Mobbing,... heruntergesetzt wurde...

Wobei man sich auch fragen müsste, wie würdig ist das Tier, als dass man die essen darf? In der Gesellschaft sicherlich unter dem Menschen - der einzelne sieht das dann je nach Beziehung zu den Tierarten... eigentlich schon seltsam, wie man zu Katzen/Hunden - Haustieren im Allgemeinen eine innige Beziehung aufbaut (von vielen werden Tiere besser behandelt als Menschen, was anscheinend auch seine Gründe hat... ) und wie man daneben eine andere Tierart essen kann...
Aber wenn man das Spiel weiterspielen würde, dürfte man gar nichts essen, geschweige denn einen Grashalm abreißen oder ein Blatt... also mich verwirrt das Thema ...

Sieht man den Menschen als mehr oder weniger besserers Tier an, wäre es legitim, andere Tiere zu fressen... naja....

Tut mir Leid für den Beitrag, vielleicht nicht allzusehr auf den Punkt gebracht =), aber vielleicht gefällt euch ja die Lyric :)

Wünsche nen schönen Abend.
neptunia[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
hm ja - in der Liebe gehts oft ums Essen... und auf französisch noch viel mehr als auf Deutsch, zum Beispiel beim "brout-minou" - was heisst "das Kätzchen abgrasen" oder "bouffer le cul", also "den Arsch essen" (warum nur tönts auf deutsch so vulgär:rolleyes: )[/QUOTE]
jaja, die franzosen ... :D

[QUOTE]Und sowieso: Liebe geht durch den Magen![/QUOTE]
hm ... mir schnürrt's ja den magen immer zu, wenn ich verliebt bin. allerdings habe ich großes bedürfnis, mein opfer zu schmecken - muß also doch irgendwie damit zusammen hängen.

was mich dann nur wundert: warum schmecken junge männer besser als alte??
(scheiße, scheint sich von selbst zu beantworten, man denke an kälbchen und ochsen ...)
GothicHäsinBabshmm tut mir leid ich konnte mir leider nich alle 8 seiten durchlesen wollte aber trotzdem dazu sagen .... das ja auch bei den meisten tieren kanibalismus verabscheut wird... oder habt ihr mal nen Löwen nen Löwen fressen gesehen??? die wenigsten tiere fressen ihre eigenen artgenossen.. die meisten fressen nur andere tiere... aber tier is ja auch nich gleich tier... und kühe zb kriegen ja eben davon auch bse (von ihren eigenen knochen im futter ) Zumindest wird darüber spekuliert ich nehme an es stimmt vorallem weil kühe ja allgemein mehr grünzeug futtan... .. auf jeden fall würden wir wahrscheinlich auch bekloppt werden wenn wir uns gegenseitig essen würden... abgesehen das es sowieso total gegen unsere Natur is ... es is sowieso mal total gegen die natur... morde sind ja was anderes das is ja auch in der natur so... steht das eine tier dem anderen im weg musses weg.. obs revier oder futter kämpfe sind aber artgenossen werden nach dem töten nur selten gefressen...
denkt ma drüber nach .....
neptunia... oh, ja, bse!!
zuviel kannibalismus in der vergangenheit!
deshalb diese degenerierte menschheit!!!
LaChatte@Andyka

die Lyrics sind echt makaber *grusel*... doch andererseits ist nur ein alltägliches Phänomen - wer kann schon von sich behaupten, maximal gesund zu leben, sich selbst nicht zu verletzen durch Zucker, Rauchen, Kaffee, Alkohol, oder sogar Messer - ein alltägliches Phänomen auf die Spitze getrieben. Praktisch kann ich es mir auch nicht so gut vorstellen - zum Amputieren muss man sägen und ziemlich Aufwand treiben, Fleisch ist zäh... gut, ist auch ein Gedankenspiel.

[QUOTE]hm ... mir schnürrt's ja den magen immer zu, wenn ich verliebt bin. [/QUOTE]

Mir auch - als ich das letzte Mal hoffnunglos verliebt war, hab ich in einer Woche knapp zehn Kilo abgenommen... war aber ganz gut, schlussendlich, was ich an Fett verlor, hab ich dann als Muskeln wieder aufgebaut... Also: unglücklich verliebt sein ist gut für die Figur - und eine Art Selbst-Kannibalismus - wie, in extremer Form, Magersucht vielleicht auch - nichts von aussen essen, von den eigenen Reserven leben, sich selbst "essen", bis man dünn ist wie ein Strich...

[QUOTE]was mich dann nur wundert: warum schmecken junge männer besser als alte??[/QUOTE]

Vermutlich auch, weil ältere Leute generell mehr Rückstände im Körper haben - ich hab gerüchteweise gehört, dass viele Amerikander schon gar nicht mehr richtig verfaulen, wenn sie tot sind, wegen den vielen Konservierungsstoffen... Ab und zu eine Fastenkur soll da wunder wirken, um den ganzen Abfall wieder los zu werden... Fastende Leute sagen ja auch, dass sie nach ein paar Tagen Fasten extrem stinken - alles Dingens, die man bis dahin im Körper getragen hat und nicht ausscheiden konnte...

[QUOTE]Kommerzialisierung von Kannibalismus - also das würde für mich die Würde des Menschen noch weiter runtersetzen, als sie bereits durch Kriege, Zwischenmenschliches Verhalten, Gewalt, Mobbing,... heruntergesetzt wurde...[/QUOTE]

Bös gefragt - kommts darauf noch an?

[QUOTE]Wobei man sich auch fragen müsste, wie würdig ist das Tier, als dass man die essen darf? In [/QUOTE]

Ich denke, die Tendenz ist eindeutig: immer mehr Vegi, immer weniger Fleischesser. Der Salatkopf schaut dich ja im Gegensatz zum Kalbskopf nicht so flehend an... er hat keine Augen, und Augen sind die Fenster der Seele.

[QUOTE]und kühe zb kriegen ja eben davon auch bse (von ihren eigenen knochen im futter ) [/QUOTE]

Interessanterweise hat Rudolf Steiner das schon vor etwa hundert Jahren gesagt - nämlich, dass Kühe wahnsinnig werden würden, wenn sie ihre Artgenossen fressen müssten... muss das vielleicht mal nachschauen...
neptunia[QUOTE]Ich denke, die Tendenz ist eindeutig: immer mehr Vegi, immer weniger Fleischesser. Der Salatkopf schaut dich ja im Gegensatz zum Kalbskopf nicht so flehend an... er hat keine Augen, und Augen sind die Fenster der Seele.[/QUOTE]
da gibt es diesen renaissance-maler, der aus gemüse köpfe gemalt hat ... gurkenmund, tomatenaugen ... (namen vergessen, sorry, schätze fortgeschrittenes stadium von alzheimer ... aber auch kopflastig, aargh ...)

und wie ist es mit den hunger-phantasien, wenn man also vor lauter hunger in allem was zu essen sieht, die großmutter mit dem brathähnchen-kopf, den hund der statt im körbchen gebraten auf einem servierteller mit apfel im maul liegt ...

... im gegensatz dazu eine meine neuen phobien: lecker hendl-essen auf der wiesn ist nicht mehr drin, seitdem ich beim letzten mal sicher war, daß das biest sich bewegt hat ...
Andyka[quote]wer kann schon von sich behaupten, maximal gesund zu leben, sich selbst nicht zu verletzen durch Zucker, Rauchen, Kaffee, Alkohol, oder sogar Messer - ein alltägliches Phänomen auf die Spitze getrieben.[/quote]

Ja, bin ich auch der Meinung - so wie sich die Sache zuzuspitzen scheint, könnt es ja wirklich mal (bald?) zur Selbstverletzung als offiziell anerkanntes Strafmittel kommen - andererseits - das Pendel kann auch wieder in die andere Richtung ausschlagen, vielleicht sehn wir(ich?) alles zu "schwarz" :) ...

Klaro, ein bisschen Selbstverletzung scheint ja heutzutage schon "normal" zu sein, oder die einfachste Form, mit Problemen verschiedenster Art fertig zu werden - bin kein Freud, um diese Behauptung zu untermauern, aber es scheint mir so, dass wir in der schnelllebigen Zeit, in der wir leben, die einfachste und (kurzsichtig gesehen) die zeitsparenste Methode ist, sich selbst zu verlezten (jetzt nicht mit dem Vorsatz: "Hey, ich hab ne Idee - ich verletzt mich schnell selbst, dann gehts mir gleich besser...) - unterbewusst möglicherweise? Wenn es so ist, denk ich mal, dass sich diese Methode nicht als Lösung des Problems erweist, sondern eher als hinauszögern der Auseinandersetzung mit dem Problem - wir haben ja keine Zeit, wir müssen ja Geld verdienen / Party machen / Fernsehen etc..
Aber ich glaub, dass iss eher OFF-Topic, also hol ich nicht weiter aus =)

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[quote]...eine Art Selbst-Kannibalismus - wie, in extremer Form, Magersucht vielleicht auch - nichts von aussen essen, von den eigenen Reserven leben, sich selbst "essen", bis man dünn ist wie ein Strich...[/quote]

So hab ich das noch gar nicht gesehen, interessant - hab auch noch nicht viel über Magersucht nachgedacht...

Jedenfalls ist dies wieder ein Extrem, wie oben gesagt, dass die verschiedensten Gründe haben kann - früher hat man einfach 3 Wochen geheult, bis dann die Freunde in die Wohnung eingebrochen sind und einem mit Gewalt mal raus gebracht haben :)

Bei Extremismus in jeglicher Form muss man aufpassen - so denke ich, um auch wieder zum eigentlichen Thema zu kommen, dass Kanibalismus genauso ein Extrem ist, wie SVV, Fundamentalismus, Rechts-/Links-radikalismus, etc etc...

Die Ursachen / Gründe, solche Extreme zu leben, sind vielfältig. Ich könnt mir vorstellen, dass Traditionen (Kannibalenstämme, ...) , Unterbewusstes Herausheben gegenüber der Masse (extremer Individualismus - nur ne Idee...) oder andere psychische Ursachen Gründe sein könnten.

[quote]Bös gefragt - kommts darauf noch an?[/quote]
Wie oben gesagt, gibt viele Dinge, und Kannibalismus wär nur einer unter vielen Extremen - aber einfach drüber hinwegzusehen und es zu tolerieren - wär, denk ich, der Falsche weg =) . Auch wenn man jetzt vielleicht nichts gegen solche Dinge ausrichten kann, sollte es gewisse Grenzen geben, wo man sagt, bis hierhin und nicht weiter - irgendwo hab ich auch meine Werte. Ist man da gleichgültig, verliert man nicht auch seine (moralischen, u.A.) Werte, die ja die Grundlage von humanen Handeln gegenüber unserer Um-Welt bilden? Die Gefähr ist jedenfalls nicht gering, denke ich...


[quote]Interessanterweise hat Rudolf Steiner das schon vor etwa hundert Jahren gesagt - nämlich, dass Kühe wahnsinnig werden würden, wenn sie ihre Artgenossen fressen müssten... muss das vielleicht mal nachschauen...[/quote]

Interessant, wäre über ein Zitat sehr erfreut. Und wenn wir unsere Artgenossen "fressen" schreit niemand? "Ach sollen sie doch, wenn sie wollen" *g* - dazu fällt mir gerade eine Lyric ein:

[quote]Manchmal fragt man sich, ob sich die Rettungsversuche überhaupt lohnen. Lohnt es sich die Menschen zu retten? So wie ich das sehe, ist die Intelligenz bereits ausgerottet und es leben nur noch die Idioten. [i]Eisregen[/i] [/quote]

Wenn man es so sähe, dann wozu aufregen :)
Grüße...
Andyka
LaChatteNur ganz schnell - ein Link zu einem Auszug zu [URL=http://www.confessio.de/gemeinschaften/anthrop/GA348.htm]Rudolf Steiners Vortrag über wahnsinnige Kühe[/URL] - den Rest später...:)
Damok auf dem OzeanIst doch wirklich ganz einfach. Die Salatköpfe haben keine Lobby! Selbst wenn es einen salatkopf stören würde (Doch dies ist eine andere Geschichte, und soll an anderer Stelle erzählt werden), könnten er nichts dagegen tun.

Im allgemeinen tut der Mensch eben das was er will, es sei denn, er wird daran gehindert oder durch drohende Strafe abgeschreckt.

Da salatköpfe lecker schmecken, und auf ihren Verzehr keine etlichen Jahre Knast stehen, werden sie gezüchtet, getötet und gegessen.

"Aber was ist denn mit dem moralischen Aspekt?"

Pah, Moral. Die Geschichte zeigt, dass der Mensch jegliche Moral zugunsten des eigenen Wohlbefindens über Bord werfen kann, oder aber die moralischen Werte neu definiert. Vorrausgesetzt er kommt damit durch. Oder glaubt es zumindest.
LaChatteAus Steiners Vortrag finde ich vor allem diesen Abschnitt interessant (Link she oben)

[QUOTE]Nun haben solche Harnsäuresalze nämlich auch ihre besonderen Gewohnheiten. Die besonderen Gewohnheiten der Harnsäuresalze sind, daß sie eine Schwäche haben gerade für das Nervensystem und für das Gehirn. Und die Folge davon würde sein, wenn der Ochse direkt Fleisch fressen würde, daß sich in ihm riesige Mengen von Harnsäuresalzen absondern würden; die würden nach dem Gehirn gehen und der Ochse würde verrückt werden. Wenn wir das Experiment machen könnten, eine Ochsenherde plötzlich mit Tauben zu füttern, so würden wir eine ganz verrückte Ochsenherde kriegen. Das ist so der Fall. Trotzdem die Tauben so sanft sind, würden die Ochsen verrückt werden. [·]

Nun, meine Herren, das geht natürlich auf den Menschen über. Es ist sehr interessant in der Geschichte: Ein Teil der Bevölkerung von Asien ißt streng vegetarisch. Das sind nämlich sanfte Leute, die wenig Krieg führen. Erst in Vorderasien hat man angefangen Fleisch zu essen, und da begann auch die Kriegswut. Und die Sache ist diese, daß einfach diejenigen asiatischen Völker, die also kein Fleisch essen, die Kräfte, die sonst unverbraucht gelassen werden, um Umwandeln von Pflanzenstoffen in Fleischstoff verwenden. Und die Folge davon ist, daß sie sanft bleiben, währenddem die anderen Völker, welche Fleisch essen, eben nicht so sanft bleiben.
[/QUOTE]

Diese Verbindung zwischen Gewalt und Fleisch-Essen... Und man kann wohl ohne schlechtes Gewissen sagen, dass die Amerikaner, grosse Fleischesser, ziemlich viel Gewalt machen. Während die Vegetarier, die ich kenne, tatsächlich sanfte Menschen sind.

[QUOTE]Die Ursachen / Gründe, solche Extreme zu leben, sind vielfältig. Ich könnt mir vorstellen, dass Traditionen (Kannibalenstämme, ...) , Unterbewusstes Herausheben gegenüber der Masse (extremer Individualismus - nur ne Idee...) oder andere psychische Ursachen Gründe sein könnten.[/QUOTE]

Zustimmung - und wohl auch viel Angst. Das Unbewusste funktioniert so, dass es kein "ich", "du", "er/sie" kennt - es kennt nur "ich" - und was immer du andern tust, bezieht es auf dich selbst. Wenn du jemandem sagst "Du bist ein Arschloch" versteht dein Unbewusstes "ich selbst bin ein Arschloch", etc etc...Und wenn du andere (Menschen, Tiere) tötest und isst, versteht es das Unbewusste so, dass man sich selbst tötet und isst... Und die Frage ist, was macht das mit einem Menschen? Vermutlich ist es nicht besonders gesund, rate ich mal.
neptunia[QUOTE]Ein Teil der Bevölkerung von Asien ißt streng vegetarisch. Das sind nämlich sanfte Leute, die wenig Krieg führen. Erst in Vorderasien hat man angefangen Fleisch zu essen, und da begann auch die Kriegswut. Und die Sache ist diese, daß einfach diejenigen asiatischen Völker, die also kein Fleisch essen, die Kräfte, die sonst unverbraucht gelassen werden, um Umwandeln von Pflanzenstoffen in Fleischstoff verwenden. Und die Folge davon ist, daß sie sanft bleiben[/QUOTE]

Und die Folge davon ist, daß sie sanft bleiben.

hmmm - macht mich wirklich nachdenklich, fühlt sich richtig an - sanft, wahrlich eine tugend - vielleicht schmeiße ich die wenigen restlichen fleischhaltigen eßgewohnheiten raus, adieu sonntags-schinken, adieu hühnersuppe, willkommen tofu, du lang verschmähter ...
Lady Wolfheart[QUOTE]Übrigens halte ich testamentarisch fest, dass ich gerne mit Pfeffersauce angerichtet werden möchte, wenns denn mal soweit ist - ich finde den Gedanken gar nicht so unsympathisch, bei einem feucht-fröhlichen Mal endgültig vertilgt zu werden [/QUOTE]

Wohl einiges mit Herrn Doktor Hannibal Lector gemein, hm? ;)
Würdest du denn einen toten Angehörigen von dir essen wollen??? :eek:
LaChatteÜbrigens - Kohl-Köpfe scheinen mir dann wieder ein eher zweideutiger Fall zu sein... und, schmecken die überhaupt???
AndykaHab ja auch vor ein paar Tagen Rudolf Steiners Artikel gelesen - sehr interessant, hab ich mir gleich ausgedruckt - wird weiterverbreitet, sobald sich weitere offene Personen dafür finden - Danke :)... ein sehr weiser Mann jedenfalls - bedenke man zusätzlich, für seine Zeit (waren die Menschen damals vielleicht sogar intelligenter - bzw. fähiger, selbstständig / unabhängig unbeeinflusst zu denken? - Off-Topic, sorry... )

Zum Thema kein Fleisch essen - ich mach das seit 5-6 Jahren, dass ich jährlich 1-2 Monate kein Fleisch esse - und dieses Jahr hab ichs besonders gemerk, ich fühl mich tatsächlich besser - vielleicht auch Einbildung...
Was ich ab morgen ausprobiere... Rohkost - also nix Gekochtes... kein Brot, etc..
da fällt mir grad ein Zitat ein aus R.A.Wilsons "Schrödingers Katze":
[quote]Eine Ursache für Krebs ist die Schädlichkeit gekochter Nahrungsmittel[/quote]


Zu nem anderen Aspekt in puncto Ernährung:
Was haltet ihr eigentlich von solch Studien die besagen, dass die Lebenserwartung am höchsten bei Menschen ist, die wenig Fleisch und eher mehr pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. Bei Menschen, die nahezu NUR Fleisch essen bzw. bei Menschen, die NUR pflanzliche Nahrung essen - ist die Lebenserwartung niedriger (hab jetzt keine Zahlen oder Beweise parat, aber ich habs aus der populärsten österreichischen Zeitung - Krone :) - voriges Jahr denk ich... )
Die Frage jetzt nur in Bezug auf "Gesundes Ernähren" - das mit der Sanftheit glaub ich dir / euch erstmal - aufgrund persönlicher Erfahrung... ob das aber garantiert bei Allen so ist, ich weiß ned...

Die Radikalen Vegetarier / Tierschützer mit den Aussagen "Mörder" auf Demos etc... wirken schon "etwas" aggressiv - oder rührt das eher vom radikalen Tierschützer-Idealismus, nicht aber von der Ernährung? Was meint ihr?

Da ich den Rest des Monats mit minutengenauer Abrechnung u. 56K Modem leben muss, schließ ich den Beitrag für heute ab und wünsch euch ne gute Nacht...
Fastenzeit ... Welc0me :)
Andyka
LaChatte[QUOTE](waren die Menschen damals vielleicht sogar intelligenter - bzw. fähiger, selbstständig / unabhängig unbeeinflusst zu denken? - Off-Topic, sorry... )[/QUOTE]

Ich glaube nicht - Rudolf Steiner musste mehrfach die Erfahrung machen, bei seinen Vorträgen beschimpft, bedroht oder mit Dingen beworfen zu werden...seine Gedanken waren damals - und für viele Dinge auch heute noch - einfach seiner Zeit voraus und für Mitmenschen unvorstellbar und auch bedrohlich. Steiner ist bestimmt eine Ausnahmeerscheinung.

[QUOTE]Die Frage jetzt nur in Bezug auf "Gesundes Ernähren" - das mit der Sanftheit glaub ich dir / euch erstmal - aufgrund persönlicher Erfahrung... ob das aber garantiert bei Allen so ist, ich weiß ned...[/QUOTE]

Vermutlich machts eine gute Mischung und dazu ein liebes, aufmerksames Hören auf den eigenen Körper - und ich denke auch, dass jeder Mensch etwas Anderes braucht. Nur Rohkost, nu, ich weiss nicht - mir würde da die Wärme fehlen. Im Winter hab ich gern mal eine schöne warme Suppe oder sowas.

[QUOTE]Die Radikalen Vegetarier / Tierschützer mit den Aussagen "Mörder" auf Demos etc... wirken schon "etwas" aggressiv - oder rührt das eher vom radikalen Tierschützer-Idealismus, nicht aber von der Ernährung? Was meint ihr?[/QUOTE]

Ich glaub nicht, dass die Ernährung allein den Fanatismus produziert - eher das Gefühl "wir sind so nett und toll, und alle andern sind böse Verbrecher". aber Fanatismus ist ja grundsätzlich ungesund, finde ich.

[QUOTE]Fastenzeit ... Welc0me [/QUOTE]

Viel Vergnügen! Verzichtest du auch noch auf Anderes als Fleisch?
Andyka[quote]seine Gedanken waren damals - und für viele Dinge auch heute noch - einfach seiner Zeit voraus und für Mitmenschen unvorstellbar und auch bedrohlich[/quote]

hm.. ja, stimmt, du hast recht - es scheint wohl generell ein Problem mit dem freien unabhängigen Denken zu geben - da jeder von irgendetwas beeinflusst ist (ob er will oder nicht) - manche schaffen es recht gut, sich (im Denken) von Dingen loslösen zu können - doch da muss man dann aufpassen, dass man nicht völlig den Boden verliert, von dem aus man denkt... (soviel zu Genie und Wahnsinn)

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[quote]aber Fanatismus ist ja grundsätzlich ungesund, finde ich[/quote]

Ja, da stimm ich dir voll und ganz zu - aber kann sein, wenn man selbst Fanatist ist, merkt man es nicht so leicht - Gut und Böse ließe sich in diesem Falle ja leicht definieren und überhaupt fürn Anfang scheint alles ganz einfach :)

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[quote]Vermutlich machts eine gute Mischung und dazu ein liebes, aufmerksames Hören auf den eigenen Körper - und ich denke auch, dass jeder Mensch etwas Anderes braucht. Nur Rohkost, nu, ich weiss nicht - mir würde da die Wärme fehlen. Im Winter hab ich gern mal eine schöne warme Suppe oder sowas.[/quote]

Ich denk auch, dass der Körper eh das richtige verlangt, wenn man nur auf ihn hört - aber vielleicht hat es der Körper auchmal aufgegeben - weil wir eh nie auf ihn hören / nichtmehr hören können?

bzgl. Rohkost:
Ja, iss nur ein Experiment mit mir als Versuchsobjekt - wollte das auchmal machen - ob ich es länger als 1-2 Wochen aushalte - mal sehen... ohne Fleisch iss kein Problem für mich - Rohkost iss schon etwas schwieriger - ich merks schon nach 2 Tagen.

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[quote]Viel Vergnügen! Verzichtest du auch noch auf Anderes als Fleisch?[/quote]

Jep - da ich di letzten Jahre ziemlich TV und DVD-süchtig geworden bin - versuch ichs mal mit radikaler Enthaltsamkeit mit diesem "Teufelswerk" :)

Der größere Teufel wär das Internet - aber den zu verleugnen, wage ich nicht =)
Vorgenommen hab ich mir auch - mehr rausgehen - aber da es jetzt so kalt ist, bleib ich lieber drinnen ...

Fastenzeit iss für mich eigentlich mehr wie Neujahr gesehen - mach mir Vorsätze oder überleg mir Dinge, die ich gerne mal ausprobieren würde (wie diesmal Rohkost) und das versuch ich halt einzuhalten...
Ob da religiöse Motive mitspielen.. denke in diesem Fall eher nicht - könnte es genauso zu Fasching machen - aber leichter zu erklären ist es, wenn ich das in der Fastenzeit mache.
Ursprünglich kam das, weil ich abnehemen wollte und im Laufe der Jahre hat sich das nun ausgebaut.

Wie stets mit dir / euch? Hat die Fastenzeit eine persönliche Bedeutung oder haltet ihr generell von solch einheitlichen Perioden nichts?
SebGCarpe Noctem,

die Frage wirft so viele tiefere Fargen auf.. Beeindruckend..

Gehabet euch wohl..


Memento mori
LunaluxIch denke, es kann aber auch allein daran liegen was man gewohnt ist. Es gibt Länder da sind Kühe heilig, dort würden die Leute niemals eine Kuh essen, wir tun dies fast täglich. Warum sollte man dann auch keinen Menschen essen wenn mans gewohnt ist? Wächst man unter Kanibalen oder ähnlichem auf ist es für die doch genauso normal wie eine Kuh zu essen auch wenn es für andere wiederum unnachvollziehbar ist.
LaChatte[QUOTE]Wie stets mit dir / euch? Hat die Fastenzeit eine persönliche Bedeutung oder haltet ihr generell von solch einheitlichen Perioden nichts?[/QUOTE]

Grundsätzlich finde ich es eine SEHR gute Idee - aber ich habs noch nie geschafft, das zu realisieren... Hier in der Schweiz wird die Fastenzeit auch nicht so stark wahrgenommen wie offenbar in Deutschland...

Und Fasten ist ja auch für Nicht-Gläubige sehr gesund... was ich allerdings drauf achte: Gewisse Produkte wirklich nur dann zu essen, wenn Saison ist, da kann man sich so richtig auf Spargeln oder Erdbeeren freuen, weils wirklich etwas besonderes ist... eine Confiserie macht während einer ganz kurzen Zeit des Jahres Walderdbeer-Törtchen - einfach ein Genuss! Und im Herbst gibt es Marron glacés.. solche Nahrungsmittel strukturieren das Jahr, und da kann man sich immer auf etwas freuen.:)

[QUOTE]Ich denk auch, dass der Körper eh das richtige verlangt, wenn man nur auf ihn hört - aber vielleicht hat es der Körper auchmal aufgegeben - weil wir eh nie auf ihn hören / nichtmehr hören können? [/QUOTE]

Das denke ich auch, nur wird das leider nicht allzu sehr gepflegt - es ist ja heute auch noch üblich, dass Kinder essen müssen, was auf den Tisch kommt, und gefälligst den Teller leer zu essen haben - oder auch nur noch Fast Food "gekocht" wird... da verliert man mit der Zeit natürlich den Bezug zu den Botschaften des eigenen Körpers.

[QUOTE]Ich denke, es kann aber auch allein daran liegen was man gewohnt ist. [/QUOTE]

Ja, da hast du wohl auch recht. Heute sind wir allerdings Weltmeister im Verdrängen geworden - die meisten Leute, die ab und zu gerne ein Stück Fleisch essen, wären wohl kaum in der Lage, selbst ein Tier zu schlachten, weil sie es nicht übers Herz bringen. Auf dem Teller siehts einfach nicht mehr nach "Tier" aus... Früher, in ländlichen Gegenden, haben viele wohl wirklich nur Tiere gegessen, die sie selbst aufgezogen und dann geschlachtet haben. Und das ohne Gewissensbisse.

Die Zeiten ändern sich, und werden immer vegetarischer...
MonistRespekt! Hier gehts ja gut ab!

[QUOTE]Warum darf man Salatköpfe essen, aber keine Menschenköpfe?[/QUOTE]

Weil sie einfach nicht schmecken.

:)
LaChatte[QUOTE]Weil sie einfach nicht schmecken.[/QUOTE]

So einfach ist es wohl doch nicht...
Monisthm, ich honoriere die provokanten Elemente deiner Aussagen, liebe La Chatte, aber mal so im Geheimen würde ich sagen, dass man menschliches Fleisch aus konventionellen Gründen nicht isst.
Und dies, auch wenn die vierte Kantische Frage lautet: "Was isst der Mensch?"

Der Moni
hagzissa13Man darf Salatköpfe essen, da es in der Bibel heißt:
"Macht Euch die Erde untertan"

Menschenköpfe darf man nicht essen, da in der Bibel steht:
"Du sollst nicht töten!"


Ich glaube nicht, daß Pflanzen Gefühle haben, darum habe ich weniger Skrupel, sie zu essen, als Dinge, die Gefühle haben.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
Monistna wunderbar, jetzt wird die bibel als einzige autorität aufgezählt? was sagt eigentlich der koran dazu?

und jetzt mal aus praktischer sicht, wenn ich hier irgendwo lese, dass man friedhöfe schließen und stattdessen die Von-uns-Gegangenen essen solle, da wird mir ganz schlecht.
oder möchte jemand in die welken Arme eines Peter Ustinovs beißen? na also! da wären mir die von Medusa oder SINA schon lieber. und selbst das nur im vitalen Zustand.

@pflanzen - so munkelt man - haben keine Gefühle bzw. Schmerzempfinden, weil sie über kein zentrales Nervensystem verfügen. Daher ist solche kost auch etabliert.

So viel erstmal für heute.


PS: in der bibel steht übrigens auch genau, welche arten von heuschrecken man essen kann, das nur mal nebenbei...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Monist [/i]
[B]na wunderbar, jetzt wird die bibel als einzige autorität aufgezählt?

PS: in der bibel steht übrigens auch genau, welche arten von heuschrecken man essen kann, das nur mal nebenbei... [/B][/QUOTE]


Ich habe niemals behauptet, die Bibel als einzige Autorität an zu sehen, ich habe lediglich eine schlüssige Antwort gesucht.
Ich lebe nicht nach der Bibel.
Ich könnte auch argumentieren, daß ich es als unmoralisch empfinden würde, Menschenköpfe zu verzehren. Aber was will man mir dann unterstellen? Daß meine Moral anscheinend die einzige Autorität sei?

Nichts ist die einzige Autorität. Unser Handeln und unsere Ansichten sind Produkt unserer Entwicklung...


... und was die Heuschrecken angeht: Sie sollen sehr nahrhaft sein, daß heißt aber nicht, daß ich sie freiwillig essen würde!


Hagzissa

- per aspera ad astra -


p.s.: Was? Pflanzen haben kein ZNS? Nee... dat giddet doch nicht... :eek:
PeacockPrincess[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Warum darf man Salatköpfe essen, aber keine Menschenköpfe? [/B][/QUOTE]

Es gibt eine natürliche Hemmung, Artgenossen zu töten und/oder zu essen- zumindest bei sehr vielen Tieren inklusive Mensch.

Trotzdem gibt es Menschen, die andre essen, z.B. aus religiöser Überzeugung. In solchen Fällen wissen die Leute aber, dass sie nach ihrem Tod gegrillt von ihren Angehörigen gegessen werden und sind damit einverstanden.

Sollte es mir irgendwann einmal jemand schriftlich geben, dass er gegessen werden will, sobald er tot ist, würde ich kein Problem darin sehen, wenn ihm dieser Wille erfüllt wird.
Ob ich zur Erfüllung beitragen würde, wäre ein Frage der Überwindung. Bei mir bekannten Personen würde ichs wahrscheinlich nicht über mich bringen, ich esse schließlich auch keine Tiere, die ich gekannt habe.
Peacefulltomy[QUOTE]"Macht Euch die Erde untertan"[/QUOTE]

...sehr brutal was in dem buch steht :(
zethidraleIch schwöre, ohne jetzt wen jetzt runtermachen zu wollen, diese frage ist meiner meinung nach die dümmste, die in einem forum je gepostet wurde.
Peacefulltomy[QUOTE]Warum darf man Salatköpfe essen, aber keine Menschenköpfe?[/QUOTE]


...im ursprung wohl reiner selbsterhalt der eigenen art.

gruß,
PeacockPrincess[QUOTE][i]Original geschrieben von Peacefulltomy [/i]
[B]...sehr brutal was in dem buch steht :( [/B][/QUOTE]

Es hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber so brutal ist das im Original nicht gemeint, sondern nur sehr "stark" übersetzt.
Gemeint ist, dass die Menschen "den Fuß auf die Erde und ihre Lebewesen legen sollen", sie also beherrschen, aber gleichzeitig auf sie achten sollen, ähnlich einem Hirten, der für seine Herde sorgt.
Peacefulltomyja. beherschen diktieren und ausbeuten. das meinte ich.

gruß,
AndykaWas mir nochso grad durch den Kopf geht (der Thread scheint ja echt viele anzulocken - unlösbare Fragen faszinieren, nicht? ;) ):

In einem Buch von Konrad Lorenz steht in etwa, dass Menschen (im Buch - ein Volk) ihre Artgenossen (ein anderes Volk) deshalb essen, weil sie sie nicht als "Menschen" ansehen....

Ist es für einen Menschen überhaupt erst dann möglich, einen seiner Artgenossen zu essen, wenn man ihn nicht als Mensch ansieht - beziehungsweise nur als minderwertigen Menschen?

Spinne das ganze ein wenig weiter, ausgehend von einem heute gesellschaflichem Randphänomen, nämlichen diesen Kannibalen (Armin Meiwes?) ... - Wie denkt solch ein Mensch und welche Werte hat er und warum ist er, im Gegensatz zu derzeit (noch) vielen anderen Menschen, fähig, einen Menschen zu essen? Vielleicht hasst er Salatköpfe und hat sich genau über die Frage, warum man eigentlich letztere essen darf und Menschenköpfe nicht, den Kopf zerbrochen und beschlossen, gegen den Strom zu schwimmen *g* (unwahrscheinlich, aber wer weiß das so genau...)

Also das ist doch eigentlich die Kernfrage - auch passend zum Thema - warum man Salat"köpfe" essen darf... (übrigens: find die Frage gar nicht so dumm...) - die Beweggründe, Kannibale zu werden...

hmm... also wenn ich einen Menschen nichtmehr als Menschen sondern als Salatpflanze sehen würde, würde ich ihn doch auch essen oder? Welche Drogen hab ich dann genommen? *g*

Ne, im Ernst: Würde mich interessieren, ob sich mit dem Thema Kannibalismus schon jemand näher beschäftigt hat und mir vielleicht einige Zusammenhänge erklären könnte...

Die moderne Zivilisation und Lebensweise existiert evolutionstechnisch gesehen ;) noch nicht sehr lange und kennen wir Ihre Auswirkungen auf die Spezies Mensch? Passen wir uns den unnatürlichen? Lebensbedinungen eines "modernen Menschen" an, der selten Schwerstarbeit leisten muss, Stunden vor flimmerndem Bild verbringt, Überlebensängste in Bezug auf Nahrungssuche nichtmehr kennt, und Momente der Ruhe und Einkehr den Ausnahmezustand nennen kann? Oder passiert etwas anderes.... ?

Vielleicht etwas OT - aber ich denke noch im Rahmen
Wünsche Euch einen schönen Tag...
Andyka
DarkHazedas wort "dürfen" ist irreführend. ich könnte mir selbst erlauben, gott sei dank ich tus nicht, menschenköpfe zu essen. ich könnte mir selbst auch verbieten, salatköpfe zu essen.

das erinnert mich an einen film... sagt jemandem der titel [COLOR=limegreen]soylent green[/COLOR] etwas? der liegt leider ein wenig vor meiner zeit (1973), d.h. ich habe ihn nicht gesehen. darin geht es um ein hoffnungslos überbevölkertes new york im jahre 2022, in dem 40 millionen menschen vegetieren, die meisten ohne mittel. echte nahrung können sich nur die reichsten leisten, alle anderen werden mit einer ekelhaften, grünen paste namens soylent green abgespeist, die aus plankton gemacht wird. ein detektiv kommt dann auf einen verdacht, der sich später bestätigt: soylent green ist Menschenfleisch.

es wird aus einer sterbeklinik gewonnen und jahrelang überlebten hungernde vom fleisch toter menschen.
PeacockPrincessBesagte Indianer essen ihre Toten, weil sie Erde als unrein betrachten, Erdbestattung und auch alle andren Arten der Beisetzung für sie nicht in Frage kommen.
Früher- sehr viel früher- waren Menschen auch eine leichte Beute, man hatte also weder die Polizei am Hals noch moralische Grundlagen vor Augen, wenn man einen Menschen tötete und aß.

Heute gibt es so viele Nahrungsalternativen und ein Stück Menschenfleisch kanneinen je nachdem, wie man daran gekommen ist, ins Gefängnis oder in die Psychatrie bringen. Es gibt meistens keinen wirklichen Anreiz, Kannibale zu werden.
Andyka@DarkHaze: Ja, den Film hab ich vor ein paar Jahren mal im TV gesehen - ziemlich gut - und ich finde gar nicht so unrealistisch.

[quote]das wort "dürfen" ist irreführend. ich könnte mir selbst erlauben, gott sei dank ich tus nicht, menschenköpfe zu essen[/quote]
Ja klar könntest du dir das erlauben, tust du dies aber öffentlich, also weiß jemand davon, wirst du deine Spielchen im Gefängnis weiterführen können =)
Weiters werden deine Entscheidungen ja auch durch deine Moral-und-Wertevorstellungen in gewisse Bahnen gelenkt, sodass solch eine Option sehr unwahrscheinlich ist - in bestimmten Grenzsituationen aber, denke ich, sicherlich möglich.

@PeacockPrincess: Ich weiß nicht, inwieweit du dich mit besagten Indianern auskennst, aber falls gut, würde ich gerne wissen, warum man die Toten aufisst, wenn man Erde als unreich empfindet. Nur weil ich grad keinen Mülleimer bei der Hand hab, ess ich meinen Müll ja auch nicht auf?
konkret: Wasserbestattung?
Alternative: Außer der Abneigung gegenüber den Erdboden muss es noch andere Beweggründe gegeben haben, die Leichen zu essen. Vielleicht der Glaube daran, dass entweder Seele oder die vom weisen alten verstorbenen Mann erlernten Traditionen und Talente etc.. zu demjenigen übergehen, der seinen Körper isst?

Das nurmal interessehalber...

Carpe Noctem - iss gar nicht so kalt draußen :)
Andyka
PeacockPrincessIch habe mich besonders mit den Indianern der Plains beschäftigt, weniger mit denen in Südamerika, daher kenne ich mich nicht sooo gut aus.
Dieser Stamm isst seine Toten, weil eine Erdbestattung oder eine andre Form des Begräbnisses unweigerlich Verwesung mit sich zieht und das ist wohl das als unreine Empfundene an der ganzen Sache.
Die Theorie mit der Seele- nun, die geht in Nach-Tod-Vorstellung ein, verlässt den Körper auf jeden Fall. Eigenschaften der Verstorbenen werden/wollen so nicht erreicht werden.
Lunar Lightich habe mich nicht durch den ganzen thread gelesen, und hoffe, dass ich nicht allzu viel wiederhole:

ich habe jetzt eine weile darüber nachgedacht, und bin zu dem ergebnis gekommen, dass ich kein problem damit hätte nach meinem tod gegessen zu werden. unterm schnitt bestehe ich vor allem aus kohlenstoff, etwas wasserstoff, sauerstoff, stickstoff, schwefel, phosphor und einigen weiteren elementen, die nach der materieerhaltung nach meinem tod sowieso wieder in die atmosphäre gelangen bzw. zum aufbau neuer strukturen dienen. und wer weiß was ich materiell betrachtet schon alles gewesen bin? warum sollte man mich also nicht essen? in afrika verhungern die menschen, die würden sich bestimmt derbe freuen über ein paar fette, filettierte europäer. menschenfleisch steht zwar nicht gerade an erster stelle auf meinem wunschspeiseplan, aber bevor ich verhungere würde ich es auch essen. mal den film 'wunder der anden' gesehen? auch ne wahre begebenheit...


go sick~

lunar
Lunar Lightgenau, 'überleben' ist der gleiche film. seltsamerweise läuft der unter diesen 2 verschiedenen titeln.

in meinem vorherigen posting habe ich meine meinung bereits dargelegt. dem ist recht eindeutig zu entnehmen, dass prinzipiell nichts dagegen spricht menschenköpfe (oder andere leichenteile) zu essen.
LaChatte[QUOTE]Die Theorie mit der Seele- nun, die geht in Nach-Tod-Vorstellung ein, verlässt den Körper auf jeden Fall. Eigenschaften der Verstorbenen werden/wollen so nicht erreicht werden.[/QUOTE]

Da gabs ja so ein Experiment: Wissenschaftler trainierten Mäuse darauf, schnell durch ein Labyrinth zu gehen. Nachher massakrierten sie diese Mäuse und gaben deren Hirne andern Mäusen zu fressen.

Erstaunlicherweise fanden dann die Kannibalen-Mäuse den Weg durch das Labyrinth schneller als die nicht-Kannibalische Kontrollgruppe... also doch eine Übertragung von Fähigkeiten?


[QUOTE]hmm... also wenn ich einen Menschen nichtmehr als Menschen sondern als Salatpflanze sehen würde, würde ich ihn doch auch essen oder? Welche Drogen hab ich dann genommen? *g* [/QUOTE]

Es gibt ja Menschen, die im Koma vor sich hin vegetieren... also, auf Deutsch vor sich hin gemüsen, die auch nicht mehr Lebensreaktionen als eine Pflanze zeigen: Stoffwechsel funktioniert noch einigermassen, aber es ist keine Sprache, keine aktive Bewegung, keine Gefühle mehr sichtbar. Und sogar solche "gemüsenden" Menschen sprechen wir das Mensch-Sein nicht ab...

Apropos Spital: als meinem Freund das Bein amputiert wurde, gabs kurz darauf Lammgigot... ein Stück Bein mit Knochen. Obwohl er ein grosser Fleischliebhaber ist, er konnte es nicht essen... die Vorstellung, sein eigenes Bein zu verzehren, fand er doch sehr abschreckend.
AndykaAhoi,
[QUOTE]
[B]Da gabs ja so ein Experiment ...
[/B][/QUOTE]

Ja, das habe ich auch schonmal irgendwo hier gelesen - faszinierend, wenn das stimmt.

[quote]Stoffwechsel funktioniert noch einigermassen, aber es ist keine Sprache, keine aktive Bewegung, keine Gefühle mehr sichtbar. Und sogar solche "gemüsenden" Menschen sprechen wir das Mensch-Sein nicht ab...[/quote]

Allerdings, jedoch die Tatsache, dass dieser gemüsende Mensch mal ein Mensch mit Sprache und "normalen" Fähigkeiten war lässt zumindest die Menschen, die ihn liebten, noch als vollwertigen Menschen ansehen. Außerdem glaubt man (weiß nicht, ob wissenschaflich bewiesen...) - der Mensch versteht noch alles - was man ihm erzählt und wenn er irgendwann mal aus dem Koma erwacht, erinnert er sich sogar an einige Dinge...
Stimmt das wirklich oder ist das nur die Trostantwort für die Angehörigen - wobei man über den Sinn dieser Aussage, falls doch nicht bewiesen - sicher streiten kann. Wer weiß, wie dieser Mensch leidet, wenn ihn ihm noch eine Seele ist, er sich aber weder ausdrücken noch bewegen kann?
Koma ist schon auch was faszinierendes - kenn mich jedoch zu wenig damit aus - Aber OFF-Topic jetzt....

Wobei ich eigentlich eher auf eben die Definition von Menschsein hinauswill - Wieviel Wert ist ein Mensch? Wie behandeln wir schon unsere Mitmenschen? Sehen wir andere Menschen nurnoch als Dinge, die irgendetwas für mich tun können - die ich genauso wie eben Dinge behandeln kann - also mir nur etwas holen kann - aber nicht wirklich etwas geben muss? Un-Menschlichkeit unter Menschen?

Und ließe das Ausufern dieser Wertminderung der Menschen, was zu anfangs als sicherlich berechtigtem Auf-Sich-Selbst-Schauen begann, die Menschen soweit bringen, dass sie eben auch ihre Mitmenschen essen würden - da womöglich die Haltung von Tieren zu kompliziert geworden ist?

Was haltet ihr von diesem Ski-Fi-Szenario bzw. wäre es wahrscheinlich? - nurmal ne Idee...

Wünsch euch ein schöens Wochenende...
Baba
Andyka
Ronin47Versuche gerade mir ne Menge harte Akademische Arbeit zu sparen und mache deswegen gerade ne Namensliste für den Speiseplan nächste Woche......

Spaß bei Seite, ich hab den Film "Überleben" nicht gesehen aber kenne ein paar Piloten, und daher die Geschichte. Interessant finde ich, dass die Überlebenden sich mit essen und zubereiten abgewechselt haben, damit niemand wissen mußte wen er da gerade ißt.

Und wenn man die Berichterstattung über Körperwelten verfolgt hat: Leichen gibts zu kaufen zuhauf, man muß sie beim Importieren aus China nur als "Wissenschaftliches Anschauungsmaterial" o.Ä. deklarieren, und nicht als Nahrungsmittel, dann klappts auch mit dem Zoll.

P.S. hat jemand S.Hawkings Adresse?

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