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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Was ist zeit?
SicknessIch schreibe wie in Trance.
Wie auf Drogen erscheint mir alles.
Viele Tae werden vergehen.
Zeit mach dich weiter, du kleine Hure.
Dich hat jeder.
Ich will dich nicht.
Was ist zeit?
zeit die alle Wunden heilt.
Wie ich lache...
Was heilt Zeit? Wunden?
Wunden aus Fleisch. J, die ganz sicher.
Doch die unsichtbaren Wunden, die wirst du nie heilen!
Zeit ist zu kurz...zeit ist dreck...
Ich brauche kein Zeit. Verpisst euch mit eurer Zeit.
Meine von leid zerfressenen wunden wirst du nie heilen...
NailHead
Duionhatte ich das nicht vor kurzem schonmal gefragt?
aber ich glaub dein frust-gedicht sollte woanders hin, hat ja nix mit philosophie zu tun.
shiphrah@duion

...Frustgedicht ....

schmunzel, gröhl:D
JimmyVoiceAch das war ein Frustgedicht, ich dachte doch glatt ein vulgäres Gedicht :eek:
the_DragonriderLaut der Urknalltheorie begannen Raum und Zeit zum, nun, Urknall eben. Demnach hat Zeit einen Beginn- aber damit auch ein vorherbestimmtes Ende?
Aber wenn das gesamte Universum zerfällt, hat dann nicht auch die Zeit keine Bedeutung mehr.

Ein Äon

Zwei Äonen

Drei Äonen

Und mehr...
Selian@Dragonrider
Wie konnte der Urknall denn entstehen, wenn es keine Zeit gab?
Schließt das fehlen von Zeit nicht jegliche Veränderung aus?
the_DragonriderDer Urknall ist der Beginn der Materie- da sind wir uns doch einig oder?
Also, in der Urknalltheorie geht man davon aus, dass der Urknall der absolute Anfang ist, (von Zeit und Raum-> beides sind sich stets weiter ausdehnende Komponenten).
Verdammt, das ist schwer in Worte zu fassen.

Also, wie sieht das All dann vor dem Urknall aus?- Da ist nichts, keine Materie, keine Himmelskörper. Wie kann Zeit existieren, wenn es keine Indikatoren für sie gibt.

Verdammt, jetzt habe ich Kopfschmerzen, vielen Dank auch... :)
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von the_Dragonrider [/i]
[B]Der Urknall ist der Beginn der Materie- da sind wir uns doch einig oder?
Also, in der Urknalltheorie geht man davon aus, dass der Urknall der absolute Anfang ist, (von Zeit und Raum-> beides sind sich stets weiter ausdehnende Komponenten).
Verdammt, das ist schwer in Worte zu fassen.[/b][/quote]
Das Problem bei der Urknalltheorie ist, das sie nur erklärt was ab dem Urknall geschehen ist und wie das Universum seit dem expandiert ist. Was zum Urknall geführt hat bzw vor dem Urknall war das weiß niemand. Insofern ist es auch nur ins Blaue geraten wenn jemand behauptet es hätte zuvor weder Raum, Zeit noch Materie gegeben.

[quote][b]Also, wie sieht das All dann vor dem Urknall aus?- Da ist nichts, keine Materie, keine Himmelskörper. Wie kann Zeit existieren, wenn es keine Indikatoren für sie gibt.[/b][/quote]
Ich bin weder Physiker noch sonst ein Wissenschaftler, eigentlich ein ziemlicher Dummkopf auf dem Gebiet. Aber wenn mir jemand erklärt das aus nichts und ich meine wirklich garnichts (weder Raum noch Zeit, keine Materie...) ein Urknall und damit das Universum entstanden ist, bin ich einfach skeptisch. Einen Indikator für Zeit vor dem Urknall haben wir aber doch schon.

Nehmen wir einfach mal hin das es erst nichts und dann den Urknall gab. Dann indiziert schon die differenz zwischen Nichts und dem Urknall das vorhanden sein von Zeit vor dem Urknall. Denn wäre seit dem Nichts keine Zeit vergangen, hätte es nie einen Urknall geben können.

Nachtrag: Ich sehe den Urknall nur als Konvention eines definierten Nullpunktes, da man das davor nicht erklären kann. Das bedeutet für mich aber nicht das es vorher nichts gegeben haben kann.
Inpwet*selians Nachtrag zustimm*

Haben wir Menschen nicht die Zeit in ein von uns erfundenes Gerüst gezwängt, wie eine Uhr oder einen Moment?
Zeit sieht man nur and der Veränderung der Dinge um sich rum. Man kann sie nicht erfassen und nicht auf eine Uhr beschränken.
Duie Zeit ist wie ein unbekanntes Wesen, dass zwischen uns wandelt und nur Spuren hinterlässt.
DarkHazeDie Wissenschaft geht davon aus, dass es vor dem Urknall schon weitere Urknälle gegeben hat, die sich periodisch wiederholen und dass jedes Universum nach dem Implodieren sofort wieder mit exakt der gleichen Energie explodiert.
Den Urknall aufgrund seines Namens den Ursprung alles Seins zu bezeichnen, wäre mir zu wage.

Natürlich könnte es "Dinge" geben außerhalb von Raum und Zeit - diese Möglichkeit wäre im wahrsten Sinne des Wortes das Natürlichste.
Aber wer weiß das schon?
the_DragonriderOk, das leuchtet sogar mir ein, und im dunkelsten Hinterstübchen meines verworrenen Geistes glaube ich auch die Theorie der multiplen Urknalle schon mal gehört zu haben, in diesem Fall aber ist die Frage, ob und vor allem wo diese Urknalle ebenfalls einen Ursprung haben, ob es einen Beginn der Urknall-Reihe gibt, oder diese Reihe tatsächlich unendlich sein sollte. Im Falle der Unendlichkeit wäre dann auch Zeit, Mist, jetzt habe ich den Faden verloren.

Eines muss ich noch zugeben, über das "Vor" des Urknalles können wir tatsächlich nur spekulieren.
nachtfarbenhat denn die Urknallgeschichte so eine bedeutung für uns?

Mich interessiert vielmehr die frage: gibt es zeit, wenn keiner da ist, der sie messen kann? man könnte sagen, dass zeit (bzw. eine wie auch immer geartete, übergeordnet gültige zeitrechtung) eine erfindung des menschen ist, um bestimmte prozesse einordnen zu können.
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von nachtfarben [/i]
[B]hat denn die Urknallgeschichte so eine bedeutung für uns?[/b][/quote]
Das mit dem Urknall kam deswegen auf, weil halt viele Wissenschaftler sagen die Zeit hätte mit dem Urknall begonnen...

[quote][b]Mich interessiert vielmehr die frage: gibt es zeit, wenn keiner da ist, der sie messen kann? man könnte sagen, dass zeit (bzw. eine wie auch immer geartete, übergeordnet gültige zeitrechtung) eine erfindung des menschen ist, um bestimmte prozesse einordnen zu können. [/B][/QUOTE]
Das ist genauso wie die Frage ob es im Wald ein Geräusch gibt, wenn ein Baum umfällt aber niemand da ist, der ihn hören kann.

Die Begriffe Zeit, Geräusche usw sind zwar vom Menschen erfunden und definiert aber denen liegen unabhängig vom Menschen existierende Geschehnisse zugrunde. Z.b die Sonne die auf und wieder unter geht, der schon genannte Knall im Wald usw. Wenn du nun fragst ob es ohne Menschen keine Zeit gibt, würde ich dich fragen ob denn ohne Menschen die Sonne still steht? Das wird sie sicherlich nicht tun, deshalb wird auch die Zeit ohne Menschen vorranschreiten.

Bevor nun jemand sagt, ohne Menschen könnte man auch behaupten es gäbe keine Sonne, da sie ja niemand sehen kann... Wäre dem so, hätte es nie Menschen geben können, denn ohne Sonne keine Menschen und unser Großofen ist schon um einiges älter als wir Zweibeiner.

Ich würde nicht fragen ob es ohne Menschen Zeit gibt, sondern wie bedeutend sie ist. Zeit ist für uns Menschen nur deswegen so bedeutend weil wir so wenig davon haben und Wissen das für jeden von uns früher oder später "die Uhr abläuft". Für das Universum hingegen sollte Zeit mangels Bewußtsein vollkommen unbedeutend sein.
Hirogenklar gibts immer zeit, zeit ist nur was abstraktes, man sieht sie nicht, nur ihre folgen...aber das was wir zeit nennen, ist zuordnungsbar...

***

wenn im wald nen baum umfällt und der dann einen starkbefellten bär trifft, könnte es passieren, dass man tatsächlich keinen knall hört, weil der aufprall durch das dichte fell sehr stark gedämpft wird, aber ich bin sicher, der bär wird laut aufschreiend aua sagen, evtl um hilfe schreien, fluchen oder nach seiner mami verlangen, die ihm honig oder milch bringt....

***


es hat mal jemand gesagt (dr. soran):

"zeit ist das feuer in dem wir verbrennen (time is the fire in wich we burn)"



da hatte er wohl recht, aber schlimmer ists, im urwald in einem grossen kanibalenkessel zu garen, um hilfe zu rufen und von niemand gehört zu werden...ausser vielleicht von einem grossen bären mit beule am kopf...



mfG


Hirohito
Duionkomisch dass das hier in ne urknall diskussion ausartet wobei das anfangsposting doch gar keinen gehalt hatte ausser vielleicht dass der verfasser auf drogen war, weil ihn womöglich eine blöde tussi verlassen hat und er schiebt das ganze auf die schuld der zeit da sie seine "seelischen" wunden nicht heilt (falls es ne seele gibt) und er scheint ziemlich sauer deswegen zu sein.
zum schluss kommt ja noch "verpisst euch mit eurer zeit" und verpissen heisst ja nicht dass ihr damit ankommen sollt oder?
Hirogenholla!

ich hab das anfangsposting ja gar nicht gelesen, sondern nur den betreff und die letzten paar postings...



jetzt fällts mir erst auf...das anfangsposting ist nen ganz schöner scheißl...wundert mich ja, dass überhaupt ein halbwegs passabler thread daraus entstanden ist...


mfG


Hirohito
SelianDas Auftauchen von vernünftigen Beiträgen in einem Sinnlosen Thread ist ein Fehler im Raum-Zeit Kontinuum... Nichts besonderes...
ChimonasMenschen interessiert Zeit wohl auch deswegen, weil sie sie nicht bezwingen koennen. Egal was sie tun, oder selbst wenn sie ueberhaupt nichts machen, immer vergeht dabei Zeit . Aber wir bemerken das selbst gar nicht (Behauptung). Zeit beschaeftigt den Menschen meist in Form ihrer Wirkung, weniger ihrem "Sein" (noch ne Behauptung).

Was ist Zeit?

Fuer mich bedeutet es Veraenderung, Entwicklung und damit womoeglich auch Zerfall, sterben, aber auch Geburt und Wachstum.


Gruss
Chimonas
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Selian [/i]
[B]Das Auftauchen von vernünftigen Beiträgen in einem Sinnlosen Thread ist ein Fehler im Raum-Zeit Kontinuum... Nichts besonderes... [/B][/QUOTE]
ja und in den vernünftigen threads fehlen diese dann :rolleyes:
Alkarnoreine Gute Frage, was ist Zeit?

wie hier schon erwähnt ist Zeit eine erfindung der Menschheit um dinge zu ordnen. Und selbst wenn die Zeit noch nicht erfunden worden wäre wäre sie doch da. Gehen wir davon aus, das die Zeit mti dem Urknall begann würden wir sagen, das die Zeit einen anfang hat und somit auch ein Ende. Doch das scheint nicht Möglich, denn dann gäbe es keine Ewigkeit. Somit muss es, wenn es Zeit überhaupt gibt, sie schon vor dem Urknall gegeben haben. Nun könnte man auch sagen, wenn die Zeit seit jeher existiert, kann sie dann überhaupt da sein, denn was kann schon zeitlich gesehen ewig sein? Die Vorstellung ist schon irgendwie etwas lustig, den somit dürfte es ja keine Zeit geben und daher kann man es auch nicht als zeitlich betrachten. Dann stellt sich auch die Frage wenn Zeit unendlich ist die Zeit denn dann vielleicht das, was wir heute als Gott sehen ist Gott vielleicht die Zeit?

Um das ganze mal abzukürzen möchte ich noch Einstein zietieren, der sagte, Zeit ist relativ. Und genau so muss man Zeit auch sehen, Zeit ist immer das als was man sie selbst definiert bzw als was man sieh selbst sieht. Somit ist Zeit alles und nichts zugleich. Sie existiert auf der einen Seite und ist gleichzeitig gar nicht vorhanden.

Fazit: Zeit ist alles und nichts, immer gesehen vom eigenen Standpunkt aus.
|sorcerer|Zeit, gute Frage....

Was ist Zeit? Woher kommt Zeit? Kann Zeit eine Erfindung sein?
Meiner Ansicht nach ist Zeit nur ein Begriff der von Menschen geschaffen wurde um zu verstehen was eigentlich nicht verständlich ist. Es ist der traurige Versuch etwas nicht begrenztes einzugrenzen.
Deswegen ist Zeit nicht gleich Zeit und vorallem lässt sie sich nicht definieren, jeder Versuch wäre reine "Zeitverschwendung". Dennoch werde ich einen lächerlichen versuch unternehmen mein Verständnis von Zeit zu erlautern. Meiner Ansicht nach ist Zeit eine schon immer existenter Faktor des Unviersums der schon existierte vor dem Urknall denn meiner Ansicht nach konnte es nur zum Urknall kommen weil es Zeit schon gab, ist meiner Ansicht nach logisch denn wie soll etwas geschehen, wenn nicht festgelgt werden kann wann es geschieht bzw geschah. Deshalb bin ich der Ansicht, dass Zeit schon immer existiert hat und erst durch den Menschen pervertiert wurde, da er nicht verstand das es Dinge gibt deren Definition nicht möglich ist und das jeder Versuch der Erklärung ohne jeglichen Sinn ist und bleiben wird.

Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass Zeit zwar existiert aber von uns lächerlichen Menschen nicht definiert werden kann. Wir sollten Zeit einfach akzeptieren und sie uns auch nehmen oder in einsamen Zeitlosen traurigkeit dahin wegitieren.
NathanaelSalve

Also Zeit ist laut Einstein relativ, dh.: E = m.c²

Energie = Masse * Lichtgeschwindigkeit ²

Licht ist auch Materie, daher wird es auch von der zeit beinflusst genauso wie Masse und Energie.
Zeit is abhängig vom Weg/ Strecke.
Zeit ist etwas was wir uns ausgedacht haben um bestimmte Dinge für das menschliche Gehirn begreifbar zu machen.
the_DragonriderEinstein hat Zeit als vierte Dimension definiert. Er sagte folgendes aus: damit ein Objekt real sein kann, muss es drei Dimensionen besitzen, Länge, Breite, Höhe. Tatsächlich aber, so sagte er weiter, benötige es einer weiteren Dimension, der Zeit, oder anders ausgedrückt einer Dauer. Ohne Dauer keine Existenz.

Ausserdem, so weiter, sagt er aus, dass für bewegte Objekte die Zeit langsamer vergeht, als für Objekte, welche sich im Stillstand befinden. Für ein Objekt, das die Lichtgeschwindigkeit von 300000 kmh erreicht, stünde die Zeit still.
Diese Theorie bestätigte er mit einem Versuch, bei dem er aufzeigte, dass gewisse Moleküle, die lediglich eine sehr kurze Lebensdauer besitzen, in schnellen Bewegungen z.B. in Meteoritenschwärmen eine wesentlich längere Lebensdauer besitzen. Bei einem weiteren Versuch wurden zwei Atomuhren (die absolute Referenz für Überpünktliche) verwendet. Eine blieb auf der Erde, die andere wurde per Flugzeug auf Reisen geschickt.
Als man sie später verglich, bemerkte man, dass die Uhr, welche in dem Flugzeug geflogen war, tatsächlich etwas nachging.
Ishvara@ the_Dragonrider

Ja, fast richtig, ;) Der Versuch mit den Flugzeugen ist zwar nicht von Einstein, sondern bestätigt seine Theorie nur und wurde/ wird immer wieder aufgrund der minimalen Differenz zwischen den Uhren als nicht aussagekräftig bezeichnet, aber das mit den Molekülen stimmt, nur nicht in einem Meteoritenschwarm und nicht von Einstein sondern in einem Teilchenbeschleuniger, von Physikern unserer Zeit.
Tja und das mit der Zeit bei Lichtgeschwindigkeit (c) bringt mich in eine kleine Misere, dass Problem ist, das ein Lichtteilchen (Quant) aus üblicherweise drei anderen Teilchen (Quarks) besteht, die sich in ihrem Verbund, ähnlich wie Moleküle, bewegen und Schwingen.
Wenn es also keine Zeit gibt bei c, dann gibt es auch keine Bewegung (rotation) der Quarks, dann gibt es keine Kraft, die Verhindert, dass dieses System instabil wird und kollabiert, also auch kein Licht.
Das Vorhandensein von Licht deutet aber zumindest ansatzweise darauf hin, das auch für Licht Zeit vergeht.
Da Licht sich, wie Michelson und Morely bewiesen haben, IMMER mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.


Zeit an sich ist ewig und natürlich immer existend, die Definition von Zeit, ist genauso wie fast alle anderen Maßeinheiten eine rein menschliche Sichtweise.
Aus menschlicher Definitionsweise ist es so, das ohne Bewegung keine Zeit und ohne Zeit keine Bewegung existiert, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass wir die Zeit in Sekunden eingeteilt haben und eine Sekunde als das 9 192 631 770fache der Schwingungsdauer eines Cs133 Nuklids definiert haben.
Andererseits, vergeht Zeit sicher auch wenn kein Kohlenstoffsack (Mensch) daneben steht und die Schwingungen eines Ceasium 133 Kerns zählt.

Wie Blind Guardion schon Texteten "Time what is Time".

Zu der Sache mit der vierdimensionalität werde ich mich äußern wenn Nachfrage besteht, das ist nähmlich wohl auch bald überhohlt.

Mit aufklärenden Grüßen ;)

Ishvara
Ishvara@ the_Dragonrider

Ich kanns nicht lassen,
das Licht bewegt sich entweder mit 300000 km/s oder mit 1080000 km/h aber nicht mit 300000 km/h ;)
BlackDawnZeit:
a) physikalische Formeln, die ich nicht verstehe
b) 'meine Zeit' - ein Leben, ein Mensch, dass was ich für mich beanspruche, gestalte
c) 'die Zeiten' - geordnete, kategorisierte Zeit. Etiketten wie "Frühling", "eine Stunde", "Renaissance" prägen sie.
d) 'die individuelle Zeit' - vergehen ist subjektiv. Etwas kann für mich unendlich still stehen und andere Menschen rasen mit Geschwindigkeit an mir vorbei. Alle nehmen das selbe war, doch alle interpretieren das Gegebene anders.

Gibt es eine genaue Zeit? Gibt es eine Zeit an der man sich immer orientieren kann? Die immer Recht hat?

Ich denke eher nicht. Aber die Menschen wollen die Individualität der Zeit nicht wahr haben. Sie klammern sich an das einzige scheinbar immer gleiche, dahinschwappende was ihnen in einem nicht-endenen Kreislauf aus Leben und Tod bleibt. Die Zeit. Die können sie sich einteilen, können sie voraussehen, können Termine treffen, Sachen einhalten etc.
Zeit bleibt, Zeit beruhigt.
Vielleicht werden mir jetzt einige wiedersprechen und sagen "Zeit hetzt und jagt." Aber ist das nicht für viele Menschen auch etwas positives? Sie stöhnen immer wieder "Mein Gott, ich habe so wenig Zeit." Aber finden sie das nicht ein Stück weit toll? So können sie ihr Leben ordnen, denn man ordnet doch andauernd nach der Zeit. Man sagt "Oh, schon wieder zu spät." Und malt sich aus, das man am nächsten Tag die Bahn früher nehmen wird, um die gegebenen Zeitmaße einzuhalten.

Woran soll man sich orientieren, wenn nicht an der Zeit? In einer Welt, wo die Menschen von Tag zu Tag immer ungleicher werden, immer individueller. Man kann sich nicht mehr auf sein Gegenüber verlassen, aber die Zeit bleibt. Geht nicht weg, bleibt immer gleich.

Schon immer hat sich der Mensch auf die Zeit verlassen, Sonnenuhren gebaut etc.

Ich schreibe zu viel und driffte ab.
Ishvara@ BlackDawn

äh, ja so was ähnliches wollte ich wohl auch mit meinem letztem Absatz sagen.
the_Dragonrider@ Ishvara

Ihr seid so weise, mein König!

Okay, ich gebe zu, dass ich Physik nach der 11. abgewählt habe, mein gesamtes, leicht fehlerhaftes Wissen stammt lediglich aus eigenem Interesse an einigen Fachbüchern.

Ausserdem, bevor du es mir sagst, die erste Definition von Zeit als 4.Dimension stammt auch nicht von Einstein, sondern von Orson Welles, ca. 1880 aus seinem Buch "Die Zeitmaschine", welches ca 1970 von Disney verfilmt wurde.
Ishvara@ the_Dragonrider

Na gut, und ich muß gestehen, das ich die komplette elfte Klasse abgewählt habe.
Wahrscheinlich hatte ich deshalb mehr Zeit zum Lesen. ;)

Zum Thema König, Ishvara heißt Herr/ Gebieter (siehe Dies und Das -> Eure Nicks)

Aber ich meine zu Glauben, das sich bereits Platon und Socrates mit der Theorie von Zeit als vierte Dimension beschäftigt haben. Bitte ggf. um Berichtigung.
the_DragonriderDas mag sein, die Griechen haben ja ein paar der versiertesten Köpfe hervorgebracht. Aber ehrlich gesagt, weiss ich das auch nicht sicher (schäm...)
wtalgoth:o Die Zeit wurde vom Menschen erfunden. Sie existiert nur in den Köpfen der Menschen. Klar gibt es einen bestimmten Zeitraum, der vorrüber geht.
Doch es hätte auch anders kommen können. Z.B. Hätte man 1 Sekunde zu einer Minute machen können, so dass 1 Minute dann eine Stunde wär.

Ihr kennt doch sicherlich Ameisen, oder?
Also, diese kleinen Tiere nehmen die Zeit ganz anders wahr.
Was für uns Menschen 1 Minute ist, ist für die eine Ewigkeit.

Das ist auch der Grund, warum ich keine Uhr trage. Eine Uhr würde mich nur stressig machen.
wtalgothNachtrag:

Es ist, wie ich finde, eine Empfindungssache.
BlackDawnFakt ist, dass die Zeit in unserem Sinne nicht "existiert". (Das existieren von Dingen, an die man glaubt, dadurch das man sie glaubt, sollten wir mal an anderer Stelle disskutieren.)
Die Zeit verläuft nicht auf einer geraden Eisenbahnschine, es gibt viele Strecken, viele Weichen und nicht alles führt nach Norden, auch die anderen Himmelsrichtungen sind zu erreichen.
AraelZeit ist auch nur eine physische Größe die sich der Mensch selber eingeteilt hat um wieder mehr von seiner Welt zu verstehen und zu erklären zu können.

Um wieder mehr Kontrlolle zu gewinnen gab man der sich immer ändernden Amterie einen Namen:
ZEIT.

Das ist meiner meinung nach der einzige Hintergrund!
AraelSorry ich meinnte natürlich die

Materie
RLX-DevlinDie Zeit wird in Sekunden gemessen und eine Sekunde ist die x-fache Anzahl an Umdrehungen des Caesium Atomkerns? Oder wie nun? Ist diese Theorie wissenschaftlich geprüft und anerkannt? Wenn ja, ist das ja schon mal der erste Schritt zur Wahrheit! :)

mfg DEV
ScientistDie Sekunde ist die Zeitdauer von 9192631770 Schwingungsperioden einer Strahlung, die dem Übergang zwischen den zwei Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandsniveaus eines Cs133 Atoms entspricht.
Grob gesagt ist ist eine Sekunde so etwas wie das Vielfache der Dauer eines bestimmten Quantensprungs.
Das ist keine Theorie sondern eine Definition der SI-Einheit Sekunde. Sprich, das wurde einfach so festgelegt.
Genauso wie ein Kilogramm eben die Masse des Urkilogrammprototyps in Sèvre bei Paris ist.!

[COLOR=crimson]Durch die Definition der Einheit Sekunde wird natürlich die Zeit ebensowenig erklärt, wie die Masse durch die Definition des Kilogramms.[/COLOR]

Ursprünglich war 1s der 31556925,9747ste Teil des Jahres, das ja als eine Umdrehung der Erde um die Sonne definiert ist.
Da sich die Erdrotation jedoch ständig verändert, ist diese Definition für Hochpräzise Messungen zu ungenau.
Da man die Zeit heute mit Hilfe von Atomuhren bestimmt, bietet sich die obrige Definition an.

Messtechnisch ist eine Zeitmessung immer eine Längenmessung.

Aus physikalischer Sicht ist Zeit nichts weiter als eine Variable von vielen, die man in komplizierte Formeln einbaut um die Ergebnisse von Experimenten vorhersagen.
In der Einsteinschen allgemeinen Relativitätstheorie ist sie die 4. Dimension eines nichteuklidischen Raumes.
Zeit ist nicht absolut, sondern vom Betrachter abhängig.
So lässt sich z.B. die Elektodynamik auf triviale Weise mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie aus der Elektostatik ableiten, indem man einfach die unterschiedlichen Messergebnisse von bewegten und unbewegten Beobachtern aufgrund einer anders laufenden Uhr annimmt. Die relativistischen Formeln sind identisch mit denen von Maxwell.

Ansonsten ist Zeit natürlich sehr viel mehr. Sie ist Veränderung, Werden und Vergehen, also all das was wir als Leben bezeichnen.
Wir machen im Laufe unseres Lebens eine Erfahrung von Zeit, die weit über das rein physikalische hinausgeht. Eine Stunde kann für uns wie eine Minute sein, eine Minute wie eine Stunde vergehen.

Gruß vom Scientist!

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