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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: wachen oder träumen? wo lebe ich?
globetrotterinein einem buch las ich:

"papa wie können wir sicher sein, dass nich alles nur ein traum ist? ! fragte tim (ungefähr 6), zugleich emsig damit beschäftigt, einen topf auszulecken.
kein zweifel, tim glaubt, gerade einen topf auszulecken. träumte er in diesem augenblick, würde er wahrscheinlich träumen, einen topf auszulecken. worin besteht der unterschie zwischen dem tatsächlichen und dem geträumten topf auslecken? vermutlich nur darin: wenn manträumt, wird man vlt aufwachen und dann wissen, dass die episode nur ein traum gewesen ist.
ist es für tim wichtig zu wissen, ob er wacht oder träumt?und wenn es einen unterschied zwischen wachen und träumen göbe? was würde dieser ausmachen? würde ihm der pudding nicht genausogut schmecken?
ich habe bisher so getan, als lautete tims frage: " wie weiß ich, ob ich nicht jetzt träume?" das meint er natürlich nicht. vielmehr fragt er:" wie kann ich sicher sein, dass nicht alles nur ein traum ist?" mit anderen worten wie könen wir überhaupt wissen, ob wir wach sind?

dieser abschnittt spricht ein thema an, welches mich scho lange beschäftigt... was wenn alles nur ein traum ist?

ich hatte früher eine phase in der ich wie in einer halluzination aus meiner "realen " welt herausgerissen wurde. jedoch nie komplett. vorher "fand meine seele immer wieder zurück in meinen körper".
was, wenn ich in diesen momenten nur kurz davor war wach zu werden?

dies ähnelt alles ein wenig der matrix-theorie. jedoch wäre dies ein mißverständniss. ich rede nicht von einer scheinwelt die für uns erschafen wurde, sondern von einer welt die jeder für sich selbst erschaffen hat.

was wenn der tod das komplette erwachen ist? und dann? kann man erneut erwachen?

fragen über fragen.....

eure meinung zu diesem thema würde mich interessieren auch eventuelle erlebnisse zu diesem thema.

vielen dank für euer interesse!

your globetrotterine
RLX-DevlinIn Träumen habe ich ein anderes Zeitgefühl und andere Räumlichkeitseinschätzung, also eine Verfremdung der 4 Dimensionen! Dies ist mir in der "realen" Welt auch schon aufgefallen, jedoch nicht so massiv wie in den "Träumen"! Diese Momente bezeichne ich dann immer als "Tagträume" oder "Traumsequenzen"! Ich persönlich halte nicht viel von Träumen, liegt warscheinlich dran, dass ich mich nicht mit der Macht der Träume anlegen will und auseinandersetzen will!
EmpereXalso wenn ich mich in nem traum frage , ob ich nun wach bin oder schlafe, kann ich dass dann auch korrekt einschätzen, nur komme ich nur selten zu dieser frage. also kann ich zumindest im schlaf immer wissen ob ich nun schlafe.
"lustiger" ist das jedoch in der realität. ich hab manchmal solche momente - etwa bei übermüdung oder kürzlichen absurden erlebnissen - ,dass mir die welt irgendwie surreal vorkommt und ich schinbar nicht mehr darin lebe, sondern nur zuschaue, ohne jegliche kontolle über meinen körper - als hätt ich ihn verlassen. das "normale" bewusstsein kehrt dann immer nach etwa 10 min zurück und dann kommt mir dieser eben erlebte moment wie ein traum vor - jedoch nicht wie einer den man normalerweise nachts träumt.

jedoch kann ich jetzt zum beispiel hundertprozentig sagen dass ich wach bin in der obersten bewusstseinsebene sozusagen.
außernatürlich es gibt einen bewusstseins zustand den ich noch nie erlebt habe.
Anaximander[quote]ich habe bisher so getan, als lautete tims frage: " wie weiß ich, ob ich nicht jetzt träume?" das meint er natürlich nicht. vielmehr fragt er:" wie kann ich sicher sein, dass nicht alles nur ein traum ist?" mit anderen worten wie könen wir überhaupt wissen, ob wir wach sind?[/quote]
Das können wir nicht.

Man kann natürlich argumentieren, dass die Realität ganz anders wirkt als ein Traum. Aber dagegenhalten könnte man, dass das was wir Traum nennen ja nur ein Traum im Traum wäre - und damit wiederum kein sinnvoller Vergleichshorizont.

Aber wenn die Welt nur unsere Einbildung ist, warum sollte es dann zwangsläufig eine übergeordnete Wachebene geben? Vielleicht gibt es ja auch nur die Einbildung, und keine reale Ebene darüber.
ScheolNun wir glauben halt das der Wachzustand das richtige Leben ist weil da eine Fortsetzung stattfinden und Träume unabhängig von einander sein können.
Dennoch, im Wachzustand holst du dir mit dem Essen Nahrung die dein Körper braucht, das kannst du im Traum nicht.

Dennoch gehört beides für mich zum Leben dazu.

Kennt ihr Träume indenen ihr wisst das ihr träumt?

Ich sag euch, so gelebt wie in diesen Träumen habe ich noch nie :D

Da kann man so richtig schön die Sau rauslassen.
Z.B. ich war in einem Kaufhaus und habe einfach mal alles gefressen was ich gefunden habe :D
Natürlich habe ich dann auch noch die Zeche durch's aufwachen geprellt :p

bb
Scheol
Nymphenzeit@ Scheol: Was heißt Wachzustand? Wir wissen können ja nicht hundertprozentig sagen welches der Sogenannte ist.

In einem Buch über die Relativität der Erkenntinisse hab ich vom "Schmetterlingstraum" gelese, für diejenigen die damit nichts anfangen können: Es handelt von einem Mann, Zhuang Zhuo, der träumt ein Schmetterling zu sein. Wie er erwacht stellt er sich die Frage, ob er nun ein Mann ist der träumte ein Schmetterling zu sein, oder ob er der Schmetterling ist, der gerade träumt ein Mann zu sein...

Ich habe auch teilweise dieses "Herausgerissen werden aus der 'realen' Welt", was ich aber gerne als die "Reflexionen" bezeichne. (Vielleicht lieg ich da jetzt auch falsch und meine in Wirklichkeit was ganz andres..)

stille grüße
ScheolNun, meine Träume sind die Welt in der ich leben kann.
Auch wenn ein Traum mal nicht so gut war wünschte ich mich lieber wieder dorthin zurück.

Dennoch, wenn ich wach bin hole ich mir wie gesagt die Nahrung die du dir im Schlaf nicht zufügen kannst.

Ich betrachte Träume eher als eine Verarbeitung von Erlebnissen. Vor ein paar Jahren habe ich Traumdeutung betrieben und festgestellt das sie einen Antworten geben die man so niemals aus dem Unterbewusstsein abrufen könnte.
Es ist unglaublich was du da rausholen kannst und wie präzise sie dir sagen was gerade abgeht.

Da es aber nur eine von vielen Theorien ist kann man nie sagen welche stimmt. Vielleicht stimmen alle, vielleicht nur ein paar, eine oder sogar keine. Aber fakt ist das man da sehr viel über sich lernt, und zwar über das Leben was wir als "real" bezeichnen.

Somit ist für mich mein Wachzustand die Welt mit der höchsten Präorität.

Träume können aber auch suggerieren. Wenn du träumst das du schlecht drauf bist, bist du's auch ohne für dich ersichtlichen Grund.
Dennoch glaube ich das es weniger ein suggerieren als ein Bewusstmachen ist.

bb
Scheol

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