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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Die Seele:Spiegelbild unseres Selbst?!
godess of fireGlaubt Ihr an eine Seele?

Wenn ja warum und wenn nein, was hat euch zu diesem Entschluß bewegt?
MontroseWas verstehst Du unter Seele?
godess of fireIch verstehe unter einer Seele, das was ertst inen Menschen aussmacht. Den Charakter, das Dnekne handeln, fühlen usw.
Seele der Nacht[QUOTE][i]Original geschrieben von godess of fire [/i]
[B]das Dnekne handeln, fühlen usw. [/B][/QUOTE]

Ja, das tun wir, also müssten wir alle demzufolge eine Seele haben.
Oder meinst du das nicht eher im wissenschaftlichen Sinne? Also etwas übergeordnetem, nicht irdischem?
godess of fireja
Seele der NachtTja, dann glaub ich wohl nicht dran, für mich sitzt die Seele im Hirn. Dort wird alles entschieden und gewählt, nirgendwo anders. Und nur für den Fall, dass du dnch fragst, für mich zählt auch der Tod als das Ende, dass es keine Chance gibt, nochmal neu anzufangen.
Natürlich hoffe ich, dass ich mich in der Hinsicht irre, aber mein Verstand denkt halt zu rational, um n sowas zu glauben.
KenshinNatürlich muss es sowas wie eine Seele oder einen Geist geben.(glaub ich zumindest)
Einerseits glaub ich daran dass jeder Mensch soetwas hat und dass wir ohne unsere Seele nicht in der lage dazu währen etwas für jemanden zu empfinden.Denn wenn wir nicht sowas haben würden müsste es doch für die Wissenschafft kein Problem sein Menschen zu zücheten und sie wie Maschinen handeln zu lassen. Wir allerdings haben alle einen eigenen Charakter. Charaktere können einander ähneln sind aber niemals identisch.
Andererseits könnte ich mir sonst nicht erklären wie zB Shaolin Mönche wenn sie sich konzentrieren auf 512 lagen scharf geschliffenen Stahl legen können ohne sich im gerinngsten zu schneiden...(bzw sich mit dem Hals auf eine Speerspitze fallen lassen etc)
Oder warum Leute die scheintot waren nachdem sie wieder zurückgeholt wurden sich an "träume" errinnern können obwohl das Gehirn ausgesetzt hatte...

naja soviel zu meiner Meinung

MFG Kenshin
Seelenwut[QUOTE]Oder warum Leute die scheintot waren nachdem sie wieder zurückgeholt wurden sich an "träume" errinnern können obwohl das Gehirn ausgesetzt hatte...[/QUOTE]

Also dafür gibt es eine wissen schaftliche erklärung. 90 prozent der Träume sind sehr ähnlich und haben meistens etwas mit tunnel oder wießem licht in der fehren zu tun. das soll angeblich eine reaktion in den augen sein, die beim tot eintritt und dann solche bilder entstehen läßt. wie genau das funktioniert weiß ich nicht.


Aber ich glaube auch nicht an eine Seele. ich würde dann auch ehr das sagen was Seele der Nacht schon gesagt hat. Für mich ist das Gehirn die seele, dort wird entschieden und wie man sich entscheidet basiert auf erfahrungen, die dort abgespeichert sind. der Mensch wird duch seine erfahrungen geprägt, wodurch es dann einen Menschen nicht zwei mal geben kann, da jeder anders lebt und ander Erfahrungen mach.
DarkHazeDer Sinn, von der Seele zu reden, geht den Bach hinunter, wenn man über das Gehirn genauer nachdenkt. Nur weil unser denkendes Organ bislang ein großes Fragezeichen bei Forschern ist, heißt dies nicht, dass sich das Gehirn und seine Reaktionen sich nicht zu 100 Prozent erklären lassen - wenn auch vielleicht niemals einer dazu in der Lage sein wird.

Dieses Denken ist aber vielleicht auch falsch, weil der Sinn, von einer Seele zu reden, zumindest für mich, nicht darin definiert ist, Handeln und Denken zu beschreiben.

Eine Seele ist für mich eine Querverbindung oder Verschränkung mit parallelen oder versetzten Welten oder Realitäten. Diese Verschränkung bezieht sich nicht auf einzelne Menschen, deren Seelen man sich als tanzende Lichter in einer abgedrifteten 7. Dimension vorstellen kann. Vielmehr denke ich, spricht man von Seelen, um die verschränkten Bestandteile auf das Sein eines Menschen zu beschränken, da ein Mensch nicht mehr umfassen kann, als seiner selbst. Daraus ließe sich schließen, dass wir nach dem Tod, aber auch schon ewig davor, als ein Ganzes verbunden sind - durch Seelen. Das umfasst insbesondere unser Denken&Handeln, Tun&Lassen.
Seelen machen sich, falls es sie denn überhaupt gibt, nicht bemerkbar. Sie sind für uns ein Gedanke, den es irgendwo geben könnte, oder auch nicht. Das ist wie Hoffnung.
Das auch ist ausschlaggebend für viele, meist unbewusst, sich daran festzumachen, dass es ein Leben nach dem Tod geben muss oder dass es eine gottesähnliche Instanz/Macht geben muss. Ich will mich da nicht festlegen.
Allerdings: Wenn Seele wie Hoffnung ist, und ich hoffe auf ein Weiterbestehen nach dem Tod, schaffe ich mir dann nicht selbst meine Seele?

Es ist wohl nur Ignoranten des Themas überlassen, hier Recht zu finden - weil sie nicht suchen.
MontroseGenau deshalb habe ich auch gefragt, was mit "Seele" gemeint ist. Fast immer beginnen solche Diskussionen mit einem ungenauen Gebrauch von Sprache. Die Leute stellen Fragen zu etwas, ohne zu wissen, was sie eigentlich meinen. Wenn man das dann auseinaderklamüsiert, spaltet sich das in zwei völlig verschiedene Themen auf: Religion und Psychologie/Neurowissenschaften.

Der Witz bei der Sache: man muß dabei überhaupt nichts denken, philosophieren usw.. Alleine der korrekte Gebrauch von Sprache schafft Klarheit.
Duionich würd sagen dass wir das spiegelbild unserer seele sind, passt glaubich besser
adeptohnekonzepalso, mir fällt dazu ein Songtext ein, der ziemlich gut zu eurer Diskussion
passt:

...
Der Mittelpunkt, der Kern, der Zellkern der gesamten menschlichen Zellkultur
Bin ich, ist Ich in jeder Zelle?
Wohl kaum ist "Ich" die Summe des genetischen Materials,
als wäre die Musik im Schaltplan des Radios.
...
cloudIst euch schon mal aufgefallen daß wenn von Seele gesprochen wird überwiegend von Gefühlen gesprochen wird?
Gefühle sind Gehirnfunktion - Biochemie
StadtphilosophWer will was Lebendiges erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist herauszutreiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt leider! nur das geistige Band.
Encheiresin naturae nennt's die Chemie,
Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie.

Auszug aus Goethes "Faust I"
Zeile 1936 - 1941
Schülerszene
(Studierzimmer)
Montrose[QUOTE]Gefühle sind Gehirnfunktion - Biochemie[/QUOTE]
Gefühle sind Gefühle, Biochemie ist Biochemie. Funktionen sind etwas anderes als Materialismus. Was Du da schreibst, cloud, ist nichts weiter als moderner Aberglauben.
Osirisich glabue schon das die Selle oder so etwas exestiert, denn sonst müsste man die ganze Psychologie auf den Haufen hauen, die würde dann keinen Sinn mehr ergeben.
blAck-crYstalIch finde das ist eine schwierige Frage.

Ich mein, der Psychologe nennt sich ja in manchen Mündern auch "Seelenklempner". Ein Arzt der die "Seele" heilt. Aber wieso helfen dann Medikamente? Medikamente die im GEHIRN etwas umstellen? Und warum gibt es Akupunktur gegen psychische Erkrankungen, die im Gehirn einiges umstellt damit man wieder "gesund" wird? Das wiederspricht sich ja schon irgendwie. :rolleyes:

blAck-crYstal
Anaximander[quote]Gefühle sind Gefühle, Biochemie ist Biochemie. Funktionen sind etwas anderes als Materialismus. Was Du da schreibst, cloud, ist nichts weiter als moderner Aberglauben.[/quote]
Sag mal Montrose, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube? :rolleyes: :)
bucksnortGefühle basieren auf biochemischen Vorgängen im Körper, ja, rein materialistisch gesehen. Dies lässt die auslösenden Faktoren außer acht, welche äußerlich oder innerlich sein können.

"Seele" ist ein Begriff, und die Frage ist, wie wir ihn verwenden. Bezeichnen wir mit Seele das tiefste Innere eines Menschen, so würde ich sagen, ist sie weniger ein Spiegel eines menschlichen selbst, sondern sie [i]ist[/i] das einzig wahre Selbst eines Menschen, und sie spiegelt sich in der Welt der äußeren Dinge, mit der wir durch unsere Sinne verbunden sind.
littlelilith136Wenn es keine Seele gibt, wieso existieren wir dann? Wieso suchen wir dann nach der großen Liebe? Wieso glauben wir dann, hoffen wir? Und wieso gibt es dann so viele "Hellseher'"? Wieso suchen wir dann nach Gott? (ich rede hier von dem Großteil der Menschheit)

Wenn wir schon mit biochemie anfangen... glauben diejenigen, die nicht an die Seele glauben, unser Leben besteht nur aus elektronischen Signalen? Demnach müsste bei unserem Tod ein Teil Strom in unserem Körper verschwinden. Und wie lerht die Physik so schön: Energie kann nicht verloren gehen, sie kann nur umgewanelt werden (so wurde es mir auf jeden Fall immer eingetrichtert).

Nun ja, Physik/Biochemie hin Philosiphie her. Egal was mann mir jemals einreden will, ich glaube an soetwas wie eine Seele. Ich habe schon sehr viel gesehen, was mir diesen Glauben bestätigt. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich glaube an die Wiedergeburt, ich glaube nicht, ich weiß, dass es so ist. Fragt mich nicht warum, ich werde es euch nie erklären, warum ich behaupte, es zu wissen...

In diesem Sinne...
Lilith
Osirisich habe mir einige gedanken darüber gemacht und habe nur für mich die These aufgestellt, dass die Seele im Unterbewusstsein ruht, gemeinsam mit´n ES. Seel muss es irgendwie geben.
Ein Beispiel:
Wenn manche Menschen eine schwierige OP haben, können sie sich von "oben" sehen und können genau beschreiben, was an ihnen gemacht oder was geredet worden ist.
Da frage ich mich, was ist das? Was kann übrigbleiben und die OP von aussen zu sehen, mitzuerleben?
Könnte das nicht auch ein Teil, oder der Teil der Seele sein?
ScientistDie Seele eines Menschen ist für mich sein Charakter. Seine Art zu fühlen, zu denken, auf andere Menschen zu reagieren. Sie ist es, die einen Menschen einzigartig macht.
Seele ist für mich alles was über den reinen Instinkt hinausgeht.
Also haben auch viele Tiere eine Seele. Ein Hund oder ein Pferd unterscheidet sich von seinen Artgenossen. Wer ein Tier hält, weiß das und muss es in seinem Umgang mit ihm beachten.

Deshalb sehe ich die Seele nicht als Spiegelbild unseres Selbst, sondern als unser Selbst selbst. Sonst wären wir nur ein Zellhaufen auf Kohlenstoffbasis mit einer Menge Wasser gefüllt und mit ein paar Mineralien angereichert. Eine große Amöbe.
Eine ziemlich trostlose Vorstellung.
An eine Seele im Sinne eines eigenen Organs glaube ich nicht. Im Kindergartenalter haben mir meine Eltern auf die Frage, wo den die Seele sitzt, geantwortet, das schlaue Doktoren den ganzen Körper durchsucht hätten und nicht auf eine Seele gestoßen wären. In der Zwischenzeit habe ich keine Fakten aufspüren können, die mich an ihren Worten zweifeln ließen.

Für mich, wie für die Wissenschaft ist der Ort an dem all unser denken und fühlen stattfindet, das Gehirn.
Im Grunde genommen ist unser Denken auf eine Summe Elektrochemischer und Biochemischer Prozesse zurückzuführen.
Die ganze Biologie lässt sich mit Hilfe der Chemie und der Physik erklären. Die Chemie ihrerseits lässt sich auf Grundlage der Physik erklären.
Eigentlich wäre die Physik als universelle Wissenschaft von Allem völlig ausreichen.
In der Praxis gestaltet sich das ganze allerdings etwas schwieriger.
Es gibt in der Chemie ein Fachgebiet, das versucht chemische Reaktionen auf Quantenphysikalischer Basis zu erklären, die sogenannte Quantenchemie.
Diese Berechnungen lohnen sich allerdings nur in seltenen Fällen, da selbst trivialste Reaktionen mit Hilfe modernster Supercomputern nur in tagelanger Arbeit berechnet werden können. Wenn man aber an die komplizierten Vorgänge in der Biochemie denkt, dann sieht man leicht wie sinnlos es ist die Biologie auf eine rein physikalische Basis stellen zu wollen. Diese Erfahrung habe ich dann spätestens in der Oberstufe auf dem Gymnasium gemacht. Im Studium sehe ich mich bestätigt.

Für die Heilung psychischer Erkrankungen kann ist es natürlich von Nutzen die Chemie des Hirns zu kennen. Medikamente können Einfluss auf unser Denken und unsere Träume haben, in dem sie Botenstoffe ausschütten oder deren Ausschüttung verhindern oder dämpfen.
Beim Umgang mit anderen Menschen aber hilft uns dieses Wissen nicht.
Wenn man den Charakter eines Gegenübers erfassen möchte, dann bringt einen der Taschenrechner nicht weiter.
Insbesondere beim Umgang mit dem anderen Geschlecht, empfiehlt es sich auch für den eingefleischtesten Naturwissenschaftler jegliche Formeln in den nächsten Papierkorb zu befördern.

Gruß vom Scientist!
bucksnort[QUOTE]Wenn es keine Seele gibt, wieso existieren wir dann? Wieso suchen wir dann nach der großen Liebe? Wieso glauben wir dann, hoffen wir? Und wieso gibt es dann so viele "Hellseher'"? Wieso suchen wir dann nach Gott?[/QUOTE]

Wieso muss es der Umstand, dass wir leben, atmen, denken, auf eine Seele zurückzuführen sein? Ich sehe da keinen Zusammenhang, keinen, der nicht von Menschen konstruiert wurde.
Interessanter ist die Frage, warum wir uns solche Fragen stellen, uns auf solche Suchen begeben. Vermutlich ist es die notwendige Folge unseres Bewusstseins. Sobald wir mit diesem zu unserer Wahrnehmung in Bezug treten, stellen sich uns Fragen. Wir suchen nach Gründen, nach Sinn, nach Orientierung, und letztlich nach Befriedigung, die unsere Glaubens- und Vorstellungskraft nur in kausalen Zusammenhängen findet. Liefert uns die Wissenschaft keine zufriedenstellenden Antworten mehr, brauchen wir notwendigerweise "höheres", brauchen eine Seele, oder einen Gott.
Das Brauchen eines Gegenstandes bedingt aber noch lange nicht seine Existenz.
Daher vermute ich, der Wahrheit nähert man sich erst an, wenn man das Brauchen seines Bewusstseins überwindet. Glaube ist keine Sache des Denkens, und jedes Wissen ist letztlich auch nur eine Form von Glaube. Jede Erkenntnis setzt Glaube voraus, um zu Wissen zu werden, so wie das Wasser ein Flussbett um ein Fluss zu sein.

[QUOTE]Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich glaube an die Wiedergeburt, ich glaube nicht, ich weiß, dass es so ist. Fragt mich nicht warum, ich werde es euch nie erklären, warum ich behaupte, es zu wissen...[/QUOTE]
Ich würde dir eh nicht [i]glauben[/i], Lilith.... ;)
Montrose@bucksnort. Zustimmung!

[QUOTE]Wieso muss es der Umstand, dass wir leben, atmen, denken, auf eine Seele zurückzuführen sein?[/QUOTE]

SEHR GUT. Genau das frage ich mich nämlich auch. Die Argumente hier für eine Seele sind reichlich bescheuert.

[QUOTE]Wenn es keine Seele gibt, wieso existieren wir dann?[/QUOTE] Daß wir existieren, ist eine Tatsache. Wieso das so ist, dafür kann es viele Erklärungen geben. Daß eine Seele Ursache für unsere Existenz sein muß .... entschuldige mal, was ist eine Seele? Was verstehst Du darunter überhaupt?

[QUOTE]für mich die These aufgestellt, dass die Seele im Unterbewusstsein ruht, gemeinsam mit´n ES.[/QUOTE]
Es gibt kein ES. Was soll denn dieser Unfug bedeuten. Es gibt Gefühle, Sehnsüchte usw., aber ein ES .... wenn Du mal einen guten Deutschkurs besucht hast ---Deutsch für Ausländer oder so.... wirst Du bemerken, daß ein Satz der Art "gemeinsam mit dem Es" gramamtikalisch und inhaltlich falsch ist. Warum Du spräche ausländish.
Und wie begründest Du, daß "die Seele" im Unterbewußtsein sein soll?

[QUOTE]Seel muss es irgendwie geben.
Ein Beispiel: Wenn manche Menschen eine schwierige OP haben, können sie sich von "oben" sehen und können genau beschreiben, was an ihnen gemacht oder was geredet worden ist.[/QUOTE] Das ist doch aber etwas ganz anderes als das Unterbewußte, das "ES". Du bringst doch alles durcheinander.

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[QUOTE]Sonst wären wir nur ein Zellhaufen auf Kohlenstoffbasis mit einer Menge Wasser gefüllt und mit ein paar Mineralien angereichert. Eine große Amöbe. Eine ziemlich trostlose Vorstellung.[/QUOTE]
[QUOTE]Für mich, wie für die Wissenschaft ist der Ort an dem all unser denken und fühlen stattfindet, das Gehirn.
Im Grunde genommen ist unser Denken auf eine Summe Elektrochemischer und Biochemischer Prozesse zurückzuführen.
Die ganze Biologie lässt sich mit Hilfe der Chemie und der Physik erklären. Die Chemie ihrerseits lässt sich auf Grundlage der Physik erklären. Eigentlich wäre die Physik als universelle Wissenschaft von Allem völlig ausreichen.[/QUOTE]
[QUOTE]Insbesondere beim Umgang mit dem anderen Geschlecht, empfiehlt es sich auch für den eingefleischtesten Naturwissenschaftler jegliche Formeln in den nächsten Papierkorb zu befördern.[/QUOTE]
Merkst Du, daß Du Dir selbst widersprichst?

Abgesehen davon ist die Behauptung, das Erleben ließe sich vollständig durch Chemie, Chemie durch Physik erklären, Unfug. Das läßt sich leicht zeigen: Gib einem Physiker eine Anordnung von Atomen und frag ihn, welcher Gedanke diese Anordnung widerspiegelt. Der Physiker wird passen, weil er aus Materie keinen Gedanken rauslesen kann. Was Du da schreibst ist der übliche, moderne Aberglauben.

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[QUOTE]Ich mein, der Psychologe nennt sich ja in manchen Mündern auch "Seelenklempner". Ein Arzt der die "Seele" heilt.[/QUOTE] Was beweist das? Gar nichts.


@Anaximander
[QUOTE]Sag mal Montrose, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube?[/QUOTE] Ein Aberglauben ist dümmer oder gar nicht begründet. Ich gehe mal davon aus, daß die leute, die immer mit der "Biochemie des Gehirns" daherkommen, nicht mal einen blassen Schimmer davon haben, wovon sie eigentlich reden. Die plappern halt was nach. Meine Oma hat auch immer von den "Hormonen" gesprochen. Wenn ich sie aber gefragt hab, ob sie mir mal den Namen eines Hormons nennen könnte, dann hat sie mich verständnislos angeschaut. Dasselbe gilt für "Ist doch alles vererbt". Bitteschön, dann nenne mir mal den genauen Genabschnitt und die Aminosäurensequenz. Wenn Du das nicht kannst, vergiß es. Aberglauben!

@all. Die Diskussion führt zu nichts, weil der Sprachgebrauch zu unpräzise ist. Bereits die Ausgangsfrage "Die Seele: Spiegelbild unseres Selbst" ist unsinnig. Diese Frage oder dieser Satz macht keinen Sinn.
JimmyVoice[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]
@all. Die Diskussion führt zu nichts, weil der Sprachgebrauch zu unpräzise ist. Bereits die Ausgangsfrage "Die Seele: Spiegelbild unseres Selbst" ist unsinnig. Diese Frage oder dieser Satz macht keinen Sinn. [/B][/QUOTE]

Stimmt, unabhängig ob es nun Seele gibt oder nicht.

Seele wird nämlich auch als DAS SELBST bezeichnet, was die Frage unsinnig macht.
Anaximander[quote]Ein Aberglauben ist dümmer oder gar nicht begründet. Ich gehe mal davon aus, daß die leute, die immer mit der "Biochemie des Gehirns" daherkommen, nicht mal einen blassen Schimmer davon haben, wovon sie eigentlich reden. Die plappern halt was nach. Meine Oma hat auch immer von den "Hormonen" gesprochen. Wenn ich sie aber gefragt hab, ob sie mir mal den Namen eines Hormons nennen könnte, dann hat sie mich verständnislos angeschaut. Dasselbe gilt für "Ist doch alles vererbt". Bitteschön, dann nenne mir mal den genauen Genabschnitt und die Aminosäurensequenz. Wenn Du das nicht kannst, vergiß es. Aberglauben![/quote]
Naja... man muss nicht unbedingt den Genort, geschweige denn die Aminosäuresequenz kennen, um annehmen zu können, dass ein Merkmal vererbt wird. Da gibt es andere Methoden, die ausreichen um eine entsprechende Aussage zu machen. Z.B. Zwillingsstudien oder allgemein Stammbaumanalysen.

Häufig kennt man bei Erbkrankheiten nicht den Standort oder die Basenfolge des Allels - aber kann sich durch Erbganganalysen eben trotzdem absolut sicher sein, dass es erblich bedingt ist. Mit vielen anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es ähnlich. Man muss nicht erst [b]Alles[/b] über x wissen, um bestimmte begründete Aussagen über x machen zu können.

Dass häufig wissenschaftliche Begriffe von Menschen benutzt werden, die nicht wissen, wovon sie reden, stimmt natürlich. ("Gen-Mais? Aber ich will keine Gene in meinem Essen haben!" :D).
Noch schlimmer finde ich es, wenn hier im Forum, und anderswo, Menschen wissenschaftlichen Theorien, die sie selbst nicht verstehen, missbrauchen, um ihr lächerliches, esoterisches Weltbild zu stützen. Wenn z.B. die Stringtheorie als Argument für Telepathie und "Channeling" ins Feld geführt wird. Allerdings ist das Vorgehen hier im Prinzip das gleiche wie bei religiösem Glauben allgemein. In beiden Fällen werden Aussagen gemacht und Dinge angenommen, ohne eine vernünftige Begründung.
Scientist[quote]
Abgesehen davon ist die Behauptung, das Erleben ließe sich vollständig durch Chemie, Chemie durch Physik erklären, Unfug. Das läßt sich leicht zeigen: Gib einem Physiker eine Anordnung von Atomen und frag ihn, welcher Gedanke diese Anordnung widerspiegelt. Der Physiker wird passen, weil er aus Materie keinen Gedanken raus lesen kann. Was Du da schreibst ist der übliche, moderne Aberglauben.
[/quote]
Man muss kein Physiker sein um Gedanken aus einer Anordnung von Atomen zu lesen. Die Festplatte deines Computers ist magnetisierte Materie. Du kannst auf ihr die Gedanken von Menschen speichern und wieder auslesen.
Die Gedanken eines Menschen sind auch nur elektrische Impulse.
Wenn du weißt, wie du sie interpretieren musst, dann unterscheiden sie sich nicht im geringsten von den elektrischen Impulsen eines Computers.

Gut, im Aufbau des Gehirns gibt es einige Unterschiede zu einer Festplatte. Prozessor und Speicher sind nicht getrennt. Daten werden in Form von neuen Schaltungsmustern gespeichert. Außerdem handelt es sich natürlich um einen Analogcomputer, der auch noch von diversen Chemikalien beeinflusst wird.
Nichts was die Physik nicht erklären könnte.
Die Nervensysteme diverser (zugegebenermaßen primitiver) Lebewesen wurden bereits vollständig auf dem Computer simuliert, es ist mittlerweile möglich Nervenzellen und elektronische Schaltkreise miteinander zu verknüpfen.

Das heißt nicht, dass unser Denken vollständig berechenbar (im mathematischen Sinne) ist. Dem stehen technische(z.B. Rechnerkapazitäten) wie prinzipielle Probleme (Quantenphysik) entgegen.

Das Selbe gilt für die Chemie. Alle chemischen Prozesse sind in Wirklichkeit quantenphysikalische. Bei komplexen chemischen Reaktionen ist es uns aber in der Praxis trotzdem nicht möglich sie mit Hilfe der quantenphysikalischen Formeln zu berechen. Bei einfachen Reaktionen ist es nur unter großen Schwierigkeiten möglich und natürlich mit den Beschränkungen die uns die Quantenphysik erklärt.
Deshalb gibt es nach Entwicklung der Quantenphysik auch noch weiterhin die Chemie als Naturwissenschaft. Sie ist zwar etwas ungenauer, aber dafür leichter zu Händeln.

Biochemie ist auch nur Chemie und Chemie ist Physik. Was ist daran Unfug?
Um etwas erklären zu können, muss ich es doch nicht vollständig berechnen können.
Wir können die chemischen und physikalischen Prozesse in der Sonne recht gut erklären, ohne berechnen zu können, wann es irgendeinem Atom dort zufälligerweise einfällt mit einem anderen zu Fusionieren und Energie freizusetzen.

Wir können das Gehirn in der Neurologie recht gut erklären, ohne auf die Quantenphysik eingehen zu müssen. Trotzdem basieren alle Effekte die wir untersuchen letzten Endes auf dieser.

Wenn all unsere Gedanken letzten Endes auf der Quantenphysik beruhen, dann gilt das auch für die Philosophie, für die Rechtswissenschaft, für die Wirtschaftswissenschaften, …

Und das ist der Widerspruch, den du zu Recht angemerkt hast. Wir funktionieren nach den Gesetzen der Physik und trotzdem gibt es Situationen, in denen uns die Naturwissenschaft nicht weiter hilft. Die Liebe mag vielleicht auch eine Folge der Quantenphysik sein, aber ebenso eine Folge ist damit ihre Unberechenbarkeit. Selbst wenn Liebe berechenbar wäre, so wären die Berechnungen viel zu Kompliziert um sie im Alltag anzuwenden.
Das ist quasi unsere Rettung vor dem Amöbendarsein.
Diese Tatsache gesteht uns unsere Seele zu.

Gruß vom Scientist!
Montrose@JimmyVoice. Genau das ist der Punkt.

@Scientist. Nehmen wir mal die Festplatte eines Computers, so ist die Information zum Beispiel mit einer Folge von Einsen und Nullen gespeichert und das Gerät (der Computer) begreift überhaupt nicht, was die Information bedeutet.

Was wir Erleben ist etwas ganz anders. Wir erleben weder Einser und Nullen, noch Erleben wir Hormone oder Nervenimpulse, sondern wir erleben: Die Sonne ist warm, die Rose ist rot. Diese Fähigkeit des Erlebens ist physikalisch nicht erklärbar.

Jetzt gehen wir mal einen Schritt weiter (und da argumentiere ich ganz wie Du) und nehmen an, irgendwann könnte man tatsächlich das Erleben vollständig berechnen und vollständig naturwissenschaftlich kontrollieren. Die Folgen würden dennoch nicht das vorwissenschaftliche Gefüge überschreiten. Es gäbe nämlich

a) einen Entdecker, der Stolz wäre und viele Preise einheimst. Geld verdient und vielleicht Macht, aber auch privaten Luxus genießt.

b) Ein Publikum, daß die Erkenntnisse konsumiert, ohne die Hintergründe verstehen zu müssen.

c) Eine Protesbewegung, die das Ganze für Unfug hält.

Ich bin ein großer Freund von Hirnforschung. Und natürlich ist das eine tolle Sache, bestimmte Dinge mal von einem "anderen Blickwinkel" zu sehen. Der Forscher ist aber im Prinzip so einsam, seine Erfahrungen sind so abgespact und für andere unnachvollziehbar, seine Welt ist so fremdartig wie wenn ein Astronaut auf dem Mond spazierengeht oder Reinhold Messner ohne Sauerstoff auf dem K2 steht. Vielleicht renne ich deshalb so wild gegen dieses "Ist doch alles physikalisch" an, weil wenn man das mal ernsthaft durchzieht und nicht bloß schnell als Meinung dahinsagt, man in sehr fremdartige Welten stößt. Ich meine, daß die Behauptung "Das Erleben hängt vom Gehirn ab" eine ganz ungeheuerliche Erfahrung ist, die alles andere als gewöhnlich ist. Mal anders ausgedrückt: es geht einer in ein Lokal, der nichts von Wein versteht, trinkt eine Flasche und wundert sich, daß der Wein 50 € kostet. Und so ist das mit den naturwissenschaftlichen Erklärungen des Psychischen: das ist weder billig, noch gewöhnlich, sondern es ist etwas ziemlich bizzares, kontra-intuitives..

Was will ich damit sagen? Nun, ich vertrete einen "romantischen" Ansatz. Die Dinge von einer anderen Warte zu sehen ist vielleicht deshalb für manche wenige interessant, weil es sich für sie irgendwie "schön" anfühlt, so zu sein. Ein Massenphänomen kann daraus nicht werden bzw. es wäre wahrscheinlich gar nicht gut, wenn jetzt plötzlich alle nur noch naturwissenschaftlich denken.

[SIZE=1][QUOTE] Und das ist der Widerspruch, den du zu Recht angemerkt hast. Wir funktionieren nach den Gesetzen der Physik und trotzdem gibt es Situationen, in denen uns die Naturwissenschaft nicht weiter hilft. Die Liebe mag vielleicht auch eine Folge der Quantenphysik sein, aber ebenso eine Folge ist damit ihre Unberechenbarkeit. Selbst wenn Liebe berechenbar wäre, so wären die Berechnungen viel zu Kompliziert um sie im Alltag anzuwenden. Das ist quasi unsere Rettung vor dem Amöbendarsein.
Diese Tatsache gesteht uns unsere Seele zu.[/QUOTE][/SIZE]

Dem würde ich so nicht zustimmen. Deine Meinung ist: theoretisch könnte man alles berechnen, und dann wüßte man, was "Seele" oder "Erleben" oder "Selbst" ist. Meine Meinung ist, daß man das anhand der physikalischen Gesetze nicht berechnen kann, weil die physikalischen Gesetze die Zustände, die sie berechnen sollen, überhaupt nicht kennen. Die physikalische Erklärung ist nur ein Teil des Psychischen, aber sie ist nicht das Ganze.

[SIZE=1][QUOTE]Um etwas erklären zu können, muss ich es doch nicht vollständig berechnen können. Wir können die chemischen und physikalischen Prozesse in der Sonne recht gut erklären, ohne berechnen zu können, wann es irgendeinem Atom dort zufälligerweise einfällt mit einem anderen zu Fusionieren und Energie freizusetzen.[/QUOTE][/SIZE]
Das funktioniert nur, weil Gleiches durch Gleiches erklärt wird. Atome <-> Energie. Atome und Bewußtsein sind aber qualitativ nicht dasselbe, sondern zwei ganz verschiedene Dinge. Deshalb ist fraglich, ob man das eine mit dem anderen erklären kann.


[COLOR=yellow]Raum für Träumer[/COLOR]... naja, gerade von dieser anderen Seite bin ich total enttäuscht. Da kommt einer mit seinem Pseudo-Freudianismus daher, der andere "glaubt halt irgendwas"... . Die naturwissenschaftlichen Erklärungen sind derzeit nicht deshalb in Mode, weil sie besonders wahr wären. Sondern sie sind deshalb in Mode, weil die Gegenseite so furchtbar schwach argumentiert. Ja nicht nur schwach, unlogisch, naiv (das "ES" *kopfschüttel*), in die eigenen Sprachspiele verwirrt, undetailiert und denkfaul, grobschlächtig, sondern auch häßlich, unästhetisch, sprachlich ohne Leidenschaft, ohne Witz, ohne Kampfgeist. Die Geisteswissenschaften sind nichts weiter als strunzdoofe, langweilige Ja-Sager. Und das finde ich schade. Das ist in etwa so, wie wenn man im Sport gegen eine Flasche als Gegner antreten muß: irgendwie macht da das Spiel keinen so rechten Spaß.
LaChatte*szenenapplaus für Monti*;)

[QUOTE]Noch schlimmer finde ich es, wenn hier im Forum, und anderswo, Menschen wissenschaftlichen Theorien, die sie selbst nicht verstehen, missbrauchen, um ihr lächerliches, esoterisches Weltbild zu stützen[/QUOTE]

Das ist tatsächlich schlimm. Noch viel schlimmer ist es aber, wenn bei gewissen Reizwörtern wie eben zB "Channeling" beim rational-naturwissenschaftlichen Gegenüber die Logik oder sogar die Lesefähigkeit aussetzt, und nicht begriffen werden kann, dass die Stringtheorie einzig und allein darum zitiert wurde, WEIL SIE MIT MEHREREN DIMENSIONEN ARBEITET. Niemand hat daraus abgeleitet, dass Telepathie "wegen" der Stringtheorie möglich sei. Nur gehen beide Denkrichtungen, die Telepathen und die Stringer, davon aus, dass es mehr Dimensionen als 3 Raum + 1 Zeit gibt.

[QUOTE]Deine Meinung ist: theoretisch könnte man alles berechnen, und dann wüßte man, was "Seele" oder "Erleben" oder "Selbst" ist. Meine Meinung ist, daß man das anhand der physikalischen Gesetze nicht berechnen kann, weil die physikalischen Gesetze die Zustände, die sie berechnen sollen, überhaupt nicht kennen. Die physikalische Erklärung ist nur ein Teil des Psychischen, aber sie ist nicht das Ganze.[/QUOTE]

Ich würde hier vom Gefühl her tendenziell mal Montrose recht geben, ABER: um wirklich darüber sprechen zu können, muss man mal definieren, was "Bewusstsein" überhaupt meint... und um physikalisch darüber sprechen können, brauchts auch eine Definition, die die physikalische Formensprache passt. Und das ist im Moment sicher noch sehr schwer, da eben Erlebens-Qualitäten bisher ganz und gar nicht eine physikalische Formel-Definition gefunden haben.... nicht einmal annähernd.

[QUOTE]Atome und Bewußtsein sind aber qualitativ nicht dasselbe, sondern zwei ganz verschiedene Dinge. Deshalb ist fraglich, ob man das eine mit dem anderen erklären kann. [/QUOTE]

Wenn beide Energie sind (und diese Vermutung kann man wohl mit gutem Gewissen als Arbeitshypothese stehen lassen) müsste man "einfach" noch das verbindende Element, das Phänomen, auf das BEIDE zurückgeführt werden können, finden.;)
Katoseele:
reaktion der rezeptoren im gehirn auf bestimmte eindrücke, vom christentum wurde dies seele genannt(sagt der gute nietzsche)

dem schließe ich mich an. man kann diese reaktionen zwar seele nennen aber so ein geistähnliches, gasförmiges gebilde wie man es manchmal im TV sieht, daran glaube ich nicht.

was ich aber interessant finde: der körper ist nach dem tod 8g leichter....(habs irgendwoe gelesen)..das spräche für mich für eine seele ins gasform
Sanna I.S.P.[QUOTE]was ich aber interessant finde: der körper ist nach dem tod 8g leichter....(habs irgendwoe gelesen)..das spräche für mich für eine seele ins gasform[/QUOTE]

und was denkt ihr, wie schwer ist eure seele :D ;) ?
ne, denke nicht, dass das ein indiz für eine gasförmige seele ist. aber das mit den 8g (oder so) stimmt, nur glaube ich, gibt es dafür sogar eine wissenschaftliche erklärung (der man glauben schenken kann oder nicht), die wenn ich mich recht erinnere etwas mit den stoffwechselvorgängen im körper zu tun hat (??) - aber nagelt mich da drauf jetzt bitte nicht fest, ich weiß es wirklich nicht mehr genau.

könnte aber auch was mit der blutzirkulation zu tun haben.
Montrose[QUOTE]was ich aber interessant finde: der körper ist nach dem tod 8g leichter....(habs irgendwoe gelesen)..das spräche für mich für eine seele ins gasform[/QUOTE]

Dann würde ich aber lieber mal nicht rülpsen oder einen fahren lassen. Denn sonst sind die 8 Gramm Seele schnell verschwunden.
torch777hmmm
die Seele stellt doch lediglich die nichtveränderlichen Eigenschaften eines Menschen dar. Sprich: seine genetisch bedingten Besonderheiten (die sich nicht im äusseren Erscheinungsbild finden lassen), seine Instinkte...
kurz das bisschen was noch "Tier" im Menschen ist.

Daher kann man die Seele ruhigen Gewissens als "ICH" bezeichnen. Schließlich können wir unsere angebohrenen Eigenschafften kaum ändern.

@ 8 g
des ist bei den meisten unter 0,01% des Körpergewichts...
wenn man alle möglichen Fehlerquellen der Gewichtsermittlung zu Grunde legt ( flüssigkeitsaustritt, Messbedingungen...etc.)
liegen die 8g sehr wohl im Bereich der Messtolleranz ;)


torch
OsirisIch bitte Sie, Montrose, um Verzeihung, weil ich Sie mit meinen Grammatikkenntnissen besudelt habe und meine Gedanken zum Ausdruck gebracht habe! Wahrscheinlich bin ich einem Meister der Deutschen Sprache und Alleswisser, wie Sie, nicht würdig.

Wär es dir lieber wenn ich so schreiben würde??
Ich hoffe du verstehst meinen Zynismus!
Montrose@torch777. Das ist ein totales Durcheinander von verschiedenen Meinungen.

@Osiris. Solche Schmeicheleien beeindrucken mein unbestechliches Urteil überhaupt nicht. Aber danke für den Versuch.


Nüchtern betrachtet: was bringt es, über die Seele nachzudenken? Manchmal schaffen solche Gedanken ein bißchen Klarheit, manchmal ist es auch die Ästhetik/Wucht/das Erstaunen, einfach hier zu sein. "In die Welt geworfen", we die Existentialisten das formulieren. Da der Lohn der Gedanken selbst bei großer Meisterschaft ein wenig gering bleibt, der Sturm sich doch nicht gänzlich legt, ist es umso wichtiger, wenigstens diesen geringen Gewinn zu bewahren.
LaChatte@ 8 Gramm Seele:

Es gibt ja den schönen Brauch, einem Menschen, der niest, "Gesundheit" zu wünschen. Paradoxerweise wünschen wir das aber einem Hustenden nicht, obwohl ein Husten in der Regel ein Indiz für eine ernsthaftere Krankheit ist als ein Niesen...

Die Erklärung meines damaligen Bio-Lehrers zu dem Phänomen: "Die Leute hatten Angst, dass ihnen beim Niesen die Seele abhanden kommen könnte, weil ja beim Niesen die Luft explosionsartig und mit grossem Tempo ausgestossen wird, da kann so etwas Leichtes wie die Seele schnell auch mit-geniest werden"
Schattenwesen1Ich glaube schon das der Mensch eine Seele besitzt. MeinerMeinung nach setzt sich ein Mensch aus 3 Teilen zusammen:
1. Der Körper als Werkzeug
2. Das Gehirn als Navigator
3. Die Seele für alle Emotionale Sachen
Wenn wir keine Seele hätten was unterscheidet uns noch von einen Roboter der seiner Programmierung folgt: töten, fressen, schlafen, töten...
Aber wenn wir keine Seele hätten würde der Mensch auch im Gleichgewicht mit der Natur leben wie Tiere. Allerdings könnten wir auch nicht, wie in diesen Forum, darüber Philosophieren.
Montrose@Schattenwesen1. Das ist Unsinn, weil auch die "emotionalen Sachen" im Gehirn verankert sind, so zum Beispiel in der Amygdala. Außerdem ist das Gehirn auch Körper. Demnach 1 = 2 = 3 => Seele ist nicht zwingend, weil die von Dir beschriebenen Phänomene an Körperfunktionen gebunden sind.

[QUOTE]Wenn wir keine Seele hätten was unterscheidet uns noch von einen Roboter der seiner Programmierung folgt: töten, fressen, schlafen, töten...[/QUOTE]
Dieses Argument ist in doppelter Hinsicht blanker Unfug.
Erstens sind die von Dir genannten "Programmierungen" emotional gesteuert. Emotion wie Wut = "Emotionale Sache" (= Seele?) -> Töten. Und zweitens, ein Argument wie "wenn das nicht so wäre, wären wir ja" ist ein moralistisches Pseudo-Argument, aber keine schlüssige Beweisführung.

[QUOTE]Allerdings könnten wir auch nicht, wie in diesen Forum, darüber Philosophieren.[/QUOTE]
Einmal behauptest Du, Seele sei Emotion, jetzt behauptest Du, Seele sei "Philosophieren" (= Denken). Das ist ein Widerspruch.

Totales Durcheinander. Leute, denkt doch erst mal nach, bevor Ihr solch einen Quatsch postet.
Schattenwesen1Sorry ich glaub ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich meine alles in verbindung. Die Seele veranlasst uns nicht nur auf unsere Instinkte zuhören sondern eröffnet uns einen weiteren Bereich des Gehirns Objektivität wie auch Emotionen.Und ohne haben wir jediglich Instinkte, meiner Meinung nach. Ich hoffe ich habe mich jetzt besser ausgedrückt nochmal sorry.
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