| Seperaude | Ich bin Agnostiker: Es gibt weder einen Beweiß der Existenz eines Gottes noch einen Beweiß seiner Nichtexistenz. Also ist es die ehrlichste Lösung einfach die Entscheidung in dieser Frage offenzulassen: Sich nicht zu Entscheiden. Jetzt geht es mir speziell darum, dass die meisten meiner Freunde, wie ich früher auch, Christen sind. Es ist Quatsch einfach zu behaupten sie wären dumm oder/und naiv. Es geht mir auch nicht um den Aspekt, dass sie christlich erzogern wurden und sich deshalb aus irrationalen Gründen nicht von ihren Glauben trennen wollen. Es geht mir darum, dass jeder von ihnen, in seiner missionarischen Veranlagung, mich gefragt hat wie ich mittlerweile zu "Gott" stehe, oder ich ihnen meine Meinung dazu einfach aufgedrückt habe. Nun erhielt ich keine annehmbare rechtfertigung in Bezug auf ihren Glauben gegenüber meiner Stellung (sowohl bei Christen als auch bei Atheisten). Es kam oft ein stumpfes abwehrendes Statement wie: - "Jeder hat seine eigene Meinung: ich glaube und du nicht. Man sollte die Meinung seines Gegenüber respektieren" - "Naja, wenn du meinst" - "Es ist doch Quatsch an einen alten Mann mit grauem Bart im Himmel zu gleuben" - oder am iirationalsten (trotzdem logisch): "Ich fühle einfach, dass es Gott gibt" Falls ein paar Gläubige hier sind (egal an was sie glauben: Atheismus oder Theismus oder was weiß ich) Frage an diejenigen: Wie rechtfertigt ihr hundetprozentiges Vertrauen auf euren Glauben (sei es Gott oder sonstwas)? Es ist doch praktisch Tatsache, dass eine Theorie wie die von Gott oder die vom Atheismus sich als falsch herausstellen kann. Wie kann man in dem Wissen leben sein ganzes Leben und Denken eventuell auf eine Unwahrheit auszurichten und gleichzeitig vollkommenes Vetrauen propagieren wie es z.B. unser bekloppter (sei mal subjektiv dashingestellt) Dorfpfarrer tut? |
| Mac | ab ins Philoforum.... Mac |
| EvenStar | Hallo, ich bin gläubig. Ohne große reden zu schwingen sage ich dazu nur, das mein Vertrauen auf Gott aus der Tatsache heraus erwächst, dass ich scchon oft in Situationen gesteckt habe, aus denen es keinen Ausweg mehr gab. Damals habe ich ziemlich oft gebetet und sogar meine schlimmste Krise überstanden, ebenso wie die Menschen die ich liebe . Ich wüsste jedoch nicht ob ich meinen Glauben an Gott verlieren würde, in einer Situation, in der etwas geschieht, etwas schreckliches wofür ich gebetet habe es solle nicht passieren. Ich denke es gebe Gott immer noch in meinem Glauben, doch ob ich jemals wieder zu ihm beten würde ist die andere frage. Wie ich mir sicher sein kann das Gott"für mich" exestiert ? Tja, da muss ich dir die selbe Antwort geben wie Deine Freunde... ich fühle es. Aber an und für sich ist der Glaube für mich nichts worüber man mit belegen, Argumenten und Fakten diskutieren kann. Entweder er ist da, oder nicht. |
| Seperaude | Bei allem Respekt und so berechenbar dir meine Reaktion auch vorkommen muss: Das war keine wirkliche Antwort auf meine Frage! Das man nicht logisch über Gott diskutieren kann (eben mit jenen mitteln: Argumente, Belege und Fakten) ist einfach falsch. Denn das haben schon viele getan (man nehme den sog. ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury als Beispiel). Wenn du das tatsächlich denkst ist die Schlussfolgerung von dir logisch: Du fühlst Gott! "Leider" sind Gefühle ebenfalls logisch analysierbar (so überheblich das auch klingen mag). Dein Gefühl ist dein Argument für die Existenz Gottes Argumente lassen sich oft wiederlegen: Gefühle bestehen größtenteils aus Hormone deren Bedeutung meist auf Selbsterhaltung zielt (Jedenfalls ist das ein Standpunkt der ziemlich gut belegt ist)... Ich glaube es ist überflüssig und anmaßend eine längere Biologiestunde zu halten. Wer sich mal mit Neurologie und der Wirkung eben jener Gefühle auf das freie Assoziieren des menschlichen Gehirns beschäftigt hat kann mir beim folgenden vielleicht besser folgen: Vorerst: Dein Gefühl für Gott ist ein empirischer Hinweiß auf dessen Existenz. Empirik lehne ich grundsätzlich ab um daraus wichtige Schlüsse für mein Leben zu ziehen , weil sie stark fehlbar ist.(seitdem ich das mache bin ich kein Christ mehr) Wenn ein Mensch bei einer kniffligen Situation gut abschneidet sucht das Gehirn bzw. der Mensch nach Gründen dafür, um bestimmte Handlungsschritte die zum Erfolg führten auch in späteren Situationen anzuwenden. (Lernprinzip) Nun muss der Mensch bzw. dessen Gehirn nicht immer den richtigen Grund (die passende Maxime) finden, die er mit der für ihn positiven Folge Verbindet - Das was einem am einfachsten und logischsten erscheint (gemessen am Erfahrungsschatz des jeweiligen Menschen) akzeptiert man meist als Ursache für die gute folge und wendet es auch später wieder an. Daraus folgt das du glaubst das beten habe dazu geführt, dass du besser mit der situation klarkamst. Das ist natürlich grundsätzlich möglich und ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, aber hier geht es ja auch nicht um die Existenz Gottes als Frage sondern um die ober von mir formulierte. Leider zeigst du die gleiche Abwehrende Haltung wie meine Freunde: Man könnte es dahingehend deuten, dass du nicht genau verstehst was ich meine oder es einfach nicht verstehen willst. Aber ich weigere mich gegen solche Deutungen, weil du mir dann das gleiche vorwerfen könntes. Ich glaube...falsches wort...hoffe, dass mehr dahintersteckt: Mehr hinter dem Glauben steckt als bloße Ignoranz und Naivität Mehr als logisch nachvollziehbare Abwehrreaktionen (d)eines Gehirns, welches verhindern will das festangelegte Verhaltensstukturen aufgegeben werden könnten weil sie sich als falsch erweisen könnten. Ich suche immernoch eine Antwort, aber trotzdem danke für deinen Beitrag. |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]Falls ein paar Gläubige hier sind (egal an was sie glauben: Atheismus oder Theismus oder was weiß ich) Frage an diejenigen: Wie rechtfertigt ihr hundetprozentiges Vertrauen auf euren Glauben (sei es Gott oder sonstwas)? Es ist doch praktisch Tatsache, dass eine Theorie wie die von Gott oder die vom Atheismus sich als falsch herausstellen kann. [/QUOTE] hallo, ich bezeichne mich selbst als christ, halte mich für gläubig, weiß aber gleichzeitig, dass ich weder mit allen ansichten des christentums konform gehe, noch mit denen der kirche (gott behüte:D ). nun zu deiner frage, die rechtfertigung des glaubens betreffend: KEIN gläubiger wird dir diese frage beantworten, denn es stellt mehr als nur eine geringe blasphemische tat dar, seinen glauben und gott nicht als gegeben und als unrechtfertigbar zu betrachten! gott ist nicht zu rechtfertigen, das vertrauen und der glaube den man in ihn setzt, verlangt mehr, als das blosse suchen nach beweisen und rechtfertigungen. der wahre gläubige (den ich auch als wahren priester sehe) lächelt über diese frage nach der rechtfertigung seines glaubens und über die person, die diese frage stellte. |
| Shawn | Gott IST einfach. Sanna hat das sehr gut ausgedrückt. Ein Gläubiger glaubt nicht nur, dass es Gott gibt, er WEISS es - aufgrund von was lässt sich nicht in Worte fassen. Oder versuch doch mal in Worte zu fassen was (wirkliche, echte, reine) Liebe ist. Ich weiss eben beides und ebenso weiss ich das ich nie erklären könnte warum ich es spüre. Es IST einfach so, ebenso wie ein Stein fallen wird, wenn du ihn von einem Baum fallen lässt (jaja, wenn ich ihn an eine Schnur binde nicht und wenn der Baum auf dem Mond steht auch nicht usw. usf. *g* ) |
| Moby_Dick | @Seperaude Oder um es anders auszudrücken: Der Glaube rechtfertigt sich aus sich selbst. Sonst wäre es Wissenschaft. Wobei Schnittstellen durchaus denkbar sind.;) |
| Seperaude | Entweder verstehe ich es nicht (was ihr zweifellos vermuten werdet) oder ihr fallt auf ein paar elektrische signale in eurem Gehirn rein. [QUOTE]KEIN gläubiger wird dir diese frage beantworten, denn es stellt mehr als nur eine geringe blasphemische tat dar, seinen glauben und gott nicht als gegeben und als unrechtfertigbar zu betrachten![/QUOTE] Mhh... Es ist also deiner Meinung nach Gotteslästerung wenn man seinen Glauben kritisch hinterfragt und damit besser zu rechtfertigen versucht? [QUOTE]Ein Gläubiger glaubt nicht nur, dass es Gott gibt, er WEISS es - aufgrund von was lässt sich nicht in Worte fassen. Oder versuch doch mal in Worte zu fassen was (wirkliche, echte, reine) Liebe ist.[/QUOTE] Hinreichende Bedingungen für Wissen gibt es nicht. Wenn jemand etwas weiß, dann wäre diese Tatsache objektiv unabdingbar. So müsste Gott tatsächlich existieren und das auch beweisbar sein. Das geht nicht... Deshalb spricht man ja von Glauben. Alles wissen besteht darin nichts zu wissen. Es lässt sich so vieles in Worte fassen (Schau dir zum Thema bspw. Shakespeare an) "Der Weise sagt niemals, was er tut - aber er tut niemals etwas, was er nicht sagen könnte." Sartre Liebe ist ein Gefühl... Gefühle sind Hormone... Hormone können so stark sein, dass man nicht mehr glauben will es seien nur hormone die dieses Gefühl verursachen, dennoch sind sie es. Ich täte mich auch freuen wenn mehr dahintersteckt, aber was ich will ändert nichts an Tatsachen. Religiöse Erfahrungen haben unter Umständen nur eine neuronale Basis. Wie kann man diese Möglichkeit ignorieren? [QUOTE]Der Glaube rechtfertigt sich aus sich selbst.[/QUOTE] Das wäre unlogisch: ein Zirkelfehler. Alles wirkliche ist logisch. Nichts wirkliches rechtfertigt sich aus sich selbst. |
| Anaximander | [quote]Ein Gläubiger glaubt nicht nur, dass es Gott gibt, er WEISS es - aufgrund von was lässt sich nicht in Worte fassen. [/quote] Und es macht dich kein bischen skeptisch, dass andere Menschen ebenso stark von ganz anderen "Wahrheiten" überzeugt sind? Etwa von der Existenz von polytheistischen Gottheiten oder Naturgeistern oder einer pantheistischen Welt-Gott-Gesamtheit, oder aber von einer gottlosen Welt wie im Buddhismus? Irren sich alle Andersgläubigen? Falls ja, dann hieße das doch, dass selbst die stärkste Glaubens-Gewissheit, die intensivste Überzeugung ein Irrtum sein kann. Aber wieso nimmst du dann an, dass gerade [i]dein[/i] Glaube der richtige ist? Deine Argumentation ist unlogisch. Du rechtfertigst deine Behauptung ("Gott existiert") mit einem irrationalen Gefühl der Überzeugung. Dieses Gefühl der Überzeugung existiert aber bei verschiedenen Menschen in dem gleichen Maße für verschiedene Ansichten, die sich untereinander widersprechen und daher nicht alle richtig sein können. |
| Shawn | 2 Seperaude: Liebe ist ein Gefühl, Gefühle ergründen sich aus Hormone? Tja, dann erklär mir mal aufgrund welcher Reize Hormone ausgeschüttet werden? Aufgrund äusserlicher Eindrücke, richtig? Aber was ist der ausschlag gebende Punkt, wieso ich manche Frauen ansehen und 5 sekunden später vergessen hab und eine andere Frau sehe und zack sie 4 Jahre liebe? Du bist einer dieser Menschen, die ganz ganz arm sind, weil sie meinen ihre eigene Richtbarkeit und Gerechtigkeit sei die einzig gültige. 2 Anamixander: Es macht mich nicht skeptisch, nein, weil jeder Mensch Gott anders begegnet - und damit erklärt sich das ganze. Kennst du nicht das (buddhistische?) Gleichniss mit dem Elefanten und den Blinden? Informiert dich mal, das trifft es nämlich sehr gut... Diese Arroganz, die ihr beide schon als selbstverständlich nehmt ("DU glaubst du hast den einzigen Glauben!"), die bringt Menschen dazu aus Glaube Arroganz abzuleiten. Nicht jeder Gläubige ist der Überzeugung, alle anderen liegen falsch - es ist eine Sache des Sichtpunktes. Warum ich mir sicher bin, richtig zu liegen, mit dem was ich Glaube? Man muss sich beispielsweise nur mal die Bibel ansehen und mit dem Hintergrund beschäftigen... Aber das ist ja das schöne am Glauben: Es steht jedem frei, sich zu entscheiden :) |
| Sanna I.S.P. | @Seperaude: [QUOTE]Mhh... Es ist also deiner Meinung nach Gotteslästerung wenn man seinen Glauben kritisch hinterfragt und damit besser zu rechtfertigen versucht? [/QUOTE] nicht die kritische hinterfragung ist blasphemisch... in einer gewissen weise tat dies jesus ebenso. aber zu meinen den glauben/gott rechtfertigen zu wollen, ist es. du sagst es ja selbst, um ihn besser rechtfertigen zu können - ein gläubiger braucht und soll seinen glauben gar nicht erst versuchen, zu rechtfertigen. |
| LaChatte | Ich glaube an Gott, weil ich die Auswirkungen meines Glaubens in meinem Alltag immer wieder, und immer mehr feststellen kann. [QUOTE]Gefühle bestehen größtenteils aus Hormone deren Bedeutung meist auf Selbsterhaltung zielt [/QUOTE] Nein, Gefühle bestehen nicht aus Hormonen. Durch eine Hormongabe kannst du Gefühle im Menschen provozieren, oder - wie es in Nature meist geschieht - hat ein Mensch ein bestimmtes Gefühl, und man kann eine Korrelation mit einem gewissen Hormonspiegel beobachten. [QUOTE]Empirik lehne ich grundsätzlich ab um daraus wichtige Schlüsse für mein Leben zu ziehen , weil sie stark fehlbar ist[/QUOTE] Du hast recht... und du hast umso mehr recht mit der fehlbaren Empirik, wenn ich sehe, dass du schreibst "Gefühle bestehen aus Hormonen", was einfach nicht stimmt. Aber wir müssen uns doch auf die Empirik verlassen, weil sonst bleibt uns nur die Mathematik als einzige Basis unseres Lebens. [QUOTE]Religiöse Erfahrungen haben unter Umständen nur eine neuronale Basis.[/QUOTE] Kann ja sein... allerdings hat die Wissenschaft die Schnittstelle zwischen "Bewusstsein" und "Materie" immer noch nicht gefunden, bzw eine vernünftige (physikalische) Definition von "Bewusstsein". Solange heisst für mich ein Satz wie "nur eine neuronale Basis" noch gar nichts, es ist eine Floskel. [QUOTE]Und es macht dich kein bischen skeptisch, dass andere Menschen ebenso stark von ganz anderen "Wahrheiten" überzeugt sind? Etwa von der Existenz von polytheistischen Gottheiten oder Naturgeistern oder einer pantheistischen Welt-Gott-Gesamtheit, oder aber von einer gottlosen Welt wie im Buddhismus? [/QUOTE] Wenn du in die Tiefe gehst, wirst du sehen, dass alle vom Gleichen reden, einfach in anderen Sprachen |
| DarkVampire666 | Huhu ;) Also ich selbst bin Atheist, lasse aber jedem seinen Glauben, solange er mir nicht seine Überzeugung aufdrücken will und mich selbst so leben läßt, wie ich es für richtig halte. Ich kann nicht widerlegen, daß es einen Gott gibt und die Gläubigen können mir nicht beweisen, daß es ihn gibt. Also steht da einfach Aussage gegen Aussage bzw Glauben gegen Glauben. Was Gefühle angeht : Das sind schlichtweg chemische Reaktionen im Gehirn. @Shawn : Zu Deiner Frage gibt es verschiedene Theorien bzw wissenschaftliche Aspekte. Zum einen wird gesagt, man "errieche" sich seinen Partner. Jeder Mensch hat einen eigenen Körpergeruch und unterbewußt springen wir eben auf diesen an oder auch nicht. Dabei spielen die jeweiligen Immunsysteme eine Rolle. Je unterschiedlicher diese sind, desto größer die Anziehung zwischen den betreffenden Partnern. Denn je unterschiedlicher die Immunsysteme, desto genetisch gesünder der eventuelle Nachwuchs. Man sagt ja auch "den und den kann ich nicht riechen". Andere behaupten, man suche in seinem Partner sich selbst - also sein Spiegelbild. Irgendjemand hat Promipaare unter die Lupe genommen, die beiden Gesichter jeweils halbiert und zu einem neuen zusammengesetzt. So also die Ähnlichkeit ermittelt. Viele der getesteten Paare sahen sich tatsächlich verblüffend ähnlich. Dazu werden zB die Kopfform, die Augenpartie, der Mund und das Kinn verglichen. Wenn bestimmte Merkmale übereinstimmen, sagt man dazu "Echopaar". Dann gibt es noch Paare, bei denen sich ein Partner an einem Elternteil orientiert. ZB er am Aussehen seiner Mutter. Seine Partnerin sieht dann seiner Mutter verblüffend ähnlich. Ich selbst habe einen solchen Fall schon gesehen. Letztes Jahr war ich auf einer Hochzeit im Elsaß. Der Bräutigam sah dem Vater der Braut so ähnlich, daß jeder Anwesende dachte, sie seien Vater und Sohn. Der Bräutigam war dem Vater der Braut wie aus dem Gesicht geschnitten und sie hatten sogar ähnliche Verhaltensmerkmale. Das hat mich damals echt verblüfft. Aber klar, woran sich die Braut orientiert hat bei ihrer Partnerwahl - an ihrem eigenen Vater. Dunkle Grüße ;) Melle ^v^ |
| Shawn | Mit anderen Worten: Versuche ich eine wissenschaftliche Erklärung für etwas zu finden werde ich sie mir auch irgendwo herzerren können ;) Manches lässt sich erklären, manches nicht. Liebe und Gott lässt sich nicht erklären, jedenfalls nicht so wie ich beides kennengelernt habe. Sehr bedauerlich, dass bei beiden Themen viele meinen über das selbe zu reden, dabei redet einer über Äpfel und der andere über Birnen, wenn ihr versteht was ich meine... |
| Anaximander | [quote]Wenn du in die Tiefe gehst, wirst du sehen, dass alle vom Gleichen reden, einfach in anderen Sprachen[/quote] Mir war klar, dass dieses Argument kommt. Und dass es von dir kommt, war auch naheliegend ;) Trotzdem ist es falsch. Denn selbst einigermaßen ähnliche Religionen wie z.B. Islam und Christentum machen Aussagen die sich schlichtweg widersprechen dh. die nicht beide stimmen können. Entweder Gott ist dreifaltig oder eine makellose Einheit, entweder Jesus ist Gottes Sohn oder nur ein Prophet, entweder Gott schickt Menschen für Sünde XY in die Hölle, oder nicht. Wenn zwei Aussagen sich logisch widersprechen kann nur eine stimmen (oder keine). Die verschiedenen Religionen lassen sich nur unter einen Hut bringen, wenn man ihren Glaubens-Aussagen die unbedingte Gültigkeit nimmt, d.h. wenn man sie nur als "Interpretationen" der Wahrheit ansieht. Aber gerade das tun die meisten religiösen Menschen nicht, sondern nehmen in Anspruch, mit ihrer Religion uneingeschränkt im Recht zu sein. Meist sind es nur Leute wie du, welche die Glaubensaussagen der Religionen verwischen oder sich zurechtinterpretieren um sich dann aus den besten Stücken eine private Patchwork-Religion basteln zu können. |
| LaChatte | Was hat Jesus anderes gemacht, als seine eigene Interpretation gegeben? Nun - "Gott ist eins" und "Gott ist dreifaltig" - beide Ansichten stimmen - einfach auf anderen Verständnisebenen. "Jesus ist Gottes Sohn" - da gebe ich dem Christentum recht, und nicht dem Islam (in diesem Detail) Hölle - Gott schickt niemanden in die Hölle (das ist nicht mal in der Bibel, das sind katholische Schauermärchen) - der Mensch macht sich, wenn schon, seine Hölle ganz allein. [QUOTE]Aber gerade das tun die meisten religiösen Menschen nicht, sondern nehmen in Anspruch, mit ihrer Religion uneingeschränkt im Recht zu sein. [/QUOTE] Ich nehme auch in Anspruch, mit meiner Religion im Recht zu sein - erstens, weil das Gefühl stimmt, zweitens, weil es logisch zusammenpasst und nirgends Widersprüche gibt, und drittens, weil mir bisher noch niemand zeigen konnte, dass ich unrecht hab. |
| Fayve | so ich auch noch:D Ich gehöre auch der Riege der Nicht-Gläubigen an,also Atheist. Was in dieser Disskussion hier verdammt schwer ist ,ist die Tatsache das die christliche Fraktion(:D ) die Wissenschaft ablehnt. Und wenn man sich als Atheist auf Wissenschaft stützt wie soll dan überhaupt eine Diskussion zu stande kommen:( ? So. Da ich Atheist bin könnte ich mich nicht etwas anschließen das ich nicht hinterfragen kann. Wie kann man an etwas glauben das man nicht hinterfragen kann.Sowas widerspricht mir. Ach ja ,wieso brauch man "absofort" keine Wissenschaft mehr? Wie sollen den Gefühle bitte schön sonst entstehen ? Nagut ich weiß diese Fragen sind dumm weil ich sowieso nicht die Antwort zuhören bekomme die ich mir nach meinem logischen Denken bekommen würde So. ich kann auch nicht wie alle anderen beweisen ob es ein Gott existiert oder nicht. [QUOTE]Wie rechtfertigt ihr hundetprozentiges Vertrauen auf euren Glauben (sei es Gott oder sonstwas)?[/QUOTE] Hundertprotzentiger Glauben wäre ja Fanatismus. Gibt es einen Atheistischen Fanatismus?-keine ahnung,unwichtig:D Also einen hundertprozentigen Glauben an egal was halte ich für nicht nomal,und gefährlich. Ich will alles immer hinterfragen können,das ist mir wichtig. und bis jetzt hat der Atheismus noch allen logischen Befrageungen stnad gehalten:D/:eek: . so das wärs erst mal..:) |
| Shawn | Was LaChatte sagt. Seltsam, dass Frauen, was den Glauben angeht, oft einfach ein besseres Gefühl, ein besseres Verständniss haben. Vielleicht weil sie intuitiv besser verstehen, dass sich nicht alles mit Logik und Formeln erklären lassen muss. Nur kommt dann wieder irgendjemand daher und sagt "Nein, du liegst total falsch und du bist im unrecht" - komisch das tolerante Menschen immer am meisten und heftigsten kritisiert und angegriffen werden. (NEIN ich bin keine Frau, ich sag nur wies ist) |
| DarkVampire666 | Aber ich bin ne Frau und denke anders als LaChatte ;) |
| LaChatte | [QUOTE]was in dieser Disskussion hier verdammt schwer ist ,ist die Tatsache das die christliche Fraktion( ) die Wissenschaft ablehnt. [/QUOTE] Ich lehne die Wissenschaft überhaupt nicht ab, im Gegenteil - ich bin der Meinung, dass Wissenschaft und Religion schlussendlich übereinstimmen müssen, da sie beide die gleiche Welt beschreiben. Aber ich erlaube mir durchaus, gegenüber Folgerungen, die Wissenschaftler aus ihren Beobachtungen schliessen, skeptisch zu sein... und diese auch zu hinterfragen. [QUOTE]Wie sollen den Gefühle bitte schön sonst entstehen ?[/QUOTE] Gefühle sind höherdimensionale sogenannte "Elementale", die sich in deinem Astralkörper manifestieren. Und Gefühle entstehen, wenn ein Teil Gottes (ich, zum Beispiel) mit einem andern Teil Gottes (du, zum Beispiel) in Verbindung/Kommunikation tritt. Wenn man kommuniziert, fühlt man halt auch immer. |
| Shawn | Jetzt wird es aber richtig spirituell ;) Gefühle sind Gottes Art zu uns zu sprechen, so seh ich das. Wem die Wissenschaft da lieber ist - viel Spass noch in eurer Welt, mir gefällt meine besser! |
| DarkVampire666 | Ich finde Gefühle ja nicht schlecht. Im Gegenteil ! Nur ändert das wissenschaftlich gesehen nichts an der Tatsache, daß sie wohl chemisch entstehen ;) |
| Anaximander | [quote]Nun - "Gott ist eins" und "Gott ist dreifaltig" - beide Ansichten stimmen - einfach auf anderen Verständnisebenen. [/quote] Da würden dir die meisten gläubigen Christen und Moslems widersprechen. Die Lehre der jeweiligen Religionen ist, dass die Dreifaltigkeit oder eben die Einigkeit Gottes eine absolut wahre Tatsache ist, und nicht "genauso wahr" wie die jeweils andere Aussage. Wie gesagt: Die Auffassung, dass die verschiedenen Religionen eigentlich nur das gleiche lehren, ist deine Privatmeinung, die du nicht mit der Lehrmeinung der Religionen selbst verwechseln solltest. Die sind nämlich in den meisten Fällen sehr wohl der Ansicht selbst allein im Recht zu sein, während die Anderen falsch liegen. Im Koran steht z.B: "Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!" Es bleibt dabei: Die verschiedenen Religionen widersprechen sich in unzähligen Punkten, und sie sind daher nur ein Einklang zu bringen, wenn man sie bzw. den in ihnen enthaltenen Anspruch verwässert. [quote]Hölle - Gott schickt niemanden in die Hölle (das ist nicht mal in der Bibel, das sind katholische Schauermärchen) - der Mensch macht sich, wenn schon, seine Hölle ganz allein. [/quote] "Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein." (Matthäus 13,41) Aber dass die Hölle ein Schauermärchen ist, stimmt. Eins von vielen biblischen Schauermärchen. |
| LaChatte | [QUOTE]Die Auffassung, dass die verschiedenen Religionen eigentlich nur das gleiche lehren, ist deine Privatmeinung, die du nicht mit der Lehrmeinung der Religionen selbst verwechseln solltest. [/QUOTE] Tu ich das? *verwundert guckt* [QUOTE]Es bleibt dabei: Die verschiedenen Religionen widersprechen sich in unzähligen Punkten, und sie sind daher nur ein Einklang zu bringen, wenn man sie bzw. den in ihnen enthaltenen Anspruch verwässert. [/QUOTE] Nein. Sie sind dann in Einklang zu bringen, wenn man die ihnen zugrunde liegende Struktur versteht. Da wird nichts verwässert, sondern im Gegenteil das Wichtige klarer, schärfer und wesentlicher dargestellt. [QUOTE]"Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein." (Matthäus 13,41)[/QUOTE] Das tönt eher nach einem reinigenden Fegefeuer... es ist wahr, dass nicht alle Orte in den höheren Dimensionen angenehm und schön sind - es gibt Orte, wo sich deine Ängste sofort und in voller Grösse manifestieren. Und du kommst dort erst heraus, wenn du dir klar darüber bist, dass du selbst es bist, der diese Monster erzeugt. Aber die Lehre, dass eine "böse" Seele immer und ewig verdammt ist, ist tatsächlich nicht biblisch. [QUOTE]Nur ändert das wissenschaftlich gesehen nichts an der Tatsache, daß sie wohl chemisch entstehen [/QUOTE] Ich frage mich nur ständig, wie etwas Materielles wie Hormone so etwas Immaterielles wie Gefühle erzeugen kann... und ich sage "erzeugen", ich sage nicht "einwirken auf" |
| Shawn | Wenn GEFÜHLE chemisch entstehen, dann könnte man durch eine Spritze Menschen dazu veranlassen Hass zu empfinden wenn sie an ihre Eltern denken oder tiefe Lieben wenn sie an den Mann denken der sie vergewaltigt hat. Endorphine, LSD, Alkohol, all das ruft physische Reaktionen hervor - man sagt dann man hat ein "berauschtes" Gefühl. Das ist aber eine reine körperliche Bewusstseinstrübung, mit dem Denken Menschen, dem System Mensch, seinen Erinnerungen, Assoziationen usw. geschieht dadurch rein garnichts. Gefühle sind mehr als Chemie - der menschliche Geist und die Seele sind nichts, dass sich in Formeln zwängen lässt. |
| Fayve | das wird ja hier bald noch ein Glaubenskrieg..:D Falls ich oder jemand anderes jetzt jemanden überzeuge das Gefühle ein biochemischer Vorgang sind so zerstöre ich sein Weltbild.:rolleyes: Drogen rufen eher psychische Reaktionen hervor als physische. Drogen können eine ganze Palette von psychischen Reaktionen hervor rufen. |
| Anaximander | [quote]Nein. Sie sind dann in Einklang zu bringen, wenn man die ihnen zugrunde liegende Struktur versteht. Da wird nichts verwässert, sondern im Gegenteil das Wichtige klarer, schärfer und wesentlicher dargestellt.[/quote] Noch mal: Es gibt viele Aussagen der Religionen die sich logisch widersprechen und daher nicht in Einklang zu bringen sind. Es sei denn man relativiert diese Aussagen, spricht von irgendeiner "tiefer liegenden Struktur" von einer "Variation der einen Wahrheit" oder was auch immer. Aber damit entfernt man sich bereits von den Aussagen der Religionen - die Religionen selbst haben größtenteils nämlich sehr wohl den Anspruch mit ihren Thesen absolut und allein im Recht zu sein. Aber diese ganze Diskussion ist ohnehin unnötig. Es ging mir in meinem Argument nämlich lediglich um die Tatsache, dass verschiede Menschen gleichermaßen stark von Thesen überzeugt sind, die sich gegenseitig widersprechen und daher nicht alle richtig sein können. (das kann man auch jenseits der Religion beobachten, und dieser simplen Tatsache dürftest auch du zustimmen) Und daher ist es unsinnig, das Gefühl tiefer innerer Überzeugung als Argument für die Wahrheit einer These anzuführen. Denn für jede These lassen sich Menschen finden, die mit tiefer innerer Überzeugung daran glauben. Das Argument "Ich fühle, das und das ist wahr" ist daher sinnlos [quote]Das tönt eher nach einem reinigenden Fegefeuer... es ist wahr, dass nicht alle Orte in den höheren Dimensionen angenehm und schön sind - es gibt Orte, wo sich deine Ängste sofort und in voller Grösse manifestieren. Und du kommst dort erst heraus, wenn du dir klar darüber bist, dass du selbst es bist, der diese Monster erzeugt. [/quote] Bevor es weitergeht mal kurz die Frage, weil diese Aussage mal wieder so herrlich exemplarisch für dein ganzes Denken und Vorgehen ist: Glaubst du ernsthaft, dass der Autor dieses Textes [b]das[/b] damit gemeint hat? Meinst du wirklich, der Autor beschreibt hier eine Resozialisierungs-Dimension? Oder liest du nicht viel mehr deine eigenen Vorstellungen in den Text hinein? Aber was solls, es gibt genug andere Bibelstellen, die unmissverständlich auf den Charakter der Hölle hinweisen und deine Behauptung widerlegen: Der selbe Matthäus den wir gerade hatten schreibt ein Stückchen weiter hinten: "Sie werden weinen, heulen und zähneklappern und von ferne den Trost und das Glück der Erlösten im Himmel sehen, wissend, dass sie [b]niemals[/b] von ihren unsagbaren Qualen erlöst werden. ...Bindet ihm Hände und Füße, nehme ihn weg und werfet ihn in die äußere Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern (Matthäus 22,13). Klingt das immer noch nach einer humanen, zeitlich begrenzten Besserungsanstalt? "Da wird äußerste Finsternis sein, Heulen und Zähneknirschen. Das Dunkel der Finsternis in [b]Ewigkeit[/b]" (Judas 13). Einen hab ich noch: "Der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen [b]von Ewigkeit zu Ewigkeit[/b]; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt." (Offenbarung 14,10-11.) Aber vermutlich haben die Evangelisten Jesus nur alle falsch verstanden. Oder da wurde was verfälscht. Jesus selbst hat bestimmt von reinigenden Dimensionen gesprochen. Jawoll. |
| LaChatte | Fayve ich will ja nichts lieber als überzeugt werden... doch sag mal, wie definierst du "Gefühl" auf naturwissenschaftlich? Eindeutig, klar und unmissverständlich, wie du definierst "Wasser = H2O"?? Solange es keine solche klare Definition gibt, denke ich nicht, dass wir wissen können, dass es von chemischen Substanzen erzeugt wird... So im Sinne "ich weiss zwar nicht, was rosa Elefanten sind, aber eins ist sicher, die Tiger erzeugen sie!";) |
| Seperaude | Einspruch aus den ärmlichen Reihen: Erstamal wegen vorhin: [QUOTE]Du bist einer dieser Menschen, die ganz ganz arm sind, weil sie meinen ihre eigene Richtbarkeit und Gerechtigkeit sei die einzig gültige.[/QUOTE] Ich bin Skeptiker: Ich lehne jede Gerichtsbarkeit ab und erst recht so eine, die sich als absolut wahre sieht. Tut mir leid wenn der Eindruck entstanden ist, ich wäre intolerant. Intoleranz und Arroganz lehne ich strikt ab da sie im kausalen Lauf der Leidentsteheung auf der Welt eine große rolle spielen. Natürlich sollte man andere Meinungen, Richtbarkeiten und Gerechtigkeitsvorstellungen respektieren. Nur ist es besser man versteht diese auch. (nicht vollkommen aber wenigstens annäherungsweise) Genau das wollte ich hier erreichen und keinen intolleranten "Glaubenskrieg". Nun zu Gefühlen: [QUOTE]Wenn GEFÜHLE chemisch entstehen, dann könnte man durch eine Spritze Menschen dazu veranlassen Hass zu empfinden wenn sie an ihre Eltern denken oder tiefe Lieben wenn sie an den Mann denken der sie vergewaltigt hat. Endorphine, LSD, Alkohol, all das ruft physische Reaktionen hervor - man sagt dann man hat ein "berauschtes" Gefühl. Das ist aber eine reine körperliche Bewusstseinstrübung, mit dem Denken Menschen, dem System Mensch, seinen Erinnerungen, Assoziationen usw. geschieht dadurch rein garnichts. Gefühle sind mehr als Chemie - der menschliche Geist und die Seele sind nichts, dass sich in Formeln zwängen lässt.[/QUOTE] Ich glaube (leider muss ich doch mal dieses Wort einsetzen), dass Gefühle nicht mehr sind als Chemie. Und das aufgrund einiger logischer Zusammenhänge die mir plausibler erscheinen als gleich alles auf höhere Ebenen zu schieben. Wenn man sich die Existenz der Welt mit Gott erklärt, wie erklärt man sich dann die Existenz Gottes? - rein rhetorisch Natürlich kann man mit Spritzen keinen Hass auf bestimmte Personen erzeugen. Wenn man Hormone injeziert die Wut verursachen wie z.B. Corticosteron dann versucht dass Gehirn (mit diesen Hormonen konfrontiert) neuronale Zusammenhänge zu finden (in der Neuroglia) welche sich mit diesem Gefühl am besten Assoziieren lassen. D.h. Es muss erst eine Hassstruktur (eher Straktur [url]http://www.straktur.de[/url]) auf deine Eltern im Gehirn aufgebaut sein welche Dann durch die freie Assoziation deines Gehirns mit dem Hormon ausgelöst wird. Gefühle stimulieren (nur) Bereiche deines Gehirns, welches dann aufgrund von vordefiniereten Strakturen, welche sich im Laufe deines Lebens gebildet und angepasst haben, bestimmte Reaktionen auslösen. (Ich hoffe ich hab keine Fehler eingebaut) Ich sehe da nur materielle Vorgänge! Bloß eben die Seele: Ob die Seele existiert als übermaterielles Bewußtsein kann ich nicht beurteilen. Aber du auch nicht. Das spielt hier aber weniger eine Rolle. |
| Fayve | Gefühle Ein Reiz löst eine Reaktion aus,der reizt tritt von ausen ein. Die speziele Reaktion auf den Reiz ist bei jedem Menschen durch die Erfahrung anders. Endorphine werden zum Beispiel bei Glücksgefühlen ausgeschüttet. biochemisch Reaktion sind dan zum Beispiel Endorphine die ausgeschüttet wurden. |
| Seperaude | [QUOTE]Solange es keine solche klare Definition gibt, denke ich nicht, dass wir wissen können, dass es von chemischen Substanzen erzeugt wird...[/QUOTE] Natürlich gibt es klare chemische Definitionen von den Vorgängen in deinem Gehirn (nicht von jedem, sogar nur wenigen), aber bei Gefühlen bin ich mir da ziemlich sicher. Da hab ich ganze Bücher voll (ich denke das hat jeder) ->> Vielleicht sollte man die mal lesen! Ach ja: WISSEN können wir überhaupt garnichts. Wir können nur logische Zusammenhänge herstellen und subjektive Wahrscheinlichkeiten (subjektiv!!) daraus entwickeln. (An die höchste Wahrscheinlichkeit kann man dann von mir aus glauben) Aber hier ging es um den Rest an den man nicht glaubt. Was ist wenn sich der als wahr herausstellt? (Um mal wieder auf meine Ursprüngliche Frage zurückzugreifen) Mein Freikirchlich christlicher kumpel hat vorhin (weiß nicht ob er es ernst meinte) gemeint, wenn sich sein Glaube als falsch heraustellen sollte wäre nach dem tod nichts und es wäre sch***egal. |
| Shawn | Hm, auch mal eine interessante Sichtweise :) Ich glaube an das was ich zu wissen meine und mich störts nicht wenn andere was anderes denken - das klang vorhin nur irgendwie so angreifend, deswegen mein (zugegeben etwas sehr spitze) Erwiederung... Was dein Kumpel sagt triffts übrigens recht gut: Wenn man glaubt, hat man ein gutes Leben und (wenn es nach dem Tod weitergeht) nach dem Leben ebenfalls eine angenehme Zeit vor sich - wenn man nicht glaubt, kann man auch ein gutes Leben haben, ist aber danach am Arsch *G* Also verlier ich nichts wenn ich glaube... |
| Seperaude | Eigentlich wär es schön wenn ich alles dabei belassen könnte aber ich war auch schon mal an dieser Stelle! Und deshalb muss(oder eher will :cool: ) ich die soeben aufgekommene Harmonie auch wieder stören. Ohne wieder große Reden zu schwingen: [url]http://www.ubs.sbg.ac.at/people/Philo4.pdf[/url] -->> Seite 6, Mitte (Blaise Pascal) "...Und ist so ein Vorgehen nicht ganz und gar unangemessen, weil unaufrichtig und von Selbstsucht motiviert?" |
| Sanna I.S.P. | gefühle ... nett wie sich so ein thema entwickeln kann, hehe... ja, ich kann da Seperaude eigentlich zustimmen; man weiß mittlerweile schon von manchen gefühlen, durch welche vorgänge im gehirn sie hervorgerufen werden, welche chemikalien dabei große rollen spielen´, welche gehirnbereiche besonders aktiv sind usw.. ein sehr wichtiger punkt, der ansatzweise auch schon erwähnt wurde, ist aber der, dass sich nicht alles auf dieser physischen ebene abspielt, und die wissenschaft eigentlich noch recht wenig über unser bewußtsein und noch fast gar nichts über das unterbewußtsein weiß. und was in diesen größtenteils nicht meßbaren bereichen unserer selbst so abläuft kennen wir nicht, und im moment sieht es doch nicht gerade danach aus, dass die wissenschaft oder sonstige disziplinen kurz vor dem durchbruch stehen, dies zu erfahren?! wirklich fix ist doch nur, das da noch irgendwas ist - der begriff seele kommt ja auch nicht von ungefähr, denk ich mal. und wenn dort in diesem seltsamen unbegreiflichen etwas nun tausend ätherische gestalten tanzen, und eine musik spielen, nach der unsere sinne, wahrnehmung und gedanken und gefühle ablaufen, wir würdens nicht wissen! was wir wissen, ist doch nur ein absolut minimaler teilbereich, dessen was es zu erfahren gilt, aber wir menschen mit unserer arroganz glauben natürlich immer schon, wir wüßten alles, und selbst wenn jemand mal dieses kleine problem vom "nicht-wissen" realisiert, berücksichtigt er es natürlich nicht in seinen überlegungen, weil was man nicht weiß, kann man ja auch nicht in eine wissenschaftlich abhandlung einfließen lassen. zum diskussionsverlauf generell ist eigentlich zu sagen, dass solche fragen und diskurse zumeist daran scheitern, dass zu viele verständnis und verständigungsprobleme auftauchen, die aus verschiedenen gründen schwierig zu lösen sein dürften. weiters sollte endlich mal ein paar leuten klar werden, dass es einen unterschied zwischen seiner persönlichen meinung, und dem allgemeinverständnis bzw. allgemeingültigkeiten bestehen kann - sich immer auf seine meinung und seine gefühle zu berufen, und dies als die einzige wahrheit zu deklarieren ist oft unangebracht. vielleicht sollte man vorerst mal bedenken, ob man nicht ein bisschen zu sehr in seine eigenen gedankengänge und ideen verliebt ist. |
| Shawn | Hahahahalt! ;) Klar, ein Glaube an Gott der allein aus diesem Beweggrund, sich selbst zu retten motiviert ist, der ist Gottes nicht würdig und da wird sich Gott auch entziehen. Ich verwende diese "Wette" nur gern als Denkanstoss. Denn welcher wahre Gläubige übt seinen Glauben aus, nur damit er nicht ins Unglück stürzt? Einige Zeugen Jehovas (und ich kenn viele) vielleicht, da sich deren Lehre leider stark auf Weltuntergangsthesen stützt (ansonsten aber sehr vernünftigt ist), aber ein guter Christ dient dem Herrn, weil es ihm Freude macht ein gottgläubiges Leben zu führen - so gehts mir. Die Regeln, die einem die Bibel vorgibt sind gut und wenn sich mehr Menschen daran halten würden gäbe es viele Probleme nicht...wohlgemerkt geht es zum Großteil um das Zusammenleben der Menschen, nicht um Beten, Kirchgänge, Gottesdienste oder ähnliches. |
| Seperaude | @Shawn: Und du kannst praktisch mit der Tatsache leben, dass es im Bereich des möglichen liegt, dass es Gott nicht gibt. Das wäre dann der einzige (in bezug aufs Thema) kleine Unterschied zwischen uns: Ich könnte nicht damit leben, du schon. Und aus so einem kleinen Unterschied füllt sich nun seitenweise ein Forenthema: Ich bin mit dem Ergebnis (falls du das so ähnlich siehst wie ich) eigentlich zufrieden .:) |
| Shawn | Moment... Für mich stellt sich die Frage nicht, da ich mir sicher bin das es ihn gibt - da für mich die "Belege" (das ist nicht ganz das richtige Wort, aber ich denke es ist klar was gemeint ist) ausreichend sind und eben ein gewisses Gefühl und eine Sicherheit ausschlaggebend sind. Von daher ist es für mich nicht möglich zu sagen "Ich kann damit leben das evtl. Gott garnicht gibt." da er in meinem Weltbild so natürlich ist wie der Himmel, die Sonne, der Mond oder der Wind - all das gibt es und es gibt kein "gibt es oder gibt es nicht". Aber ich versteh schon was du sagen willst, dass ist ja auch gut so. Niemand sollte an etwas Glauben, hinter das er sich nicht 100% stellen kann, da ist es besser man sucht und fragt bis man etwas gefunden hat. Fazit: Zustimmung |
| Tolkien | Ich habe gerade erst diesen Thread entdeckt und freue mich, dass jemand auch mit Argumenten über die Frage der Existenz Gottes diskutieren will (bis jetzt habe ich fast immer gehört: du hast deine, ich hab meine Meinung, das ist alles. Argumente gibt es nicht). Ich gehöre zu denen, die an Gott glauben und die davon überzeugt sind, dass es Argumente für seine Existenz gibt, und zwar Argumente, die überzeugen können (können, nicht müssen). Letztlich muss jeder sein eigenes Erkenntnisgeschäft betreiben. Selbst durch den logisch folgerichtigsten "Beweis" kann ich niemanden zur Annahme einer Überzeugung zwingen. Auch in der Erkenntnis bleibt der freie Wille ausschlaggebend. So weit der Vorspann. Meine Gründe, an Gott zu glauben, sind neben persönlichen Erfahrungen, die ich gemacht habe (die ich aber, bitte verzeiht mir, hier nicht ausbreiten will, weil sie mir persönlich zu heilig oder kostbar sind, wenn ihr versteht, was ich meine), verschiedene Gedankengänge. Für mich der überzeugendste ist einer, der auf den ersten Blick wie ein Witz aussehen mag, jedenfalls, wenn man ihn auf folgende "Kurzformel" bringt: Der Obersatz stammt von Dostojewski: Wenn Gott nicht existiert, ist alles erlaubt. Untersatz: Nun aber ist nicht alles erlaubt. Schlusssatz: Also existiert Gott. Ok, es darf gelacht werden. Aber ich bin gerne bereit mit jenen, die sachlich darüber diskutieren wollen, in eine Diskussion zu treten. |
| Anaximander | [quote]Der Obersatz stammt von Dostojewski: Wenn Gott nicht existiert, ist alles erlaubt. Untersatz: Nun aber ist nicht alles erlaubt. Schlusssatz: Also existiert Gott. Ok, es darf gelacht werden. Aber ich bin gerne bereit mit jenen, die sachlich darüber diskutieren wollen, in eine Diskussion zu treten.[/quote] Nun ja.. die möglichen Einwände gegen diesen Gedankengang sind so offensichtlich, dass man sie eigentlich gar nicht groß ausführen muss. Dostojewskis Umehrschluss wäre nur richtig, wenn Gottes Existenz die einzige Ursache und damit die einzige Erklärung für moralische Normen wäre. Die Existenz von moralischen Normen läßt sich aber mit einem atheistisch-materialistischen Weltbild ebenso gut erklären. Konventionen, Normen, Werte könnten schließlich genauso gut eine rein menschliche Kreation sein (dafür spräche sogar, dass in verschiedenen Kulturen und Epochen unterschiedliche moralische Vorstellungen existieren). Deine Schlussfolgerung ist in etwa so, als würde ein Mensch des 17. Jahrhunderts folgern: Gäbe es keine Hexen, wäre es uns nicht erlaubt Frauen als Hexen anzuklagen und zu verbrennen. Es ist uns aber erlaubt. Also gibt es Hexen. |
| Tolkien | Du gibst den wichtigsten Einwand exakt wieder! Fragt sich nur, ob er stichhaltig ist. Im "Hexenfall", den du anführst, wäre er es. Ich bin in meinen Überlegungen zum Ergebnis gekommen, dass er es im Hauptfalle nicht ist. Warum, dazu später, jetzt gehe ich erst mal ins Bett (übrigens: Ich warte noch auf deine angekündigten Argumente gegen den Kontingenzbeweis. War das in diesem Thread oder woanders?) |
| Anaximander | [quote]übrigens: Ich warte noch auf deine angekündigten Argumente gegen den Kontingenzbeweis. War das in diesem Thread oder woanders?[/quote] Woanders meine ich. Aber keine Sorge - kommt alles früher oder später noch. Im Grunde stecken mir die Argumente schon in den Fingern, aber mir fehlt noch die rechte Stelle um Aquin und co. beim Schopf zu packen ;) Darum werde ich mich diese Woche noch mal etwas intensiver in den Kontingenzbeweis einlesen. Aber vorerst bin ich gespannt wie es hier weitergeht. Ich ahne schon, welchen Denkfehler du machst.. |
| Seperaude | Und schon wieder kommen wir hier vom speziellen ins Allgemeine. Wie so oft... :) Ich tät gern noch über alle möglichen sog. Beweise mit euch faseln, aber ich hab am Freitag noch ne Abi-Prüfung und muss mal mit lernen anfangen :eek: PS: Falls ich doch noch was schreib ist das als Zeichen meiner zweifelhaften Prioritäten anzusehen. |
| LaChatte | [QUOTE]Und daher ist es unsinnig, das Gefühl tiefer innerer Überzeugung als Argument für die Wahrheit einer These anzuführen. Denn für jede These lassen sich Menschen finden, die mit tiefer innerer Überzeugung daran glauben. Das Argument "Ich fühle, das und das ist wahr" ist daher sinnlos[/QUOTE] Anaximander, du hast ja recht... und ich erlaube mir tatsächlich, nicht an die Hölle zu glauben -auf alle Fälle nicht an die ewige, wo arme Seelen für den Rest ihrer Existenz verbannt sind, zu leiden. Ich erlaube mir tatsächlich, nur diese Stellen irgendwelcher Bücher zu glauben, die mir auch plausibel scheinen. Und ich bin tatsächlich fest überzeugt davon, dass ich (zumindest in den Grundzügen) recht habe. Und ich weiss auch, dass das keine logischen Argumente sind;) Immerhin habe ich das ultimative Argument, DOCH an Gott zu glauben: Wenn du stirbst, und nach dem Tod ist nichts, dann kommt es eh nicht darauf an, was du während deines Lebens gemacht hast. Wenn du stirbst, und es kommt etwas danach, dann bist du aber echt im Vorteil, wenn du dich schon zu Lebzeiten damit beschäftigt hast und dich darauf vorbereitet hast... sonst könntest du eventuell böse Überraschungen erleben. :) daraus folgt: jeder logisch denkende Mensch glaubt allein aus PRAKTISCHEN Gründen an Gott:D |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]Wenn du stirbst, und es kommt etwas danach, dann bist du aber echt im Vorteil, wenn du dich schon zu Lebzeiten damit beschäftigt hast und dich darauf vorbereitet hast... sonst könntest du eventuell böse Überraschungen erleben.[/QUOTE] ja, aber wer beschäftigt sich schon mit den unzähligen verschiedenen möglichkeiten, die ein eventuelles leben nach dem tod für uns bereithalten könnte? sind wir überhaupt in der lage, dieses "jenseits" zu begreifen, oder ist unsere vorstellung davon, und die debatten, die wir darüber führen, nicht ohnehin eine illusion unseres verstandes, der das undenkbare versucht greifbar und erfassbar zu machen? es ist durchaus im bereich des denkbaren, dass auf unser leben im diesseits etwas folgt, das noch schwerer zu begreifen ist, als das nichts. |
| Anaximander | @LaChatte: Also ich finde es ja durchaus sympathisch, wenn ein Christ bei seinem Glauben so etwas menschenverachtendes wie die Hölle ausspart. ;) Trotzdem halte ich so ein Vorgehen für inkonsequent. [quote]Und ich weiss auch, dass das keine logischen Argumente sind[/quote] Ich sehe, wir sind uns einig :D [quote]Immerhin habe ich das ultimative Argument, DOCH an Gott zu glauben: Wenn du stirbst, und nach dem Tod ist nichts, dann kommt es eh nicht darauf an, was du während deines Lebens gemacht hast. Wenn du stirbst, und es kommt etwas danach, dann bist du aber echt im Vorteil, wenn du dich schon zu Lebzeiten damit beschäftigt hast und dich darauf vorbereitet hast... sonst könntest du eventuell böse Überraschungen erleben.[/quote] Nunja.. das nennt man auch pascalsche Wette. Das Argument ist aber nicht viel wert. Denn damit könnte man [i]jede[/i] Form von Zukunfts-Glauben rechtfertigen. Wenn ich z.B. behaupten würde: "Ich bin Jesus Prophet und sage, Jesus wird in 10 Jahren wiederkehren". Dann könnte ich argumentieren: "Es ist sinnvoll mir zu glauben, denn wenn Jesus nicht wiederkehrt und ich nicht sein Prohpet bin, verliert ihr nichts. Wenn es aber wahr ist und ihr nicht geglaubt habt, dann könnte euch sein Zorn treffen." |
| DarkVampire666 | Also wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann sehen wir es so oder so. Egal, ob wir daran glauben oder nicht :D Vielleicht erleben ja auch die Leute, die sich so toll drauf vorbereitet haben, ja ne böse Überraschung - eben, daß nach dem Tod evtl gar nichts mehr kommt :D Naja gut - das ist jetzt ein Paradoxon in sich. Wenn danach nichts mehr kommt, erleben sie es natürlich nicht mehr :D *gg* |
| LaChatte | [QUOTE]ja, aber wer beschäftigt sich schon mit den unzähligen verschiedenen möglichkeiten, die ein eventuelles leben nach dem tod für uns bereithalten könnte?[/QUOTE] ich, zum Beispiel;) [QUOTE]@LaChatte: Also ich finde es ja durchaus sympathisch, wenn ein Christ bei seinem Glauben so etwas menschenverachtendes wie die Hölle ausspart. Trotzdem halte ich so ein Vorgehen für inkonsequent.[/QUOTE] Nein, denn in der Bibel wird tatsächlich nur sehr wenig von der Hölle gesprochen. Und da die Evangelien ja erst einige Zeit nach Jesus Tod geschrieben wurden, ist die Möglichkeit durchaus reell, dass ein übereifriger Apostel seiner Gemeinde einfach etwas Angst einjagen wollte, um sie zum Glauben zu bringen. Wenn eine Hölle existieren würde, wäre der christliche Gott kein Gott der Liebe, was wiederum im Widerspruch zu der immer und immer wiederholte Grundaussage der Evangelien wäre. Ein Gott, der zuerst fehlbare Wesen erschafft, um sie dann gerade für diese unvermeidlichen Fehler zu bestrafen, wäre ein perverser Typ, ein himmlischer KZ-Kommandant oder so etwas, aber nicht ein Gott, den ich lieben könnte. Die Idee von der Hölle ist im Zusammenhang mit den restlichen Evangelien, gelinde gesagt, hirnrissig. |
| Sanna I.S.P. | @ LaChatte ich meinte damit, dass es mehr möglichkeiten für ein leben nach dem tod geben kann, als wir uns überhaupt erträumen lassen ... man/frau sich also nicht mit allem was da auf uns zukommen könnte beschäftigen kann. aber vermutlich hast dus eh richtig verstanden .... ich bin einfach zu oft mit armleuchtern umgeben, denen man alles dreimal saen muss, und dann kapiern sis nicht. |