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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Der Tod
SeteshHallo Ihr!

wie denkt ihr über den tod?

ist er das ende der existenz? ein neubeginn? kommt man nach dem sterben in (wie viele religionen behaupten) in eine "bessere welt"? wird man wiedergeboren? wenn ja, als was?
mich würde eure meinungen und ansichten über den tod interessieren. was stellt er für euch dar?

Grüsse
AngelOfDiseaseIch persönlich glaube nur an den Tod selbst in dieser Hinsicht:

Wie eine Glühbirne die auf einmal keinen Strom mehr hat und aus ist.

Also eine plötzliche psychische Nichtexistenz mit Eintritt des Todes....

Exitus
1stFire[COLOR=indigo]mit dem wort "tod" verbinde ich vieles... ich vermute mal , dass nach dem tod noch etwas kommt - aber ich kann nicht genau sagen was. jedes ende ist auch ein neuanfang .... genau so wie jeder neuanfang auch ein ende ist. anderenfalls ist es natürlich auch möglich, dass der tod einfach nur ewiger tiefschlaf ist ... was vielleicht sogar noch viel wahrscheinlicher ist. so genau können wir lebenden das doch gar nicht erfahren ... [/COLOR]
Lord VoldemortAlso für mich ist mit dem Tod Schluss. Er ist das Ende des Bewusstseins, oder wie AngelOfDisease schon so schön gesagt hat, die psychische Nicht(mehr)existenz.


@FirstFire:

Klar ist jeder Anfang auch ein Ende und jedes Ende ein Anfang - die Frage ist nur, ob das Ende des Einen für genau dieses Eine wieder einen Anfang darstellt oder nicht.
ChepWie Seneca einmal trefflich sagte:

Der Tod geht mich eigentlich nichts an, denn solange ich bin, ist er nicht und wenn er ist, bin ich nicht mehr.
Lord VoldemortSagte das nicht Epikur...?
Le DaloisDer Tod ist für mich Abschied und Beginn des eigentlichen Lebens.
AngelOfDisease[QUOTE][i]Original geschrieben von Le Dalois [/i]
[B]Der Tod ist für mich Abschied und Beginn des eigentlichen Lebens. [/B][/QUOTE]

Wie meinst du das ?

In der Richtung : Ohne Leben keinen Tod , ohne Tod kein Leben ? (Kreislauf der Natur/des Lebens)
moon-rosemit meinen gedanken über den tod bin ich mir noch nicht so im klaren...
einerseits bedeutet er für mich abschied...sowohl zum bösen als auch zum gute...
doch auf der anderen seite glaube ich an ein leben nach dem tod wo die seele eine große rolle spielen wird...
und dort sind ja alle erinnerungen *gespeichert*
also ist es nur ein körperlicher abschied...
hmm...wär schön wenn mir einer helfen könnte meine gedanken zu diesem thema zu ordnen...
JimmyVoiceDer Tod folgt nach dem Leben

Das ist die sicherste Erkenntnis vom Tod :D
Frost_GeistJa was ist der Tod ?
Diese Frage beschäftigt mich schon mein ganzes Leben.
Ich warte sogar auf den Tag an dem ich das erfahre.
Ich versuche es nicht irgendwie zu beschleunigen oder so.
Ich habe mich nur damit abgefunden, dass ich sterben muss und kann und zwar jeden Tag. Ich werde mich dagegen auch nicht wehren, weil es das einzigste ist, was Schicksal ist. Deshalb fällt es vielen sterbenden so schwer, sie klammern sich zu sehr an ihr Leben. Jedes Leben ist dazu bestimmt zu sterben, es sollte nicht in unserer Hand liegen zu bestimmen wann, wo und wie. (ich weiss sehr zweideutig zu verstehen, aber beschränken wir uns auf das EIGENE Leben)
Der Tod, also als Instanz wird dafür früh oder spät genug sorgen.
Aber bis er mich besucht um mich mitzunehmen genieße ich die ganze Vielfalt des Lebens und was dazu gehört. Mir ist nicht wichtig, dass ich später mit viel Geld sterbe oder so. Ich möchte nur, dass ich von mir weiss, ich habe gelebt.

Denn wenn man bedenkt. Suizid ? Wozu, selbst wenn ich 120 Jahre alt werden taucht das nicht auf der Zeitskala des Lebens auf, is nämlich viel zu klein. :-)
Vielleicht ist es der frühere Neuanfang, vielleicht aber auch eine verpasste Gelegenheit.


...........irgendwie klingt das geschrieben immer so seltsam :-/ ?


naja wie dem auch

mit freundlichem Gruß
Frosti
ThePerfectDrug@Lord Voldemort: ja, dieses Zitat stammt von Epikur.

Wo wir schon bei Zitaten sind... ein meiner Meinung nach ganz treffendes von Novalis:
"Leben ist der Anfang des Todes. Das Leben ist um des Todes willen. Der Tod ist Endigung und Anfang zugleich, Scheidung und nähere Selbstverbindung zugleich."

-ThePerfectDrug
AngelOfDiseaseEin weiteres schönes Zitat zum Thema Tod

Von der Band Amorphis :

Erosion of life I see
it makes the passion burn in me
Life it always withers away
Death will eternally stay
Schatten TräneNun die Frage nach dem Tod und dem was dannach kommt ist schon seit urzeiten ein Thema das die Menschen beschäftigt.
Sie laufen durch das Leben und verschließen die Augen davor das es ihn gibt und wenn er dann zuschlägt und jemanden in seine wohlverdiente Ruhe führt dann steigt die Angst vor ihm wieder nur um dann nach ein paar Wochen wieder in den alten Trott zu verfallen und ihn zu ignorieren. ich finde die Frage nach dem Tod und was dannach ist ist sehr wichtig denn ohne Tod gäbe es kein leben. Die meisten fürchten sich vor dem Tod doch ist der Tod die Unendlichkeit? Villeicht ist er ja nur ein Weg um von einem Punkt und Abschnitt des Seins zu einem anderen abschnitt des Seins zu führen.
neptunia... der tod ...
das beste hebt man sich doch meistens für den schluß auf?
was für ein angenehmer gedanke: was immer passiert, am ende des weges steht da jemand, groß, schwarz, einer der auf dich wartet, definitiv, ohne ausnahme. er breitet die arme auseinander, um dich in den letzten großen schlaf zu entführen.
... ruhe sanft - was für ein versprechen! ...
Schatten TräneDas der Tod an sich faszinierend ist steht ausser frage. Doch wie siehst du das mit dem Leiden davor? Schläft man denn immer einfach ein? Der Tod ist ein ewiger Schlaf und der Gedanke an ihn erschrekt aber fasziniert zugleich.
JimmyVoiceDer Tod ein "Leben" nach dem Leben. Nur wie soll dieses "Leben" nach dem sterben aussehen oder sein? Leben wird man nicht in dem Sinne, wie wir leben kennen, aber ich glaube schon, das es eine Da-Seins-Form nach dem Leben gibt. Nur wie es sein wird liegt im dunkeln. Jadenfalls anders als jetzt. Naja ich glaube an die Seelenwanderung. Wiedergeburt, das Wort mag ich nicht weil es Reinkarnation falsch darstellt. Die Seele um die es bei der Reinkarnation geht, diese ist ja unsterblich also kann sie nicht wiedergeboren werden(schlicht unmöglich) Ich selbst kann nicht wiedergeboren werden, das wäre ja Wiederauferstehung und die ist auch unmöglich(wer jetzt mit jesus kommt...nee nee, der ist nicht wirklich auferstanden, aber dies ist ein anderes Thema. Das Thema hier ist sowieso viel komplexer als es sich viele (denk ich mal) vorstellen.
AngelOfDisease[QUOTE][i]Original geschrieben von Schatten Träne [/i]
[B]Doch wie siehst du das mit dem Leiden davor? [/B][/QUOTE]

Man sollte schon Tod von Sterben unterscheiden !!
JimmyVoiceSterben ist der Weg vom Leben zum Tod.

Sehr wenige haben Angst vor dem Tod und sehr viele haben Angst vor dem Sterben
JimmyVoiceWas kommt nach dem Tod? Leben nach dem Tod? Nun diese Frage kann man sich doch erst stellen, wenn man gestorben ist und sich im Tod befindet. Zunächst kommt etwas nach dem Leben und das ist der Tod. Was ist Tod? Was stellt man sich unter Tod vor. Dies ist zu beantworden und nicht was nach dem Tod kommen mag.

Ich selber teile in, Existenz vor dem Leben - Existenz im Leben - Existenz nach dem Leben (Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft)
ArkendusIch muss jetzt einfach mal ein 100 %echtes Senecca Zitat einwerfen!

[B]Wir fürchten nicht den Tod, sondern die Voratellung des Todes[/B]

Meiner Meinung nach kann alles möglich nach dem Leben kommen. Ich hatte mir mal die Theorie gemacht, dass man vielleicht nur träumt und wenn man stirbt wacht man sozusagen auf. Es kann mir nämlich niemand beweisen, dass ich nicht Träume.

Aber das war nur eine Theorie, die ich mal in die runde werfen wollte.
SmookingHamstarmh... der tod... mh.. es kling vielleicht banal aber ich sehne ihn mir oft vorbei. für mich ist der tod das wofür es sich zu leben lohnt. denn da, in meinen augen, spührt mein keinen schmerz, muss nicht traurig sein und muss sich keine gedanken machen, welche sch*** morgen passieren könnte. man sieht die wieder, die man vor langer zeit verloren hat ohne ihnen sagen zu können wie lieb man sie hat. doch, auch wie sehr ich mir den tod wünsche, ich begehe keinen selbstmord. ich warte darauf das irgendwer (gott oder wer auch immer dafür zuständig ist) beschließt das ich jetzt sterben kann. meinen endlichen frieden finden kann.


aber anders sehe ich es wieder, wenn jemand stirbt, an dem mir viel liegt. wenn ich nur daran denke das meine eltern irgedwann sterben werden, verachte ich ihn auch wieder..nun manchmal wünsche ich ihnen den tod, aber ins geheim liebe ich meine eldis auch....aber naja...der tod ist, wenn er mich betrifft eine schöne sache, aber wenn es einen geliebten menschen trifft, recht grausam.

mfg SH
RedeyedMeiner Vorstellung nach , ist der Tod das Ende der materiellen Existenz , und somit der Beginn oder das Weiterleben unseres Geistes , denn Gedanken und Erinnerungen sind das einzige was ewig hält. Ob es unsere eigenen oder die anderer Mitmenschen sind ist egal , sie sind vorhanden und ermöglichen ein weiteres Darsein . Wenn wir also in Gedanken weiter leben , kann nach dem Tod alles sein , was in unseren Gedanken war oder weiter ist ... Das ist für mich die Form des Geistes oder die davon weiter entfernte Form eines Engels , ein Lichtbildnis , eine Energie . Es gibt kein Paradies ausser man schafft es sich ...
RedeyedWenn du davon ausgehst dass du träumst ... hm interessante Sache ...
Das menschliche Gehirn verarbeitet all die Eindrücke die es unter Tags aufgenommen hat wenn man schläft, das heißt aber dass du was erleben musst , also wach sein musst um im Schlaf was träumen zu können . Aber es wäre schön , wenn der Tod nur ein erwachen wäre ...
RedeyedGanz ehrlich gesagt , der Tod sollte eigentlich das uninteressanteste im Leben sein was uns beschäftigt.
Wen kümmert es denn was im Tod sein wird , beeinflussen kann man es nicht , davor herausfinden auch nicht (jedenfalls wüsste ich nicht wie ) , und man erfährt es sowieso früh genug , also warum macht man sich darüber Gedanken und verschwendet die kostbare Zeit seines Lebens . Man könnte jetzt sagen , aber das denken gehört doch zum Leben , ist sogar ein wichtiger Teil davon ! Es birgt aber noch genügend andere Geheimnisse die man wahrscheinlicher herausfinden kann /wird oder nicht , eins ist sicher , den Tod begegnen wir sicher , aber ob man sein Leben trifft ist ungewiss .
Dark SeraphAlso ich denke, dass es kein echtes Leben nach dem Tod gibt. Wenn man stirbt, stirbt auch das was man als "Seele" bezeichnet, da es nichts anderes ist als kleine Ströme die durch unsere Nerven fließen. Die Erinnerungen die wir haben sind in unsem Gehirn gespeichert, und das stirbt mit unserem Körper. Aber in einer gewissen weise lebt man doch nach dem Tod weiter. Nich im Sinne von Wiedergeburt oder einkehr in den Himmel, sondern man lebt weiter in den Erinnerungen der Mitmenschen. Erst wenn die letzte Erinnerung verblasst ist man unwiderruflich tot. Wenn man das so sieht haben es einige leute geschafft sich "unsteblich" zumachen, da man sich noch heute an sie erinnert, so wie etwa die griechischen Philosophen, oder die agyptischen Pharaonen.
imixwas nach dem tod passiert weiß man wohl erst wenns soweit ist. ich tendiere zu der annahme, daß das bewußtsein mit dem tod aufhört zu existieren, auch wenn es mir unmöglich ist mir meine eigene nichtexistenz vorzustellen. was mit dem rest passiert, wenn mein ich stirbt, kann mir doch egal sein. würde mein ich weiterleben, wäre es eigentlich kein tod, sondern nur ein körperwechsel oder ein weiterleben ohne körper.

das weiterleben in den erinnerungen anderer: der wunsch unsterblich zu sein könnte eine motivation für die größenwahnsinnigen taten einiger menschen sein ("ich will, dass man sich an mich erinnert!"-amokläufer), oder für das streben nach ruhm im allgemeinen.
AZRAYL..also mal von der physikalischen seite betrachtet, kann weder energie noch materie aufhören zu existieren, da sich das zweite in das erste verwandelt...also sollte die leere menschliche hülle eine energiequelle für viele andere formen sein,und existiert auf eine bestimmte art auch sicherlich weiter, nicht dass ich glaube dass man davon noch was mitbekommt...und ob mann auch auf der spirituellen ebene eine art existenz erwarten kann, bleibt wohl etwas das jeder für sich selbst rausfinden sollte...ich persönlich glaube daran, denn es wäre überheblich zu glauben dass all die traditionen, religionen, riten..etc (christentum, judentum, islam nicht inbegriffen) die schon seit anbeginn der menscheit den menschen, ob trost zuflucht, hoffnung, oder erfüllung der rachengelüste spenden, nur ein ammenmerchen sind...

...ich persönlich glaube dass jeder mal dem fährenmann eine münze in die hand drücken wird...was ich nicht glaube ist die klassische beschreibung des paradieses, und der hölle...und auch nicht daran das gott nur das gute, und der ganze restliche scheiss dem satan zuteil werden kann
Black KHi!

Ich hab oft darüber nachgedacht und bin eigentlich froh, dass ich noch keine Antwort gefunden hab. In der heutigen Zeit gibt es keine Geheimnisse mehr. Nichts mystisches. Alles ist wissenschaftlich erforscht.Alles ist so berechenbar. Alles- bis auf den Tod. Das ist so ziemlich das einzige große Rätsel unserer Zeit und ich finde, dass das jeder für sich selber früh genug lösen wird.

Korrigiert mich wenn ihr das Schwachsinn findet, aber so denke ich!
Lord Voldemort@Black K:


Eigentlich hast Du recht - jeder findet das früh genug heraus. Aber ich denke nicht, dass der Tod das einzige ungelöste Mysterium heutzutage ist. Was ist z.B. mit Gott?

Außerdem denke ich, dass jeder schon irgendeine Vorstellung vom Tod hat - ob es nun die richtige ist oder nicht, spielt ja keine Rolle. Der Tod ist ein Thema, auf das man keine Antwort findet, wenn man drüber diskutiert. Ich könnte jetzt hier nochmals kundtun, was meine Meinung darüber ist, aber das würde an den Meinungen der anderen nichts ändern - und das ist eigentlich auch gut so.

Allerdings ist das Thema sehr interessant - also, warum sollte man nicht drüber diskutieren? Ist doch egal, ob man zu einem Ergebnis kommt oder nicht. Das ist eben Philosophie (;
Black KJa klar! Gott und so das ganze Religionszeug hat schon was mystisches. Aber durch die Wissenschaft ist vieles verlorengegangen. Früher zum Beispiel dachte man, Nordlichter würden von irgendwelchen Geistern verursacht werden. Heute weiss man, das sind einfach irgendwelche Sonnenstürme, die sich auf das Magnetfeld der Erde auswirken. Und jetzt stell die vor, die sitzt in einer einsamen Blockhütte im hohen Norden und schaust den Nordlichtern zu. Was würdest du lieber sehen etwas unsichere, geheimnissvolles, oder mehr oder weniger berechenbare Sonnenstürme?
Lord VoldemortAlso ehrlich gesagt wären mir die Sonnenstürme lieber. Wenn ich etwas sehen würde, was ich nicht verstehe, dann hätte ich vielleicht Angst davor (oder, wie ich mich kenne, würde ich mir so lange den Kopf drüber zerbrechen bis ich zu irgendner plausiblen Lösung gekommen bin - und wenn man keine Ahnung hat, dann kann das fatal sein). Natürlich sind mystische Dinge gut und schön, aber Nordlichter sind doch immer noch genauso faszinierend, wenn man weiß, um was es sich dabei handelt.
|sorcerer|Die Frage ist schwer zu beantworten!
Aber meiner Ansicht nach ist nach dem Leben so wie wir es kennen Schluss, ich denke es macht keinen Sinn darauf so hoffen oder sogar darauf hin zu streben, dass es ein leben nach dem Tod gibt, dies wäre nur Zeitverschwendung. Denn wenn man stirbt und es kein "leben" nach dem Tod mehr gibt wäre ich persönlich wütend über mich, meine Zeit die ich hatte verschwendet zu haben.

Deshalb lebt euer leben, macht euch keine sorgen über den Tod der kommt ob ihr wollt oder nicht und wenn ich eines tages mit der Ansicht sterbe das es kein Leben nach dem Tod gibt, bin ich nicht entäuscht wenn es wirklich keins gibt bzw positiv überrascht
wenn es doch ein "leben" nach dem Tod gibt.
Lord VoldemortDanke Sorcerer, besser hätte ich nicht ausdrücken können ^^
Alkarnor@sorcerer:
sorry aber da muss ich dir leider widersprechen...

ich glaube, das es ein Leben nach dem Tod geben, schon alleine der Grund, das der Mensch eine Energie besitzt, die Seele und die kann nach dem Tod nicht einfach verpuffen...

Ich glaube persönlich, das nach dem Tod die Seele den Körper verlässt und nach eigenen Belieben sich einen neuen Körper bzw ein neues Lebewesen sucht. Ob wir das mitbekommen oder nicht ist mir eigentlich egal, da ich der überzeugung bin das es nicht endet habe ich auch keine Angst davor später mal diese Welt zu verlassen. Doch ich sage auch, das es mir jetzt dafür noch zu früh wäre ;)

Daher schließ ich mich in dem Teil dem Herrn Sorcerer mal an und sage, Lebt euer Leben ohne Angst vor dem Tod, denn egal was kommen mag es kann nichts schlimmes sein, den nichts ist schlimmer und komplizierter als das Leben
Lord Voldemort@Alkarnor:

Naja, Du nennst als Grund, dass der Mensch eine Energie besitzt. Das kannst Du aber nicht beweisen. Ich denke nicht, dass das der Fall ist...

Wenn wir mal davon ausgehen, dass sich jede Seele einen neuen Körper aussucht, wie kommt es dann, dass es welche gibt, die sich unbedingt - sagen wir mal - einen Regenwurm aussuchen? Oder denkst Du, nur Menschen besitzen eine Seele? Wäre irgendwie unlogisch...

Nichts ist schlimmer und komplizierter als das Leben - ja, das unterschreibe ich so. ^^
Ishvara@ Alkarnor

Das was du als Seele bezeichnest, läßt sich in etwa so ausdrücken:
Wenn jeder Mensch eine Seele besitzt, bräuchte man bei circa sechs Milliarden Menschen, circa eine Informationsmeng von 4 Byte um jedem Menschen eine "Hausnummer" zu zuweisen.
Die einfachste Art diese Datenmenge zu übertragen, währe nach Daedalus ein Gammaquant, da das die gleiche Anzahl von zuständen haben kann.
Vorrausgesetzt, die Seele wird bei der Empfängnis in den Mutterleib gesetzt, müßte man nur noch alle Frauen mit Geigerzählern ausstatten, um zu sehen wo deine Energie hin geht. ;)

Deine Restenergie, mit der,du die Existenz der Seele bergründest, halte ich für nicht so ganz überprüfbar, da Tote meiner Erfahrung nach dazu neigen, ihre Wärme Energie an die Umgebung abzugeben, Ihre elektrische Energie zu Wärme Energie umwandeln und ihre chemische Enegie dazu benutzen, entweder die Würmer dick zu füttern, oder mit ihnen Verbrannt, also in Wärme Energie umgewandelt wird
AZRAYL@ ishavara
genau das meinte ich auch..
aber egal ob du die würmer dickfrisst, oder deine wärmeenergie an die umgebung absetzt, oder ....irgendwie existiert ein teil von dir ewig weiter, ob du das mitbekommst oder nicht...
ausserdem glaube ich nicht dass man die seele eines menschen mit irgenwelcher datenmenge vergleichen sollte, denn dazu ist sie viel zu komplex...
HancockIch habe nur die ersten 1,5 Seiten dieses Threads gelesen, also sry falls ich etwas wiederhole was schon gesagt wurde, aber los:

Ich fang mal mit einem Zitat an:
"Das Leben ist nur eine Unterbrechung des Todes."
Das ist allerdings wahr, nur das Leben - rein wissenschaftlich gesehen - nur eine unendlich komplizierte sich selbst erhaltende und durch einen weiteren Prozess (genannt: Evolution) verfeinerte Kettenreaktion ist... Wird sie unterbrochen, so ist sie vorbei und Leben nach dem Tod gibts nunmal nicht...
Auch für Nahtoderfahrungen gibt es wissenschaftliche Erklärungen...

Zum Sterben im Gegensatz zum Tod:
Ich glaube es ist gut zu erklären anhand des klinischem Todes...
Wo man wirklich die Grenze zum Tod überschritten hat, die oben genannte Reaktion unterbrochen wurde und nur mit moderner Technik wieder angeschmissen werden kann und durch Transfusionen und künstliche Beatmung weiter erhalten wird...
Ich selbst habe solch eine Erfahrung bereits hinter mir...

Um jetzt endlich zur Sache zu kommen:
Ich habe also erlebt, wie ich sterbe - ohne jetzt tot zu sein...
Natürlich fehlen mir einige Erinnerungen, aber was ich mitbekommen habe war einfach wie ich in Ohnmacht falle, weil ich durch innere Blutungen nicht mehr genügend Blut im Körper hatte zum Leben... Vielleicht hatte ich ja ein interessantes Erlebnis, doch das wäre dann wie ein einmaliger Rausch gewesen, der nicht im Kopf wie ein normales Erlebnis in der Gegenwart und der langen, langen Zukunft meines Lebens erhalten bleibt, sondern nur in der unendlichen Kürze einer einzelnen Gegenwart ist.

Weitaus interessanten fand ich eigentlich die Träume und Halluzinationen, die ich hatte wie Visionen als ich durch die starke Narkose der Notoperation nach langer Zeit immernoch sehr, sehr zu war...

however, jeder muss selbst entscheiden...
"BILD dir deine Meinung!"
LaChatte[QUOTE]und Leben nach dem Tod gibts nunmal nicht...[/QUOTE]

Wie kommst du denn auf diese Idee? Beweise?
BalthasarWie man sieht ist der Tod für jeden etwas anderes.
Für den einen bedeutet Tod die Erlösung, endlich nicht mehr leben zu müssen und nun in die Ewigkeit eintauchen.
Andere widerrum haben Angst zu sterben und wollen so lange wie möglich leben, weil sie nicht wissen, was nach dem Tod kommt. Ja, nur was kommt danach?
Das Nichts?
Der Garten Eden und somit das Paradies?
Die Hölle?
Für uns Menschen unvorstellbar, es überschreitet den Horizont.
Ich persönlich sehe den Tod als das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Anfang für neues Leben, Ende des Diesseits.
SuicideAlso ich glaube das wenn das Gehirn abstirbt man auch nicht mehr denken kann und dann halt tot ist.Warum söllten wir irgendwie höhere Lebewesen sein.Menschen bestehen auch nur aus Gewebe und wenn dieses Gewebe tot ist sind wir weg.Warum sollten wir ein Gehirn haben wenn wir eine Seele hätten?
kagemushatod = kapitelende.

für mich.

ich (unsterblich) bin nicht mein (sterblicher) körper, ich wohne darin. und ich habe mich für diesen körper und für dieses leben entschieden. warum, und was genau ich erleben wollte, das weiß ich nicht mehr - schade, oder auch nicht, weil, meine zukunft will ich gar nicht wissen, ich würde mir damit zu viele möglichkeiten verbauen.

jedenfalls, tod ist für mich ein kapitelende in "meinem buch", und wenn ich dann lust habe, noch ein kapitel zu haben, dann kommt noch eins (und ich werd mich wieder genausowenig dran erinnern, was ich hier will, wie jetzt gerade), und wenn ich keine lust mehr dazu habe, dann kommt was anderes, oder nix -
nix bedeutet für mich allerdings das definitive "wiedereingliedern" in das einzige ... öh ... wesen? ding? existenz? whatever ... das es wirklich gibt. und das einfach alles ist. ich, du, ihr da hinten, die steine, die viecher ... alles sind bloß verschiedene ausprägungen davon. und alles was stirbt , schmilzt sozusagen wieder in "das eine". und wenn das, was gestorben ist, keine lust auf auf verschmezung (mehr) hat, dann sucht es sich wieder eine physische form.

tod macht mich denzufolge eher neugierig als ängstlich. ich kann aber gut drauf warten, ich mag das leben hier. hab ich mir schließlich ausgesucht.

sterben ist was anderes, sterben macht mir angst. hab vielleicht schon zuviel gesterbe über zu lange zeiträume mit angesehen. aber da werd ich durch müssen, und wenn ich glück hab, gehts schnell.
bei der letzten möglichkeit wärs jedenfalls schnell gegangen - ich hoffe, die abzweigung, die ich dann letztendlich nehme, ist auch ne schnelle.
TrauerwesenIch habe schon irgendwie Angst vorm Tod (aber hatte letztens nen komischen Traum darüber), und stelle mir die Frage, alles aus und dann?

Naja, aber irgendwie geht es weiter, denn es gibt einen kreislauf, und wenn ich von würmern zerfressen werde und diese dann von vögeln, dann bin ich halt mal ein Vogel, Kreislauf der natur. naja, eigentlich will ich ja ein baum werden, gibt ja friedwälder, da will ich begraben werden, damit ich ein Baum werde....


also atm, da will ich nicht sterben, deswegen kann ich mich da nicht ganz so mit abfinden. naja, das mit der seele und energie denke ich auch....aber wie genau weiss ich noch nicht, denn wenn wir schon mal lebten, wir wissen es nicht, d.h. das bewusstsein verändert sich schon....
wolkenlichtKurz gesagt ist für mich der Tod der Abschied von der Materie und der Verlust all meiner Sinne.
Sera[I]Die Welt ist eine lebendige Illusion. Wenn es regnet, dann weinen sie, unsere Ahnen. Wenn man stirbt, wacht man auf. In einem dunklem Raum, ohne jegliche Existenz, ohne Gefühl - das Nichts. Vielleicht beginnt man dann, wenn man aufgewacht ist, einen neuen Traum zu träumen.

Ist es das, was man den Tod nennen mag? Ich weiß es nicht, denn ich kenne den Tod nicht, ich vermute nur. Aus meinem Inneren. Ich denke, der Tod ist das, was man sich vorstellt.

Die Seele kann, wenn der Körper seicht, nicht einfach so verschwinden. Ich kann mir das nicht vorstellen, und ich weiß nicht einmal, warum.[/I]
-={fEniR}=-Hallo!

Ich bin auch Wolkenlichts meinung: Nach dem Tod ist nichts.

Ehrlich gesagt depremiert mich das, denn dann nützt alles was ich mache überhaupt nichts...es ist also
egal, ob ich jetzt diesen Beitrag schreibe oder nicht,
egal ob ich jetzt einen Spaziergang mache oder an diesem Computer sitze,
egal ob ich lebe oder tot bin...

Eine Seele, oder ein Leben nach dem Tod kann ich mir schlecht vorstellen...unser Gehirn speichert unsere Erinnerung und löst unsere Gefühle aus...und ein Leben nach dem Tod ist doch unmöglich, wenn alle Organe zum Leben abgestorben sind.

fEnriR
wolkenlicht@ nix: das was allen angst macht denke ich, ist die tatsache das sie absolut nicht wissen was kommt. man kann da wohl nur glauben und darauf baut der glaube ja auch auf, gut gelebt - himmel, böse gelebt - hölle (christentum), gut und böse ist wieder ein anderes thema...

@ -={fEniR}=-: "nach dem tod ist nichts" ist nicht meine ansicht. ich denke nur das dann etwas ist, was eben nichts mit der mir bekannte materie zu tun hat und auch nichts mit den zur zeit genutzen sinnen wie sehen, riechen etc....

das leben finde ich aber nicht deprimierend, denn ich lebe und wenn das leben auch oft sehr hart ist, so ist es doch eine wunderbare sache!

so lebe ich und wenn ich nicht mehr lebe, dann weiss ich was der tod ist ;) früher oder später werden wir es noch alle erfahren, sich davor fürchten ist meiner ansicht nach der falsche weg...
SephiAuch meine Meinung ist, dass es nichts nach dem Tod gibt. Zwar bleibt unserer Körper im Kreislauf der Natur, aber unser Geist und Bewußtsein erlischt für immer.

Es wäre mir eigentlich lieber wenn ich daran glauben könnte, dass es etwas nach dem Tod gäbe und das ist meiner Meinung nach auch das interessante an Relegionen, mit Ihren verschiedenen Darstellungen und Versprechen vom Leben nach dem Tod. Es wäre doch sehr beruhigend annehmen zu können, dass nichts was man tut letztendlich sinnlos ist.
LestherAbend.

Deine Signatur kam mir bekannt vor - sie ist eine Textzeile aus dem "Fight Song" von Marilyn Manson, stimmt's? :)
Ja, die hat mich damals auch zum Nachdenken gebracht.

Der Tod ist für mich eine Art Erlösung, aber ich habe auch Angst davor. Ich bin prinzipiell ein Mensch, der Angst vor Ungewissem hat, oder wenn ich nicht die Kontrolle über eine Situation habe, macht mich das ganz krank. Der Tod ist das, dem noch keiner entkommen ist, und nie wird. Das ist für mich spannend und faszinierend, allerdings weiß ich ja nicht, ob es dann "besser oder schlechter" wird.

Eigentlich glaube ich an die Wiedergeburt (mehr oder weniger), also, ich könnte mir vorstellen, als ein anderes Lebewesen wieder geboren zu werden, also einfach ein neues Leben zu führen, neu anzufangen, immer wieder ...


Tröstlich waren für mich auch die Worte, die Ville Valo einmal gesagt hat:
[COLOR=crimson]"Der Tod soll für mich die letzte große Überraschung im Leben sein."[/COLOR]

Gruß Lesther
-={fEniR}=-@Wolkenlicht:
Gut, dann bin ich nicht deiner meinung;) !
ich bin der Meinung nach dem Tod ist nichts, ich kann mir auch
nicht vorstellen das danach etwas sein soll...für mich ist der Tod
das Ende!

Der Tod macht mir große Angst, denn wenn er das Ende ist,
dann ist ja alles, was ich im Leben mache, sinnlos.

Es wäre zwar sehr beruhigend, zu wissen, das danach etwas
ist, aber daran glaube ich nicht. Ich will mich aber nicht mit
einem Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod oder einer
Seele trösten. In meinen Augen ist das sinnlos(wie alles andere)

Ich denke, wir werden nie erfahren, was der Tod ist, denn wenn
man tot ist, dann wird man auch nicht erfahren, was gerade mit
einem passiert...

Gruß fEnriR
wolkenlicht@ lesther: meintest du von mir sei etwas von manson? kann sein das er darüber auch mal gesungen hat, aber ich habe die beiden signaturen aus der griechischen philosophie...

@ sephi: deine aussage mit "im kreislauf der natur bleiben" finde ich interessant. manchmal denke ich, daß wir alle wellen auf dem meer sind, aber nicht erkennen das wir (alle wellen) eins sind (das meer). nach dem tod kann es ja so sein, daß wir als welle im meer versinken und endlich erkennen das wir eins sind...
SterntalerHuhu!

Meiner Meinung nach ist das fazinierende und angsteinflößende am Tod das niemand weiß was der Tod wirklich ist. Ich denke mir einfach meinen Teil dazu und wir werden ja sehen...
Ich sehe in die Natur und sehe überall Kreisläufe. Deshalb glaube ich an die Wiedergeburt, das Leben als Kreislauf. Wie und als was, werde ich schon früh genug erfahren ;)
Mir will es einfach nicht in den Kopf, dass irgendwas ins Nichts verschwinden kann (dafür muss man allerdings voraussetzen das wir existieren :rolleyes: ) Ich bin einfach zu stur *seufz*

Bis denn
Sterntaler
Eulenjünger[COLOR=deeppink]NACH DEM TOD KOMMT DIE EULE!!!!![/COLOR]
Lesther@ Eulenjünger:
Das mit der Eule würd mich interessieren. Hab ich nämlich irgendwie net ganz verstanden. Könntest du das näher erläutern??

Gruß, Lesther
Gevatter TodIch denke mal, wenn meine Neuronen aufhören zu feuern und die Hardware, auf der meine "Seele" läuft, wird mein Bewußtsein verwelken und vergehen wie ein Programm auf einem Computer, der abgeschaltet wird und verrostet.

Aber wer weiß das schon? Sind meine Gedanken die ich höre, ist mein Bewußtsein, daß ich wahrnehme wirklich nur das Feedback meiner Neuronen? Wenn dem nicht so wäre, würden wir es wahrscheinlich trotzdem nicht feststellen oder gar beweisen können, höchstens einbilden (glauben).

Vielleicht werde ich nach dem Tod ja positiv überrascht, vielleicht wache ich in einem VR Anzug wieder auf, vielleicht steht auch ein zorniger Mann mit weißem Bart vor mir oder 10 holde Jungfrauen, die mir die Ewigkeit versüßen wollen. All das werden wir alle noch rechtzeitig erfahren. Totsicher. Obwohl man, wenn man so sterben würde wie ich es im ersten Absatz schilderte, dies wohl gar nicht mitkriegen würde (außer die Phase des Sterbens natürlich).

Ich frage mich auch wirklich, ob ein ewiges Leben, das wäre, was man sich wünschen sollte. Alles wird irgendwann mal langweilig - selbst die pure Existenz.
cloudZeroofftopic

@Eulenjünger
"Ihr betet und ihr atmet. Doch letzte Nacht wart ihr ohne Eule!".
Schwarze_TränenMit dem Tod endet ein Abschnitt, damit ein neuer beginnen kann.
Lydia HydeDer Tod ist nicht so schlimm, aber das Sterben könnte unangenehm werden.
Für mich ist der Tod ein Übergang von Zustand A zu Zustand B. Wie eine Linie. Sie trennt zwei Punkt voneinander, ist aber gleichzeitig auch das verbindende.
Wenn's eine Art "Leben danach" gibt, ist's natürlich großartig, wenn nicht, ist es egal, ein Nichtexistierender kann dem Leben schließlich nicht nachtrauern. Zur Sache mit den Glaubensfragen sag ich nur: Wer die Hölle fürchtet wird auch in der Hölle landen.
PsychoticHallo du...also was der Tod für mich ist hm... schwer zu sagen...also ich glaube nicht an Wiedergeburt, ich denke mal die Seelen kommen nach dem Tod ins Jenseits und wer kein Bock hat oder aus nem anderen Grund nicht kann, der bleibt als Geist auf der Erde. Ich denke nicht dass nach dem Sterben der Seelenhülle (Körper) alles aus ist, kann ich mir nicht vorstellen...tja, ist meine Meinug!

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