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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: wer bist du?
hrabnarwenEine Frau lag im Koma.

Plötzlich schien es ihr, als sei sie schon tot, wäre im Himmel und
stände nun vor einem Richterstuhl.
"Wer bist du?" fragte eine Stimme.
"Ich bin die Frau des Bürgermeisters" antwortete die Frau.
"Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist."
"Ich bin die Mutter von vier Kindern." war nun ihre Antwort.
"Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist."
"Ich bin Lehrerin."
"Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist."
"Ich bin Christin."
"Ich habe nicht nach deiner Religion gefragt, sondern wer du bist."
Und so ging es immer weiter.
Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage
"Wer bist du?" zu sein.
Irgendwann erwachte die Frau aus ihrem Koma und wurde wieder gesund.
Sie beschloß nun herauszufinden, wer sie war.
Und darin lag der ganze Unterschied.

Anthony de Mello

...nette Geschichte, interessante Frage, könnt ihr sie beantworten?

hrabnarwen grüßt
Duionich könnte jedem eine reinhaun der mir diese bescheuerte frage stellt: wer bist du?
darauf wusste ich noch nie eine antwort
Selian[QUOTE][i]Original geschrieben von hrabnarwen [/i]
[B]"Wer bist du?" fragte eine Stimme.
[/B][/QUOTE]
Ich bin Ich.

Aber sag mir doch, wer bist DU?
Blinder MannIch bin der, der ich bin ...

... so wie ich vor euch stehe ... und nicht anders ... nur das was ich in diesem moment bin, bin ich .... alles andere ist vergangenheit das exestiert nichtmehr ...
JimmyVoiceIm Prinzip geht es nur darum das sie sich mit Atributen versehen beschrieben hat und den Kern des Wesens vergessen hat.
tempusWenn wir davon ausgehen das diese Person die mir diese Frage stellt "Gott" ist, so würde ich antworten:

"Wer ich bin, weißt du doch viel besser als ich denn du hast mich erschaffen."

Gruß .temp
Duionvielleicht wars ja nur ein unfall
hrabnarwen[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]ich könnte jedem eine reinhaun der mir diese bescheuerte frage stellt: wer bist du?
darauf wusste ich noch nie eine antwort [/B][/QUOTE]

willst du es nicht rausfinden?


@ all
ich find das ja schön, das so viele gleich darauf geantwortet haben...
ich selbst weiß es auch nicht immer und ich würde sagen, dass ich längst noch nicht alles von mir/an mir kenne...
ChimonasDazu genuegt mir im Augeblick ein Wort: 'Chimonas'. Aber erklaeren kann ich Euch den gesammten Inhalt (?) dieses "Chimonas' " auch nicht. Kenne den Typ und sein Leben ja selbst nicht vollkommen. Wer ich bin weiss ich aber wohl erst wenn ich war.


Gruss
Chimonas
JimmyVoiceIch bin nicht Du und Du bist nicht Ich...auch noch ne Antwortmöglichkeit ;)
Duion@hrabnarabe
rausfinden will ichs schon nur mir ist diese frage zu blöd um damit so viel zeit zu verschwenden.
ChimonasStimmt, ich bin ein einzigartiges Wesen auf diesem Planeten und damit niemand anderes als oehm..ich.


Gruss
Chimonas
Duiondas ist eine sinnlos frage die zu nichts führen wird, zumindest nicht zu etwas endgültigem. genauso wie mit dem sinn des lebens oder wenn man immer wieder "warum?" fragt.
Duionich kann dir unendlich viele antworten geben
NebelfürstWürde ein gewisser Gott mir diese Frage stellen ,so wäre meine Antwort:

Ich bin ein Mensch , ich weiß dass du mich kennst
Duionwäre es nicht viel klüger, dass wenn man schonmal das glück hat von einem gott gefragt zu werden wer man ist, dem gott die gegenfrage zu stellen wer ER ist?
JimmyVoiceDas würde sicher so ablaufen:

Wer bist du?
Ich bin Gott der Allmächtige
Ich habe nicht gefragt was du bist, sondern wer bist du?
Gott dein Herr
Ich habe nicht gefragt wer du für mich bist, sondern wer bist du
ICH BIN GOTT und nun nerv mich nicht weiter

*ggg*
Duiondann ist gott also nur allmächtig und nicht allwissend?
JimmyVoiceWas soll er schon wissen, er sitzt auf seinen Thron, freut sich das er Gott ist und überlässt den Engeln die ganze Arbeit ;)

[i]nicht böse sein, mein lieber Gott[/i]
hrabnarwen[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]@hrabnarabe
rausfinden will ichs schon nur mir ist diese frage zu blöd um damit so viel zeit zu verschwenden. [/B][/QUOTE]

wie willst du es dann rausfinden, wenn du dich nicht fragst?
wieso ist die Zeit verschwendet die du mit dir beschäftigt bist?

ich finde man kann sich diese Frage immer wieder von Zeit zu Zeit stellen und wird wahrscheinlich immer wieder jemanden anders entdecken, aber dieser Jemand ist es wert entdeckt zu werden...

hrabnarwen grüßt
Duionich habe schon bewusst gesagt, dass ich nicht so viel zeit damit verschwenden will
das heisst ja nicht, dass ich mich garnicht damit beschäftigt habe
ich habe auch nie das behauptet was du mir unterstellen willst, vielleicht habe ich mich ja schon viel zu viel gefragt und beschäftigt und bin es einfach mal satt für ne zeit
EmpyriaIch bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu...
HerrDerSchattenIch bin lustig, tollpatschig, unbeholfen, schweirig,nett, geefühlsstark und doch MEHR als das, es gibt in der Sprache keinen weg es zu beschreiben.
Würde ich jedes detail meines charakters nennen, es wäre dennoch nicht ich..
DarkHaze[QUOTE][i]Original geschrieben von hrabnarwen [/i]
[B]"Wer bist du?" fragte eine Stimme. [/B][/QUOTE]

Du bist also eine Stimme? Dann bin ich ein Echo. Das müsste dir demnach genügen.

Außerdem:
Wie soll man jemals einen Zustand beschreiben, der sich ständig ändert? Alleine diese Frage verändert mich...

Ständig fragt man sich, wer man ist... man wird es nie herausfinden, weil man die Antwort bereits kennt... sie ist uns nur schlicht und ergreifend zu banal und die Antwort zu bejahen erscheint uns zu kurzsichtig - Doch wie weit kann man in einer Glaskugel sehen? Hängt das nicht einzig und allein vom äußeren der Kugel ab? Wie kurzsichtig kann ein Mensch sein, dass er die Transparenz einer Glaskugel in Frage stellt? Ändert das etwas an seiner Sicht?

Wie sinnlos diese Fragen doch sind.
DarkHaze[QUOTE][i]Original geschrieben von kami-kaetzchen [/i]
[B]Wir wissen erst, ob sie wirklich sinnlos ist, wenn wir sie beantwortet haben.
Aber da wir uns ja staendig veraendern und somit alles aufzaehlen muessten, was so ziemlich lang dauern wuerde,
und wir nicht glauben, dass uns das ergebnis was bringen wuerde, waere es zumindest schon einmal nutzlos.

Wenn man es ein wenig verkuerzt (und damit die Frage nicht vollstaendig beantwortet), so waere
es aber doch sehr interessant, oder?
Ich moechte schon gern mal wissen, wer mein gegenueber ist. [/B][/QUOTE]

Doch von wem verlangst du das, der du selbst eine Stimme bist und wohl nicht mehr als das? Das Gegenüber für dich bin zwar ich, doch du bist auch meins. Bei welchem Du also willst du anfangen, wenn nicht bei dir?

Und wenn nicht einmal das gelingt...
Wie kannst du dein Gegenüber dann nach seinem Ich fragen?
ChimonasIch koennte diese Frage jeden Tag anders beantworten. *g*

Wer ich bin? Ein Suchender.
Doch was ich such das weis ich nicht.
Vielleicht mich?


Gruss
Chimonas
JimmyVoiceNaja, meistens bin ich nicht der, für den mich die Leute halten ;)
SireniaGute Frage... Interessante Antworten... Ehrlich....

Chimonas, ich glaub, so würde ich es auch sagen...
Ich bin eine Sucherin/Suchende (?), ich weiß zwar nicht, wonach ich suche, aber wenn ichs gefunden hätte, wär ich doch schon längst nicht mehr hier... Oder?!
TheDarkDie lieblings frage des Psychiater in der ersten Therapie.

Ist eigent lich ne frage die jemanden veranlassen soll
mal über sich selbs nachzudenken.
alle antworten die man auf frage gibt kann ad absudum führen.

Ich konnte die frage bis heite nicht beantworten
ich kann nur scagen was meine art ist oder mine interressen
cockroachwer bin ich?
um das zu beantworten muss man sich selbst was klar werden!
Erwarte ich eine antwort aus nur einem wort? eine kurze definition so wies im wörterbuch steht oder benötigt man unzählige wörter um etwas zu beschreiben was mal so und mal so ist?
tja ich habs versucht und ich bin auch ziemlich zufrieden damit!!
ich will nicht sagen das ich mich kenne, wie ich mich in manchen situationen verhalten würde!was selbstverständlich ist da es manche zufälle völlig unerwartet kommen! aber anhand an meiner erfahrungen und dem "leben" wurde mir klar welch faszination hinter dieser frage steht! wie simple und logisch sie ist!
oder wie unglaublich schwer und grausam sie ist!
aber vielleicht interessierts euch ja was daraus gekommen ist:
ich bin...
ruhig, aufgeregt, verückt, melancholisch, bescheiden, neidisch, offen, verschlossen, falsch, treu, liebvoll, rachesüchtig, kontaktfreudig, Einzelgänger, kreativ, agressiv, gelangweilt, fasziniert, verantwortungsvoll, rückssichtslos, nervig, unterhaltsam, ... ...

ich bin MENSCH
Einzelartig
ich habe eine Meinung! Sage sie aber nicht immer...es genügt mir zu wissen das ich wenigstens eine habe!!!

ich bin der ansicht das man erst einen menschen kennt wenn man in erlebt in allen lebenslagen, in allen hochs und tiefs!und nicht wenn er sich bei mir vorstellt , mit
NAME
STRASSE
ORT
TELEFONNUMMER
FAMILIENSTAND


Sorry für rechtschreibfehler!!!!!
Duionklar kann man die menschen unterteilen zb arm und reich oder geistig arm oder reich (diese beiden wertungen müssen in keinster weise etwas miteinander zu tun haben)
die meisten menschen sind materiell sowohl auch geistig arm
kis_punci@kami... dieser Mensch sagte von sich er sei ein Engel? Hat er sich selbst diesen Titel gegeben?


ich könnte die Frage nicht beantworten, vielmehr, ich bräuchte sie nicht zu beantworten, da erstens, wie hier schon oft angeführt, die Sprache nicht dafür ausreicht, und zweitens, glaube ich, dass wenn ich mit mir zufrieden bin, "in meiner Mitte stehe" sich die Frage aufhebt. Dann "bin" ich einfach "nur" noch.
Individuum bin ich nur im Zusammenhang mit der Gesellschaft, aber *vor Gott* existiere ich einfach, ...so, wie es für mich als Wesen richtig ist zu [b]sein[/b].
Definitionen schränken ein.

[size=1]ich hoffe, ich hab nicht zu wirr gefaselt, ist schon spät...[/size]
Loup de nuitEin zwischen seiner Umwelt und sich selbst nahezu vollkommen zerissenes Wesen....

Dieser Zustand währt leider schon recht lange und führt mich immer wieder zu genau dieser Frage...

Vermutlich ist die Antwort auf diese Frage - egal ob simpel oder doch hochkompliziert - unser entgültiges Ziel. Wobei ich glaube, dass auch hier der Weg das Ziel ist.

Mein Ich suchende Grüsse,

Loup
VargoIch bin ein Teil vom Ganzen. Ich bin aber gleichzeitig nur eine Winzigkeit. Ich bin ein Tropfen im Ozean des Universums und bedeutungslos wie jeder andere. Ich bin eben ein Mensch.
cocrea[QUOTE]WER BIST DU?[/QUOTE]
ist die hauptfrage, die ich jeweils über 3-4 tage in zwei sogenannten enlightenment intensive kursen für die dauer von je 20 minuten immer wieder gestellt bekommen habe - und im wechsel meinen turnusmäßig wechselnden gegenübern gestellt habe.
es ging rauf und runter durch die emotionenskala und wach-dumpf-zustände. es ist vorgekommen, dass jemand in einem solchen kurs ein peak-experience (eine direkte erfahrung) hatte, einen durchbruch, ein aha, großkotzig gesagt: ein erleuchtungserlebnis.

Das Enlightenment Intensive wurde 1968 von dem amerikanischen Wissenschaftler Charles Berner (Yogeshwar Muni) entwickelt. es ist das westliche Pendant zum exerzitium in der tibetischen Dzogchentradition.
die Fragen "Wer bin ich?", "Was bin ich?" "Was ist Leben?", "Was ist ein anderer?" dienen dazu, Filter abzubauen und zu einer existentiellen Erfahrung der menschlichen wahren Natur zu gelangen.
[url]http://www.zentrumimkraichgau.de/info/aritkel/enlightenment_artikel.htm[/url]

[COLOR=orange]"Gib alle Fragen auf, außer der einen: Wer bin ich?" Nisargardatta Maharaj

Ramana Maharshi beschreibt den paradox-spontanen Selbstfindungsprozeß so:
,,Nur durch die Frage, ,,Wer bin ich?" gibt der Verstand das Intellektualisieren auf. Wie der Stock, mit dem man ein Feuer schürt, selbst verbrennt, so löst sich am Ende die Frage ,,Wer bin ich?" auf und führt zurück zu der Quelle des Selbst."

"Auch wenn das Absolute nicht durch den Verstand erfahren werden kann, führt die Frage ,,Wer bin ich?" zur direkten Erfahrung des SELBST, wie der Geruch einen Hund zu seinem Herrn führt." Ramana Maharshi

Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht / jetzt erkenne ich unvollkommen / dann aber werde ich durch und durch erkennen / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin." (N.T., Kor. 13,12)[/COLOR]


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vor kurzem erhielt ich am ende einer mehrteiligen pn folgende frage:
cocrea, wer bist du?

ich antwortete, wie ich schon einmal geantwortet hatte, so:

*»19.10. xxx, dich interessiert wer ich bin und was ich mache.
Auf eine mE umständliche Form (in 3 Anläufen) hast du mich das wissen lassen. ;-) Danke.
Jüngst hatte mal jmd. sein, wie ich meine, aufrichtiges INTERESSE an meiner Art, den Elefanten zu sehen und auszudrücken, bekundet. Es erwies sich mE als recht kurzfristiges, dünnwandiges, trotzig-verweigerndes. Faszination bzw. Abwehr reicht nur zur Erkundung, zur gespiegelten Beschreibung der Oberfläche. Sie ist mE keine tragfähige Kennenlerngrundlage – Ge-lassenheit und Offen(siv)sein ja. Geduld ist eine der Tugenden, mit denen ich (noch) nicht üppig gesegnet bin. Ich sähe es als ein Geschenk, wirklich an-erkannt und zärtlichradikalfreigeliebt zu werden von jemandem, der mich aushält, aushalten kann und auf Dauer will. Ich werde als Zumutung, als Intruderin (Einaufdringling) empfunden und wage es manchmal kaum, mich zuzumuten, denn ich bin verletzlich, besonders bei Ausgrenzung. Ich lerne Verletzlichkeit, Empfindsamkeit, bei all meiner Bollerigkeit, Dampfwalzigkeit, als m-eine Stärke wieder zu lieben.

Ich bin bzw. das, was ich sage, schreibe, tue, ist den meisten ZU VIEL (das war auch schon vor meiner Geburt so), (zu) intensiv, (zu) außergewöhnlich, nur schwer dran zu gewöhnen. Manche kratzen, beißen, schlagen, damit das Cocreanische, was sie so stört, weggehen möge. Mir scheint, sie wollen mich reduziert als das nette-harmlose Mädchen von nebenan, nicht als die Frau, die sich im xxx online forum öffentlich zu ihrer Wirkmacht bekennt – so ein ungebührliches Verhalten bei einer Frau macht Angst. Frau und Macht in einem Atemzug, nein danke! so lautet die Parole des gewöhnten und gewöhnlichen Oben-Unten-Schemas. In ... habe ich mir aus Lebens- und auch Überlebensgründen erlaubt, meine Innen- und Außenwelt, möglichst ohne ´falsche´ Rücksichten zu offenbaren.

Nach einer lebensrettenden Not-OP habe ich ein neues-altes Leben bekommen. Ich wollte damals unbewusst sterben, hab mich beinah selbst vergiftet durch bedeckten Darmdurchbruch (= massive Selbstvergiftung mit schnell eintretendem Tod). Ich erkannte hinterher aus der Krankheitssymbolik, dass ich mich aus lauter Schiss (Angst) selbst und damit auch meine Mitwelt be(an)scheißen wollte, um der Welt und mir die ungeliebte Scheiße (subjektive scheußliche Wahrheit) nicht zumuten zu müssen, weil zu befürchten war, dass ich deswegen Repressalien bekommen würde.

Die Chirurgen entfernten mir außerdem einen noch unerkannten phlegmonösen langsam vergiftenden Tumor im Darm. Zur körpersymbolischen Bedeutung von phlegmonöser Vereiterung schlägt Dr. Rüdiger Dahlke in »Krankheit als Symbol« zur Bearbeitung ff vor: "Fechte Kriege, bis hin zu den tieften Ebenen, aus und lass´ dich auf große Schlachten ein, die viel Konfliktstoff heraufbefördern und einiges an Porzellan zerschlagen – scheue auch tiefste Konflikte [Themen wie Mord/Tötung, extremer Missbrauch, Opferung, Umweltskandale] nicht, um so dein eigenes Leben zu schützen."
Dies ist ein Paradox, nämlich: Du musst d-ein Leben b e i n a h verlieren, um es zu gewinnen.

In der xxx community hab ich schon auf allen 3 Ebenen als exemplarischer und teilweise vertriebener Sündenbock herhalten dürfen, als Projektionswand für weiblichen Selbst- und Fremdhass, als Feindbild, auf dass sich etwas ändert. Und es hat sich (minischrittweise) etwas geändert / wird sich etwas ändern. ;-))) Jawohl

Ich fühle mich teilweise verkannt, verfolgt, nicht gewürdigt, nicht re-re-spektiert (dh mühsam 2-3 mal hinschauen). In ... und auch sonst wirke ich als Katalysator, Sauerteiglerin, Auslöserin. Einige, die eine Resonanz zu mir spüren und ausdrücken, entwickeln mir gegenüber eine Hassliebe, die sich in manchen Fällen in Wohlgefallen aufgelöst und in Unterstützung umgewandelt hat ;-) – nach Monaten des gegenseitigen Aushaltens/-harrens. Es gibt Tage, an denen ich viel weine – auch aus Selbstmitleid. Dabei kann ich nicht alle meine Tränen benennen. Und es gibt Menschen, die m-ein Lachen, Lächeln, sehr schätzen, ich auch.

Ich bin ein Sandwichkind (die 2. von dreien), ua Interpreterin (zwischen den Parteien), Dolmetscherin, Über-setzerin – ich bin ´dazwischen´.
Den ´schwarzen´ Frauen (Menschen) fühle ich mich zugetan, widme mich ihnen gern. Ihr Archetypus ist der von Persephone, der Göttin der Unterwelt, (es sind tiefspürige Frauen, die sich meist bedeckt halten, die teilweise aufgrund ihrer Verletztheit auch ungemein gemein reagieren können), die wie ich, meist als zu ... viel empfunden werden und sich deswegen teilweise extrem selbst verleugnen. Ich nenne sie gern ´Orchideen auf Misthaufen´.
Darunter leide ich bisweilen (noch), dass ich nicht so bin wie die anderen mich HABEN wollen. Und ich bleibe mir treu, soweit ich es vermag, nach dem Motto: Sei du Selbst, werde die, die du schon bist, immer warst.

Ich schlage dir vor, wenn du mich wirklich kennenlernen willst, meine Beiträge auch weiterhin zu lesen, zu ersiespüren. Keine mit Geduld erworbene Rose ohne Dornen.

Die Lösung kommt vielleicht ... nach der Auf-Lösung. zugeneigte grüße«*

mit diesen antworten hätte ich vor der stimme mit der WERBISTDU-frage nicht endgültig bestanden. einen anfang gemacht vielleicht ...

lg, cocrea
Cordhörnchendiese Frage zu klären is wohl ein Ding der Unmöglichkeit O_o
bin im Übrigen der Meinung, dass sich der Mensch als Individuum viel zu wichtig nimmt & das ICH nur eine modifizierte Art des Überlebenstriebs is, das durch das evolutionäre Nebenprodukt des "Denkens" zu dem mutiert ist, was es jez is: ein autonomer Teil des Arterhaltungszyklus -.-
shadow of deathnaja,,, irgendwie finde ich, dass dieses "ich" nur ein wort ist, und dass man nur fühlen kann wer man ist.....z.B.: wenn du die hände der person, sie du liebst in die hand nimmst, oder einfach nur jemandem vertraust..... man kann die frage wer man ist irgendwie gar nicht beantworten weil es keine wörter dafür gibt....

Gruß Amarasu
egoAn Tempus,

glaubst du wirklich daran das dich etwas übersinnliches erschaffen hat.?
Ich bin ein vertreter der Evolutiontheorie und ich denke das alles was dem nicht entspricht bloßes nichts akzeptieren können ist das wir keinen höheren Sinn haben oder das es niemanden gibt der über den Tieren steht.
Ich versteh das nicht.Warum muss man sich an etwas überirdisches festhalten und sich nicht einfach damit abfinden das du allein für deine Taten und dein Handeln verantwortlic bist,das niemand dich führt ,du letztenendes dich an niemanden wenden kannst und das nach dem Tod nichts mehr kommt,biologischer Tod,verwesung,basta.Wie kann man so blöd sein sein Leben einer Religion unterzuordnen,zu verzichten nur der Hoffnung wegem nach dem Tod wirds besser!Blödsinn


:mad:
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von ego [/i]
[B]Warum muss man sich an etwas überirdisches festhalten und sich nicht einfach damit abfinden das du allein für deine Taten und dein Handeln verantwortlic bist,das niemand dich führt ,du letztenendes dich an niemanden wenden kannst und das nach dem Tod nichts mehr kommt,biologischer Tod,verwesung,basta. [/B][/QUOTE]

ego, ich finde deine obige basta-aussage defätistisch, zynisch und intolerant.
und ich stimme dir zu, dass du 100%, jedoch nicht allein!! für dein handeln verantwortlich bist, wiewohl die neuroforscher feststellen, dass der mensch keinen freien willen hat. es verhält sich sowohl-als-auch - schwer zu fassen für die ´entweder-oder´-fraktion.

und stelle die gegenfrage: WARUM gibt es menschen, die kategorisch und apodiktisch ausschließen, dass es metairdisches gibt.

es gibt 2 sich scheinbar widersprechende aussagen, die mE teil einer wahrheit sind und deren ambivalenz es zu reiten/auszuhalten gilt, bis sich weiteres (ahas) ergibt:

a) du erschaffst dir deine wirklichkeit. (freier wille)
b) du bist ein in die welt geworfener und erbst wirklichkeitskonzepte positiver und negativer art. (determiniertheit)

gruß, cocrea
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ego [/i]
[B]Wie kann man so blöd sein sein Leben einer Religion unterzuordnen,zu verzichten nur der Hoffnung wegem nach dem Tod wirds besser!Blödsinn
:mad: [/B][/QUOTE]

Erstens - auch wenn du religiös bist, verzichtest du noch längst nicht auf etwas. Auf was, denn?

Zweitens - angenommen, du stirbst, und nach dem Tod ist tatsächlich nichts - da kann es nicht schaden, wenn du während des Lebens aus der Vorstellung eines Göttlichen Trost und Kraft beziehst - nach dem Tod hats eh keine Konsequenzen mehr für dich. Wenn du aber nicht an Gott glaubst, und nach dem Tod gehts weiter, dann wär das ein ziemlicher Schock für dich...während ein gläubiger Mensch doch einigermassen vorbereitet hinübergeht.

Und drittens ist "Blödsinn" kein Argument, sondern höchstens eine unreife Anwandlung... mit Argumenten wirds dir aber leichter gelingen, die Leute von deiner Ansicht zu überzeugen...;)
NailHead
Hasturhm..

man ist die summe aller teile von sich selbst

dazu gehören auch beruf, religion e.c.t.
Chimonas@ Sirenia

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sirenia [/i]
Chimonas, ich glaub, so würde ich es auch sagen...
Ich bin eine Sucherin/Suchende (?), ich weiß zwar nicht, wonach ich suche, aber wenn ichs gefunden hätte, wär ich doch schon längst nicht mehr hier... Oder?! [/QUOTE]


Wenn man das ganz genau wuesste wohl nicht, ja. Doch ich fuerchte, dass ein Mensch die meiste Zeit nach mehr sucht. Von einem Ziel zum naechsten hetzt und dadurch vielleicht auch manchmal gar nicht bemerkt wenn er am Ziel ist, denn es muss ja [i]noch[/i] weiter gehen..

Edit: Ich bin in erster Linie ein Mensch. Doch zur Beantwortung der Frage "Wer bist Du?" genuegt mir das nicht, da das "Du" als "ich" gesehen auch eine Abgrenzung bedeutet, daher bin ich wohl das, was mich von jedem anderen trennt / unterscheidet. Auch wenn es Gemeinsamkeiten geben mag / muss, machen diese beiden Teile zusammen wohl mein inneres "Ich" (ein Wort mit dem ich Schwierigkeiten habe, da ich mein "Ich" verloren habe) aus. Ausserdem bin ich ja noch staendigen Einwirkungen von Aussen ausgesetzt welche wiederum von anderen als Teil meines "Ichs" gesehen werden koennen (aeusseres "ich"). Nach diesem aeusseren "Ich" werde ich wohl auch behandelt, was wiederum Auswirkungen auf mein inneres "Ich" hat. "Ich" bin also etwas im Spannungsfeld zwischen innerem und aeusserem "Ich".




Gruss
Chimonas
NailHead
Chimonas[QUOTE][i]Original geschrieben von NailHead [/i]


Ich denke nicht das Gott fragen würde "Wer bist du?"...[/QUOTE]


Wenn es denn einen gaebe...

...ist vielleicht unser Leben diese Frage.

(wobei man auch lebt ohne sich diese Frage zu stellen, erst recht, ohne die Antwort darauf zu kennen).


Gruss
Chimonas
LaChatte[QUOTE](ein Wort mit dem ich Schwierigkeiten habe, da ich mein "Ich" verloren habe)[/QUOTE]

Wie meinst du das genau? Immerhin bist du noch perfekt in der Lage zu schreiben

[QUOTE]Ich bin in erster Linie ein Mensch. [/QUOTE]

Also, ganz verloren kanns noch nicht sein...:)
Chimonas@ LaChatte

Ich *g* meine das im Sinne meiner (eigenen) urspruenglichen Persoenlichkeit. Das Wort selbst mag ich aber (es ist so schoen Sinn- und Inhaltslos). Naeher will ich da im Augenblick nicht drauf eingehen.


[quote]Also ganz verloren kanns noch nicht sein... :)[/quote]

Jep, habe mir nachdem in mir nichts mehr war, eine neue "selbst gemachte" Persoenlichkeit in die damals in mir vorhandene innere Leere gesetzt. Die ist aber mit der urspruenglichen, welche ich eigendlich wiederherstellen wollte nicht mehr uebereinstimmend.
Zwischen meiner Persoenlichkeit, welche in mir langsam selbst gewachsen war und dann zerstoert wurde und meiner jetzigen Persoenlichkeit ist ein Schnitt. Aber ich kann das aber nicht so erklaeren, wie ich es gerne wollte.


Gruss
Chimonas
ArashiWenn es nicht darum geht das eigene "Ich" als etwas zu definieren was ich für andere oder mich selbst bin, z.B. mit aufzählen verschiedener Eigenschaften, dann würde ich antworten:Meine Gedanken, Handlungen, Gewohnheiten und mein Schicksal haben mich zu dem gemacht was ich bin. Welche beschreibung ich demzufolge wähle, wird sie immer die falsche Antwort auf deine Frage sein. Also bin ich nichts. Das heißt nicht, das ich nicht existiere, aber im Bezug auf den menschl. Verstand bin ich nichts. Aber diese Erklärung würde wohl niemand akzeptieren, weil niemand nichts sein will.
GothicHäsinBabsIch bin ich
und in erster linie zeichnet einen Charakter, Verhalten, Denkensweise und wie man handelt aus... man ist soviel und ich bin mir nicht sicher ob es den Menschen gut tun würde ALLES über sich selbst zu wissen..... ich denke man sollte einfach versuchen das zu sein wie man sich fühlt und nich nach irgendwas zu suchen was vielleicht garnich da ist... man sollte immer "ich" bleiben nur wenn man anfängt danach zu suchen ist man am Ende dieser Suche vielleicht garnicht mehr der selbe und muss wieder von vorne anfangen zu suchen!!!
IlluminatusWenn man die frage auf die spitze, gewissermaßen auf das elementarste führt, würde cih sagen: Ich bin der, der ist.

mag sein, dass diese antwort auch ziemlich nichtssagend ist, aber ich wüßte nicht, wie ich es esser außdrücken könnten.
Damok auf dem OzeanWäre diese Frage in wenigen Sätzen zu beantworten, bräuchten wir nicht so viel Zeit um jemanden gut kennenzulernen.
DornielAber dieses Kennenlernen ist eigentlich ziemlich inkonsequent, denke ich. Irgendwann gibt es sich doch zufrieden. Die Zeit, die wir bräuchten strebte gegen unendlich.
shiphrahich interpretiere die Frage immer je nach Frager.
Die Absicht bestimmt die Sicht oder so...
rainravenich bin ich...
mein "wahrer" Nick (nicht der, den ich hier habe, und obwohl, der ist auch sehr passend) trifft es ganz gut und bringt zum Ausdruck, was ich bin.

Die Summe meiner Taten, Gefühle, und Erinnerungen.

In diesem individuellen Körper und Geist, der in vieler Hinsicht dem Anderer gleicht und dann doch in diesem oder jenem Detail völlig anders ist.

Meine Haltung gleicht dem Kind, das unversehens in diese Welt geworfen wurde und sich neugiereig umsieht, was nun alles zu tun möglich ist und was es zu erfassen gibt.

Und der des Kriegers, der des Kampfes müde ist, aber gezwungen ist, wieder aufzustehen, weil er Angst hat, zu fallen.

Angst, etwas zu versäumen.


Weiß, daß er noch nicht am Ende ist, daß noch etwas auf ihn wartet, und solange all die Fragen nicht gelöst sind und all die Wunder noch nicht erfaßt sind, ist er noch nicht am Ziel.


Meist hat er Angst vor dem, was kommt, doch er ist noch nicht am Ziel. Und er würde lieber lieben und geliebt werden als kämpfen müssen. Er möchte gebraucht werden und sich einsetzen für das, was er liebt.


Das bin ich.



T.R.
1stFire[COLOR=indigo]wüsste selbst zu gerne wer ich bin .... vielleicht besteht der sinn des lebens ja darin es herauszufinden ?![/COLOR]
ChonsWer ich bin?

Ein kleiner Strudel im Fluß des Lebens, der meint es gebe ihn wirklich.

Je mehr ich aber an meiner persönlichen Wirklichkeit festhalte, desto mehr kapiere ich, daß es diese nicht gibt.
Böses MädchenHi!
Da hätte ich eine ganz einfache Antwort: Ich bin ich!
Diese Sache empfinde ich als schwer. Doch nach diesem Bilderbuch war mir die Sache klar. Die Frage wäre dann was ist ich? Also:
*Ich ist nicht, was andre denken und was andre meinen
* Ich ist, was man selber meint
*Ich setzt sich aus vielen Einflüssen zusammen
*Ich ist ein Wesen, das existiert und das sich kein Etikett aufkleben lässt
Ja, so würde ich es beschreiben.
Gruß
Spirit
solamnianknightIch denke die Antwort auf diese Frage ist eine Art Reise in sich selbst.
Letzendlich denke ich sollte man versuchen sich immer wieder neu zu erkennen und versuchen sich selbst also den innersten Teil seines Wesens zu erkennen. Die Frage an sich ist darauf zentriert den innersten Kern des Wesens (wie meine Vorredner zum Teil schon gesagt haben) zu beschreiben. Die Beantwortung dieser Frage kann ein ganzes Leben dauern. Durch das Nachdenken darüber und das "Erkennen" des eigenen ich kann man denke ich viel über sich selbst lernen und der Mensch der man ist - vielleicht hilft es auch in gewissen Zeiten indenen man sich von sich selbst entfernt hat (Wenn man das so sagen kann letzendlich entfernt man sich ja tiefergreifend betrachtet nie von sich selbst weil man ja ganzheitlich ist in folge dessen gibt es nur Momente indenen andere
"Teile" der Persönlichkeit mehr betont werden...). Ich denke es ist ein wesentlicher Schritt zur "Erkenntnis" sich selbst zu kennen bzw. fortwährend danach zu streben sich selbst zu erkennen und zu kennen.
NelliMh, wahrscheinlich ist es fürs erste einfacher zu überlegen was wir nicht sind.
Also los:

Philosophisch betrachtet kann man Gegenstände (wie Stühle, Tische und Menschen) in zwei katigorien unterteilen; in Subjekte und Objekte.
Das Subjekt unterscheidet sich vom Objekt dadurch, dass es reflektierbar ist UND sich selbst reflektieren kann. Das Objekt ist ausschließlich von einem Subjekt wahrnehmbar, es besitzt kein eigenes "Ich-bewusstsein".
Sprich:
Zwei Stühle können deshalb nicht aufeinander Eifersüchtig sein, da sie nicht wissen was sie sind und das sie überhaupt sind. Wer nicht begreift, dass er selber existiert hat keine Form der Wahrnehmung.

Was uns das jetzt bringt?

Allein durch die Frage an uns selber "Wer bin ich?" können wir uns sicher sein DAS wir sind, denn wir erkennen ja an das da etwas in uns ist das wir fragen können. Wir vergleichen uns mit anderen, ordenen und sortieren Erinnerungen und bereits erlerntes, kurzum, wir reflektieren uns selber.

Wir können also mit abseluter Sicherheit sagen, dass wir keine Stühle sind :D , sondern Subjekt und damit Mensch.

Hey, das ist ein Anfang... :rolleyes:

Nelli
VolandMeine Antwort auf diese Frage lautet:

Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war.
Böses MädchenHi!
Ein Teil des ganzen- ja, das ist gut, aber bist du wirklich ein Teil des ganzen? Oder bist du der Sand im Getriebe, der das Rad des ganzen zum Knirschen und zum Stillstand bringt?
Ich für meinen Teil könnte nicht sagen, dass ich mental ein Teil des ganzen wäre. Körperlich gesehen schon: Ich werde geboren, lebe, sterbe, werde zu Erde und wieder zu etwas Neuem. Doch wie ist es mental? Der Mensch ist doch nicht Teil des Ganzen, er zerstört doch das ganze-oder hab ich da jetzt was nicht ganz begriffen?! Hilfe??
Gruß
Spirit alias Nancy
Ianusaber was, wenn der sand im getriebe selbst zur maschine gehört?
ich beantworte mir die frage nach meinem selbst recht simpel und doch allumfassend:
ich bin das resultat meiner vergangenheit!

das heißt: ich bin meine erinnerungen, ich bin meine emotionen, ich bin meine handlungen, ich bin meine gedanken, ich bin das, was nicht anders sein kann, da die vergangenheit nicht änderbar ist.

euer ianus
cocrea[COLOR=coral]Doch das Zeitlose in euch ist sich der Zeitlosigkeit des Lebens bewusst und weiß, dass das Gestern nur die Erinnerung des Heute ist und das Morgen dessen Traum. Und es weiß auch, dass das, was in euch singt und sinnt, noch immer in den Grenzen jenes ersten Augenblicks verweilt, der die Sterne in das Weltall streute. Khalil Gibran, »Der Prophet«[/COLOR]
HaevionKommt auch immer ein wenig darauf an, was man zum Frühstück hatte... ;)
Voland@ Böses Mädchen:
Die Naturkatastrophen sind auch Teil des Ganzen, da sie immer auch etwas Neues entstehen lassen. Der Mensch ist im diesem Sinn als zerstörerische Kraft auch eine Naturkatastrophe und er läßt immer wieder etwas neues entstehen. Wir schaffen immer wieder neue Lebensräume für verschiedene Parasiten und Ungeziefer.
Mental sind die Menschen auch ein Teil der Welt, weil sie uns entstehen ließ. Wir definieren uns über die Welt und anders rum.
Sogar wenn einige Menschen behaupten, sie seien nicht von dieser Welt, definieren sie die [I]andere Welt[/I], zu der sie angeblich gehören, über die Begriffe dieser Welt.
An sonsten ist dieser Spruch leider nicht von mir, sondern von Goethe. Zu diesem Thema kann man aus dem Faust immer wieder passend zitieren. ;)
Ianuskomm, sags doch laut, wir verkraften das schon:

die menschheit ist der reset-knopf der evolution!
Böses MädchenHi!
@V: Gut, da muss ich dir recht geben. Zwar weiß ich nicht ob das jetzt passt, aber ich halte mich daran, dass der Mensch das ist, was er gelernt hat zu sein, sowie das, was er aus dem gelernten gemacht hat. Also ist ein kleines Kind etwas anderes als ein Erwachsener, der schon viel mehr Erfahrung gemacht hat. Das kann ein und derselbe Mensch sein
FürstDesBlutesIch denke das das der Name das ICH definiert.
Böses MädchenHi!
@den letzten Schreiber: ?! *nix blick und sich am Kopf kratz* Kannst du das bitte genauer erklären?
Gruß
Spirit alias Nancy
Voland@Ianus
Kein Reset- Knopf, ein Teil der Evolution, und höhstwahrscheinlich, der einzige, der diesen Prozeß bewußt steuern kann, was vermutlich auch seine (die des Menschen) zerstörerische Kraft erklärt. Denn wie schon der gute Darvin gesagt hat: „Der Affe ist nicht zum Menschen geworden als er von Baum runter kletterte und einen Stock in die Hand nahm, sondern als er angefangen hat mit diesem Stock die anderen auf den Baum rauf zu jagen.“

@Böses Mädchen
Diese Ansicht scheint auf den ersten Blick einleuchtend und leicht zu vertreten zu sein, aber wie gesagt nur auf den ersten Blick, sonst ist sie sehr schwammig und sogar recht gefährlich. Mit diesem Problem haben sich schon die alten Griechen beschäftigt. Ist denn der Mensch der Produkt der Gesellschaft und somit der Produkt seiner Erziehung oder etwas mehr? (Übrigens ich habe noch keine Antwort gefunden, der ich zustimmen könnte.) Wenn der Mensch nur das ist, was er gelernt hat, kann man dann einen Menschen bestrafen z.B. für einen Mord oder Körperverletzung, wenn er in seinem Leben nur Gewalt kennengelernt hat? Oder einen Pädophilen, wenn er als Kind mißbraucht worden war (eine sehr beliebt Ausrede dieser Ungeheuer vor Gericht)? Oder ist der Mensch doch mehr als nur das Gelernte? Woher z.B. erkennen sich alle Primaten selbst im Spiegel? Das wird nicht beigebracht. Mann lernt dies zwar durch ausprobieren aber wieso nur Primaten (obwohl meiner Meinung nach das noch nicht eindeutig geklärt worden ist), aber nehmen wir mal an, nur Primaten.

@FürstDesBlutes
Heißt das, daß man der gleiche Mensch ist, wenn man den selben Namen hat?
atra_umbraKennt Ihr das Kinderbuch: "Das kleine Ich-bin-Ich"?

Darin stehen Erkenntnisse über das ICH kindgerecht zusammengefasst.

Lautet die Antwort auf die Frage "Wer bin ich?" nicht einfach nur "Ich"?

Indiziert die Antwort "Ich" nicht schon etwas Individualität?

Eine Frage, die durch ihre versuchte Beantwortung immer neue Fragen aufwirft...

atra_umbra
Böses MädchenHi!
@den letzten Schreiber: genau das versuch ich ja schon die ganze Zeit zu erklären, aber irgendwie glaubt mir keiner so recht: ich bin kein frosch, kein Vogel, aber manchmal bin ich auch kein Mensch, denn ich denke ganz anders. hast du meinen ersten Beitrag gelesen?
Gruß
Spirit
atra_umbra@ Böses Mädchen

uups, dein erster beitrag ist mir irgendwie entgangen.
aber ich stimme dir zu....
"ich bin das kleine ich bin ich!"
Böses MädchenHi!
@atra: Mach dir nix draus, das geht den meisten hier so, bin dir da auch nicht so böse deswegen. ;)
Wie gesagt mit meinen andern Beiträgen bekräftigte(oder versuchte ich es zumindest) und erläuterte ich meine Einstellung, dass jeder für sich er selbst ist. Diese Erkenntnis würde auch bedeuten, dass jeder so, wie er existiert, einmalig ist und einmalig wirkt, das es ihn so nie wieder gibt.....*vom Thema abschweif*-tschuldigung. :(
Gruß
Spirit alias Nancy
NathanaelAristoteles hat einmal einen seeeehr treffenden Satzt aufgeschrieben:
" das einzige was ich weiss ist, dass ich nichts weiss."

Carpe Noctem
cocrea[COLOR=deeppink]Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates[/COLOR]
Böses MädchenHI!
Jo, da habt ihr recht. Einen treffenderen Satz gibt es eigentlich nicht. Jaja, die Lateiner... musste ich alles mal lernen... bin vom Thema abgewichen-tschuldigung. :( aber ich denke, es gibt viele treffende Sätze zu diesem Thema und keiner ist wirklich passend, aber keiner ist auch wirklich falsch, denn im Grunde beschäftigen wir uns doch alle tief in unserem Inneren damit.
Gruß
Spirit
Sanna I.S.P.um mich auf das eigentliche thema zu beziehen ....

"ich bin das verzerrte ebenbild dessen, der ich eigentlich sein/werden wollte."

diese "definition", die wie ich zugeben muss, sehr vage ist, trage ich schon einige zeit mit mir herum; sie drückt vor allem das aus, als was ich mich sehe ....
allerdings bezieht sich das ich doch nicht nur auf den eigenen blickwinkel der person auf sich selbst, sondern auch irgendwie auf das, was andere in einen selbst projizieren(?).
wildrose"der Mensch ist das wozu er sich macht/machen lässt"
stimmt doch auch irgendwo. mal ein ganz einfaches beispiel: eure mutter will euch nen pinken pulli mit roten bommeln kaufen, entweder ihr lasst es zu, oder ihr sagt ihr, dass er euch nicht gefällt...im prinzip entascheiden wir doch selber wer oder war wir sind, oder?
cocrea[COLOR=teal]Die äußere phänomenale Welt ist die projizierte innere Welt.
Die Frage "Wer bin ich?" kann nicht von dem beantwortet werden, der sie stellt.
Om C. Parkin
[/COLOR]
FerrusIch bin so, war so, und werde immer so bleiben
cocreaIch bin, weil du bist. Ohne "Du bist" ist "Ich bin" bedeutungslos. Ohne "Ich bin" ist "Du bist" ebenso bedeutungslos. Leon Leszek Szkutnik

Du sollst werden, der du bist! Friedrich Nietzsche

Du bist ich. Buddha

Es gibt eine Vollkommenheit, tief inmitten alles Unzulänglichen.
Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Rastlosigkeit.
Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen. Das bist du.
Gautama Buddha

Du bist, was du warst; und wirst, was du tust. Buddha

Willst Du wissen, wer Du warst, so schau, wer Du bist.
Willst Du wissen, wer Du sein wirst, so schau, was Du tust. Buddha

Sei bescheiden, denn du bist aus dem gleichen Stoff wie die Erde. Sei erhaben, denn du bist aus dem gleichen Stoff wie die Sterne. Serbisches Sprichwort

Werde, was du noch nicht bist, bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden. Franz Grillparzer

Wenn du dein eigenes Selbst nicht gesehen, wenn du die Knoten in deinem Herzen nicht aufgelöst und den Schmutz in deinem Denken nicht weggespült hast, was spielt es dann wirklich für eine Rolle, ob du ein Mensch bist. Kabir, indischer Meister und Dichter, 15 Jht.

[I]Das archaische Gruppenbewusstseinsgewissen sagt: Du sollst werden, wie wir dich haben wollen.[/I]
Was sagt dein Gewissen? Du sollst werden, der du bist! Friedrich Nietzsche, »Werke in drei Bänden«, Band II, Die fröhliche Wissenschaft, München 1956

greetz, cocrea
FerrusGibt es nicht auch so etwas wie ein kollektives "ich"?

Ist es euch nicht auch schon passiert, dass ihr mit personen, mit denen ihr zusammen seid, auf einmal "verschmelzt"?
Dass man plötzlich fühlt wie der/die andere, weiß was er/sie denkt. Sich völlig eins sein. Hält dann so nen Tag, ne Stunde, ein paar minuten. Ist aber unvergessen, wenn einmal erlebt.

Kennt ihr sowas?
Schattenwesen[QUOTE]Gibt es nicht auch so etwas wie ein kollektives "ich"?Ist es euch nicht auch schon passiert, dass ihr mit personen, mit denen ihr zusammen seid, auf einmal "verschmelzt"?
Dass man plötzlich fühlt wie der/die andere, weiß was er/sie denkt. Sich völlig eins sein. Hält dann so nen Tag, ne Stunde, ein paar minuten. Ist aber unvergessen, wenn einmal erlebt.[/QUOTE]

Ja, das kenne ich. Es ist ein wunderschönes, sehr intensives Gefühl...
Man kann sich nicht näher sein.

Wer ich bin? Ich weiß es nicht. Habe vor ein paar Monaten erfahren, dass ich nicht die bin, die ich zu sein glaube. Mir angeblich selbst etwas vormache. Klingt jetzt etwas paradox, aber ich möchte darauf an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen...

Irgendwie definiert sich doch jeder, so wie die Frau, die im Koma lag, an Äußerlichkeiten.
Böses MädchenHi!
Nichts ist paradox- oder wenn du so willst- das Leben ist paradox. Das ich wird durch alles geprägt, was die umgebung widerspielgelt, allerdings bringt man auch etwas von sich aus mit, nämlich den Willen. Was man will oder nichtwill, das bestimmt man selber- oder- wie ich auch immer sage: Wille versetzt Berge. Aber nicht jeder will, was du willst- Abschweifung!- Ähm- was ich sagen wollte: Im Grunde haben wir alle recht und keiner hat recht. Also: Das Ich sind sicher auch die Anderen. Aber wir sind nicht wie die anderen, weil jeder seinen eignen Willen und andere Erfahrungen hat. damit sind die Einflüsse der umwelt sowie das Bündel gemeint, das sicherlich jeder von uns zu tragen hat. Und die "Makel", die jeder von uns in gewisser Weise hat.
Grüße
Spirit
SeperaudeWenn ich sterbe und auf einmal dann vor Gott stehe, habe ich dann Füße?:)
Es wäre falsch zu sagen ich bin ein Mensch --> In dem Moment indem ich tot bin und immernoch existiere bin ich kein Mensch mehr. Ich bin eine Seele - klar, die mal Mensch war.
Es ist unmöglich zu sagen was ich dann bin, weil ich nicht weiß was eine Seele wirklich (also biochemisch :D ) ist.
Aber im Moment bin ich eine der Möglichkeiten:
1. Entweder ein Lebewesen, dass sich durch untrennbaren Körper und Geist und Niederschlagungen der Vergangenheit in meinem Gehirn auszeichnet.
2. Oder Eine Seele in einem gottgeschaffenen Körper welche später in den - herrlichen - Himmel auffahren wird oder in die ach so schlimme Hölle
3. Oder irgendwas anderes...
:)

2. ist fast nur unlogisch begründbar aber trotzdem möglich (sollten Atheisten nie vergessen)
Ich würde mich (wäre ich zum Glauben gezwungen) für das erste
entscheiden. Es sei denn bei drittens gibts ne Kinderüberraschung

"Gesegnet seien die die nichts zu sagen haben und deshalb den Mund halten"
Ich hatte in dem Fall wohl eher wenig zu sagen :rolleyes:

Gute Nacht
TineoideaIch bin so, wie ihr mich seht.
Ich kann mich auch ganz anders sehen, als ihr mich seht.

[COLOR=indigo]Gruß, Tineoidea[/COLOR]
Böses MädchenIch bin ich. Aber es ist schwer zu erkennen, was ich bin.
EngelimRauschIch hab keine Ahnung wer ich bin!
FerrusIch bin auch wir.
halfbeees gibt immer eine antwort.wer sagt dass es keine gibt ,der will sie nur nicht wahrhaben.
cocreaDu bist ich. Buddha
x:Garrett:xDu bist das Ergebnis von dem was ich sehe... eine reine subjektive Empfindung...

Doch wenn [b]mich[/b] jemand fragen würde: "Wer bist du?" was würde ich wohl anworten..?

Ich würde mich beschreiben... nicht mein Antlitz... meinen Geist... der Körper ist nicht so wichtig...

"Wer bist du?" Ich bin ein Mensch, der fühlt, der denkt...

Ich bin ich... ich bin einmalig... doch irgendwie nur einer unter vielen... und doch anders...

Für Freunde bin ich wichtig... bin Wegweiser, Saufkumpane, Kuscheldecke, Spielgefährte...

"Wer bist du?" Ich bin das Produkt der Liebe meiner Eltern... wurde erzogen nach den Grundsätzen westlicher Ideologien... bin nun frei wie ein Vogel... und doch in einem Käfig...

"Wer bist du?" Ich bin Garrett
AshuraWer ich bin? Ich glaube, dass niemand - nicht einmal ich selbst diese Frage beantworten kann. Ich könnte es folgendermaßen versuchen: Ich bin der Spiegel dessen, was mir widerfahren ist. Ich bin das was meine Umgebung aus mir gemacht hat. Ich bin das, was ich zugelassen habe, zu werden. Ich bin, was ich noch nie gewesen bin und auch nie wieder sein werde...
LestherGuten Tag!

[QUOTE]Ich bin Ich[/QUOTE]
Finde ich nur etwas einfallslos.

Wahrscheinlich wüsste ich auch nicht, was ich antworten sollte, sollte mir jemand diese Frage stellen. Würde vielleicht sagen "Ich bin ein Mensch", aber dann kommt es: "Ich habe nicht gefragt, welcher Rasse du abstammst, sondern wer du bist."

Wie wäre es mit "ich bin ein monddonnerstägliches Grünschlee"? Also, das bin zumindest ich.
Denkt euch auch einfach aus, wer ihr seid!!!! Erfindet euch selber! Da kann dann auch keiner widersprechen.


Gruß,
L.
Böses MädchenHi!
Nun gut, ich will es versuchen: Dreht das ganze doch mal um: Ich bin wer! Nämlich ich. Und du. Rein. Unschuldig. Und doch voller Schuld. Verantwortungsvoll. Und doch verantwortungslos. Menschlich. Und doch wie ein Tier. Jeder anders. Und doch sind wir alle gleich....
Grüße
Dark Spirit
VoragIch versuchs mal von der Gegenfrage aus :wer ich nicht bin!
Ich bin nicht das, was andere seien können.
Summertaleich bin ein wesen, das geboren wurde und aus erfahrungen/erlebnissen besteht - gehalten in einem körper aus fleisch und blut...
Derrkleinejungewer bist du...
es gibt zuviele versionen von einem selbst, jeder hat ein anderes bild und keines ist falsch.
für meine mutter bin ich der sohn.
für nen kumpel bin ich ne helfende hand in schwierigkeiten und ein zeitvertreib bei langeweile.
für meine lehrer bin ich ein unterdurchschnittlicher schüler.

und was ich für mich selbst bin? das kann ich nicht beantworten.

insgesamt kann man auf die frage "wer bist du" nur antworten: ich bin alles. für einen bin ich jemand. für den nächsten bin ich jemand anders, genauso dem nächsten. ich bin für jeden anders. also sind ich.
Böses MädchenHi!
@ Derr kleine: Vielleicht bist du aber gerade NICHT so, wie andere dich sehen??? Du hast schon recht mit dem Prinzipiell, dass nichts ganz richtig ist und nichts ganz falsch ist. Aber vielleicht solltest du dir nochmal genau überlegen, was du selbst für dich bist und dass du nicht die anderen bist, sicherlich ein Teil der Anderen, aber welcher Teil entscheidest immernoch du selbst
Gruß
Dark Spirit
Born_in_Ocean[QUOTE][I]Original von Derrkleinejunge[/I]
insgesamt kann man auf die frage "wer bist du" nur antworten: ich bin alles[/QUOTE]

Ja, ich glaube, so würde ich auch antworten.
Im Moment bin ich ich, aber was ist schon ein Moment, wenn ich im Koma liege.
Wenn etwas unmenschliches, übernatürliches mit mir spricht, mich fragt?
Dann, in diesem Augenblick, komme ich mit erbärmlich vor.
So... klein.
Und was bin ich im nächsten Moment?
Mein Körper ist dann vielleicht zu Asche geworden, dann ist er ein teil der Erde, vielleicht werde ich ein Baum, ich weiß es nicht.
Doch meine Seele, die wird ewig sein.
Vielleicht würde ich auch antworten, dass ich meine Seele bin, also die Verkörperung aller meiner Gefühle, Gedanken und Werke.


Wer bin ich?
Vielleicht ist diese Frage der Sinn des Lebens, die ewige Suche....
Auch diese frau suchte dann noch...
Aber hat sie herausgefunden, wer sie ist?
ICh denke, am Ende, wenn die körperliche Existens stirbt, der Körper den geist frei gibt, weiß man, wer man ist.
Für die frau war es noch nicht so weit.
Derrkleinejunge@Böses Mädchen/Dark Spirit :

Ich bin so wie mich andere sehen...für sie...
für mich bin ich vielleicht jemand anders, aber ist das was ich für mich bin WAHR?
man kann nicht objektiv sagen wer man ist...und subjektiv gibt es unendliche vorstellungen
oscuritameiner meinung nach setzt sich das "Ich" eines jeden aus sehr verschiedenen faktoren zusammen. ich denke, dass das eigene Ich nicht in worte zu fassen ist, da es unendlich vieler worte bedürfte, es vollständig zu beschreiben. doch kann ich versuchen, es zu verallgemeinern. jede noch so unwichtig erscheinende handlung, jeder schritt, jeder gedanke ect. beschreiben das Ich. geprägt wird man selbst (oder sein Ich) durch die Umwelt. und da spielen dann wieder dinge, wie: wo man lebt, wie man lebt, wie andere ('ichs') auf einen reagieren ,... eine wichtige rolle. das "Ich" ist im ständigen wandel, da immer neue gedanken usw von innen hinzukommen und es immer weitere äußerliche einflüsse gibt/geben wird.
VampirinchenIch glaube, das Ich wird durch viele Dinge bestimmt, aber eines davon will ich jetzt mal aufgreifen. Die Erinnerung. Zwar sagen viele, die Vergangenheit ist dabei uninteressant, aber wären wir nicht ganz andere Menschen, wenn wir unsere Erinnerungen nicht hätten. Ich meine, würde ich jetzt mein Gedächtnis verlieren, wäre ich dann noch Ich? Wahrscheinlich schon, allerdings auch nicht, immerhin bestehe ich auch aus meinen Erinnerungen. Ach je, ich kann das nicht so richtig formulieren, aber was ich meine ist klargeworden, oder?
~*AngelaSacra*~ich bin ich und das ist nicht weiter zu definieren.
NathanaelSo eine leichte Frage.
Was bin ich?

Ich bin dass was ich tue

Ich bin dass was ich denke

Ich bin dass was andere in mir sehen

Ich bin dass was ich Träume

Ich bin ein Invidium
ein Einzelstück


Ich bin niemals du
auch wenn ich dir wie ein Ei dem anderen gleiche.

Denn niemals werd ich denken, handeln,träumen, sehen und fühlen so wie du!

Nath
AshuraTja Nathael, Frage falsch verstanden.

Nicht [B]was[/B] bist du?

sondern

[B]Wer[/B] bist du?

Das ist durchaus ein berechtigter Unterschied, da man ersteres ganz leicht mit biologischen Formel abtun kann. Das zweite jedoch bezieht sich auf die Person und das, was sie zu sein glaubt...
Gr. Gaulichterdas, was eine person zu sein glaubt, muss sie nicht unbedingt sein. wenn ich glaube, ich sei jung, dann ist das nur relativ gesehen so. ein 3jähriger wird sagen, ich bin alt, ein 100jähriger wird mein alter mit seinen erfahrungen und erinnerungen vergleichen und mich kategorisierend in eine schublade "jung" stecken, die andere aber in sich noch einmal in "alt" und "jung" unterteilen wollen würden. ok, das ist aber "was bin ich?".

wer bin ich also? ich bin der, für den man mich hält, zu dem man mich macht. ich bin für einen nicht-existenten objektiv-blickenden menschen die summe der ansichten der leute, die mir über den weg gelaufen sind und denen ich aufgefallen bin, ob als passant - dann bin ich eben auch ein passant - oder als baby.

das problem an der frage ist allerdings auch, dass ihre antworten sehr schnell in verruf kommen, als antworten auf "was bist du?" zu stehen. fragt man "wer ist Christinan Morgenstern?" - was würdet ihr antworten? sicherlich zählte man seine werke auf, dann sein wesen. das sind alles attribute, die ihn ausmachen. eine frage "wer ist Christian Morgenstern?" mit "Christian Morgenstern." zu beantworten, ist zwar richtig, beantwortet aber im grunde auch nur "wie ist sein name?". das macht ihn aber noch lange nicht einmalig. überhaupt frage ich mich, warum diese frage hie und da als anlass genommen wird, sich dermaßen skurrile antworten zu überlegen, die nur zum ziel haben wollen, eine abgrenzung vorzunehmen. die suche nach individualität eines jeden einzelnen schlägt hier mal wieder voll durch. und fragt euch mal, ob es individualität überhaupt gibt oder geben kann. infolge dessen dann auch die aus - ich bin ehrlich - einer simpsons-folge aufegriffe chinesise frage: "wenn ím wald ein baum fällt und keiner es hört: gibt es dann ein geräusch?" -> wenn es einen individualisten gibt und keiner ihn kennt: ist er dann individuell?

eine antwort "ich bin ich." lasse ich nicht gelten. das ist etwas, was gegeben sein muss. ich kann mir nicht das attribut "ich" verleihen, wenn ich nicht ich bin. eine sache ist, was sie ist, wenn sie ist. sonst ist sie nicht. -> übereinstimmung mit sich selbst. allerdings auch hier wieder: eine sach ist, WAS sie ist ...


folgere ich richtig, dann hat die frage nach den attributen (was) höhere priorität, beantwortet zu werden von jedem einzelnen. danke für diesen thread.

wer bin ich - immer noch
die summer meiner rollen, die ich habe. kind, engel, geschwist, freund, feind ...

grüße dunkel
gg
Nathanael@Ashura: Nein hab ich nicht. Ich habe das bewußt so gesagt.

Biologisch gesehen sind wir uns sehr ähnlich ca.95% der Gene sind gleich.

Aber im Geiste ist jdeder anders. 2 Menschen können ähnlich denken, aber nie genau gleich.

Es kann immer nur einer sagen ich bin der xyz.
Denn ohne Seele währen alle Menschen gleich, auch im Geiste.

Nur unsere Denkweise bzw unsere Seele macht uns zu dem was wir sind.

Meinst du irgendein anderes Wesen macht sich (für uns bemerkbar) Gedanken darüber was es ist oder fragt sich sonstige philosphische Dinge?

Auß diesem Grund kann ich sagen ich bin Nathanael / Ashura und du kannst dir sicher sein keinen zu finden der genauso ist wie ich /du.


Nath
FeuerschattenDie eigene Person definiert sich ausschließlich über seine Umwelt. Man kann gar kein Individuum sein. Man ist immer nur die Bezeichnung, die ein anderer einem gibt. Das Studentenwerk definiert dich als Student. Der Arbeitgeber als Arbeitnehmer. Der Vater nennt sein Gegenüber Mutter. Oder man ist in dieser Gesellschaft z.B. Maurer, Metzger, Arzt, Gelehrter. Doch alles nur Bezeichnungen, die ein anderer einem verliehen haben. Selbst der eigene Name ist nur von seinen Eltern verliehen, die Persönlichkeit und Gedanken sind das Ergebnis ständigen Einflusses durch die Umwelt. Man ist nicht selber, man ist nur das Produkt all dessen, was man aus einem gemacht hat. Der einzige eigene Wille besteht wahrscheinlich nur darin manche dieser Manipulationen zu zulassen und anderen wiederum keine so große Macht über einen einzuräumen.
Fällt irgendeinem etwas ein, was man wirklich SELBER ist?
Denn ich fühl ich hier so in einer absolut passiven Rolle.
AshuraDas stimmt durchaus. Man bekommt einiges in die Wiege gelegt und verliehen. Die Frage ist, was man imstande ist, daraus zu machen. Man bekommt ein Leben geschenkt und hat auch den freien Willen, dieses soweit zu führen, wie man sich dazu in der Lage fühlt. Wenn es einem zu viel wird, denkt man darüber nach, das Leben zu beenden. Das ist die einzig wirklich individuelle Entscheidung, der ich mir bewusst bin.
FerrusDas Ich ist die Seele. Also das Bewusstsein.

Wisst ihr, was Seele bedeutet?

"Von Meer kommend"


Die alten Germanen habens gewusst:
Alle Seelen, alle Handlungen, alles Tun und Denken ist kollektiv. Wir sind alle eingebunden in das Rad des Schicksals, voneinander getrennt durch unsere Körper, die Speichen.
Deswegen zweifle ich etwas an dem "freien Willen". Wir werden gelebt.
Böses MädchenHmm vielleicht werden wir gelebt, aber man kann doch auch "bewusst leben." Wie erklärst du dir dann das????
Außerdem merkt man doch, wenn man genau in sich hineinhorcht, ob das nun dein eigner Wille ist oder ein Anderer. Bei mir ist der Andere dann meistens der, der ein Unglück verhindern möchte
Grüße
Dark Spirit
VampirinchenIch glaube, Ich, das sind die Gefühle, und Gedanken. Vielleicht ist es auch nicht so, aber wenn mich jemand fragen würde, wer ich bin, würde ich meine Gefühle und Vorstellungen beschreiben.
Ferrus@Böses Mädchen
Wo fängt "bewusst leben" an?
Und Anderer Wille?
Du meinst das Gute oder böse mit anderen Willen, nicht?

Ähm... Wen es weiter interssiert. Mein Gedankensatz stammt aus einem Werk einer erwachten Seele -- "Rudi".
Ich habe selbst noch keine Transzendenz erlebt, aber der-- Schwebt nur so umher. Er hat mir Augen und meine Sinne wiedererweckt.....


[url]www.zurwahrheit.de[/url]



Ist ein langer Text, der es sich lohnt zu lesen, auch wenn einiges unschlüssig und etwas überdreht ist. Am besten, ihr druckt es aus.
Miika[QUOTE][i]Original geschrieben von Ferrus [/i]
[B]Die alten Germanen habens gewusst:
Alle Seelen, alle Handlungen, alles Tun und Denken ist kollektiv. Wir sind alle eingebunden in das Rad des Schicksals, voneinander getrennt durch unsere Körper, die Speichen.
Deswegen zweifle ich etwas an dem "freien Willen". Wir werden gelebt. [/B][/QUOTE]

Das klingt interessant. Obwohl ich die letzten zwei Sätze bezweifel. Nur weil wir alle "eins" sind heißt dass nicht dass unser Wille unfrei ist.

ICH ist die Gesamtheit der drei Bewusstseinsebenen (Überich, Es, Ich), des Erscheinungsbildes, die Gedanken, Konflikte usw usw..
FerrusDer Wille ist so frei, wie es dir dein schicksal gestattet. Wir leben darin. Alles ist so geplant worden, jede Zeile die ich schreibe, jede, die du liest...


Als Beweis:

Vor 5000 Jahren gab es in Indien einen Volksstamm, die Veden. Sie hatten die Fähigkeit, in die Zukunft zu schauen, was ihnen erlaubte, gewisse Lebensläufe auf Palmblättern niederzuschreiben. Gewisse Lebensläufe von ca. 500.000 Leuten, die alle diese Palmbibliotheken aufsuchen werden. Jetzt sagst du vielleicht: JA! DA GEH ICH HIN!
Aber es sind wie gesagt nicht 6 Billionen Lebensläufe (Akt. Zeitpunkt des erscheinens, bisherige Vergangenheit und Zukunft) sondern 500.000. Jene 500.000, die vorbeischauen WERDEN.
Du kannst es versuchen....

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