German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Wann stirbt ein Mensch?
SamsaraNun, ich hatte heute eine äußerst interessante Diskussion über eben dieses Thema. Ein Mensch stirbt, wenn er keine Nahrung zu sich nimmt, wenn er nicht trinkt, wenn er nicht atmet...
Der Zeitraum des eintretenden Todes verkürzt sich dabei immer mehr, darum geht es aber nicht. Stirbt der Mensch nicht auch, wenn er keine äußeren Eindrücke mehr bekommt? Lebt der Mensch davon? Was ist, wenn es keine Umwelt, kein "Äußeres" mehr um den Menschen gibt... Ist der Mensch ohne Umwelt überlebensfähig?

Was denkt ihr?
Duionvielleicht müsste man erstmal einen lebenden menschen definieren
SamsaraFür mich ist ein lebender Mensch folgendes:
Jemand, der mit beiden Beinen im Leben steht, trotz eventueller Widrigkeiten versucht, sein Leben zu meistern, jemand, der versucht, lebendig zu bleiben. Für sich und seine Umwelt...
Duionund wieso sollte so jemand sterben?
SamsaraWeil er vielleicht nicht mehr in der Lage ist, äußere Eindrücke wahrzunehmen. Weil seine Umwelt sich "auflöst"... Oder sie eventuell gar nicht existiert und dieser Mensch merkt, dass es Illusion war.
Duionja die umwelt löst sich auf aber der mensch bleibt.
ich kann dir auch sagen dass ich noch lebe nachdem ich erkannt hab das alles eine illusion war, also mach dir da mal keine sorgen
MontroseWas ist Umwelt?

Im übrigen leben Menschen, die blind oder taub sind, doch auch, obwohl für sie ihre Umwelt eingeschränkt ist.
obscurus_spesphysisches und spirituelles leben könnte man ja unterteilen .
physich : - schlagendes herz , funktionierendes hirn ( na ok bei vielen nicht mehr unbedingt notwendig ) und atmen kann.
spirituell: - schwierig zu sagen , ab wann ein mensch geistlich tot ist ( eigentlich interessanter als physisch ) . Es gibt viele menschen , die einfach vor sich hinleben und ihren geist nicht nutzen . Was ist mit liebeskummer ? wenn man sich leer und einsam fühlt. Ist man dann nichts auch geistlich tot ? Mir ist auch bekannt ( da bei uns einer mit dieser Krankheit lebt ) , dass es eine Krankheit gibt ( ka wie der name war ) , wo ein mensch auf nicht mehr lust hat ( schwer vorstellbar , diese leute haben nicht mal lust zu sterben ! ) . Kann man diese nicht auch als tot zählen ? Bitte mal das Thema etwas mehr eingrenzen .
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]Für mich ist ein lebender Mensch folgendes:
Jemand, der mit beiden Beinen im Leben steht, trotz eventueller Widrigkeiten versucht, sein Leben zu meistern, jemand, der versucht, lebendig zu bleiben. Für sich und seine Umwelt... [/B][/QUOTE]

Und was ist dann mit Depressiven, Alzheimer-kranken, pessimisten usw? Wenn sie nicht leben, sind sie dann tot, und haben sie dann auch das Recht verloren, weiter zu existieren, weil sie eh schon tot sind? Ich befinde diese Aussage für ethisch gefährlich.

Klar, es gibt noch das metaphorische "leben", aber im genau wörtlichen Sinne sehe ich das anders. Klar, Depressive, pessimisten usw haben vllt nicht soviel vom Leben, aber man kann ja nicht jedem in den Kopf kucken, und nein, ich will jetzt keine Depressiven-Diskussion führen.
obscurus_spes[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Und was ist dann mit Depressiven, Alzheimer-kranken, pessimisten usw? [/B][/QUOTE]
hm geh von einem gesunden mensch aus . Es stand nirgendwo etwas von psychischen Krankheiten . Solche Leute haben genauso ein recht auf leben , wie alle . Depressionen könnte man so gesehn als anfang eines langwierigen sterbeprozesses sehen . Meine Mutter arbeitet in einer Psychatrie und hat immer mit Depressiven , Alzheimer-kranken , pessimisten ... zu tun . Und immerwieder höre ich , dass sich wiedermal ein patient umbringt . Schonmal depressionen gehabt ? Das Gefühl der einsamkeit , das du nicht mehr leben möchtest , alles schei*e ist ? Und es gibt menschen , bei denen bleibt es nicht nur bei gedanken an z.b. tod , vielleicht fängt es an mit schneiden und irgendwann ...
Sowas kann jedem passieren und ich finde es immerwieder erschreckend , wie wenig andere menschen auf solche leute achten bzw. von ihnen notiz nehmen ( als ich in so einer phase war , gings mir noch beschissener , weil niemand von meinen freunden davon notiz genommen hat , dass es mir schlecht geht )
Bei Krankheiten wie Alzheimer , kann man eigentlich nur versuchen , dass die betroffene person so normal wie möglich leben kann. Es ist immer das gleiche , wenn irgendwo nem menschen etwas passiert , geht der großteil vorbei oder guckt nur schaulustig , helfen tun ganz wenige ...
KampfsauMan ist Tot wenn das Herz nicht mehr schlägt und keine Hirnströme mehr fließen.(Ich denke ja eher sobald das Hirn nicht mehr arbeitet ist man tot aber ich bin mir weniger darüber sicher ob man das jetzt immer zweifelsfrei messen kann.)Der Rest ist Leben,wie dieses aussieht ist eine andere Sache.Aber Tot ist man dann nicht.

Ich meine wenn man unter Leben auch glücklich sein versteht und nicht nur den Erhalt der Vitalfunktionen kann man sich streiten.
Aber für mich ist diese Auffassung zu schwammig.Denn wenn man erstmal Tot ist gibt es nicht die kleinste Chance auch nur für einen kurzen moment der verschlechterung oder verbesserung der Situation.Tot ist Stillstand.Und das kann man bei der Psyche (fast???) nie sagen.Ich kenne keinen Fall.Diese Menschen ohne Gefühle sind ja glaub ich immer noch in der Lage zu denken.Und das ist ebenfalls kein Tot,nur eine andere Form zu leben.
Trauerwesen@ obscurus_spes

ja, ok, ich denke da ist vllt auch noch eine weitere Differenzierung notwendig, ob man nun das biologische Leben nimmt, oder dieses "oh ja, ich lebe, ich spüre, wie es in meinen Adern ist" o.ä.


[QUOTE]Schonmal depressionen gehabt ? Das Gefühl der einsamkeit , das du nicht mehr leben möchtest , alles schei*e ist ? Und es gibt menschen , bei denen bleibt es nicht nur bei gedanken an z.b. tod , vielleicht fängt es an mit schneiden und irgendwann ...[/QUOTE]

Hm, schau mal ins Hospital ;) . kenne mich damit ganz gut aus. und kenne nicht nur die...
und alles a... ist atm woanders meine Signatur. naja, sonst wäre ich halt nicht drauf eingegangen, vllt, weiss nicht genau.
egal nun.

Aber demnach haben wir dann schon die Diskussion auf diese andere bedeutung eingeschränkt, oder? Also wir meinen nicht, die biologische bedeutung, sondern mehr diese rhetorische, oder?
Aber genau da denke ich, ist das alles sehr subjektiv, denn es mag bestimmt leute geben, nicht gerade Depressive, die vllt nicht mit beiden beinen auf dem boden (der realität oder wa auch immer) stehen, wie Samsare meinte, aber trotzdem so gesehen glücklich sind bzw sich als richtig lebend betrachten. Oder hab ich die hier genutzte Form von "leben" und "sterben" nun doch falsch verstanden....hm...
Aber vllt verstehe ich langsam, worauf man hinauswill, vllt geht es auch um die Differenzierung zwischen körperlichem Tod (ganz klar, Herztod bzw Hirntod), und dem geistigen, wobei man das wohl nicht genau nachvollziehen kann, was mit der seele usw passiert.
Hm, ich glaube ich bin gerade etwas zu sehr spekulativ....
White_Fang[url]http://www.net-lexikon.de/Tod.html[/url]
Samsara[QUOTE]Und was ist dann mit Depressiven, Alzheimer-kranken, pessimisten usw? Wenn sie nicht leben, sind sie dann tot, und haben sie dann auch das Recht verloren, weiter zu existieren, weil sie eh schon tot sind? Ich befinde diese Aussage für ethisch gefährlich.[/QUOTE]

Ich habe nie behauptet, dass depressive, pessimistische oder Alzheimer-kranke Menschen nicht leben...
Für mich hat jeder das Recht zu existieren, egal ob psychisch gesund oder nicht.


Und ja, ich differenziere hier zwischen physischem und psychischem Tod. Mir ist schon klar, dass Menschen sterben, wenn lebenswichtige Körperfunktionen versagen. Darum ging es in meiner Frage nicht... Vielleicht habe ich mich zu undeutlich ausgedrückt.. Meine Frage ist, kann ein Mensch, der psychisch wie physisch vollkommen gesund ist, überleben, wenn er, durch welche Umstände auch immer, keine äußeren Reize mehr wahrnimmt.

In der Diskussion fiel etwas wie: "Ein Mensch stirbt innerhalb einer Nano-Sekunde, wenn er nichts mehr von Außen bekommt."
(Eindrücke, Reize...)
ScabJa, ein Mensch kann in solch einem Zustand überleben!
Die Anhänger der Kyang-Yoga sind ein hervorragendes Beispiel für Menschen, die pyschisch sowie physisch vollkommen gesund sind. Allerdings besteht ein Unterschied: Diese Menschen "befreien" sich von ihrem Umfeld.
Durch Körperübungen und Meditation gelingt es ihnen (angeblich) sich von Leben und Tod zu lösen und in einer Ebene zwischen diesen beiden Räumen zu existieren. Diesen Zustand bezeichnen sie als eine Art der Unsterblichkeit. (Obwohl es medizinisch bewiesen ist, dass ZellenUnsterblichkeit zum heutigen Zeitpunkt durch das nicht zu beeinflussende Telomere-wiederherstellende Enzym Telomerase nicht möglich ist.)
Doch vielleicht sehen diese Menschen Unsterblichkeit im psychischem Sinne...(Ich drifte vom Thema ab...)
Wie gesagt, ich bin der festen Überzeugung, dass es einem Menschen möglich ist so zu überleben. Von welcher Beschaffenheit seine Gefühlswelt dann ist, ist eine andere Frage, die vielleicht zu bedenken wäre...
FallenFromGraceich glaube es gibt:

biologisch tot - die Zellen haben aufgehört sich zu teilen,
medizinisch tot - Gehirn, Herzschlag und Atmung funktionieren ohne äußere Hilfe nicht mehr,
seelisch tot - niemend weiß, dass es einen gegeben hat

und bestimmt noch jede Menge dazwischen...
Samsara[QUOTE]und bestimmt noch jede Menge dazwischen...[/QUOTE]
Und genau das interessiert mich bzw. eure Meinung dazu..
OLED[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]Stirbt der Mensch nicht auch, wenn er keine äußeren Eindrücke mehr bekommt? Lebt der Mensch davon? Was ist, wenn es keine Umwelt, kein "Äußeres" mehr um den Menschen gibt... Ist der Mensch ohne Umwelt überlebensfähig?

Was denkt ihr? [/B][/QUOTE]

Ich habe ein interresantes Buch über ein sehr ähnliches Thema gelesen, es heißt "die Schachnovelle", vielleicht kennt es jemand von euch.

In diesem Buch geht es um einen Mann der zur Nazizeit eingesperrt wird um Informationen aus ihn herauszuholen. Er sitz den ganzen Tag in einem fensterlosen, fast leeren Raum, bekommt jeden Tag um die selbe Uhrzeit zu essen, der Wärter spricht nicht, er ist einfach in diesem Raum ohne Beschäftigungsmöglichkeit was ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
Ein kurzes aber hochinteressantes Buch, meine ich, sehr empfehlenswehrt.
Nun hier wird einem Menschen über Monate hinweg [B]absolut[/B] keine Beschäftigung, keine Abwechslung, nichts geboten und ich kann mir sehr gut vorstellen das man durch eine derartige Tortur wahnsinnig werden kann. Daher denke ich dass der Mensch vielleicht nicht durch äußere Eindrücke lebt, diese aber für seine geistige Gesundheit unabdingbar wichtig sind. Aber ist es noch ein Leben ohne Abwechslung noch ein Leben zu nennen?
Ich denke nicht. Ich denke man würde zuerst wahnsinnig werden und bald darauf sterben.
JimmyVoiceDer Mensch stirbt jeden Tag aufs neue

Ich finde ein Satz über den nachzudenken könnte lohnend sein...weiß jetzt aber nicht von wem er ist, aber an dem ist irgendwas
Samsara[QUOTE]Der Mensch stirbt jeden Tag aufs neue[/QUOTE]
Woran stirbt er?

OLED, also über lange zeit hinweg gesehen, stirbt er Mensch daran, wenn er keine äußeren Eindrücke mehr bekommt?
Erst wahnsinnig werden... also bekommt der Mensch diese "Entwicklung" bei vollem Bewusstsein mit, kann damit aber nicht umgehen?
rosaplüschschafden Begriff "leben" muss man unterscheiden.
Einmal das physische Leben; also elektrische Impulse der Muskeln, Durchblutung aller lebenswichtigen Organe, Reizaufnahme und -verarbeitung..etc.
Und dann eben das psychische Leben: das, was einem Menschen einen Sinn fürs leben gibt; was ihn erfüllt und ihm hilft, noch einen Tag durchzustehen, freude und leid zu empfinden. Leid auch, denn ohne Leid kann man auch keine Freude empfinden, da man den Unterschied nicht kennen würde..
Man kann schließlich auch seelisch-tod sein und trotzdem physisch leben.
"Leben" heißt für mich, Gefühle und Eindrücke zu empfinden..Erfahrungen zu machen.
das nur auf den Körper zu reduzieren und vor allem auf die Nahrungsaufnahme finde ich krank..
rosaplüschschaf[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]Woran stirbt er?

OLED, also über lange zeit hinweg gesehen, stirbt er Mensch daran, wenn er keine äußeren Eindrücke mehr bekommt?
Erst wahnsinnig werden... also bekommt der Mensch diese "Entwicklung" bei vollem Bewusstsein mit, kann damit aber nicht umgehen? [/B][/QUOTE]


"Wahnsinnig sein" heißt meiner Meinung nach nicht, keine Eindrücke zu haben- im Gegenteil WAHNSINN bedeutet eine Vielzahl an Eindrücken zu haben, die nur leider die Wenigsten Leute nachvollziehen können, weil sie von ihrer Normalität abweichen und sie keine ausreichende geistige Tiefe haben, sich diese Welten zu erschließen und es vielleicht auch nicht wollen..
in einem Buch steht : "Wahnsinn ist die Unfähigkeit von Menschen, IHRE Welt den anderen begreiflich zu machen."
finde, das trifft es..ich glaube mitunter LEBEN "wahnsinnige" Menschen viel mehr als die anderen..
OLED[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]
OLED, also über lange zeit hinweg gesehen, stirbt er Mensch daran, wenn er keine äußeren Eindrücke mehr bekommt?
[/B][/QUOTE]
Ja genau so habe ich mir das vorgestellt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]
Erst wahnsinnig werden... also bekommt der Mensch diese "Entwicklung" bei vollem Bewusstsein mit, kann damit aber nicht umgehen? [/B][/QUOTE]

Hmm, ich denke er wäre schon bei Bewusstsein nur glaube ich nicht dass er mit der Entwicklung umgehen muss.
Vielleicht gewöhnt er sich langsam an die äußere Leere, vielleicht stirbt er langsam, vielleicht ist beides irgendwie dasselbe...
OLED[QUOTE][i]Original geschrieben von rosaplüschschaf [/i]
[B]"Wahnsinnig sein" heißt meiner Meinung nach nicht, keine Eindrücke zu haben- im Gegenteil WAHNSINN bedeutet eine Vielzahl an Eindrücken zu haben, die nur leider die Wenigsten Leute nachvollziehen können, weil sie von ihrer Normalität abweichen und sie keine ausreichende geistige Tiefe haben, sich diese Welten zu erschließen und es vielleicht auch nicht wollen..
[/B][/QUOTE]
Du hast mich nicht ganz verstanden denke ich. Ich setzte nicht Wahnsinn mit dem Fehlen von Eindrücken gleich sondern behauptete das man aufgrund diese Fehlens sich eine eigene Welt erschafft mit eigenen Eindrücken und so (für unsere Ansichtsweise) wahnsinnig wird.

[QUOTE][i]Original geschrieben von rosaplüschschaf [/i]
[B]
ich glaube mitunter LEBEN "wahnsinnige" Menschen viel mehr als die anderen.. [/B][/QUOTE]
Mal abgesehen davon das es viele Arten des Wahnsinns gibt...
denke ich das das nur jemand sicher sagen kann der den Wahnsinn (oder eine Form davon) bereits erlebt hat.
Todessehnsuchtmh ich denke mann ist tot wenn man ohne nachzudenken über sich und die welt lebt oder man nich einmal mehr was macht, klinisch gesehen ist man tot wenn das hirn anbstirbt nur stellt sich die frage ob wir wirklich nur mit dem hirn leben (heutzutage ist es vielleicht günstig so etwas zu behaubten wo man alles mit logischen argumenten und experimenten begründen will) aber findet die liebe im hirn statt??? ich denke nich vielleicht gibt es dinge die nich mit dem hirn zu tun haben. Vielleicht hat der mensch ja sowas wie eine seele (das dachte man seit urzeiten und heut nich mehr aber haben die leute damals nich schon in vielem recht gehabt und waren weiter als wir in manchen dingen als wir dachten???) vielleicht stirbt der mensch ja nie sondern lebt körperlos weiter auch wenn es schwer ist sich das vorzustellen.
Zum thema wahnsinn das kann negativ sein wenn man wahnsinnig ist und nix mehr kontrolliert aber vielleicht nehmen diese menschen nur mehr war als wir und sind es deshalb??? ausserdem verfügen diese leute meist über eine unglaubliche kreativität also so schlecht scheint der wahnsinn auch nich zu sein den dadurch entstehen manchmal ganz neue sichtweisen man denke an maler wie van gogh (ich glaub der war das *grübel*)
JimmyVoiceWann stirbt ein Mensch? Am Ende seines Lebens.
solitary manrein physisch würde ich sagen stirbt man wenn man hirntot ist, aber ich finde man stirbt erst wenn man vergessen wird..
Samsara[QUOTE]Am Ende seines Lebens.[/QUOTE]
Wann ist dieses Ende? Tritt es ein, wenn man klinisch tot ist, oder erst später? Oder früher?
Reborn In PainAlso ich sehe das irgendwie anders...

Auch ein Mensch mit körperlichen Einschränkungen lebt. Der tot in physischer Hinsicht ist die Einstellung der körperlichen Vital-Funktionen...

Aber ich sehe den geistigen Tod anders...
Jeder Mensch hat in sich eine bestimmte Grenze bis er geistig zerbricht, wenn zum Beispiel ein Mensch sein Leben lang schmerzen erleiden musste, ob nun körperlich oder geistig, oder beides, ist diese Grenze irgendwann erreicht. An diesem Punkt zerbricht der WILLEN des Menschen, er gibt sich selber auf und verliert seinen Lebenssinn sowie die Lust zu leben. Dies würde ich als den geistigen Tod interpretieren, wenn sich der Mensch selbst aufgibt und es für ihn keine Hoffnung mehr gibt. Der körperliche Tod ist dann nur noch die Verlängerung dieser Tragödie...

Leider Gottes habe ich schon mehrere Menschen sterben sehen, und eines hatten sie alle gemeinsam... Ein Mensch der seinen Lebenswillen verloren hat, hat leere Augen. Du siehst keine Emotionen oder Willen mehr in ihnen. Sie sind einfach nur kalt und leer... Ich finde ab diesem Zeitpunkt beginnt der Mensch zu sterben...

C`YA Reborn
SamsaraReborn, also könnte man sagen, dass ein Mensch [B]an[/B] äußeren Einflüssen sterben kann? Z.B. Schmerzen...?
hitokoriwenn sein körper aufhört zu leben dann ist der mensch tod, das wesen/die seele aber nicht unbedingt!!!
Reborn In PainWie schon gesagt sehe ich dass aus 2 Sichtweisen.

Der Mensch ist tot wenn der Körper seine Vital-Funktionen einstellt, das ist ganz klar. Die Frage nach einem Leben nach dem Tod wurde jedoch nicht gestellt.

Ich denke nur das der "geistige" Tod sehr viel früher eintreten kann als der körperliche Tod. Als Beispiel Karthäuser der durchs Gutenberg-Gymnasium lief... Irgendwie habe ich Mitleid mit ihm. Denn jeder Mensch hat eine biologische Sperre welche es ihm verbietet andere Menschen zu töten. Also frage ich mich was diesem jungen Mann angetan wurde dass er keinen anderen Ausweg mehr sah als sie und dann sich zu erschießen...

Und damit komme ich zu meiner Hauptthese... Die Mitschüler haben IHN schon sehr viel früher getötet! Nicht körperlich, sondern geistig. Sie haben seinen Willen gebrochen, seine Hoffnungen zerstört und ihm den Sinn seiner Existenz genommen... Und das ist in meinen Augen kein denkbares Leben mehr...

Denkt mal drüber nach, und bitte keine Antworten alà "Du bist doch krank so einen Massenmörder in Schutz zu nehmen...", mkay?

Ciao Reborn
OLED[QUOTE][i]Original geschrieben von Reborn In Pain [/i]
[B]
Und damit komme ich zu meiner Hauptthese... Die Mitschüler haben IHN schon sehr viel früher getötet! Nicht körperlich, sondern geistig. Sie haben seinen Willen gebrochen, seine Hoffnungen zerstört und ihm den Sinn seiner Existenz genommen... Und das ist in meinen Augen kein denkbares Leben mehr...
[/B][/QUOTE]

Hmm, ja interessante These. Aber vielleicht waren das nicht (nur) seine Mitschüler sondern auch unfaire Lehrer.

------------------------------

Alles in allem gibt es wohl definitiv 2 Arten tot zu sein; geistig oder körperlich.
Da hätte ich eine Frage: kann man geistig tot sein aber körperlich noch leben, sicher aber wie lange? Tage? Wochen? Monate? Jahre? Wann stirbt ein Mensch geistig/seelisch?
Kann man die Seele, so sie existiert, "töten"?
Reborn In PainNun da könntest du wohl recht haben...

Ich sehe solche Dinge gerne objektiv aus mehreren Betrachtungsweisen. Aber diesmal fiel es mir schwer, da ich Mobbing am eigenen Leib erfahren habe. Es ging tatsächlich soweit dass ich daran fast zerbrochen wäre, denn in dieser Situation hat man meist nur 2 Chancen. Entweder wird man agressiv (nach Ihnen oder Aussen, manche lassen ihre Aggression frei und andere lassen ihren Schmerz an sich selbst aus) und zerbricht daran, oder man verfällt in eine Trance und beginnt über sein Leben nachzudenken. Mir ist zweiteres Widerfahren und war das beste was mir in meinem Leben jemals passieren konnte. Denn nachdem ich einmal tief am Abgrund stand sehe ich Dinge anders als früher.
Soll heissen dass es auch möglich ist aus seinem seelischen Tod wieder auszubrechen, aber es ist schwer und verdammt langwierig...
Samsara[QUOTE]Denkt mal drüber nach, und bitte keine Antworten alà "Du bist doch krank so einen Massenmörder in Schutz zu nehmen...", mkay?[/QUOTE]
Wäre mir nicht in den Sinn gekommen, da auch ich eher Mitleid mit diesem jungen Mann habe, als ihn als "kranken Irren" abzustempeln. Nur habe ich mein Mitleid auf andere Weise. Ich denke, dieser Mann hat sich in gewisser Weise auch selbst umgebracht, denn wie Du sagtest, entweder man wird aggressiv, oder denkt über sein Leben nach. Er wurde aggressiv...

OLED, ich habe die Schachnovelle übrigens auch gelesen, die, soweit ich es verstanden habe, Reborns Aussage unterstützt, dass man aus seinem seelischen Tod wieder ausbrechen kann...

Ich denke schon, dass ein Mensch körperlich leben kann, auch wenn er geistig tot wäre. Doch was wäre das für ein Leben?? So ein Leben kann man, je nach "Verfassung", nicht lange aushalten. Denn der Geist/die Seele (wie auch immer) hat meines Erachtens nach einen Einfluss auf den Körper. Stirbt der Geist nun, wird der Körper es nicht mehr lange aushalten können.
Tristesse_77Ich denke, "richtiges" Leben hat etwas mit Bewusstsein zu tun. Man muss bewusst leben, um "wirklich" zu leben. Die meisten Menschen "vegetieren" nur dahin, leben ihr 08/15 leben, wie Spielfiguren auf dem Schachbrett der Zeit (so hat es mal ein Philosoph formuliert, dessen Namen ich vergessen habe). Wenn das Spiel zu Ende ist, werden die Spielfiguren wieder in das Kästchen geräumt. Das ist dann wohl der Tod. Da ich aber der Überzeugung bin, dass unser Bewusstsein/unsere Seele/unsere Energie auch nach dem Tod weiterbesteht, glaube ich, gibt es in Tod in diesem Sinne nicht wirklich. Ich versuche immer bewusst zu leben, Eindrücke zu sammeln - wie auch immer. Oben wurde treffend beschrieben, dass ja auch taube und blinde Menschen leben, auch wenn ihre Wahrnehmungen anders sind als unsere. "eingeschränkt" würde ich sie nicht nennen, nur "anders", da sie statt dessen bestimmte Wahrnehmungen intensiver haben als wir, die sehen und hören können. Der Geist muss allem offen sein, das ist für mich Leben. Und Tod ist nur, wer sich allem verschließt. Selbst an sich lebendige Menschen sind manchmal schon tot, weil sie sich verschließen...
Böses MädchenHi!
Leben und Sterben- das ist doch irgendwie wie ying und yang, oder? Zwei völlige Gegensätzlichkeiten mit dem Kern des Anderen. Leben weiß, mit einer Dunklen Seele, Sterben schwarz, mit einer hellen Seele... ähm tschuldigung, bitte köpft mich nicht gleich, wenn das jetzt nicht so zum Thema passt....:confused:
Aber irgendwie so stelle ich mir das vor- ohne Tod kein Leben. Und andersherum. Und ich denke, ob der Tod früher oder später kommt, liegt daran, wie man lebt. Je bewusster man lebt, desto wahrscheinlicher ist es, dass man länger lebt, denn Lachen ist gesund. So, hoffe das ist jetzt nicht so unverständlich wie ich denke, dass es ist....
Greetz
Spirit
metusalemIch finde ein Mensch fängt dann an zu sterben wenn er keine Freunde mehr hat, keinen Spass und nicht mehr lachen kann. Aber dieses "Sterben" kann man, wenn man selbst so stirbt, sehr genießen.
halfbeeda geb ich dir recht.außer,dass ich finde dass es keinen spaß macht...ich hab selbst das gefühl innerlich zu verbluten und es is alles andere als schön
Böses MädchenHi!
@halfbee: Dann stirbst du sicher noch nicht, sondern erst, wenn du diese Schmerzen überwunden hast, glaube mir.
Samsarametusalem, wie kann man denn dieses "Sterben" genießen?

Böses Mädchen... Man stirbt erst, nachdem die Schmerzen vorbei sind? Wieso muss sterben etwas mit Schmerz zu tun haben??
OLED[QUOTE][i]Original geschrieben von Samsara [/i]
[B]
OLED, ich habe die Schachnovelle übrigens auch gelesen, die, soweit ich es verstanden habe, Reborns Aussage unterstützt, dass man aus seinem seelischen Tod wieder ausbrechen kann...
[/B][/QUOTE]

Ja schon, aber mit betonung auf [B]kann[/B]. Doch wass passiert wenn es ein Mensch nicht schafft auszubrechen? Ich denke er stirbt.

Und falls es doch möglich ist körperlich zu leben und geistig tot zu sein (ist man dann ich einem Komaartigen Zustand?), genau Samsara, [B]was[/B] wäre das für ein Leben?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tristesse_77 [/i]
[B]
Ich denke, "richtiges" Leben hat etwas mit Bewusstsein zu tun. Man muss bewusst leben, um "wirklich" zu leben.
[/B][/QUOTE]

hmm aber man kann doch nicht immer 100%ig bewuss leben. Oder doch? Ab welchem Grenzwert fängt ein Mensch an zu sterben? Oder ist diese Grenze fließend? Brauchen manche Menschen mehr äußere Eindrücke um zu leben oder lebt ein Mensch der bewusster lebt einfach besser? Kann man auch an zuvielen außeren Eindrücken sterben?
metusalemSamsara, du musst dein Selbstmitleid geniessen, dann kann es durchaus schön sein. Regentage sind da eh am besten, dann ist alles so schön Melancholisch. Das geht aber erst wenn du schon länger depressiv bist.
halfbeehmm..aba wer das leiden genießt kann doch gar nich depressiv sein,denn depressive genießen gar nichts.so is zumindest meine erfahrung...daher finde ich auch regentage zum kotzen weil sie einen noch mehr runterziehn...naja,es sei denn manchmal ham sie was erlösendes,sowas tropisches wenns so richtig schüttet.mitten im sommer,dqas is schon cool.aba genießen würd ich das auch nich nennen,hmm.
Böses MädchenHi!
@samsara: Damit meinte ich, dass du erst sterben wirst, wenn die Wunden verheilt sind. Auf Freude kommt Schmerz, auf Schmerz kommt Freude. Das ist ein ewiger Kreislauf glaube mir, ich habe ihn schon so oft durchgemacht, dass ich zu zählen aufgehört habe. Wenn man anfängt, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu freuen, dann fängt man an, sein Leben zu akzeptieren. Ich glaube, das fehlt dir momentan noch. Denk dran: Das Leben ist ein ewiger Lehrer und wenn man genug gelernt hat, dann stirbt man.
Gruß
SPirit
Dark Artist[QUOTE]aba wer das leiden genießt kann doch gar nich depressiv sein,denn depressive genießen gar nichts[/QUOTE]


Prinzipiell hast du damit recht!
Aber genau das ist eben das Problem. Depressive wollen gar nicht wirklich genießen; im Gegenteil, sie steigern sich in negative Emotionen immer noch weiter hinein.

Das Beispiel mit dem verregneten Tag:
Trübe Stimmung, schlechte Laune.......

Aber warum auch schlechte, depressive Laune wenn die Sonne scheint ??
Böses MädchenHi!
@Dark Artist: Weil Depressive die Welt wie durch einen Vorhang warnehmen und vergessen, wie schön sie eigentlich ist. Mir selber ging es lange Zeit so, bis ich eines Tages feststellen musste, dass ich noch lebe. Ich habe eine Freundin, die hat in etwa 50 Selbstmordversuche hinter sich. Ritzt sich, will davon wegkommen. Sie ist noch nicht gestorben, genausowenig wie ich. (Hoffe, dass das jetzt nicht gelöscht wird...). Warum? Weil sie lernen musste, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Nicht nur schlechte. Das ist sehr schwer und wirklich nicht zu unterschätzen aber man kann es wirklich schaffen. Und man kann tatsächlich davon wegkommen. Aber erst, wenn man soweit ist. Und jemand, der voll zufrieden ist mit sich und der Welt, der hat entweder viel erlebt oder ist schon alt. In beiden Fällen stellt sich die Frage, warum er dann noch lebt: Nun einer muss es ja an die jüngere Generation weitergeben, dass dieselben Fehler nicht nochmal gemacht werden. So, jetzt habe ich einen Haufen geschrieben, hoffe, es ist klarer geworden, was ich mein
Bis denn
Dark Spirit
halfbee[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Artist [/i]
[B]Depressive wollen gar nicht wirklich genießen; im Gegenteil, sie steigern sich in negative Emotionen immer noch weiter hinein.
[/B][/QUOTE]

ich finde dass das auch unterschätzut wird.heutzutage macht sich v.a.die meinung breit dass depressive aus sturheit,melancholie ,selbstmitleid und aufmerksamkeitssucht so sind wie sie nunmal sind.aba man kann das nicht steuern!!wieso nur glauben so viele dass depressive sich wohl fühlen so wies ihnen geht.dass sie sich im mitleid der andren sonnen,nur "so tun als ob"und immer irgendwie beachtet werden wolln?man rutscht da so rein...merkt es gar nich richtig....und plötzlich sind deine gedanken durchtränkt von negativen,du weißt gar nicht mehr wie das geht,positiv denken...es kostet dich mehr anstrengung als du aufbringen kannst.du gibst dich selbst auf und siehst wirklich ausschließlich das negative.es gahet eben nich anders.und es hat nichts mit bequemheit zu tun.nach kurzer zeit schon is es einens jeden depressiven größter wunsch:ich will endlich wieder LEBEN!
aba irgendwann schafft man das ohne fremde hilfe nicht mehr und rutscht immer tiefer rein.
depressive WOLLN nich depressiv sein,ich finde das musste mal gesagt werden
Böses MädchenHi!
Du hast recht, halfbee, ich hoffe, dass nicht einer meiner Beiträge in eine solche Richtung ging. Weißt du, mir ging es lange Zeit ähnlich, ich hatte Selbstmordgedanken, so schlimm, dass ich mich sogar am Hals geritzt habe. Ich hab mir das Messer schon gekauft gehabt, mit dem ich mich umbringen wollte. Aber dann merkte ich, dass nicht alles in meinem Leben scheiße war (tschuldigung, falls die Ausdrucksweise nicht genehm ist....) und das ist der Punkt, weswegen ich depressiv war: Weil ich meinte, zu leben ist reine Zeitverschwendung, ich geh eh allen auf den Sack mit meinem Getue. Aber dann merke ich wieder, dass ich andere auch erfreue und dass nicht alles sinnlos und negativ war in meinem Leben. Ein Spielplatzbesuch hat in meinem Falle geholfen, mich wieder an das schöne Gefühl des kindlichen Glückes zu erinnern und festzuhalten und mit Zufriedenheit an meine Kindheit zu denken. Ich weiß, ich hör mich an wie Mutter Theresa bla bla bla. Aber ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Denkanstoß gegeben.
K-O-Dich denke ja, da das wichtigste von einem menschen seine seele ist und nicht der körper und seine umgebung. die seele wird weiterexistieren auch ohne körper.
AshuraIn so einer Lage sich etwas zu suchen, woran man sich klammern kann, ist mitunter gar nicht so einfach. Wenn man schon regelrecht verzweifelt ist, nimmt man das erstbeste, was man bekommen kann, aber das wiederum kann verhängnissvoll sein. Ich persönlich musste leider auch schon Erfahrungen in dieser Richtung sammeln. Aber ich habe im Nachhinein betrachtet niemanden gehabt, der mich hochgezogen hat. Ich kam dann irgendwann an eine Stelle, wo ich mich ernsthaft fragte: "Ist es das überhaupt noch wert?" Ich kann heute nicht mehr so genau sagen, was das Auschlag gebende war, das mich auf eine bessere Bahn gelenkt hat, aber ich denke, dass einige neue Bekanntschaften dazu beigetragen haben. Denn ab einem bestimmten Punkt kann man, auch wenn es sich die meisten nicht eingestehen wollen, nicht mehr alleine entkommen...
Böses Mädchen@Ashura: Ja, du hast schon recht. Hilfe wird benötigt. Allerdings kannst nur du allein dich glücklich machen. Das ist leider so. Deine Freunde können dir helfen, können dich hochziehen, dir zeigen dass du etwas wert bist, aber erkennen kannst es letztendlich nur du...., ich weiß wovon ich rede, ich hatte gerade einen Selbstmordversuch hinter mir, als mir irgendwann klar wurde, dass mein Leben nicht ganz so sinnlos ist, wie ich dachte....
Grüße
Dark Spirit
Ashura@Böses Mädchen: Das stimmt schon, man muss zuerst mit sich selbst ins Reine kommen, bevor man wirklich sagen kann, dass es einem gut geht. Aber es gibt hier auch wieder Ausnahmen (wo gibt es die nicht?..) - also Menschen, die ohne andere überhaupt nicht mehr lebensfähig sind. Hier frage ich mich - muss es erst soweit kommen? Natürlich sind Freunde, Bekannte, Eltern und Verwandte schön, wenn sie da sind, aber man muss auch imstande sein, allein bestehen zu können...
Böses MädchenHi!
@Ashura: Du schreibst jetzt aber letztendlich nichts anderes als das, was ich die ganze Zeit sagen wollte. Nämlich: Ja, es stimmt, dass man als Depressiver Zeit und Leute braucht, die einem helfen aber dass man letztendlich selbst und nur allein da rauskommen kann, durch Hilfe ja, aber man muss sich quasi wieder selbst entdecken, wie jemand, der lange Zeit im Koma gelegen hat und alles vergessen hat.
Grüße
Dark Spirit
Samsarametusalem, versteh ich es richtig, dass Du depressiv sein als "Sterben" ansiehst?

OLED, ja, da stimme ich Dir zu. Der Mensch stirbt, wenn er nicht ausbrechen kann, wenn er nicht imstande ist, sich selbst da wieder rauszuholen.

Wo liegt die Grenze zwischen Leben und Sterben? Wann hat der Mensch den Zeitpunkt erreicht, an dem man sagen kann "Er ist tot." ?

K-O-D, wird die Seele ewig leben? Gibt es nicht auch für sie einen Zeitpunkt, an der sie "stirbt"?

Böses Mädchen, ja, das Leben ist ein ewiger Kreislauf, das habe ich schon begriffen, aber irgendwann endet ja auch dieser... Meine Frage ist nur, ob er erst endet, wenn man körperlich stirbt oder auch schon weit früher enden kann.


[QUOTE]Kann man auch an zuvielen außeren Eindrücken sterben?[/QUOTE] Ich bin der Meinung, dass, wenn man zuviele Eindrücke hat, man mit eben diesen nicht mehr umgehen kann. Es wird einem sprichwörtlich "zuviel". Vielleicht ist es aber auch wie mit eiem vollen Glas Wasser. Schüttet man noch mehr hinein, läuft es über. Die Seele, der Geist des Menschen kann auch nur ein gewisses Pensum an Eindrücken aufnehmen.
Samsara[QUOTE]ja.[/QUOTE]
Könntest Du das eventuell etwas genauer erläutern? Wie kommst Du zu dieser Annahme?
Samsarapatra.. Gut, die Geschichte zeigt, dass man körperlich an zu vielen äußeren Eindrücken sterben kann. Sie war mit der Situation sichtlich überfordert. Doch kann auch der Geist, die Seele eines Menschen an zu vielen Eindrücken sterben?
metusalemSamsara, Du hast zum Teil recht, ich finde wenn man depressiv ist fängt man langsam an zu sterben, fast jeder Depressive denkt irgendwann an Selbstmord, aber man kann da auch wieder heraus kommen. Ich war selber lange Zeit depressiv, bins jetzt aber nicht mehr. Und es war schlimm!
Samsara[QUOTE]ich finde wenn man depressiv ist fängt man langsam an zu sterben[/QUOTE] ... weil man durch die gestörte Wahrnehmung (?) weniger (?) Eindrücke bekommt? Nun ja, an Selbstmord zu denken, heißt ja nicht, zu sterben. Oder zieht der Suizidgedanke den geistigen Tod nach sich?
metusalem@patra
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant, nur leider kapier ich ihn nicht!:p
ooAlbertnur mal so, der geist ist fähig übermässige information zu filtern... nicht um sonst kommen nur wenige prozent der eindrücke tatsächlich bei uns an und werden weiter bewertet...

dh. information durch reduktion.

wäre da snicht so würden wir schon beim blosen anblick einer landschaft umfallen, da wir überlastet wären mit den informationen...

mfg
Böses MädchenHi!
@samsara: Er endet dann, wenn du entdeckt hast, warum das Leben lebenswert ist.
Dark Spirit
metusalemahaaaaaaaa!



Scherz, ich gebs auf, du bist mir zu klug:(
ooAlbertNun ja ich hab dazu eine Meinung nur ob die in euer Raster passt ist fraglich.

Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, der menschliche Geist besteht aus Nervensträngen und deren Verkettungen. Das alles wir durch elektrische Impulse verbunden. Die biologischen zusammenhänge spar ich mir hier mal aus.

Wenn wir das wissen ist es somit nicht weiter schwierig eine Reizüberflutung zu schaffen, die das Nervenzentrum lahmlegen würde, dh. bei dem auch die Filter versagen. Das äußert sich in der Regel als Ohnmacht. Einige kennen dies vielleicht, da es oft bei emotionaler Überforderung entstehen kann.

Was dabei nur schwer erreichbar ist wäre die Tötung des Beeinflußten, warum, da hierfür eine nicht zu unterschätzende Zeit vergehen müsste in der diese Stresssituation kontinuierlich aufrecht erhalten wird, dh. Periodische Überreizung oder Punktuelle kann unser Nervensystem gut ausgleichen und es besitz hinreichend Schutzmechanismen. Oder es werden andere Maßnahmen ergriffen um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu beeinflussen (Schlafentzug). Aber wie schon erkennbar spielen diese Faktoren immer ineinander, es ist somit nicht möglich eine isolierte Betrachtung für einen speziellen Fall vor zu nehmen

Diese Methodik wird auch als Gehirnwäsche bezeichnet, wobei hier nur eine "Umprogrammierung" vorgenommen wird, die nicht die Ausschaltung der Person beinhaltet.

Dabei ist zu beachten, das die Existenz von Seele oder Geist im mythischen Sinne nicht anwendbar ist. Da wir nur, ganz formal betrachtet, ein haufen Zellen sind die durch elektrische Impulse gesteuert werden.

mfg
ooAlbertnun ja, so drastische maßnahmen hat ich nicht in erwägung gezogen wie einen blitz, schon allein durch dessen energie ist eine auslöschung mehr als wahrscheinlich.

wenn man das System noch mehr abstrahiert könnte man darauf schliessen das mit genügendgrosser energie jedes beloebige informationsmuster aufprägbar wäre ohne das System an sich zu beschädigen. aber das ist alels theorie und nur bedingt umsetzbar, selbst "gehirnwäsche" ist ein ziehmlich komplexer vorgang und dessen erfolg ist nicht garantiert...

Das gehirn ist heute das am wenigsten erforschte organ und deshalb ranken sich auch so viele mythen und halbwahrheiten um selbiges. aber die zeit wird es zeigen ob der menschliche geist nun reproduzierbar ist oder nciht.

Ich persönlich glaube das es sehr wohl möglich wäre den Geist als maschinen programm abzubilden und so unsere existenz zu synthetisieren...
Übrigens ein interessanter ansatz zur unsterblichkeit. Es wäre somit möglich ein "backup" anzufertigen und sich beliebig zu reproduzieren. desweiteren könnte man sich einen neuen körper schaffen ob nun technisch oder biologisch und diesen mit seinem geist füllen. Oder ein bestehendes system "übernehmen" in dem man den vorhandenen geist mit seinem überschreibt.

Ob das ethisch vertretbar ist oder anderweitig moralisch verwerflich ist dabei nciht zu erörtern, da in der zeit, in der diese dinge realität werden könnten, heutige wertvorstellungen keine gültigkeit haben müssen.

mfg
JyisanEin solcher wird nicht sterben, im Sinne von tot sein... Er wird sich einfach nicht entwickeln. Er wird ein stumpfsinniges Etwas. Ist wie bei kleinen Kindern. Gibst Du Ihnen im Wachstum keine Reize, bilden sich weniger Synapsen aus, das Gehirn wird nicht so ausgeprägt. Das Kind ist weniger in der Lage Gedankengänge zu begreifen als andere.
Ist der Mensch der in der "Bluebox" plötzlich sitzt aber schon erwachsen, so wird er weiter existieren. Doch er wird immer mehr abbauen (geistig). Doch sein Körper wird leben.
ooAlbertnun ja klar zu trennen sind hier mythische vorstellungen und bio-elekt. gesetzmässigkeiten...

Der geist ist nicht nur ein elektrischer impuls es ist die verbindung von materie und energie...
Es ist nur möglich einen geist ab zubilden wenn gleichsam alle neuronalen verbindungen mit simuliert werden, dh. rein nur mit elek. information hat man noch garnichts in der hand.
Weshalb auch eine trennung des bewustseins vond er biomasse nicht realisierbar ist, das schliesst ein das die vorstellung eiens astralkörpers nicht haltbar ist ...

Deshalb passiert bei beeinflussung auch die veränderung der materie, einer neuronalen verbindung und erst das hat zur folge, das andere wellenmuster erzeugt werden...

sterben oder der tod ist der zeitpunkt an dem unsere körper aufhört zu existieren, also seine funktion nicht mehr ausübt. Herbeiführbar ist das durch vielerlei dinge...

die frage nach dem ersten stellt sich garnicht da das eine ohne das andere nciht fuktioniert.

Ladungsträger in uns sind negativ deshalb hat der Mensch auch eine leicht negative "ausstrahlung", spannend ist viel mehr lade ich die haut elek. positiv auf fühlt sich der betroffene schlecht...

also, jede zelle hat einen "ausschalter", dieser wird rein chemich betätigt und nciht elektrisch, elekt. kommt es nur zum tot durch hirnschlag da es getoasted wurde... oder zum herzstillstand weil die frequenz unseren rythmus beeinflusste.

Um das nochmal etwas zusammen zu fassen:

unser geist besteht aus Zellen und den elek. Impulsen, welche die kommunikation untereinander bewerkstelligen. Deshalb ist eine trennung von materie nicht möglich.

Das hirn entscheidet und steuert, bewusste vorgänge und unterbewusste vorgänge.

Der tod an sich kann nur über chem. zusammenhänge erreicht werden, in dem die zelle veranlasst wird zu sterben. Es ist nciht möglich jemanden einen gedankenplizieren der so den tot hervorruft... möglich ist nur das man ihm sagt er solle sich umbringen und dies auch vollführt.


Das problem was nun entsteht ist die tatsache das eine Überlegung ohne wissenschaftliche grundlagen am ziel vorbeiführt, bzw. zusammenhänge falsch gedeutet werden.

mfg
AshuraDas heißt für dich "tot" ist man nur wenn man sowohl körperlich und auch geistig keine Funktion feststellen kann? Wenn ich dich damit richtig verstanden habe muss ich ein Gegenbeispiel bringen:

Wenn ich einer geistig labilen person etwas sage, was in ihr ein altes Trauma auslöst, könnte es doch sein, dass diese Person damit so überfordert ist, dass sie augenblicklich in ein Koma fällt. (Etwas unrealistisch, aber denkbar.) Damit wäre der Geist gestorben, vorrausgesetzt die Person wacht nie wieder auf - und selbst wenn - ist die geistige Verfassung nach so einem Vorfall mehr als fraglich. Jedenfalls, um es auf den Punkt zu bringen, der Körper kann durch Geräte weiter am Leben erhalten werden und lebt somit auch weiter - er hat sozusagen "den Geist überlebt".
ooAlbertin einem koma sind die höheren hirnfunktionen nicht verloren gegangen nur in einer anderen ebene... stell dir vor du träumst und der traum wird zu deiner realität... somit wirst du nciht aufwachen da es keine notwendigkeit gäbe...

wie gesagt man kann den geist gezielt beeinflussen entweder mit zerstörung des gesamt systems oder ohne...

Was möglich ist wäre die erhaltung eines körpers auf niedrigstem niveau, trotz dessen das der hirntot eingetroffen ist, für eine bestimmte zeit. Was wiederum nicht bedeutet das ein hirn einschltbar wäre nur weil man die batterieren wechselt...

wiederum wäre es denkbar das hirn als gesondertes organ an einen simulierten körper zu hängen damit wären untere und höhere funktionen wieder im einklang je nachd em wie vollständig diese simmulation ist gestalltet sich die lebenszeit.

Trotzdem ist geist nciht trennbar vom hirn oder einemmanderen materiellen medium. Überspitzt gesagt könnten batterien dann wohl auch denken :)
AshuraHier stellt sich mir aber die Frage: Was ist ein Traum? Ich meine, wenn wir von einem Traum sprechen, muss es ja irgendein Indiz dafür geben, dass es sich um einen Traum handelt. Ansonsten könnten wir ja wieder von der Realität sprechen.

Aber dass der Geist nicht vom Körper trennbar ist kann ich akzeptieren, da dem Geist ja ansonsten das "Speichermedium" fehlen würde. Was ist aber dann mit den Erzählungen einiger Leute, die behaupten durch spirituelle Konzentration den Körper verlassen zu haben und durch eine spirituellen Welt gewandert zu sein?
ooAlbertnun ja für dich als träumender gibt es formal ertsmal keinen unterschied, solange der traum bezug zu deiner realen umwelt hat... nur für den aussenstehenden ist ersichtlich ob du träumst oder wach bist...

das wirft natürlich die frage auf ob wir uns jetzt tatsächlich unterhalten oder in einem traum gefangen sind :)

also es ist immer eine frage der detailgeträue...

Menschen die dies behaupten haben für sich individuell etwas erlebt, das allgemeinhin als bewustseins erweietrnd bezeichnet wird... aber sie haben nicht wirklich ihren körper verlassen, es haben hier diverse bio-chem. reaktionen illusionen geschaffen welche den glauben an eine ausserkörperliche erfahrung entstehen lassen...

Beweisbar ist das zwar nur bedingt, jedoch der gegenbeweis ist auch ncith führbar... Das problem ist die funktionsweise des gehirnes ist noch nciht besonders gut entschlüsselt einfach aus dem grunde der komplexität, unser denkaperat lässt sich nciht so einfach abstrahieren auf ein homogenes system...

Wenn das ginge wäre es problem los möglich eine mathematische funktion zu entwickeln die exakt vorhersagen kann welche vorgäng bei diversen reizen vollzogen würden, zB. könnte man dann das eintreffen von emotionen berechnen ...

aber ob das erstrebenswert ist sei dahingestellt...

mfg
AshuraSicherlich nicht. Damit wäre ja am Ende jeder Mensch berechenbar. Und in so einer Welt könnte ich nicht leben. Mal abgesehen davon, dass es stinklangweilig wird, ist es aber auch ein wenig unheimlich zu wissen, dass mein Gegenüber ganz genau weiß, was ich im nächsten Moment, morgen, oder wann auch immer machen werde. Wobei viele Menschen an sich schon enorm berechenbar sind, was sie wie gesagt langweilig macht...
ooAlbertnun ja diese berechnbarkeit beruht mehr auf erfahrungswerten..., eine wichtige eigenschaft für uns da wir schnell einschätzen können müssen was für ein typ mensch uns gegenübersitzt...

vieles lässt sich daher auch so formalisieren, bestimmte emotionalitäten lassen sich auch bewusst herbeiführen... das ist alels eine frage dervorgehensweise...

Um mal eiens der stärksten emotionen zu betrachten, Liebe, rein wissenschaftlich betrachtet ist es ein kontrollierter vorgang der sogar gut beschreibbar ist..., dh. er wäre beliebig reproduzierbar sobald die anfangs variablen wieder stehen... Nun geb ich dir recht es verliert seine Reiz da es auf knopfdruck abrufbar wäre... jedoch ist es ind er realität doch etwas komplizierter...

Ich selber habe mir lange gedanken dazu gemacht, das einen kontinuierlichen psych. stress hervorgerufen hat... Letztendlich hab ich keine lösung mehr finden wollen und mich einfach dem hingegeben was da war, es akzeptiert und geschehen lassen... ohne es weiter zu hinterfragen.

Denn was nützt einem die Antwort auf diese Frage?

mfg
AshuraSie nützt nicht jedem etwas, aber manchen schon; sonst wäre dieser Thread hier gar nicht erst entstanden...

Aber mit dem Nachdenken hast du recht - zuviel davon führt auch zu keiner Lösung. Im Grunde verlernt man dann die Umgebung zu sehen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren...
ooAlbert@Patra: bist du rationalist?

wegen der energie... die stellt ncihts dar und kann auch für sich ncihts... sie ist flüchtig.

die energie ist nur deshalb in der batterie, weil sie durch die chem. elemente in ihr gehalten wird... also sie hat ein bezugssystem... ob sie sich nun mitteilen könnte oder nciht spielt keien rolle... fakt ist ohne materie keine energie erhaltung.

Vielelicht etwas andersd ausgedrückt der geist ist keine energie, er besteht aus den eiweis verbindungen in unserem gehirn... das es nun elek. impulse sind welche informatinen transportieren ist nur dem egschuldet, das es die effizienteste methode darstellt, von daher ist energie austauschbar, ohne das system zu verändern oder zu beeinflussen...
um die ecke gedacht könnte das gehirn auch mechanisch informatinen weiterleiten...

also der geist entsteht nicht durch die ladungsträger sondern durch die art der weietrleitung über die kanalsysteme...

vielelicht istd as am besten mit einem computer vergleichbar, es gibt mechanische und elektr. mechn, elekt, also ist die transportschicht austauschbar.

Unser zweck ist das überleben, dieser zweck wohn in allen lebewesen inne...

sterben kann vielfälltig passieren, natürlicher tod("materialermüdung", unnatürlich( gewalteinwirkung, krankheit, selbstmord, ...) ...

mfg
ooAlberthm, aber wenn du betrachtest was deine ureigenen triebe sind... nach was du strebst... dann kommst du auf erhaltung der art...

durch unsere gesellschaftlichen zwänge verwässert sichd as manchmal etwas, bzw. kann auch das ncith erfüllen dieser sache eintreten aber im allgemeinen ist das uner zweck...

Nur deshalb da unsere art so erfolgreich ist können wir uns über andere dinge gedanken machen und uns sogar über unser ur-programm hinwegsetzen... aber letztendlich kerhen wir doch wieder dahin zurück :)

Dieser fakt ist beweisbar also auch ersichtlich... deshalb gibt es keine unmengen an betrachtungssystemen...

wie bewertest du emotionen als realist? bzw. was stellen sie für dch persönlich dar?

mfg
Jesus_C.[QUOTE][i]Original geschrieben von patra [/i]
[B]
von der urknalltheorie bis zur annahme, daß all dies nur der traum eines verrückten gottes ist... [/B][/QUOTE]

wenn's auch mal dran vorbei geht: [i] ich glaube nicht an den urknall.[/i] warum auch? nur weil es einen sehr tiefen ton gibt und alles expandieren soll?
weder das eine noch das andere ist für mich nen eindeutiger beweis für den urknall (ich danke meinem physiklehrer für die milliarden rätsel, die er aufgeworfen hat und dafür, dass der kein "normales" rätsel gelüftet hat)
und für einen multiblen persönlichkeitsgespaltenen is echt krank. kann ich auch weiter ausführen, dauert aber zu lange.

zum thema tod( da gehts ja drum):
der tod eines individuums kann etliche günde haben.
die überschreitung der haltbarkeitsdatums (ganz sallop formuliert)
die vereinsamung
die fehlfunktion der psyche (punkt 2 spielt mit rein, oder punkt 3 in 2)
alles führt im letzten dazu, dass der komplexe menschliche körper die "funktion einstellt", die frage nach einer seele stellt sich meiner meinung nach nicht, da diese in die bereiche der mythologie, religion oder ähnlichen psydo-wissenschafften fällt.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur