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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Erde ohne Menschen- Paradies...?
oscuritaschon lange mache ich mir gedanken darüber, wie die welt wohl ohne menschen aussehen würde... vermutlich um einiges friedlicher. wir zerstören, morden und nehmen die ganze erde ein.
ist es wirklich gut, dass es menschen generell gibt?
hierzu habe ich auch einmal gelesen: "was wäre die erde ohne menschen?" - "das paradies". ist es wirklich so? gehören wir zu den schlimmsten aller lebewesen?
Schwarzer.Falke[QUOTE] [I] Original gesprochen von Gott[/I]
Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
[...]
Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung.

- Gen. 1, 26 - 1,30[/QUOTE]

Hey, wenn uns das Recht die Erde zu zerstören schon von höchster Stelle gegeben wurde, sollte man das doch voll ausreizen, oder?

Nein, Spaß.
Ich meine, wenn es nicht der Mensch gewesen wäre der die erde zerstört, dann eine andere Spezies.
Wenigstens können wir uns selbst noch fragen ob wir nicht irgendwas falsch machen, selbsterkentnis ist der erste Schritt zur Besserung.
skaldenblut[QUOTE]wir zerstören, morden und nehmen die ganze erde ein[/QUOTE]

Das hat jedes Lebewesen gemacht das die Erde dominiert.
Und es gibt die Erde immer noch. Und dominierende Lebewesen sterben mal aus. Ganz einfach!

Ich verneige mich

Skaldenblut
Ravenbloodwesen....
der mensch, die hässlihcste aller kreaturen...der, der sich selbst zerstört....fehlgeschlagene schöpfung
man siehe die umweltverschmutzung, tierversuche etc:...der macht gierige mensch der denkt er wär das alpha, dabei ist auch er nur ein glied, wenn nicht sogar das böseste, in der ordnung dieser welt....durch ihn ist die erde dem untergang geweiht!

......
Der BaronMal die Gegenfrage: Inwieweit haben solche Fragen, die eine typische deutsche Denktradition sind, zum Holocaust geführt?

Solange es Menschen gibt, die solche Fragen stellen, haben wir den Holocaust noch nicht überwunden. Meine Meinung.
Ravenblood"tiere sind gute menschen, und menschen böse tiere..."

der mensch hinterlässt verwüstung wo einst leben war...er hat denn sinn der selbsterhaltung verloren und ist somit dass dümmste aller lebewesen....er zerstört sich selbst und erkennt zu spät wie falsch es war....doch auch dann wird er nichts ändern, denn ihn kümmert die zukunft nicht....er will das hier und jetzt, die macht ohne verlust, den himmel ohne hölle....erst am tage des untergangs wird er erkennen wie falsch alles war...und in der letzten stunde der existenz dieser welt wird er begreifen wieviel leid er gebracht hat....das paradies ging verloren als der mensch die wildniss vergessen hat, und begann all jene tiere als seine sklaven zu sehen und ihnen leid zu tun in der annahme er habe recht dazu....mensch ist das wort für untergang ohne erkenntnis...

...
Montrose[QUOTE]"was wäre die erde ohne menschen?" - "das paradies".[/QUOTE]
Das Paradies für wen eigentlich, wenn es keine Menschen mehr gibt? Ich finde den thread albern, sorry. Achso, jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen:

- für die Hasilein, die vom Fuchs und Wolf gerissen werden.
- Für die Mausiputzileinileins, die von der Katzifatzi gefressen werden.
- von dem Antilopilopop-Kalb, das von Simka, dem Schnuffiputzi-Löwen zu Tode gehetzt werden. Und Antilopipopo-Mutti guckt zu, wie Simka ihr Kindchen frißt. Darf's noch ein bißchen Salz und Pfeffer dazu sein?

Meine Güte, ist das eine herrliche Welt ohne Menschen....? Ich sollte wirklich mal öfter Walt-Disney-Filme anschauen.

Die Welt ist grausam, mit oder ohne Menschen.
Ravenblood@Montrose

gute einstellung....nur, wieso muss das paradies den menschen gelten, haben die tiere kein recht darauf?!

und der hase der vom fuchs gefressen wird, hatte vorher weningstens noch etwas lebenswertes....als der, der in massenhaltung von menschen gemästet, ein dahinvegetieren fristet, ohne je tageslicht gesehenh zu haben....

jaja, der mensch ist schon toll oder!?....
oscuritaeines wollte ich hier noch anmerken.
ist einigen hier schon einmal der gedanke gekommen, dass paradies ein metaphorischer ausdruck ist?

im übrigen sehe ich hier noch einen 'kleinen' unterschied zwischen menschen, die sich selbst alle gegenseitig vernichten (z.B Kriege, -atomar, ...) und Tieren, die andere für ihr eigenes überleben töten.
...oder führen wir kriege, weil dies unser überleben sichert?
~*AngelaSacra*~ohne die menschen wäre die erde sicher ein wundervoller ort,auf dem dann wohl jeder gerne leben würde.
das ist natürlich ein widerspruch,da dass dann ja leider nicht mehr möglich ist.
also alles käse =)
Lacerta@Ravenblood: Bist du denn kein Mensch? Denn du redest auch von dir! Ich hoffe das ist dir klar.

@~*AngelaSacra*~: Stimmt! ;) Das war nähmlich auch mein erster Gedanke.
Ravenblood@Lacerta

doch, bin ich und somit habe ich auch das recht über meine art zu urteilen
Scientist[QUOTE][i]Original geschrieben von oscurita [/i]
[B]schon lange mache ich mir gedanken darüber, wie die welt wohl ohne menschen aussehen würde... vermutlich um einiges friedlicher. wir zerstören, morden und nehmen die ganze erde ein.
ist es wirklich gut, dass es menschen generell gibt?
hierzu habe ich auch einmal gelesen: "was wäre die erde ohne menschen?" - "das paradies". ist es wirklich so? gehören wir zu den schlimmsten aller lebewesen? [/B][/QUOTE]
Gut, nehmen wir an, wir würden aussterben, könnten also nicht mehr zerstören, morden und die ganze Erde einnehmen. Von welcher Relevanz wäre das? (Außer für unsere eigene Spezies)
Wir führen Kriege. Na und. Wir führen sie schon ein paar 100.000 Jahre und nie hat es mehr Menschen auf diesem Planeten gegeben und nie lebten sie in größerem Wohlstand. So what.
Wir töten und verdrängen andere Lebensformen. Das geschieht auf diesem Planeten seit Größenordnungen von Milliarden Jahren. Man nennt das Evolution. Es gibt kein Recht auf Leben, es ist nur durch Stärke zu erkämpfen oder durch die Gnade des Stärkeren zu erlangen. Selbst wenn wir unsere Eigene Existenz beenden sollten (was ich nicht glaube) und unseren Planeten in eine Wüste verwandeln, dann ist das allein unser Problem.
Gut oder schlecht sind Dinge nur aus unserer Sicht, aber einem Planeten ist das schlichtweg egal.(Jedenfalls ist mir nicht bekannt das Himmelskörper sich über so etwas Gedanken machen)
Ravenblood@Scientist

du meinst also das auslöschen der welt wäre nicht von bedeutung....also denkst du dass der mensch der letzte grad der evolution ist und nie eine neue art enstehen wird, die es dann aber ohne erde nie geben wird?

ausserdem ist es schon eine leistung wenn der planeten, der viel länger existiert als der mensch von letzterem in grenzenloser einfältigkeit zerstört wird, man siehe naturkatastrophen, klimakatastophen, schmellzen der polarkappen, ausrotten vieler tier- und pflanzenarten usw...

"die welt, deren stärke und macht durch die willkür des schwächeren, machtdenkenden menschen unterdrückt wird"
MontroseDie Argumentation von Scientist ist einleuchtend.

[QUOTE]du meinst also das auslöschen der welt wäre nicht von bedeutung....also denkst du dass der mensch der letzte grad der evolution ist und nie eine neue art enstehen wird, die es dann aber ohne erde nie geben wird?[/QUOTE]
Diese Darstellung widerspricht der tatsächlichen Entwicklung. In Wirklichkeit löschen die Menschen die Tier- und Pflanzenarten nicht aus, sondern vermehren ganz im Gegenteil die Vielfalt sogar. Stichwort Gentechnik. Dadurch, daß es Menschen gibt, wird es demnächst laufenden Mais, fliegende Bohnen und hellgrün leuchtende Spatzen geben. Das sind Dinge, die im ursprünglichen Schöpfungsplan so gar nicht vorgesehen waren.

Was wollt ihr Miesepeter von wegen "die Welt geht unter" eigentlich. Der Welt ging es niemals besser als heute.

[QUOTE]man siehe naturkatastrophen, klimakatastophen,[/QUOTE] Gab's schon immer. Und wenn wir mit der Erde ganz ganz zärtlich umgehen, fliegt die uns trotzdem in 5 Milliarden Jahren um die Ohen. Alles ist endlich.

Wenn jemand ein Interesse an der Welt, wie sie gerade ist, haben könnte, dann der Mensch. Soll ja alles irgendwie "echt" und schön moralisch und gut für uns ausschauen, damit wir uns so richtig wohl fühlen. Ist es natürlich längst nicht mehr; selbst in Ökomüslis ist ein Haufen Zuckerpampe drin und der eigentliche Fruchtgehalt geht gegen zero... also nur noch für die Illussion gemacht. Muß ja auch nicht alles echt sein. Kann man auch alles per Computersimulation machen. Ist eh besser als "echt".
Celefuin Moonli[QUOTE]...oder führen wir kriege, weil dies unser überleben sichert?[/QUOTE]

In gewisser Weise.
Wie hieß es in Matrix so schön? - Der Mensch ist ein Virus!
Das stimmt nur begrenzt, denn im selben Maß wie wir uns auf unsere Umwelt stürzen und uns ganz im Sinne eines Virus von Ort zu Ort leben, vernichten wir uns auch selbst und sorgen so dafür, daß eine Überbevölkerung nur sehr langsam entsteht.
Ich bin auch der Meinung, daß die Aussage wir zerstören die Welt zu sehr an allgemeine Weltanschauung gebunden ist.
Was ist die Zerstörung? Wüste, Eiswüste? Endlose Leere? Daraus hat sich doch das Leben entwickelt. Aus endlosem Meer und einem leeren Land und als die Eiszeit ausbrach, hat das alles Leben beendet? Ich denke die Evolution ist etwas, daß unsere Vorstellung übersteigt und somit sollten wir uns nicht anmaßen zu behaupten die Welt zerstören zu können.
Meiner Meinung nach ist das Größenwahn.
Was mir dennoch wichtig ist, ist dass wir sehen, dass wir vorhandenes zerstören, denn sind wir gleichgültig genug, Grausamkeit nicht vermeiden zu wollen wäre das FÜR MICH ein wichtiger Bestandteil der Menschlichkeit der verloren ginge, aber vielleciht wäre es auch nur der erste Schritt zu einer neuen Lebensform.
Für mich ist der Mensch die dominierende Rasse des Planeten, die auf eine sehr merkwürdige Weise denkt und die eine große Veränderung für die Umwelt bedeutet, nicht jedoch den Untergang des Lebens!

Und sollte es je grün leuchtende Spatzen geben - So what? Es gibt auch Fische die aussehen wie aus George Lucas Filmen und man nimmt sie nur deswegen so wenig wahr weil sie so tief ium Meer sind.
Merkwürdige Tierrassen sind interessant - Wenn wir das Werkzeug der Evolution sind? Ich würde einen gewissen Stolz fühlen.

Und wer sagt das der Spatz sich Neongrün nicht mehr wohlfühlt?
Scientist[QUOTE][i]Original geschrieben von Ravenblood [/i]
[B]@Scientist

du meinst also das auslöschen der welt wäre nicht von bedeutung....also denkst du dass der mensch der letzte grad der evolution ist und nie eine neue art enstehen wird, die es dann aber ohne erde nie geben wird?

[/B][/QUOTE]
Mit dem erstgenannten hast du Recht, mit der Einschränkung dass es natürlich für den Menschen durchaus von Bedeutung wäre.
Deine zweite Vermutung entspricht allerdings nicht meiner Denkweise.
Ob nach uns eine höher Entwickelte Spezies das Licht der Welt erblickt, darüber kann ich nichts sagen, ich halte es aber auch nicht für relevant.
Von welcher Bedeutung ist es, ob überhaupt Leben auf diesem Planeten beheimatet ist?
DarayWenn ein Mensch die Aussage macht, die Erde wäre besser dran ohne Menschen, so wird diese Aussage, dadurch, dass sie von einem Menschen gemacht wird, schlicht und ergreifend nichtig.

Weshalb? Nun, schuld daran ist ein Phänomen, dass wir als Anthropozentrismus bezeichnen. Dieser Begriff steht für eine Position, die den Menschen ins Zentrum der (in diesem Falle moralischen) Betrachtung stellt.

Weshalb ist dies nun von Bedeutung für unsere Diskussion?
Nun unser Urteil, ob es gut oder schlecht für die Erde bzw. die Biosphäre sei, wenn die Menschheit verschwinden würde, können wir nur aus einer athropozentrischen Perspektive stellen.
Wir können nicht sagen, es wäre gut für den Hasen, wenn er nicht im Käfig leben müsste, denn wir wissen schlichtweg nicht, wie es ist ein Hase zu sein. Wir können uns höchstens vorstellen, wie es ist, wenn wir ein Hase wären. Doch in diesem Fall würden wir nur unsere menschlichen Wahrnehmungen auf den Hasen übertragen. Wir wären nicht der Hase, sondern ein Mensch in Hasenform. (Zur Vertiefung dieser Problematik empfehle ich Nagel's Essay "Wie ist es eine Fledermaus zu sein?" (1974))

Deswegen ist unser Urteil an unsere menschliche Wahrnehmung und an unsere menschliche Moral geknüpft. Unser Urteil, ob eine Welt ohne Menschen besser wäre, würde also in dem Moment irrelevant, da die Frage dann lauten würde:
Wäre es aus Sicht des Menschen besser, wenn die Menschheit aussterben würde? Und das dies Frage keinen Sinn macht, sollte nun wirklich jedem einleuchten.

ps. Ihr dürft natürlich gerne weiter diskutieren. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass diese Frage philosophisch ohne jegliche Relevanz ist.
Lord of Darknes[QUOTE]Wir können uns höchstens vorstellen, wie es ist, wenn wir ein Hase wären. Doch in diesem Fall würden wir nur unsere menschlichen Wahrnehmungen auf den Hasen übertragen. Wir wären nicht der Hase, sondern ein Mensch in Hasenform[/QUOTE]
selbst wenn unser Urteil daran geknüpft ist, glaube ich das ein paar grundbedürfnisse für jedes lebewesen gibt das in etwa gleich ist, und das ist freiheit...
der mensch ist nun mal schlecht, und er erkennt es sogar, das macht ihn nur noch schlechter, weiss ein Virus das er krank macht??? nein. weiss ein Fuchs das er ein lebendes denkendes(auf seine eigene art) Wesen auslöscht??? nein er tut es weil er überleben will, der mensch.....weiss ein mensch das er leben vernichtet wenn er ein Flugzeug in ein Hochhasu fliegt?weiss ein mensch das er denkende wesen(nicht nur menschen) auslöscht wenn er bomben wirft???nein natürlich nicht, er denkt immer noch das sich vorher alle in sicherheit bringen und fliehen wie bei Walt Disney(dami die Filme hier keiner vergisst*g*) er weiss das daran keiner sterben wird....
wohl kaum er tut es aus dem vollen Bewusstsein heruas zu töten, von daher dnek ich das es angenehmer wäre zu leben wenn die gesamte Menschheit ausgerottet wäre, ich verstehte acu nicht was das mit dem Holocaust zu tun haben soll, wenn ich solche pläne hätte, die welt zu reinigen, dann fing ich bei mir selbst an und nicht bei den anderen....
MontroseDie Argumentation von Daray ist folgerichtig. Lord of Darcnes hat die Pointe nicht verstanden. So ist das halt, wenn man nur rumemotionalisiert und dabei sein Hirn ausschaltet.
Daray[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Die Argumentation von Daray ist folgerichtig. Lord of Darcnes hat die Pointe nicht verstanden. So ist das halt, wenn man nur rumemotionalisiert und dabei sein Hirn ausschaltet. [/B][/QUOTE]

Nana, mal ganz ruhig. Die Argumentation eines anderen anzugreifen ist eine Sache, aber das geht ad persona und ist nur noch beleidigend. Sowas macht ein vernünftiger Philosoph nicht (mann, das ist auch wieder widersprüchlich, da ich durch diese Aussage, auch wiederum Montrose angegriffen habe... Scheiss Logik;) )

Ich habe übrigens LoD so verstanden, dass er mein Argument zumindest teilweise verstanden hat, sich aber weigert es zu akzeptieren. Dies ist, sofern er eine Begründng liefern kann, durchaus legitim.
Daray[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord of Darknes [/i]
[B]selbst wenn unser Urteil daran geknüpft ist, glaube ich das ein paar grundbedürfnisse für jedes lebewesen gibt das in etwa gleich ist, und das ist freiheit...[/B][/QUOTE]

Wenn ich dich richtig verstanden habe, vertrittst du die Ansicht, dass wir, gerade eben weil wir nicht die Wahrnehmung einer anderen Spezies erfahren können, uns darauf beschränken müssen, unsere eigenen ethischen Werte anzuwenden.
Das macht Sinn und ist ja auch die Praxis. Allerdings macht das nur solange Sinn, wie es die Beziehung Mensch-Tier betrifft. Wir können unsere moralischen Ansprüche zum Beispiel nicht auf Tier-Tier Beziehungen ausweiten, da wir davon ausgehen, dass wir Tieren unsere Moral schlichtweg nicht vermitteln können.
Die zu Beginn gestellte Frage zielt jedoch genau auf die Eleminierung der Menschheit und somit der menschlichen Werte ab und dementsprechend reden wir nicht mehr von einer Mensch-Tier Beziehung. Menschliche Wahrnehmung und Wertung auf eine Welt ohne Menschen anzuwenden scheint doch zumindest suspekt.
Es ist unmöglich die Aussage "wenn der Mensch verschwunden ist, geht es den Tieren besser" empirisch (=anhand von Erfahrung) zu überprüfen, denn wenn das Atecedens ("wenn der Mensch verschwunden ist") erfüllt ist, dann existiert niemand mehr, der die Aussage des Consequenz ("dann geht es den Tieren besser"), auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könnte.

[QUOTE][B]der mensch ist nun mal schlecht, und er erkennt es sogar, das macht ihn nur noch schlechter, weiss ein Virus das er krank macht??? nein. weiss ein Fuchs das er ein lebendes denkendes(auf seine eigene art) Wesen auslöscht??? nein er tut es weil er überleben will, der mensch.....weiss ein mensch das er leben vernichtet wenn er ein Flugzeug in ein Hochhasu fliegt?weiss ein mensch das er denkende wesen(nicht nur menschen) auslöscht wenn er bomben wirft???nein natürlich nicht, er denkt immer noch das sich vorher alle in sicherheit bringen und fliehen wie bei Walt Disney(dami die Filme hier keiner vergisst*g*) er weiss das daran keiner sterben wird....
wohl kaum er tut es aus dem vollen Bewusstsein heruas zu töten, von daher dnek ich das es angenehmer wäre zu leben wenn die gesamte Menschheit ausgerottet wäre, ich verstehte acu nicht was das mit dem Holocaust zu tun haben soll, wenn ich solche pläne hätte, die welt zu reinigen, dann fing ich bei mir selbst an und nicht bei den anderen.... [/B][/QUOTE]

Ich bin nicht sicher, in wie weit ich dich richtig verstanden habe, da mir auch nicht ganz klar ist, was du sarkastisch und was ernst gemeint hast. Aus diesem Grund reagiere ich jetzt einfach mal auf beide Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Der Mensch tötet nicht in vollem Bewusstsein.
In diesem Fall verschwindet der Unterschied von Mensch und Tier bezüglich der Schuldfrage und man könnte die Frage folgendermassen Ausweiten: wäre es für die Welt nicht besser, wenn jegliches Leben verschwinden würde?

Möglichkeit 2: Der Mensch unterscheidet sich darin von anderen Lebewesen, dass er sich seiner (Greuel-)Taten zu einem bestimmten Grade bewusst ist.

Im Moment fällt mir nicht viel dazu ein, da ich nicht sehe, was das für eine Bedeutung hat auf das Wohl der Welt.

Falls es dir um die Schuldfrage geht, so könnte ich dir ein (wenn auch meiner Meinung nach äusserst diffuses) Argument, welches (in umgekehrter Form) aus der Tierethik stammt, entgegenhalten: Du betreibst eine weitergehende Version des Rassismus, den sogenannten Speziezismus. So wie man früher(?) verschiedene Menschen aufgrund von Eigenschaften (Rasse, Hautfarbe, Behinderungen, Geschlecht etc.) diskriminiert hat, so verlangst auch du unterschiedliche Behandlungen verschiedener Spezies aufgrund ihrer Eigenschaften (in diesem Falle: das Aufweisen eines Bewusstseins). Wenn man also Rassismus für verwerflich und moralisch falsch erachtet, dann muss man konsequenterweise auch den Speziezismus so werten.
Wie gesagt, ich halte diesen Speziezismus für ein fragliches Argument, aber ich wollte ihn dennoch niederschreiben um aufzuzeigen, dass es gar nicht so einfach ist moralisch gewissenhaft zu urteilen.
MontroseIch finde nach wie vor, daray stellt die Sache sehr gut dar.

Daß ich etwas grobschlächtiger an die Sache rangehe, hängt damit zusammen, daß ich das Thema für Zeitverschwendung halte. Es führt zu nichts.

1. Die Menschen sind nun halt mal da, so ungefähr 6 Milliarden.

2. Was hinter der Diskussion steckt: "schöne Welt ohne Menschen" kapier ich nicht. Die Liebe zur Natur und für Hasen und so weiter ist ja zunächst auch nur eine menschliche Ansicht. Ohne Menschen gäb's auch niemanden, der einen Hasen bemitleidet.
Könnte man sich ja auch mal drüber Gedanken machen, daß ohne Menschen manche Tiere früher sterben oder gar nicht erst überleben würden. Die meisten Hunde werden wohl älter als Wölfe. Aber warum sollte mich das interessieren?

3. Rumzuphilosophieren, ohne Handlungskonsequenzen zu ziehen, halte ich für nutzlos. Die Frage, ob es den Tieren nicht besser ginge ohne Menschen, halte ich deshalb für problematisch, weil man aus einem Ja eine eindeutige Handlungskonsequenz ziehen müßte. Handlungskonsequenz aus "Ohne Menschen das Paradies" wäre: bringt alle Menschen um!

4. Ich bin Mensch und habe etwas gegen 3.

Wenn hier jemand einen Plan bringen würde, wie man den Regenwald retten kann oder ähnliches ---- also irgendetwas realistisches und sinnvolles ---- okay. Aber etws konkretes kann ich hier nicht erkennen.

[QUOTE]aber das geht ad persona und ist nur noch beleidigend. Sowas macht ein vernünftiger Philosoph nicht[/QUOTE]Das macht vielleicht kein Philosoph, aber ein Mensch, der nicht ständig mit abstrusen Theorien bombardiert werden will. Es gibt auch so etwas wie verbale Umweltverschmutzung.

[QUOTE]gehören wir zu den schlimmsten aller lebewesen?[/QUOTE]Achjottchen, da machen wir uns doch gleich alle in det Hös-che. Was bringen solche Gedanken? Ist doch sinnlos.
Scientist[quote]
Es ist unmöglich die Aussage "wenn der Mensch verschwunden ist, geht es den Tieren besser" empirisch (=anhand von Erfahrung) zu überprüfen, denn wenn das Atecedens ("wenn der Mensch verschwunden ist") erfüllt ist, dann existiert niemand mehr, der die Aussage des Consequenz ("dann geht es den Tieren besser"), auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könnte.
[/quote]
Es ließe sich aber Feststellen, welchen Einfluss der Mensch auf eine bestimmte Tierpopulation hat und prognostizieren was bei einem Wegfall der Einflussnahme passieren würde. Für kleinere Zeitskalen sollten die Ergebnisse recht genau sein.
Die Frage ist natürlich, wann geht es einem Tier besser?
Soll die Zahlenmäßige Veränderung der Population ein Maßstab sein, die Qualität der Nahrung, die Größe des Lebensraums und soll man die Mehrheit der Tiere betrachten, oder nach Arten unterscheiden. Die Ratten, die in unseren Kanalisationen vorzüglich von unseren Abfällen leben, werden wohl kaum von unserem Aussterben profitieren können.
Vor allem müssten wir auch längerfristige Konsequenzen bedenken. Was ist, wenn sich eine Tierart aufgrund der neuen, für sie Vorteilhaften Bedingungen so stark vermehrt, dass sie sich oder anderen Tieren die Lebensgrundlage entzieht. Ist das jetzt gut oder schlecht. Wir wissen nicht wie ein Goldhamster oder eine Amsel über solche Dinge denkt. Es ist vermutlich sogar auszuschließen dass sie sich überhaupt mit solchen Fragen beschäftigen.

Wie sieht es aber mit den Pflanzen aus. Wir können wohl ausschließen, das Pflanzen überhaupt denken. Aber könnten sie es, wie würde wohl ein Grasshalm über eine sich ungehemmt vermehrende und frei herumlaufende Schafherde denken?
Geht es dem Planeten gut, weil es einigen Tieren gut geht, wenn es den armen Pflänzchen dafür schlecht geht?
Interessiert es das Reh, ob es vom Wolf gefressen wird, oder vom Auto angefahren? Ich weiß es nicht, ich bin kein Reh.

Als Mensch kann ich nur sagen, dass das Aussterben meiner Rasse, einschließlich mir selbst nicht meiner Vorstellung von Paradiesischen Zuständen entspricht. (Ich denke da eher an Sonne, Palmen, Meer und Cocktails frei!)
Die Position eines Tieres oder einer Pflanze oder auch die eines Granitblocks (bei den Beiden letztgenannten ist anzuzweifeln ob sie überhaupt eine Position haben) einzunehmen liegt mir nicht und erscheint mir auch nicht sinnvoll. (siehe Daray) Abgesehen davon wäre auch eine solche Position höchst Subjektiv.

Eine objektive Position könnte höchstens unser Schöpfer (unter der Vorraussetzung das es einen gibt) einnehmen. Wenn es ihn gibt, dann kann man davon ausgehen, dass er uns Menschen wohl vorgesehen hat und sein hunderttausenden von Jahren keine Anstalten macht uns wieder zu beseitigen. Er scheint die Menschheit offensichtlich nicht so negativ zu sehen.
Wenn es allerdings keinen Schöpfer gibt (was ich für wahrscheinlicher halte), dann gibt es auch keine Unabhängige Betrachtungsweise der Geschehnisse in unserem Universum und insbesondere der auf unserem Planeten.

Wenn wir also ein paar hundert Wasserstoffbomben nehmen und unseren Planeten in Weltraumschutt verwandeln, dann ist das für uns mit Sicherheit etwas unangenehm, weil wir in unserer Mehrheit doch an unserem Leben hängen, aber ob die Tat darüber hinaus irgendwie von Bedeutung ist, das ist ziemlich müßig.
Ravenblood@montrose

zitat: 2. Was hinter der Diskussion steckt: "schöne Welt ohne Menschen" kapier ich nicht. Die Liebe zur Natur und für Hasen und so weiter ist ja zunächst auch nur eine menschliche Ansicht. Ohne Menschen gäb's auch niemanden, der einen Hasen bemitleidet:

wenn keine menschen existieren würden, gäbe es auch keinen im versuchslabor gequälten hasen, der bemitleidenswert wäre!!

zitat: Wenn hier jemand einen Plan bringen würde, wie man den Regenwald retten kann oder ähnliches ---- also irgendetwas realistisches und sinnvolles ---- okay. Aber etws konkretes kann ich hier nicht erkennen. :

das aussrerben der menschheit wäre der beste plan um den regenwald zu retten, da er nur durch unserer spezies abgeholtzt und somit zerstört wird
Daray@Ravenblood: hast du die obenstehenden Posts gelesen? Wohl kaum, denn ansonsten würdest du einsehen, dass deine (im übrigen kaum begründeten) Aussagen schon lange demontiert wurden.

Bitte den Diskussionsverlauf verfolgen und nicht einfach blind posten. Bei Fragen bezüglich Verständnis und Argumentation darf man auch gerne nachfragen. Wem's peinlich ist kanns ja per PN machen.
Lord of Darknes@montrose
den Beitrag von Daray direkt über meinen vorherigen Beitrag musst ich überlesen da er sämtliche argumentationen außer Kraft setzt, wenn man es aus diesem sichtwinkel betrachtet, ich habe nur versucht meinen eigenen Blickwinkel zu verdeutlichen, der sich ein wenig von dm dort geschilderten unterscheidet
[QUOTE]Es ist unmöglich die Aussage "wenn der Mensch verschwunden ist, geht es den Tieren besser" empirisch (=anhand von Erfahrung) zu überprüfen, denn wenn das Atecedens ("wenn der Mensch verschwunden ist") erfüllt ist, dann existiert niemand mehr, der die Aussage des Consequenz ("dann geht es den Tieren besser"), auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könnte.[/QUOTE]
es geht ja auch keinen ob es den Tieren gesamt besser ginge, anhand von erfahrungen offenzulegen, auch wenn ich auch denke das es wenigstens so weit bestimmbar wäre das die tiere die bei versuchen sterben nicht mehr soviel zu leiden haben (um genaus zu sein gar nicht, dafür reicht gesunder menschenverstandt aus, um das zu merken,) außerdem da wir anhand von ökoligischen nischen feststellen können was ein Tier so braucht, können wir uns wenigstens die Grundbedürfnisse eines Tieres vorstellen(die sich von unseren ja nicht so unterscheiden) und wenn wir so weiter machen werden wri ziemlich viele dieser Nischen zerstöeren, damit die Grundbedürfnisse der tiere selbst als mensch denke ich, (was manche vieleicht für ein Fehler halten mögen)dass kein Lebewesen es mag seinen Grundbedürfnissen und seines Lebensraumes beraubt zu werden
[QUOTE]Wenn wir also ein paar hundert Wasserstoffbomben nehmen und unseren Planeten in Weltraumschutt verwandeln, dann ist das für uns mit Sicherheit etwas unangenehm, weil wir in unserer Mehrheit doch an unserem Leben hängen, aber ob die Tat darüber hinaus irgendwie von Bedeutung ist, das ist ziemlich müßig.[/QUOTE]
Es brächte nur nicht viel wenn du den namen dieses Threads gelesen hast "Erde ohne Menschen- Paradies....?" nicht Erde ohne Leben- Paradies....? dann hätte ich eindeutig mit nein geantwortet, aber so, was hat der mensch dieser Welt schon groß gebracht, und wenn du den Schöpfer schon so schön reinbringst (der meiner meinugn nach auch ein wenig unglaubwürdig ist) in der Bibel(ich wiess es gibt auch andere Schöpfer) steht schon das Gott uns aus dem Paradies vertrieb, weil wir der versuchung nachgaben, kein Tier tat das, warum auch es hatte die Freiheit, zu dem Zeitpunkt hätte Gott (wenn es denn so war) uns vernichten müssen, aber die alten gefangenen Sklaven der Babyloner hatten ja lieber einen gütigender Gott vergibt, ok, und sie brauchten einen Grund für diem Menschheit, von daher denke ich slebst sie wussren schon das wir nicht die Krone der Schöpfung sind sondern einfach nur ein gentechnishcer defekt, mutierte affen, leider denkende mutierte affen, so fingen wir dann an alles um uns zu zerstören, zu vernichten, verkrüppeln und zu quälen, mal gucken was dann passiert, das ist die erbsünde, und weil und solange es diese gibt denke ich das ein leben ohne menschen angenehmer wäre...
ScientistDunkler Lord, du hast mich nicht verstanden.
Zum einen habe ich von einem Schöpfer gesprochen, also einer Person, einem Wesen oder einem Prinzip, das das Universum und alles Leben in ihm wie der Name schon sagt erschaffen hat. Vom christlichen Gott, von Allah, oder von anderen Gottheiten der Religionen dieser Welt habe ich überhaupt nie gesprochen.

Das Beispiel mit den Wasserstoff Bomben, sollte verdeutlichen, das selbst eine so extreme Handlung wie die Auslöschung allen Lebens für uns Menschen von Bedeutung ist, es ansonsten aber ziemlich müßig ist sich über weitergehendes Gedanken zu machen. Eine übergeordnete Bedeutung ginbt es nur, wenn es einen Schöpfer gibt.
Aufgrund der menschlichen Existenz ist die Erde definitiv anders, als sie es ohne wäre, aber egal was wir auch tun, wie schlimm wir uns in unseren eigenen Augen auch verhalten mögen, es spielt keine Rolle.
Folglich ist es aus auch ziemlich sinnlos zu behaupten, die Erde wäre ohne Menschen besser dran. Sie wäre anders, aber mehr kann darüber nicht gesagt werden.
MontroseVöllig irrelvant.
Wenn Du was für die Welt tun willst, schalt den Rechner aus und geh zum Bund für Naturschutz.
Dein Rechner verbraucht einen Haufen Strom, das Gehäuse besteht aus einem Haufen Giftstoffe. Bevor Du bei der Menschheit anfängst, fang erst mal bei Dir selbst an.
Der Bund für Naturschutz und andere Organisationen können Dich anleiten, etwas sinnvolles zu tun.

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