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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Gott:Wahrheit,Lüge oder doch eine Art Halbwahrheit?
AsmodisDa ich einige Themen bezüglich den germanischen Göttern, dem katholischen Gott etc. in den letzten Tagen gesehen habe, möchte ich hier noch einmal zu einer Diskussion aufrufen. Was denkt ihr? Gibt es diesen Gott oder diese Götter wirklich, als eine höhere unsichtbare Macht oder sind sie Teile unserers Ichs? Vielleicht sind sie ja ein Teil unserer Gehirns, unserer "Seele" über die wir im bewussten Denken keine Kontrolle haben.

Ich persönlich vertrete diese Meinung:

Natürlich gibt es nicht den personifizierten "Gott". Gott ist ein Synonym für alles unbeschreibliche, unbegreifliche und unerreichbare. Er oder besser gesagt "Es" schenkt einem Mut in deiner schwersten Stunde, es verzeiht dir deine schlimmste Tat(da es "Es" physisch nicht exestiert,kann "Es" ja auch nicht beschuldigen ;) ). Wenn etwas unglaublich gutes passiert ist: Bsp. ein Krebs- o. Aidskranker steht kurz vor der Schwelle und betet wie wild zu Gott. Er fühlt sich dadurch erleichtert, gestärkt und glaubt das ihm geholfen wird, aber im Grunde genommen hilft er sich selbst. Anders herum können wir alles auf Gott schieben, wenn wir in eine große Misere geraten sind. "Wieso hat er mir nicht geholfen? Wieso hat er mich allein gelassen?" Wir können unsern ganzen Hass gegen ihn hetzen. Uns an ihm "ausheulen", wie wenn wir gegen eine Wand schlagen. Er wird immer verzeihen....
Meiner Meinung nach ist Religion bzw. Gott die genialste Erfindung neben dem Internet.

Nun möchte ich noch eben auf ein paar Links verweisen und dann seit ihr dran.
[url]http://www.deutscheheidnischefront.de/asatru.htm[/url]
[url]http://www.deutscheheidnischefront.de/asatru2.htm[/url]

btw: Sry. Ich denke diese Diskussion habt ihr schon oft im Netz und in der Realität gehabt, also schreibt nur wenn ihr auch wirklich was sinnvolles zum Thema schreiben wollt.
Hiddn Roseich glaube, gott ist aus unserer fantasie entsprungen. wie du schon sagtest. man brauchte einfach jemanden, der immer an deiner seite ist, dir verzeiht, bla, bla, bla. er bzw. es kann einen menschen nicht vertreten, deshalb wurde er auch "ausgedacht". Der glaube bestärkt uns, in allem was wir tun. Deshalb git es doch auch den spruch "Was man fest will, wird wahr" (viell. errinerst du dich....) wenn ich fest den willen hab in einer nächsten arbeit ne 2 zu schreiben, übe ichauch automatisch mehr, zeige mehr willenskraft und SICHERHEIT.

Liebe Grüße
Hiddn Rose


PS: ich hoff, das war sinnvoll genug:)
Schattenwesen1Ich denke Gott oder Götter sind eine Art Massen Suggestion. Die Menschen brauchen jemanden oder etwas das sie für alles schuldig machen können für das was sie nicht verstehen oder was sie zu Komplex finden. Beispielsweise die Welterschaffung was war da vor? Und da es bis heute auch noch keine Antwort darauf gibt war es ein Gott. Aber auch alltägliche Situationen wie z.B. passiert etwas "gutes" war es der Christen Gott oder Allah oder sonst irgendjemand/-etwas. Ist etwas schlechtes/ böses passiert war es Satan, der Teufel o.ä. In der hinsicht machen diese es sich zu leicht ganz nach den Schema er ist nur gutmütig und der ist nur böse. Nun ich bin Atheist und finde es gut so.


P.S. Sinnvoll genug? Hoffe ich doch.;)
NachdenklicherIch denke schon, daß es eine Kraft oder Macht gibt, die den Dingen irgendwie die Richtung zeigt. Nur denke ich, man sollte sich diese nicht personifiziert vorstellen, sondern eher als Summe aller Dinge, die Welt um uns bürgt. Kurzum: Die Natur b.z.w. das Universum. Weshalb ich ja auch Diskusionen wie "Wer ist der wahre Gott?", unpassend finde. Denn machen wir uns nichts vor, stirbt ein Mensch, ist seine Konfession egal. In diesem Moment sind wir alle gleich. Glaube dient meiner Meinung nach nur dazu, mit solchen Dingen besser klar zu kommen, und Halt im Leben zu finden....
skaldenblutUnd wer haucht die Seele in das Fleisch eines Säuglings? Wer lässt die Natur z.B. jetzt gerade wieder neu erstehn? Und wer nimmt alles Leben wieder? Wer führt Menschen zusammen und trennt sie wieder? Zufall?????
Wenn man diese Macht, die ich nicht als Richter oder Retter ansehe, Gott nennen will, so glaube ich an ihn.

Dunkler Gruß

Skaldenblut
Hiddn Roseschön, eine art macht, kraft,....verständlich, aber ich werde diese macht nicht vermenschlichen, dass ich sagen kann, "er ist mein freund."

Liebe Grüße
Hiddn Rose
TolkienAlbert Einstein hat einmal gesagt: Wenn es großer Intelligenz bedarf, um die Ordnung in der Natur zu erforschen, wie groß muss dann erst die Intelligenz gewesen sein, die diese Ordnung in die Natur hineingelegt hat.

Wenn Intelligenz, dann Person.

Wenn Gott ist, dann ist er Person. Das personale Sein steht höher als das apersonale.
Anaximander[quote]Albert Einstein hat einmal gesagt: Wenn es großer Intelligenz bedarf, um die Ordnung in der Natur zu erforschen, wie groß muss dann erst die Intelligenz gewesen sein, die diese Ordnung in die Natur hineingelegt hat.[/quote]
Bei allem Respekt vor Albert Einstein - aber das ist ein typisches Non-Sequitur-Argument. Zu Deutsch: Es folgt nicht!

Nur weil Intelligenz nötig ist, um die Naturgesetze zu erforschen (denn Forschen ist nun mal ein [b]Bewußt-Machen[/b] von Etwas und impliziert damit zwangsläufig Intelligenz) folgt daraus nicht, dass die Naturgesetze auch von einer Intelligenz geschaffen wurden. Die Naturgesetze könnten ebenso gut einfach existieren, ohne höhere Ursache, ohne Ursprung.

Denn es spricht nicht mehr dafür, dass Gott "einfach da" war, als , dass die unpersönlichen Naturgesetze "einfach da" waren.
Irgendetwas muss existieren/existiert haben, das keine höhere Ursache mehr hat/hatte. Und dieses Etwas könnte ebenso gut Gott, wie auch das Universum selbst sein (oder etwas ganz anderes).
Allerdings wissen wir, dass das Universum existiert - für die Existenz eines Gottes oder sonstige übernatürliche Entitäten spricht rein gar nichts. Daher sehe ich keinen Grund, an einen Gott zu glauben.
TolkienIch grüße Anaximander, den großen Philosophen, der als erster den philosophischen Begriff des "Kosmos"geprägt hat;-)

Die Wissenschaft (die Naturwissenschaft genau so wie die Philosophie) lebt von der Frage nach dem Grund. Diese Frage nach dem Grund angesichts des Ganzen des Kosmos nicht zu stellen, käme einem willkürlichen Abbruch des wissenschaftlichen Fragens gleich. Da das Prinzip vom Grund (banal ausgedrückt: von nichts kommt nichts) sich in der Wissenschaft bewährt hat, liegt die Beweislast bei dem, der es, angewandt auf das Ganze des Kosmos, leugnet. Bei Anerkennung des Prinzips vom Grund aber ist die Folgerung Einsteins zwingend.

Man kommt dann zu einem Gottesbegriff, der das Sein einschließt. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass man genau so gut behaupten könne, die Naturgesetze seien einfach da, wie auch, Gott sei einfach da. Der Gott, auf den man durch schlussfolgerndes Denken gelangt, ist ein Wesen, das mit dem Sein zusammenfällt, das notwendigerweise existiert. Bei jedem anderen Seienden kann ist das Sein vom Wesen trennbar, es ist kontingent. Die Frage nach dem Grund des Ganzen dagegen führt zu einem nicht kontingenten Sein.
rochusFrei nach Terry Pratchet, "Einfach göttlich": Götter existieren, sobald man an sie glaubt. Die Frage ist jetzt natürlich noch, ob nur in den Köpfen derer, die an sie glauben oder ob sie eine Art Metawesen sind, erschaffen durch den Gedankenfluss der Menschen (mithilfe der Quantentheorie wäre ja möglich, dass sich Gedanken auch an einer anderen Stelle ausserhalb des Hirns wiederfinden und wenn jetzt tausende Leute das selbe denken, verlagert an einen Punkt ergibt sich ein Gebilde.. blabla.. nur Quark was ich heute schreib!)
Anaximander@Tolkien: Da hast du aber tief in der theistischen Mottenkiste wühlen müssen, gell? ;)

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem Kontingenzbeweis nie ernsthaft befasst habe. Wenn ich die nächsten Tage Zeit finde, werde ich das mal ausführlich nachholen.

Aber schon auf den ersten Blick scheint er mir sehr wackelig konstruiert und gestützt auf unzureichend belegte Grundannahmen. Man merkt Aquin und co. eben doch an, dass sie keine unvoreingenommene Wahrheitssuche betrieben haben, sondern nur das, was sie von vornherein blind glaubten, mit abstrakten Wortgebilden stützen wollten.

Und wie immer, wenn mit endgültig losgelöst-abstrakten, metaphysischen Begriffen spekuliert und jongliert wird, habe ich den Eindruck, dass man ebenso ein Ungetüm für die gegenteilige Position formen könnte...

Aber mehr dazu demnächst. :)
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i]
[B]@Tolkien: Da hast du aber tief in der theistischen Mottenkiste wühlen müssen, gell? ;)

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem Kontingenzbeweis nie ernsthaft befasst habe. Wenn ich die nächsten Tage Zeit finde, werde ich das mal ausführlich nachholen.

Aber schon auf den ersten Blick scheint er mir sehr wackelig konstruiert und gestützt auf unzureichend belegte Grundannahmen. Man merkt Aquin und co. eben doch an, dass sie keine unvoreingenommene Wahrheitssuche betrieben haben, sondern nur das, was sie von vornherein blind glaubten, mit abstrakten Wortgebilden stützen wollten.

Und wie immer, wenn mit endgültig losgelöst-abstrakten, metaphysischen Begriffen spekuliert und jongliert wird, habe ich den Eindruck, dass man ebenso ein Ungetüm für die gegenteilige Position formen könnte... [/QUOTE]

Na, da wäre ich mit dem Urteilen mal ein wenig vorsichtiger... Bevor man einen philosophischen Gedankengang [I]kritisiert[/I], sollte man ihn zunächst einmal zu [I]verstehen[/I] suchen. Das geht nicht, ohne sich die Mühe zu machen, sich mit der entsprechenden Begrifflichkeit vertraut zu machen. Das gilt für jede Philosophie: Kant hat eine andere Sprache als Heidegger, Wittgenstein eine andere als Husserl usw. Wenn man nicht zuerst versucht, die Begriffe und das damit Gemeinte nachzuvollziehen, kommt einem das leicht von außen so vor, als ob bloß mit Begriffen jongliert würde. Glaube mir: Thomas von Aquin hat das, was er geschrieben hat, tiefer durchdacht, als es für dich offensichtlich den Anschein hat. Noch mehr gilt das IMHO für Anselm von Canterbury. Und der Ausdruck "Prinzip vom zureichenden Grund" stammt übrigens von Leibniz (mit dem ich aber nicht allzuviel am Hut habe).
Ich freue mich auf Deine Antwort ;)
MictianMhm,

ich bin der einfachen Meinung, dass [i]der Mensch sich seinen Gott schaft, nicht sein Gott ihn![/i]

Deshalb würde ich sagen, das, wenn wir Beten uns doch eigentlich selbst anbeten. - weshalb ich das auch unterlasse - Wer Spass dran hat und wem es hilft, bitte. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge ;)

Ich denke Gott ist nur ein Erklärungsversuch, der frühen Menschen für die Enstehung der Erde und des Lebens. Und noch heute wird Gott herangezogen sobald man sich Etwas nicht erklären kann oder über Etwas im Ungewissen ist.

Außerdem mag ich den Gedanken nicht, das jemand die "Fäden" in der Hand hält und über mein "Schicksal", wenn es sowas denn geben mag, bestimmt.


so far, hoffe war sinnvol.

greetz all
Asmodiswomit wir wieder bei der frage angelangt wären: was war eher da, das huhn oder das ei?

das führt mich zu dem schluss, dass gott(wie schon vor mir gesagt wurde) eine erfindung des menschen um eine provisorische antwort auf das "wieso?" zu entstehung der welt zu haben. die menschheit erschuf sich einen gott um auch in haltlosen situationen halt finden zu können und sich nicht alleine fühlen zu müssen. genau so wie in diesem film, in dem tom hanks auf dieser insel strandet und mit einem ball redet um nicht durch zu drehen. :)

ich bedanke mich für eure antworten,
asmodis
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Asmodis [/i]
[B]womit wir wieder bei der frage angelangt wären: was war eher da, das huhn oder das ei?

das führt mich zu dem schluss, dass gott(wie schon vor mir gesagt wurde) eine erfindung des menschen um eine provisorische antwort auf das "wieso?" zu entstehung der welt zu haben.[/QUOTE]

Was führt dich dazu? Argumente für diese These habe ich in diesem Thread noch keine gelesen, ebensowenig den Versuch einer Widerlegung der Argumente für die Gegenthese.
FayveDiese Frage bringt nichts.(ob und warum und das es einen Gott gibt?)
Weil sowieso niemand von seinem Standpunkt abweichen wird.
Dies hier ist eine Diskussion mit fertigen Meinungen.
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Fayve [/i]
[B]Diese Frage bringt nichts.(ob und warum und das es einen Gott gibt?)
Weil sowieso niemand von seinem Standpunkt abweichen wird.
Dies hier ist eine Diskussion mit fertigen Meinungen. [/B][/QUOTE]

Wenn du alle Teilnehmer dieses Forums kennst, will ich dir gerne glauben. Aber ich für meinen Teil gehe lieber vorurteilslos in dieses Forum hinein (bin ja erst seit einigen Tagen dabei). Dass jemand aufgrund irgendwelcher Posts seine grundlegenden Anschauungen ändern wird, ist ja sowieso nicht zu erwarten. Aber mir macht es Spass, eigene Thesen zu prüfen, welche Gegenargumente sie aushalten, und dann vielleicht doch in dem einen oder anderen Fall hinzuzulernen. Wenn man nicht argumentieren will, sollte man sich fragen, ob der "Platz der Philosophen" das richtige Forum ist, in dem man postet. Finde ich.
Mictian[quote][i]Original geschrieben von Tolkien[/i]

Was führt dich dazu? Argumente für diese These habe ich in diesem Thread noch keine gelesen, ebensowenig den Versuch einer Widerlegung der Argumente für die Gegenthese.[/quote]

Ich würd sagen da kann man auch keien Argumente für geben. Ob nun eine höhere Macht alles hat enstehen lassen, ob alles "reiner Zufall" war oder eine natürliche "Kettenreaktion phisykalischer, chemischer und biologischer Reaktionen" für die Enstehung des Universums und des Lebens verantwortlich war, ist reine Spekulation und eine Frage der eigenen Überzeugung.



Zu Tolkien's letzem Post:

Genau das ist der Anreiz! Das und ganz einfach das Interesse, Neues zu entdecken, neue Erfahrungen zu machen und andere Perspektiven kennen zu lernen.
Augustinus[QUOTE][i]Original geschrieben von Mictian [/i]
[B]Mhm,

ich bin der einfachen Meinung, dass [i]der Mensch sich seinen Gott schaft, nicht sein Gott ihn![/i]

Deshalb würde ich sagen, das, wenn wir Beten uns doch eigentlich selbst anbeten. - weshalb ich das auch unterlasse - Wer Spass dran hat und wem es hilft, bitte. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge ;)

Ich denke Gott ist nur ein Erklärungsversuch, der frühen Menschen für die Enstehung der Erde und des Lebens. Und noch heute wird Gott herangezogen sobald man sich Etwas nicht erklären kann oder über Etwas im Ungewissen ist.[/quote]
Das habe ich, als ich noch (glühender) Atheist war, auch immer gedacht - bis ich selbst erleben durfte, daß man Gott persönlich begegnen kann. Diese ganzen philosophischen Analysen über die Existenz Gottes oder seine Widerlegung bringen doch letzten Endes überhaupt nichts, wenn man nicht eine Erfahrung macht, die das eigene Leben betrifft.

Lies mal den Artikel über die Gottesbegegnungen des Schriftstellers Paul Claudel ([URL]http://www.zum.de/Faecher/kR/BW/bibellit/texte/t119.htm[/URL]) oder von Hellmut Laun ([URL]http://www.kirchen.net/bischof/laun/texte/LAUN-Alles.doc[/URL])).

Ähnlich ging es dem französischen Publizisten André Frossard, dem Sohn des ersten Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Frankreichs), der als Atheist zufällig in eine Kirche ging und dort eine so intensive Gottesbegegnung hatte, daß er nie mehr am Christentum zu zweifeln vermochte ([URL]http://www.kath.net/detail.php?id=5826[/URL]). Jahrzehnte später schrieb er darüber einen Bestseller unter dem Titel "Gott existiert, ich bin ihm begegnet".

Zugegeben, ich hätte das auch alles für Stuß gehalten bis vor ein paar Jahren.
ShawnVergiss das, was die Religionen aus Gott gemacht haben sondern lies einfach mal die Bibel wirklich DURCH! Danach kannst du dir ein Urteil machen und entscheiden, was du denn nun glaubst...

Mir ist es jedenfalls dadurch nicht nur leichter gefallen, sondern ich war mir sicher das es Gott einfach geben muss - egal wie manche ihn nennen.
Mictian@Augustinus

Ohne besagte Texte gelesen zu haben, muss ich sagen, das mir Gott noch nie begegnet ist und dass ich weiter nicht an ihn glauben werde bis ich ihn vielleicht mal treffe - lol - und selbst dann müsste er mir erstmal beweisen wie wunderbar und toll er ist.

Werde die Texte aber wohl trotzdem lesen, nur nicht jetzt ;) Auch wenns nur aus dem einfachen Grund ist, mich darüber zu amüsieren.

Ich würde mich selber übrigens nicht nur als Atheist, sondern auch als Feind jeglicher Form organisierter Religion sehen :rolleyes:


@Shawn

ich habe hier und da in der Bibel gelesen, aber nie wirklich lange, aus dem Grund das ich es teilweise einfach für schwachsinnig halte und Es mit dem, an das ich Glaube - und das ist nichts Übernatürliches, einfach nicht vereinbaren kann.

[quote]Mir ist es jedenfalls dadurch nicht nur leichter gefallen, sondern ich war mir sicher das es Gott einfach geben muss - egal wie manche ihn nennen.[/quote]

Find ich doch etwas amüsant. Denn Du solltest nicht vergessen, dass nicht Gott es war der die Bibel geschrieben hat, sondern auch nur Menschen.


Bevor jemand hier etwas falsch versteht oder so... Ich beabsichtige nicht irgendwen zu "bekehren" oder so... von Mir aus sollen die Leute glaube was sie wollen... ich bin bloß kein Befürworter davon :rolleyes:


greetz Mic
ShawnMictian:

Man merkt ganz deutlich das du keine Ahnung von der Bibel und ihrem geschichtlichen oder theologischem Hintergrund hast. Aber wer nicht lernen will, wird auch nicht lernen und wenn du dann ganz arrogant "amüsiert" bist weil du keine Ahnung hast wovon du redest dann tut es mir leid um dich. Aber okay, wenn du zu bequem bist dann sei es eben so - mein Problem ist das nicht.

Ich zeig nur auf die Tür, durchgehen muss jeder schon selbst.
MictianUnd Du hast mindestens genauso viel Ahnung wovon ich rede...

[i]"Aber wer nicht lernen will, wird auch nicht lernen und wenn du dann ganz arrogant "amüsiert" bist weil du keine Ahnung hast wovon du redest dann tut es mir leid um dich."[/i] - lol, ja genau und deshalb kannst Du ja, all wissentlich wie Du durch Deine biblische Erkenntnis nunmal bist, von deinem hohen Trohn auf mich herabgucken.

"Ich zeig nur auf die Tür, durchgehen muss jeder schon selbst." - Was mich da gerade interessiert... gehts Du auch, wie die Zeugen Jehovas, von tür zu tür um anderen Die Erleuchtung zu bringen?


Naja wie dem auch sei... ich hab keien Lust diese Diskussion fort zu führen... Hier wurde gefragt welcher Meinung über Gott ein jeder ist und ich hab meien geschrieben und wüsste nicht darum gebetehn zu haben bekehrt zu werden!


greetz Mic
ShawnSchön zu sehen das du keine Vorurteile hast... Wo ist mein Ironieschild?
BradMan kann es so sehen:

1. Der Mensch als Tier:

Uga Uga.
Kein Zeitbewusstsein, erkennt vielleicht nach einer weile sein spiegelbild, hat aber kein gefühl für die Begriffe "Ich, mein, mir, du, dein, ihr, wir etc."

2. Das Selbstbewusstsein:

Ich bin. (oh... sieh an...der Anfang von wessen Namen?)
Der Mensch lernt, sich abzugrenzen, und das in verschiedenen Dimensionen, auch der Zeit. Abstraktes Denken entsteht.
Gebunden an diesen Zustand ist das, woraus die verschiedenen Dimensionen erst resultieren-

3. Das Weltbewusstsein

Ich bin nicht es.
Eine Abgrenzung des eigenen Bewusstseins gegenüber allem anderen, und gleichzeitig das erkennen dass das 'andere' überhaupt existiert. Dieser Zustand ist gebunden an ein Staunen. "Oh brave new world"
Und plötzlich sieht der Mensch wie klein er ist, und wie unendlich alles andere, aber sein geist vermag das nicht zu fassen, und so entsteht...

4. Das Gottesbewusstsein

Da der Mensch lernt, die Natur zu erklären, und alles in Regeln einteilen kann, ist er mit der Unendlichkeit konfrontiert, die widerrum nicht erklärbar ist. So muss sie durch sich selbst erklärbar und zu rechtfertigen sein, und somit ist Gott im menschlichen gehirn entstanden.

Diese entwicklung macht jeder Mensch für sich durch, unabhängig von erziehung.

Ich persönlich ziehe der Euphorie, dem Rausch des Gefühls, von Gott angenommen zu sein, das stechen in der Brust, und zugleich den Stolz vor, das alles gehabt zu haben, und ihm dennoch immerwieder den Rücken zu kehren.
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Mictian [/i]
Ohne besagte Texte gelesen zu haben, muss ich sagen, das mir Gott noch nie begegnet ist und dass ich weiter nicht an ihn glauben werde bis ich ihn vielleicht mal treffe - lol - und selbst dann müsste er mir erstmal beweisen wie wunderbar und toll er ist.[/QUOTE]

Lieber Mictian,
mich würde doch interessieren, woher du deine Sicherheit nimmst. Auf der einen Seite schreibst du oben, es gibt keine Argumente (für oder gegen Gott), alles sei Spekulation. Daraus müsste man doch folgern: ok, alles ist möglich, man weiß es nur nicht. Jetzt aber tust du so, als ob du es wissen würdest.
Wenn deine Überzeugung nicht auf Argumenten oder Einsichten beruht, worauf dann?
Bradsorry dass ich gerade mal für angesprochene Person antworte... Was du zitierst und was du schreibst widerspricht sich doch...
was mictian geschrieben hat sagt doch genau das aus, wovon du ihm unterstellst, dass er es nicht schreibt: Dass alles möglich ist!
MictianWas soll ich da bitte groß Argumentieren? Ich Glaube nicht an Gott und damit basta! (So weit ich weiß ist das doch eine Überzeugung!?!) Warum soll ich da irgendjemand Argumente für bringen? Für mich weiß ich doch auch das es keinen Gott gibt. Ich kann hier doch auch nur von mir ausgehen!?!

Woher nimmst Du denn die Sicherheit das es Gott gibt?! - um ehrlich zu sein will ich das garnicht wissen. Was ich damit sagen will, ist, das man mich doch einfach bitte glauben lassen soll das es keinen Gott gibt. Und da können noch so viele kommen und behaupten Gott gesehen zu haben! - Ich mein, ich lauf den christen ja auch nicht hinterher und sagen ihnen "wie bescheuert" sie sind! Von mir aus sollen sie doch Glauben was sie wollen.

Bitte im Hinterkopf behalten, dass das [b]meine Meinung[/b] ist und ich niemanden persöhnlich beleidige oder so! Wer sich gerne beleidigt fühlen will, bitte, aber da will ich nix von wissen. Ich sag das in Allgemeinheit und nicht speziell auf Dich oder sonst jemanden bezogen. Davon abgesehen hat der Christ ja die gleiche Meinung über den Atheisten. Religion ist mir einfach nicht wichtig und für mich eigentlich auch kein Grund zum streiten.


[quote]sorry dass ich gerade mal für angesprochene Person antworte... Was du zitierst und was du schreibst widerspricht sich doch...
was mictian geschrieben hat sagt doch genau das aus, wovon du ihm unterstellst, dass er es nicht schreibt: Dass alles möglich ist![/quote]

Wie gesagt, ich glaube nicht drann. Aber möglich wäre es trotzdem.


Also, dunkle Grüße aus dem Harz,

Mictian
TolkienSorry, Mictian, ich wollte dich nicht reizen. Ich glaube, du hast meine Intention missverstanden. Mich hatte nur wirklich interessiert, worauf sich eine Überzeugung gründen kann, wenn nicht auf Argumente... Und dass du "bescheuert" bist, habe ich weder geschrieben noch gedacht.
Gute Nacht und nichts für ungut!
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Brad [/i]
[B]sorry dass ich gerade mal für angesprochene Person antworte... Was du zitierst und was du schreibst widerspricht sich doch...
was mictian geschrieben hat sagt doch genau das aus, wovon du ihm unterstellst, dass er es nicht schreibt: Dass alles möglich ist! [/B][/QUOTE]

Kann schon sein, dass ich ihn falsch verstanden habe. Eigentlich wollte ich es ja nur genauer erklärt bekommen haben.
Für mich stellt sich das Problem so dar (jetzt mal abstrakt gesprochen):
Es gibt zwei Optionen: Meinung A und Meinung B.
Wenn es nun keine Argumente für oder gegen A oder B gibt, bleibe ich im Zweifel und lasse es offen. Wenn ich aber trotzdem eine Meinung, z.B. A, vorziehe und mir zu eigen mache, dann stellt sich mir die Frage, wenn es keine Argumente sind: warum dann?

Damit keine Missverständnisse entstehen: Mir macht es einfach Spass, solche Dinge logisch zu hinterfragen und auf die Spitze zu treiben. So wie ich oben schon mal geschrieben habe: ausprobieren, wie weit eine These sich durchhalten lässt usw. Ich meine, da war ich mit Mictian noch auf einer Länge.
Mictian[quote]Sorry, Mictian, ich wollte dich nicht reizen. Ich glaube, du hast meine Intention missverstanden. Mich hatte nur wirklich interessiert, worauf sich eine Überzeugung gründen kann, wenn nicht auf Argumente... Und dass du "bescheuert" bist, habe ich weder geschrieben noch gedacht.
Gute Nacht und nichts für ungut![/quote]

Du hast mich auch nicht gereitzt. Genauso wenig wie ich glaube das Du je behauptet hättest ich sei bescheurt! - Das hatte ich völlig unabhängig von deinem Post und ohne Wut auf Dich oder so geschrieben. - Glaub da haste meinen Text bischen falsch interpretiert ;)
Naja aber sowas kann halt passieren wenn man sich nicht wirklich, direkt gegenübersitzt und miteinander redet ;)

Also, war und bin nie sauer auf dich gewesen! Im Gegenteil schätze ich deine Argumente hier und in anderen Themen! ;)

PS: zu deiner kleienn "Formel"... [i]Also wenn ich mich als A sehe und B der Glaube an Religion ist, dann bin ich [b]gegen[/b] B und das liefert dann gleich wieder ein [b]Dafür[/b] zu A[/i] :rolleyes: - Also im Prinzip bin ich ja nichtmal gegen Religion, aber wenn man sieht was für einen Schaden "organisierte Religionen" schon agerichtet haben.... (All die Kriege die 'im Namen Gottes' geführt wurden/werden sind nur [b]ein[/b] Beispiel) kann ich das für mich nicht für gut heißen.

greetz, Mic
Shirinalso ich finde das dreht sich hier alles ein Bischen im Kreis! Wir hatten mal ein Thema!

Ich persoenlich glaube uebrigens, dass Menschen sich Goetter erschaffen um mit Dingen besser klar zu kommen oder um andere zu steuern! Es ist halt einfacher zu sagen: Gott will, dass.... , als zu sagen: tu das, denn da springt was fuer mich raus. Meistens ist ein gott doch nur Mittel zum Zweck.

...und zum Thema Bibel: Gutes Buch! Sagt den Menschen anhand von geschichten und geboten was ok ist und was nicht. Ich meine, die Leute hatten frueher doch sonst niemanden der ihnen mal ins Gewissen geredet hat! ...na ja Teile sind ein Bischen veraltet. Man muesste es mal ueberarbeiten.

Was den "gottgleichen Jesus" und aehnliches betrifft: hat jemand "Sakrileg" von Dan Brown gelesen? Der meint, dass ein Grossteil davon auf das politische Koennen eines Koenigs zurueckzufuehren ist! Davor galt Jesus naemlich beispielsweise nur als sterblicher Profet, nicht als auferstandener Gottessohn.... aber lest das Buch am besten selbst.[QUOTE]"denn er vergass, dass die meisten Verbrechen im Namen der vermeintlich Guten begangen wurden'[/QUOTE]
Augustinus[QUOTE][i]Original geschrieben von Shirin [/i]
...und zum Thema Bibel: Gutes Buch! Sagt den Menschen anhand von geschichten und geboten was ok ist und was nicht. Ich meine, die Leute hatten frueher doch sonst niemanden der ihnen mal ins Gewissen geredet hat! ...na ja Teile sind ein Bischen veraltet. Man muesste es mal ueberarbeiten.

Was den "gottgleichen Jesus" und aehnliches betrifft: hat jemand "Sakrileg" von Dan Brown gelesen? Der meint, dass ein Grossteil davon auf das politische Koennen eines Koenigs zurueckzufuehren ist! Davor galt Jesus naemlich beispielsweise nur als sterblicher Profet, nicht als auferstandener Gottessohn.... aber lest das Buch am besten selbst.[/QUOTE]
Ohne "Sakrileg" gelesen zu haben, ist die von Dir genannte These daraus - mit Verlaub - Unsinn.

Daß Jesus Christus als der von den Toten auferstandene Gottessohn verehrt wurde, ist historisch gut belegt - und ebenso die Tatsache seiner Auferstehung selbst.

Wenn ich Dir auch - geschichtswissenschaftliche - Literatur nennen darf, so lies mal:

- Prof. Dr. Hugo Staudinger, Die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien, 7. Auflage, Wuppertal und Zürich (R. Brockhaus) 1995.

- Dr. Jürgen Spieß, Ist Jesus auferstanden? Ein Historiker zur Auferstehung Jesu Christi, 3. Aufl., Marburg 1998 (zum Preis von 0,50 € zu beziehen unter [url]www.iguw.de.[/url]).

Dr. Spieß und Prof. Staudinger prüfen die Glaubwürdigkeit der Evangelien als historische Dokumente. Ohne Dir hier den jeweiligen Argumentationsgang zu präsentieren, will ich Dir zumindest ihre Schlußfolgerungen nennen.

Nach Dr. Spieß (S. 16) ist die Auferstehung Jesu

[quote] "... nach den Methoden der historischen Forschung mindestens genauso gut bezeugt wie die meisten Ereignisse der Antike, die wir ganz selbstverständlich in unseren Geschichtsbüchern vorfinden. Wenn man die vorhandenen Indizien unvoreingenommen prüft, [B]sprechen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Historizität der Auferstehung Jesu [/B] - vorausgesetzt, der Historiker hält die Kategorie 'Auferstehung' überhaupt für denkbar."[/quote]

Auch Prof. Staudinger betont, alle einschlägigen Quellen seien darin einig, daß Erscheinungen des Auferstandenen stattgefunden hätten und daß die Größe und Art des Zeugenkreises den Gedanken ausschließe, diese Berichte seien Halluzinationen oder einer Art von Komplott gleichgesinnter Menschen entsprungen. Auch berichteten alle Evangelien von der Auffindung des leeren Grabes Jesu - einer Tatsache, die auch Paulus in seinen Briefen und nach den Berichten der Apostelgeschichte voraussetze. Nach seiner Analyse der historischen Quellen ergibt sich [B]„für die Auferstehung ein höchster Grad an historischer Zuverlässigkeit"[/B] (S. 106).

Die Bibel ist nach alledem für mich nicht allein deshalb ein gutes Buch, weil sie den Menschen anhand von Geschichten und Geboten sagt, "was ok ist und was nicht", sondern auch deshalb, weil diese Geschichten eben nicht frei erfunden, sondern - im Gegensatz zu einem Roman wie "Sakrileg" - auch nach den Erkenntnissen von Geschichtswissenschaftlern glaubwürdig sind.
Lydia HydeIch schätze, alles existiert in irgendeiner Weise, wenn man daran glaubt. Außerdem werden immer wieder Theorien über Paralleldimensionen veröffentlicht, vielleicht treiben sich die Götter oder was-auch-immer ja dort herum...
Mal abgesehen davon: Egal ob Götter nun existieren oder nicht, die Menschheit braucht sie meist, um all die Dinge zu erklären, für die's keine Erklärung gibt
VoragDazu fällt mir nur ein Satz ein, welcher mich am meisten zum Grübeln gebracht hat und welchen ich für mich als einen der weisesten halte:

Götter sind die Ausgeburten der gequälten Seele.
TolkienNa, dann sind dir in deinem Leben bis jetzt wohl wenige Sätze begegnet (Tipp: Lies doch mal ein Buch), von Menschenkenntnis ganz zu schweigen... ;)
Tolkien[QUOTE][i]Original geschrieben von Augustinus [/i]
Das habe ich, als ich noch (glühender) Atheist war, auch immer gedacht - bis ich selbst erleben durfte, daß man Gott persönlich begegnen kann. Diese ganzen philosophischen Analysen über die Existenz Gottes oder seine Widerlegung bringen doch letzten Endes überhaupt nichts, wenn man nicht eine Erfahrung macht, die das eigene Leben betrifft.

Lies mal den Artikel über die Gottesbegegnungen des Schriftstellers Paul Claudel ([URL]http://www.zum.de/Faecher/kR/BW/bibellit/texte/t119.htm[/URL]) [/QUOTE]

Hab jetzt endlich mal diesen Link gelesen. Sehr beeindruckend!
MirrasharHi all

also ich kann (mein Senf) nur von meinem Standpunkt aus zu Thema Gott sagen :

Also ich sehe unsere Erde so lächerlich klein und unseres Dasein darauf wie auch das menschliche Zeitverständniss in dem wir leben ebenfalls so winzig, daß ich unser Sonnensystem als ein Atommodell sehe in dem Grossen "Körper" das dem Gott gehört- Und daher sind wir eh Höherem ausgelifert und es schert keinem Wirklich (nennen wir es Gott) was wir zu sagen haben denn : Köonnen wir den lauf der Erde bestimmen? Können wir uns aussuchen ob wir drauf leben sollen? Können wir uns selbst aussuchen wie wir leben? Können wir uns aussuchen ob wir Essen,Atmen sollen oder nicht? Ganz einfach Nein. Ich denke auch eher das für ein Wesen das Gott als Namen trägt unser Existenz nicht Bewußt sein muß- weil ich mir Vorstellen kann das die Gesamte Zeit indem sich die Menscheit entwickelt hat und auch sich zugrunde richtet eine Sekunde in der Zeitrechnung in maßstäben von Gott bedeuten könnte. Ich rede ja auch nicht über/mit meine/n Körperzellen aber sie sind halt da und vielleicht blicken Sie ja einzeln auf mich selbst zu einer Art Gott denn Sie alle als Ganzes bilden ja meinen Körper und Ihre lebensdauer ist auch wohl einzeln viel geringer als die Meine.

Wir sehen uns ja als die Krönung der Schöpfung an, aber wer weiß, vielleicht tut das auch ein Armeisenstaat auch und die Armeisen nehmen uns auch nicht Bewußt wahr weil sie in anderen Dimensionen denken und auch nach anderen Zeitrechnung leben als alle anderen Lebewesen auf der Erde selbst. Wir selbst schauen auf so einen Armeisenhaufen und haben die "Macht" dort das leben Plattzutreten oder vielelicht etwas nahrung zu geben. Was würde so ein Armeisenhaufen denken ? Plattreten : Gott hat uns bestraft. Nahrung: Gott hat uns Gnade erwisen?

Das Problem ist eher nicht ob einen Gott gibt, sondern seine Bedeutung die sich für jeden individuell entfaltet, nicht nur für jede Inteligenz sondern für jede Art/Abart Bewußte leben (Menschen,Insekten,Tiere,Pflanzen und selbst die Planeten pulsieren im ganzem in ihren individuellem Leben).
DokuroMein ansicht: Halbwahrheit

Alles dreht sich um informationen. Wenn alle Glauben ein Typ hätte eine Knarre versuchen sie ihn nicht zu reizen, obwohl er vieleicht keine hat.
So mit Gott: Wenn alle Glauben er Existiert verhalten sich alle so als existiere er und folglich passieren dinge so als gäbe es ihn (z.B.alle halten sich an die 10 Gebote). Gott ist folglich eine Körperlose Kraft des Guten die in uns lebt und aus der Gesammtheit des Glauben auf gewisse art uns weise Existiert.
Ist in sich schlüssig oder?
Feuerleger[B]"In einem Nu wurde mein Herz ergriffen, ich glaubte. Ich glaubte mit einer so mächtigen inneren Zustimmung, mein ganzes Sein wurde geradezu gewaltsam emporgerissen, ich glaubte mit einer so starken Überzeugung, mit solch unerschütterlicher Gewißheit, daß keinerlei Platz auch nur für den leisesten Zweifel offen blieb, daß von diesem Tage an alle Bücher, alles Klügeln, alle Zufälle eines bewegten Lebens meinen Glauben nicht zu erschüttern, ja auch nur anzutasten vermochten. Ich hatte plötzlich das durchbohrende Gefühl der Unschuld, der ewigen Kindschaft Gottes, das Gefühl einer unaussprechlichen Offenbarung. Schon öfter habe ich den Versuch angestellt, die Minuten zu rekonstruieren, die diesem außergewöhnlichen Augenblick folgten; dabei stoße ich auf eine Reihe von Elementen, die indessen nur einen einzigen Blitz bildeten, eine einzige Waffe, deren die göttliche Vorsehung sich bediente, um endlich das Herz eines armen verzweifelten Kindes zu treffen und sich den Zugang zu ihm zu verschaffen: 'Wie glücklich doch die Menschen sind, die einen Glauben haben! Wenn es wirklich wahr wäre? Es ist wahr! Gott existiert, er ist da. Es ist jemand, es ist ein ebenso persönliches Wesen wie ich! Er liebt mich, er ruft mich.'" [/B]


Ach du schei**e, das ist mir auch schon mal passiert....*fassungslos*
TolkienMan sollte hinzufügen, dass das Zitat des vorhergehenden Posts von Paul Claudel stammt, einem der bedeutendsten französischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

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