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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: spaß am leid anderer?
KatoHallo
ich bin durch eine kleine icq diskussion mit einer bekannten zu der these gekommen, dass jeder mensch irgendwo spaß am leid anderer hat. wobei ich leid nicht nur als todesqualen oder ähnliches definiere sondern auch , wenn jemand stolpert und hinfällt , oder sich sonst irgendeinen kleinere schaden zufügt.
Ich kenne zum Beispiel auch keinen Witz bei dem man sich nicht über das missgeschick anderer lustig macht. Was sagt ihr denn zu dieser These? Und seid bitte ehrlich zu euch selbst

MdG
Dekato
Celefuin MoonliIch denke es gitb drei Mögleihkeiten auf die man Spaß am Leid anderer hat/haben kann, ob das nun auf alle zutrifft oder auf einzelne sei dahingestellt.

a) Ein lustiger Unfall geschieht. Dies kann durch eine unmögliche Sturzbewegung oder eine besondere Situationskomik (Beispielsweise in der Schule ) geschehen. (Um nur Beispiele zu nennen. Wobei die Komik selber nur geringfügig das Opfer als die Situation betrifft und der Belustigte also weniger als Schadenfreudig angesehen werden kann.

b) Nutzbringende Unfälle. Unfälle aus denen der Belusigte/erfreute Nutzen hat. Ob er seinen Vorteil genießt sei dahingestellt, mich persönlich freut so etwas nur selten.
Solches ist primitive Egoistik, wobei ich nicht sagen will dass diese nur schlecht oder bösartig ist, denn im gewissen Maße ist sie uns doch jedem angeboren udn Lebensnotwendig.

c) Da wäre der sadistische Zug, also die Freude an des anderen Leid im primitivsten Sinne. Also das nutzlose oft direkt zugefügte Leid. Solches verstehe ich nicht und dies mag auch der grund sein warum ich es verabscheue.
AtheistIn jedem steckt ein Sadist. Ich kenne jedenfalls keinen der sich nicht irgendwann mal über das Missgeschick eines anderen gefreut hat.
atrumHi.
Die Tatsache, dass man da und hier über das Ungeschick anderer Lacht macht einen noch lange nicht zum Sadist, dazu gehört eine Menge mehr. Es ist auch nicht so, dass jedes Ungeschick schmerzhaft oder gefährlich wäre, viele sind einfach nur peinlich oder ärgerlich, z.B. ein Eis das einem aus der Hand rutscht und auf die Hose fällt.
Gegen die schon hier erwähnte Situationskomik ist wohl keiner gewappnet, spätestens aber da wo ich merken würde, dass einer sich verletzt hat, wäre es mit dem Lachen vorbei, da würde ich einfach nur helfen.
Grus
Hirogenich gestehe,

ich scheue mich nicht über das leid anderer zu lachen, wenn es meinen humor trifft. dennoch getraue ich mir zu, das leid anderer angemessen einzuschätzen und zu abzuhandeln, wenn ich die nötigkeit sehe(n)/erkenne(n)/erfasse(n) will...


dafür kann ich persönlich weniger, als dieses teufelchen auf meiner linken schulter...das mich immer wieder "dazu" anstiftet..

mfG


Hirohito
halfbeeich denke das ist von fall zu fall verschieden.ich lache nicht wenn jemand irgend nen armen idioten rumschubst oder andere durch worte fertigmacht.
aba ich persönlich kanns mir nich verkneifen wenn leute die ich nich leiden kann von ihren freunden im stich gelassen werden oder-juhu!-drogensüchtig werden.würden sie allerdings einen schweren unfall haben oder nahestehende leute verliern fände ich das nich lustig aba es würde mich auch nich weiter intressieren.
dann gibts da noch jemanden den ich abgrundtief hasse und dem ich die unsäglichsten qualen und schmerzen wünschen würde-nicht aber den tod als erlösung.aber auch nur weil er mir das alles zugefügt hat.rache eben.aber ich würde dabei nicht lachen es würde mir nur genugtuung und inneren frieden geben.
und dann gibts noch die fälle die man ja nich wirklich als leid bezeichnen kann:wer kann sich das lachen den verkneifen wenn ne freundin sich ruckartig umdreht und dabei vom bett fällt oder wenn deine mutter gegen nen laternenmasten läuft?*kicher*
Katoich meine auch, das nicht jeder an jeder art von leid spaß hat. sondenr nur an irgendeiner art davon. ich finde es genauso furchtbar, wenn eine nahestehende person eines freundes stirbt, aber ich finde es herrlich, wenn leute die mich im unterricht geärgert haben dafür richtig fieß bestraft werden.
AzaelWenn ich mich über "eines anderen Leid" freue, dann ist dies meist über kleine Missgeschicke und welche, bei denen der Betroffene selbst wusste, auf was er sich einlässt und es dennoch gemacht hat.
Beispiel: Jemand hat gesoffen wie ein Loch und beklagt sich am nächsten Tag über alle erdenklichen Schmerzen.
In solchen Situationen bin ich äußerst Schadenfroh, weil mich sowas einfach nur belustigt... *hehehe*
Dark eyeIch sehe das etwas anders.
Wenn einer Person ein Missgeschick passiert und die Leute lachen, lachen sie ja eigentlich nur über die Handlung und nicht die Person. Wobei es hier wiederum auch Ausnahmen gibt wenn bestimmte Leute eine Person nicht Leiden können oder wenn sie wollten (aus welchen Gründen auch immer), dass dieser Person das Missgeschick passiert.

Deshalb glaube ich das nicht jeder Spaß am Leiden anderer hat.

Und die Gründe des Spaßes am Leiden sind meiner Meinung

a: sadistich

b: wie Celefuin Moonli schon gesagt hat nutzbringende

c: wenn man die Person welche den Leid hat aus irgendeinen Grund nicht respektiert, hasst, usw.
Sanna I.S.P.richtig lustig wirds doch wohl aber erst dann, wenn sich diese drei genannten punkte auf einen bestimmten fall vereinen.

zu meiner persönlichen einstellung:

ich ergötze mich nicht am leiden anderer ...

mit der ausnahme, es handelt sich um eine von mir nicht geschätzte person, und ich habe dieses "leiden" aus freien stücken verursacht (die person hat es nach "meiner auffassung" dann natürlich mehr als verdient!).
^*b|utêge|*^sich grundsätzlich am leid anderer zu erfreuen, ist schon ziemlich sadistisch.

aber bei gewissen personen (die ich nicht abkann) erfreue ich mich wirklich daran... ich glaube nicht, dass niemand lacht, wenn die furchtbarste person in seinem leben mit voller wucht gegen eine glastür rennt oder sowas auf die art ^^
FerrusEs stimmt. Jeder beherbergt Böses in sich.
Aber ich kenne einen Witz, der nicht Schadenfroh ist:

Sitzt ne Kuh im keller strikt ein Motorad, kommt ein Polizist vorbei sagt: "hier ist Rauchen verboten"
sagt die Kuh:"Wieso, ich hab doch nur ne Badekappe auf!"


Der ist zwar mehr als dähmlich, aber NICHT SCHADENFROH!
Hirogen[QUOTE][i]Original geschrieben von Ferrus [/i]
[B]
Der ist zwar mehr als dähmlich, aber NICHT SCHADENFROH! [/B][/QUOTE]


aber diskriminierend...und das ist ja so viel besser...



mfG


Hirohito
CornixkolonneIch glaube, wer niemals diese Seiten, diese "roten Blätter" im Register seiner Persönlichkeit auslebt, ist ein beängstigender Heiliger.
Wie weit ist denn Leid definiert? Das bloße Ausrutschen, ohne sich ernstlich zu verletzen bietet sicher einen sehr lustigen Anblick, besonders wenn es sich um unerwünschte Personen handelt. Ist hier Leid gemeint, das willkürlich passiert oder das gezielt von der Person ausgeübt wird, die sich darüber freut?

Das das Leid gezielt verübt wird, hat ja auch nicht immer als logische Konsequenz eine Freude darüber, oder doch? Wenn es nötig ist, enststeht dann also tatsächlich so etwas wie Spaß daran, zu quälen, auch wenn es sonst eigentlich keinen persönlichen Vorzug bringt oder man nicht mal eine Abneigung gegen das Opfer hat, der "Spaß" also durch die Handlung an sich erlebt wird? Gruselige Tatsache. Wer weiß, was in einem solchen Moment alles in die eigene Handlung miteinfließt und -projiziert werden könnte.
CarpeNoctemMag sein, dass ich doof bin oder mir einfach nur ein Verständnis für Witze fehlt, aber ich verstehe diesen so genannten Witz beim besten Willen nicht.
Kann mir mal jemand erklären, wo sich dort Diskriminierung versteckt? Wäre er in Ordnung, wenn es sich anstelle der Kuh um einen ein Motorrad strickenden Bullen handeln würde, oder was???
Katoman die diskriminierung liegt in der badekappe...die badekappe....
meine güte das fällt doch sofort auf
CarpeNoctemOkay, jetzt habe selbst ich es verstanden...
Wie schon gesagt, was Witze angeht, bin ich nicht sonderlich bewandelt, sorry.
invisible_hope:rolleyes: Meiner Meinung nach sollte man die Definition von Leid in mehrere Stufen unterteilen. :rolleyes:

1)Es gibt minderes Leid, dass aber schnell überwunden ist, da es aus sehr kleinen Problemen entstehen kann. Bei diesem Leid wäre ich auch bei den Leuten, die ich nicht besonders leiden kann sehr Schadenfroh. Doch würde ich dieses nicht als sardistisch einstufen. Es ist, wie ein Vorgänger schon gesagt hat, nur eine Genugtuung und Rache, da man von der besagten Person selbst verletzt wurde. Man wünscht ihn nicht den Tod, Qualen oder das er geliebte verliert, nur das ihm etwas geschieht,dass ihn in die selbe peinliche und verletzende Position versetzt, in der du seinetwegen warst. :p

2)Falls anderen Leuten(z.B. Freunde, Familienmitglieder) ein Missgeschick geschieht kommt die Schadenfrohe nicht von den Schmerzen, die derjenige hat, sondern rein aus der Situation. Ein eigenes Beispiel dafür ist z.B. das ein Freund über die Strasse geht, einen Mädchen hinterherguckt und dabei gegen eine andere Person rennt. Keiner hat sich dabei verletzt und keiner leidet dabei, weder psychisch noch physisch, doch ist die Situation einfach sehr komisch. Und die betroffene Person kann noch selbst darüber lachen. Und wenn jemand irgendwo hinfällt und sich leicht wehtut, versteh ich dies nicht unter ernsthaften Schmerzen und sobald eine Situation auftritt in der wirkliche Schmerzen bzw. eine Verletzung da ist, finde zumindest ich persönlich es nicht mehr lustig. Dies ist keine Komik über das Leid, sondern einfache Situationskomik. Daher hat dies meiner Meinung nach in keinster Weise etwas mit sardismus geschweige denn Leid zu tun. :)

3) Erst die dritte Gruppe ist sardistisch Veranlagt, da sie anderen absichtlich Leid zufügen oder über schmerzhafte Verletzungen lachen ohne eine vorhergegangene Situationskomik oder ähnliche Komik. Ausserdem ist es sardistisch jemanden den Tod zu wünschen oder darüber zu lachen wenn jemand schwer erkrankt oder Freunde und Angehörige sterben, da alleine schon dieser Wunschgedanke(solange er dauerhaft gedacht wird und nicht nur bei einem kurzen Wutausbruch) sardistisch ist und krankhaft. Dies ist glücklicherweise bei den meisten Menschen (hoffe ich) nicht der Fall. Auf jedenfall halte ich dies erst für eine Freude über das Leid anderer und empfinde es als sardistisch :confused:

Mfg

Invisible hope
Lord of Darknesum ehrlich zu sein:
über unbewusst passiertes leid kann ich nicht co gut lachen, passiert jdeme einmal kann man nichts für, für bewusst zugefügtes Leid habe oich da schon eher was übrig, aber auch eher an der erotischen Seite, nicht an dem rumkommandieren und auspressen von schwächeren, solche leute verachte ich und halte sie für schwach, weil sie sich ihre eigene stärke nur dadurhc versichern können das sie noch schwächerer zerstören(bei tieren)/oder auspressen....
FerrusIch verstehe nicht, wo da diskriminierung sein soll, bei meinem "witz".
Der ist aus der Kategorie Non-sens. Hätte statt Badekappe auch Armreif nehmen können.

Was machts denn dann noch aus? Der witz ist SCHWACHSINNIG und das ist dass, worüber die meisten, wenn überhaupt, lachen. Weil sie es nicht verstehen, weil sie diesen totalen unsinn mit ihrem Verstand nicht folgen können.
Viele Leute lachen, wenn sie etwas nicht verstehen.

aber eine Kuh zu diskriminieren! Hätte ich statt Kuh "Blondine" genommen, wär was los gewesen...
GothicZockerAlso ich bin einwenig Sadistisch o_O naja ich kann mich einfach nicht halten wenn ein kleines Kind mit dem Fahrrad regelrecht auf die Schnautze fliegt und dann anfaengt zu plären da kann ich nicht mehr und muss voll lachen.

Naja ob das so gut ist mag dahin gestellt sein. Ich lach mich auch nur Schrott wenn die ja nix abbekommen haben und dann einfach anfangen zu weinen :p. Wenn da ich da Blut sehe muss ich ganz erlich sagen dann ist der Spass vorbei und dann muss einfach geholfen werden ansonsten wenn nix war und der/die Kleine Plärt einfach dann muss ich voll lachen.

o_O hoffe das ist nich all zu schlimm
CarpeNoctemIch ging davon aus, dass die Diskriminierung sich auf alte Leute bezog, da diese öfter als jüngere Badekappen tragen und damit laut der allgemeinen Auffassung (um es freundlich auszudrücken) ziemlich seltsam aussehen.
Aber worüber reden wir hier eigentlich - inzwischen habe ich wahrscheinlich länger über diesen Schwachsinn nachgedacht, als es der Erfinder jemals tat...
Seteshwenn dies schon jemand gesagt hat, dann entschuldige ich mich.

meine Theorie: wem ein unfall geschiet, der zeigt, dass er verletzlich ist. und jemand der verletzlich ist, ist schwach (oder wird als solcher angesehen). gegenüber schwachen menschen kommt mensch sich stark und mächtig vor, deshalb diese freude, dieser triumph über eine person der leid geschehen ist...
ich glaube, dies ist der grund für die freude, wenn anderen ein missgeschik passiert.

zum witz: ich mag keine non-sens witze und finde diesen hier auch nicht besonders lustig, aber wieso die badekappe diskriminierend sein soll sehe ich auch nicht ein...
invisible_hope@ Gothikzocker

Hi,
Naja, ich denke sowas kann man noch durchgehen lasse, da es ja auch eigentlich eher eine Situationskomik ist und nicht wirklich etwas mit Sardismus zu tuhen hat. Solange dem Kind nichts ernsthaftes passiert ist kann ich auch ein wenig darüber schmunzeln, aber die Situation muss entsprechend komisch sein:D
Letztens ist auch mal nen Kind durch die Gegend gesprungen, war Eis am Essen und war laut am schreien und ist mit dem Eis gegen eine Laterne gesprungen und es sah schon wirklich lustig aus:)
Und ausserdem mussten wir da ja auch mal durch und solche Situationen durchleben;)

Mfg

Invisible hope
Lord of Darkneswie könnt ihr über "plärrende" Kinder lachen, ich finde das ist ein Geräusch was einen immer an die casting-stars von heute erinnert und muss meinen mageninhalt immer bei mir halten,
gut wenn die Situation wenigstens genug komik enthält das man lachen kann ist es ganz ok, aber über das normale missgeschick kann ich nicht lachen, jeder ist doch schon mal mit nem Fahrrad gegen ne laterne gefahren oder????und hat sich am schluss so verzweifelt an der laterne gehalten, weil er nicht merh wusste wo oben und unten ist. dies ist das erlebniss aus meiner kindheit weßhalb ich über normale missgeschicke nicht lachen kann, wenn ich jetzt daran denek sehe ich zwar auch die Komik der Sache, doch jehrelang sah ich nur die verduttz bist lustig drein guckenden Leute um mich herum, und hörte ihr lachen, nachdem ich ca 10 min da lag/hang kam mal wer der sich nach meinem Befinder erkundetet, ziemlich bescheurt wenn ein 6 Jähriger junge mit roter stirn an einer laterne hängt auf nichts reagiert und nicht endlich loslässt, tja war ein schockerlebniss....
jetzt ist es lustig damals und Jahrs später war es der Horror pur, wegen dieseer Situation muss ich immer daran denken wie es dem anderen gerade geht, und mich in andere hineinzuversetzten konnte ich (leider) immer schon ziemlich gut,
invisible_hope[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord of Darknes [/i]
[B]wie könnt ihr über "plärrende" Kinder lachen[/B][/QUOTE]

Hi Lord of Darkness

Wie ich beschrieben habe lache ich nicht darüber das Kinder weinen;)
Ich finde nur die Situationen an sich komisch, je nachdem auf welche Weise es passiert. In den Fällen, in denen das Kind sich verletzt finde ich es auch nicht mehr komisch und ich bemühe mich auch in solchen Situationen so gut wie möglich zu helfen. Doch wenn Kinder weinen ist es meist nicht wegen des Schmerzes, sondern der Schreck ist der Anlass. Doch hat der normalerweise keine Folgen für die psysche des Kindes. Zumindest bei mir kann ich sagen, dass ich oft mal auf die Nase gefallen bin und gegen Laternenmaste gelaufen bin und dies keine Auswirkung (denk ich zumindest) auf meine jetzige Psysche hat. Ich habe es nicht als traumatisches Erlebniss empfunden. Gibt es noch jemanden den so etwas bis heute verfolgt? Vielleicht irre ich mich ja, aber wenn ja, dann müsste ja jeder zweite Mensch aus seiner Zeit als Kleinkind traumatische Erlebnisse haben.
[B]Ich finde nur die Situation lustig und nicht das Weinen eines Kindes. Genauso gut kann ich auch bei den Missgeschick eines Erwachsenen lachen.[/B]

Mfg

Invisible Hope
CarpeNoctem[QUOTE]Gibt es noch jemanden den so etwas bis heute verfolgt?[/QUOTE]
Ja! :D
Im Alter von 4 Jahren habe ich mir bei einem Sprung von einer 20 cm hohen Mauer direkt vor der Haustür eines damaligen "Feindes" aus dem Kindergarten die Nase gebrochen - der Typ geht heute in eine Parallelklasse und jedes Mal, wenn ich in irgendeiner Hinsicht stolpere, kann ich mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese (wirklcih schmerzhafte) Geschichte wieder hervorgekramt wird! ;)
Allerdings hatte auch dieser Umstand nur bedingte Einflüsse auf meine Psyche, nur ein "Witz" von vielen, also handelt es sich vermutlich um eine ziemliche Ausnahme...
invisible_hope:rolleyes: Autsch:eek:
Das hört sich wirklich schmerzhaft an! Ich hab das Glück das ich mir noch nie irgendwas gebrochen habe. Nur es ist mir mal passiert das ich mir mit 5Jahren an der Brotschneidemaschiene den Finger bis zum Knochen aufgeschnitten habe, was auch sehr schmerhaft war. Ob ich jetzt vorsichtiger bin mit solch einen Gerät kann ich nicht sagen, da wir keine Brotschneidemaschiene mehr haben. Aber ich denke das ich mit der gleichen Vorsicht wie mehr oder weniger jeder andere dran gehen würde.
Bist du jetzt Vorsichtiger als andere wenn du über Mauern kletterst oder eher noch Wagemutiger? Würd mich mal interessieren! :D

Mfg

Invisible hope
FerrusAlso

Im Alter von 11 liebte ich es, auf Mauern zu laufen, um danach wieder runterzuspringen. Einmal bin ich dann irgendwie falsch aufgekommen- hab mir den Arm gebrochen. Geschmerzt hat es nicht, mein Bewusstsein hat sihc vor mich gesetzt und dieses Weinende Kind betrachtet. An mehr kann ich mich nicht erinnern. Das Ergebniss ist ein gebrochener Arm, der heute -durch pfuscherei- verwachsen ist und mit 18? nochmal gebrochen werden muss.

Ein anderes Mal hab ich mir bei einem etwas zu kleinen Trampolin einen fehltritt geleistet. Ich konnte den Tag nicht mehr stehen. Das war bei einem Rückwärtsalto. Bei einem zweitem Versuch anderes Trampolin, andere Situation) Hab ich mir fast das Schienbein und die Elle gebrochen. NIE WIEDER RÜCKWÄRTSSALTO.

...Wenn man heute über mein schienbein streift, kann man die haarisse noch zählen...


-Traumatisierende Ereignisse-
CarpeNoctemSagen wir es so:
Bis vor kurzem - sprich bis Ende Februar - hatte ich keine Probleme mit Mauern, auch wenn ich Hindernisparküre im Sportunterricht nicht sonderlich mochte. Bei meiner gebrochenen Nase handelte es sich ja aber auch nicht einmal um eine richtige Mauer, 20 cm sind ja kaum höher als eine Bordsteinkante.

Dies hat sich jetzt allerdings wohl geändert, da ich mir am 27. Februar diesen Jahres beim Klettern über einen 2 m hohen Zaun im Matheunterricht(!) einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog. Die Folgen waren ein ziemlich vernarbtes rechter Bein mit einem ca. 30 cm langen Nagel und 4 Schrauben, 10 Tage Krankenhaus und ein noch immer leicht humpelnder Gang - in Zukunft werde ich Zäune wie die Pest meiden.
Diesen Bruch kann man wohl als beeinflussend betrachten - ich rate auf jeden Fal jedem, sich von Zäunen dieser Höhe fernzuhalten - denn die Folgen können ziemlich schmerzhaft sein...
invisible_hopeDas ist natürlich richtiges Pech, dass du dir gerade wiederholt bei einen ähnlichen Fall wieder etwas gebrochen hast! Mein Mitleid hast du schonmal;)
Ein Freund ist auch mal von ner Mauer gefallen und auch noch genau auf den Kopf, aber hatte sogar Glück und nur ne Gehirnerschütterung. Nach deinen Erfahrungen mit Mauern würde ich es aber sicher auch meiden weiterhin über welche zu klettern!!!
Naja, gehst du auch noch zur Schule? In welcher Klasse bist du und wie alt? Wo wohnst du? Mal wieder nur aus Interesse:D
Ich versuche verzweifelt mal Goths in meinen Alter zu finden, was aber meiner Erfahrung nach wirklich schwierig ist und bis jetzt erfolgslos.:( :D

Mfg

Invisible Hope
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von invisible_hope [/i]
[B] Ausserdem ist es sardistisch jemanden den Tod zu wünschen oder darüber zu lachen wenn jemand schwer erkrankt[...][/B][/QUOTE]

Vielleicht tritt derjenige diesem Ereignis bloß mit Realismus entgegen? Der Begriff des Sadismus bezieht sich auf das Sexuelle, und nicht auf eine vielleicht von der Norm abweichende Art des Umgangs mit solch extremen Fällen, wie z.B. Tod oder Krankheit. Vielmehr ist es gehässig, aber nicht sadistisch...
FerrusÄhm..

sa'di|stisch, sa'dis|tisch auf Sadismus beruhend, in der Art des Sadismus; masochistisch*

kommt sadis nicht von satanis? Satan, das pure böse, das grausam lachend quält? mit heißen Spießen traktiert er leute der langeweile Willen, um Spaß zu haben...


(sa|dýs|tisch auf Sadismus beruhend, grausam, Freude an Quälereien empfindend)*

*wahrig
TodestraumWas wirklich krank ist, ist wenn Menschen Behinderte oder kranke Menschen "lustig" finden. Es tut und tat mir immer weh wenn ich von Menschen verspottet wurde, wegen einer Krankheit die ich nicht ändern kann. Man könnte jetzt sagen, dass manche Leute auch wenn sie erwachsen sind nicht nachdenken...aber es tut einem fünfjahrigen Kind eben weh wenn ein alter Mann zu seiner Frau sagt und lacht:"Schau mal ein Krüppel! Früher beim Führer hätte es sowas nicht gegeben.! " Ganz toll..
Mit 13 Jahren wurde ich in der Schule (ein Gymnasium!!!) von ein paar Jungen gequält und das ganze wurde von meinem Klassenleiter noch unterstüzt...wieder so einer von der Sorte Adolf-Fan. Mittlerweile reagiere ich nur noch aggressiv wenn mich einer im Rollstuhl, im Restaurant (manchmal muß mir das Essen geschnitten werden) oder sonst wo dumm anschaut oder anspricht. In diesen Momenten möchte ich die Personen am liebsten töten!:mad: Keiner darf über einen anderen wegen seines Gesundheitszustandes lachen, wenn der Betroffene nichts dafür kann. Ist nur meine Meinung...
invisible_hopeDas stimmt wirklich! Ich hasse Leute die über andere Menschen lachen, noch nicht einmal wenn sie anders sind. Ich habe zwar keine Behinderung wodrüber ich auch dankbar bin, aber das ist halt wieder die Oberflächlichkeit der Menschen, die ich am wenigsten abhaben kann. Ich bin zwar selber nicht von betrofffen hasse es aber wie die Pest! Wenn sie selbst in die gleiche Situation kommen sieht man dann wie stark sie wirklich sind, auch wennn ich es keinen wünsche. :D Passiert das sehr oft das die Lete was sagen? Unsere Gesellschaft kann man in vielen Punkten (auch wenn ich ein Teil davon bin) wirklich verachten.

Mfg

Invisible Hope
CarpeNoctem@ Todestraum:
Das ist nicht nur deine Meinung, ich stimme dir voll und ganz zu. Gerade bei Dingen, die der Betroffene nicht ändern kann, ist es - um es mal freundlich auszudrücken - unter aller Sau, sich darüber lustig zu machen oder bei dem Betroffenen Minderwertigkeitsgefühle zu schüren. Doch leider gibt es diese Idioten überall, in allen Altersgruppen und sozialen Schichten.

Beleidigungen sind dies zwar eigentlich immer, aber besonders, wenn man selbst diesen "Makel" als ein Problem ansieht, ist es schwer, solche Kommentare und solch abartiges Verhalten zu ignorieren und es sich nicht zu Herzen zu nehmen.
Ich bin zum Glück selbst nicht behindert, kann also nicht mit eigenen authentischen Erfahrungen dienen, doch wenn ich beobachte, wie zahlreiche meiner Mitschüler schon meinen logischerweise humpelnden Gang auf Krücken nachäfften, als ich zwei Wochen, nachdem ich mir ein Bein gebrochen hatte, wieder zur Schule kam, habe ich eigentlich schon genug gesehen.
Oder auch meine Cousins, die sich immer wieder damit "unterhalten", das geistig behinterte Pflegekind meiner anderen Tante zu verarschen und sich über es lustig machen.
Sie kann nichts dafür, versteht die Gemeinheiten noch nicht einmal, aber was um alles in der Welt ist daran so lustig?

Mir dreht sich mir der Magen um, wenn ich daran denke, wie grausam das Verhalten mancher Leute in deinem Umfeld zu sein scheint/schien und wünsche dir, dass du dich von solchen niveaulosen Kommentaren nicht fertigmachen lässt.
Todestraum[QUOTE]Passiert das sehr oft das die Lete was sagen?[/QUOTE]

Ja leider passiert das oft. Ein typisches Beispiel ist die Behindertenparkplatzsache. Ich bin nämlich Besitzerin eines Behindertenparkplatzausweises und habe diesen wie meinen Schwerbehindertenausweis immer dabei. Also wir fahren mit dem Auto auf den Parkplatz, mein Freund holt den Rollstuhl aus dem Kofferraum, ich steige aus und gehe langsam zu ihm ( laufen geht schon nur nicht so weit) und dann kommt der Rentner (meistens sind es alte Männer) oder sonst wer und führt sich auf:"Das ist ein Parkplatz für Behinderte. Was wir hier zu suchen haben" so oder so ähnlich ist es immer . Wir zeigen ihm oder ihr gewöhnlich beide Ausweise,den Rollstuhl, mich und wollen eine Entschudigung. Entweder gehen die meisten ganz schnell weiter ohne noch ein Wort zu sagen oder sie drohen oft mit der Polizei! Wegen Dokumentenfälschung!!:eek: Ich meine ganz klar ich tue nur aus Spaß so als sei ich behindert...
Einmal kam die Polizei und hat nach Ansicht der Ausweise und mir den alten Herren gehörig runter gemacht. Er hat sich nicht entschuldigt...
:q

Ich habe mir schon oft überlegt ob ich nicht ein Buch schreiben soll,denn ich habe soviel blödes erlebt das es dafür reichen würde...:o
Dawn of SadnessHallo erstmal!!
Das ist mal wieder diese tolle Gesellschaft.
@Todestraum Solche Menschen gibt es und wird es immer geben, mich persönlich regt so ein, oder ein ähnliches Verhalten auch auf. Diese Art von Menschen kümmert sich entweder nur um sich oder um Dinge die sie nichts angehen, aber vor der eigenen Haustür kehren?! Wozu... :mad:
Wehe man hält ihnen mal irgendetwas vor, sogar wenn man im Recht ist, dann ist aber die Hölle los.

Naja und um auf das Thema zurück zu kommen, dieser Teil der Gesellschaft bzw von Mitmenschen sind auch die, die dann über das Leid anderer spotten, oder gar erfreuen... Aber Todestraum[I][/I] es lohnt sich doch wirklich nicht, sich über solche Menschen aufzuregen und ich bin mir sicher solche, die immer gucken sind sich garnicht bewusst, wie sie dich mit ihrem Verhalten verletzen. Ein Großteil weiß bestimmt auch nicht, wie sie sich dir gegenüber richtig oder überhaupt verhalten sollen.

[B]Es ist die Unwissenheit, die Konservativität unserer Gesellschaft, die Einstellung Fremden und Unbekanntem gegenüber, die alles so oberflächlich macht[/B]
Lord of Darknes[QUOTE]Aber Todestraum es lohnt sich doch wirklich nicht, sich über solche Menschen aufzuregen und ich bin mir sicher solche, die immer gucken sind sich garnicht bewusst, wie sie dich mit ihrem Verhalten verletzen. Ein Großteil weiß bestimmt auch nicht, wie sie sich dir gegenüber richtig oder überhaupt verhalten sollen.
[/QUOTE]
Das denke ich auch, ich werde auch oft genug dumm angemacht, und das nur wegen meiner art mich zu kleiden etc. wüsste nicht wei es wäre wenn ich dazu noch eine behinderung hätte, an der ich nichts ändern könnte, die leute wissen nicht damit umzugehen das manche leute von dem "norm" den sie sich zurechtlegen abweichen, was ich hasse, als ich jünger war, immer wenn meine oma ein behindertes kind, körperlich oder geitig, gesehn hat, meinte sie danach zu usn, seid froh das ihr alle gesund seit. Da hätte ich immer am liebsten sowas von zugeschlagen, was ist daran so schlimm, zu aktzeptieren das es leute gitb die anders sind, weil sie einen unfall hatten, oder sogar von Geburt an, der Sohn meiner (anderen) angeheriateten Oma hatte einen Unfall, sitzt im Rollsthl spricht nicht mehr richtig aber so bin ich großgeworden, für mich ist es normal, solche behinderungen einfach zu übersehen, bis der gegenüber von selbstg fragt ob ich ihm helfen könnte, oder wenn ich sehe das ich helfen kann, bzw. an der Trepppe, de Stuhl hochtragen während er geht. Ich fand es immer interessant mit ihm zu reden, KArten zu zuspielen etc. und habe ein ziemlich offenes Wesen gegenüber letuen die "anders" sind als ich, es ist doch viel interesaanter sich mit solchen leuten anzufreunden, als sie auf abstand zu halten, aufgrund einer aroganz die einfach nur blöd ist...
NopeKlar lohnt es nicht sich über diese Menschen aufzuregen, aber das ist, denke ich, alles andere als einfach...
Katona komm,
ich denke deine oma meinte das nicht verletztend wenn sie sagt "seid froh , dass ihr gesund seid". das ist vieleicht für den kontext etwas unglücklich formuliert aber ich denke mal das viele menschen, wenn sie soetwas sagen, mitleid mit dem betroffenen haben. (VIELE ,nicht alle. ich hab es auchschon erlebt, dass jemand sowas gesagt hat, wenn er seinen gegenüber als minderwertig ansah, bei sowas könnte ich mich dann aufregen.)
Todestraum[QUOTE]VIELE ,nicht alle. ich hab es auchschon erlebt, dass jemand sowas gesagt hat, wenn er seinen gegenüber als minderwertig ansah, bei sowas könnte ich mich dann aufregen.)[/QUOTE]

Einmal im Bus ist eine Mutter mit ihrer geistig behinderten Tochter eingestiegen, das Mädchen war etwa vier Jahre alt. Ganz in der Nähe saß eine andere Mutter mit ihrem Sohn. Der Junge fragte seine Mutter: " Mama warum hat das Mädchen da so komische Augen?" Die Mutter sagte darauf:" Sei froh das du nicht so bist wie die. Die war nämlich nicht brav zum lieben Gott und deshalb ist sie so auf die Welt gekommen!" :eek: Dann fing der Junge doch tatsächlich an zu singen: "Böse und häßlich" und auf das kleine Mädchen zu zeigen.
Ich habe die Mutter angesprochen was das ganze soll und was sie sich denkt. Sie hat mit den Schultern gezuckt und ist dann mit ihrem Sohn ausgestiegen..


Stimmt ihr habt recht ich sollte mir nichts denken wegen der blöden Leute. Mir macht es nichts aus wenn man mich Satanistin nennt ...aber alles was mit meinem Körper zu tun hat....naja:confused:
GrevenIch habe sogar sehr großen Spass am Leid anderer Leute, welche ich verachte/hasse. Eine Art Genugtuung...aber halt auch nur bis zu einem gewissen Grad, obwohl ich diesen bei manchen LEuten nur zu genr eüberschreiten würde.
Dawn of Sadness@Lord of Darknes Ja, aber man sieht doch schon, wie oberflächlich das Ganze ist, wenn man schon wegen seinem Kleidungsstil dumm angemacht wird. Aus diesem Grund meinte ich auch, dass man da nicht soviel drauf geben sollte.
Aber es ist doch klar, dass es sicher interessant ist mit mit Menschen zu reden, die eine Behinderung haben. Zum einen sind es eben Menschen, wie jeder andere auch und zum anderen betrachten sie ihre Umwelt aus einem anderen Sicht und Perspektive.
Denke, da kann man selbst noch viel lernen.

Ich schließ mich Kato an, denke auch mal war nicht so abfällig gemeint.

@Todestraum Das find ich aber wirklich gut, dass du versucht hast die Mutter auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Schade, dass diese sich nicht drauf einlies. Das ist das was ich weiter oben eben meinte mit der "ach so toleranten Gesellschaft"...
Dawn of Sadness[QUOTE][i]Original geschrieben von Greven [/i]
[B]Ich habe sogar sehr großen Spass am Leid anderer Leute, welche ich verachte/hasse. Eine Art Genugtuung...aber halt auch nur bis zu einem gewissen Grad, obwohl ich diesen bei manchen LEuten nur zu genr eüberschreiten würde. [/B][/QUOTE]


Hmm, wenigstens ehrlich... In gewisser Hinsicht kann ichs nachvollziehen, aber ich kann dem nicht beipflichten.
Kommt eben auf die Situation an und wenn sich jemand ernsthaft verletzt geht das selbst bei einem Menschen den man hasst zu weit.
Greven[QUOTE][i]Original geschrieben von Dawn of Sadness [/i]
[B]Hmm, wenigstens ehrlich... In gewisser Hinsicht kann ichs nachvollziehen, aber ich kann dem nicht beipflichten.
Kommt eben auf die Situation an und wenn sich jemand ernsthaft verletzt geht das selbst bei einem Menschen den man hasst zu weit. [/B][/QUOTE]

Dito. (irgendwie *g*)Bin in meinem Leben bisher komplett ohne Schlägereien o.ä. ausgekommen und lege es sicherlichn icht drauf an. Aber (zB) in meiner Klasse: Außer meiner Freunde versteht mich eh niemand (ist ja auch ok), aber der Rest lässt mich nicht ich selbst sein. Teilweise geht es einfach zu weit und sie gehen mir auf die Nerven, bzw sogar mehr als dies. Aber was will man machen? In ein paar jahren denke ich eh lachend dran zurück. Aber wenn ihnen etwas passiert, sagen wir, ein Freund macht mit einer aus meiner Klasse schluss und heult rum, ich finde es SEHR amüsant. Nunja...
Nopeliegt in der natur des menschen, warum schämen?
Dawn of SadnessJa das kenne ich. Aber man grenzt sich ja mehr oder weniger absichtlich von der Masse ab, indem man sich einer bestimmten Szene zugehörig fühlt. Dies ist eben der Preis...
Naja und wenn jetzt jm rumheult find ich das weniger lustig, eher wenn die Person dann ne riesen Szene machen würde und sich total zum Affen macht :D
CarpeNoctemDas, was ihr beschreibt, ist ganz normale, gesunde und irgendwo auch notwendige Schadefreude. Ich kenne zumindest niemanden, der sich nicht wenigstens ansatzweise freut oder Genugtuung empfindet, wenn jemandem, mit dem er "verfeindet" ist oder den er aus konkreten Gründen nicht leiden kann, beispielsweise ein peinliches Missgeschick geschieht oder die Rechung für falsches Verhalten (z.B. sehr schlechte Kopfnoten im Abschlusszeugnis) erhält.
Solange man weiß, wo die Grenzen zu ziehen sind und wo aus Schadenfreude offensichtliche Bosheit wird, kann ich kein Problem erkennen.
Sicher, es ist nicht unbedingt nett, wenn man sich über die Kopfnoten freut, die der entsprechenden Person später Schwierigkeiten bei der Jobsuche machen werden, aber wenn man genau weiß, dass diese Noten gerechtfertigt sind, wenn bekannt ist, dass der Begriff "Sozialverhalten" für die Person ein Fremdwort ist, und die Person jahrelang alles daran setzte, einem selbst Probleme zu machen, Minderwertigkeitsgefühle hervorzurufen und Verachtung zu schüren - ist es dann nicht schon fast widernatürlich, auch noch zu verlangen, dasss man Mitleid mit der Person hat?
Durch die Noten erhält die Person eine minimale Strafe für das, was sie anderen antat - wieso soll man sich darüber nicht freuen dürfen?

Es kommt immer auf den konkreten Fall an, aber man kann Schadenfreude nicht generell verteufeln - manchmal braucht man sie auch, um sich selbst wieder einigermaßen aufzurichten.
Dawn of SadnessEben, so seh ichs ja auch. Nur wie du schon sagtest, sollte man die Grenzen dabei kennen und vorallem sein Niveau behalten.
Lord of Darknes[QUOTE]Durch die Noten erhält die Person eine minimale Strafe für das, was sie anderen antat - wieso soll man sich darüber nicht freuen dürfen?[/QUOTE]
Ich konnte mich zu meiner Zeit, als "anders" nicht gerade darüber freuen, versuchte nach den Zeugnissen immer schnell weg zu sein aufgrund gewisser leute die dann immer mal gerne ihre Wut an den kleineren und schwachen ausließen, oder aber mit vielen auf den der "anders" ist/war losgingen....
Dawn of SadnessWar bestimmt ne harte Zeit oder?? Ich hab das Glück, dass man mich soweit als Individuum sieht und mich lässt, muss aber dazu sagen, auch wenn man nicht "anders Gekleidet" rumläuft, allein durch die Einstellung fällt man dann schon auf...
invisible_hope[QUOTE][i]Original geschrieben von Dawn of Sadness [/i]
[B]Eben, so seh ichs ja auch. Nur wie du schon sagtest, sollte man die Grenzen dabei kennen und vorallem sein Niveau behalten. [/B][/QUOTE]

Ja, das Niveau zu behalten ist wirklich die wichtigste Sache die beachtet werden muss. Doch ist es leider auch die schwierigste dem Menschen, der einen massiv geschädigt hat, nicht das gleiche anzutun, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Ich denke, dass man schon eine hohe Selbstbeherschung benötigt, gerade während einer solchen Situation, in der die Entscheidung sehr spontan getroffen wird. Auf der anderen Seite ist es mindestens genau so schwierig seine Grenze erst einmal kennenzulernen und sie dann in jeder Situation auch einhalten zu können.

mfg

Invisible hope
CarpeNoctemIch spreche ja auch nicht davon, sich lauthals darüber lustig zu machen - zumindest nicht auf eine Weise, die als Konfrontation aufgefasst werden könnte und damit noch weitere Probleme auf den Plan rufen würde.
Außerdem wäre das auch ziemlich paradox - man kann sich schlecht einerseits über Beleidigungen beklagen und sich andrerseits genauso niveaulos verhalten.
Das wäre auch in meinem Fall glatter Selbstmord - wenn nicht körperlich, dann psychisch.

Doch schon das Wissen, das diese Leute sich einen Haufen Probleme eingebrockt haben, dessen Ausmaß sie im Augenblick nicht einmal ansatzweise abschätzen können, birgt einen gewissen Trost - denn welcher Unternehmer stellt heutzutage schon jemanden mit extrem schlechtem erweiterten Realschulabschluss ein, dessen Verhalten zweimal sowohl im Falle von Arbeits- als auch von Sozialverhalten mit "nicht den Erwartungen entsprechend" benotet wird, wenn er noch zahlreiche andere Bewerber auf dieselbe Stelle hat, ein?

Ich glaube allerdings, dass sich auch die Grenzen von Fall zu Fall verschieben. Zum Beispiel würde ich einer offensichtlichen Bulimikerin, wenn sie über mein Aussehen spottet, nicht an den Kopf werfen, dass sie sich erst einmal selbst angucken solle, wenn ich genau weiß, dass sie dies ohnehin viel zu oft tut und dass mein Aussehen absolut normal ist - ein Satz, den ich einer gesunden Person gegenüber ohne Bedenken äußern würde.

Ich bin nicht extrem rachsüchtig, viel eher zu gutmütig, aber wenn ich jemanden wirklich und absolut nicht leiden kann, kommt nur zu leicht eine Art Sarkasmus zum Vorschein, die man wirklich nicht mehr als freundlich oder auch nur akzeptabel bezeichnen kann. Meist werde ich in solchen Situationen stumm, um nicht später als Übeltäterin darzustehen, aber selbst das ist manchmal verdammt schwer...

Dadurch, dass ich mich nur allzu oft in der Rolle des Opfers befand, verstehe ich, wie meine Widersacher denken. Ich weiß, was sie als "lustig" ansehen, wie dünn ihre Loyalität gesät ist und wo sich ihre Schwächen befinden. Ich wäre, würde ich es darauf anlegen, vermutlich ohne Probleme in der Lage, sie auch eine Weise zu blamieren, auf die sie nicht einmal im Schlaf kämen.
Doch ich tue es nicht, denn inzwischen könnte es mir gar nicht mehr gleichgültiger sein, was sie von mir denken. Ich will nciht mehr so sein wie sie, habe die Fehler in ihrem System der "Freundschaft" nur allzu deutlich erkannt.
Ihre Anerkennung, die in der Regel auf psychischer Gewalt basiert, würde mir nichts geben - denn bevor ich mich selbst verrate, bin ich lieber allein.
Katoich habe mir schon vorgenommen, wenn ich einen der hauptschüler oder realschüler die immer auf stress auswaren mal bei aldi an der kasse arbeiten sehe oder sonst was in der art machen sehe, dass ich mir nur nen schokoriegel kaufe udn mit nem 200€ schein zahle. ja das ist prollig und irgendwie arrogant aber es verschafft mir genugtuung.:D :D :D
CarpeNoctemDas Thema der notwendigen Arroganz hatten wir doch schon... ;)
Aber trotzdem gefällt mir deine Idee. Ich freu mich auch jetzt schon mal darauf, die Leute die das ganze letze Jahr hindurch über die Geschwindigkeit meines (gedrosselten) Rollers gelästert haben, nach dem Abschluss meines Führerscheins (A1) mit meinem zugegebenermaßen kleinen Motorrad zu überholen...
invisible_hopeDas ist das gute im Leben und der Grund niemals "schwächere" und "benachteiligte" Menschen zu missachten und zu unterdrücken. Da die Zeit immer Veränderung mit sich bringt gerät man auch mal in die Position des schwächeren. Man erwartest aber den Respekt, den du selbst schwächeren gegenüber nie hattest. Dies ist nur leider ein Wiederspruch in sich selbst. Deshalb sollte man jeden respektieren, ausser die Menschen die einem gegenüber selbst kein Respekt haben oder jemals gehabt haben und nur die Notsituation in der schwachen Lage lässt den Respekt vorgaukeln, um wieder einen eigenen Nutzen daraus ziehen zu können. Und an diesem Punkt kommt man wieder zu dem Thema der Menschen, die dir etwas vorkaukeln, um ihren Nutzen daruas zu ziehen.(Schein) Deshalb denke ich, das es manchmal gut ist diese Genugtuung respektlosen Menschen gegenüber geniessen zu können.:)

Mfg

Invisible Hope
Dawn of SadnessHmm invisible_hope, dem ist eigentlich nicht mehr viel zuzufügen... Könnte man zwar noch etwas differenzierter sehen, aber im Grunde, stimmts ;)

Aber wollte noch zu CarpeNoctem's Aussage
[I]"Außerdem wäre das auch ziemlich paradox - man kann sich schlecht einerseits über Beleidigungen beklagen und sich andrerseits genauso niveaulos verhalten. Das wäre auch in meinem Fall glatter Selbstmord - wenn nicht körperlich, dann psychisch."[/I] , was sagen
Das war das womit ich mich auseinander setzten wollte. Irgendwie ist man ja dann nicht besser, aber im Grunde ists doch gerechtfertigter oder nicht?! Man freut sich ja nicht einfach so, sondern, weil die Person es dann verdient hatte, oder nicht?!
CarpeNoctemDas ist dann wieder die Frage, wie weit man gehen darf, um sich zu wehren. Was ist gerechtfertigt, inwiefern darf man "Auge um Auge, Zahn um Zahn" auch tatsächlich im Alltg anwenden?

Ich habe irgendwo mal eine Art Spruch gelesen, der meine Meinung eigentlich recht gut ausdrückt.
[I]"Never argue with an idiot.
They drag you down to their level,
then beat you with experience."[/I]

Es lohnt sich eigentlich nicht, man sollte sein Niveau nicht einfach aufgeben, auch wenn es manchmal noch so verlockend erscheint.

Ja, manche Typen hätten eine solche Behandlung zweifellos verdient - und doch ist es falsch, denn das sind Beleidigungen immer, ganz gleich, in welcher Situation man sich befindet.
Und wenn man seine ehemaligen Angreifer mit ihren eigenen Waffen schlägt - provoziert und [I]rechtfertigt[/I] man damit nicht indirekt eine erneute Attacke? Läuft das nicht auf die "Er-hat-angefangen..."-Situation hinaus, in die Kleinkinder, wenn sie sich streiten, so oft geraten?

Natürlich ist es sehr schwer, sich zusammenzureißen und abzuwarten, aber man kann es schaffen. Vielleicht sehen andere einen dann als schwächer an, aber wenn eine solche Wertschätzung an diesem Punkt festgemacht wird, hat sie für mich persönlich keine Bedeutung.

Irgendwie erinnert mich das an die Diskussionen über die Todesstrafe in Amerika oder die Androhung von Gewalt während eines Verhörs in Deutschland.
Denn genau genommen ist es die gleiche Fragestellung, oder?
Ein Mensch, der einen anderen kaltblütig getötet hat, hat ihm sein Recht auf Leben gewaltsam genommen.
Aber meiner Meinung nach rechtfertigt dies einen weiteren Mord nicht. Der Staat sollte mit [I]gutem[/I] Beispiel vorrangehen, darf sich eigentlich nicht von Emotionen leiten lassen. Dass es sich bei einem Mord um einen Extremfall handelt, ist klar, aber eigentlich ist es immer nur die altbekannte Frage nach der Rechtfertigung von Selbstjustiz im neuen Gewand.

Freude ist - wie schon gesagt - okay, aber nur bis zu einem gewissen Grade. Und wenn du dich über das Pech deines Widersachers freust, ist es ja auch noch wieder etwas anderes, als wenn du die Person auf der Grundlage dieses Schicksalsschlages noch weiter runterziehst und sie bewusst verletzt - denn eine solche Verletzung, insbesonders, wenn sie auf einer dem "Opfer" bekannten Schwäche basiert, heilt nur sehr langsam, manchmal auch nie.
Dawn of SadnessDer Spruch ist wirklich gut *gg*

Ja, da hast du natürlich recht mit, dass wenn man jemanden mit den eigenen Waffen schlägt, dass man dann natürlich nicht besser ist. Ich will mir hier auch nicht wiedersprechen, von wegen Niveau behalten, hatte ich ja selbst gemeint, aber manchmal gehts nicht anders.
Und sich die ganze Zeit beherrschen funktioniert eben auch nicht immer, ist ja nur menschlich.
Klar ist dieses Verhalten auch fehl am Platze, jedoch hat man ja die Möglichkeit, im Gegensatz zu der anderen Person, sein Niveau wieder zu steigern.
Das wenn man sich beherrscht und abwartet seh ich aber definitiv nicht als Schwäche oder das man unterlegen ist und die meisten anderen Menschen auch nicht. Außerdem spart man sich meistens viel Ärger und kommt trotzdem noch auf seine Kosten *gg*

Das mit der Todesstrafe ist wirklich so ne Sache und ich finds eben auch recht sinnlos, jemanden zu töten, weil er auch jemanden getötet hat. Wo ist da der Sinn??
Kato[QUOTE][i]Original geschrieben von CarpeNoctem [/i]
[B]Das Thema der notwendigen Arroganz hatten wir doch schon... ;)
Aber trotzdem gefällt mir deine Idee. Ich freu mich auch jetzt schon mal darauf, die Leute die das ganze letze Jahr hindurch über die Geschwindigkeit meines (gedrosselten) Rollers gelästert haben, nach dem Abschluss meines Führerscheins (A1) mit meinem zugegebenermaßen kleinen Motorrad zu überholen... [/B][/QUOTE]


was haste fürn roller?
ich hab auch einen und war legaler 35km/h fahrer.... dann als ich M hatte hab ich ihn aufgemacht und bin mit 60 in ein auto...autsch... jetzt isser wieder auf 50km/h. obwohl ich NIE GEPROLLT HABE. scheiss ausgleichende gerechtigkeit. aber meine freunde haben sich glücklicherweise nicht drüber lustig gemacht
CarpeNoctemAusnahmen bestätigen die Regel, natürlich kann sich kein Mensch immer und überall unter Kontrolle halten. Wenn man mal aus der Rolle fällt, ist es ja auch nicht schlimm - solange das nicht zur Regel wird.
Denn das Worte grausam sein können und Kettenreaktionen hervor rufen können, dürfte hier so ziemlich jedem bekannt sein.
Ich sehe es ja auch nicht als Schwäche an, Kommentare nicht sofort mit der gleichen Münze zurückzuzahlen - wenn ich das täte, würde ich meine Zunge ganz sicher nicht im Zaum halten.
Es ist nur leider so, dass ein Großteil unserer Gesellschaft diese Auffassung nicht zu teilen scheint - wenn man sich nicht sofort in noch beleidigenderer Weise äußert, gilt man als schwach.
Oft verbirgt sich hinter dieser vermeintlichen Schwäche zweifellos Stärke, doch meiner Erfahrung nach machen sich die wenigsten Menschen die Mühe, unter die Oberfläche der vermeintlich Schwachen zu gucken...

@ Kato:
Ich habe einen schwarzen Piaggio Zip II. Es gibt zwar zweifellos schönere, aber dafür reichte das Geld letztes Jahr beim besten Willen nicht - vor allem, da der A1-Führerschein ja alles andere als billig ist.
Ich habe ja auch kein Problem damit, wenn die Leute ihre Roller aufdrehen, aber wenn man zwei Cousins (mit zwar entdrosselten, dafür aber extrem hässlichen Rollern - der eine ist türkis und der andere zwar blau, dafür aber ziemlich zerkratzt) hat, die einen ohnehin nicht leiden können und einen jedes Mal, wenn man ihnen zufällig begegnet, niveaulose Kommentare über mein "motorisierte Fahrrad" ablassen, nervt das schon ganz schön.
Naja, ich stehe jetzt ohnehin kurz davor, meinen zu verkaufen - und selbst wenn der Geschwindigkeitsunterschied von ca. 20 km/h nicht so viel ausmacht, so ist es schon ein ziemlicher Unterschied, ob man nun ein kleines Motorrad oder "nur" einen Roller fährt...
HybrisEs ist natürlich in gewisser Weiße sadistisch zu sein. Man amüsiert sich über andere und man erfreut sich an dem Leid anderer. Außer man kann denjenigen sehr gut leiden oder liebt ihn sogar. Doch, im grunde erfreut man sich immer wieder am Leid anderer.
Ich auf jeden Fall, da ich von viel zu viel Hass zerfressen werde, wünsche ich manchen sogar den baldigen Tod.
CarpeNoctemDen Tod? Nein, den Tod wünsche ich niemandem, nicht einmal meinen ärgsten Feinden. Denn der Tod ist in meinen Augen Erlösung...
HybrisNun, mit der Meinung die ich über den Tod vertrete kann er keine Erlösung sein. Doch, du hast recht. Wenn man ihn als Erlösung sieht würde ich für denjenigen Menschen ein Leben in der Hölle der Realität vorziehen.
Dawn of Sadness[QUOTE][i]Original geschrieben von CarpeNoctem [/i]
[B]Den Tod? Nein, den Tod wünsche ich niemandem, nicht einmal meinen ärgsten Feinden. Denn der Tod ist in meinen Augen Erlösung... [/B][/QUOTE]

Da haben wir ja die gleiche Ansicht... Und selbst wenn man ihn als das "ultimative Grauen" sehen würde, würde ich ihn meinen Feinden nicht wünschen. Ich weiß nicht warum, aber ist gegen meine Überzeugungen.
FerrusIch würde niemandem den Tod wünschen....

allein aus Angst, es würde passieren- denn Wille versetzt Berge.

Doch empfinde ich nur noch wenig Mitlied für andere Leute...

Letztens ist der Hund einer Freundin gestorben. Sie war immer gut zu mir, und ich? Ich hab ihr noch nichtmal richtiges, tiefes Mitleid sagen können. Dazu bin ich schon zu stumpf.
Dawn of SadnessNaja kommt aber auch auf den Bezug an... Ich kenn das auch, dass ich manchmal eher emotionslos Situationen begegne. Ich persönlich finds dann sogar etwas unheimlich, aber wenn man darüber nachdenkt ist es auch irgendwie logisch.

Es kommt ja auch darauf an, um dein Beispiel aufzugreifen, ob dich etwas mit dem Hund verband. Wenn du ihn nicht sonderlich mochtest, oder einfach nichts mit ihm zu tun hattest, kann dies dir auch nicht leid tun.
Und nur wegen der guten Freundin "mittrauern" wäre ja eben ziemlich falsch von einem, da man dann ja nur Emotionen vorspielt.
Die Frage ist nun, ob man aus Gesellschaftlicher Norm und Erziehung so tut, dass es einem Leid tut, oder ob man so ehrlich ist und es zeigt, dass einem das Tier egal war...
Meiner Meinung nach hat das weniger mit "abstumpfung" zu tun, sondern eher mit ziemlich direkter Ehrlichkeit.

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