| Charnel | Jedes Tier in der Natur hat eine funktion ! das fängt beim geier an und höhrt bei der gewöhnlichen Spinne auf. Aber was für eine funktion hat der Mensch ? ich denke mal : gar keine ! und ein tier das keine funktion hat schimpft man im Volksmund Ungeziefer. demnach müssten wir ungeziefer sein ? eine ganz schöne vorstellung, oder ? |
| dark-angel_90 | ich glaube nicht das der mensch ungeziefer ist, doch selbst wenn - ungeziefer hat doch auch eine bedeutung, es ernährt andere tiere. und dies würde doch ausschließen, dass der mensch ungeziefer ist. denn was sollte er ernähren????weder zehrt er die tiere noch die pflanzen noch irgendetwas auf der welt, außer sich selbst. deshalb würde ich ihn als ein im allgemeinen nutzloses (für die natur) denkendes und gefangenes wesen beschreiben. das wäre die allgemeine bedeutung. die individuelle jedoch würde ich völlig anders definieren. betrachtet man nämlich jeden einzelnen menschen für sich so bemerkt man das er jetzt eine bedeutung bekommt. die einen (die absolute minderheit) versuchen die welt wiederherzustellen, die anderern (immernoch die minderheit) versuchen die welt zu retten. dann kommen die, die die welt (mit "welt" meine ich immer pflanzen, tiere und alles aus dem die welt besteht) vernichten, danach wiederum die, die einfach in den tag hinein leben, sich für nichts wirklich interessieren und nur für sich bedeutung haben. als letzte und größte gruppe würde ich die nennen die die welt verschmutzen. in diesen einzelnen gruppen hat jeder mensch eine kleine warscheinlich sogar unscheinbare doch wichtige aufgabe. nur wenn man all diese aufgaben zusammen nimmt ergibt sich die bedeutung des menschen. ich glaube ich hab mich jetzt ein bissel komisch ausgedrückt, oder *schmunzel* ??? hoffentlich verstehst du was ich meine denn es klingt manchmal etwas sinnlos. |
| Phönix | Ich würde die Existenz einer Lebensform nicht auf dessen Funktion beziehen. Zwar verhindert ein Geier vielleicht Ausbreitung von Krankheiten, indem er Tierkadaver frisst, aber der Geier tut das nicht weil er so ein lieber Vogel ist, sondern weil er Hunger hat, und nur eine Möglichkeit des Nahrungsangebotes der Natur nutzt. Ich kann aber verstehen, dass Du den Menschen für "nutzlos" hälst, und glaube es liegt daran, dass der Mensch kein Spezialist ist. Es gibt z.B. Kolibris, deren Schnabel genau auf eine Blütenform passt, von deren Nektar sie sich ernähren, dabei bestäubt er die Blüten: Der Kolibri würde ohne die Blüte verhungern, und die Pflanze könnte sich ohne den Vogel nicht vermehren. Beide sind füreinander von nutzen, weil sie abhängig von einander ist. Der Mensch ist da ziemlich unabhängig: Wir können uns von Fleisch und Pflanzen ernähren, um unsere Nahrung zu fangen/ernten brauchen wir keine Hörner, Klauen oder Reiszähne, wir sind nicht mal besonders schnell. Wir haben noch nicht mal besondere Ansprüche an den Lebensraum (Wir Bevölkern alles, vom Regenwald zur Wüste, Grassteppen und sogar das Packeis). Unsere Spezialisation ist es, nicht spezialisiert zu sein. Daher ist der Mensch auch so erfolgreich und hat sich über die Welt verbreitet. Ähnlich ist das bei den Ratten (die werden auch oft von vielen für nutzlose Parasiten gehalten) Dabei nutzen wir nur mehrere Optionen aus als andere Lebensformen. |
| Charnel | Aber wir nutzen dem Öko sytsem nicht ? alle tire mit funktion wurdne von mama Natur so ausgestattet das sie ein in sich greifends zahnrad innerhalb der Natur bilden ! der menshc ist ausser zum zertsören und vernichten zu nix zu gebrauchen, aber das kann er erschreckend gut ... |
| Phönix | Is doch auch ein Zweck... Wenn Du so argumentierst, kann ich Dir entgegensetzen, dass eine neue Artenvielfalt immer erst nach einem Massensterben entsteht - weg mit dem alten genetischen Sondermüll und mal die evolutionäre Reset-Taste drücken. Hört sich vielleicht a bisserl drastisch an, ist aber schon mehrmals passiert. Das Aussterben der Saurier ist so ein Beispiel, erst dann wurden die Säuger zur dominierenden Art. Und dieses Sterben ist nichts im Vergleich zum Massensterben am Ende des Zeitalters "Perm" - da sind 90% aller Lebensformen ausgestorben. Vielleicht lösen wir ja auch so ein Massensterben aus, und bevor Du sagst, dass das nicht natürlich ist: der Mensch war auch mal natürlichen Ursprungs und hat mal zur bedrohten Art gehört. Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung dass Evolution nicht zielgerichtet ist, und wir nicht hier sind um einen Teil der Maschine "natürlicher Kreislauf" sind, indem uns eine Rolle zugeteilt wurde. Es ist nur ein ewiges sich aufeinander Abstimmen und Anpassen. |
| Charnel | in gewisser weise hats du rehct ... überleg malw as auf der welt loss wäre ohne ersten udn zweiten weltkrieg ? da wären wir total überbevölkert, aber total ! muss man nur mal nachrechnen, aber das geht zu weit ... ich meine nur das der mensch von seinem zertsörerischem potenzial überhand nimmnt ! |
| Phönix | Mir fällt da grad ein Witz ein, der hier auch passt: Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine: "Hey, wie gehts dir so?" "Schlecht. Ich bin krank, ich glaub ich hab mir Homo Sapiens eingefangen." "Ach, is nicht so schlimm, hat ich auch mal, geht von alleine wieder vorbei." Aber mal im ernst: die Erde hat schon schlimmeres überstanden als uns. Z.B. als vor einigen Milliarden Jahren Mikroorganismen auf die Idee kammen statt Schwefelwasserstoff Wasser als Energiequelle zu benutzen: der dabei entstehende, sehr reaktive Sauerstoff vergiftete fast alle Lebewesen, das gesamte Weltklima wurde komplett verändert, da sind die paar grad Klimaerwärmung so effektiv wie ein Furz im Tornado. Und die Natur hat es nicht nur fertiggebracht, mit dem Gift Sauerstoff zu leben, er wird auch noch ins innerste der Zellen gebracht und übernimmt dort eine wichtige Rolle im Stoffwechsel der meisten Lebensformen. Auch wenn wir vieles töten: erst dann können sich wieder neue wunderbare Lebensformen bilden, die es ohne uns dann nicht gäbe. |
| Charnel | mag ja sein, aber irgendwann sind "wir" an einem punkt angelangt wo es nurnoch bergabgeht ! und ich schätze mal das sich das thema "menschheit" in ca. 10.000 jahren erledigt hat, wenn nicht ncoh schneller ... |
| Phönix | Ich schätz mal sogar, dass der Homo Sapiens nicht mal ausstirbt, er wird sich weiter entwickeln (in welche Richtung auch immer) und diese etwas veränderte neue Art wird dann evtl. in unsere Fussstapfen treten (Vögel gelten heute als Nachfahren bestimmter Dinosauriergattungen). Zu dem Thema gibt's auch ein gutes Buch, wie die "posthumane" Welt aussehen könnte, mir fallen jetzt leider weder Autor noch Titel ein. Ich denke auch, dass es etwas länger dauert als 10.000 Jahre: Zwar kann innerhalb weniger Monaten eine neue Art entstehen (vgl. die sogenannte "Bestie von Exmore"), aber das passiert nur wenn wenige Individuen einer Art auf kleinem Raum leben. Wir hingegen verteilen unser Erbgut mit Millionen von anderen Menschen auf äußerst unzüchtige weise, da dauert eine neue Art a bisserl länger. Außer wir sterben wirklich ohne Nachfahren aus, vielleicht zünden wir ja noch einen "Global Killer", zutrauen würd ich es uns. |
| Sanna I.S.P. | nette diskussion. arten efüllen nicht in erster linie einen nutzen für die natur, vielmehr bilden sich neue arten, wenn sich nischen auftun - das heute schon so gut wie alle solchen nischen besetzt sind, sind neue arten auch dementsprechend spezialisiert; in evolutionsgeschichtlich früherer zeit (allerdings auch heute noch) findet man immer wieder lebewesen, die sich nicht extrem spezialisieren müssen - jedoch, wenn eine art schließlich "älter" wird, konzentriert sich auch diese auf bestimmte fähigkeiten, jagdmethoden ... [QUOTE]Wir hingegen verteilen unser Erbgut mit Millionen von anderen Menschen auf äußerst unzüchtige weise, da dauert eine neue Art a bisserl länger. [/QUOTE] ich hab' dazu mal irgendwo gelesen, dass der genpool der menschheit nicht erheblich größer ist, als der eines schimpansenclans. obs nun wirklich stimmt, weiß ich allerdings nicht. [QUOTE]Außer wir sterben wirklich ohne Nachfahren aus, vielleicht zünden wir ja noch einen "Global Killer", zutrauen würd ich es uns.[/QUOTE] jep, das wir ohne nachkommen aussterben ist durchaus möglich - das leben hingegen, wird wieder einen weg finden ... und darum gehts im endeffekt doch. radioaktive strahlung hin oder her ... irgendetwas wird damit zurechtkommen. und warum sollten wir nicht eine besser angepaßten lebensform den vortritt lassen, wenn die zeit gekommen ist? (einwurf: ob überlebenswille auch als anpassung zählt?) @Charnel: [QUOTE]der menshc ist ausser zum zertsören und vernichten zu nix zu gebrauchen, aber das kann er erschreckend gut ...[/QUOTE] nun, lebensformen haben vorwiegend (oder ausschließlich) den sinn, ihre gene weiterzugeben, die am besten angepasste, überlebensfähigste art wird sich am schluß (wenn es denn sowas gibt ... bzw bis zum vorzeitigen aus) bewähren. nun meine frage: ist es denn einem übel zu nehmen, wenn er versucht seine konkurrenz auszuschalten :D ;)? wenn der mensch es, sollte er tatsächlich diesen weg einschlagen, danach nicht auf die reihe bekommt, das ökosystem so für sich zu erhalten, dass er überleben kann, ist er an der reihe, wegevolutioniert zu werden. |
| Charnel | viele naturvölker ( oder besser alle ... ) schaffen es ja ohne ihre umwelt gross zu schädigen zu überleben ! der "moderne" mensch hingegen lebt für die vernichtung |
| Sanna I.S.P. | ausbreitung!! das stichwort heißt ausbreitung ;) ... naturvölker haben gelernt mit ihrer umwelt in einklang zu leben, weil sie sonst wenig möglichkeiten hätten, zu überleben - auch diese würden zur "verrnichtung" tendieren, wenns ihnen denn was nützen würde ... aber nicht falsch verstehen: ich heiße das ja nicht gut! ach, ne, so übertreiben brauchst du wirklich nicht ... [QUOTE]der "moderne" mensch hingegen lebt für die vernichtung[/QUOTE] es gibt sehr viele "moderne" menschen, die nicht für die "vernichtung" leben. außerdem, welche "verrnichtung" meinst du denn genau? alles, also wirklich alles vernichten!? |
| Charnel | unterstützen wir im prinzip nicht alle das austerben diverser fisch vorkommen an bestimmen plätzen dieses planeten ? fahren die meisten nicht ein auto und verpesten so die umwelt ? ich bin kein Blumenkasper oder sowas, aber vom prinzip her machen "wir" menschen diesen planeten ganz schön nieder ! |
| Sanna I.S.P. | jep, schon klar, und die dinge, die dagegen unternommen werden, sind, was wirkungsweise betrifft nutzlos. aber dann tritt das auf, was ich in einem vorherigenpost schon angesprochen habe: wir sterben aus, da wir mit unserem eigenen müll nicht zurechtkommen, aber der planet, und das leben wird das alles überleben und überdauern. wenn wir uns praktisch selbst ausschalten, waren wir ohnehin zu blöd und dämlich, als dass wir hier weiterhin solche wunderbaren geschenke entgegennehmen dürften. |
| Charnel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i] [B]wenn wir uns praktisch selbst ausschalten, waren wir ohnehin zu blöd und dämlich, als dass wir hier weiterhin solche wunderbaren geschenke entgegennehmen dürften. [/B][/QUOTE] Bingo ! der mensch wird bestimmnt eines tags durch seine eigene kurzischt von der Erdoberfläche gepustet werden, und dann sieht es düster aus, da der mensch seine heimat welt immer weiter ausbeutet ! |
| Sanna I.S.P. | was meinst du: für wen siehts dann düster aus? für den menschen - ja, wenn es denn soweit kommt, ganz bestimmt. |
| Charnel | Aber wnen der mensch dann durch sein eigenes zutun seine existenz verwirkt, wird das der natur genauso wenig gut tuen ! deswegen wird die Erde nur noch ein trümmerhaufen sien ... so denk ich mir das ! |
| Sanna I.S.P. | die natur war auch schon einige male zuvor ein "trümmerfeld", ganz zu schweigen, von den startbedingungen und der anfangszeit - und, ich frage dich, hat das dem LEBEN in irgendeiner weise, jemals geschadet, oder kehrte es nicht prächtiger und artenreicher immer wieder zurück, um erneut seinen unaufhaltsamen siegeszug anzutreten? auch wenn wir usner ende herbeiführen, dabei schreckliche verwüstungen anrichten; es wird weitergehen, in formen, die wir uns heute nicht annähernd vorstellen können. |
| Charnel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i] [B] auch wenn wir unser ende herbeiführen, dabei schreckliche verwüstungen anrichten; es wird weitergehen, in formen, die wir uns heute nicht annähernd vorstellen können. [/B][/QUOTE] da hast du allerdings recht, ich spreche nur vom "ende" der uns bekannten welt, das die natur bzw. das leben einen weg findet ist ja klar |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]da hast du allerdings recht, ich spreche nur vom "ende" der uns bekannten welt, das die natur bzw. das leben einen weg findet ist ja klar[/QUOTE] und davon sprach ich. mir geht es nicht um das überleben der menschheit - nicht wir sind die krone der schöpfung, sondern die schöpfung als gesamtkunstwerk zählt einzig, und an ihrer spitze steht in seiner ganzen vielfalt, und allen ausprägungen das leben. auch wenn die menschheit erlischt, und selbst wenn ich es miterleben soll, werde ich darüber nicht so trauern können, wie ich zuversichtlich sein werde, darüber, dass neues entsteht, und das wir vielleicht nicht umsonst da waren (um wenigstens ein bisschen stolz sein zu können ;) ). |
| Phönix | Das hast Du jetzt schön gesagt! |
| Abellusarus | Aloha, bin zwar neu hier, aber egal. Das Thema fand ich jedenfalls interessant, auch wenn es sich meiner Meinung nach etwas von der eigentlichen Fragestellung entfernt hat. Ich meine "Zerstörung" und "Ausbreitung" sind keine sehr spezifischen Funktionen, die ein Lebewesen innehaben kann, trotzdem ist es sicherlich zutreffenden, aber das ist schließlich der Lauf der Dinge (wäre es nicht so gewesen oder so gekommen, könnten wir uns an dieser Stelle überhaupt nicht darüber unterhalten, weil es dann ganz einfach ... naja eben ANDERS wäre und es uns in dieser Form sicher nicht gäbe). Ich jedenfalls hab mir mal 'ne ziemlich bekloppte Frage gestellt, die an sich total bescheuert klingt: Wenn Tag und Nacht die Atemzüge der Welt sind (unserer "Welt"), was sind WIR dann? Jedenfalls bin ich zu dem noch bekloppteren Schluss gekommen, dass wir diejenigen sind, die Tag und Nacht, oder die Welt, überhaupt erst definieren, insofern existiert jede Form von Leben in seiner eigenen Imagination der existierenden Welt, Funktion hin oder her. Oder glaubt ihr, dass unserm Kolibri klar ist, dass sich sein Schnabel genau an diese eine Blütenform angepasst hat, und er ausgerechnet diese jetzt unbedingt bestäuben muss? ;) |
| Sanna I.S.P. | [QUOTE]Ich meine "Zerstörung" und "Ausbreitung" sind keine sehr spezifischen Funktionen, die ein Lebewesen innehaben kann[/QUOTE] auch wenn ich mich wiederhole: leben muss keine "funktionen" erfüllen, um eine daseinsberechtigung zu erlangen; dort wo sich ein platz auftut, eine nische in der fauna oder flora, dort wird sich auch leben in form einer neuen (oder neu - angepassten) art finden und entwickeln. ausbreitung ist keine funktion, sondern der am tiefsten gehende trieb, den lebewesen vorzuweisen haben. jede fliege, jede blume, jeder mensch etc. sucht nach der möglichkeit sich fortzupflanzen, und damit seinen genen, und somit seiner art, zur ausbreitung zu verhelfen. [QUOTE]Wenn Tag und Nacht die Atemzüge der Welt sind (unserer "Welt"), was sind WIR dann?[/QUOTE] seltsame, schwierige frage. um sie wirklich sachgemäß zu beantworten, müßte man den zusammenhang und die beziehung zwischen uns, und der welt, in der wir wandeln sehr genau aufschlüßeln und interpretieren. aber flapsig bemerkt (und wohlgemerkt nicht ganz ernsthaft) hätte ich spontan auf husten getippt, oder ne chronische bronchitis, vielleicht wären wir aber auch nur der leichte und natürliche widerstand, den jeder beim einatmen verspürt. [QUOTE]Jedenfalls bin ich zu dem noch bekloppteren Schluss gekommen, dass wir diejenigen sind, die Tag und Nacht, oder die Welt, überhaupt erst definieren, insofern existiert jede Form von Leben in seiner eigenen Imagination der existierenden Welt, Funktion hin oder her.[/QUOTE] andere wahrnehmung -> andere sichtweise -> andere ansichten -> andere einsichten. oder: wahrheit ist relativ, es gibt (für uns ersichtlich) keine einzelne große wahrheit. |
| the night | ich sehe den menschen als testobjekt der von höheren wesen erschaffen wurde um sich fortzupflanzen und damit die wesen die über uns stehn ob sie ein zucht erfolg haben. so habe ich zumindest früher gedacht heut denke ich nur noch das sie halt dazu da sind sich halt fortzupflanzen, sich weiterzuentwickeln und sich am ende zu vernichten. |
| kreuz | seid gegrüßt, ich habe etwas konfuse gedanken zu dem thema. kann es sein, dass der mensch erschaffen wurde um zu zerstören ? dass wir der grund sein werden für das nächste große austerben? vielelicht hat die evolution eine "sicherung eingebaut, falls etwas schief läuft mit den lebensformen.wenn der planet zu überwuchert wird tritt diese "sicherung" in kraft und sorgt dafür dass wieder eine menge platz ensteht für eine neue chance der evolution. in sofern hätte der mensch eine wichtige wenn auch sehr morbide funktion. *verneig* kreuz |
| Phönix | Das würde aber bedeuten, dass wir von jemanden (vielleicht Gott?) mit einer Absicht hier sind - Auch auf Gefahr hin mich (oder Sanna I.S.P.) zu wiederholen: ich denke nicht dass wir zu einem Zweck hier sind, wir sind hier, weil wir es [I]können[/I] . Wenn in der Evolution etwas schief läuft, glaube ich braucht Mutter Natur keine "Sicherung", also eine Spezies, die mal die evolutionäre Notbremse zieht. Die Natur hat da doch schon des öfteren bewiesen, dass sie subtilere Selektionsmechanismen hat. |
| l'âme perdue | [QUOTE]Die Natur hat da doch schon des öfteren bewiesen, dass sie subtilere Selektionsmechanismen hat.[/QUOTE] ...und diese wird sie auch benutzen, um sich vom "Krebsgeschwür" Mensch zu befreien. Der Mensch hat sich über die Natur und ihre Gesetzte gestellt, man denke nur an die Atom- und Genforschung. Der Mensch hat sich an Dinge herangewagt, die eine Nummer zu groß für ihn sind... Doch wir wollen noch mehr. Und gleichzeitig schaufeln wir uns unser eigenes Grab, denn die Natur wird uns all das, was wir auf diesem Planeten anrichten, doppelt und dreifach zurückzahlen. Der Mensch ist lediglich das Produkt unglücklicher geologischer und evolutionärer Ereignisse in der Erdgeschichte... Er ist noch nicht mal ein Fehler sondern lediglich ein "Unfall"... Der Planet hat gerade erst angefangen, sich vom Problem Mensch zu befreien. Aber selbst dass erkennen wir nicht, da dieser Prozess sehr langsam abläuft... Wer es nicht glaubt, soll nur mal an die ganzen Unwetter und klimatischen Veränderungen der letzten Zeit denken, oder an die Weltseuche Aids... Ich glaube nicht, dass der mensch noch irgendeine Funktion erfüllt, vielleicht die, das Leben der Erde im Universum zu verbreiten Doch dazu sind wir wohl nicht wirklich in der Lage. Egal, was wir erschaffen, zerstören wir später doch wieder... Das einzige, was wir wirklich gut können, ist unsere eigene Vernichtung "vorzubereiten"... Auch wenn wir alles vernichten (was meiner Meinung nach nicht mehr allzu lange dauern wird), wird das Leben auf diesem Planeten irgendwie weiterexistieren und sich weiterentwickeln, auch wenn das sicher nicht auf alle Lebensformen zutrifft... Die Erde wird sich noch sehr lange weiterdrehen, garantiert aber ohne die Spezies Mensch... Also welche Funktion soll der Mensch dann haben...? |
| Phönix | Mit den "subtileren Selektionsmechanismen" meinte ich nicht (nur), wie die Natur den Menschen wieder loswird, sondern auch andere Spezies ganz allgemein. Wen unser einziger Zweck der wäre, uns selbst zu vernichten - ist glaube ich von jedem Standpunkt aus ein sinnloser Daseinsgrund. Ich glaube auch nicht, dass der Planet uns "begreift" - dazu müsste irgendein Bewusstsein existieren, in dem sich die gesamte Schöpfung wiederspiegelt. Selbst wenn es das gäbe, wäre der Mensch wiederum Bestandteil davon, was wiederum zur Folge hätte, dass dieses Bewusstsein den Menschen nicht erst begreifen müsse. Es ist außerdem immernoch fraglich, inwiefern wir das Weltklima wirklich verändern - mal eine kleine "Mini-Eiszeit" (so was gibt's wirklich!) in Regelmäßigen abständen, dann mal wieder 'ne richtige, das entsteht alles wegen einer kleinen Trudelbewegung der Erdachse und war schon immer so. Das es zwischen den Eiszeiten wieder wärmer werden muss, ist logisch. Auch was AIDS betrifft - ich hab auch die Gerüchte gehört, dass AIDS vom CIA freigesetzt wurde, um die Schwulen auszurotten, klingt für mich unwahrscheinlich im Anbetracht der Tatsache, dass es in der Natur wesentlich aggresivere und gefährlichere Viren und andere Krankheitserreger gibt (z.B. Ebola, Lassa, Pest). So schlimm sind wir meiner Meinung nach auch wieder nicht, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir irgndwann aussterben, warum auch immer. Ich gebe uns sogar noch etwas mehr Zeit, wenn man bedenkt, dass wir noch eine sehr junge Spezies sind. |