| =IK=Waylander | Hallo ! Das Wissenschaft und Glauben keine zwei Themen sind die unbedingt miteinander harmonieren dürfte jeden klar sein, genauso wie dass die Wissenschaft eine neue Art von Religion geworden ist und (zumindest in der westlichen Welt) uns alle dominiert. Doch haben wir nicht dadurch auch was verloren? Ist es nicht bedauerlich mitzuverfolgen wie sich die Welt wandelt und Dinge wie zynismus und kaltherzigkeit zur neuen tugend werden? Wir sind alle miteinander vernetzt und doch einsam wie noch nie. Die Leute suchen krampfhaft nach einen Sinn und lassen sich dann meist in den Konsumfluss mitreissen. Und doch finden noch vereinzelte Menschen im Glauben eine gewaltige Kraft. Wie seht ihr dieses Thema? Ist der Glaube zum Sterben verurteilt und wird die moderne Technik zu unserer neuen Gottheit oder ist das nur eine Phase der Entwicklung? |
| Nachtelbin | Nun ja, sagen wir mal so, es wird zwar nach einer Weltformel gesucht und die Physik tritt auch in sicherlich nie geahnte Dimensionen ein (wenn auch ein paar Konstanten in letzter Zeit wieder hinterfragt werden) , aber selbst die Wissenschaft wird nie alles erklären können. Man kann die Welt in Funktionsweisen und Zahlen zerlegen, aber es wird sicherlich kaum gelingen dadurch zu erklären, warum etwas so ist, wie es ist. Nicht im Sinne von physikalischen Gesetzen, einfach die Frage, [I]warum[/I] die ganzen Gleichungen so funtionieren, wie sie funktionieren und warum nicht einfach etwas ganz anderes herauskommen kann. Was heisst glauben...meinst du den Glauben an einen Gott? Die Unsicherheit, dass da doch noch etwas anderes ist? Nehmen wir mal an, es gäbe einen Gott. Er wäre durch unsere Sinne nicht zu erfassen, somit gäbe es auch gar keine Möglichkeit, die Existenz zu beweisen oder zu widerlegen (vermutlich doch noch etwas einfacher zu beweisen) . Also könnte er auch gut mit der Wissenschaft und ihrer Entwicklung weiter "existieren". Nun stellt sich aber die Frage nach den Menschen und ihrem Willen zu glauben.. Sicherlich, durch die Technik heutzutage ist man reizüberflutet, man hat einfach gar keine [I]Zeit[/I] mehr, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, wenn man sich auf die Errungenschaften unserer Welt einlässt...momentan gibt es noch viele, (vor allem ältere Menschen) die sich noch in der (technischen) Welt von vor dreissig Jahren befinden, solange es diese Menschen gibt, wird auch der Glaube bleiben...dann gibt es nohc diejenigen, die ihre Kinder religiös erziehen, also ist der Glaube auch immernoch ein Thema.. Und der Rest... für mich ist es schlecht abzuschätzen, ob der Trend nach Gläubigkeit wieder ansteigen wird, oder abfällt. Der momentane Zeitgeist strebt nach neuer Orientierung, Wellness, Ganzheitliches Denken etc..gleichzeitig werden neue Werte gesucht, wobei sicherlich auch die Überforderung, die die heutige Gesellschaft mit ihrer Schnelllebigkeit und ihren Anforderungen erzeugt, eine Rolle spielt. Es wird sich aber eher gen osten orientiert, wenn es um Religion geht... Andererseits steht dem der Materialismus entgegen, viele sehen ihre Werte eben nicht mehr auf überirdischer Ebene, sondern tatsächlich in der Rolex am Handgelenk...für diese Menschen ist wohl auch Religion zum Status geworden, wie "extravagant" ist es für einen Geschäftsführer " aus Überzeugung Buddhist" zu sein? Egal, dass da mehr zu gehört, als der Ledigliche Identifikationsgedanke... Ich denke, der Mensch wird nach neuer Religion streben. Ich glaube nicht, dass die Technik die neue Religion wird...wie könnte man an etwas glauben, von dem man weiss, es existiert? Wäre das noch glauben? Aber viele kennen es ja nicht wirklich, Szenen wie mit "Zauberern" im Mittelalter könnten auch heute noch entstehen.. Aber irgendwie drängt sich mir ein Szenario auf...diejenigen, die die Technik nicht verstehen könnten [I]tatsächlich[/I] an sie "glauben", ihre Macher bewundern, vergöttern...es mag zwar übertrieben klingen, aber ich denke die "Brave new World" steht kanpp vor unserer Haustür...noch liegt es in unserer Hand, wie es weiterverläuft...vielleicht täte ein Bemühen der Regierung, die Wissenschaft publik zu machen, sie nicht als "der Elite" vorbehalten dastehen zu lassen, wirklich ein gutes Werk an der Bevölkerung..die in letzter Zeit wohl geistig wirklich nicht mehr weiss, wohin. Gruß, die Nachtelbin |
| =IK=Waylander | jep meinte den Glaubenn an Gott oder an eine übernatürliche Kraft. (religionsunabhängig) |
| Schwarzbär | Ich denke, daß sich der Zeitgeist langsam verschiebt. Durch den hohen Grad der Technisierung sehnen sich die Leute nach der Romantik des Unwissens und dessen Legenden und Mythen. Die Wissenschaften stoßen mittlerweile immer öfter in theosophische Sphären. Jedoch je abstrakter die Theorien sind, desto mehr kann man finden, bis man schließlich in den wirwarr der unterschiedlichen Religionen gerät. Ich denke, daß die grenzen zwischen den Wissenschaften immer schwammiger werden. Physiker und Chemiker haben in ihren Grenzbereichen tatsächlich schwierigkeiten sich voneinander abzugrenzen. Auch an der Uni kann ich beobachten, daß immer mehr Fächer fachübergreifend angeboten werden. Besonders später in der Spezialisierung. So wird z.B. Nuklear- und Kernphysik für Chemiker, Maschinenbauer, Physiker (gut), Elektrotechniker.. usw. angeboten. In der Praxis sieht es einfach so aus, daß man mit Fachidioten nichts anfangen kann. Dieses Zusammenfügen der Wissenschaften, nicht zuletzt um Reibungsverluste gering zu halten, hat hoffentlich auch eine umfassende Philosophie zum Ergebniss. Ich habe nach wie vor die Hoffnung, daß es sich die Philosophie in Zukunft wieder zur Aufgabe macht die anderen Wissenschaften flexibel zu ummanteln und ihre Vorstöße auszuwerten. Im Ansatz wird das schon praktiziert. So finden Zukunftsseminare statt, auf denen Dozenten der einzelnen Fachbereiche prognosen für die Zukunft stellen. Es sind dort auch Geisteswissenschaftler anwesend, die sich dadurch ein Bild machen. Selbst die katholische Kirche hat eingeräumt, daß der Papst "nur" in Glaubensfragen Gottes Vertreter auf Erden sei. nachdem sie sich ein paar mal auf die Nase gelegt haben, was Wissenschaftsfragen angeht. Ich denke, daß der Glaube eine viel zu individuelle Sache ist. Er bewegt sich ferab von den Faden des eindeutig fassbaren und physikalisch auswertbaren. Individuelle Erfahrungen sind sein Nährboden. Und so unterschiedlich wie die einzelnen Böden, so sprießen auch die Pflanzen. Während ich mir für die Philosophie noch einen festen Platz in den Wissenschaften wünsche, denke ich, daß der Glaube viel zu individuell ist. Ich denke, daß sobald ein geistiger "Führer" tot ist, werden seine regeln zu Dogmen. Dieser Punkt ist immer sehr gefährlich, da eine gewisse Flexibilität in der Glaubensinterpretation immer da sein muß. So kommt es zustande, daß ein ehemals fortschrittlicher Glaube wie der Islam dazu mißbraucht wird Frauen zu unterdrücken. Zu Zeiten Mohammeds bedeutete der Islam für die Frauen wesentlich mehr Rechte als vorher. Nun werden Korantexte fast ausschließlich von Männern interpretiert, was zum Ergebniss hat, daß damals sinnvolle Regeln, zu Dogmen verkommen sind, die das Patriachat dort rechtfertigen sollen. Da der Tot als Ausrufzeichen hinter den Regeln gesehen wird und sie kaum mehr wandelbar scheinen, verkommt die Religion von einer treibenden Strömung zu einem morastigen Sumpf, der die in ihm Gefangenen unweigerlich in den Abgrund überholter Werte und Traditionen hinabzieht. Für mich deffiniert sich der Glaube in mir und wächst mit neuen Erfahrungen. Werte, die ich als erstrebenswert erachte bilden mein Fundament und ich lasse mich nur ungerbn auf irgendwelche Gemeinschaften ein, da ich dabei zu viele Kompromisse eingehen müßte. Ein befreundeter Theologe meinte zwar es wäre nicht statthaft sich aus allen Religionen nur die Rosinen rauszupicken, so versuche ich doch auch weiterhin mir um die Rosinen einen Kuchen zu backen. Meinen ganz eigenen! |
| LaChatte | Ich denke, und ich hoffe, dass sich Religion und Wissenschaft finden und gegenseitig ergänzen und befruchten. Dinge, die früher einfach "Glaubenssache" waren, weil die Leute tief im Inneren spüren, dass da noch etwas mehr ist, könnten auf einmal eine strenge mathematische und physikalische Grundlage bekommen. Und die Naturwissenschaften, die von vielen Gläubigen als "kalt" und "herzlos" angesehen werden, könnten durch religiöse und spirituelle Prinzipen ein moralisches "Herz" bekommen. Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass sich Religion und Wissenschaft nicht widersprechen, sondern ergänzen. Da aber die beiden Richtungen sehr verschiedene Sprachen haben, ist das Übersetzen von einem Gebiet ins andere manchmal heikel und schwierig. Aber bestimmt nicht unmöglich. |
| VampireMiyu | Ich denke der Glauben überwiegt alles. denn allein der Glauben lässt den Menschen Hürden überbrücken, und nicht etwa die Wissenschaft. Daher dene ich dass der Glauben die Wissenschaft schon lange ü+berholt hat. und ich bezweifle, dass sich beide themen jemals so ergänzen könnten, dass beide parteien zufrieden wären. miyu |
| Noctua | Gott ist tot. |
| =IK=Waylander | @MiYu hmmmm naja ich denke schon das die wissenschaft hürden überbrücken kann wie z.B krankheiten, entfernungen usw. die frage ist zu welchen preis? ist es rechtens mit embrionen herumzupfuschen von tierversuchen will ich gar net reden. und wenn du erlich bist wie viele menschen in unsere gesellschaft und in unserem alter gehen überhaupt noch in sich bzw. beten? ich kenne nicht viele.... der kern ist, alles was unkontrollierbar bzw. extrem wir,ist meiner meinung nach falsch - egal ob religionsfanatiker oder irgend welche wissenschaftler die das wort ethik aus ihrem wortschatz gestrichen haben... @noctra: wie kann etwas tot sein was nie gelebt hat? |
| Gevatter Tod | Glaube bringt uns nicht weiter. |
| =IK=Waylander | @gevatter - kommt immer darauf an wie man es sieht - es bringt einen nicht weiter meterielle dinge zu erforschen. aber bringt einen der glaube nicht geistig bzw. spirtuell weiter. und wenn einer kraft vom glaube schöpft bringt ihn diese kraft im leben weiter..... |
| Montrose | Natürlich bringt es einen weiter, materielle Dinge zu erforschen. Bei Naturwissenschaftlern findet man eher eine gewisse Demut als bei Geisteswissenschaftlern, weil Naturwissenschaftler ständig mit der "Tücke des Objekts" und den Grenzen der Machbarkeit konfrontiert werden. Wenn man nur mit Worten und Symbolen spielt, verliert man ein bißchen die Bodenhaftung. Glaube finde ich gut, Wissenschaft aber auch. Man kann beides nicht gegeneinander ausspielen. |
| Gevatter Tod | [QUOTE][i]Original geschrieben von =IK=Waylander [/i] [B]@gevatter - kommt immer darauf an wie man es sieht - es bringt einen nicht weiter meterielle dinge zu erforschen. aber bringt einen der glaube nicht geistig bzw. spirtuell weiter. und wenn einer kraft vom glaube schöpft bringt ihn diese kraft im leben weiter..... [/B][/QUOTE] Wir haben wohl einfach verschiedene Vorstellungen von "weiterbringen" |
| Najade | Ich denke, dass sich die meisten Religionen nicht mit den heutigen Wissenschaften, vor allem nicht den biologischen und medizinischen vereinbaren lassen. Vor allem die christliche Religion ist dort sehr problematisch, solange sie sich nicht an die moderne Welt anpasst. Der Glaube an übernatürliche Dinge im Allgemeinen steht meiner Meinung nicht im Kontrast zu den modernen Wissenschaften, da dort noch zu viele Dinge unbekannt und ungeklärt sind, als das wir zum Beispiel die Existenz von Seelen ausschließen können. @ =IK=Waylander: Welche Wissenschaftler sind denn deiner Meinung nach außer Kontrolle und haben das Wort Ethik aus ihrem Wortschatz gestrichen? |
| HekateSelene | [QUOTE]Gott ist tot.[/QUOTE] Nietzsche auch ;) :p |
| Gevatter Tod | Wissenschaft und Glaube bedienen außerdem zwei völlig verschiedene Felder, sie stehen außer Konkurrenz, auch wenn manche Religionen auch versuchen, Aufgaben der Wissenschaft zu übernehmen, z.b. Enstehung der Erde. Da diese Vorstellungen jedoch in der Regel mehrere tausend Jahre alt sind, sind sie überkommen. Heute fangen die Religionen da an, wo die Wissenschaft es für unseriös hält, Spekulationen abzugeben. |
| Die Gummi-Ente | [QUOTE]...genauso wie dass die Wissenschaft eine neue Art von Religion geworden ist und (zumindest in der westlichen Welt) uns alle dominiert. Doch haben wir nicht dadurch auch was verloren? [/QUOTE] Nein, die Menschen sind selbständiger geworden und fressen nicht mehr einfach alles, was ihnen vorgesetzt wird. Das dieser Vorteil von vielen zugunsten von Talkshows und BLÖD-Zeitung wieder fortgeworfen wird, ist ein anderes Problem. [QUOTE]Ist es nicht bedauerlich mitzuverfolgen wie sich die Welt wandelt und Dinge wie zynismus und kaltherzigkeit zur neuen tugend werden?[/QUOTE] Nicht doch. Ein uraltes Prinzip. Nennt sich natürliche Auslese. Der Stärkere überlebt, indem er den Schwächeren verdrängt. Das hat Jahrtausende funktioniert und uns erst zu dem werden lassen, was wir heute sind. Wenn die Menschen allerdings anfangen darüber nachzudenken, ob das richtig oder falsch ist, fängt der Ärger doch erst richtig an. [QUOTE]Wir sind alle miteinander vernetzt und doch einsam wie noch nie. [/QUOTE] Gerade durch die Vernetzung bieten sich für viele kontaktschwierige Menschen unheimlich viele Chancen. Einsam sind nur die, die sich selbst von allem abschotten. [QUOTE]Die Leute suchen krampfhaft nach einen Sinn und lassen sich dann meist in den Konsumfluss mitreissen.[/QUOTE] Konsumfluss ist in so fern gut, daß dadurch die Wirtschaft am laufen gehalten wird. Eine laufende Wirtschaft schafft mehr Zufriedenheit als eine tote Wirtschaft. Und einen Sinn muß jeder für sich selbst finden. Da muß es nicht unbedingt zum Kaufrausch führen. [QUOTE]Und doch finden noch vereinzelte Menschen im Glauben eine gewaltige Kraft. [/QUOTE] Schön für sie, wenn sie ihren Glauben positiv nutzen können und etwas für sie sinnvolles dabei herauskommt. Mir alleine reicht der Glaube nicht. Wenn ich allerdings WEISS, daß meine Bemühungen zum Erfolg führen, setzt das auch große Kräfte frei. [QUOTE]Ist der Glaube zum Sterben verurteilt und wird die moderne Technik zu unserer neuen Gottheit oder ist das nur eine Phase der Entwicklung?[/QUOTE] Man ersetzt die Bereitschaft zu glauben durch den Wunsch nach Sicherheit/Gewissheit. Und Sicherheit ist nunmal eines unserer Grundbedürfnisse. Gruß Gummi-Ente |
| Montrose | Na dann ist ja alles bestens ... |
| =IK=Waylander | [QUOTE][i]Original geschrieben von =IK=Waylander [/i] [B]@gevatter - kommt immer darauf an wie man es sieht - es bringt einen nicht weiter meterielle dinge zu erforschen. tja man sollte halt schauen was man schreibt - hab da doch glatt ein wort vergessen (peinlich peinlich) der satz sollte heissen: es bringt einen nicht weiter wie materielle dinge zu erforschen. @gummi ente - beziehst du dich da nicht nur auf die christliche religion - aber was ist mit den weltoffenen glaubensrichtungen wie buddhismus? |
| Die Gummi-Ente | @ =IK=Waylander Hm... enge ich es mal auf alle Religionen ein, die einem für gutes Benehmen etwas unheimlich tolles nach dem Leben versprechen. Bleiben dann noch irgendwelche Religionen übrig? Gruß Gummi-Ente |
| LaChatte | Die einzige Religion, die dann noch übrig bleibt, heisst Ratio - und auch die wird vermutlich eines Tages darauf kommen, dass das Leben nach dem Tod noch lange nicht fertig ist. ... und, wie auch schon mal gesagt: Glauben ist etwas, das jeder Mensch tut - nur die Inhalte sind verschieden. |
| Amirades | Ich für meinen Teil bin kein besonders gläubiger Mensch, und verlasse mich deswegen auf rationale Erklärungen. Mann muss auch wissen das verschiedene Kirchen viele Dinge ausnutzten um dem Menschen weißzumachen das "gott" es beeinflusste was da passiert. Die Überlieferungen in der Bibel halte ich für sehr aufgebauscht. Die meissten "Wunder) wurden heute von der Wissenschaft erklärt, aber zum großen Teil nicht von der Kirche als Definition akzeptiert. Es wird wohl eine ewige Diskussion in der keine der beiden Seiten irgendwannmal recht behält :) PS: Wegen Leben nach dem Tod: Ich denke nicht das mit dem Tod alles vorbei ist. Die Erfahrungen die der Mensch macht, das alles kann nicht mit einem Streich weg sein. |
| Gevatter Tod | [QUOTE][i]Original geschrieben von Amirades [/i] [B]IPS: Wegen Leben nach dem Tod: Ich denke nicht das mit dem Tod alles vorbei ist. Die Erfahrungen die der Mensch macht, das alles kann nicht mit einem Streich weg sein. [/B][/QUOTE] Was passiert mit der Information auf einem flüchtigen Speichermedium, wenn dieses keine Energie mehr bekommt? |
| Amirades | OK, gutes Argument. Aber es geht mir nicht in den Kopf rein das alles was wir sind und erfahren einfach weg ist und das dann NICHTS mehr von dem Menschen übrigbleibt. |
| LaChatte | Fragt sich, was das Speichermedium ist... Die Gedanken und Gefühle sind in erster Linie eben in dem Aurafeld gespeichert, und im Gehirn ist nur ein chemischer Abdruck davon... Das bleibt eben erhalten.. |
| Montrose | Die "Seele" stelle ich mir auch eher so vor, daß sich ein Gott eines Menschen erinnert. Der Mensch also bloß ein "lokaler Speicher", und dann gibt es noch einen Zentralrechner. |
| Nebelstern | Hmm..Wissenschaft und Religion... Früher war Religion das ein und alles der Menschen. Die Kirche machte die Normen und Vorschriften und verbreitete bei Bedarf auch Angst, sodass die Menschen völlig unter ihrem Bann stand. Die Forschung erzielte erste ergebnisse, sodass diverse Theorien, die die Kirche verbreitete widerlegt werden konnten. Die Menschen begannen zu "denken" und Dinge zu verstehen, die bis dahin als übermenschlich angesehen wurden. Und seitdem stehen sich Wissenschaft und Kirche gegen über, die Wissenschaft führt "beweise" an, während der Glauben ganz einfach auf glauben beruht... Die Kirche hatte einen extremen Rückgang, aber meiner Meinung nach kehrt ein stückweit glauben zurück. Die Menschen beginnen nämlich an der Wissenschaft zu zweifeln. Menschen wollen macht. Sie wollen mächtig über alles sein. Aber sobald die Macht greifbar ist, bekommen sie Angst und müssen sich an etwas festhalten und auf etwas zurückgreifen können... An dem Punkt kommt die Kirche wieder ins Spiel... Das eine währe jedoch ohne das andere nicht möglich... Die ergänzung muss sein...sonst gäbe es keinen Fortschritt... |
| LaChatte | Vor dem Mittelalter gabs ja diese Trennung zwischen Religion und Wissenschaft nicht - es gab Welterklärungsmodelle, die einfach beide Aspekte enthielten. Als gegen Ende des Mittelalters sich eine Wissenschaft etablierte, gab es eine stillschweigende Übereinkunft, dass sich die Wissenschaft um die Materie kümmerte, während sich die Religion um den Geist kümmerte - was aber nicht hiess, dass die damaligen Wissenschaftler nicht religiös gewesen seien. Und im Laufe der Zeit entstand diese Trennung, die uns glauben machte, dass das eine mit dem andern nichts zu tun habe. Heute kehrt sich das wieder um, fächerübergreifende Forschung wird wieder modern, und es ist an der Zeit, dass wir ein Weltbild schaffen, in dem beide Aspekte Platz finden - denn schliesslich gehts in beiden um die Welt, und wie wir sie erklären. Und da wir nur eine Welt haben, müssen die beiden Modelle Wissenschaft und Religion logischerweise Berührungspunkte haben, und es muss auch möglich sein, beide in ein einheitliches Modell überführen zu können. S'hat ja niemand gesagt, dass es einfach sei:p |
| Montrose | Schöner Gedanke und gutes Ziel, LaChatte. :) Natürlich sollten sich Naturwissenschaft und Glaube (hier als die Frage verstanden, was dem Leben einen Sinn gibt) ergänzen. In Wirklichkeit klappt die Kommunikation zwischen Natur- und Geisteswissenschaften überhaupt nicht. :confused: Die Philosophen sind völlig substanzlos: entweder plappern sie irgendwelchen Klassikern nach oder dackeln irgendeinem aktuellen doofen Trend hinterher, aber was Neues fällt ihnen nicht ein. Manche wie dieser Slotterdijk, der sich als Skandalnudel in Szene setzen will, spielen doch nur eine Rolle. Die Psychologen kümmern sich nur um den Einzelnen, aber ihnen fehlt der Blick für's Ganze. Und die Theologen reden nur mit ihresgleichen anstatt mit Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen. Sie verstehen es nicht, in diesem Durcheinander von Freiheit und Zwang, Selbstverwirklichung und Versklavung, jeder tolerant und keiner weiß wohin, ein annehmbares Leuchtsignal zu setzen. Nebenbei, allzu plumpes Missionieren stößt eher ab. Meine These: die Diskussion zwischen Wissenschaft und Glaube funktioniert deshalb nicht, weil Menschen, die über den Sinn des Lebens nachdenken und -fühlen, sich nicht ausdrücken können. Die Geisteswissenschaften sind derzeit auf einem Tiefpunkt angelangt. Damit kommt das Gleichgewicht der gesellschaftlichen Kräfte durcheinander. Wen wundert es, daß eine skrupellos-pragmatische Sichtweise in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Oberhand zu gewinnen droht, wenn die "Gutmenschen" ihre Hausaufgaben nicht machen? |
| shadowbell | Als ich ein Kind war, bin ich auf eine katholische Schule gegangen, meine Mutter war katholisch und mein Vater ist evangelisch. Ich habe mich früher immer nur mit Tieren beschäftigt und unter anderem jede Tiersendung im Fernsehen gesehen. Damals gab es eine Sendung in der man erzählte, das diese winzig kleinen Fruchtfliegen nicht in der lage sind, den Menschen (als Beispiel) zu sehen, denn er sei viel zu groß. Sie könnten also den Menschen im Ganzen nicht wahrnehmen. Ich hatte von dem Tag an meine Erklärung: Gott ist zu groß!! Man kann ihn gar nicht erkennen. Heute glaube ich nicht mehr an die Katholische Kirche und ihren Gott, aber die Erklärung gefällt mir immernoch!!!! (Übrings: Es ist Sommer und Fruchtfliegenzeit!!!! Ich bin für sehr viele, und ich meine wirklich VIELE Fruchtfliegen in meiner Küche eine Göttin!!! YEAH!!!! :D Meine Theorie ist toll!!!:D ) |
| =IK=Waylander | [QUOTE][i]Original geschrieben von Die Gummi-Ente [/i] [B]Ein uraltes Prinzip. Nennt sich natürliche Auslese. Der Stärkere überlebt, indem er den Schwächeren verdrängt. Das hat Jahrtausende funktioniert und uns erst zu dem werden lassen, was wir heute sind. [/B][/QUOTE] naja dem kann ich nicht besonders zustimmen da man bei diesem thema nicht von einem verdrängungsakt sprechen kann. und was hat abstumpfung der gefühle mit der natürlichen auslese zu tun? |
| LaChatte | Auch ein tiefer Glaube ist ein Wissen... Und nochmals: wenn Wissenschaft und Religion wirklich dieselbe Welt beschreiben, müssen sie beide in Übereinstimmung gebracht werden können, anders gehts nicht. Und das wird bald soweit sein. |
| TheDark | Hi zusammen, @LaChatte Ein tiefer glauben ist gewissheit das es mehr gibt als man mit wissenschaft beweisen kann. Man selber weiss das es mehr gibt. Religion und wissenschaft schlissen einander nicht aus. kann sich jedoch gegen seitig behindern. oft ist die religion die triebfeder für die wissenschaft bestimmte sache aus "heilige schriften" zu beweisen . Schon alleine aus diesem gesichtspungt lassen sich viele Geschichtliche ereignisse wissenschaftlich nach weisen und auch pysikalisch beweise. Um gekehr kann aber auch mit der religion wissen schaft ad absurdum führen, das man wissenschafft garnicht erst zulässt. " die aussage, der mensch kann mit gräten fielgen " führte, bis zur neuzeit, zur kirchlichen aussagen wie " das ist teufels werk" oder " neien das geht nicht, wenn gott wolte das wir fliegen hätte er uns flügel gegeben". |
| LaChatte | Das beweist leider nur, dass es auf beiden Seiten viel Intoleranz gibt, und keine Seite die andere zu verstehen versucht...:( Aber man könnte ja wohl auch anders? |
| Montrose | Wissenschaft und Glaube sollten auf jeden Fall mehr diskutieren und auch mehr Toleranz gegenüber zeigen. Eine völlige Durchdringung von Wissenschaft und Glaube wäre aber wohl gar nicht so wünschenswert. Wenn man Gott völlig erforschen könnte, würde er ziemlich bald in Flaschen abgefüllt im nächsten Supermarkt stehen. Wenn umgekehrt Glaube in der Wissenschaft eine zu große Rolle spielt, dann werden wichtige Fragen möglicherweise gar nicht mehr erforscht. Das Verhältnis von Wissenschaft und Glaube sollte ein kritischer Dialog sein. |
| Der_Philosoph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Wenn man Gott völlig erforschen könnte, würde er ziemlich bald in Flaschen abgefüllt im nächsten Supermarkt stehen. [/B][/QUOTE] Du hast mit allem Recht was du sagst, nur den Satz finde ich super. Gott steht doch schon in Flaschen abgefüllt im Supermarktregal! Ich meine, ist etwa Wasser nicht etwas göttliches, wie jedes andere Getränk, wir leben dadurch. "Gott ist ein Salamisandwich!" - Neal Donald Walsch Und dem kann ich nur zustimmen. Nur weil ihr es gewöhnt seid, das alles so ist, wie es ist, könnt ihr ja nicht sagen, dass es deswegen nicht göttlich sei, im Gegenteil. Also ich denke, alles ist irgendwie göttlich, egal wie schlecht es doch scheint, es ist in Wirklichkeit, es ist gut. |
| TheDark | Das leidliche thema ist einfach, beide seiten versuchen auf ihr recht zu pochen, und Ihre mainung als die einzig richtige zu akzeptieren. Gern zetierte ist der urknall: wissenschaftlich annerkannt als entstehung unsers universums. Wie es zum entstehen des Urknalls kommt keine aussage. Die kirche akzeptiert die urkanll theorie und interpretiert diese als von Gott geschaffen. Da raus ergibt sich das alles von der zeit an gott gewollt ist und unserer erde gottes lebens hauch empangen hat. weiter führen ist die evolution ein gottes werk, das jedem geschöpt die möglichkeit gibt seine talente zu nutzen, um sich zu vermehren und wachsen. Dieser ausgangs punkt setze nicht dem menschen als die krönung der schöpfung nach oben sonderen das gesammte gottes werk erde uund das universum. hierbei wird die wissenschaft das instrument der Archivare und geschichts schreiber. dieses feld wurde ursprünglich durch die Klöster und abteien in der verganngenheit erfüllt. |
| lisan_al-gaib | Wie bei sovielen threads mit ähnlichem Thema beginnt auch dieser mit der Grundannahme Wissenschaft sei kein Glauben. Diese Annahme hätte ich zunächst gern bestätigt. Bis dahin läuft die Diskussion nur darauf hinaus welcher Glauben nun der bessere sei; also der, der auf eine bestimmte Beweismethode baut oder der, der auf Werte/Offenbarung (u.a.) baut. Da beides auf Glauben beruht, ist das "versus" im thread-Titel unsinnig. Zur Frage, ob der Glaube zum Sterben verurteilt sei: man müsste wohl alle Menschen töten, um dies zu erreichen. Der Mensch wird unwissend geboren und somit ist der Glaube die Grundstruktur für sein Denken. Noch etwas zu den ach so unterganggeweihten Religionen. Nur weil in Deutschland die Kirchenaustritte hoch sind, sagt das überhaupt nichts über die Religion aus. EIN Beispiel: in den USA steigt die Zahl der religiösen Menschen (ist ja auch ein so unterentwickeltes von der Wissenschaft nichts verstehendes Land *sarkasmus*), ebenso in Afrika (ach ja die armen Menschen glauben ja eh an alles *sarkasmus*) und über die islamisch geprägten Länder muss ich hoffentlich kein Wort verlieren. Was ich damit sagen will, ist: Ihr irrt gewaltig (oder?), wenn ihr glaubt, die Religionen sind auf den Rückzug, nur weil eurer Nachbar keine Kirchensteuer mehr zahlen will und deshalb austritt, aber pünktlich zu Weihnachten wieder vor der Kirchentüre steht ("ist ja so romantisch dort"*sarkasmus*). Den einzigen Trend, den man überhaupt beobachten kann, ist der, dass es immermehr Sekten und Privatreligionen gibt. Eigentlich seltsam, dass die armen Atheisten, die mit ihrem "Glauben" weniger als 5% der Weltbevölkerung ausmachen, ständig behaupten, dass allen Menschen nur in wenigen Jahren die Augen geöffnet werden und dann die ganze Welt endlich "gut" und "richtig" wird. Das lob ich mir, diesen Glauben einer kleinen Minderheit. Und ich warte jeden Tag darauf, dass ich endlich eine Formel ala E=mc^2 in den Händen halten werde, die mir alles verrät, vorallem aber warum Milliarden von Menschen keine Atheisten sind, sondern nur sture Dummköpfe. *ironie* PS: @LaChatte gefällt mir! Zumindest teilweise. |
| deathly_silence | [QUOTE][i]Original geschrieben von =IK=Waylander [/i] [B]Ist der Glaube zum Sterben verurteilt und wird die moderne Technik zu unserer neuen Gottheit oder ist das nur eine Phase der Entwicklung? [/B][/QUOTE] nein! das glaube ich ganz sicher nicht. denn glaube muss nicht immer direkt etwas mit religion zu tun haben. es reicht das vertrauen in die eigene fähigkeiten als glaube zu bezeichnen. un das ist immer vorhqnden wenn auch nicht in dieser form. aber in ähnlicher wird es solchen glauben geben. das zum thema glauben. jeder entscheidet für sich an was er glaubt und wenn jemand der meinung ist in die neue technik zu vertrauen und zu vergöttern, so sei es ihm gestattet doch wird dieser neue glaube nie so sehr dominieren, dass man allen anderen glauebn ob religiös oder anders verdrängen könnte. technik oder ähnliche neuheiten als phase zu bezeichnen ist wage, denn es ist eine veränderung die stetig statt findet. ein nicht endender prozeß. |
| Lesaja | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ich denke, und ich hoffe, dass sich Religion und Wissenschaft finden und gegenseitig ergänzen und befruchten. Dinge, die früher einfach "Glaubenssache" waren, weil die Leute tief im Inneren spüren, dass da noch etwas mehr ist, könnten auf einmal eine strenge mathematische und physikalische Grundlage bekommen. Und die Naturwissenschaften, die von vielen Gläubigen als "kalt" und "herzlos" angesehen werden, könnten durch religiöse und spirituelle Prinzipen ein moralisches "Herz" bekommen. Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass sich Religion und Wissenschaft nicht widersprechen, sondern ergänzen. Da aber die beiden Richtungen sehr verschiedene Sprachen haben, ist das Übersetzen von einem Gebiet ins andere manchmal heikel und schwierig. Aber bestimmt nicht unmöglich. [/B][/QUOTE] Dito, ganz meine Rede. Gewisse "übernatürliche" Dinge, sind ja bewiesen, genauso wie die fliessenden Energien um uns fast nicht mehr in Frage gestellt werden. Früher war es Glaube und es wurde zur Wissenschaft. Der Glaube kann die Wissenschaft anregen, zu hinterfragen und zu suchen und die Wissenschaft, kann wiederum den Gläubigen das "Übertriebene" abnehmen. Wobei dies auch nicht immer stimmt, die Wissenschaft hat sich auch schon sehr oft geirrt. Und spezifisch auf Gott gerichtet: Auch da gibt's versch. Gottdefinitionen in den versch. Glauben und Vorstellungen. Aber wie schon gesagt wurde; Gott könnte auch neben unserer kleinen wissenschaftlichen Welt existieren, weil wir ja die Mittel, die technischen Mittel nicht besitzen um ihn zu erfassen. Lesaja |
| Jandoe | Im Grunde haben beide das selbe Ziel, die Wahrheit finden. Aber sowohl in der Wissenschaft, als auch im Glauben, gibt es Menschen, die dieses Ziel aus den Augen verloren haben. |
| l'âme perdue | Weder die Wissenschaft noch der Glaube können, für sich einzeln betrachtet, alles zufriedenstellend erklären. Erst das Zusammenspiel beider ermöglicht uns, die Zusammenhänge zu begreifen... Wie man diesen Glauben jedoch auslegt, bleibt jedem selbst überlassen... |
| Charnel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i] [B]Heute fangen die Religionen da an, wo die Wissenschaft es für unseriös hält, Spekulationen abzugeben. [/B][/QUOTE] aber auch durch wissenschaft wiederlegte dinge ( Erde wurde an 7 tagen erschaffen etc. ) finden bei den meisten "hardcore Christen" wenig zuhörer ! |
| Lesaja | Ja, dass schon. Ich will ja niemanden angreifen, aber meiner Meinung nach hat es ein wenig mit Dummheit und Bequemlichkeit zu tun, wenn man einfach alles wortwörtlich nimmt was z.Bsp. in der Bibel steht. Man kann seinen Glauben ja gut mit der Wissenschaft vereinigen. Und wenn man sich vorstellt durch wie viele Hände diese Religionsschreiben schon gingen, dann kann doch auch ein Hardcore Christ ein bisschen weiter überlegen. |
| Montrose | Sowohl in der Wissenschaft als auch im Glauben gibt es Anfänger und Fortgeschrittene. Vergleichen wir das mal mit dem Anfänger im Sport ... Tanzen oder Tennis... . Der Anfänger macht seine stupiden Anfänger-Übungen: Immer wieder dasselbe, damit er wenigstens eine Sache mal richtig kann. Der Fortschgeschrittene hingegen, der schon ein gewisses Fundament hat, kann hingegen Variationen einbauen. Er kann sehr viel mehr und kompliziertere Tanzsschritte durchführen, seine Bewegungen sind auch fließender, freier, harmonischer als die des Anfängers, der noch starr auf seine Beine starren muß, damit er nicht aus dem Tritt kommt und stolpert. In der Wissenschaft und im Glauben ist das ganz genauso. In den Lehrbüchern der Wissenschaft zum Beispiel werden Standardsituationen durchgekaut, die so in den meisten Fällen gar nicht in der Realität vorkommen. Ob es sich um einen Rechtsstreit, eine Krankheit, ein naturwissenschaftliches Experiment im Labor handelt ... in der Realität sieht das dann doch etwas anders aus. Deshalb sag ich ja auch immer wieder mit einem Augenzwinkern: Bücherlesen und Studieren verblödet. Die Leute verlernen dabei die Fähigkeit, mit den Grautönen des Lebens umzugehen. Erst neulich war ich Beobachter bei einem Experiment, in dem ganz kurzfristig noch dieses und jenes angepaßt und verändert werden mußte. Plötzlich flitzten da drei Leute wie wild herum, damit die Sache was wird. Ein Beispiel von vielen, die ich kenne. Der Student, mehr noch der Laie hat natürlich keinen blassen Schimmer von diesen Dingen und kann deshalb auch nicht ahnen, wie biegsam und damit auch viel viel komplizierter Wissenschaft eigentlich wirklich ist. Im Glauben ist das ähnlich. Die Leute, die hier mit ihrer Bibel meinen rummissionieren zu müssen, sind entweder Anfänger oder völlig unbegabte Christen, die auch nach Jahren des Glaubens noch nicht das "Fliegen der Seele" gelernt haben. Glauben im fortgeschrittenen Stadium ist ein Loslassen von Büchern und ein Wagen in das Leben hinein. Das Buch des Lebens wird ja Tag für Tag neu geschrieben, da macht es wenig Sinn, sich an alte Texte und Gesetze zu klammern. Ich bin über diese Leute ziemlich unglücklich. Denn in der Bibel stehen manchmal wirklich sehr überraschende Dinge, die einen auf neue Ideen bringen können. Aber diese Anfänger-Christen, die nur ihre dummen Hau-Drauf-Parolen kennen oder aus Computerkonkordanzen blind irgendwelche Schlagwörter rauspicken, machen die Schönheit des Glaubens zunichte. Da trifft dann wirklich das Sprichwort zu: "Den Bock zum Gärtner machen". |
| AdvocatusDiabol | Guten Tag! Ich bin froh, dass ich hier endlich meine Gedanken zu diesem Thema aufschreiben kann. Ich habe mich gerade eben erst registriert, auf der Suche nach exact so einem Forum. Nun aber zum Thema: Ich meine, dass Religion und Wissenschaft nicht gegeneinander arbeiten. Ganz im Gegenteil, Religion und Wissenschaft sind beinahe das selbe - die Naturwissenschaften beweisen Gott, man sollte die Zitate der großen Naturwissenschaftler dazu lesen (Einstein, Darwin, Newton, et cetera...). Die Natur ist so unbegreiflich das ein allmächtiges Wesen am Werke sein muss, und die Naturwissenschaften versuchen die Natur, die von Gott geschaffene Natur, immer genauer "abzubilden". Vielleicht kennt einer die Geschichte von dem Ichtyologen der mit einem Kritiker in einen Streit darüber gerät, was ein Fisch ist und was nicht. Es würde zu lange dauern den Sachverhalt zu schilden, aber die Geschichte zeigt uns die Vorgehensweisen der Naturwissenschaften: Durch Einkategorieren, Experimentieren und durch daraus folgenden Erkenntnissen versucht der Wissenschaftler die Natur immer genauer zu verstehen - der Ichtyologe webt ein immer engeres Netz, um immer kleinere Fische zu fangen. Die Wissenschaft versucht ein Gebäude nachzubauen, Gottes Naturgebäude. Und am Ende werden Wissenschaft und Glaube vielleicht eins sein, wenn es gelingt dieses Gebäude exact nachzubauen. Aber dies ist unwahrscheinlich. Mit immer mehr Erkenntnissen stellen sich (in der Regel(!!!!!!)) immer neue Fragen. So bleibt Gott ein Phänomenen, welches die Menschheit unter Umständen niemals verstehen wird. Eine andere Frage: Meint ihr das viele Individuen aus der Gothic Szene Naturwissenschaftler sind??? So long |
| Feuerleger | Wissenschaft und Religion? Meine Meinung! Ich sehe das überhaupt nicht so pessimistisch. Wie bereits doch erläutert wurde dringt die Wissenschaft, wie z. B. mit der Metaphysik und Parapsychologie, in Bereiche vor, die aufzeigen das Gott nicht mehr eine Utopie, sondern eine ganz >>reale<< Angelegenheit sein kann. Wieso sollten sich dann diese zwei Gebiete ausschließen? Im Gegenteil, wenn man weiss, wie man Theologie und Wissenschaft richtig miteinander verknüpft, kommt sogar ein ineinandergreifendes logisches Ganzes heraus. Wobei man natürlich nicht das Verbindungsstück die Philosophie vergessen darf. Nehmen wir zum Beispiel mal die Urknall-Theorie. Die Wissenschaft meint das an einem imaginären Punkt im Raum (imaginär weil es noch gar keinen Raum gab) eine gewaltige Explosion stattgefunden hat und so die Erde entstanden ist. Aber wie kann eine Explosion in einen Raum stattfinden der nicht exsistierte, mit einer Masse die es deshalb noch garnicht geben konnte? Und da kommt die Religion ins Spiel, die sagt: >> Hier war offensichtlich Gott am Werk. Die für Menschen unbegreifliche, aber doch tätige Macht. << Und wenn man das mal rein gedanklich überprüft hat sie mit der Aussage recht: Denn wie soll man sich als Mensch kein Raum vorstellen? Aber doch sind gerade in diesem Kein-Raum die entscheidenden Dinge zu unserer Entstehung passiert. Oder noch so ein Streitpunkt: Die Evolutionstheorie. Ein Gegenstand der von den führenden Wissenschaftlern inzwischen selber bezweifelt wird, aufgrund der fehlenden Logik, bei der Entstehung der menschlichen Zelle (Transportersysteme lassen sich nicht stufenweise aufbauen - die Menschheit wäre einfach abgestorben). Oder aber der Urmensch. Dessen Knochen zwar gefunden wurden, von dem aber noch jegliches Verbindungsstück zum modernen Menschen fehlt. Was merkwürdig ist, weil diese Knochen ja jünger als z. B. Neandertalerfunde sind und deshalb häufiger zu finden sein müssten. Es gibt jedoch aus der Zeit zum modernen Menschen keinen einzigen Knochen und das ist ein beachtlicher Zeitraum mit einem beachtlichen Fortschritt. Im Gegenzug hat uns die Wissenschaft mit der Metaphysik aber auch gezeigt, dass andere Dimensionen praktisch bewiesen sind und das Zeit eine reine menschliche Illusion ist. Also, da bleibt doch genügend Spielraum für Religion, wenn ihr mich fragt. Zumal ich mir ganz sicher bin, dass in dieser eine höhere Warheit stecken muss. Ich kann mich somit dem berühmten Philosophen Theodor Adorno also nur anschließen, wenn er sagt: >> Wissenschaft und Religion werden eines Tages eins werden. << Das ist genau meine Ansicht - denn dieser Prozess hat bereits begonnen. |
| Bunbury | . [QUOTE]Und doch finden noch vereinzelte Menschen im Glauben eine gewaltige Kraft. [/QUOTE] Du glaubst ja nicht, welche gewaltigen Kräfte ein rational denkender Mensch in der Lage ist freizusetzten. Was ist "Kraft" oder "innere Stärke"? Wenn man eine Heulsuse ist reagiert man vielleicht auf Ratschläge wie "Du mußt jetzt ganz stark sein" mit etwas mehr "Tapferkeit". Ich finde es nicht "stark" wenn jemand um einen geliebten Menschen 14 Tage weint und dann (mit Hilfe des Glaubens) die unglaubliche "Kraft" findet sich wieder dem normalen Leben zuzuwenden. Ein rational denkender Mensch kann den Tod als das verstehen was er ist - ohne ihm mystische Bedeutung zu geben und deshalb braucht er auch keine über - mystischen Kräfte um ihn zu verstehen bzw. hat er diese Kraft von Haus aus. Wenn man sich seiner Möglichkeiten, seinses Geistes und der Wirkungen die Gefühle verursachen bewußt ist, ist man als Atheist stärker als alles was einen auf dieser Welt bedroht. Man kann gerecht und fair urteilen, ohne sich zuerst an das Regelbüchlein erinnern zu müssen, was gut und was böse ist. Ich bin ein "kaltherziger" Atheist und fühle mich berufen Christen ihre Schwächen aufzuzeigen, so wie sie in jeder christlichen Messe auf die "Schwäche" der Ungläubigen hinweisen. Es gibt bei Christen genau zwei Reaktionen auf meinen Argumentationsstil: - die, die von Argumenten völlig überfordert einfach abschalten und sich wortlos in ihr glückseeliges Lächeln zurückziehen - die, die anfangen zu Heulen (eigentlich immer mein Primärziel) Ich kann beides nicht als "Stärke" werten. MfG Bunbury . |
| Montrose | [QUOTE]m Gegenteil, wenn man weiss, wie man Theologie und Wissenschaft richtig miteinander verknüpft, kommt sogar ein ineinandergreifendes logisches Ganzes heraus.[/QUOTE] Wenn man beides verknüpft, zerstört man beides: sowohl den Glauben als auch die Naturwissenschaft. Das hängt damit zusammen, daß beide Vorgehensweisen unterschiedliche Zielrichtungen haben. Wenn Ihr alles vereinheitlicht, verleugnet Ihr die Eigenständigkeit und Besonderheit der Dinge. Besser ist es, die Unterschiedlichkeit der Dinge zu akzeptieren und zu respektieren. Dadurch erweitert sich auch der eigene Horizont. [QUOTE] mit der Metaphysik und Parapsychologie, in Bereiche vor, die aufzeigen das Gott nicht mehr eine Utopie, sondern eine ganz >>reale<< Angelegenheit sein kann.[/QUOTE]Nein. Metaphysik ist keine Naturwissenschaft, sondern es handelt sich um (spekulative) Gedankengebäude. Mit Parapsychologie läßt sich keine Theologie betreiben. Ein Geist weiß von Gott genauso wenig wie ein Lebendiger. [QUOTE]Kommt sogar ein ineinandergreifendes logisches Ganzes heraus[/QUOTE] Wieso sollte denn die Welt "ineinandergreifend" und "logisch" sein. Gerade die Quantenmechanik zeigt doch, daß dem nicht so ist. Es genügt für den Anfang, die Dinge möglichst präzise und wahrheitsgetreu zu beschreiben. "Logik" verdirbt dieses Unterfangen mehr als daß es nützen würde. [QUOTE] Wenn man sich seiner Möglichkeiten, seinses Geistes und der Wirkungen die Gefühle verursachen bewußt ist, ist man als Atheist stärker als alles was einen auf dieser Welt bedroht.[/QUOTE]Das ist Unsinn. Ein Atheist ist genauso sterblich wie jeder andere Mensch auch. [QUOTE]Man kann gerecht und fair urteilen, ohne sich zuerst an das Regelbüchlein erinnern zu müssen, was gut und was böse ist.[/QUOTE]Warum hat dann der Atheist Stalin hunderttausende Menschen umgebracht? [QUOTE]Aber wie kann eine Explosion in einen Raum stattfinden der nicht existierte, mit einer Masse die es deshalb noch garnicht geben konnte? Und da kommt die Religion ins Spiel, die sagt: >> Hier war offensichtlich Gott am Werk.[/QUOTE] Nein, das ist falsch. Wenn man etwas nicht erklären kann oder sich eine Erklärung als falsch herausstellt, dann heißt das nicht automatisch, daß Gott existiert. [QUOTE]Die Natur ist so unbegreiflich das ein allmächtiges Wesen am Werke sein muss, und die Naturwissenschaften versuchen die Natur, die von Gott geschaffene Natur, immer genauer "abzubilden".[/QUOTE]Naturwissenschaft zielt nicht auf Gotteserkenntnis ab. Glaube braucht keine Naturwissenschaft. Zwischen Naturwissenschaft und Glaube besteht überhaupt kein Zusammenhang. Ist auch gut so. [QUOTE]Meint ihr das viele Individuen aus der Gothic Szene Naturwissenschaftler sind?[/QUOTE] Ja. Ich kenne einige. [QUOTE] Ich finde es nicht "stark" wenn jemand um einen geliebten Menschen 14 Tage weint und dann (mit Hilfe des Glaubens) die unglaubliche "Kraft" findet sich wieder dem normalen Leben zuzuwenden. Ein rational denkender Mensch kann den Tod als das verstehen was er ist -[/QUOTE] Du würdest als "rational denkender" Mensch nicht weinen, wenn jemand stirbt, den Du liebst? |
| Feuerleger | [I]Wenn man beides verknüpft, zerstört man beides: sowohl den Glauben als auch die Naturwissenschaft. Das hängt damit zusammen, daß beide Vorgehensweisen unterschiedliche Zielrichtungen haben.[/I] Natürlich sollte man den Kern der einzelnen Sachen sehen, aber warum möchtest du die Puzzleteile des Puzzels denn nicht zusammensetzen? Oh, natürlich versucht der Mensch seine Umwelt zu ordnen, dass ist ein ganz normaler psychologischer Prozess. Für uns muss es immer eine gewisse Ordnung und damit auch Logik geben, allein schon weil der Mensch im Chaos, so völlig ohne Sicherheit, nicht leben kann. Denn dies würde für ihn ja implizieren das Denken an sich einzustellen - was immer ein subjektiv logisches Ordnungsdenken ist. Die totale Getrenntheit? Dieser Zustand ist psychologisch gesehen sehr unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich: denn wie willst du es einrichten, dass die Dinge in dir keinen Bezug zueinander nehmen? Garnicht. Alles worum du dich bemühen kannst ist Differenzierung, aber sie wirklich ganz und gar erreichen kannst du nie. Vorrausgesetzt natürlich die betreffende Person verfügt über multible Persöhnlichkeiten, die schon so weit voneinander abgeschottet sind. Das wäre eine echte Chance...*fg*;-) [I]Nein. Metaphysik ist keine Naturwissenschaft, sondern es handelt sich um (spekulative) Gedankengebäude. Mit Parapsychologie läßt sich keine Theologie betreiben. Ein Geist weiß von Gott genauso wenig wie ein Lebendiger. [/I] Nein, Metaphysik ist keine Naturwissenschaft, das besagt ja schon der Name, aber sie wird es wieder. Nähmlich dadurch das bei einer Formel ein spekulativer Punkt genommen wird, auf den basierend Berechnungen angestellt werden und diese Daten sich dann folgerichtig in einem Experiment wiederspiegeln. So taucht man erst aus der >>Realität<< aus, geht dann zu dem spekulativen metaphysischen Punkt und taucht dann dadurch wieder in das >>Reale<< ein. Und zwar mit dem (hoffentlich) richtigen Ergebnis. Metaphysik ist durch Spekulation zum Ziel. Viele Formeln der Physik beruhen bereits auf Metaphysik. Warum sollte ein Geist nichts von Gott wissen? Sehr unwahrscheinlich das ein Wesen, was bereits eine Grenzüberschreitung getätigt hat, zu der man Gott (aus unserer jetzigen Sicht) braucht, nichts von ihm zu berichten weiss. [I]Nein, das ist falsch. Wenn man etwas nicht erklären kann oder sich eine Erklärung als falsch herausstellt, dann heißt das nicht automatisch, daß Gott existiert.[/I] Für dich als Mensch, dessen entscheidene Aussagekraft das Bild ist, schon. Denn du stößt an die Grenzen deiner Vorstellungskraft, indem du dir z. B. Kein-Raum vorstellen sollst. Da ist der Gottgedanke der einzige Ausweg aus dem Dilemma: Weil hier kannst du von unvorstellbar großen Mächten sprechen, die die Grundlage allen Lebens sind. Mehr behauptet die Religion ja garnicht. Vielleicht noch das diese Mächte zu dir einen persöhnlichen Bezug nehmen. Einen Gedankengang den ich auch gut nachvollziehen kann, denn wenn unser ganzes Leben auf diesen Mächten basiert, ist anzunehmen, dass auch wir mit ihnen in Verbindung stehen. Wie tief diese Verbindung genau geht? Die Unendlichkeit des sich ausbreitenden Universums ist das Maß deiner Vorstellung. |
| Montrose | [i]Natürlich sollte man den Kern der einzelnen Sachen sehen, aber warum möchtest du die Puzzleteile des Puzzels denn nicht zusammensetzen?[/i] Weil die Puzzleteile nicht zusammenpassen. Eine Welt, in der das Zusammenspiel aller Atome bis auf die hundertste Stelle hinter dem Komma berechnet werden könnte, wäre dennoch völlig bedeutungslos. Wenn andererseits ausschließlich das Empfinden des Menschen gelten würde, dann sähen wir nicht mehr die Realität, sondern nur Illusionen --- womit man auf diesem Planeten zum baldigen Untergang verdammt wäre. [i]Für uns muss es immer eine gewisse Ordnung und damit auch Logik geben, allein schon weil der Mensch im Chaos, so völlig ohne Sicherheit, nicht leben kann.[/i] Ich glaube, daß selbst der vernünftigste Mensch, sofern er kein Autist ist, im Grunde in der Emotion existiert. Ordnung und Logik sind Werkzeuge und damit auch sehr wichtig, aber sie sind keine Ziele. [i]denn wie willst du es einrichten, dass die Dinge in dir keinen Bezug zueinander nehmen? Garnicht.[/i] Natürlich hast Du recht. Das Problem ist nur, daß die Zusammenlegung zu falschen Lösungen führt. [i]über multiple Persöhnlichkeiten, die schon so weit voneinander abgeschottet sind. Das wäre eine echte Chance...[/i] Naja, zwischen Beruf und Privatleben gibt es ja doch Trennungen, so daß die meisten Menschen tatsächlich eine multiple Persönlichkeit haben. Ich glaube nicht, daß ein Arzt, wenn er nach Hause kommt, seine Frau in Kategorien der Anatomie betrachtet. [i]Warum sollte ein Geist nichts von Gott wissen?[/i] Ich hab zu dem Thema mal ein bißchen was gelesen. Bei Seancen und Materialisationen wurden Geister nach der höheren Welt befragt. Dazu konnten die aber keine Auskunft geben. [i]Da ist der Gottgedanke der einzige Ausweg aus dem Dilemma: Weil hier kannst du von unvorstellbar großen Mächten sprechen, die die Grundlage allen Lebens sind. Mehr behauptet die Religion ja garnicht.[/i] Das sehe ich anders. Zumindest Judentum/Islam/Christentum sehen in Gott eine Persönlichkeit, und Religion ist das Gespräch mit dieser Persönlichkeit. Religion in dieser Weise verstanden interessiert sich einerseits nicht für naturwissenschaftliche Erklärungen. Auf der anderen Seite kommen da Sachverhalte ins Spiel (Liebe von/zu Gott usw.), die sich in naturwissenschaftlichen Termini nicht fassen lassen. Taoismus, Konfuzianismus, Deismus, Gott als das Universum/die Natur usw. sind nach meinem Verständnis keine Religionen, sondern Philosophien. [i]Die Unendlichkeit des sich ausbreitenden Universums ist das Maß deiner Vorstellung.[/i] Das Universum flitzt unendlich auseinander, und doch sind es die Dinge vor der Haustüre, die einen bewegen. Ich frage mich manchmal, wie Physiker oder gar Astronomen mit diesem Widerspruch zurandekommen. |