| Bunbury | .[SIZE=1](Hinweis an die Admins: dieser Thread beinhaltet zwar die Frage nach dem Sinn des Lebens - und den gibts schon - dieser hier dreht sich aber um die "Frage" selbst und weniger um die Antwort)[/SIZE] Hypothese: Das Problem bei der Beantwortung der Frage nach dem Sinn des Lebens ist, das es unmöglich ist sie zu beantworten, weil man die Frage nicht verstanden hat. Und die Frage zu verstehen ist genau so komplex wie deren Antwort. Was ist eigentlich eine Antwort? Was erwartet man von der Antwort? Solange man einen Fakt erwartet, einen klaren Satz, der eine deutlich sichtbare Lösung beinhaltet wird man über ein "das Nachdenken selbst bringt einen ja schon weiter" nie hinauskommen. Eigentlich muss jeder Mathematiker die Frage nach einem Kreisumfang nur mit "unlösbar" beantworten, da niemand einem genau sagen kann wie groß die Zahl Pi ist. Und es stimmt, wenn man die Frage nach dem Umfang in der Erwartung stellt eine Zahl als Antwort zu bekommen ist es völlig unmöglich sie zu beantworten. Manche resignieren und andere denken mit einem etwaigen Ergebnis und ein paar Kommastellen eine akzeptable Lösung gefunden zu haben. Aber auch hier fällt die Lösung nur so dürftig aus, weil derjenige die Frage nicht verstanden hat und eine, in sein gewohntes Denkschema passende Antwort erzwungen hat. Kann das die Lösung sein? Der Umfang eines Kreises ist ganz einfach und lässt sich absolut präzise angeben: es ist Pi * D Unzufrieden mit der Antwort? Falsch kann die Lösung nicht sein und präzise ist sie auch - das kann man nicht bestreiten, nur ist es eine Antwort? Was ist eine Antwort? Was nun, wenn es mit der Frage nach dem Sinn des Lebens ähnlich ist? Würde man aus seiner Erwartungshaltung heraus eine richtige Antwort überhaupt erkennen, wenn man sie gefunden hat? Was ist, wenn sie genau so trivial und klar vor einem steht? [I]"Das kann es nicht sein, es muß doch mehr dahinter stecken... das Leben ist mystisch und unendlich wichtig..." (sonst wäre ich selbst ja auch unwichtig und trivial)[/I] Wenn wir eine Antwort ablehnen, sollten wir dann nicht stutzig werden ob wir das Wesen der Frage überhaupt verstanden haben? Was, wenn die Antwort einem hilft zu erkennen, das die Fragestellung mehr beinhaltet als wir vermutet hätten? Ist es dann keine Antwort? Oder ist das etwa die Antwort? War es eigentlich eine Frage? Nun wenn Ihr mich fragen würdet was der Sinn des Lebens ist, wozu wir Menschen eigentlich auf dieser Welt sind und ich würde sagen: [B]Warum auch nicht?[/B] Was würdet Ihr darauf antworten? MfG Bunbury . |
| Abellusarus | Heyho, Okay, für alle diejenigen, die es schon kennen, wird's ein alter Schinken sein, für all die anderen: Die Antwort lautet "42". Und jetzt die Erklärung, für alle die's nicht kennen. In seinem Buch/Band/Buchband "Per Anhalter durch die Galaxis" hat sich Douglas Adams auch mit dieser Frage auseinandergesetzt. Und so trug es sich doch tatsächlich zu, dass es einst eine Zivilisation (Übrigens waren das diese netten kleinen Viecher, die wir Mäuse nennen, nur das "Mäuse" tatsächlich Pandimensionale Wesen sind und uns gar nicht so verschieden sind) gab, die einen Megarechner gebaut und damit beauftragt hat, die Frage nach "dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" zu beantworten. Der schlaue Rechner, passend hieß er übriens "Deep Thought", war zwar skeptisch, aber meinte "klar, kein Problem, mach ich, allerdings kann's ein bissel länger dauern, sagen wir, hmm, so an die 7 1/2 Millionen Jahre." So, nach 7 1/2 Millionen Jahren gab dann DT seine Antwort zum besten, und sie lautete: "42". Er erklärte, dass ihm keine genaue Frage gestellt wurde, auf die er eine genaue Antwort hätte geben können (soviel zu Zahlen), und dass doch ersteinmal ein noch viel größerer Rechner die Frage an sich ausrechnen solle. DT wird diesen riesigen Rechner, so groß wie ein Planet, entwerfen und er soll "Erde" heißen. Also wurde die Erde gebaut, die innerhalb von 10 Millionen Jahren (glaub ich) die Frage überhaupt ausrechnen sollte. Zu dumm das die Erde genau 5 Minuten vor Abschluss der Berechnungen von den Vogonen (einer anderen Rasse) abgerissen wurde, um einer Interstellaren Umgehungsstraße Platz zu machen (behauptet man). Jedenfalls landet der Hauptprotagonist Arthur irgendwann auf der Erde der Urzeit und bastelt sich aus langer Weile ein Scrabble-Spiel (er ist Engländer) und versucht den eigentlichen Urmenschen (aber das ist wieder so 'ne Sache für sich) Scrabble beizubringen. Jedenfalls baut ein Urmensch plötzlich folgende Buchstabenkette auf "wievielistneunmultipliziertmitsechs". -> Als Antwort: 42! (okay, wer von euch ist ein Mathegenie?) Zumindest hat sich das Problem damit erledigt. Der Sache mit dem Mathematiker würde ich trotzdem nicht so ganz zustimmen. Pi, auch wenn es in Rechnung nur als 3.141 oder etwas genauer auftaucht, gibt dennoch eine akzeptable Lösung, schließlich erhalten wir eine Näherung, an der wir uns orientieren können. Wozu sollten wir zum Beispiel die hunderttausendste Stelle eines Kreisumfanges berechnen - die Differenz zwischen genau und ungenau ist so unbedeutend gering, dass es wirklich keinen kratzen würde. Und die Mathematik an sich, um mal von ihrem Ursprung auszugehen, war für viele Menschen lange Zeit ein philosophisches Mittel, die Welt zu erklären, nur dass man sich an Zahlen und Formeln zu orientieren vermag. Und man sieht doch, was sich "heute" mit der Mathematik oder Physik alles darstellen und erklären lässt; mal abgesehen von solch banalen Fragen wie "Was ist der Sinn?" :D. Kant war's übrigens, der solche Fragen als "Dilemma-Fragen" hingestellt hat. Das sind solche Fragen, die unser Intellekt zwar stellen kann, aber niemals zu beantworten in der Lage ist, und genauso seh ich das persönlich auch. Redet man von der Frage nach dem "Sinn des Lebens", wird diese meist objektiv und im großen Rahmen gestellt. Ich bin allerdings der Ansicht, dass jeder diese Frage zum teil für sich selbst, also subjektiv, beantworten kann; somit hat jedermanns Leben einen eigenen, von "Jedermann" gegebenen Sinn, nur damit "Jedermann" an etwas glauben und nachts ruhig schlafen kann. Die Frage im großen Stil hingegen ist unmöglich zu beantworten. Zumal man sich, wie du schon bemerkt hast, über die Frage selbst bewusst werden sollte, aber das ist ebenfalls unmöglich, da ohne etwaige Richtung der Antwort, die Frage nicht genau gestellt werden kann; sie ist somit Teil der Antwort selbst, einer Antwort, die keiner kennt und nie kennen wird, und wenn unser "Jemand" die Frage stellt, so ist sie von vornherein verfälscht. So, meine Finger tun weh, toll. MfG, der Abellusarus |
| lisan_al-gaib | @Abellusaurus: Ich glaub du irrst dich ein wenig. Die Antwort "42" bedeutete, dass auch der letzte Mensch glücklich -nach einem erfülltem Leben- sterben sollte. Die 42 war die Hausnr des Gebäudes, indem Arthur sich im letzten Anhalter-Buch aufhielt, als die Vogonen, die Erde, das zweite Mal zerstörten und mit ihr auch die letzten Menschen (Arthur und die 2Tricias +Tochter; alle starben mit einem lautem Lachen). |
| Lejondra | Der Sinn des Lebens...Ich würde lügen ,wenn ich sagen würde dass ich mir diese Frage noch nie gestellt habe.. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen,dass der Sinn des Lebens einfach das Leben selbst ist.Manchmal nehmen die Menschen sich selbst zu wichtig.Aber es ist natürlich schwierig sich einzugestehen,dass hinter all dem was wir uns vorstellen,vielleicht gar nichts steckt. Wir leben,wir lernen aus unseren Fehlern und irgendwann sterben wir halt.Warum sollten wir was "Besonderes" sein? Nur weil wir ein wenig Intelligenz besitzen? Vielleicht gibt es noch ganz andere Wesen,die sich wahrscheinlich köstlich darüber amüsieren wie dumm wir doch sind zu glauben,wir wären Intelligente Wesen... Carpe Diem |
| Trauerwesen | Ich denke, man fragt trotzdem, denn wenn man seinen eigenen kleinen Sinn des lebens in etwa gefunden haben scheint, will man ihn vergleichen, damit man auch bloss der richtigen sache hinterherrennt. kann ich mir so denken, denn jemanden, dem ich sagte, ich hätte meinen sinn in etwa gefunden, fragte mich danach. als könne man das einfach mal übernehmen, fand das ganz schön unverschämt. aber einige haben ihren kopf nur zum Haareschneiden. .. |
| Abellusarus | @lisan_al-gaib: stimmt, mit der Nummer hast du allerdings recht. Das Ergebnis der Urmensch-Rechnung liefert ja außerdem die Zahl 54, und nicht 42. Nur habe ich das als weiteren Hinweis darauf verstanden, dass man die Frage nicht beantworten kann, oder überhaupt erst genau zu stellen vermag. Nur was das glückliche und erfüllte Leben angeht: Arthur? Bis zu einem gewissen Punkt bestimmt, dennoch würde ich behaupten, dass sein Leben, seinen eigenen Vorstellungen nach, gar nicht so glücklich und erfüllt verlief. Man denke allein schon an die Erde, und an den Hass, den er gegenüber Ford Prefect entwickelt. Allerdings könnte man wiederum meinen, dass eben solche Ereignisse, wie die Zerstörung der Erde, einem erst zeigen was man selbst unter Erfüllung versteht, um somit die anderen kleinen Dinge des Lebens mehr schätzen zu können (Lamuella z.B., oder Random). Was mir außerdem einfällt - Fenchurch hat ja angeblich gewusst, was in der Welt so falsch gelaufen ist, aber das bringt mich momentan auch nicht weiter (die letzten beiden Bände fand ich waren nicht so die Wucht, daher kann ich mich auch nicht mehr so genau erinnern). Wer die jedoch alles hätte wissen müssen, Antwort sowie Frage, war ganz allein Marvin. Überleg mal, erstens meinte er, er könne irgendwelche Muster in Arthur's Hirn lesen (was wiederum Unsinn wäre, wenn Arthur und die Menschheit wie wir sie kennen, von diesen Trotteln, die auf der Erde gelandet sind, abstammt; aber dann hätte Fenchurch nicht die plötzliche "Idee" gehabt, weil sie ja somit kein Baustein des Rechners gewesen wäre), aber außerdem hat er des öfteren behauptet er wäre so fürchterlich intelligent - und somit, auch wenn seine Rechenleistung nicht an z.B. die der Erde herankommt, müsste er dennoch in der Lage gewesen sein, alle Fragen und Antworten auszurechnen, schließlich hatte er ausreichend Zeit (er war ja am Ende 37 mal älter als das Universum selbst). Und von Glück und Erfüllung kann in seinem "Leben" wohl nicht die Rede sein, auch wenn möglicherweise "Gottes letzte Botschaft an seine Schöpfung" eine Art Erlösung für ihn darstellen könnte. |
| lisan_al-gaib | [quote] Das Ergebnis der Urmensch-Rechnung liefert ja außerdem die Zahl 54, und nicht 42. Nur habe ich das als weiteren Hinweis darauf verstanden, dass man die Frage nicht beantworten kann, oder überhaupt erst genau zu stellen vermag.[/quote] Das war, denke ich, als Ironie gedacht. Frage und Antwort nach dem Sinn des Lebens passen halt nicht zusammen. Wenn das nicht witzig ist.... :) [quote]Nur was das glückliche und erfüllte Leben angeht: Arthur? Bis zu einem gewissen Punkt bestimmt, dennoch würde ich behaupten, dass sein Leben, seinen eigenen Vorstellungen nach, gar nicht so glücklich und erfüllt verlief.[/quote] Eben drum lacht er ja zum Schluss. Das Leben verlief bei ihm nie so, wie er es sich gewünscht hätte oder zumindest hätte vorstellen können. Und dass der Tod dann wieder auf der Erde stattfindet (also an dem Ort, den er nie wiederzusehen mehr hoffte) war wieder Ironie vom Feinsten. [quote]Wer die jedoch alles hätte wissen müssen, Antwort sowie Frage, war ganz allein Marvin. [/quote] Marvin war doch aber gar nicht daran interessiert den Menschen glücklich zu machen -selbst wenn er die Antwort gewusst hätte. Er war auf Melancholie programmiert, d.h. er musste sich am Weltschmerz weiden und leiden. Wenn das mal nicht eine Anspielung auf die christliche Religion war. Überhaupt war die Buchreihe eine herrliche Abrechnung mit dem Menschen. |
| Bunbury | . Hmm, ich habe meine Fragestellung extra nochmal editiert um auch die letzte 42 rauszuschmeißen und versucht das Ganze einmal ohne Diskussion um Douglas Adams zu betrachten. Naja, hat irgendwie nicht geklappt :( Zumindest sind seine Gedanken so genial, daß er es verdient hat immerwieder diskutiert zu werden. . |
| Abellusarus | @Bunbury: sorry ;) @lisan_al-gaib: Tja, allerdings ist das Buch eine herrliche Parodie auf die Menschheit, gerade das macht es ja so attraktiv :D . Aber dennoch vertrete ich die Meinung, dass Marvin Frage und Antwort kannte, nur war's ihm tatsächlich sch***segal, weil er, wie du bereits sagtest, nicht auf Glück und Erfüllung programmiert wurde, sondern auf die generelle Imitation von vorherrschenden Menschlichen Gefühlen (oh wow, ich hab "Menschlichen" großgeschrieben :cool:). Aber sein Zweck war es auch nie, den Menschen glücklich zu machen, hab ich insofern auch nie behauptet. Aber ich denke gerade das ist wieder die reinste Ironie: dass gerade Marvin, als sagen wir nicht-fleischliches-Leben hinter die Dinge sehen kann, und nicht irgendein Mensch. Wobei ja eh damit der MENSCH an sich beschrieben wird, wie mit allen anderen Dingen auch. Um die Diskussion abzuschließen, kann ich nur noch hinzufügen, dass das Buch eines meiner Lieblingsbücher ist, schade nur, dass es wirklich jeder kennt :rolleyes: (selbst ich :D). Ich hoffe nur, dass es NIEMALS verfilmt wird!!! MfG, der A |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Abellusarus [/i] [B] Ich hoffe nur, dass es NIEMALS verfilmt wird!!! MfG, der A [/B][/QUOTE] ich glaube gelesen zu haben, dass es nächstes Jahr in die Kinos kommen soll :/ Ob es nun genau das ist, denke ich schon...ist immer Mist, wenn ein gutes Buch verfilmt wird. Denn oft kommt Blödsinn raus, oder Leute, die nur den Film kennen, stützen sich auf die halbwahrheiten die aufgrund technischer Mittel dort präsentiert werden. naja, kann man nix machen, ich wollte mal anfangen, es zu lesen, habs ja hier, aber zu wenig Zeit.... |
| Bunbury | . [QUOTE]Ich hoffe nur, dass es NIEMALS verfilmt wird!!![/QUOTE] Welches Buch meinst Du? . |
| Bunbury | . [QUOTE]Pi, auch wenn es in Rechnung nur als 3.141 oder etwas genauer auftaucht, gibt dennoch eine akzeptable Lösung, schließlich erhalten wir eine Näherung, an der wir uns orientieren können. Wozu sollten wir zum Beispiel die hunderttausendste Stelle eines Kreisumfanges berechnen - die Differenz zwischen genau und ungenau ist so unbedeutend gering, dass es wirklich keinen kratzen würde.[/QUOTE] Tja, genau das meinte ich. Es geht nicht darum eine "hunderttausendste Stelle" oder millionste Stelle zu berechnen um sich dem wahren Wert immer mehr anzunähern. Es geht darum zu akzeptieren, daß man der Lösung nicht mit irgendeiner Weiterführung oder Perfektionierung des Rechenschemas näher kommen kann - es bleiben immer mehr unbekannte Stellen übrig als man schon errechnet hat - egal wie weit man auf diesem Weg weiter fortschreitet. Ob der Fehler bei einem Kreisumfang zahlenmäßig nur noch ein paar Angström ausmacht ist dabei völlig egal. Man hat nämlich auf diesem Wege gar keinen Kreisumpfang berechnet, sondern immer nur ein Vieleck. Die rechnerische Abweichung muß wirklich keinen krazten - nur die Tatsache das man eigentlich an der Lösung einer ganz anderen Aufgabe gearbeitet hat und damit der Lösung der eigentlichen Aufgabe kein Stück näher gekommen ist. Es lohnt sich darüber nachzudenken, was die Lösung Pi*D eigentlich bedeutet. Es lohnt sich nachzudenken was wäre, wenn Pi die Grundlage unserer Denkweise wäre und die Zahl 1 eine unendliche Unbekannte. Es lohnt sich darüber nachzudenken, ob man überhaupt wirklich so denken kann und wie man über andere Fragen - die uns irrational oder unlösbar scheinen - möglicherweise noch nachdenken könnte - wenn man dazu fähig wäre. MfG Bunbury . |
| Abellusarus | Ich versteh schon worauf du hinauswillst, aber das problem mit irrationalen Fragen ist nunmal, dass wir meinen sie wären irrational, weil wir rational denken (stell ich mal so in den Raum ;)). Täten wir's andersrum, stünden wir genau vor dem gleichen Problem, weil wir's einfach nicht anders kennen würden. Somit ist alles eine Frage der Definition, OHNE die allerdings niemals etwas erklärt werden könnte. Das Problem hierbei ist, das man sich beruhend auf seiner eigenen Wahrnehmung ein Weltbild zusammenmustert, welches man verzweifelt zu erklären versucht. Dabei kann man jedoch nie das eigentliche Problem ins Auge fassen, weil es zu abstrakt ist, um es womöglich zu verstehen, und so bedarf es gewisser Vereinfachungen, wie z.B. auch die Berechnung eines Kreisumfanges mittels geometrischer Annäherung. Dabei ist dennoch Annäherung das Stichwort, denn die Näherung an sich, liefert ein akzeptables Ergebnis, meiner Meinung nach. Das Problem vor dem ich stehe, ist auch die eigentliche Fragestellung, da wir anhand dieser die Richtung des Ergebnisses bereits vorgeben (wie gesagt, alles ist eine Frage der Definition). Die große und reine Wahrheit lässt sich somit NIE erkennen. MfG, der Abellusarus |
| lisan_al-gaib | [QUOTE] Ich hoffe nur, dass es NIEMALS verfilmt wird!!! [/QUOTE] Ähm, den Film(BBC-Serie) gibt es schon seit 1981. |
| Abellusarus | [QUOTE]Ähm, den Film(BBC-Serie) gibt es schon seit 1981.[/QUOTE] Nein, ich hab irgendwann gelesen, dass die Geschichte tatsächlich als Kinofilm abgedreht werden soll. Sollte dann 2005 in die Kinos kommen. DA hat ja noch vor seinem Tod an einem passenden Drehbuch gearbeitet. Trotzdem kann ich nicht von dem Gedanken abkommen, dass das totaler Müll sein wird... :( |
| Abellusarus | [FONT=times new roman]Im Oktober 2003 gab es endlich "Grünes Licht!": Garth Jennings verfilmt den "Hitchhiker's Guide to the Galaxy"... Das Drehbuch von Douglas Adams erhielt einen Feinschliff durch Karey Kirkpatrick (u.a. "Chicken Run")... Spyglass kümmert sich um das nötige Budget... Die Dreharbeiten begannen am 19. April 2004 in London... Martin Freeman spielt Arthur Dent... Der Film soll am 3. Juni 2005 in die US-Kinos kommen - Konkurrenz für "Star Wars: Episode III" !?! [/FONT] verdammt... |
| mariGoTTs | gott oder einen sinn gibt es ? wer sagt den überhaupt das es einen sinn gibt ? ihr oder was ? :) jeder ist nichts so unbedeutend wie alles andere auch!!!!! |
| Abellusarus | Ach wie schön, ein Zweifler. Ich bin nur im Entferntesten sicher wer oder was uns überhaupt erst darauf hingewiesen hat, dass es einen Sinn gibt, womöglich war's doch Gott, der eben im Cowboykostüm durch meine Zimmertür kam und 'ne Coke verlangte, und ganz beiläufig erwähnte: "hey, bevor ich's vergesse: ES GIBT EINEN SINN! JIHAAAA". Wenn dem so ist, ist er ein Arsch, denn er hätte mir wohl gleich noch erzählen können, worin dieser liegt (jetzt werd ich's wohl nie erfahren, verdammt). Woher wollen wir also wissen, ob es einen Sinn gibt? Schöne Frage; woher wollen wir ebenso wissen, dass es nicht so ist? Hmm, auch schön, nur irgendwie komme ich nicht weiter. Würde ein "Sinn", der ausreichend viel Menschen etwas bedeutet, ihnen womöglich Kraft gibt und ihnen zeigt, dass es doch tatsächlich gar nicht mal so übel sein kann zu leben, nicht als "Sinn" ausreichen, auch wenn er womöglich nicht der "große, allmächtige und allesumfassende Sinn" ist? Seltsam, ähnlich verhält es sich doch auch diesem Typen, wie hieß er gleich: Gott? Kam er etwa selbst auf einer Kaufhausrolltreppe aus dem Himmel herab, ist ein bisschen rumgelaufen, hat sich ein Eis gekauft, und den Leuten gezeigt, dass ihn gibt? Seltsam, erinnern kann ich mich an diesen Vorfall nicht, aber dennoch GLAUBEN viele Menschen einfach an ihn, womöglich einfach nur, um etwas zu haben, an das sie glauben können. Sicher sein, kann man sich doch nun wirklich nicht, das zu erwarten wäre ja auch ein bisschen frech. Also warum solche wow-Fragen wie "woher wollen wir's denn bitte wissen?"??? MfG, der Abellusarus |
| Bunbury | . Abellusaraus, schöner als mit dem "Jihaaaa"-Beispiel hätte man es wohl kaum erklären können. Im Übrigen kann ich mich Deinem Standpunkt - aus jeder anderen als aus rechnerischer Sicht - anschließen. Morrissey ist es gelungen Jesus zu vergeben - ich kann das leider noch nicht. Aber vielleicht kommt das mit den Jahren irgendwann auch noch. Im Übrigen muß man auch nicht zwingend auf jeden Zwischenruf eingehen, der diesen Thread in eine Theodizee-Diskusion lenken will. [QUOTE]...das problem mit irrationalen Fragen ist nunmal, dass wir meinen sie wären irrational, weil wir rational denken. Täten wir's andersrum, stünden wir genau vor dem gleichen Problem, weil wir's einfach nicht anders kennen würden. Somit ist alles eine Frage der Definition, OHNE die allerdings niemals etwas erklärt werden könnte.[/QUOTE]Nicht die Erklärung sondern die Definition ist das Problem. Man kann einen Kreis auch als unendlichfaches-Vieleck definieren - dann stimmt eine zahlenmäßige Rechnung. Man kann einen Kreis auch als Quadrat definieren und bekommt irgendein Ergebnis. Auch wenn sich viele Philosophen immer wieder an Definitionen versuchen (eigentlich eine Hauptbeschäftigung) bin ich der Meinung, daß es allgemeine Antworten gibt, außerhalb von Definitionen und das man nach diesen Antworten suchen kann statt nach Definitionen. Man muß das jetzt nicht gleich als "absolute Wahrheit" adaptieren und damit als unmöglich erklären. Ich rede nicht von zwangshalber "wahren" Antworten, sondern nach Antworten, die keine äbhängige Größe ihrer eingeschränken Vorgabe sind. Eine Vorgabe oder Frage durch eine Definition zu vereinfachen oder zu kürzen führt auch immer nur zu einer vereinfachten Lösung. Ich bin der Meinung, der menschliche Geist ist in der Lage diese Grenzen zu überschreiten, auch Antworten außerhalb des Korsetts einer Frage zu finden. Und sei es - stark vereinfacht - wenn man sich zwar immernoch nicht aus dem logischen Muster einer erwarteten Erklärung befreien kann, aber dennoch mit der Antwort die Definitionsgrenzen der Fragestellung neu definiert oder zumindest in Frage stellt. Wie Einstein z.B. dessen Antwort auf Widersprüche ein Resultat erbrachte, daß wohl innerhalb der Grenzen naturwissenschaftlicher Definitionen als logisch zu bezeichnen ist, aber dennoch das gesamte, vorher zu Grunde liegende System (aus dem die Fragestellung ja entstammte) als unlogisch und nicht in seine eigene Definition passend aufdeckte. Erst seit seiner Antwort kann die Frage richtig gestellt werden. MfG Bunbury . |
| Abellusarus | Tja Bunbury, da hast du recht. Wie soll ich das sagen, ich HOFFE, dass es so ist, dass man Antworten jenseits des eigenen Horizonts erschließen kann. Ob das Mittels Philosophie oder Naturwissenschaft geht, muss ich jedoch leider bezweifeln. Ich glaube, dass die Antwort selbst tiefer liegt, im eigentlichen Bewusstsein. Daher hab ich seit etwa zwei Jahren angefangen zu meditieren, auch wenn ihr mich jetzt möglicherweise in ein Klischee zwängt, mir das Etikett "Spinner" aufdrückt und euch 'ne Runde amüsiert. Die "Erkenntnisse", die sich daraus ergaben, haben im Wesentlichen meine, ich stelle es mal als "Lebensphilosophie" hin, geprägt. Einige werden sicher meinen: "Hey, was ist das für ein Trottel, meditiert dann und wann mal und glaubt es bringt ihm was". Ich habe sehr sehr lange gebraucht, um tatsächlich einen Weg zu finden, durch den ich mich derart versinken kann, und ich meditiere noch heute. Am Ende denke ich jedoch wird es sich so verhalten (glaube ich), dass man feststellt, dass der eigentliche Sinn DOCH darin besteht einfach zu leben, vielleicht sogar unter einem höheren Gebot (was keine Anspielung auf Gott sein soll), aber das man sich keinen Kopf um diese Fragen machen sollte, sondern einfach nur das Leben, welches einem geboten wird, ausschöpfen soll. Möge Jeder Einzelne darin seine Erfüllung finden. (amen :cool: ) Was mich außerdem beschäftigt: was tun wir mit dem Wissen, sollten wir es irgendwann einmal haben? Ist unser Leben dann beendet, sind wir dann erlöst? Oder ist das alles nichts als Suggestion? Wenn doch, was hindert uns daran zu glauben (abgesehen von unserer persönlichen Erfüllung gäbe es ja keine Konsequenzen)? |