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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Logik
littlelilith136Bei einer Diskusion fiehl einst der Satz "Und wie man es nimmt, so ist die Logik der Tod der Menschheit".

Wie ich es auch versuchte, ich konnte keinen Wiederspruch leisten, sämtlich Beispiele die ich versuchte zu geben, wurden irgendwie zurückgeworfen... Und so musste auch ich zum Schluss zugeben: Die Menschheit, wie sie heute existiert wird irgendwann einmal untergehen.
Ich weiß nicht, ob ich mich hier halbwegs verständlich ausdrücken konnte, ob dieses Thema hierher passt oder ob es schon vorhanden ist, ich wollte nur mal fragen, was ihr davon hält?

Ist die Logik der Tod der Menschheit?

Grüße und Verbeugung
Lilith
K-O-Dich denke schon. logik ist ja nur der versuch etwas rational zu erklären. meiner meinung nach gibt es aber mehr als pure logik. also übersinnliches, das der logik bzw. der rationalität insofern überlegen ist, dass man es nicht begreift. dieser versuch übersinnliches mit logik zu begreifen kann uns demzufolge nur töten, da es nicht klappt und uns so in den wahnsinn treibt.

war das jetzt logisch???
DeusExMachinaIch versteh noch nicht ganz warum es logisch ist ,dass die Menschheit irgendwann stirbt ......

Es ist für mich mit der Frage vergleichbar , ob alles vergänglich ist.
Ist es denn so ? Ist alles vergänglich ? nun würde ich versuchen tief in definitionen und naturgesetzte eintauchen, allerdings müsste ich so etwas besser vorbereiten, damit mir folgen kann.
Was nicht "vergeht" ,aslo verloren geht, ist Energie. Ich weiss nicht wie weit ihr in naturwissenschaften ( Physik besonders) bewandert seid , aber es gilt als bewiesen das physikalische energie NIE verloren geht.

Theoretisch gibt es ja die chance ,dass die menschheit nicht ausstirbt ! ergo ist das Aussterben keine umbedingte Folge ,ergo ist es nicht logisch das die Menschheit ausstirbt.

Logisch sind für mich nur die Dinge die sich nachvollziehbar oder besser: bewiesener Weise auf Naturgesetzte stützen.

Ich habe versucht die Sache rational zu sehen, allerdings möchte ich anmerken, dass ich es als sehr sehr sicher ansehe ,dass die Menschheit ausstirbt. Allerdings muss dies nicht zwangsweise mit Logik zu tun haben!
DeusExMachinaIch versteh noch nicht ganz warum es logisch ist ,dass die Menschheit irgendwann stirbt ......

Es ist für mich mit der Frage vergleichbar , ob alles vergänglich ist.
Ist es denn so ? Ist alles vergänglich ? nun würde ich versuchen tief in definitionen und naturgesetzte eintauchen, allerdings müsste ich so etwas besser vorbereiten, damit mir folgen kann.
Was nicht "vergeht" ,aslo verloren geht, ist Energie. Ich weiss nicht wie weit ihr in naturwissenschaften ( Physik besonders) bewandert seid , aber es gilt als bewiesen das physikalische energie NIE verloren geht.

Theoretisch gibt es ja die chance ,dass die menschheit nicht ausstirbt ! ergo ist das Aussterben keine umbedingte Folge ,ergo ist es nicht logisch das die Menschheit ausstirbt.

Logisch sind für mich nur die Dinge die sich nachvollziehbar oder besser: bewiesener Weise auf Naturgesetzte stützen.

Ich habe versucht die Sache rational zu sehen, allerdings möchte ich anmerken, dass ich es als sehr sehr sicher ansehe ,dass die Menschheit ausstirbt. Allerdings muss dies nicht zwangsweise mit Logik zu tun haben!
MEDIVH.NDSMeiner Meinung nach ist Logik eher für den Fortschritt verantwortlich.
Das Gegenteil von Logik ist der Glaube. Früher erklärten sich die Menschen Dinge anhand eines Gottes. heute weiss man jedoch wie Dinge entstanden sind
, und zwar anhand logischen Denkens.
SmeaGollum1Die Logik besagt, dass, wenn die Zeit gegen unendlich geht, auch das unwahrscheinlichste Ereignis mit 100% Sicherheit eintreten wird.

Das Aussterben der Menschheit ist für mich nicht mal so unwahrscheinlich und wird, wenn man nach obigem Satz urteilt, auf jeden Fall irgendwann (eher früher als später) eintreten.


Allerdings könnte man den Satz "Logik ist der Tod der Menschheit" auch z.B. so interpretieren:

"Die Logik sagt mir, es gibt kein Leben nach dem Tod, also lebe ich mein Leben ohne Rücksicht auf Verluste."

Eine solche Einstellung führt natürlich auch zum Aussterben der Menschheit.
Montrose[QUOTE]Meiner Meinung nach ist Logik eher für den Fortschritt verantwortlich. Das Gegenteil von Logik ist der Glaube. Früher erklärten sich die Menschen Dinge anhand eines Gottes. heute weiss man jedoch wie Dinge entstanden sind, und zwar anhand logischen Denkens.[/QUOTE]
Das ist falsch. Denn Logik beruht meistens auf Glaube, wie sich leicht zeigen läßt.

1) Es stellt sich zunächst einmal die Frage, was mit einer logischen Formel gezeigt werden soll.

[SIZE=1]a) Daß eine Formel immer zu wahren Schlußfolgerungen führt? In diesem Fall zeigt die Formel überhaupt keine Welterkenntnis, sondern sie zeigt nur, daß zwei Formulierungen ungeachtet ihres Wahrheitsgehaltes die gleiche Aussage machen.

b) Es soll gezeigt werden, daß eine Schlußfolgerung nur unter bestimmten Annahmen wahr ist?[/SIZE]

2) Um ein Problem auf ihre logischen Eigenschaften hin zu prüfen, ist zu entscheiden, welche Art der Logik adäquat ist (Quantorenlogik, Modallogik usw.). Da kommt aber denn auch schon ein subjektives Element rein, weil ja der Wahrheitsgehalt nicht nur durch die Logik, sondern durch die Formulierung des Problems und somit der Auswahl einer bestimmen Logik durch den Menschen festgelegt wird. Und die Formulierung des Problems beruht auf dem Glauben des Menschen und ist nicht Logik-immanent.

3) Bei 1 b) sind Grundannahmen zum Wahrheitsgehalt der Prämissen notwendig, um den Wahrheitsgehalt des Schlusses prüfen zu können. Diese Grundannahmen können aber nicht von der Logik erbarcht werden, sondern sie werden vom Menschen in Form eines Glaubens, einer Überzeugung oder einr Beobachtung formuliert.

[QUOTE]meiner meinung nach gibt es aber mehr als pure logik. also übersinnliches, das der logik bzw. der rationalität insofern überlegen ist,[/QUOTE]
Falsche Argumentation. Pure Logik ist identisch mit Übersinnlichem. Logik beruht ja gerade nicht auf Empirie, Wahrnehmung, sondern auf völlig abstrakten Denkspielereien, die mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben müssen.

[QUOTE]Logisch sind für mich nur die Dinge die sich nachvollziehbar oder besser: bewiesener Weise auf Naturgesetzte stützen.[/QUOTE]
Unklare Begriffswahl. Man muß unterscheiden zwischen der empirischen Beobachtung von realen Ereignissen inklusive dem Versuch, sie in eine Formel zu packen (Indukltion), und der nichtempirischen logischen Plausibilität --- die durchaus überhaupt gar nichts mit der Realität zu tun haben kann.
Dein "nachvollziehbar" macht mir Probleme. Was verstehst Du darunter?
"bewisener Weise" .. bewiesen mit welcher Methode?
"Naturgesetze"... sind Naturgesetze Realität oder eine imaginäre Beschreibung?

[QUOTE]Die Logik besagt, dass, wenn die Zeit gegen unendlich geht, auch das unwahrscheinlichste Ereignis mit 100% Sicherheit eintreten wird.[/QUOTE]
Nein, das sagt die Logik nun absolut nicht. Du bringst da etwas mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung durcheinander, und zwar in völlig falschem Verständnis.
Wenn man unendlich lange würfelt, dann wird mit Sicherheit irgendwann mal eine drei gewürfelt, auch wenn das vielleicht bei den ersten hundert mal nicht passiert. Aber weder die Logik noch die Wahrscheinlichkeitsrechnung behaupten, daß sich der Würfel irgendwann, wenn man nur lange genug wartet, in ein rosarotes Marzipanschweinchen verwandeln wird.

[QUOTE]Bei einer Diskussion fiel einst der Satz "Und wie man es nimmt, so ist die Logik der Tod der Menschheit".[/QUOTE]
Darf ich raten, was das für eine Diskussion war? Kongreß der Psychoanalytischen Vereinigung: vom Tannenzapfen zum Thanatos? Treffen der Anthroposophen zum Thema: Weshalb weint das Kamel in der Vollmondnacht? Volkshochschulkurs: Wie werde ich endlich Guru?

Der Satz ist schlichtweg sinnlos. Aber es sind genau solche Dummlabersätze, mit denen sich Pseudogelehrte stundenlang ihr Hirn verrenken und sich in ihrer eigenen Verworrenheit strangulieren.
Fallen_Unicorn@Montrose: Darf ich raten? Auch Philostudent und von der Logik gequält?


[QUOTE] Falsche Argumentation. Pure Logik ist identisch mit Übersinnlichem. Logik beruht ja gerade nicht auf Empirie, Wahrnehmung, sondern auf völlig abstrakten Denkspielereien, die mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben müssen. [/QUOTE]

Aber jetzt geh mal weg von der "Philosophischen" Logik.
Ich weiß nicht, aber meinte der jenige der diesen interessanten Staz sagte tatsächlich die Logik der Philosophie, die oft einfach eine simple Beweismethode ist? Oder ist Logik in diesem Fall vielleicht gleichzusetzen mit Ratio?
Denn bei letzterem würde ich dem Satz zustimmen, da pure Logik, unter Ausschaltung jeglicher Gefühle, den sinnvolleren Weg gehen und die Anti-Natur-Handlungen der Menschen zerstören würde (Technik...) , da der Mensch diesen Planeten sehr viel, zu viel Schaden zufügt.
Nur auf die Natur angewiesen, würde der Mensch aber nicht lange überleben können. Zumindest nicht der Mensch an sich der momentan auf diesem Planeten haust...

Ich hoffe ich hab jetzt nicht zuviel wiederholt, ich muss zugeben ich hab nicht ALLES durchgelesen.


[QUOTE] "Naturgesetze"... sind Naturgesetze Realität oder eine imaginäre Beschreibung?[/QUOTE]

Naturgesetze sind "Realität", wenn wir bei irgendwas tatsächlich von Realität sprechen und nicht annehmen dass wir ohnehin nur in einem Traum existieren.
Naturgesetze sind nachweisbar, durch von Menschen geschaffene Geräte und/oder Beobachtung was somit selbstverständlich auch dazu führen kann dass man irgendwann erklären muss irgendein Gesetz sie doch nicht Realität.


[QUOTE]Nein, das sagt die Logik nun absolut nicht. [/QUOTE]

Mich würde jetzt wirklich mal interessieren, ob alle die jetzt hier etwas gesagt haben von philosophischer Logik gesprochen haben, und v.a. ob dieser Satz mit dem Ende der Menschheit in einer philosophischen Diskussion fiel, oder ob jetzt einfach jeder seine eigenen Logikdefinition ausgepackt hat...

[QUOTE] <"Und wie man es nimmt, so ist die Logik der Tod der Menschheit".>

Der Satz ist schlichtweg sinnlos. Aber es sind genau solche Dummlabersätze, mit denen sich Pseudogelehrte stundenlang ihr Hirn verrenken und sich in ihrer eigenen Verworrenheit strangulieren.[/QUOTE]

Naja. SO extrem würde ich es nun auch wieder nicht sehen, da es tatsächlich darauf ankommt wie man Logik definiert.

Und was mir grad einfällt was mich wirklich interessiert- kann man logisch (also per Formel) einen gegenbeweis aufstellen?
FayveDie Menscheit wird igend wann ausstereben,es ist ziemlich unwahrscheionlich das etwas "ewig" besteht.

Aber ob daran die logik schuld ist?
Es sind wahrscheinlich die natürlichen Gesetzmäßigkeiten.
Nagut man kann diese mit Logik ersätzen oder sie als das bezeichnen.
Aber für mich sind es (lieber) die Naturgesetze....

Also ich bin von der Logik und der Ordnung überzeugt.
Ich glaube nicht an übersinnliches und die pure logik ist auch
ein komischer Begriff.

Es gibt das was wir uns vorstellen können das aber nicht wirklich existieren kann.Ein Kreis ist an jeder Stelle gleich weit vom Mittelpunkt entfernt .Das kann man sich vorstellen ist aber in der Realität,praktisch nicht umzusätzen.Von wem stammt das nochmal?
ich habs vergessen..(HILFE!!!)...

Die Logik die in der Vorstellung existiert kann Perfekt sein
Die Praktische nicht.

Aber das ist ja eher unwichtig ,weil danach nicht gefragt wird...:rolleyes:
Montrose@Fallen_Unicorn. Naja, ein Augenzwinkern für Dich. Ich glaube nicht, daß hier jemand die philosophische Logik gemeint hat. Ich wollte durch meine Ernsthaftigkeit nur ein wenig infragestellen, warum man für halbwegs simple Fragen immer so hochtrabende Worte wie "Logik" benutzen muß.

Abgesehen davon, was will dieser thread eigentlich? Die Interpretation des Satzes

[QUOTE]"Und wie man es nimmt, so ist die Logik der Tod der Menschheit".[/QUOTE]

als

[QUOTE]Und so musste auch ich zum Schluss zugeben: Die Menschheit, wie sie heute existiert wird irgendwann einmal untergehen.[/QUOTE] leuchtet mir nicht ein. Aufgrund der Syntax würde ich den ersten Satz so verstehen: "Logik bringt die Menschheit um". Das halte ich für stark übertrieben. Aber auch die Interpretation im Sinne des zweiten Satzes finde ich hackedoof. Die Menschheit geht irgendwann unter, okay, schreiben wir eine Oper oder ein geiles Grufti-Lied dazu, und Monty ist glücklich. Denn dann hat diese lächerlich-triviale Aussage wenigstens eine gewisse Schönheit. Aber wenn ich über so etwas ernsthaft "philosophieren" soll, dann müßte man mich erst mit einer Zeitmaschine in das zehnte Lebensjahr in einen zahnspangentragenden Baby-Monty zurückkatapultieren. In meinem jetzigen Lebensalter ist mir das einfach zu sehr unter Niveau. Obwohl, interessant wird's vielleicht, wenn man nach dem Sinn von Kultur im Angesicht der Endlichkeit resümiert. Aber so schön hat das der thread-Ersteller ja nicht fomuliert.

[QUOTE]Die Menscheit wird igend wann ausstereben,es ist ziemlich unwahrscheionlich das etwas "ewig" besteht.

Aber ob daran die logik schuld ist?[/QUOTE]
So etwas ist schon eher nach meinem Geschmack, denn es riecht verdammt nach Realsatire. Applaus. Applaus, Applaus, ich bin echt begeistert.

[QUOTE]Aber das ist ja eher unwichtig ,weil danach nicht gefragt wird...[/QUOTE]
Och nöö, Fayve, jetzt sei doch nicht so bescheiden.
lilith0666Seid gegrüßt!
Ich muss mich jetzt auch mal da einmischen :-)
[Hoffe das ich mich nicht allzu sehr wiederhole und das meine unausführlichen Gedankensprünge einigermaßen nachvollziehbar sind.]

"Und wie man es nimmt, so ist die Logik der Tod der Menschheit"

-Wie soll das bitte gehen? Würde das nicht bedeuten, dass Tod Logik ist? Ob die Logik dazu führt, mag ja möglich/ wahrscheinlich sein, aber sie IST es ja wohl kaum.

-Ich glaub' das hat jetzt auch niemand behauptet, aber nur weil die Menschheit eines Tages untergehen kann, bedeutet das ja noch lange nicht, dass nichts mehr eixistieren wird. So lange gibt es uns ja nun wirklich noch nicht.

-Außerdem find' ich die Trennung von Logik und Religion völlig absurd!
Jedenfalls wenn man logisch darüber nachdenkt ;-)
(Abgesehen davon, was die Kirche aus Religion gemacht hat)

- Und muss es nicht etwas ewig geben, damit überhaupt etwas existieren kann? Denn wie kann etwas existieren o. etwas das existiert hat, ins völlige nichts übergehen? (ja ja, diese ewige Frage) Insofern der Tod nur ein Übergang zu anderen Formen des seins sein MUSS, ob nun mit oder ohne Seele. Und es also auch völlig egal ist, ob nun die Menschheit untergehen wird oder nicht. So mag von mir aus, der Tod d. Menschheit auch logisch sein. >hehe<
Dali hat auch immer wieder sehr schön in seinen Werken die Vergänglichkeit und die Übergänge des seins in etwas anderes dargestellt.

- Muss jetzt nocheinmal sehr abschweifen:
Ich finde da bekommt das Wort Gott auch eine ganz andere Bedeutung.
Es heißt nämlich: Ich werde sein, der ich sein werde.
littlelilith136Grüße nochmal

[QUOTE]lObwohl, interessant wird's vielleicht, wenn man nach dem Sinn von Kultur im Angesicht der Endlichkeit resümiert. Aber so schön hat das der thread-Ersteller ja nicht fomuliert. [/QUOTE]

[QUOTE]Darf ich raten, was das für eine Diskussion war? Kongreß der Psychoanalytischen Vereinigung: vom Tannenzapfen zum Thanatos? Treffen der Anthroposophen zum Thema: Weshalb weint das Kamel in der Vollmondnacht? Volkshochschulkurs: Wie werde ich endlich Guru?[/QUOTE]

Ich habe mich nicht wirklich richtig gut ausgedrückt, dass will ich ehrlich nicht bestreiten. Die Diskussion entstand aus einem ganz "normalen" Gespräch, also kein Kursus, und es war auch nicht so, dass es von vorherein klar war, das dieses Gespräch zu soetwas werden würde. Eigentlich hatte ich mich auch sehr gewundert, wie wir auf dieses Thema kamen.

Der Satz "Die Logik ist der Tod der Menschheit" ist meiner Meinung nach auf verschiedene Weise zu verstehen. Einerseits so, dass man bei "logischem" Nachdenken und Schlussfolgern zu dem Schluss kommt, dass die Menschheit/dieses Systhem/ähnliches nicht ewig existieren kann. Andererseits so, dass man zu dem Schluss kommen kann, dass die Menschheit aufgrund von "logischem"/rationelen Denken sich selbst seine Lebengrundlagen zerstört.

Ich gehe nicht auf die Frage was Logik ist ein. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er/sie diesen Beitrag versteht. Ich hoffe, ich habe mich hier etwas klarer ausdrücken können, obwohl ich sagen kann, dass ich mich mit Worten nicht besonders gut ausdrücken kann...

In diesem Sinne,
Lilith
Montrose[QUOTE]Und muss es nicht etwas ewig geben, damit überhaupt etwas existieren kann?[/QUOTE]

Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Das Problem ist, daß wir in der derzeitigen Welt ja ständig Veränderung erleben und dadurch etwas ist und dann wieder nicht ist. Ein Widerspruch im Prinzip. Dieses "ewig" kann sich nicht auf unsere eindimensional gerichtete physikalische Zeit beziehen, denn in diesem Rahmen kann dieser Widerspruch wohl nicht aufgelöst werden.

"Ewig" kann man auch so verstehen, daß etwas, das mal war, für ewig war. Wenn es nun eine Möglichkeit gäbe, den Zeitstrahl umzudrehen, könnte man vergangene Ereignisse immer zurückholen.

Man könnte natürlich auch anders argumentieren ud sagen, daß die Vergänglichkeit gerade die Einzigartigkeit und somit besondere Existenz von Ereignissen ausmacht, ihnen geradezu ihre Größe gibt.

Was die religiöse Dimension angeht: wie man sich das vorzustellen hat, daß in Zukunft alles neu und besser wird, weiß ich auch nicht. Wenn der Mensch das ist, was er derzeit ist .... gerade auch mit seinen liebenswürdigen Zügen ... so würde ein ewiges Leben auch bedeuten, daß seine schlechten Seiten weitergehen .... die Ewigkeit also nichts weiter als die Fortführung des Irdischen ist. Nun, so schlecht hat der da oben das Irdische gar nicht gemacht "Und er sah, daß es gut war". Denn die meisten Menschen träumen von einer besseren Erfüllung ihrer irdischen Träume, aber nicht von was völlig anderem wie daß wir auf einmal wie Aliens existieren. Daß das mit der Erfüllung manchmal nicht klappt, scheint Konstruktionsimmanent zu sein: die Maschine, die Gott gebastelt hat, scheint ihre Schwächen zu haben. Was dann? Doch ein Alien-Paradies oder läßt sich die Maschine verbessern?

So richtig eine Antwort auf diese Fragen hab ich auch noch nicht gefunden.
PhilalethesVielleicht ist es hilfreich, sich klar zu machen, welche Logik gemeint ist.
Ist es die Aussagen-, die engere Quantoren- oder die Zeitenlogik usf.?

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