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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Hoffnung oder Illusion?
darkinferisHoffnung oder Illusion?

"Wir sollten uns immer utopische Ziele setzen, denn wenn wir unsere Ziele erreichen, wofür leben wir dann noch?"

Es ist in gewisser Hinsicht die Frage nach dem Sinn des Lebens, aber nicht allgemein gefragt, sondern eher konkreter, mit Einbeziehung des Individualismus des jeweiligen Menschens. Jeder Mensch erlebt andere Dinge und jeder Mensch wird von diesen Ereignissen geprägt, so dass er sein Leben nach diesen Erfahrung auslegt und andere Prioritäten setzt. was für den einen Menschen wichtig erscheint, ist für den anderen nebensächlich, weil er es womöglich hat oder es nicht ein Teil seines Interesses ist.
Wir beginnen als Kinder uns Vorstellungen zu machen, was wir werden wollen oder was wir mal ereichen wollen. Der eine will Feuerwehrmann werden, der andere Polizist und der nächste Astronaut. Viele dieser Kindheitsträume sind aber ein Produkt unserer Fantasie und unserer kindlichen Wünsche, doch keine richtigen Pläne. Sicher gibt es Menschen, die ihre Kindheitsträume in die Tat umsetzen, doch ist das eher eine Ausnahme, denn wir entwickeln uns heraus aus den kindlichen Vorstellungen und erlangen sowohl Wissen, als auch Reife, die uns zeigt, was möglich ist und was nicht. Was aber sollte man nun anvisieren, das was nicht erreichbar ist oder das, was im Bereich des möglichen liegt?

Beispiel 1:
Eine Frau wünscht sich ihr ganzes Leben schon eine Familie zu haben und aus den Kindern was "anständiges" zu machen. diese Frau heiratet, bekommt mit diesem Mann drei Kinder, kümmert sich um diese und nutzt keine zeit um selber zu leben. Letzendlich sind die Kinder erfolgreich, sie studieren und bekommen gutbezahlte Anstellungen in finanziell gesicherten Firmen. Nun hat die Mutter ihr Ziel erreicht, wofür sollte sie leben? Kann sie überhaupt noch leben oder hat sie das verlernt, da sie nur auf ihr Ziel hingearbeitet hat?
Ein Mensch, der vergisst zu leben und sich selber nicht mehr sieht, weil er auf sein Ziel hinarbeitet, der vergisst auch, was er war und was er werden wollte. Sicherlich ist das ein extremes Beispiel, doch es ist sinnbildhaft für den Ehrgeiz, mit dem manche Menschen in ihrem Leben versuchen erfolgreich zu sein.
Die eigentliche Frage aber war, was die Frau nun noch machen sollte. Diese Frau hat ihr Lebensziel erreicht und muss ihre ziele neu definieren. Doch war es dann ihr eigentliches Lebensziel? Oder war es nur ein Teilziel? Letzendlich wird die Frau doch nie glücklich, denn wenn sie sich ein neues Ziel setzt, dann arbeitet sie darauf hin, bis sie es wieder geschafft hat. Als nächstes setzt sie sich dann ihr drittes Ziel und und und... am Ende liegt sie im Bett, liegt im sterben und stellt sich die Frage "Ich war erfolgreich, aber war ich auch glücklich? Habe ich gelebt?"
"Leider nicht, denn du hast dir falsche Prioritäten gesetzt." Also ist es falsch, wenn man zielstrebig auf seinen Traum hinarbeitet um glücklich zu werden? Ist es falsch, das höchste erreichen zu wollen? "Nein, denn es kann nicht falsch sein etwas erreichen zu wollen." Man kann sich ja letzendlich nicht herunterkommen lassen, nur weil man angst hat, dass man irgendwann ziellos lebt. "Aber was ist es dann?"
Sind die Ziele zu niedrig gesteckt, so dass sie im Bereich des möglichen sind, so wird der Ehrgeiz mehr und mehr aktiviert. Ein Hai selber, ist hungrig, aber lässt man ihn am Blut schnuppern, so wird er wild und versucht, mehr als vorher, seine Beute um jeden Preis zu bekommen. In dieser Hinsicht stelle ich Mensch und Tier gleich, denn auch der Mensch tut nur das, was er letzendlich braucht - Verlorene in dem Fluss der Gesellschaft sind hier ausgeschlossen. Man kann also sagen, dass ein nicht rein utopisches Ziel förderlich für dne Ehrgeiz ist, aber am Ende einen Tunnelblick aktiviert, welcher sich nur auf das erreichen des Ziels bezieht. Somit steht letzendlich die Arbeit im Vordergrund. Man lebt nicht. Hat man sein Ziel erreicht, so hat man nichts mehr, für das man leben könnte, da man nur noch eingeschränkte Möglichkeiten hat. Schließlich endet es damit, dass man sein Leben einem Ziel widmete, ohne selber gelebt zu haben. Ein Leben ohne Leben, ist das lebenswert?

Beispiel 2:
Ein Mann wünscht sich sein ganzes Leben lang auf dem Mond spazieren zu können, doch kann er aufgrund von körperlichen Einschränkungen kein Astronaut werden. Er entschließt sich beruflich sich umzuorientieren und Bankkaufmann zu werden. Er ist sehr erfolgreich in seinem Beruf und zugleich auch erfolgreich im Privatleben, doch der Drang nach Erfüllung seines Wunsches bleibt bis zu seinem Ende erhalten. Als er im sterben liegt, antwortet er auf die Frage, ob er auf sein Leben stolz sei nur "Ja, ich habe gelebt!"
Der Mann hat trotz seinem Traum, weiter sein Leben gelebt. Er hat sich auf sein Leben konzentriert und nicht auf seinen Traum. Obwohl er sich auch weiter auf seinen Wunsch hätte konzentrieren können und darauf hinarbeiten können, – es sei nun mal gleichgültig ob er es hätte schaffen können oder ob es utopisch gewesen ist – aber er wählte sein Leben um glücklich zu werden. Er erreichte nie wirklich seinen Lebenstraum, sein Lebensziel, weil er versuchte alles zu sehen und nicht nur das, was für ihn das größte aller Erlebnisse war. So starb er nicht, als Versager, da er seinen Traum nicht verwirklichte, sondern eher als Held, weil er stolz darauf sein kann, gelebt zu haben.
Nicht das Ziel und die Tatsache, ob man nun erfolgreich oder ohne Erfolg eine Sache beendet, ist entscheidend, sondern nur, was man daraus gemacht hat und was der Wille der Person war. Genauso dachte auch schon Immanuel Kant zu seinem Zeiten.
Ist das Ziel also nur eine Art Traum, die uns hoffen lässt oder eine Illusion, welche uns in schwärmen verlegen lässt? „Der Traum des Individuums ist eine Art Antriebskraft für den Menschen, welcher utopisch sein muss und uns schwärmen lässt von etwas schönen, um uns nicht in einem chronischen Tief versinken zu lassen!“
„Also ist es nicht von Bedeutung, ob man sein Ziel erreicht und welches es ist, es muss nur nicht realisierbar und zugleich ein sehnlicher Wunsch sein?“

Es ist nie von Bedeutung, ob man es nun schafft oder nicht, weil wenn man es schafft, dann war es realisierbar und somit käme es dem Beispiel von der Frau gleich, die ihren Lebenstraum verwirklichte. Wenn man sein Ziel also nicht verwirklichen kann, wenn man es nicht erreichen darf um glücklich zu werden, warum macht man sich dann eines?

Wie ich es mir denke, sollte man sich einfach ein Ziel setzen, welcher wirklich der sehnlichste Wunsch ist. Nicht der Wunsch eines anderen, nicht der Traum vom Nachbar, nein, es sollte der eigene Wunsch sein. So unerreichbarer der Wunsch ist, um so besser, denn so kann man hoffen. Die Menschen können so ihren Ehrgeiz wecken, wenn auch nicht so einen Ehrgeiz, wie man ihn hat, wenn man bei einem Wettlauf nur noch 5 Meter zu rennen hat und knapp hinter dem Führenden ist, aber es ist der Ehrgeiz, der in jedem Menschen schlummert und der uns Antreibt, der Ehrgeiz, der einen aufstehen lässt, wenn man hingeflogen ist, es ist der Wille, der uns zeigt, dass wir doch was können und jedes Hindernis meistern können.
Dieser Ehrgeiz geht leider dann, in dem Moment, verloren, indem man die Ziellinie passiert hat. Es ist für einen Menschen vorbei, es ist wie der Geist, der den Körper verlassen hat, aber man steckt noch im Körper drin. Die Frau im ersten Beispiel könnte sicherlich, nachdem ihre Kinde raus dem Haus sind, neue Kinder zur Welt bringen und sich somit ihr Ziel erhalten, so wie ein Wettläufer, der nach dem Lauf, an einem neuen Lauf teilnimmt. Was aber ist das? Doch eigentlich nichts weiter als eine Herauszögerung dessen, vor dem man angst hat, vor dem Nichts. Man hat eben dieses Nichts vor sich, da man nur noch auf den Tage seines Todes wartet, denn man hat ja sein Lebensziel erreicht und seinen Traum verwirklicht.
Hat man hingegen ein utopisches Ziel und kann seinen Traum nicht verwirklichen, – wir nehmen einfach mal an, dass es sich hier um einen zielstrebigen Mann handelt – so hat er zwar, was die Vollendung seines Traumes angeht, versagt, aber er ist trotz allem seinen Wünschen gefolgt, indem er durch viele kleinere Erfolgserlebnisse seinen Erfolgstrieb gestillt hat. Er strebte nicht nach der absoluten, der totalen Befriedigung in Form eines Spazierganges auf dem Mond, sondern er befriedigte seine kleinen Wünsche und wurde so glücklich.

Es ist also nicht wichtig, sich ein großes Ziel zu setzen, welches man erreicht, sondern es ist wichtiger, sich der Utopie des Denkens anzuschließen und zu Träumen, während man sich den vermeintlich kleinen Dingen im Leben zuwendet.

Wie seht ihr es? :)
SturmkräheIch denke, dass es manchmal ganz gut sein kann, sich ein größeres Ziel zu stecken, damit man vielleicht eine Art "Antrieb" im Leben hat(auch wenn das wohl manchmal nur Illusion ist, aber(da haben wir auch letztens in Ethik drüber diskutiert) man kann meiner Meinung nach nicht glücklich sein, wenn man immer nur nach Höherem strebt, ohne sich an dem freuen zu können, was man schon erreicht hat. Allerdings, wenn man sich NUR an Dingen freut, die man schon erreicht hat, bleibt man doch irgendwie stecken,oder?
Ich nehme mir jetzt vor, dass ich deinen Beitrag mal, wenn ich Zeit hab, gründlicher lese und mir auch mehr Gedanken dazu mache, aber das ist das, was mir jetzt auf Anhieb dazu einfällt.

In diesem Sinne,
~Sturmkrähe~
BelimoneHat nicht jeder Mensch irgendwo sein utopisches Ziel?ob es nun bewusst ist oder mehr in eine Art Wunschtraum gepackt!Ich denke, dass dieses Ziel mehr als eine art Halt dient, jedoch die "kleinen" erreichten Ziele den Menschen befriedigen! Es heißt doch nicht umsonst"der Weg ist das Ziel" oder??Der Astronaut war schließlich auch an Ende seines Lebens zufrieden, obwohl er nicht Astronaut wurde!Er hat trotzdem gesteckte Ziele erreicht die ihm so seine Befriedigung gaben!
SturmkräheEs ist aber meiner Meinung nach ein Fehler, die ganze Zeit nur auf ein utopisches großes Ziel hinzuarbeiten und sein ganzes Leben darauf auszurichten, weil das einfach auf die Kosten von zuviel anderen Dingen geht. Das ist doch kein Leben, wenn man immer nur strebt und immer nur unzufrieden ist, weil man immer höher hinauswillund doch nie ganz seinen eigenen Erwartungen entsprechen kann.

~Sturmkrähe~
darkinferis[QUOTE][i]Original geschrieben von Sturmkrähe [/i]
[B]Es ist aber meiner Meinung nach ein Fehler, die ganze Zeit nur auf ein utopisches großes Ziel hinzuarbeiten und sein ganzes Leben darauf auszurichten, weil das einfach auf die Kosten von zuviel anderen Dingen geht. Das ist doch kein Leben, wenn man immer nur strebt und immer nur unzufrieden ist, weil man immer höher hinauswillund doch nie ganz seinen eigenen Erwartungen entsprechen kann.[/B][/QUOTE]
Ich glaube, du hast meinen Essay nicht richtig gelesen. Man sollte nicht sien gesamtes Leben danach ausrichten, nur dieses Ziel zu verwirklichen. Man sollte es als Traum im Hinterkopf haben und dafür lernen und hoffen. Der Glaube alleine, dass man eines Tages das erreichen kann, wovon man ewig träumt, kann Berge versetzen und dich im Leben weiterbringen.
steckt man sich niedrige Ziele, wie beim nächsten Zigarettenautomaten sich eine Schachtel Marlboro zu ziehen (Achtung!! UNTERTREIBUNG!), was passiert dann auf dauer? Man wird eher unzufrieden, weil man nicht weiß, wofür man lebt, wofür man sich Tag für Tag den Scheiss antut, welchen man erlebt, warum man Tag für Tag sich von irgendwelchen Menschen vorschreiben zu lassen hat, was mans ein soll und was man zu tun hat. Glaubt man aber an die Verwirklichung eines Traumes, behält man die im Hinterkopf, so kann man sagen "das würde ich gerne mal erreichen", nimmt deshalb auch umwege in kauf und verfällt in keine Depressionen.
Auf Kosten von irgendwelche andere Dinge geht es immer, wenn man sein Ziel vor Augen hat. Willst du zum Beispiel eines Tages studieren, so mußt du dich auf dienen Hintern setzen und in der Schule lernen. Da ist es nicht möglich jede Nacht sich die Birne vollzukippen und Party zu machen.
DarkHackhmh... man sollte sich nicht von Anfang an ein großes Utopisches Ziel setzten,... [QUOTE] weil das einfach auf die Kosten von zuviel anderen Dingen geht.[/QUOTE] ... schon richtig,... wenn man dann nämlich sein Ziel erreicht hat, dann fühlt man sich leer und nutzlos,... man ist praktisch leblos,... man macht wirklich nichts mehr, bis man sich ein neues Ziel setzt un darauf hinausarbeitet,... es braucht im Leben immer Motivation... insofern votiere ich für viele kleine Ziele, die einen auf Trab halten, anstatt ein großes Ziel zu setzen,... man könnte das große Ziel ja auch einfach nur als Hintergrundgedanken nehmen,.... und dann ->durch<- die kleinen Ziele zum großen kommen und dann mit den kleinen Zielen weiter mit Motivation leben...
dying-rose[I]Ein erfüllter Traum ist ein zerplatzter Traum[/I]

Abhilfe zu schaffen ist daher entweder mehrere realisierbare Träume zu haben ... im ersten Beispiel bräuchte die Frau außer dem Wunsch einer glücklicheren Familie noch ein paar andere ...
oder aber ein großes nie erreichbares Ziel ... so hat man sein ganzes Leben einen Traum den man leben kann, ohne dass dieser zerplatzt.
Sanna I.S.P.auch erfüllte träume können nach ihrer erfüllung noch gelebt werden.

einzig wenn an die stelle des traumes nur der weg dorthin in den vordergrund getreten ist, sollte eine erfüllung wirklich leere hinterlassen; in einem solchen fall, ist es wohl wichtig, sich wieder dem eigentlichen wunsch in erinnerung zu rufen (wenn dies denn noch möglich ist), und ihn, nach seiner erfüllung endlich auch im ausleben desselben leben zu können - wichtig hierbei ist, dass auch das gemütliche weiterträumen, das sich an erworbenen und erreichten freuen können, gelernt werden muss; nur wird heute zu viel wert darauf gelegt, wie man ein ziel erreicht, und weniger, wie man dann damit umgeht, wenn es einmal erreicht ist, denn es erfordert muße, die immer weniger in immer weniger großem maße besitzen.

ein weiteres indiz, das für mich gegen dieses "erfüllen = ausbrennen" thema spricht, ist die tatsache, dass viele menschen, nachdem sie ein absolut übergeordnetes lebensziel erreichen, sich nur eine kurze pause gönnen, und dann sofort wieder beginnen, ihr vorangegangenes ziel noch einmal zu übertreffen - sei es ein ähnliches ziel, oder handelt es sich auch um etwas gänzlich andersartiges.

hierbei kann man auch gut auf das beispiel 1 des threaderstellers eingehen:
nachdem die mutter ihre kinder erzogen hat, und diese nun ein erfolgreiches und glückliches leben führen, kann sie es sich zu aufgabe machen, auch die nächste generation großzuziehen - ein beispiel, das so in wirklich vielen realen fällen auftritt!

nun etwas lebensnäher:
schon öfters habe ich gehört, dass viele menschen es so handhaben, sich immer wieder in ihrem leben (etwa in abschnitten von 10 jahren zb.) neue teilziele setzen, die sie dann konzentrierter ausfüllen, als anderes - nichtsdestotrotz werden vorangegangene, erfüllte ziele nicht einfach ignoriert oder links liegen gelassen, sondern daneben weitergelebt - eventuell auch als motivationsstütze für derzeitige ziele.
dying-rose[QUOTE][i]Original geschrieben von Sanna I.S.P. [/i]
[B]auch erfüllte träume können nach ihrer erfüllung noch gelebt werden.[/B][/QUOTE]

Das ist richtig, aber wenn ein Traum erfüllt ist, ist er kein Traum mehr, sondern Realität. Natürlich kann man ihn auch weiter leben, aber wäre er dann noch genauso interessant, wo man sein Ziel doch schon erreicht hat? Würde dieser Traum nicht irgendwann zur Gewohnheit werden?

Spätestens dann sollte man sich neue Träume in den Kopf setzen.
Sanna I.S.P.wie schon gesagt, auch das leben der träume will gelernt sein.

und es gibt auch mittel und wege, sich nicht an etwas abzuleben, und es immer wieder von neuem zu genießen.

das problem, das du ansprichst liegt für mich vor allem für menschen vor, die für die erfüllung ihrer träume leben, nicht aber für die träume selbst.

[QUOTE]einzig wenn an die stelle des traumes nur der weg dorthin in den vordergrund getreten ist, sollte eine erfüllung wirklich leere hinterlassen;[/QUOTE]

[QUOTE]nach seiner erfüllung endlich auch im ausleben desselben leben zu können - wichtig hierbei ist, dass auch das gemütliche weiterträumen, das sich an erworbenen und erreichten freuen können, gelernt werden muss; nur wird heute zu viel wert darauf gelegt, wie man ein ziel erreicht, und weniger, wie man dann damit umgeht, wenn es einmal erreicht ist, denn es erfordert muße, die immer weniger in immer weniger großem maße besitzen.[/QUOTE]

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