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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Die heimliche Sucht gebraucht zu werden
LejondraIst es nicht oft so, daß man sich zu einem Mann hingezogen fühlt, der eine dominante , ja fast bedrohliche Persönlichkeit darstellt?Wo man sich denkt:Der arme, der hat bestimmt tief sitzende Probleme, wetten, daß ich ihn knacken kann?!Ja, er wirkt so undurchscaubar, und wenn es dann irgendwann zu einem ersten Wortwechsel kommt, fühlt man sich so unglaublich geehrt, das ausgerechnet ER mit einem redet....er ist doch so vielbeschäftigt....er hätte doch etwas viel besseres zu tun als ausgerechnet mit mir zu reden...Unglaublich dieses Gefühl...und ab diesem Zeitpunkt an will man ihn, ja man lässt sich vollkommen auf diesen Menschen ein, der einem eigentlich völlig fremd ist...aber er übt solch eine Faszination auf dich aus, das du nicht anders kannst.Er ist alles für dich und wenn dich jemand fragt, was du an diesem Menschen eigentlich so schätzt, dann kommst du ins Grübeln und dir fällt nicht viel ein, was du antworten könntest, außer ,das du seine Stärke, seine Intelligenz so bewunderst.daß dieser Mann aber eigentlich überhaupt nicht gut für dich ist, weil er dich mehr als schlecht behandelt, dich anschreit, keine Rücksicht auf dich nimmt, dich wahrscheinlich sogar noch schlägt-grundlos, das verschweigst du.Denn er ist ja eigentlich, im tiefsten seines Herzens ein wirklich guter Mensch und die Gründe für sein Fehlverhalten lieferst du ihm ja eigentlich im Überfluss......So redest du dir mehr und mehr ein wie schlecht, dumm, hässlich,...du bist und findest die Antwort akzeptabel.So leidest du Tag für Tag vor dir her und findest keinen Ausweg mehr aus dem Labyrinth der Ausreden...denn er ist ja perfekt, es kann ja nur an DIR liegen...
Und warum schrecken wir vor lieben, zuvorkommenden Männern ab, die uns so wie wir sind wertschätzen?Die eigentlich so gut für uns wären....???Warum lassen uns ausgerecht diese Männer kalt???Hassen wir uns denn so, das wir Strafe bei diesen dominanten, rücksichtslosen Männer suchen????

Dieser Beitrag stammt von Lejondras` Schwester.
Würde mich über eure Meinung bzgl. dieses Themas freuen.



Oh my man,
I love him so
I´m getting high
on feeling low...
Katobis aufs schlagen und anschreien bin ich so ein mann;)
ich glaub die frage kann dir nicht jeder beantworten, weil nicht jeder auf dominante persönlichkeiten steht, aber diese leute gibts meiner meinung nach auch in weiblicher ausgabe und da wäre es für mich einfach der reiz nach dominanz, nach überlegenheit,vieleicht auch etwas wo man denkt: oh der/die ist stark, da kann ich mich anlehnen (evtl auch ein lustempfinden auf sexueller basis)
TheTurningPoint@ Lejondra:
Ich glaube, es ist so, wie du in der Überschrift geschrieben hast:
"Die heimliche Sucht gebraucht zu werden".

Ich denke, an dem Wunsch, gebraucht zu werden, etwas geben zu können, ist nichts Verwerfliches, im Gegenteil scheint das der Sinn des Lebens überhaupt zu sein. Man darf allerdings nicht vergessen, auch zu nehmen und die Angebote Anderer in Anspruch zu nehmen, sprich: sich selbst etwas gönnen.

Wenn man seine eigenen Wünsche, Gefühle, ja sogar Grundbedürfnisse verdrängt, hört man auf, man selbst zu sein. Früher oder später hört man sogar auf, Mensch zu sein, man wird
[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=735299#post735299]zum Sklaven.[/URL]
Roadkiller@Lejondra
Deswegen bin ich wohl mein ganzes Leben lang allein, und werde es auch bleiben...
LaChatteOh ja, ich kenn das *g*

Unterdessen bin ich so weit, dass ich mich auf ausgeklügelte Gratwanderungen einlasse, wo ist Hilfe angemessen, wo nicht, was kann ich akzeptieren, was nicht... und ich behaupte mal von mir, ich hab schon grosse Fortschritte gemacht darin.

Dominante, intelligente, starke Männer sind einfach spannender als unterwürfige, dumme, schwache Männer - wenn ich Bedarf nach einem Schosshündchen hätte, würde mich mir genau ein ebensolches zutun, und was gibt es Langweiligeres als ein Mensch, der zu allem ja und amen sagt?

Was ich nicht mehr tue: zu sagen, dass es an MIR liegt, dass ER unglücklich ist. Udn dass ICH mich verpflichtet fühle, mich schlecht zu fühlen, weil ER gerade einen Zusammenschiss vom Chef bekommen hat oder was auch immer. - Ausreden gelten nicht.

Auch Anschreien, rücksichtsloses Verhalten und sicher Schläge kommen gar nicht in Frage - auch wenn ich einen solchen Menschen liebe, dann bestimmt nicht WEGEN seinem unmöglichen Verhalten, sondern TROTZDEM. Ganz bestimmt ist er ein liebenswerter Mensch, der viele Probleme hat - aber ebenso bestimmt gibt ihm das noch lange nicht das Recht, diese Probleme auf eine andere Person, zum Beispiel mich, abzuladen. Ich helfe gerne, Probleme zu bearbeiten, aber bitte immer manierlich und anständig. Und bitte auch verantwortlich.
Any BodyIch denke, dass die Sucht gebraucht zu werden nicht unbedingt heimlich ist, sondern einhergeht zu spüren, dass man lebt. Wenn erst einmal der Eindruck vorhanden ist, dass niemand mehr da ist, der einen braucht, einem einen Sinn fürs Leben zu geben, dann ist man bereits tot.

Ein Mensch, der seine Gefühle dahingehend nicht kontrollieren kann, Verletzungen durch andere in Form von "Unterdrückung der Nächsten " auszugleichen, sind eher "schwach" als "stark", obwohl Kraft und Gewalt ausgeübt wird.

LaChatte,
einen Menschen als "Schosshündchen" zu bezeichnen, empfinde ich verletzend, weil in diesem Satz keinerlei Respekt, kein Verständnis gegenüber eines Menschen mehr vorhanden zu sein scheint, sondern reine "Verachtung" ausgesprochen wird.

War das wirklich so gemeint, wie Du es geschrieben hast?

Gruß
Any B.
LaChatteAny Body
ja, das ist so gemeint - wenn sich mir ein Mann/Mensch als unterwürfiges Wesen präsentiert, das sich vollkommen von meinem Willen abhängig macht, so kann ich nur Verachtung empfinden.

Mensch-Sein heisst für mich eben auch, eigene Ansichten und einen eigenen Charakter zu haben, und bereit sein, sich dafür zu engagieren. Und nicht, sich irgend einen "gott" zu suchen, dem man das Denken und überhaupt alles überlässt.
Any BodyLaChatte,

immerhin, offen seine Verachtung den Unterwürfigen auszusprechen, beweist Mut.

Danke für die Antwort - keine weiteren Fragen -

Gruß
Any B.
LaChatteSag, bei dir sei das anders??*g*

Respekt und Hochachtung kann ich auf alle Fälle in einem solchen Fall nicht bei mir finden... und wenns denn um die "heimliche Sucht, gebraucht zu werden" ginge, würde ich einen solchen Menschen so lange provozieren, bis ich irgend eine persönliche Reaktion hätte... Dass mich dieser Mensch dann nicht mehr besonders mögen wird (ist mir einmal passiert), ist mir dann eher egal - denn endlich sähe ich einen Menschen vor mir, und nicht ein Hündchen.
Any Body...

Mir ist bislang noch kein "Schoßhündchen" begegnet, wohl aber Menschen, die eher eine ruhigere Verhaltensweise "an den Tag legten."

Dass die scheinbar "starken, intelligenten, dominanten oder auch selbstbewußten" Persönlichkeiten in der heutigen Welt eher auffallen und Aufmerksamkeit erhalten, ist mir nicht entgangen.

...

Willst Du gemocht werden oder eher über Menschen herrschen, LaChatte? Bist Du der Meinung, dass sie so etwas brauchen?
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Mir ist bislang noch kein "Schoßhündchen" begegnet, wohl aber Menschen, die eher eine ruhigere Verhaltensweise "an den Tag legten." [/B][/QUOTE]@ Any Body:
Ich bin eigentlich auch ein Mensch, der eher eine ruhigere Verhaltensweise an den Tag legt. Das heißt aber nicht, dass ich mich einem anderen Menschen unterwerfe und meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrücke. Ich kenne aber genug Menschen, die das tun. Das Dumme ist, dass die Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche sich dann meist an anderer Stelle Luft macht. Das "Schoßhündchen", das nicht genug Mut und Selbstvertrauen hat, seine Interessen gegenüber Frau, Chef usw. geltend zu machen, demonstriert seine Macht dann eben gegenüber Schwächeren, zum Beispiel, indem er sich an Kindern vergreift:
[URL]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=36259[/URL]

Das Vertreten der eigenen Interessen muss und soll nicht in das andere Extrem ausarten, dass man die Interessen des Anderen unterdrückt: [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ich helfe gerne, Probleme zu bearbeiten, aber bitte immer manierlich und anständig. Und bitte auch verantwortlich. [/B][/QUOTE]
[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Dass die scheinbar "starken, intelligenten, dominanten oder auch selbstbewußten" Persönlichkeiten in der heutigen Welt eher auffallen und Aufmerksamkeit erhalten, ist mir nicht entgangen. [/B][/QUOTE]Wie du schon schreibst, das sind die [b]scheinbar[/b] Starken ...
Oft sind das gerade die, die bei der eigenen Frau oder im Familien-Clan nichts zu sagen haben.

[QUOTE][B]Willst Du gemocht werden oder eher über Menschen herrschen, LaChatte? [/B][/QUOTE]Wirklich von Anderen gemocht werden heißt für mich, auf gleichberechtigter Ebene miteinander umzugehen, sich selbst also weder über noch unter den Anderen zu stellen ( siehe mein Beitrag [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=735299#post735299]"Donner und Schweigen"[/URL] ).
Any Body[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
...
Ich kenne aber genug Menschen, die das tun. Das Dumme ist, dass die Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche sich dann meist an anderer Stelle Luft macht. Das "Schoßhündchen", das nicht genug Mut und Selbstvertrauen hat, seine Interessen gegenüber Frau, Chef usw. geltend zu machen, demonstriert seine Macht dann eben gegenüber Schwächeren, zum Beispiel, indem er sich an Kindern vergreift:
[URL]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=36259[/URL]
[b]
Das Vertreten der eigenen Interessen muss und soll nicht in das andere Extrem ausarten, dass man die Interessen des Anderen unterdrückt: [/b]
[/quote]

na, mal gut, dass der letzte Satz noch angefügt ist, sonst wäre mir wirklich die "Hutschnur" geplatzt... jemand, der sich unterwürfig zeigt, muß nicht unbedingt zum "Vergewaltiger" werden...

[quote][i]Original geschrieben von TheTurningPoint[/i]
Wirklich von Anderen gemocht werden heißt für mich, auf gleichberechtigter Ebene miteinander umzugehen, sich selbst also weder über noch unter den Anderen zu stellen ( siehe mein Beitrag [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=735299#post735299]"Donner und Schweigen"[/URL] ). [/QUOTE]

Findet diese Art Gleichberechtigung wirklich noch statt? Mir fällt immer mehr ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft auf und offen gestanden habe ich keine Lust mehr, immer wieder die Argumente für ein respektvolles und gleichwertiges Miteinander den anderen auf die Nase zu binden. ..

und Sätze wie [quote][i]Original erstelle von LaChatte[/i]
Sag, bei dir sei das anders??*g*
[/quote]

empfinde ich als provokativ, insbesondere dann, wenn vorher offen zugegeben wird, dass Verachtung gegenüber denjenigen empfunden wird, die sogenannte "Schoßhündchen" zu seien scheinen. Zu klären wäre erst einmal, wer überhaupt damit gemeint ist, denn von den "scheinbar Starken" hat sie nicht gesprochen, dafür waren die Definitionen zu ungenau und oberflächlich.
Mahsheed[QUOTE][i]Original geschrieben von Lejondra [/i]
Und warum schrecken wir vor lieben, zuvorkommenden Männern ab, die uns so wie wir sind wertschätzen?Die eigentlich so gut für uns wären....???Warum lassen uns ausgerecht diese Männer kalt???Hassen wir uns denn so, das wir Strafe bei diesen dominanten, rücksichtslosen Männer suchen????[/quote]

Vielleicht bin ich mit dieser Frage nicht gemeint, denn ich schrecke nicht vor lieben, zuvorkommenden Männern zurück.

Wie man auf die Idee "nett = dumm" kommen kann, habe ich noch nie nachvollziehen können (Ich mag nette Menschen, ob Männer oder Frauen, besonders.).

~

Ich vermute mal in den leeren Raum hinein ...

Dass es möglich ist, dass einige Frauen das nachleben, was ihnen ihre Mütter vorgelebt haben. Ohne sich dessen bewusst sein zu müssen, wäre es doch möglich, dass sie das Vorgelebte verinnerlicht haben.

Dass es weiter möglich wäre, dass in vielen Frauen das Bedürfnis nach einer "starken" (männlichen) Schulter verankert ist ... und dass diese Schulter des Partners nur dann so stark wie in der Wunschvision werden kann (denn in Wirklichkeit ist eine Schulter = eine Schulter; weder stark noch schwach), wenn sie etwas nachhelfen ... indem sie sich schwächer machen, sich abwerten und den Partner geradezu dazu zwingen, ihnen darin zu glauben, geben sie dem Mann von ihrer Stärke ab.

Irgendwer vor mir auch in diesem Thread, glaube ich, schrieb etwas von einer sexuellen Komponente, die da mit hinein spielt. Das halte ich durchaus auch für möglich ... gekoppelt an diesen Wunsch nach der starken Schulter kann das in seiner Konsequenz im Bett auch so weiter laufen.

~

"Schoßhündchen" erscheint mir in diesem Zusammenhang auch viel zu schnell pauschal abgeurteilt zu sein, wenngleich ich diese Metapher im hiesigen Fall als Ausdruck von starken Gefühlen der Bedrängnis u. ä. verstehe, die sich durch das Zurschaustellen von Abneigung ihre Freiheit zurück erkämpfen.

Dann geht mir noch durch den Kopf; hinter dem Drang, sich zu fügen, steht keine Dummheit und auch keine Überangepasstheit.

Es gibt Menschen, die können unter dem Schatten von Furcht wenig aufblühen. Sie benötigen dazu ein Gegenüber, dass empathisch, vorsichtig, respektvoll und geduldigt mit ihnen umgeht und können auf diese Weise Vertrauen fassen und aus sich heraus kommen, weil sie nicht mehr fürchten müssen, dass das Äußern ihrer Meinung Disharmonie, Frust, Niedermachen eigener Ideen und der eigenen Person verursacht. Sie sehen vielleicht keinen Sinn und keine Freude im Verlust von Harmonie und sie möchten ihre Kräfte lieber an anderer Stelle einsetzen. Das, was für den einen vielleicht ein kraftvolle reizende Geistesrangelei bedeutet, muss und kann ihnen nicht dieselbe Freude bedeuten.

Aufgrund dessen, dass sie ängstliche Charaktäre besitzen, sind sie nicht schwächer, dümmer oder schlechter.
NekroEine Beziehung ...die Liebe besteht aus geben und nehmen.
Man möchte sich das vielleicht nicht eingestehen ...vielleicht denkt man, man sei dann egoistisch, etwas zurück zuverlangen. Man muss aber nichts verlangen...es muss von alleine da sein.

So wie zu einer Beziehung zwei dazugehören. So gehört auch zum gemeinsamen glücklich sein zwei dazu und beide müssen da doch etwas geben und nehmen.

Wenn man nie etwas zurückbekommt ....kann es nicht funktionieren ..bzw geht der Nehmer völlig zu Grunde. Wir sind eben Menschen....

Wenn dich nun jemand fasziniert...und du denkst er sei perfekt ... sieht man da nicht durch eine rosa Brille? Es ist völlig normal ...und es sollte ja auch so sein, dass ein Mensch seine Fehler und Schwächen hat.
Niemand kann perfekt sein.
Und eine kleine Portion Egoismus ist lebensnotwendig ....

Ausserdem ...wenn man eine Person kennenlernt und von ihr lkaum etwas weiß ..so wie du schriebst, dass er noch fremd ist. Trotzdem man so fasziniert ist....dann kann das auch projeziertes Wunschdenken sein. Man füllt eine fremde Person mit seinen eigenen sehnsüchtig gewünschten Eigenschaften ...mit allem was man toll findet. Das Problem liegt nur darin....irgendwann dann wirklich zu erkennen, dass dieser Mensch doch nicht so ist, wie man dachte.


Und das andere wäre .... wenn man diesen Mann als perfekt sieht ...aber niemand perfekt sein kann ... dann projeziert man automatisch alles Schlechte in die eigene Person .... Kann nicht gut gehen....

Also das war jetzt nur eine These...von mir


Liebe Grüße
NekroDa fällt mir noch etwas ein ... bezüglich dem Beitrag von Mahsheed...

nett= dumm

Das ist doch schwachsinnig.

Es ist sogar eine Form von Intelligenz, wenn man sozial und emotional was auf dem Kasten hat. Wenn man weiß wie man mit dem Gegenüber um zu gehen hat! Wenn man weiß und das auch anwenden kann, dass man anderen nichts antun sollte oder so behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden möchte!

Das ist echt größter Schwachsinn...


Und bezüglich dessen...das es möglich wäre, dass man das unbewusst nachlebt, was die Mutter erlebt hat... ist auch gar nicht so weit hergeholt.

Wenn man so eine ...ich möchte mal sagen ... "zerissene" Familiensituation hat ...dann ist man damit aufgewachsen und daran gewöhnt ...man kennt ja nichts anderes.... Woher soll man es besser wissen? Auch wenn man es sich wünscht?
LaChattekann sein, dass ich gerade eine zynische Phase hab?? naja


[QUOTE]Willst Du gemocht werden oder eher über Menschen herrschen, LaChatte? Bist Du der Meinung, dass sie so etwas brauchen?[/QUOTE]

Weder noch. Gemocht-werden bzw Liebe kannst du eh nie erzwingen - und eben, gerade herrschen möchte ich NICHT. Ich möchte mich auseinandersetzen mit Menschen, die eine Persönlichkeit, Meinungen, Ansschauungen haben. Ich möchte nicht solche, die mir im Voraus alles so machen, wie sie sich vorstellen, dass ich es möchte.

Das Einzige, was ich brauche, ist Respekt.

[QUOTE]empfinde ich als provokativ, insbesondere dann, wenn vorher offen zugegeben wird, dass Verachtung gegenüber denjenigen empfunden wird, die sogenannte "Schoßhündchen" zu seien scheinen. Zu klären wäre erst einmal, wer überhaupt damit gemeint ist, denn von den "scheinbar Starken" hat sie nicht gesprochen, dafür waren die Definitionen zu ungenau und oberflächlich.[/QUOTE]

Nein, aber ich glaube die Definition "unterwürfig, vorauseilender Gehorsam" ist klar genug? Damit bezeichne ich natürlich nicht alle netten Menschen - sondern nur jene, die es nicht wagen, auch nur ein My an Persönlichkeit zu besitzen.

Was könnte ich denn noch empfinden? Freude daran, einen Sklaven zu haben? Ein Machtgefühl? Genervtheit? Verständnis? - alles Möglichkeiten. Um jemanden zu lieben, ist aber Bedingung, dass ich einen Menschen als Gegenüber und als eigenständiges Wesen wahrnehmen kann, und nicht als billigen Abklatsch meiner selbst.

[QUOTE]Sie sehen vielleicht keinen Sinn und keine Freude im Verlust von Harmonie und sie möchten ihre Kräfte lieber an anderer Stelle einsetzen.[/QUOTE]

Überall gibt es Grenzen, auch in der Harmonie. Ich bin auch lieber nett, gemütlich und lustig als aggressiv und streitsüchtig. Wenn es aber darum geht, dass ich als Mensch niedergemacht und beleidigt werde, dann ist die Harmonie eh schon weg... und da hats keinen Sinn "so zu tun als ob". Und so wie ich nicht andere Menschen als Mülleimer für meine Probleme benutze, erwarte ich von andern, dass sie das nicht bei mir tun.

[QUOTE]Wenn man so eine ...ich möchte mal sagen ... "zerissene" Familiensituation hat ...dann ist man damit aufgewachsen und daran gewöhnt ...man kennt ja nichts anderes.... Woher soll man es besser wissen? Auch wenn man es sich wünscht?[/QUOTE]

Wenn man es sich wünscht, kann man sich bemühen, es zu lernen. Jede vernünftige Buchhandlung hat eine grosse Ecke mit "Psychologie und Selbsthilfe", es gibt Psychologen, es gibt Kurse, es gibt Möglichkeiten noch und nöcher.
Mahsheed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]

Überall gibt es Grenzen, auch in der Harmonie. Ich bin auch lieber nett, gemütlich und lustig als aggressiv und streitsüchtig. Wenn es aber darum geht, dass ich als Mensch niedergemacht und beleidigt werde, dann ist die Harmonie eh schon weg... und da hats keinen Sinn "so zu tun als ob". [/quote]

Deshalb vermute ich, dass selbst Beziehungen, die auf der Grundlage eines starke-Schulter<-->schwache-Schulter-Gefälles weiter existieren; entweder zum Scheitern verurteilt sind oder tot, substanzlos vor sich hin existieren.

Zum Scheitern verurteilt:

Wenn im Ausgangsfall Typ B mit Frau A zusammen bleibt, obwohl er sie nicht respektiert, mag er sich von ihr abhängig machen. Gefühle sind veränderbar; und angenommen, er fängt durch diese Art der Abhängigkeit selbst an, abhängig von einer "dienenden Schülerin" zu werden, würde Frau A das spüren.
Damit wären ihr sämtliche Karten zugespielt, auf denen sie lesen kann, was er ihr in der Vergangenheit "angetan" hat. Ohne zu erkennen, dass sie Typ B mit dahin erzogen hat, resümierend und nunmehr frei, da nicht mehr abhängig, sucht sie sich vielleicht einen Ausweg aus einer für sie gescheiterten Beziehung.
Wenn sie mit ihrer Idee "Männer müssen die stärkeren Schultern haben-Prinzips" nicht fertig ist, sucht sie sich vielleicht die nächste Beziehung mit selbigem Gefälle

und so weiter und so weiter und so weiter ...

(Trost: Die gesamte Zeit des Lebens ist Lernzeit.)

Substanzlos vor sich hin existieren:

Traurige Lebensgemeinschaften gibt es zu Hauf ... Solche, in denen beide den Absprung nicht schaffen, einander kräftezehrend behindern; mal in Geschrei eskalierend, mal in Waffenstillstand verharrend.

[quote]Und so wie ich nicht andere Menschen als Mülleimer für meine Probleme benutze, erwarte ich von andern, dass sie das nicht bei mir tun. [/QUOTE]

Worauf das bezogen ist, welchem Gedankengang das folgt, kann ich nicht erkennen.
LaChatte@Mülleimer

bezieht sich oft auf das Verständnis, das Frauen für aggressive, beleidigende oder sogar gewalttätige Männer haben mit dem Argument "Er hatte eine schwierige Jugend, Probleme mit der Mutter, er kann keine Nähe zulassen - also erlaube ich ihm ein solches Verhalten, da er ja ein ganz Armer ist". In der Regel mag das ja alles stimmen - aber ich erlaube keinem Menschen, auch wenns ihm schlecht gegangen sein mag, die Worte, die er eigentlich seinen einstigen Problemerzeugern sagen müsste, mir zu sagen. Was, bitte schön, kann ich dafür, wenn seine Mutter ihn schlecht behandelt hat? Bin ich denn der Sündenbock der Nation? Darf er mich nun schlecht behandeln, weil er damals von irgendwem schlecht behandelt worden ist? neeeee

ein solches Verhalten ist von der Frau (um beim Eingangsbeispiel zu bleiben) respektlos gegenüber sich selbst, wie auch gegenüber ihrem Mann.

Respektlos gegenüber sich selbst ist es, weil sie sich nicht empört sagt "gehts eigentlich noch gut?" und für ihr eigenes Wohlbefinden kämpft und es als eine Selbstverständlichkeit betrachtet (die es ja ist), mit Anstand und Respekt behandelt zu werden.

Respektlos gegenüber ihrem Mann ist es, weil sie ihn als kleinen hilflosen emotional schwachen Jungen sieht, der nicht in der Lage ist, wie ein verantwortlicher, erwachsener Mann zu handeln, der er ja unterdessen ist (oder zumindest sein sollte)
Mahsheed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]

Was, bitte schön, kann ich dafür, wenn seine Mutter ihn schlecht behandelt hat? Bin ich denn der Sündenbock der Nation? Darf er mich nun schlecht behandeln, weil er damals von irgendwem schlecht behandelt worden ist? neeeee

[/quote]

neeeee sage auch ich ;-)

[quote]ein solches Verhalten ist von der Frau (um beim Eingangsbeispiel zu bleiben) respektlos gegenüber sich selbst, wie auch gegenüber ihrem Mann.

Respektlos gegenüber sich selbst ist es, weil sie sich nicht empört sagt "gehts eigentlich noch gut?" und für ihr eigenes Wohlbefinden kämpft und es als eine Selbstverständlichkeit betrachtet (die es ja ist), mit Anstand und Respekt behandelt zu werden.

Respektlos gegenüber ihrem Mann ist es, weil sie ihn als kleinen hilflosen emotional schwachen Jungen sieht, der nicht in der Lage ist, wie ein verantwortlicher, erwachsener Mann zu handeln, der er ja unterdessen ist (oder zumindest sein sollte) [/QUOTE]

Auch das kann ich nachvollziehen.
Trigantwas ist wenn ich so ein mann bin, der es aber erst durch dich gemerkt hat aber schon immer gedacht hat der andere zu sein?
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Gemocht-werden bzw Liebe kannst du eh nie erzwingen - und eben, gerade herrschen möchte ich NICHT. Ich möchte mich auseinandersetzen mit Menschen, die eine Persönlichkeit, Meinungen, Ansschauungen haben. Ich möchte nicht solche, die mir im Voraus alles so machen, wie sie sich vorstellen, dass ich es möchte. [/B][/QUOTE]Das geht mir ganz genauso. Wenn der Eine das tut, was er sich vorstellt, was der Andere möchte, und der Andere dann so tut, als wäre es das, was er möchte, dann leben Beide an dem vorbei, was sie eigentlich möchten, und irgendwann rennen sie genervt auseinander, weil sie "nicht zusammen passen", "nicht die Richtigen waren" und allerlei andere dumme Ausreden. In Wirklichkeit waren sie nur nicht selbstbewusst genug, ihre wirklichen Wünsche zu vertreten.

[QUOTE][B]Um jemanden zu lieben, ist aber Bedingung, dass ich einen Menschen als Gegenüber und als eigenständiges Wesen wahrnehmen kann, und nicht als billigen Abklatsch meiner selbst. [/B][/QUOTE]Der "Unterwürfige" hat zudem noch das Problem, dass er, wenn er sein eigenes Selbst die ganze Zeit verleugnet und unterdrückt, ja sogar vergessen hat, ins Leere und Bodenlose fällt, wenn der Partner irgendwann einmal nicht mehr da ist.

[QUOTE][B]Wenn man es sich wünscht, kann man sich bemühen, es zu lernen. Jede vernünftige Buchhandlung hat eine grosse Ecke mit "Psychologie und Selbsthilfe", es gibt Psychologen, es gibt Kurse, es gibt Möglichkeiten noch und nöcher. [/B][/QUOTE]Ich glaube, so einfach ist das nicht. Da sind Vorstellungen von Liebe und ganze Lebensauffassungen umzuwerfen, und das lernt man selten aus Büchern. Ich traue in dieser Hinsicht auch Psychologen und Kursen nicht weit über den Weg, heutzutage sieht (fast) Jeder, wie er sein Geld verdienen kann und sich seine Stammkundschaft sichert. :(
Einige gute Anregungen habe ich bei Erich Fromm und Osho gefunden, aber damit hat man ziemlich schlechte Karten bei Leuten, die nicht an Göttliches glauben wollen - während sie ständig Andere vergöttern oder sich von Anderen vergöttern lassen.
White_FangIch finde es interessant, dass sich, nach meinem Verständnis die „Schosshündchen-Diskussion, ausschließlich auf Männer fixiert. Das die Menge der Frauen die im Eingangspost als „wir“ bezeichnet werden, auch eben jenes devote Verhalten zeigen wird anscheinend vollkommen anders bewertet. Ich denke die Disparität von Erwartungen zwischen beiden Geschlechtern, basiert leider noch auf Rollenklischees, die wohl immer noch in unserer Kultur vorherrschen. Männern wird immer noch das Persönlichkeitsrecht abgesprochen scheinbar Schwach zu sein, und diese Schwäche auch zu leben.
Außerdem ich muss sagen, dass in der Diskussion die Begriffe Stärke und Schwäche vollkommen oberflächlich behandeln wurden. Ein Mensch, der anderen Menschen Gewalt antut, sei es körperlicher oder seelischer Natur, der seinen Partner erniedrigt, und sich bewusst Menschen sucht die nicht Fähig oder Willens sind sich seiner Dominanz entgegenzustellen, ist in meinen Augen höchstens erbärmlich aber in keinem Falle stark. Und ich finde es, allgemein gesprochen, lächerlich, dass ein Mangeln an Empathie, Reserviertheit und Gewalttätigkeit tatsächlich als Attribute der Stärke tituliert werden.
Und warum es nun Menschen gibt, die sich nach der Rolle des Inferiors sehnen, ist meines Erachtung die selbe Frage, warum es Menschen gibt die sich nach der Rolle des Superiors sehnen. Bei beiden ist der Wunsch vorherrschend eine (scheinbare) asymmetrische Beziehung zu führen. Und ich denke, die Motivation für beide Partner ist in großen Teilen identisch, auch wenn es ein breites Spektrum an Motivkomplexen geben kann. Beide Partner sind, meines Erachtens, keine gereiften, selbstbewusste und autarke Persönlichkeiten. Welche seelischen Devianzen dafür verantwortlich sind, ist individuell zu beantworten. (Bleibt als triviale Übungsaufgabe dem Leser überlassen)
Anmerken möchte ich noch, warum ich von einer scheinbaren asymmetrischen Beziehung rede. Ich denke, das es mindestens eine Ebene gibt, in der die Beziehung symmetrisch ist. Nämlich der Ebene der Abhängigkeit.

An der Stelle, Lachatte, möchte ich erwähnen, dass du kein Recht hast, Verachtung für Menschen zu haben, die in der Negation ihrer Bedürfnisse und Meinungen leben. Immerhin schaden diese Menschen niemanden, außer höchstens sich selbst, und jeder hat das Recht zur Devote und Kasteiung wenn er dies wünscht. Du kannst diese Menschen als Sexualpartner oder als Freunde ausschließen, aber Verachtung zeugt nur von Intoleranz. Oder wie es Jung sagen würde, du verachtest die „Schwäche“ anderer weil du deine eigene „Schwäche“ verachtest.
Mahsheed@ White_Fang

Wenn du das auf die ganze Diskussion beziehst, wirst du auch mich mit gemeint haben; was beweisen könnte, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe.

Ich habe die Schoßhündchenrolle weder allein der Frau noch dem Mann zugeteilt.

Ich wehre mich gegen die Bezeichnung "Schoßhündchen".
(Vermute aber, in welchem emotionalen Zusammenhang er genutzt worden mag. Es ging ihr um -ihre- eigenen Gedanken/Emotionen zur -(Lebens)Partner-Wahl)

Ich benutze den Begriff der Schwäche/Stärke anders, fülle sie mit anderen Inhalten.

In meinem ersten Beitrag habe ich den Gedanken der unzureichenden Verallgemeinerung zum "wir"; der Rollentradierung und in meinem zweiten Beitrag den Gedanken der gegenseitigen Abhängigkeit bereits angeführt.
White_FangEs tut mir leid Mahsheed. Als in den Beitrag formulierte, hielt ich dich gedanklich außen vor. Ich wollte das noch in einem Schlusssatz klären, dass ich dir in großen Teilen zustimme. Aber ich habe es wohl vergessen^^
Ich weiß dass du einige Aspekte auch geklärt hast, wesewegen ich auch nicht weiter darauf eingegangen bin.
Tut mir leid wegen dem Missverständnis, natürlich hast du es weit differenzierte betrachtet, als die Personen die ich direkt oder indirekt angepsrochen habe.
LaChatte@Turning Point

Wer sein Leben ändern will bzw erkennt, dass "es so nicht weiter geht", muss einfach irgendwo anfangen. LaChattes klassische Methode ist tatsächlich, in die nächste Buchhandlung zu pilgern und ein Buch zu kaufen.;) . Andere mögen das anders angehen... wenn der Kolleg von Fussballclub helfen kann, ist das natürlich genauso gut. Und bestimmt findet man nicht immer auf Anhieb die richtige Idee, den richtigen Gesprächspartner... aber ab mittelgrossen Städten aufwärts ist das Angebot an Lebenshilfe aller Art ziemlich gross.

@White Fang

Erklärung: mit der unseligen Kategorie "Schosshündchen" (ich bereue es echt, das Wort ins Spiel gebracht zu haben), meine ich nicht schüchterne Menschen, auch nicht ängstliche Menschen, sondern unterwürfige Menschen.

Zugegeben, ich werde mich wohl nie in einen schüchternen oder ängstlichen Mann verlieben (ist bisher auf alle Fälle noch nie passiert), aber es gibt schüchterne und ängstliche Menschen, die ich sehr hoch schätze. Das ist nicht das Gleiche wie unterwürfig. Unterwürfige sind in der Regel weder schüchtern noch ängstlich, sondern eher aufdringlich. Schüchterne mögen sozial ungeschickt sein, weil sie den Mund dort nicht aufmachen, wo sie könnten - Unterwürfige sind darum sozial ungeschickt, weil sie nicht schweigen, wo sie sollten.

[QUOTE]und jeder hat das Recht zur Devote und Kasteiung wenn er dies wünscht.[/QUOTE]

Jeder darf sich im stillen Kämmerlein so verhalten, wie er es für richtig hält, aber bitte, andere Menschen müssen das nicht unfreiwillig mitmachen müssen.

Ich gebs zu, ich bin ein gebranntes Kind. Ich arbeite in einer Stellenvermittlung, und da stellen sich natürlicherweise haufeweise Leute vor. Unterwürfige kommen oft schlecht vorbereitet, mit Hundeblick, und betteln dann darum, dass sie doch bitte bitte eine Stelle kriegen. Die Unterlagen haben sie "dummerweise zu Hause vergessen" und "nein, wenn sie keine Stelle haben, fliegen sie aus der Wohnung" und blablabla, man kriegt sie kaum mehr los. Dabei finde ich es das mindeste, einigermassen vorbereitet zu sein, wenn ich eine Stelle suche - mindestens ein Lebenslauf mitzubringen (ich kopiere ihn sogar!) müsste eindeutig drin liegen. Und für Ausländer ist es wohl normal, Deutsch zu lernen, bevor sie erwarten können, eingestellt zu werden. Niemand erwartet Deutsch wie Goethe, aber ein Satz wie "ich suche Arbeit, mein Beruf ist xyz" sollte möglich sein.

sorry, solche Leute gehen mir einfach ganz furchtbar auf die Nerven. Ist vielleicht nicht nett, aber ist so.

Schüchterne und Ängstliche sind anders - diese kommen in der Regel sehr gut vorbereitet, mit ausführlichen Unterlagen, und sie wissen genau, wo ihre Möglichkeiten sind, was sie suchen, und es kann manchmal passieren, dass sie einfach so still sind, dass ich sie vergesse... das ist mir dann aber furchtbar peinlich.

Sozial kompetente Leute sind aber, wie der Name schon sagt, im Umgang am einfachsten und angenehmsten... da ist man nicht verpflichtet, gleichzeitig immer noch Psychologe zu spielen und Rätsel zu raten, worüber man wohl eben gerade spricht.

[QUOTE]Ich finde es interessant, dass sich, nach meinem Verständnis die „Schosshündchen-Diskussion, ausschließlich auf Männer fixiert. [/QUOTE]

Das hängt wohl mit der thematik des Eingangsposts zusammen... und bestimmt gibts das bei allen Geschlechtern. In Beziehungen ist es wohl oft eher die Frau, die unterwürfig ist.

Allerdings ist das ein Spiel, das nicht aufgeht - auch der Unterwürfige übt kraft seines moralischen Status Macht über den andern aus. "sieh nur, ich opfere mich für dich, ich mache alles für dich, und du bist soooo böse zu mir!"
Mahsheed@ White_Fang

^^ (freundliches Lächeln)
Winston_Wolf[QUOTE][i]Original geschrieben von Lejondra [/i]
[B]Ist es nicht oft so, daß man sich zu einem Mann hingezogen fühlt, der eine dominante , ja fast bedrohliche Persönlichkeit darstellt?Wo man sich denkt:Der arme, der hat bestimmt tief sitzende Probleme, wetten, daß ich ihn knacken kann?!Ja, er wirkt so undurchscaubar, und wenn es dann irgendwann zu einem ersten Wortwechsel kommt, fühlt man sich so unglaublich geehrt, das ausgerechnet ER mit einem redet....er ist doch so vielbeschäftigt....er hätte doch etwas viel besseres zu tun als ausgerechnet mit mir zu reden...Unglaublich dieses Gefühl...und ab diesem Zeitpunkt an will man ihn, ja man lässt sich vollkommen auf diesen Menschen ein, der einem eigentlich völlig fremd ist...aber er übt solch eine Faszination auf dich aus, das du nicht anders kannst.Er ist alles für dich und wenn dich jemand fragt, was du an diesem Menschen eigentlich so schätzt, dann kommst du ins Grübeln und dir fällt nicht viel ein, was du antworten könntest, außer ,das du seine Stärke, seine Intelligenz so bewunderst.daß dieser Mann aber eigentlich überhaupt nicht gut für dich ist, weil er dich mehr als schlecht behandelt, dich anschreit, keine Rücksicht auf dich nimmt, dich wahrscheinlich sogar noch schlägt-grundlos, das verschweigst du.Denn er ist ja eigentlich, im tiefsten seines Herzens ein wirklich guter Mensch und die Gründe für sein Fehlverhalten lieferst du ihm ja eigentlich im Überfluss......So redest du dir mehr und mehr ein wie schlecht, dumm, hässlich,...du bist und findest die Antwort akzeptabel.So leidest du Tag für Tag vor dir her und findest keinen Ausweg mehr aus dem Labyrinth der Ausreden...denn er ist ja perfekt, es kann ja nur an DIR liegen...
Und warum schrecken wir vor lieben, zuvorkommenden Männern ab, die uns so wie wir sind wertschätzen?Die eigentlich so gut für uns wären....???Warum lassen uns ausgerecht diese Männer kalt???Hassen wir uns denn so, das wir Strafe bei diesen dominanten, rücksichtslosen Männer suchen????

Dieser Beitrag stammt von Lejondras` Schwester.
Würde mich über eure Meinung bzgl. dieses Themas freuen.



Oh my man,
I love him so
I´m getting high
on feeling low... [/B][/QUOTE]

Instinkt?
Die Frau sucht sich einen Beschützer,der stark und gefährlich wirkt. Ein Mann der so wirkt ,als bräuche er sie nicht "muss" ja stark sein ,denn er kann ja alle haben,gibt sich aber mit ihr ab,um ihr selbstbewusstsein zu gewährleisten projiziert sie auf ihn,dass er sie im Grunde ja braucht etc.
So ist von der Natur gewährleistet, dass die Frau einen Beschützer für die Gene bekommt und der "Stärkste" genug Gene weitergeben kann.
So werden wir z.T. immernoch von unseren Urtrieben beeinflusst.
Ein netter (uneigennütziger(nicht unterwürfig!)) Mensch wirkt eben schwächer,er "will" die Frau und "duldet" sie nicht.

Das Gefühl gebraucht zu werden ist reine Illusion,außerdem könnte dir ein "netter" Mensch genauso das Gefühl gebraucht zu werden geben wenn nicht noch mehr.
Mirrasharhmm..ok

meine persönliche Erfahrung ist, das (viele nahezu schätz ich 97%) Frauen einfach auf Erfolg, Charisma, Macht, perfektes Aussehen und Styling sozusagen stehen. Viele leugnen es aber wenn jemand in Ihrem leben auftaucht mit ebend diesen Eigenheiten und Eigenschaften in greifbare nähe, schmelzen Sie dahin. Die Sache hat 2 Gesichter, die meisten Menschen mit den Eigenschaften haben nicht die Zeit oder Lust sich auf Sie einzulassen den Sie würden denn riskieren diese statussymbole (für unsere Gesellschaft) so hohen Werte einzubüßen denn die Konkurrenz in der Beziehung ist gross. Hätten Sie aufeinmal das Herz sich auf die Frauen einzulassen wären sie ja nicht mehr in dem Sinne die Begehrten Männer die Sie darstellen , man würde Sie näher kennenlernen und dann doch feststellen das Sie entweder normale Menschen sind wie sie selbst oder aber so Skrupellos und eingenommen von den Eigenheiten die die Frauen bewundern, das sie die Frauen auf der Strecke ligen bleiben würden um die Macht die sie ausstrahlen weiter zu Fördern(aufrechterhalten)(sie würden sich halt für die Eigenschaften die so bewundert werden entscheiden und nicht für die Frau). Es ist nur allzumenschlich das man die Menschen die man als "besser" erachtet, zu ihnen aufschaut und sie bewundert... es ist einem aber selbst überlassen welche eigenschaften man bewundert...und damit (egal wie man sich verstellt) wird es klar was man will und ersähnt einfach durch die bloße tatsache welche Menschen man anhimmelt. Ich denke auch mal, vielen ist es einfach klar, was sie an einem Menschen lieben - und man will sich nicht auf jemanden einlassen der nur die Statussymbole die man Verkörpert liebt und nicht den Menschen dahinter. Meistens leibt man auch die eigenheiten an einem Menschen die einem selbst fehlen und man sie doch nur zu gerne in sich sehen würde, dabei liebt es nicht an den Menschen die wir anhimmeln uns die zu geben sondern an uns selbst diese zu verkörpern. Ich könnte noch das Thema ausschweifen :P aber ich glaub ich ghabe meine Sicht der dinge klar dargestellt.

So seh ich das ganze und so seh ich für die Wahrheit über das Thema.
Any Body[QUOTE][i]Original geschrieben von Lejondra [/i]
....Er ist alles für dich und wenn dich jemand fragt, was du an diesem Menschen eigentlich so schätzt, dann kommst du ins Grübeln und dir fällt nicht viel ein, was du antworten könntest, außer ,das du seine Stärke, seine Intelligenz so bewunderst.daß dieser Mann aber eigentlich überhaupt nicht gut für dich ist, weil er dich mehr als schlecht behandelt, dich anschreit, keine Rücksicht auf dich nimmt, dich wahrscheinlich sogar noch schlägt-grundlos, das verschweigst du.....Denn er ist ja eigentlich, im tiefsten seines Herzens ein wirklich guter Mensch und die Gründe für sein Fehlverhalten lieferst du ihm ja eigentlich im Überfluss......So redest du dir mehr und mehr ein wie schlecht, dumm, hässlich,...du bist und findest die Antwort akzeptabel.So leidest du Tag für Tag vor dir her und findest keinen Ausweg mehr aus dem Labyrinth der Ausreden...denn er ist ja perfekt, es kann ja nur an DIR liegen...

....Hassen wir uns denn so, das wir Strafe bei diesen dominanten, rücksichtslosen Männer suchen????

Dieser Beitrag stammt von Lejondras` Schwester.
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[/QUOTE]

Im Laufe der letzten Woche gab es eine Wiederholung im Fernsehen, die als Schwerpunktthema Gewalt in der Ehe, darstellte. (Er spielte in Hamburg, von daher war er mir im Gedächtnis.)

"Kein Mensch auf der Welt verdient es geschlagen zu werden", antwortete die Mutter, die vor Augen ihrer Kinder, in der Nacht zuvor, durch Ihren Mann wieder einmal grundlos verprügelt wurde. Sie saß mit ihrem Sohn im Auto, weil sie dort einen Termin beim Schuldirektor hatte. Ihr Sohn hatte einen Mitschüler heftigst verprügelt und selbst, als der Mitschüler auf dem Boden lag, hatte der Sohn noch auf ihn eingeschlagen.

Die Mutter war zu heftigst erschüttert über diesen Hergang und ermahnte ihren Sohn, davon abzulassen, sich mehr auf die Schulnoten zu konzentrieren und zu lernen. Ihre Stimme war sehr ruhig, kraftvoll und bestimmend, dennoch aber sanft. ...

Der Sohn, der im Auto neben ihr saß, betrachtete das Gesicht der Mutter, auf dem die Spuren der Schläge des Mannes deutlich zu durch eine Platzwunde an der Lippe und einen Kratzer auf der Nase, zu sehen waren.

"Auch Du nicht, Mutter?!" entgegnete er auf Ihre Feststellung....

Die nächste Szene stellte dar, wie sie eine Selbsthilfegruppe aufsuchte und zuhörte, wie es anderen Frauen, die von ihren Ehemännern geschlagen werden, ergeht.

Anschließend packte Sie ihre 7 Sachen und zog mit den Kindern aus, versuchte die Ursachen, die plötzlich wie auf dem Teller präsentiert, vor ihr lagen, zu sehen waren - zu klären, in dem Sie ihre Mutter befragte, warum sie sie als Kind immer geschlagen habe. ... Ohne eine harte Hand wäre das nie aus Dir geworden, was Du jetzt bist, entgegnete die Mutter auf die Frage ihrer Tochter nach dem Warum.

Der Mann hatte ähnliches erlebt und erkannte durch den Verlust der Frau, warum er unbewußt zu ähnlichen Mitteln griff, wie sein Vater damals. - dabei wollte er nie so werden, wie er.

...

Ob es Selbsthass ist, der bei den Frauen, die sich den angeblich starken Männern unterwerfen, durchkommt, weiss ich nicht - ich denke, es kommt, wie das o.g. Beispiel dokumentieren soll, auf die Erziehung an und das Erlebte in Kindertagen....
grazia[QUOTE][i]Original geschrieben von Any Body [/i]
[B]Ob es Selbsthass ist, der bei den Frauen, die sich den angeblich starken Männern unterwerfen, durchkommt, weiss ich nicht - ich denke, es kommt, wie das o.g. Beispiel dokumentieren soll, auf die Erziehung an und das Erlebte in Kindertagen.... [/B][/QUOTE]
alice schwarzer, sicher keine unterwürfige frau, schrieb:
[I]"Es ist für uns unabdingbar, die Wahrheit des Frauseins bis ans Ende zu denken. Das sind zumeist bittere Wahrheiten. Die bitteren Wahrheiten auszuhalten, sie zu benennen und zu durchdringen, ist an sich schon ein Akt des Stolzes und des Mutes. In einer Sklavenseele kann der häßliche Wunsch wachsen, es den Herren gleichzutun. Unseligerweise wächst aus Selbsthass zunächst der Hass auf das Ähnliche. Im Falle von Frauen also auf Frauen."

Je mehr die Frauen sich gegeneinander wenden, umso mehr sind sie den Männern ausgeliefert. Und umso stärker wenden sie sich von sich selbst ab. ... Hierarchie ist auf Hass begründet. ... Wir Frauen müssen zum Wachsen eine Mischung aus Behutsamkeit und Herausforderung haben – für uns selbst wie für die anderen. Dass Frauen Frauenrechtlerinnen in den Rücken fallen, rührt an das Dunkelste im Frausein: an den Selbsthass. ... Es ist ein sinnloser Versuch, sich über den Verrat an der Frauensache in der Männerwelt anzubiedern. [/I]

Angelika Aliti, ebenfalls keine unterwürfige frau schreibt in »Die wilde Frau – Rückkehr zu den Quellen weiblicher Macht und Energie«
[I]"Es ist gerade der Selbsthass, der zwischen uns und uns steht, zwischen dem Ich und dem Selbst. Der Selbsthass ist es, der aus der entmachteten Frau eine ohnmächtige Frau macht. Mag der Mann für das Warum verantwortlich sein. Bei dem Wie muss er keinen Finger rühren, und es passiert doch." ...
Den Unterschied zwischen ohnmächtig und entmachtet fasse ich so auf, dass ein ohnmächtiger Mensch keine Kraft und Energie hat, also schwach ist, während ein entmachteter Mensch durch offene oder subtile Gewalt daran gehindert wird, seine Kraft und Energie anzuwenden. ... Frauen werden jeden Wunsch anderer Frauen, die Machtverhältnisse zu verändern, zum Anlass nehmen, ihren Hass, den als Selbsthass unerkannten Hass, den sie nur als diffuse Bedrohung erlebt, zu entladen." [/I]

die letzte aussage finde ich am schlimmsten, muss sie jedoch leider bestätigen.

selbsthass und mangelnde selbstachtung beginnen, wenn kinder, abhängig von den sie steuernden, stimulierenden eltern, von ihrer lebendigkeit abgeschnitten werden. diese abhängigkeit ist der grundstein des gehorsams, den der bisher geübte sozialisierungsprozess verlangt, der autonomie und empathie drosselt.

autoritäten, die selbstverachtung und den selbsthass zu mildern ´versprechen´, indem sie gewalt und verachtung gegen andere vormachen bzw. gutheißen, wirken anziehend auf selbsthasser/innen. sie scheinen entlastung von der lauernden Schuld zu vermitteln, weil man es versäumt hat, für sich verantwortung zu übernehmen. solche entlaster sind abgötter, idole, keine liebenden.

selbsthass hat auch auswirkung ins politische geschehen. es gilt, die urverzweiflung des menschen erkennen, die um liebe kreist, die keine ist, die wiederum nur durch geborgte feindbilder im außen bewältigt werden kann.

salve
Any Body[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
....Ich möchte mich auseinandersetzen mit Menschen, die eine Persönlichkeit, Meinungen, Ansschauungen haben. Ich möchte nicht solche, die mir im Voraus alles so machen, wie sie sich vorstellen, dass ich es möchte.

Das Einzige, was ich brauche, ist Respekt.
[/QUOTE]


Abweichend vom Eingangsposting möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen.

Respekt - wer möchte das nicht? Kann man Respekt sehen oder am äußeren Erscheinungsbild eines Menschen erkennen, dass er genügend Feingefühl besitzt, dass er einen Menschen respektvoll behandeln würde, oder stellt sich so etwas erst später heraus?

Sich den nötigen Respekt verschaffen, ist ein Sinnspruch, der mir dabei durch den Kopf geht. Je nach Lebenslage hat sich ein jeder seinen Respekt bei anderen zu verdienen - und das geschieht, m.E. , meist durch besonders gute, herausragende Leistungen - und manchmal auch durch aggressives und eher autoritäres Verhalten anderen gegenüber. - Keine Möglichkeit der Meinungsäußerung des anderen zulassend und falls doch, dann herablassend kommentiert -
LaChatte[QUOTE]Respekt - wer möchte das nicht? [/QUOTE]

Es gibt offensichtlich Menschen, die kommen sehr gut ohne aus - sei es passiv oder aktiv.

[QUOTE]Kann man Respekt sehen oder am äußeren Erscheinungsbild eines Menschen erkennen, dass er genügend Feingefühl besitzt, dass er einen Menschen respektvoll behandeln würde, oder stellt sich so etwas erst später heraus?[/QUOTE]

Sehen kann mans nicht, aber das stellt sich in der Regel früh genug heraus... sobald du mit jemandem kommunizierst.

[QUOTE]Sich den nötigen Respekt verschaffen,[/QUOTE]

manchmal muss man da einfach durch... oder sollte ich etwa anderen Menschen erlauben, mich respektlos zu behandeln? nöö
Any BodyDeine Worte lassen ein "gesundes" Selbstvertrauen erkennen, LaChatte - und es gehört sicher einiges dazu, soweit zu kommen.

Dass es Menschen gibt, die meinen, keinen Respekt zu verdienen oder ohne diesen auszukommen ist vorstellbar, doch so recht glauben mag ich nicht daran -

Mir persönlich widerstrebt es, mich vor anderen immer wieder beweisen / erklären oder so etwas wie "sich verkaufen/ profilieren " zu müssen - um einen gewissen Respekt zu erhalten. Ich verabscheue Aggressivität und Druck der ausgeübt wird - und insbesondere: Ungerechtigkeit, die in einer wie nachfolgend beschriebenen Situation auftritt:

Beispielsweise gibt es profilierungssüchtige Menschen, die sich zu Lasten anderer, Respekt verdienen und fremde Leistung einverleiben, um sie dann als ihre verkaufen. - Sie brauchen diejenigen, die die Leistung tatsächlich erbringen, doch gestatten denen nicht den Respekt dafür zu erhalten, weil sie herumtaktieren, um diese Anerkennung zu erlangen. Könnte mich richtig in Rage reden :mad:

In der Regel würde ich diejenigen, die so etwas tun eher meiden - doch das geht beispielsweise innerhalb der Arbeitswelt weniger.

Zurückkommend auf das Eingangsbeispiel wird eine gewisse Abhängigkeit von dem vermeindlich "starken" Partner gesprochen und die Faszination, die ausgeübt wird. - langfristig gesehen, könnte ich es nicht dulden und würde irgendwann mich umdrehen und gehen...
LaChatte[QUOTE]Deine Worte lassen ein "gesundes" Selbstvertrauen erkennen, LaChatte - und es gehört sicher einiges dazu, soweit zu kommen. [/QUOTE]

Jupp, da brauchts einiges dazu. Mir wurde das nicht in die Wiege gelegt... Aber es ist ein schrittweiser Prozess, und es ist möglich.

[QUOTE]Dass es Menschen gibt, die meinen, keinen Respekt zu verdienen oder ohne diesen auszukommen ist vorstellbar, doch so recht glauben mag ich nicht daran - [/QUOTE]

Erstens gibts tonnenweise Menschen, die ein respektvolles Verhalten andern gegenüber als komplett überflüssig erachten - und dann gibts andere, die können oder wollen nicht sehen, wenn ihnen respektlos begegnet wird. Zugegebenermassen, oft sind es sehr subtile Respektlosigkeiten, und nicht sofort als solche zu erkennen. Zum Beispiel wenn ein Mann einer Frau den Radwechsel macht - oder umgekehrt eine Frau einem Mann den Besen aus der Hand reisst - mit der Begründung "ich kann das eh viel besser als du!"

[QUOTE]In der Regel würde ich diejenigen, die so etwas tun eher meiden - doch das geht beispielsweise innerhalb der Arbeitswelt weniger. [/QUOTE]

Wenn man sie schon nicht meiden kann, so kann man sie zumindest so gut es geht ignorieren... aber gerade in der Arbeit ist das oft nicht so einfach. Auf alle Fälle sollte man sie nicht noch extra loben für Leistungen, die ein anderer erbracht hat...

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