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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Was ist Philosophie? (zusammengelegt)
Demon17Wir hatten jetzt mehrmals die Frage, ob ein Thema und die Art und Weise wie es behandelt wird Philosophie ist oder nicht. Ich möchte deshalb allen Interessierten hier eine Möglichkeit bieten, ihr Verständnis von Philosphie darzulegen und zu diskutieren. Für mich bedeutet der Begriff Philosophie, Nachdenken über alle Dinge des Lebens, über Gott und die Welt. Manche scheinen das anders zu sehen. Ich freue mich schon auf andere Definitionen.:)

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
ScheolPhilosophie ist für mich in erster Linie das suchen nach Antworten zwecks Nachdenken.

Sie liefert am Anfang ersatz Lösungen die dann von der "modernen Wissenschaft" heut zu Tage überprüft wird.
Auch wenn sie oft aneinandergeraten ergänzen sie sich doch perfekt.

Das Streben nach den Antworten auf Fragen die zu finden sind.

Nunja, ein sehr beliebtes und oft betriebenes Hobby von mir, leider auch nicht mehr....auch wenn ich ständig nur am rumphilosophieren bin.

ich kann garnicht ohne :D

bb
Scheol
SenecaIst nicht durch den Begriff "Philosophie" selbst schon gesagt, worum es sich dabei handelt...

die Philosophie ist die Liebe und das Streben zur Weisheit... [i]Philos sophos[/i]

Somit ist, und war, die Philosophie schon immer an die [i]empirische[/i] Wissenschaft gebunden.
Wahre Philosophie neigt [i]ergo[/i] nicht zur reinen, abgehobenen Spekulation, wie [i]hier[/i] nur zu gerne praktiziert...!


[size=1]editiert um den Fehler um die Bedeutung von [i]sophos[/i] richtigzustellen[/size]
LaChatteIst die Sophia nicht die Weisheit (statt Wahrheit)?

Also sollten Philosophen "Freundinnen der Weisheit" sein...was ja die Wahrheit mit einschliesst, denn Unwahrheit hat selten mit Weisheit zu tun...
Blinder MannBin zwar jetzt nicht wirklich die Leuchte schlecht hin, übe mich aber trotzdem hin und wieder mal im philosophieren.

Für mich ist Philosophie in erster linie, alles zu hinterfragen auch wenn ich mir dann manchmal selber gegen den Kopf stoße. Damit meine ich zb, das obwohl ich mich als "Christ" bezeichne Gott und die Bibel hinterfrage. ... Leider ist es auch so das ich dann auch manchmal anderen Menschen, unabsichtlich vor den Kopf stoße und diese es dann nicht verstehen können. So habe ich zb in dem Forum meiner Schule nach dem Wert eines Menschenlebens gefragt ... naja es kam wie es kommen musste, der Thread wurde auf Grund ethischer Grundwerte geschlossen (jetzt hoffe ich bloß das mir nach den Osterferien der Schulpsychator ersparrt bleibt ^^)
PeacockPrincessPhilosophie ist meiner Meinung nach, nicht alles ohne Denken anzunehmen, sondern es zu hinterfragen, es zu diskutieren, ob allein oder mit anderen.
Leider ist mir dabei die Grenze zwischen Philosophie und bloßer Diskusson nicht ganz klar- wenn sie nicht überhaupt fließend ist.

Ich denke, dass Leute vor den Kopf gestoßen und alte, gefestigte Gedankenstrukturen umgeworfen werden, ist unumgänglich. Ich habe auf diese Weise meinen Glauben an die Kirche verloren...
InextremoPhilosophieren uber Philosophie kann es noch schlimmer werden ?
DarketPhilosophie ist das Nachdenken über das denken. Früher, als Kind hatte ich Gedanken über bestimmte Sachverhalte, heute lese ich philosophische Bücher, die genau meine Gedanken von damals behandeln, somit setze ich mich mit meinen eigenen Gedanken auseinander und hinterfrage diese. Philosphie beinhaltet also ebenso die Fähigkeit sich selbst zu hinterfragen, da die sokratische Weisheit: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" meiner Einschätzung nach unabdingbar notwendig ist, um sich mit jeder Art von Philosophie auseinandersetzen zu können
DarkHazeja gut, die fragestellung ist gut, die antworten sind eindeutig. und trotzdem wird die antwort auf diese frage mit jedem mal komplizierter wenn man denn darüber nachdenkt... aber das hat nahezu jede frage so an sich und fragestellung kennzeichnet ja auch die philosophie.

zur wahrheit gelangt man durch die philosophie jedoch nicht, wenn man bedenkt, dass jede antwort zwei weitere fragen hervorruft, so ist die wahrheit lediglich dann, wenn es keine fragen gibt, d.h. wenn man noch nicht gedacht hat. vielleicht weiß die natur demnach die wahrheit?
Blacksky~~ Am Anfang steht die Frage ~~

Die Frage ist das Prinzip des Philosophierens. Sie setzt das Denken in Bewegung das das Gegebene nicht mehr akzeptiert, es hinterfragt. Ist das Prinzip der Philosophie die Frage, so ist ihre tätigkeit Kritik.
hiOpdie philosophie ist eine weisheit, die man sich nicht aneignen kann. philosophieren, ist im grunde genommen nur das suchen von antworten auf irgendwelche fragen, die man sich selber stellt. in der philosophie selber gibt es kein richtig oder falsch, was man als falsch und richtig bezeichnet, ist jedem selber überlassen.
philosophie heißt wörtlich aus dem griechischen übersetzt: "liebe zur weisheit".
CatherineFür mich ist Philosophie, wenn man über ein bestimmtes Thema philosophiert, also sich Gedanken macht darüber und sie mit anderen teilt; dann darüber diskutiert und versucht, seine Meinung zu vervollständigen.
PeacockPrincess[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHaze [/i]
[B]

zur wahrheit gelangt man durch die philosophie jedoch nicht, wenn man bedenkt, dass jede antwort zwei weitere fragen hervorruft, so ist die wahrheit lediglich dann, wenn es keine fragen gibt, d.h. wenn man noch nicht gedacht hat. [/B][/QUOTE]

Ich denke schon, dass man zu einer Wahrheit gelangt, schließlich gibt es viele Wahrheiten.
Eine absolute Wahrheit, die keine Frage mehr offenlässt, ist nicht existent, besser gesagt, für den menschlichen Verstand nicht fassbar.
FaschingsprinzUnsere liebe (und geliebte) Philosophie

Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort Philosophie Weisheits- oder Wissenslehre. Der Begriff geht auf Heraklit und Herodot zurück. Nach Heraklit soll Pythagoras sich als philosophos bezeichnet haben.

Ursprünglich sind Philosophie, Wissenschaft und Religion eins. Zuerst hat Platon die Philosophie als Wissenschaft bestimmt. Der Philosoph steht zwischen dem Unwissenden und dem (absolut) Wissenden. Die Philosophie ist der Erwerb des Wissens. Quelle der Philosophie ist das Staunen. Auch Aristoteles betrachtet die Philosophie als Wissenschaft. Philosophie ist Wissenschaft der Wahrheit. Quelle der Philosophie ist wie bei Platon die Verwunderung.

Die Stoiker und Epikureer weisen der Philosophie neben ihrer theoretischen Aufgabenstellung eine praktische Bedeutung zu. Die Philosophie bestimmen die Stoiker als Streben nach Tüchtigkeit und Tugend. Epikur bestimmt die Philosophie als vernunftvolles Streben nach Glückseligkeit.

In der Patristik bildet sich eine philosophiefeindliche Haltung innerhalb der Theologie. In der Scholastik, insbesondere unter dem Einfluss von Thomas von Aquin, wurden Philosophie und Theologie miteinander versöhnt und schliesslich als identisch betrachtet.

Nach Paracelsus ist die Philosophie vollendete Erkenntnis der Dinge und Erkenntnis der unsichtbaren Natur.
Nach Patrizzi ist Philosophie Streben nach Weisheit.
Nach Hobbes ist die Philosophie Erkenntnis der Dinge aus ihren Ursachen und Gründen.
Locke versteht unter Philosophie die wahrhafte Erkenntnis der Dinge.
Nach Shaftesbury ist die Philosophie study of happiness.
Berkeley bezeichnet sie als the study of wisdom and truth.
Nach Wolff ist die Weltweisheit eine Wissenschaft aller möglichen Dinge. Sie handelt davon, wie und warum sie möglich sind.
Nach Kant ist es Aufgabe der Philosophie, Begriffe, die als verworren gegeben sind, zu zergliedern, ausführlich und bestimmt zu machen.
Vier Fragen machen das Feld der Philosophie aus: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie. Durch die Philosophie erhalten die Wissenschaften Ordnung und Zusammenhang.
Fichte fasst die Philosophie als Wissenschaftslehre auf. Sie will dasjenige im Gange unserer Vernunft, das uns unter dem Gesichtspunkte des gemeinen Bewusstseins unbekannt bleibt, entdecken. "Was für eine Philosophie man wähle, hängt ... davon ob, was man für ein Mensch ist."
Hegel definiert die Philosophie formal als denkende Betrachtung der Gegenstände, material als Wissenschaft des Absoluten, als die sich denkende Idee, die wissende Wahrheit. Der Philosoph beabsichtigt zu erkennen, was unveränderlich, ewig, an und für sich ist. Ihr letztes Ziel ist, den Gedanken, den Begriff mit der Wirklichkeit zu versöhnen.
Nach Fechner ist die Philosophie die Wissenschaft der Wissenschaften. Nach Avenarius ist die Philosophie "das wissenschaftlich gewordene Streben ..., die Gesamtheit des in der Erfahrung Gegebenen mit dem geringsten Kraftaufwand zu denken".
Nach Mach besteht die Philosophie in einer gegenseitigen kritischen Ergänzung, Durchdringung und Vereinigung der Spezialwissenschaften zu einem einheitlichen Ganzen.

Auch Wundt betont den Zusammenhang von Philosophie und Einzelwissenschaften. Die Philosophie soll den ganzen Umfang wissenschaftlicher Erfahrung zur Grundlage nehmen. Die Philosophie geht den Einzelwissenschaften nicht voran. Sie führt die Arbeit der Einzelwissenschaft weiter. Die Philosophie muss den allgemeinen Erkenntnissen der Wissenschaften die endgültige systematische Ordnung geben. Alles Philosophieren beruht auf einem Trieb nach Systematisierung des Erkennens und seiner Methoden. Die Philosophie kann nicht blosse Wertlehre sein, da in jeder Wissenschaft Wertungen notwendig sind, auch kann sie nicht rein normativ sind. Die Philosophie ist eine allgemeine Wissenschaft, welche die durch die Einzelwissenschaften vermittelten allgemeinen Erkenntnisse zu einem widerspruchslosen System zu vereinigen hat.

Windelband bestimmt die Philosophie als Wertlehre, als normative Wissenschaft von den allgemeingültigen Werten.
Nach Uphues ist die Philosophie die Wissenschaft vom Wesen der Dinge und vom System der Wahrheit.


Die Philosophie wird in unterschiedliche Disziplinen aufgeteilt. Die Einteilung der Philosophie in Physik, Ethik und Logik geht nach Sextus Empiricus auf Xenokrates zurück.
Plotin teilt die Philosophie in Dialektik, Physik und Ethik.
Nach Scotus Eriugena zerfällt die Philosophie in die praktische, die physische, die theologische und die logische Wissenschaft.
Nach Duns Scotus zerfällt die Philosophie in Metaphysik, Mathematik und Physik. F. Bacon gliedert die Philosophie in philosophia prima (Ontologie), Naturphilosophie natürliche Theologie, Anthropologie (Psychologie, Logik, Ethik) und Politik (philosophia civilis).
Nach Locke besteht die Philosophie aus Physik, Ethik und Semiotik (Logik). Nach Schopenhauer gliedert sich die Philosophie in Dianoiologie, Logik und Metaphysik.
Eine heute gebräuchliche Gliederung teilt die Philosophie in Logik, Erkenntnistheorie, Metaphysik (darunter Ontologie und philosophische Anthropologie) sowie Ethik auf.
Sehr üblich ist auch die Unterscheidung zwischen theoretischer Philosophie (Logik, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, Kausaltheorie, Kohärenztheorie) und praktischer Philosophie (Werttheorie, Ethik, Ästhetik, Sprachphilosophie, die Kulturphilosophie, Kommunikationstheorie, Philosophie des Geistes, Rechtsphilosophie, Religionsphilosophie). Die theoretische Philosophie wurde früher auch als reine Philosophie bezeichnet.
Heute bezeichnet man als Philosophie jede theoretisch begründete Anschauung vom Weltganzen, der Stellung des Menschen im Weltganzen, der Werte, der Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten des Menschen sowie seiner Rechte und Pflichten.
Die Fragen nach der Abgrenzung des Gegenstandsbereichs und nach der Gültigkeit von Argumenten und Theorien sind philosophische Fragen. Die Philosophie setzt die Einzelwissenschaften voraus. Die Einzelwissenschaften brauchen die Philosophie zur Begründung ihrer allgemeinen, mit anderen Wissenschaften gemeinsamen Begriffe und Methoden.



Tja, und was meine ich nun eigentlich dazu? Hm, ich denke, dass philosophieren zum Ausdruck bringt, wie ein (oder mehrere) Menschen mit Wissen (z. B. aus den Wissenschaften) umgeht. Die Wissenschaft „schafft“ Wissen, d. h. sie zeigt (beweisbare!) Warheiten über die Dinge und deren Wechselwirkungen, die uns umgeben. Was machen wir aber nun mit diesen tollen Erkenntnissen? Wissen alleine bringt überhaupt nichts! Eine Datenbank z. B. kann viel Wissen speichern und trotzdem von sich aus nichts bewirken. Wie gehen wir mit dem Wissen als Menschen um? Das ist doch der springende Punkt! Erst im klugen Umgang mit Wissen entsteht wahre Weisheit. Philosophieren, also das nachdenken über Wissen, ist daher ein Schlüssel zur Formung eines persönlichen Weltbildes, welches jeder von sich bewusst, oder unbewusst erschafft. Somit steckt also in jedem von uns ein kleiner (oder großer) Philosoph und philosophieren als „Volkssport“ nach griechischen Vorbild ist schon eine feine Sache! „Die Stoiker und Epikureer weisen der Philosophie neben ihrer theoretischen Aufgabenstellung eine praktische Bedeutung zu“. Genau das wollen wir hier doch auch!

Es lebe Epikur! (der war meiner Meinung nach schon ein toller Kerl, unser Epi, „heitere Gelassenheit“ als oberstes Ziel!) :D
PeacockPrincessIch bin platt... Du studierst nicht zufällig Philosophie?
enolAPhilosophie ist das systematatische Streben des Menschen nach Erkenntnis des Wesens und der Zusammenhänge der Dinge, seiner selbst und der gültigen Prinzipien ethischen Handelns. Gegenstand der P. ist die Totalität des Seins und dessen Bedingungen, während sich die Einzelwissenschaften mit der Erforschung der Gesetzmäßigkeiten bestimmter, umgrenzter Gegenstandsbereiche befassen. Philosophie ist ihrem Wesen nach theoretischer Erkenntnis und bedient sich eines Systems definierter Begriffe.

Die europäischen Philosophie hat ihren Ursprung im antiken Griechenland. Als Begründer der griechischen Philosophie gelten die Vorsokratiker. Gegen erkenntnistheoretischen Skeptizismus und subjektiven Relativismus der Sophisten (ab dem 5.)Jh. v.)Chr.) versuchte die Philosophen (v.a. Sokrates, Platon und Aristoteles) Philosophie und Wissenschaft auf ein tragfähiges erkenntnistheoretisches Fundament zu stellen. Sokrates wurde zum Begründer der praktischen Philosophie, Platon und Aristoteles gaben der Philosophie erstmals systematische Darstellungen. Die Philosophie (360 v.Chr. bis 30 n.Chr.) war geprägt durch religiös-kulturellen Synkretismus, Übernahme von Elementen der Mysterienfrömmigkeit, kosmopolitischen Ideen und Spezialisierung der philosophischen-wissenschaftlichen Forschung. In den Schulen des Epikureismus, der Stoa und der Skepsis (Pyrrhon von Elis) rückte die Erörterung von praktischen Fragen in den Vordergrund. Dagegen nahm die theoretische Philosophie in der Akademie, im Neupythagoreismus und im Neuplatonismus (z.B. bei Plotin und Porphyrios) spekulative Züge an. Neue philosophische Ansätze (z.B. Augustinus) entstanden seit den ersten christl. Jahrhunderten aus der Verschmelzung mit antiken Denkinhalten: Ihren Höhepunkt bildete die Scholastik (9.-15.Jh.), die im Wesentlichen von der Theologie geprägt ist. Die arabische Philosophen (Vertreter u.a. Avempace und Averroes) hatte seit dem 12. Jh. zeitweise bedingt Einfluss. Die Entwicklung der neuzeitliche Philosophie wurde durch die allmähliche Loslösung von der Theologie und die Hinwendung zu den Erkenntnisquellen der Vernunft und Sinneserfahrung eingeleitet. Obgleich die Aussagen in der Regel ›Wahrheit‹ im Sinne der Allgemeingültigkeit beanspruchen, hat die Philosophie im Laufe der Geistesgeschichte eine Fülle von Systemen entwickelt, die jedoch zum Teil durch das Bleibende der Fragestellung und bestimmter Grundprobleme verbunden erscheinen (philosophia perennis), zum anderen die Offenheit des Geistes und die Unabschließbarkeit der Bemühungen um letztgültige Aussagen spiegeln.
WoLLe@ Seneca
nimm anstatt Wahrheit --> Weisheit

@ LaChatte ja er hat sich bestimmt nur verschrieben ^^


Philosophie ist für mich ein interessanter Punkt im Leben, der einem die Möglichkeit gibt Sachen zu hinterfragen, die andere als selbstverständlich hinnehmen. Desweiteren beschäftigt man sich mit Dingen, die man immer wieder aufs neue entdeckt und somit das Leben aus verschiedenen Positionen betrachtet.


Ich mach es so wie Sokrates ^^
Nur geh ich nicht auf den Marktplatz, sondern bringe meine Freunde zur Erleuchtung -.-

Jedoch sollte man wissen wo seine Grenzen liegen und nicht endlos sinnentbrannt hinterfragen. Fragen zu stellen auf die es keine Antwort gibt sind mit Sicherheit es wert ausgesprochen zu werden, um einen Moment der Überlegung zu erzeugen. Aber ein tieferes Suchen nach Antworten auf rethotischen Fragen, ist ein vergebliches Umherirren. Das Leben hat soviel zu bieten und bietet folglich dementsprechend auch viel zu hinterfragen! Daher sollte man sich nicht an einer Frage aufhängen, sondern diese zurückstellen und sich der nächsten widmen ...
Demon17Ich hab hier mal eine Seite aus Philex einem Internetlexikon für Philosophie reinkopiert und möchte darum bitten mal ein bischen gegenanzudenken. denn viele dieser Definitionen sind meiner Meinung nach unzutreffend. Hobbes und Locke halte ich z.B. für unzutreffend. Hobbes: Philosophie=Erkenntnis der Dinge aus ihren Ursachen und Gründen ist mir einfach zu kausal. In der modernen Gesellschaftstheorie ist die Kausalität längst aufgegeben worden, weil man bei der Unmenge sich gegenseitig beieinflussender Faktoren einfach keine zutreffende Kausalanalyse hinbekommt.

Lockes Philosophie= Wahrhafte Erkenntnis der Dinge ist von der modernen Wissenschaftsentwicklung längst widerlegt. Glaubt wirklich noch jemend das jemals ein Teil des Ganzen das Ganze verstehen kann. Wo er sich doch immer nur eine stark verreinfachtes Bild vom ganzen machen kann?

Philosophie
Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort Philosophie Weisheits- oder Wissenslehre. Der Begriff geht auf Heraklit und Herodot zurück. Nach Heraklit soll Pythagoras sich als philosophos bezeichnet haben (Diog. Laërtes, Prooem. 12. VIII 1, 8).
Heute bezeichnet man als Philosophie jede theoretisch begründete Anschauung vom Weltganzen, der Stellung des Menschen im Weltganzen, der Werte, der Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten des Menschen sowie seiner Rechte und Pflichten.

Die Fragen nach der Abgrenzung des Gegenstandsbereichs und nach der Gültigkeit von Argumenten und Theorien sind philosophische Fragen ist.

Die Philosophie setzt die Einzelwissenschaften voraus. Die Einzelwissenschaften brauchen die Philosophie zur Begründung ihrer allgemeinen, mit anderen Wissenschaften gemeinsamen Begriffe und Methoden.

Ursprünglich sind Philosophie, Wissenschaft und Religion eins. Sie differenzieren sich aus dem Mythos zu eigenständigen Disziplinen.

Zuerst hat Platon die Philosophie als Wissenschaft bestimmt. (Theaet. 143 D). Der Philosoph steht zwischen dem Unwissenden und dem (absolut) Wissenden (Sympos. 204 B). Die Philosophie ist der Erwerb des Wissens (Euthydem. 288 D). Quelle der Philosophie ist das Staunen (Theaet. 155 D).

Auch Aristoteles betrachtet die Philosophie als Wissenschaft (Met. VI 1, 1026a 18). Philosophie ist Wissenschaft der Wahrheit (Met. II 1, 993 b 20). Quelle der Philosophie ist wie bei Platon die Verwunderung (Met. I 2, 982 b 12).

Die Stoiker und Epikureer weisen der Philosophie neben ihrer theoretischen Aufgabenstellung eine praktische Bedeutung zu.

Die Philosophie bestimmen die Stoiker als Streben nach Tüchtigkeit und Tugend.

Epikur bestimmt die Philosophie als vernunftvolles Streben nach Glückseligkeit. (Sextus Empiricus adv. Math. XI, 169).

In der Patristik bildet sich eine philosophiefeindliche Haltung innerhalb der Theologie. In der Scholastik, insbesondere unter dem Einfluß von Thomas von Aquin, wurden Philosophie und Theologie miteinander versöhnt und schließlich als identisch betrachtet.

Nach Paracelsus ist die Philosophie vollendete Erkenntnis der Dinge und Erkenntnis der unsichtbaren Natur.

Nach Patrizzi ist Philosophie Streben nach Weisheit.

Nach Hobbes ist die Philosophie Erkenntnis der Dinge aus ihren Ursachen und Gründen.

Locke versteht unter Philosophie die wahrhafte Erkenntnis der Dinge.

Nach Shaftesbury ist die Philosophie study of happiness.

Berkeley bezeichnet sie als the study of wisdom and truth.

Nach Wolff ist die Weltweisheit eine Wissenschaft aller möglichen Dinge. Sie handelt davon, wie und warum sie möglich sind.

Nach Kant ist es Aufgabe der Philosophie, Begriffe, die als verworren gegeben sind, zu zergliedern, ausführlich und bestimmt zu machen. Vier Fragen machen das Feld der Philosophie aus: Was kann ich wissen? - Was soll ich tun? - Was darf ich hoffen? - Was ist der Mensch? Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie.. Durch die Philosophie erhalten die Wissenschaften Ordnung und Zusammenhang.

Fichte faßt die Philosophie als Wissenschaftslehre auf. Sie will dasjenige im Gange unserer Vernunft, das uns unter dem Gesichtspunkte des gemeinen Bewußtseins unbekannt bleibt, entdecken. "Was für eine Philosophie man wähle, hängt ... davon ob, was man für ein Mensch ist."

Hegel definiert die Philosophie formal als denkende Betrachtung der Gegenstände, material als Wissenschaft des Absoluten, als die sich denkende Idee, die wissende Wahrheit. Der Philosoph beabsichtigt zu erkennen, was unveränderlich, ewig, an und für sich ist. Ihr letztes Ziel ist, den Gedanken, den Begriff mit der Wirklichkeit zu versöhnen.

Nach Fechner ist die Philosophie die Wissenschaft der Wissenschaften.

Nach Avenarius ist die Philosophie "das wissenschaftlich gewordene Streben ..., die Gesamtheit des in der Erfahrung Gegebenen mit dem geringsten Kraftaufwand zu denken".

Nach Mach besteht die Philosophie in einer gegenseitigen kritischen Ergänzung, Durchdringung und Vereinigung der Spezialwissenschaften zu einem einheitlichen Ganzen.

Auch Wundt betont den Zusammenhang von Philosophie und Einzelwissenschaften. Die Philosophie soll den ganzen Umfang wissenschaftlicher Erfahrung zur Grundlage nehmen. Die Philosophie geht den Einzelwissenschaften nicht voran. Sie führt die Arbeit der Einzelwissenschaft weiter. Die Philosophie muss den allgemeinen Erkenntnissen der Wissenschaften die endgültige systematische Ordnung geben. Alles Philosophieren beruht auf einem Trieb nach Systematisierung des Erkennens und seiner Methoden. Die Philosophie kann nicht bloße Wertlehre sein, da in jeder Wissenschaft Wertungen notwendig sind, auch kann sie nicht rein normativ sind. Die Philosophie ist eine allgemeine Wissenschaft, welche die durch die Einzelwissenschaften vermittelten allgemeinen Erkenntnisse zu einem widerspruchslosen System zu vereinigen hat.

Windelband bestimmt die Philosophie als Wertlehre, als normative Wissenschaft von den allgemeingültigen Werten.

Nach Uphues ist die Philosophie die Wissenschaft vom Wesen der Dinge und vom System der Wahrheit.

Die Philosophie wird in unterschiedliche Disziplinen aufgeteilt. Die Einteilung der Philosophie in Physik, Ethik und Logik geht nach Sextus Empiricus (adv. Math. VII, 16) auf Xenokrates zurück.

Plotin teilt die Philosophie in Dialektik, Physik und Ethik).

Nach Scotus Eriugena zerfällt die Philosophie in die praktische, die physische, die theologische und die logische Wissenschaft.

Nach Duns Scotus zerfällt die Philosophie in Metaphysik, Mathematik und Physik.

F. Bacon gliedert die Philosophie in philosophia prima (Ontologie), Naturphilosophie natürliche Theologie, Anthropologie (Psychologie, Logik, Ethik) und Politik (philosophia civilis).

Nach Locke besteht die Philosophie aus Physik, Ethik und Semiotik (Logik).

Nach Schopenhauer gliedert sich die Philosophie in Dianoiologie, Logik und Metaphysik.

Eine heute gebräuchliche Gliederung teilt die Philosophie in Logik, Erkenntnistheorie, Metaphysik (darunter Ontologie und philosophische Anthropologie) sowie Ethik auf. Sehr üblich ist auch die Unterscheidung zwischen theoretischer Philosophie (Logik, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, Kausaltheorie, Kohärenztheorie) und praktischer Philosophie (Werttheorie, Ethik, Ästhetik, Sprachphilosophie, die Kulturphilosophie, Kommunikationstheorie, Philosophie des Geistes, Rechtsphilosophie, Religionsphilosophie). Die theoretische Philosophie wurde früher auch als reine Philosophie bezeichnet


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
FaschingsprinzHm,

irgendwo hab ich das doch schon mal gelesen... :rolleyes:

Ich glaub, dass war auf der Seite [url]www.zirkelschluss.de/phildef.html[/url]

Also so langsam verbreitet sich das ja überall!

Es geht dabei ja auch nicht um eine "richtige" und "falsche" Definition von Philosophie, sondern nur um einen kurzen (und meiner Meinung nach sehr interessanten) Abriss darüber, was andere unter Philosophie verstehen. Somit sehen wir hier eine kleine Auswahl an möglichen(!) Definitionen.


Meine Meinung dazu habe ich ja schon gepostet. ;)
Demon17Ich habs von [url]www.philex.de.[/url] Iss auch nicht schlecht. Mir ging es einfach darum mal darzustellen, das niemand eine endgültige oder allgemeinverbindliche Antwort auf die Frage, was Philosphie ist und was nicht, geben kann. Weil ja auch alles immer wieder hinterfragt wird. Das ist ja das schöne, das sich die Fragestellungen immer wieder verändern und das in immer schnellerem Tempo. Vielleicht auch ein bischen zu schnell;) .

never surrender

demon17
SmeaGollum1Für mich bedeuted Philosophie vor allem die Frage nach dem "WARUM" und was sich daraus für mich für praktische Konsequenzen ergeben.

Und manchmal gefallen mir die "Antworten" die ich finde gar nicht.
Dunkeldorn[QUOTE][i]Original geschrieben von SmeaGollum1 [/i]
[B]Für mich bedeuted Philosophie vor allem die Frage nach dem "WARUM" und was sich daraus für mich für praktische Konsequenzen ergeben.

Und manchmal gefallen mir die "Antworten" die ich finde gar nicht. [/B][/QUOTE]

Ich halte "Warum-Fragen" dann für nicht unbedenklich, im Sinne einer Einengung der Flexibilität des eigenen Denkens, wenn die dazu gefundenen "Antworten" den Charakter einer absoluten "Wahrheit" anzunehmen beginnen...


Ich benutze Philosophie zur Denkschulung, sowie Philosophiegeschichte (das ist das, was in der Regel an den Universitäten betrieben wird) zur Erweiterung gespeicherten "Wissens"...
Demon17Ich finde auch das Warum Fragen zu sehr an den Kausalitäten orientiert sind. (Frage warum? Antwort darum!) Häufig gibt es jedoch keine monokausalen Erklärungen. Mehrere sich gegenseitig beeinflussenden Ursachen, lassen sich aber beréits im streng (linear-) logischen Sinne nicht ,ehr neantworten. Vieleicht ist unser Denken auch zu sehr in der linearen Ursache-Wirkung Logik befangen. Ich halte es da mit der Emeretierungsrede von Niklas Luhmann. "Was ist der Fall und was steckt dahinter. Denn einerseits werden Phänomene oft schon im Hinblick auf eine kausallogische Erklärung, verkürzt geschildert und andererseits läßt das was ist dahinter mehr Spielraum und verlangt nicht sofort nach einer Ursache.;)


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
PhilalethesDie Frage, was Philosophie ist (oder auch nicht), mag um folgende Fragen erweitert werden müssen.

Was ist Philosophie?

Was ist Philosophieren?

Welcher Unterschied besteht zwischen Philosophie und Philosophieren?


Ich entschuldige mich für die aufgetretenden Rechtschreibfehler!
Demon17@Philalethes,

kannst Du das mal ein bischen konkretisieren. Für mich ist philosophieren das Verb von Philosophie, die beiden Begriffe würde ich nahezu Synonym setzen zu reflektieren, Reflektion, also Widerspiegeln. Insofern eine Appräsentation ausgewählter Bilder bzw.sprachlich umgesetzter Vorstellungen von der menschlichen Umwelt im Hirn des Philosophierenden.

dark greetz

demon17
:)
PhilalethesLaß mich die Fragen anders stellen.

Ein Philosoph mag, wenn er philosophiert, Philosophie betreiben.


Ist für dich aber jemand, der philosophiert gleich ein Philosoph?

Die Umkehrung, ein Philosophierender ist Philosoph, trifft m. E. indessen nicht unbedingt zu.

Wenn es einen Unterschied zwischen einem Philosophierenden und einem Philosoph gibt, betreibt ein Philosophierender nicht unbedingt Philosophie.

´Es ist ja auch ein unter der Dusche Singender nicht unbedingt ein Sänger.´

Daher ist es m. E. angebracht, die Frage zu klären, bevor man die Antwort, was Philosophie sei, gibt, welcher Unterschied zwischen dem Philosophierenden und dem Philosophie betreibenden Philosophen besteht.

Nach der Beantwortung dieser Fragen mag ein kleiner Schritt mehr in Richtung der Beantwortung der Frage, was Philosophie sei, getan sein.

Dieses ist natürlich nur ein Vorschlag an die eigentliche Beantwortung der Frage heranzugehen.

Meine Vorgehensweise mag natürlich auch gänzlich falsch sein. In diesem Falle bin ich natürlich gerne bereit, diese zu ändern.
dark lonelinessFund auf einer Seite im Internet:

"[B]Philosophie[/B], [I]die[/I] - Strecke mit vielen Wegen, die von Nirgendwo nach Nichts führen"

Ambrose Bierce - "Des Teufels Wörterbuch"
DarkHazephilosophieren ist der weg in die philosophie, ebenso wie das denken der weg ins erdachte ist, nicht mehr und nicht weniger, würde ich sagen.

über das denken denken sei philosophieren. (quasi über das wesen des denkens denken)

doch was ist dann übers philosophieren philosophieren?

das tun wir gerade quasi, auch wenn es niemand so missverständlich ausdrücken würde, da wir uns gerade noch mit dem begriff rumschlagen.

wenn wir gerade über das philosophieren philosophieren und wir unsere vorgehensweise/diskussion tatsächlich als philosophieren ansehen, dann scheint doch alles über dem wesen des begriffs stehende beim erdenken als philosophieren angesehen werden.

somit ist für mich philosophie gleich den dingen, die über dem eigenen/eigentlichen wesen der dinge stehen.

wenn man etwa über kausalität philosophiert, so ergreift man verhaltensweisen oder eigenschaften eines dings oder verhaltensweisen/eigenschaften des wesens des dings (was ein dummes wort..) und verknüpft verschiedene wesensfragen, -antworten und -spekulationen; evtl. auch von gruppen oder anhäufungen von begriffen, oder wesensbegriffen und leitet weitere verhaltensweisen oder eigenschaften ab, die nun für eine auswahl von x Werten als zutreffend oder möglich beschrieben werden.
TarinPhilosophie bedeutet, wie schon vorher gesagt, "Liebe zur Weisheit"
also ist philosophieren der Versuch(!) zu einer unanzweifelbaren Erkenntnis zu gelangen, indem man alles dafür Bedeutsame genau durchdenkt und sozusagen auf Fehler untersucht.

Dummerweise haben Philosophen die Angewohnheit so ziemlich alles irgendwann zu hinterfragen. Und was hinterfragt wird, ist nciht mehr Unanzweifelbar.
Somit ist Philosophie nur der Weg zu einem prinzipiell unerreichbaren Ziel.

Ein Philosoph liebt es Thesen/Theorien/Gedankenkonstrukte aufzustellen die ihn zu einer Wahrheit bringen und diese dann kritisieren zu lassen, in der Hoffnung auch andere überzeugen zu können.

Ein endloser Kreislauf diese Philosophie...
:rolleyes:

Tarin
deathly_silenceLaut Duden:

"1. Phi|lo|so|phie, die; -, -n [lat. philosophia < griech. philosophía, zu: sophía = Weisheit]: 1. Streben nach Erkenntnis über ...

2. Phi|lo|so|phie die; -,...ien <über lat. philosophia aus gr. philosophía "Weisheitsliebe">: 1. forschendes Fragen u. Streben nach ..."

Meiner Meinung nach, edeutet Philosophie viel mehr. Für mich ist es das Hinterfragen der des Geschehens, des Sein und Nicht-Sein. Es ist ein Gedanke und ein Gefühl, sowie ein Lebenseinstellung, in der ich alles hinterfrage und versuche zu erklären und zu verstehen.

Oder seh ich das falsch?

Was ist Philosophie?



[Ich hoffe diese Frage wurde noch nicht gestellt]
Thanateros"Philosophie ist der Versuch, die Welt in ihrer Gesamtheit und im Einzelnen zu erklären, ohne (wie die Theologie) eine übernatürliche Macht/einen oder mehrere Götter bemühen zu müssen."

So oder so ähnlich hab ichs in der Schule gelernt.
die AversionDemnach dürfte es aber keine religiösen Philosophen geben - was jedoch nicht der Fall ist. Zumal hinter jeder Religion auch eine Philosphie steht.

Gruß,
Eure Aversion

PS: Was haltet Ihr davon, in einen der bereits existierenden Threads gleichen Themas "umzuziehen"?
DarkHazemanchmal hab ich das gefühl, das philoforum wird zur rotierenden faq..

für mich ist philosophie gleich den dingen, die über dem eigenen/eigentlichen wesen der dinge stehen.

wenn man etwa über kausalität philosophiert, so ergreift man verhaltensweisen oder eigenschaften eines dings oder verhaltensweisen/eigenschaften des wesens des dings (was ein dummes wort..) und verknüpft verschiedene wesensfragen, -antworten und -spekulationen; evtl. auch von gruppen oder anhäufungen von begriffen, oder wesensbegriffen und leitet weitere verhaltensweisen oder eigenschaften ab, die nun für eine auswahl von x Werten bestimmter oder unbestimmter art als zutreffend oder möglich beschrieben werden, was einer forschenden haltung ähnlich ist, aber imgrunde nur eine entwickelnde haltung bedeutet, die nach irgendwo führt, nur nicht nach dort, wo sie entsprungen ist, da auch umwege zum anfangspunkt den anfangspunkt neu entstehen lassen.
Menedemos@ deathly silence:

Wenn du nur ein paar Zeilen nach unten geschaut hättest, hättest du festgestellt, daß es dieses Thema schon gibt. Zusammengelegt mit dem Thread von demon17.
Demon17Ich habe manchmal den Eindruck, es gibt keine endgültige Antwort auf diese Frage. Wenn man die vielen Definitionen liest, so fällt auf, daß man schon philosophieren muß um sich dem Begriff überhaupt anzunähern, insofern versuchen wir hier etwas aus sich selbst heraus zu erklären. Vielleicht kann es deshalb keine richtig und falsch in dieser Frage geben...keine letztes Wort.


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