| LaChatte | Die Ereignisse um die Schule in Tschetschenien haben mich wieder mal zum Nachdenken gebracht, wieder mal über eine Frage, für die ich immer noch keine Lösung habe, aber schon länger Antwort suche. Warum wird es als schlimmer, grausamer, elender betrachtet, wenn Kinder sterben? Warum ist es - an den üblichen Reaktionen der Menschen gemessen - schlimmer, wenn Kinder sterben, als wenn Erwachsene sterben? Menschenleben sind eh kurz - kommt es da noch darauf an, ob es sieben Monate oder sieben Jahrzehnte sind? |
| Gr. Gaulichter | man projiziert hoffnungen in kinder, unerfüllte wünsche, träume, sehnsüchte. und die sieht man dann zerstört. wäre zumindest eine möglichkeit. außerdem sind sie natürlich viel mehr ein symbol für leben und lebenserhaltung. gg |
| Lady_Baphomet | weil kinder der inbegriff von unschuld sind. in sieben jahren hat man wesentlich weniger schuld auf sich geladen und ist wesentlich "reiner", ehrlicher, als in 50 jahren. unschuldige kinder haben in unserer gesellschaft den status des unantastbahren. (wobei ich zustimmen muss!) |
| siroan | klingt mir bisschen zuviel nach jesus und seine bande.. von wegen unschuld und so, aber ich denke ich weiß was du meinst :rolleyes: sicher ist es einerseits das kurze bishere leben anderseits aber auch das verhalten der kinder, sie können es oft kaum begreifen und wirken sehr hilflos.. das spricht an, da will man helfen sich sorgen... |
| White_Fang | Ehrlich gesagt, sah ich darin auch nie eine tiefere Logik warum Kindliches Lebens höher, resp. wertvoller betrachtet werden sollte als Erwachsenes Leben. Ohne Menschen mit solchen Einstellungen herabwürdigen zu wollen, schätze ich liegt ein Automatismus der Instinkte vor. Kinder sind harmlos und wehrlos, sie stellen niemals eine Bedrohung dar sondern im Gegenteil bedürfen dem Schutze der Erwachsenen. Daraus entwickelt sich ein Schema, eine Art Beschützerinstink den Kindern gegenüber die uns dazu veranlasst Kindliches Leben als schützenswert und damit wertvoll zu betrachten. Diese Instinkkonstellation wird noch dadurch vestärkt, wenn man selbst Kinder hat, und einen erheblichen Teil seines Lebensqualität und seines Lebensinnes aus den Kindern bezieht. Daraus resultiert, meines Erachtens, die subjektive Wahrnehmung dass der Tod eines Kindes tragischer als der Tod eines adulten Menschen wäre. |
| ange gardien | Ich sehe das genauso. Dazu kommt das Kinder wehrlos sind. Ok, in diesem speziellen Fall ist man auch als Erwachsener hilflos, aber sonst ist es doch so das gerade Kinder die schwächsten in unserer Gesellschaft sind ( und manchmal gerade deshalb als Opfer ausgesucht werden :( ) |
| DarkHaze | kinder haben außerdem den schicksalsfaktor. ein verlumptes kind steht für eine große tragödie, ein bartiger obdachloser steht hingegen eher für faulheit, wesentliche verwerflichkeit, oder gar für grundlosen alkoholismus oder bewusster belästigung. im kind wird nur das gesehen, was sich nicht wehren kann gegen sein schicksal. bei erwachsenen ist das angeblich anders. bei den nachrichten geht es ohnehin IMMER nur um den subjektiven schmerz allein schon immer der beisatz "Deutsche waren nicht unter ihnen"........ (auch eine diskussion wert) |
| Loup de nuit | Objektiv betrachtet gibt es keine Unterschiede. Der Schmerz den solche "Lösungen"(????:eek: :eek: ) - allein das Wort...:mad: :mad: - mit sich bringen, scheinen allerdings immer nur direkt Betroffene und einige sensible Menschen zu spüren. Das Thema mit der Gewaltspirale auch hier noch einmal aufgreifend möchte ich darauf hinweisen, dass jedes diesbezüglich geäusserte Wort, jeder Austausch über diese Geschehen zwar wahnsinnig unwichtig erscheint, aber ohne diese Kommunikation vermutlich alles noch viel, viel schlimmer wird. Aber das schrieb ich bereits in einem anderen, für mich traurig endenden, Thread...:( Sorry für´s OT. Über die Hintergründe zum Thema Tschetschenien weiss ich sehr wenig, aber dass Deeskalation in der russischen Regierung nahezu ein Fremdwort zu sein scheint, das habe ich mittlerweile verstanden. Mal sehen, was zu diesem jetzigen Wahnsinn in einigen Wochen zu lesen sein wird. Vielleicht tue ich den Zuständigen auf russischer Seite auch ein Stück weit Unrecht, aber nach den Vorgängen in dem Moskauer Theater damals... Egal wie, warum müssen immer mehr Menschen für immer wahnsinnigere Vorstellungen immer durchgeknallterer Regierungen und immer hilfloserer und dadurch immer agressiverer "Rebellen" sterben???? |
| LaChatte | [QUOTE]man projiziert hoffnungen in kinder, unerfüllte wünsche, träume, sehnsüchte. und die sieht man dann zerstört. wäre zumindest eine möglichkeit.[/QUOTE] Das ist eine "böse" Möglichkeit... denn sie impliziert, dass Eltern bzw Erwachsene ihr Leben nicht selbst, sondern nur durch die Kinder leben, quasi "ich selbst habs nur bis zum kleinen Angestellten geschafft, aber meine Tochter muss mindestens Staranwältin oder Bundespräsidentin werden." - in diesem Fall würden Menschen eher über ihr eigenes unbefriedigendes Leben trauern, als wirklich über das Leben der Kinder. Und das dürfte, gerade bei solchen Katastrophen die wir nur via Fernsehen mitbekommen und wo wir persönlich selbst nicht betroffen sind, tatsächlich oft der Fall sein. [QUOTE]aber auch das verhalten der kinder, sie können es oft kaum begreifen und wirken sehr hilflos.. das spricht an, da will man helfen sich sorgen...[/QUOTE] in Extremsituationen reagieren viele Erwachsene ebenso hilflos und "kindlich" - nur hat da niemand Verständnis dafür... [QUOTE]weil kinder der inbegriff von unschuld sind. in sieben jahren hat man wesentlich weniger schuld auf sich geladen und ist wesentlich "reiner", ehrlicher, als in 50 jahren. unschuldige kinder haben in unserer gesellschaft den status des unantastbahren. (wobei ich zustimmen muss!)[/QUOTE] Kinder können, schon ab dem jüngsten Alter, manipulativ und fies sein. Man beobachte nur mal ein paar Eltern und Kinder vor dem Süssigkeitenregal im Supermarkt... "unschuldig" sind sie höchstens in dem Sinne, dass sie nicht erkennen können, dass ihr Verhalten schlecht ist. Aber sie sind sicher nicht in dem Sinne unschuldig, dass sie nichts tun könnten, was andern Menschen weh tut. [QUOTE]Ohne Menschen mit solchen Einstellungen herabwürdigen zu wollen, schätze ich liegt ein Automatismus der Instinkte vor.[/QUOTE] Das sehe ich ähnlich, da wird ein unbewusstes Programm abgespielt. Ich finde es nur schade, dass wir nicht für Erwachsene das gleiche Mitgefühl aufbringen. [QUOTE]Sie haben noch nicht lange genug gelebt, um eine Mitschuld an den politischen Aktionen zu haben und um sich eine entsprechende Meinung bilden zu können... [/QUOTE] Aber auch viele Erwachsene sterben, ohne dass sie etwas getan hätten. Die Passagiere der Flugzeuge, die ins WTC flogen, hatten mit islamischem Fundamentalismus vermutlich nicht viel am Hut. |
| Trakkath | mhm ums vielleicht kurz zu fassen.. Kinder sind schwach. Sie können sich nicht wirklich wehren (Erwachsene in dem Fall auch nicht aber immer noch eher). Und sie hatten halt noch das ganze Leben vor sich, sie werden nie erfahren, wie es ist einen Freund / Freundin zu haben, sich selber etwas zu leisten oder sonstwas, eben all die Dinge die man als Erwachsenwerdender so mitbekommt (ob positiv oder negativ, aber meist denkt man da an das Positive) Sie waren in der Lernphase, können Dinge nicht mehr erleben die wir schon längst erlebt haben. ein Kind zu töten ist einfacher als einen Erwachsener, da dieser schon mehr Erfahrungen hat und eher weiss wie er jetzt handeln könnte. Ein Kind hat halt noch ein ganzes Leben vor sich... und ist schwach ... dann kommen so feige radikal-Mulla und tötet es ich denke mal da müsste man ansetzen, das wäre vielleicht so der Denkablauf. Und der Faktor Kinder sind unsere Zukunft spielt sicher auch eine Rolle. Und der "Schützling-Status" auch. Und das es feige ist auf schwächere loszugehen ist ja klar. Und sich an Kindern vergreifen...unterste Schublade. Mal ein ganz blödes beispiel....Es tut mehr weh, wenn ein neuer Fernseher kauptt geht wie ein alter... klingt blöd lass ich aber mal stehen |
| siroan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trakkath [/i] [B]Mal ein ganz blödes beispiel....Es tut mehr weh, wenn ein neuer Fernseher kauptt geht wie ein alter... klingt blöd lass ich aber mal stehen [/B][/QUOTE] Das ist wohl eher was persönliches, also als ob ein jüngeres und ein älteres Kind von dir umkommen. Ich denke da ist einfach die Verbundenheit wichtig, die dann nichts weniger schlimm erscheinen lässt als den Verlust selbst, egal wie alt. Beim Fernseher kommt höchstens der kapitalistische Aspekt wenn man um das neue Gerät trauert, beim Alten sind es dann schon Erinnerungen und kein Konsum. |
| Koenig_Pest | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] Kinder können, schon ab dem jüngsten Alter, manipulativ und fies sein. Man beobachte nur mal ein paar Eltern und Kinder vor dem Süssigkeitenregal im Supermarkt... "unschuldig" sind sie höchstens in dem Sinne, dass sie nicht erkennen können, dass ihr Verhalten schlecht ist. Aber sie sind sicher nicht in dem Sinne unschuldig, dass sie nichts tun könnten, was andern Menschen weh tut. [/B][/QUOTE] Aber sie sagen trotz der Charakterzüge Unschld aus Du kannst als ausenstehender nicht sehen welchen Chararkter das Kind besitzt. Ich simme mit einigen Vorrednern konform. Kinder stralen Unschuld aus und machen sich dieses auch zu nutze Und das natürliche oder angelernte Gerechtigkeits empfinden sagt einem das Unschuldige verletzen oder Töten unrecht ist Ich selber finde es heutzutage etwas übertrieben zu Es macht mich Wütend wenn ich in den Nachrichten zum Beispiel höre: 400 Tote darunter 5 Kinder Etwas übertrieben dargestellt aber ich hoffe es hat dass ausgesagt was ich wollte |
| Nobody1980 | Es stimmt wenn man so nachrichten sieht und dabei die Trauer der Angehörigen sind meist die Kinder die höher gestellt werden als ein 50 jähriger. Aber warum ist das so? Ich denke das liegt nur an den Medien denn die wollen ja immer mehr Einschaltquoten haben. (Zitat aus James Bond : Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachichten) Dieses Zitat sagt genau das aus was die Nachichten bringen, entweder es gibt irgendwelche Unfälle oder Anschläge wo Kinder eine Rolle spielten ist es egal wie viele es waren, es wird von den Medien hochgepielt. Bei Erwachsen ab 20 Jahre ist das anders, hier spielen die Medien erst etwas hoch wenn es sich mindestens 10 Personen handelt. Es liegt also an uns wer mehr Wert ist, ein 7 jähriges Mädchen oder eine 90 Jahre alte Frau, die Medien zeigen nur das was uns am meisten schockiert. |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Max Goldt hat mal ganz treffend zu der häufig anzutreffenden Äußerung: "und am meisten leiden wiedermal die Kinder" etwa Folgendes gesagt: "es sprechen überhaupt keine Argumente dafür anzunehmen, daß die Leidensfähigkeit mit dem Alter abnehmen würde - im Gegenteil... Der Grund, warum wir meinen das Kinder mehr leiden ist einfach, daß Sie dabei niedlicher aussehen...." [/COLOR] |
| Pluna_X | Weil Kinder Zukunft bedeuten Sterben Kinder eines Landes so stirbt seine Zukunft... Ein 3 jähriger kan sich nicht wie ein 30 Jähriger wehren... |
| siroan | Ich denke nicht, dass das Gefühl durch die Medien ausgelöst wird, sofern man sich in dieser Hinsicht nicht mit der unseriösen Presse oder Privatsendern abgibt. Es ist richtig, dass die Medien es hochspielen, aber das wirkt eben nicht auf jeden, ich persönlich muss schon eine Weile das Leid sehen um mehr Mitleid speziell für eins der Opfer zu empfinden. Ich denke nach wie vor, dass der einzige Gedanke der sofort aufkommt ist, dass die jungen Menschen noch nichts aber auch gar nichts vom Leben hatten und demnach einfach noch nicht sterben durften.. Durch die Medien werden die Menschen dann nur bestätigt, und können dann fröhlich erzählen wie schlimm die Menschen es doch in xy haben :rolleyes: |
| isi | mene mutter meint auch immer, wenn jemand junges stirbt: der/die hatte ja so ein kurzes leben-grauenvoll ich denke das kommt daher, dass gedacht wird, die leutle haben ja noch soooo viel vor sich. außerdem wird ja auch irgentwie hoffnung auf sie gesetzt... |
| BlackDragon | [QUOTE][i]Original geschrieben von isi [/i] [B]mene mutter meint auch immer, wenn jemand junges stirbt: der/die hatte ja so ein kurzes leben-grauenvoll ich denke das kommt daher, dass gedacht wird, die leutle haben ja noch soooo viel vor sich. [/B][/QUOTE] So ist es ja auch. Egal, ob Kind oder Erwachsener - es ist immer schrecklich, wenn ein Mensch stirbt, jedoch muss ich dazu auch sagen, dass ein(e) 50jährige(r) in seinem/ihrem Leben einfach mehr erlebt hat, als ein 7jähriges Kind. Er oder sie durfte viele schöne Augenblicke genießen, die dem Kind nun verwehrt werden. Natürlich ist das allein Subjektiv, man kennt die Menschen ja nichtmal und kann nicht beurteilen wie erfüllt ihr Leben war. |
| ladyM | Ich sehe das so... Kinder besonders ganz kleine können sich nicht mit ausdrücken währen.Sie sind hilflos allem ausgeliefert. Und ein Kind sollte nicht vor seinen Eltern sterben, das finde ich ist das schimmste und grausamste auf dieser ach so tollen Welt. Kinder sind die Zukunft sie sind unschuldig. sie verstehen sicher nicht das da jemand steht mit ner Bombe um Bauch oder dem Gewehr in der Hand deswegen ist es was anderes wenn Kinder ermordet werden als Erwachsene. Was aber nicht heist das es weniger schmerzhaft ist. |
| PeacockPrincess | [QUOTE][i]Original geschrieben von BlackDragon [/i] [B]So ist es ja auch. Egal, ob Kind oder Erwachsener - es ist immer schrecklich, wenn ein Mensch stirbt, jedoch muss ich dazu auch sagen, dass ein(e) 50jährige(r) in seinem/ihrem Leben einfach mehr erlebt hat, als ein 7jähriges Kind. Er oder sie durfte viele schöne Augenblicke genießen, die dem Kind nun verwehrt werden. Natürlich ist das allein Subjektiv, man kennt die Menschen ja nichtmal und kann nicht beurteilen wie erfüllt ihr Leben war. [/B][/QUOTE] Jung sterben Jung sterben- in besten, noch hoffenden Jahren- Wie schön muss das sein! Du hättest nur Gutes, nur Frohes erfahren. Blieb Alles dein. Und es blieb an der Stätte. wo du begraben, Nur Liebe zurück. So gar nichts Trübes gekostet zu haben- Wär´s nicht ein Glück? (Joachim Ringelnatz) |
| crima | Naja, für Putin und seine ""Sicher"heits""kräfte scheint´s ja keinen unterschied gemacht zu haben, der würde ja selbst bei gefahr für seine eigenen kindern weiterhin in tschetschenien morden! |
| Narrentanz | Kinder haben noch so viel vor sich und sind - meiner Meinung nach - meist wertvoller als Erwachsene, die so traumarm sind... Und wie gesagt - Kinder sind die Zukunft. Auch, wenn Zeit nichtig ist, ist es doch eine Zeitspanne. Und wenn du keine Sorgen im Leben hast, ist es doch ein schönes und langes Leben. Erwachsene verrecken demnach sowieso eher. |
| LaChatte | [QUOTE]Warum es "schlimmer" ist wenn Kinder sterben? Weil jedes auch nur einigermaßen "entwickelte" Lebewesen ZUERST an seine "Brut", an den Nachwuchs, denkt - den zu schützen, zu umhegen, zu umsorgen, ist für jede streunende Katzenmama "selbstverständliche"/instinktive Aufgabe. Und für jede Mutter, für jeden Vater, ist es das - üblicherweise und in meinem Kulturkreis zumindest - auch. [/QUOTE] Auch Erwachsene haben Eltern und waren selbst mal Kind... verliert ein Mensch an Wert nur dadurch, dass er älter wird? Man kann die Frage ja auch umdrehen: warum bekommen Erwachsene bei uns so wenig Mitgefühl? [QUOTE]Kinder haben noch so viel vor sich und sind - meiner Meinung nach - meist wertvoller als Erwachsene, die so traumarm sind...[/QUOTE] Und das Einzige, was die Erwachsenen schaffen, ist, den Kindern, wenn sie denn leben und wenn sie denn mal erwachsen sind, ihnen beizubringen, alle Träume gefälligst zu vergessen... Wenn Menschen schon Mitgefühl haben für Kinder, warum nur dann, wenn sie sie blutig am Fernsehen sehen, aber nicht dann, wenn es sich um die kleinen und grossen Träume der Kinder hier handelt? Ich finde den ganzen Umgang mit dem Thema "ah die aaarmen Kinder!" ziemlich heuchlerisch... denn dafür, dass zum Beispiel in der Schule Mittagstische obligatorisch werden, finden sich keine alle Tragik aufbietenden Kameras. |
| Bird of prey | Ich bin bei diesem speziellen Thema immernoch geteilter Meinung. Man kann es, wie tausend andere Sachen auch, von zwei Seiten sehen. Einerseits ist es so, wenn Kinder sehr jung sterben dann haben sie (in den meisten Fällen) noch nichts böses erlebt. Will heißen das sie doch sehr "glücklich" gestorben sind. Auf der anderen Seite kommt dann das "erwachsenen" denken durch: meine Güte der/die kleine war doch noch viel zu jung zum sterben er/sie hat doch noch garnichts im Leben erlebt....... WENN aber diese Leben dann furchtbar verlaufen wäre, WENN dieses Kind im erwachsenen Alter nur schlechtes erleben würde, wäre es dann nicht "besser" so??? Natürlich kann man nicht davon ausgehn........ Irgendwie bin ich in letzter Zeit immer mehr der Meinung das Kinder die sehr früh sterben müssen meist die "Glücklicheren" sein. Sie haben einfach nichts schlechtes erlebt und nicht das Elend gesehn, wie es bei den meisten Erwachsenen so ist. Natürlich gibt es Ausnahmen. Doch kann es nicht sein, das wenn es Kindern so verdammt schlecht geht, es besser für sie sein kann nicht mehr zu leben??? Bei uns in Deutschland ist es so das der Tod das Ende ist und jeder sehr getroffen ist wenn jemand stirbt (egal wie alt), doch in anderen Ländern bedeutet der Tod "die Eintrittskarte in ein neues Leben". Warum können wir hier nicht genauso damit umgehn??? (sorry wenns jetzt doch ein bissl ot ist) |