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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Nomen est Omen
ErlikHi @ all......

vor dem großen "Bordabsturz" hatte ich eine intressante Kolumne (geiles Wort um es hier mal net so englich wirken zu lassen) zum Thema

[B]Wieso versuchen wir immer anders (besser) zu sein als wir wirklich sind?[/B]

oder besser noch:

[I]Warum tragen wir Masken ,,,,,?[/I]

In den Posting waren einige sehr intressante Arumente warum es besser ist sich zu verstecken ..... auch eineige Outings von Maskenträgern waren sehr intressant.......

Ich hoffe das wir hier an dieser Stelle, weiterdiskutieren könen:D
ErlikHallo das ist schön das du dich bekennst......:)

Ja genau darum ging es ja in der gelöschten Diskussion was bringt es dir - nüchtern betrachtet -
Ich meine wenn wir uns jetzt irgendwo träfen und du würdest mir mit deiner Maske begenen, lerne ich doch nicht dich kennen und mag das was "du mir repräsentierst" wohlmöglich nicht. Dann würden wir getrennter Wege gehen was eventuell nicht passiert wäre wenn ich dich kennen gelernt hätte..... also behindern doch Masken....:(
jadeIch sehe Masken auch eher als Schutz, Maske für die Seele wie Kleidung für den Körper.
Evil_Mindgrüße allerseits,

da ich mir vor einiger zeit bewusst wurde das ich mich auch zu den maskenträgern zählen muss, würde ich auch gerne meinen komentar abgeben.

ich trage meine maske auch größten teil zum "schutz",
aber auch um andere irre zu führen z.b. wenn man sich selbst zum eigenen vorteil ins gute licht stellen will.
man passt sich halt an wie schlafendermond schon erwähnte.
man erzählt anderen leuten das was sie hören wollen und ist eigentlich von den gedanken her völlig anderer meinung....
aber ich denke diese maske wird einem aufgezwungen. schon in der erziehung werden wir doch darauf geprägt, immer nett zu anderen zu sein, und immer die wahrheit zu erzählen,...

ich habe mir nun ein sprichwort zu herzen genommen was die anderen vor mir und gleichzeitig mich vor den anderen schützt.

"Ich habe gelernt, nie dem Gegner zu offenbaren was man denkt, weil man ihm wissen über schwächen schenkt!"
LaChatteMasken sind sinnvoll und nützlich - manchmal. Ich habe während langer Zeit mich zu verstellen versucht, um so zu sein, wie ich mir vorstellte, dass die anderen mich wollen - und sie fanden mich doof. Bis ich mich entschlossen habe, wenigstens auf meine eigene Art doof zu sein, da mir diese Maske nichts gebracht hat. Und seither lebe ich doch um einiges glücklicher und zufriedener, da ich mehr mit meinem Selbst in Übereinstimmung bin.

Natürlich breite ich auch nicht vor jedem Dahergelaufenen meine ganze Seele aus, und es passiert mir auch, dass ich mich verstecke. Man muss wirklich nicht alles allen sagen.

Auf der anderen Seite finde ich es sehr wichtig, dass es einige Personen - nicht sehr viele - gibt, bei denen ich mich selbst sein kann. Wo ich mit allen meinen Stärken und Schwächen sein kann. Das gibt mir neue Energie...

Und verbergen wir nicht oft auch unsere Stärken unter einer Maske? Kreativität, Mut, Ehrlichkeit sind Dinge, die leider oft gar nicht gefragt sind, und die gerne versteckt werden.

@ loner

ich glaube, dass die Welt doch um einiges friedlicher wäre, wenn alle sich selbst wären - ich glaube doch daran, dass alle Menschen das Gute, Seelenfrieden, Liebe für sich selbst wünschen und suchen.

Und durch Masken entstehen doch auch sehr oft Missverständnisse, wie: der Sensible, der Macho spielt; die Aufopfernde, die ihre Aggressionen versteckt; usw.
Evil_Mind@ schlafendermond

nagut so extrem lebe ich nun nicht nach dieser regel...
ich sehe auch nicht gleich jeden als gegner. aber wenn man nicht die erfahrung gemacht hat, wie du oder lachatte, das es personen gibt in dessen gegenwart man sich vollkommen öffnen kann, wird man langsam innerlich kühl und wendet sich immer mehr, ohne es zu merken, von der außenwelt ab. bis man wirklich jeden mitmenschen als "gegner" sieht.....
NamayahVermutlich kommt es auf die Intensität an, mit der man diese Maske lebt. Hauptsache, man kann noch "für sich selbst" entscheiden und einigermaßen zufrieden sein.
Solfarkman hat diese masken nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber sich selber, und
@ evil mind, die wahrheit gehört nicht zu den masken.

es ist zum einen schutz, zum anderen auch bequemlichkeit, man muss sich nicht auf andere oder gar am ende auf sich selbst einlassen. also ich denke, dass es von vielen auch als angenehm empfunden wird, wenn der gegenüber sich nicht so zeigt, wie er wirklich ist, es ist also gleichermaßen für sich selber schutz, wie schutz für den anderen.

aber ich muss sagen, dass mir diejenigen die sich ehrlich ohne maske zeigen, selbst wenn sie eine beschissene ansicht haben oder einfach arschlöcher sind, lieber sind, als diejenigen die sich dauernd verstellen und man keine ahnung hat, woran man ist. ja, schlimmer noch, aufgrund fragwürdiger umgangsformen vordergründig gutes wollen, ohne dies wirklich in sich zu tragen.

aber es ist ja nicht jede maske ein bewußtes verarschen oder was vormachen wollen.
man muss natürlich auch nicht alles sagen, was man so denkt oder fühlt, wenns nicht her gehört.
VampireMiyuHey,
ich selbst habe mir monatelang selber etwas vorgemacht... ich habe gemeint ich wäre stark, alles leid könnte mir nichts anhaben, und meine freunde haben nie etwas von meinem leid mitbekommen. schlieslich hat es mich innerlich zerfressen und nun wissen meine freunde noch immer nicht viel mehr, aber ich selbst habe es mir eingestanden und ich weis jetzt, dass es falsch war mich selbst anzulügen und nun weine ich , wennn mir danach zumute sein sollte und sitze auch manchmal einfach länger in meiem zimmer und denke über alles mögliche nach.
ich kann nur aus eigener erfahrung sagen: Masken aufzusetzten und sich zu verstellen ist das schrecklichste was man sich selbst antun kann, auch wenn es einem am anfang nicht recht bewusst ist.

anderen menschen gegenüber muss man es selbst für sich entscheiden sie zu täuschen oder nicht. denn wenn man in der vergangenheit zum beispiel vieles mitgemacht hat und man noch immer darunter leiden sollte und man nicht möchte dass die freunde davon mitbekommen, dann kann ich denjenigen sogar versteheen, da es doch ziemlich schwer für manche ist sich zu outen oder einfach seinen liebsten zu vertrauen. aber aus weniger driftigen gründen sollte man es sich und auch seinen freunden niemals soetwas antun, indem man sich hinter einer maske versteckt.

für manche ist es auch einfach nur schutz, weil sie zu feige sind sich der realität zu stellen, was ich aber auch nicht gut heißen mag.
:eek:
LaChatteIch denke auch noch, dass Masken ein Ausdruck von Selbsthass sind - ich finde mich selbst scheisse, also möchte ich anderen nicht zumuten, mein vermeintlich "wahres" Gesicht zu sehen.

Und ich denke auch und erfahre je länger je mehr, dass ich nur dann in meiner Kraft und gut leben kann, wenn ich ich selbst bin. Immer eine Maske aufrecht zu erhalten benötigt schliesslich auch Energie, die ich lieber anderweitig verwende.

Und ich kann mich, ohne Maske, sehr gut abgrenzen, indem ich jemandem sage: "Darüber möchte ich jetzt nicht sprechen" - und darauf bestehe, falls jemand weiter dringen will. Es geht ja nicht darum, dass alle alles über mich wissen.

Und ich versuche auch immer, höflich und respektvoll zu sein, auch wenn ich mal denke "Du Arsch!", sage ich trotzdem z.B. "Ich bin nicht einverstanden mit deinem Vorgehen...". Das betrachte ich nicht als Maske.
ErlikHi@ all
hier wurde sehr oft der Nutzen der Masken erwähnt aber kaum die Nachteile die durch den Gebrach entstehen wie z.B

> Illiosionen

> Hass

> Mißverständnisse

> Konflikte

wie würdet ihr reagieren wenn jemand den ihr kennt, den ihr mögt, spontan seine Maske abnimmt und sich als vollkommenes Arschloch entpuppt?

Der Mensch geht immer den Weg des geringsten Wiederstandes - (ja nicht immer aber oft!) - deshalb sind Masken nützlich aber sie führen als Kehrseite auch zur "geistigen Verarmung" Denn wenn alles perfekt ist oder schon "vorgekaut" serviert wird, verliert der Mensch die Gabe Konflikte zu lösen - oder nicht?

Ich bin übrigens darauf aufmerksam gemacht worden, das selbst ich mich ja hinter einer Maske verstecken würde- in Bezug auf meinen Nick...
Dazu sei gesagt das dieser Nick nicht als Maske sonderen als realer Schutz vor Spinnern gedacht ist( hab keinen Bock auf spontane Besuche mit endlosen Diskusionen!)

Ich war auch ein Maskenträger doch irgendwann hab ich diese einfach abgelegt.... Es war verdammt hart - und das ist es noch heute! Aber es lohnt sich ich fühle mich so frei und gut dabei und schmunzel über die die krampfhaft versuchen irgendeine Show zu spielen :p

Nur wer sich von siener Maske befreit kann dieses Schauspiel bewundern...... Außerdem Verwirrt dein Auftreten die Leute sehr.... Sie versuchen dich in ein Schema zu zwängen aber es passt nicht:D
spiegelkindwir tragen doch alle die ein oder andere maske.


eine kalte maske, an denen die blicke und beschimpfungen abperlen, die uns entgegenschlagen
eine maske der gleichgültigkeit, um nicht den verstand zu verlieren in mitten von krieg und hass
eine maske der freundlichkeit, wenn wir lächeln, obwohl wir weinen möchten
eine maske der freude, wenn wir freude heucheln für ereignisse die uns nicht im geringsten interessieren
eine maske der ehrlichkeit, wenn wir uns doch in wirklichkeit brüsken mit unserer selbstdarstellung
eine maske der tapferkeit, wenn wir uns doch gleichzeitig suhlen in selbstmitleid und auferlegten schmerzen

und nur wenn wir schlafen, sind wir ohne maske.
bloodyminaich denke eben, dass eine maske tragen vor und nachteile bringt. im ersten moment denkt man wahrscheinlich, dass es einem vorteile bringt, aber wenn ich gerade über dein letztes posting nachdenke, erlik, muss ich dir schon recht geben. es hindert einen auch sehr stark, wenn man deinen gedanken weiterspinnt könnte man sich vorstellen, dass dein gesamter freundeskreis auf einmal die eigenen masken absetzt und das wahre ich zeigt (ich gehe jetzt nicht davon aus, dass meine freunde masken tragen, aber wirklich wissen kann man es schliesslich nie....) und dann würde herauskommen, dass man eigentlich keine sympathien füreinander hegt, wenn die masken abgelegt sind. dh man umgibt sich mit menschen, die eigentlich gar nicht zu einem passen und verliert vielleicht andere dadurch, mit denen man ein gutes verhältnis aufbauen könnte. aber woher will man schon wissen, ob das gegenüber eine maske trägt? bei manchen wird es deutlich, doch wirklich sicher sein kann man sich nie.
aber auf der anderen seite ist es eben eine art selbstschutz, dass man menschen gegenüber nicht alles zeigt, was zu einem gehört, vielleicht um sich einfach unnötige und vorschnelle urteile zu ersparen, um nicht jedem meschen sein innerstes auszubreiten, denn, wenn man dies tun würde, würde man nicht auch ein stück seiner selbst verlieren? das meine ich so, dass man alles preisgibt und man keine gedanken hat, die einem selbst gehören?(hoffe es ist nachvollziehbar, was ich meine, kann mich gerade nicht so gut ausdrücken). aber andererseits eröffnet es einem vielleicht auch ungeahnte horizonte.........
also das wären meine ersten gedanken dazu......sind aber nicht endgültig, ich werd mir das nocheinmal durch den kopf gehen lassen.
die frage, ob ich selbst eine maske trage? habe ich lange zeit, glaube ich und ich bin dabei sie abzunehmen, aber es ist verdammt schwierig, wenn man es lange getan hat, obwohl ich daran zweifle, dass man es immer tut, eben nur in bestimmten situationen, als selbstschutz.....vielleicht würde die welt ganz anders aussehen, wenn alle die masken ablegen würden..........
.also das ist jetzt keine endgültige antwort.....muss mal darüber nachdenken(was nicht bedeutet, dass ich dann auf etwas endgültiges komme;-)
liebe grüsse
mina
LarmedesuicideMan kann sich auch so lange einreden man trägt keine maske, bis man es selbst glaubt....

und dann ist man mit seiner maske glücklich weil man glaubt es ist keine da... bis sie dann plötzlich abfällt....

dann steht man nackt vor der welt und ertappt sich selber bei seiner größten lüge....
Solfarkselbsterkenntnis...
Lucifer_SamWarum tragen wir Masken?

Weil wir Angst haben, daß unser Ich zu zeigen - und verletzt zu werden...
Daydreamer[QUOTE][i]Original geschrieben von Evil_Mind [/i]
[B]
"Ich habe gelernt, nie dem Gegner zu offenbaren was man denkt, weil man ihm wissen über schwächen schenkt!" [/B][/QUOTE]

vielleicht werde ich jetzt ein wenig off topic(ok,wahrscheinlich ziemlich),aber wer das lied von torch kennt,der weiß auch,dass er im verlauf selbst erkennt,dass sein verhalten nicht richtig war. durch die liebe einer frau erkennt er sich selbst(wenigstens teilweise) und er sieht nun auch,dass seine freunde nicht das sind,was er sich von ihnen versprach.genauso wenig ist sein handeln richtig gewesen,da er sich immer nur eingeredet hat,er wäre auf der siegerseite.

vielleicht brauchen wir "nur" positive bestätigung,ein ernsthaftes interesse einer anderen person an dem,was wir zu verbergen trachten,um uns unserer masken zu entledigen?
(ich schreibe hier bewußt "unserer masken", da ich denke,dass man mehrere trägt.jede passend zur situation...in der schule/auf der arbeitsstelle sind wir anders als nachmittags im stadion und zu hause wieder anders als bei freunden etc.)
es klingt so einfach und ist doch so schwer...
nachdenklich,
daydreamer

(hatte gerade wenig zeit,lasse mir das ganze nochmal durch den kopf gehen... )
BleedingHeartIch finde, dass der Gegenüber es sich erst verdienen muss
das vertrauen zu bekommen.
Wenn wir jedem unser wahres Gesicht zeigen würden,
müssten wir wohl zweifelsohne untergehen.
Schade eigentlich.
Lucifer_SamDas mit den Masken ist nicht so einfach... hat man die eine abgenommen, kommt die andere zum vorschein. Sie zeigen uns so, wie wir es gerne hätten und damit belügen wir uns selbst.
LaChatteeine nach der anderen abnehmen, einen Schritt nach dem anderen in Richtung Wahrheit.
jadeAber kann man denn wirklich komplett ohne Maske sein?
Ich meine jetzt nicht die Art von Maske, wo man sich vor sich selbst versteckt.

Ich stell mir eher den Vergleich vor: Ich, wenn ich allein bin oder mit eng Vertrauten, oder ich in der ,Öffentlichkeit’.
Da bin ich automatisch anders, habe irgendwie eine Maske auf, eine natürliche Maske vielleicht.
Ich spiele nicht direkt etwas vor... aber verhalte mich doch wie in einer gewissen Rolle: Als Studentin, als große Schwester, als Tochter, als Freundin, als Aushilfe... und überall bin ich irgendwie etwas anders...
Also, vielleicht hängt die Maske die man aufsetzt zusammen mit der Umgebung, in der man sich befindet. Überall schlüpft man in eine Art kleiner Rollen...
Oder bin nur ich so, und andere sind überall, egal wo sie sind, einfach nur ,sie selbst’?
bloodyminaich würde es vielleicht nicht unbedingt als maske bezeichnen, wohl eher als das (meist auch unbewusste, dh automatische) verstecken von facetten der eigenen persönlichkeit, weil es vielleicht in einer gewissen situation, in einer gewissen umgebung unpassend ist (vielleicht das falsche wort...).
aber eine maske würde ja bedeuten, dass man seine ganze persönlichkeit versteckt, oder vielleicht, dass man die gefühle versteckt, was ich mir schon eher vorstellen könnte. das man zb das traurig sein mit einem lächeln überspielt......
mina
LostCause[B]Ich bin wohl einer von denen, die keine Masken tragen.[/B] Ich schweige lieber, als mich zu verstellen. Aber ohne Maske ist man ausgeschlossen; man wird ein Einzelgänger, der nicht im Rausch der maskierten Masse lebt, eine Masse, mit deren Verlogenheit man nichts zu tun haben will. Lieber bin ich einsam unter tausenden, als meine Identität aufzugeben.

[B]
Manchmal wünsche ich, ich könnte mitspielen, um nicht einsam sein zu müssen, aber ich habe keine Maske !
[/B]
VampireMiyu@Lost Cause

Aber ist es denn keine Maske, wenn man schweigt anstatt seine Meinung und seine Gefühle preizugeben? Und ist es keine maske, wenn man einfach nur in einem moment lächelt, obwohl man am liebsten heulen würde? ich denke, wir bekommen es manchmal gar nicht richtig mit, wenn wir uns eine maske aussetzten. Denn der instinktive Schutz ist ja da.

Ich habe mal gehört, dass eine person sich jahre lang jeden früh geschminkt hat bevor sie aus dem haus gegangen ist, nur weil sie nicht wollte, dass andere manschen ihr wahres gesicht sehen. Ihr inneres wahres ich. jetzt symbolisch gemeint.
was sagt ihr dazu?
LostCause@ Vampire Miyu
Ich denke nicht, dass das Schweigen eine Maske ist. Das Lächeln ja, da hast du recht.
jade[QUOTE][i]Original geschrieben von VampireMiyu [/i]
[BIch habe mal gehört, dass eine person sich jahre lang jeden früh geschminkt hat bevor sie aus dem haus gegangen ist, nur weil sie nicht wollte, dass andere manschen ihr wahres gesicht sehen. Ihr inneres wahres ich. jetzt symbolisch gemeint.
was sagt ihr dazu? [/B][/QUOTE]

hm, ich denke, dass sie ihre Persönlichkeit um die Schminke herum aufgebaut hat, und dass sie ohne diese Unterstützung ihr ,Ich' in der Öffentlichkeit nicht aufrecht erhalten kann.
Ich denke, dass ihr Verhalten ohne Schminke ganz anders wäre, unsicherer vielleicht.
Wenn sie sagt, dass sie ihr ,wahres Gesicht' verstecken möchte, ist es wohl eine Maske, die sie mit voller Absicht aufsetzt. Wahrscheinlich, weil sie sich selbst nicht besonders mag, sonst würde sie sich anderen ja zeigen.
Sie sollte lernen, dass sie auch ohne Schminke sie selbst sein kann, und sich nicht dahinter verstecken muss.
VampireMiyu@ jade
Ja, da hast du recht. aber ich denke auch, dass es nicht unbegingt damit zusammenhängen muss, dass sie sich selbst nicht mag, sondern dass es auch einfach nur ihr schutz ist nicht ihr innerstes preis zu geben. nicht die schwächen die vielleicht dunkle vergangenheit offen zu zeigen, um vielleicht nicht noch mehr verletzt zu werden. oder?
LaChatteder Titel hat mich gerade so angesprungen.

Ich hatte letzthin beschlossen, mir endlich einen Hausarzt zu suchen (sowas haben zivilisierte Leute offenbar) und bin der Einfachheit halber zuerst gerade bei mir vis-à-vis schauen gegangen, dort wusste ich, gibt es einen Arzt.

Auf dem Schild stand "Dr. Charon"

- moment -

ist der Charon nicht dieser Fährmann der griechischen Mythologie, der die Toten über den Fluss des Vergessens trägt?

Ausserdem wirds ausgesprochen wie "Scharon", was auch nicht gerade eine nette Assoziation ist... und als ich all meine Vorurteile überwand und in das Haus eintrat, fand ich mich in einem klaustrophobisch engen Gang wieder, der mich verdächtig an gewisse Gänge bei Kafka erinnert... und bin geflüchtet.

Zeigen Namen unser wirkliches Wesen?
Haben wir einen bestimmten Charakter, weil wir eben diesen Namen haben?
Hats gar keinen Zusammenhang?
Verstecken gar Namen unsern wahren Charakter?

- nein, ich geh trotzdem nicht zu Dr. Charon. Ich hab jetzt eine nette Hausärztin mit einem völlig unverdächtigen Namen.
Pluna_XIch bekenne mich jetzt mal das ich, wie die meisten wohl die anders sind, eine Maske auf hab... zumindestens auf Arbeit und vor ein paar andren Personen...

Nur wenige wissen wie ich wirklich bin und was ich denke...

Würde ich meine Gedanken frei zum Ausdruck bringen und überall meine Richtige Meinung kunt tuhe würde ich bloß anecken und mir alles selber schwerer machen, darauf hab ich kein Bock mehr...

So sage ich mal was sie hören wollen behalt so manchen Gedanken für mich und tuhe hier und da mal mittratschen...


gruß X
Dark77Kanne es sein das man immer ne Maske auf hat?
Es ist ja so man sagt nie ganz so was man denkt und man hat auch Vorbilder vielleicht Bewusst vielleicht Unbewusst.
Pluna_X[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark77 [/i]
[B]Kanne es sein das man immer ne Maske auf hat?
Es ist ja so man sagt nie ganz so was man denkt und man hat auch Vorbilder vielleicht Bewusst vielleicht Unbewusst. [/B][/QUOTE]
Ich würde sagen fast immer denn es gibt schon menchen die den Mut aufbringen immer und überall ihre erliche Meinung zu sagen...

Und weiterhin würd ich sagendas man diese Maske erst ab nen gewissen alter auflegt...

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