| Sanna I.S.P. | immer wieder gerät man aneinander, streitet aufgrund anscheinend unüberbrückbarer meinungsverschiedenheiten; nicht selten aber entsteht hader während einer diskussion nicht wegen unterschiedlicher meinungen und ansichten, ausufernder verquerer ideen, sondern aus dem gegenseitigen missverständnis der nur vermeintlich gemeinsamen sprache heraus. ich selbst beobachte es immer wieder hier in diesem virtuellen raum, in dem man seine worte um ein vielfaches bedachter auswählen muss (müsste), als in einer diskussion mit leibhaftig vor einem stehenden menschen. insofern sehe ich die sprache, ohne weitere hilfeleistungen und unterstützung durch nonverbale kommunikationsmittel als äußerst schwieriges und heikles medium zum gedankenaustausch, insbesondere in diskussionen an. um dieses problem weitestgehend auszuschalten wäre es nötig, seine worte absolut klar zu formulieren, allgemein verständlich, ohne eigene interpretationen der begriffe, beziehungsweise diese im vorfeld klar und deutlich zu definieren. aber trotzdem - um noch ein weiteres stück auf die leser eines betirages einzugehen, und mögliche quellen von streitereien auszuschließen, kommt man nicht einfach darüber hinweg, wenigstens den versuch zu unternehmen, sich in die gedanken der möglichen leser einzufühlen, sich zu vergegenwärtigen, was ihnen an den selbst gewählten worten missverständlich werden könnte. wahrlich keine leichte aufgabe, und selbst jene, die jene punkte bestmöglich berücksichtigen, müssen damit rechnen, ihren sorsam vorbereiteten beitrag durch andere missverstanden zu sehen. was bleibt hierbei übrig? diese menschen als unverständig abzutun, wie das so viele gerne machen, weil es einfach und bequem ist, oder frustriert und resignierend den kopf in die offenen hände zu legen, und sich selbst in unverständnis über die unverständigkeit anderer zu üben? wäre es nicht besser, weiter zu versuchen, den perfekten sprachausdruck zu finden, es allen gleichermaßen zu ermöglichen, den beitrag zu verstehen, eine gewisses verständnisvermögen vorausgesetzt? aber natürlich bleibt nicht alles allein beim verfasser eines beitrags; zu oft kann man erkennen, wie wenig versucht wird, einem sinnvoll geshriebenen beitrag seines gesamten wertvollen gehaltes eschöpfend zu verstehen. wie oft wird vieles mit anscheinend mit absicht nur überflogen, erklärungen, die unverstandenes veständlich hätten machen können, einfach beim lesen ausgespart? wie gering ist nur der wille, den anderen zu verstehen, wie groß der wunsch nach abreaktion, nach provokation? sprache basiert auf einem zu viel an unterschiedlichem "wissen"; jeder "weiß" für sich, wie es heißen müsste, was "falsch" ist, und korrigiert werden müsste. ist es denn überhaupt möglich, sprache als alleiniges, brauchbares und geeignetes kommunikationsmittel anzunehmen, das keiner hilfsmittel braucht, um tatsächlich auch odentlich gebraucht werden zu können. ist der versuch, sich bei einem gegenseitigem austausch auf sprache zu reduzieren, von vorne herein zum scheitern verurteilt, wo doch ein und das selbe wort in ähnlichem zusammenhang oft so unterschiedliche bedeutungen besitzen kann? mitsenden möchte ich vor allem all jenen grüße, die sich bisher mit meinem unverständnis plagen mußten, in der irrigen hoffnung, doch noch auf verständnis zu stoßen! |
| Sanna I.S.P. | doch bei missverständnissen geht es nicht zwangsäufig um ein als "schlimm" verstehen; es reicht einfach ein missverständnis, ohne beleidigende, angreifende fehlinterpretation - oft fühlt man sich auch einfach durch eine objektive, nicht wirklich verletzende meinung auf den schlips getreten. aber ja, die stimmung fließt sehr mit ein ... so etwas bedenke ich viel zu wenig :) . [QUOTE]Vielleich hinsichtlich von Nachsichtigkeit, Einfühlungsvermögen.[/QUOTE] schön und gut, aber dennoch ist es wichtig, reine information an das gegenüber zu bringen, die auf einer sachlichen, nicht emotionalen ebene beruht - wenn das in einer diskussion nicht klappt, ist mit nachsichtigkeit und einfühlungsvermögen wenig geholfen. allerdings ist mir durchaus klar (und das habe ich auch geschrieben), dass ein einfühlen in evetnuelle leser schon ein wichtiger schritt in richtung gegenseitiges verständnis ist. |
| Modgudr | Kommunikation dient als Übertragung von Informationen.Der Empfänger wertet diese nach dem Empfand aus. Zumeist schlägt das jedoch fehl, wenn das versendete Paket nicht vollständig ist, es schleichen sich fehler ein.... daher ist es nützlich wenn Informationen mit mehreren Sinnen zugleich wahrgenommen werden, so etwas ist bei geschriebener Sprache auch durch die eigenarten des Schreibers erschwert und durch den Drang alles interpretieren zu müssen... (Nicht alle treten Ironie offen gegenüber ;) ) Wir sind der Gedankenübetragung leider noch nicht mächtig :( - darum bedienen wir uns der Sprache, nur enthält diese ohnehin sehr viele Lücken, die eine exakte Wortwahl unmöglich machen, dadurch, dass wir auch noch zusätzlich einen begränzten Wortschatz haben wiegt dieser Fehler noch schwerer, darum sollte man das ausgleichen können, durch die Sinneswahrnehmung - und solange da snicht möglich ist werden wohl noch viele Missverständnisse auftreten. PS: Seine Aggressionen sollte man natürlich nicht in einem Forum ablassen und vll auch nicht unbedacht Provozieren Nehmt nicht alles so persönlich ^^ |
| Montrose | Nicht reden funktioniert erst recht nicht. Da sind die Mißverständnisse noch größer. |
| Honey_Pie | Das beginnt schon mit der unterschiedlichen Denkweise von Mann und Frau: Sie fragt ihn: "Wo hast Du denn Deine neuen Schuhe gekauft?" "Bei Schuh-Möller in der Altstadt." Er fragt sie: "Wo hast Du denn die Koteletts gekauft?" "Schmecken sie nicht?" |
| Montrose | Ja, aber jetzt stell Dir mal denselben Sachverhalt auf "non-verbal" vor. Sie guckt auf seine Schuhe und sagt gar nichts, und er denkt: Scheiße, wieder nicht geputzt. Ist doch eigentlich auch nicht so wichtig. Warum muß man denn aus sowas immer ein Drama machen. |
| Modgudr | Manchmal drückt man sich doch viel besser durch melodien und einfache geräusche aus ;) Das Schnurren von Katzen wird ja auch von Menschen verstanden. Für Frauen ist Dinge wie Scchule nunmal wichtiger und bedeutungsvoller als Kotletten ^^ und sie haben eine andere Art Dinge zu interpretieren, es komtm ja auch auch die betonungen an. Ein "wo hast du denn DIESE Schule gekauft" wird sicher anderst verstanden als ein einfaches "wo hast du denn diese schuhe gekauft" (das ist schwer in einem forum auszudrücken) |
| Sanna I.S.P. | @Modgudr: [QUOTE]Ein "wo hast du denn DIESE Schule gekauft" wird sicher anderst verstanden als ein einfaches "wo hast du denn diese schuhe gekauft" (das ist schwer in einem forum auszudrücken)[/QUOTE] da sind wir ja eigentlich schon mitten in dem problem, das ich zu skizzieren versuchte. :) [QUOTE]Das beginnt schon mit der unterschiedlichen Denkweise von Mann und Frau:[/QUOTE] soweit muss man gar nicht gehen. schon die kommunikation unter vertretern des gleichen geschlechtes wirft auf einer solchen ebene genug missverständnisse auf. |
| Modgudr | War doch ein nettes Antibeispiel wie man es machen sollte. Schließlich lernt man ja aus Fehlern ;) |
| hitokori | man sollte noch weiter gehen und sagen das jeder mensch unterschiedlich denkt, nicht nur maenner und frauen. und gerade auch dieses unterschiedliche denken erfordert kommunikation da unterschiedliche menschen in aehnlichen situatin auf vollkommen andere ideen kommen können! die vielfalt mach kommunikation wichtiger und schwieriger! |
| Modgudr | Du meinst die verschiedenen Herangehensweisen an Dinge oder Vorfälle? Sowas ist oft zu beobachten ;) , oftmals ist das jedoch hilfreich, wenn man ersteinmal verstanden hat, was der andere will und man auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Dauert mit der Methode "Kommunikation" jedoch auch oftmals sehr lange. |
| hitokori | nein ich meine verschiedene gedankengänge und lösungen die inezlenen nie alleine erarbeiten könnten. nach der Mäeutik können Wahrheiten ja nur im DIalog erörtet werden können, ideenabgleich etc. und ohne dialog sind 2 menschen nciht in der lage das geiste zu vollbringen was 2 menschen schaffen wenn sie kommunizieren! |
| Pelloquin | Sprache, vor allem das geschriebene Wort, können allzuoft in die Irre führen und zu traurigen Mißverständnissen führen. Dabei spielt in der Tat eine große Rolle, in welcher Verfassung sich der Zuhörende/Zulesende befindet. Wenn ich unausgeschlafen bin und noch nichts gegessen habe, neige ich oft dazu, Dinge in den falschen Hals zu bekommen und mißzuverstehen. Wenn ich dann aber darauf vertraue, dass Menschen, die mir wohlgesonnen sind, mir kaum etwas Böses wollen, lösen sich Mißverständnisse in Wohlverstehen auf. Und trotz aller Makel, mit denen unsere Kommunikation behaftet sein mag, trotz der Mühe, die für mich oft damit verbunden ist, mich auszudrücken, so bin ich doch sehr froh, dass wir miteinander kommunizieren können. Wie eintönig wäre die Welt, könnte ich nur mich selbt reden hören. |