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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Liebe als Ziel?
tränensogfür was lebt der mensch?
lebt er um die liebe zufinden? was aber wenn er durch die liebe schon viele male verletzt wurde, und daruch dann den glaube an sie verloren hat?
hat er dann sein leben nie richtig gelebt?
DesiraNein.
Liebe ist nur ein Aspekt des Lebens, aber nicht das Wichtigste und auch nicht Erstrebenswerteste. Das ist meiner Meinung nach, wenn ich mich uralt in mein Sterbekissen sinken lasse und mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden bin, weil ich Dinge erreicht habe, für die u.U. hart kämpfen musste. Weil ich viel öfter glücklich als unglücklich war und weil ich der Welt etwas von mir hinterlassen habe, das sie (hoffentlich) etwas besser macht - meine Kinder.

Desira

EDIT: Rechtschreibfehler beseitigen :rolleyes:
tränensogkann ein mensch jedoch allein glücklich werden? wo doch alles in der natur von dualität beherrscht wird? und warum verliert die liebe in der heuten zeit voller materialismus immer mehr an bedeutung? oder sollte man dies als fortschritt sehen, weil wir so weniger verletzbar sind?
DesiraWer sagt denn, daß Liebe an Bedeutung verliert? Es gibt jetzt nur andere Möglichkeiten und Arten, sie auszuleben, als früher...
tränensogich hab das mehr so aus meiner persönlichen erfahrung gesagt, weil meine ganzen bezeihung größtenteils wegen der egoistischen liebe kaputt gegangen sind... und ich halt dadurch den glaube an sie verloren hab... wobei ich doch irgendwo ganz tief in mir noch hoffe, dass es die person die gibt, die mich liebt und die ich bedingungslos lieben kann....
Sanna I.S.P.[QUOTE]was aber wenn er durch die liebe schon viele male verletzt wurde, und daruch dann den glaube an sie verloren hat?[/QUOTE]

deswegen hat man doch trotzdem geliebt, oder etwa nicht?

also wurde auch das leben nicht "sinnlos" gelebt, wenn man schon die liebe als sinn des lebens erklären möchte.

und letztendlich geht es doch nicht darum, an die liebe zu glauben, sondern sie immer wieder und wieder zu erleben.
SomniferIch denke, dass sich letztendlich alles, was den Menschen glücklich macht, auf Liebe zurückzuführen ist.
Wenn man im Alter auf sein Leben zurückblickt und damit glücklich und zufrieden ist, dann doch, weil man die Kinder liebt, die man zurücklässt, weil man der Menschheit positiv gegenübersteht - was eigentlich doch nur dadurch entstanden sein kann, dass man von Menschen Liebe erfahren hat.

@tränensog:
Irgendwo ist alles egoistisch - auch die Liebe. Das ist im Grunde aber auch in Ordnung. Es gilt nur, einen Menschen zu finden, der sein persönliches Glück daraus bezieht, dich zu lieben und dir gutes zu tun - und bei dem du dieses Verhalten auch erwidern kannst. Dann ist das zwar im Grunde eine egoistische Haltung, da Ihr beide letztendlich nach der Erfüllung des eigenen Lebens strebt - aber wenn diese Erfüllung nur dadurch erreicht werden kann, den anderen glücklich zu machen, dann hat man diesen Egoismus unschädlich gemacht. Das Problem ist nur, dass sich ewig zu binden bedeutet, sich sicher zu sein, dass man den Menschen gefunden hat, den man vor allen anderen lieben will - da schleicht sich die Unsicherheit ein, die einen oft dazu verleitet, einen Geliebten zu verstoßen - in dem Irrglauben, es müsse noch etwas höheres, besseres geben, um das eigene Glück zu perfektionieren.
Denkst du, dass die Menschen, die dich verletzt haben, heute glücklicher wären, wenn sie das nicht getan hätten? Vermutlich schon - also war ihr Egoismus fehlgeleitet, denn er hat eben nicht zu ihrem Glück geführt. Das sollte dich aber nicht an der Liebe ansich zweifeln lassen, sondern vielmehr daran, dass diese Menschen wussten, was sie überhaupt wollen.
Früher oder später wird auch dir jemand begegnen, der zu sich selbst gefunden hat - bloß darfst du nicht nach ihm suchen, sonst wirst du dir genau die gleichen Fragen stellen: "Ist dieser Mensch wirklich der richtige? Habe ich nicht vielleicht einfach den erstbesten gewählt, weil ich solch ein starkes Bedürfnis hatte, irgendjemanden zu lieben?" Und dann bist am Ende du derjenige, der verletzt und anderen den Glauben an die Liebe nimmt.
SalennijaIch weiß nicht ob es möglich ist den Glauben an etwas so unglaublich schönes und wichtiges wie die Libe völlig zu verlieren. Ich selbst kann es mir nicht vorstellen, denn selbst, wenn man schon oft enttäuscht wurde und vielleicht auch selbst schon manchen Menschen enttäuscht hat, so glaube ich doch, dass einem das nur deswegen geschehen ist, weil man doch ein so starkes Gefühl wie Liebe empfunden hat. Selbst wenn ich doch manchmal einsehen muss, dass ich etwas für Liebe gehalten habe, was eventuell "nur" eine besonders starke zuneigung oder der Wunsch nach Geborgenheit war, war es doch eine Erfahrung, die mein Leben reicher gemacht hat und mich für einige Zeit glücklich. Es ist meiner Meinung nach besser nach einer großen Liebe enttäuscht worden zu sein, aber einen Abschnitt des Lebens glücklich gewesen zu sein, als eine Mauer um sich aufzubauen und sich nicht mehr auf Gefühle einzulassen und niemals geliebt zu haben.
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Somnifer [/i]
[B]
Irgendwo ist alles egoistisch - auch die Liebe. Das ist im Grunde aber auch in Ordnung. Es gilt nur, einen Menschen zu finden, der sein persönliches Glück daraus bezieht, dich zu lieben und dir gutes zu tun - und bei dem du dieses Verhalten auch erwidern kannst. Dann ist das zwar im Grunde eine egoistische Haltung, da Ihr beide letztendlich nach der Erfüllung des eigenen Lebens strebt - aber wenn diese Erfüllung nur dadurch erreicht werden kann, den anderen glücklich zu machen, dann hat man diesen Egoismus unschädlich gemacht. Das Problem ist nur, dass sich ewig zu binden bedeutet, sich sicher zu sein, dass man den Menschen gefunden hat, den man vor allen anderen lieben will - da schleicht sich die Unsicherheit ein, die einen oft dazu verleitet, einen Geliebten zu verstoßen - in dem Irrglauben, es müsse noch etwas höheres, besseres geben, um das eigene Glück zu perfektionieren.
[/B][/QUOTE]

Die Unsicherheit haben viele Menschen, weil man immer nach Beweisen, und Sicherheit sucht. Man will immer alles besser haben, und glücklicher sein, als man ist, auch wenn man glücklich ist, will man immer mehr davon.
Viele sehen durch die Liebe ein od. mehrere Bedürfnisse, die nach der Erfüllung des Eigenes Lebens streben wollen.
Das ist egoistisch, solange man nicht für sich, sondern für einander liebt.
halfbeeöfter glücklich als unglücklich zu sein,ich finde das ist in gewisser weise wofür es sich zu leben lohnt.wenn ein mensch nur gkücklich sein kann wenn er lieben kann und wiedergeliebt wird dann ist die liebe für ihn wirklich das ziel.
ich für meine zeit bin der unglücklichste mensch den ich kenne.
und ich liebe zwar mehr als mir lieb ist,werde aber nich wiedergeliebt.das macht mich so unglücklich.aber nicht allein nur diese sache.
ich hab allerdings das gefühl dass menschen sehr stark durch enttäuschungen in der liebe geprägt werden und zuweilen verbittern-wie ich.
abschließend kann ich sagen...wenn man die einzige,wahre,reine liebe kennen lernen durfte,wenn sie dauerhaft ist,dann findet wohl so mancher die erfüllung.aber auch nicht alle.es kommt auf den menschen drauf an.ich persönlich kann sagen dass die liebe alles ist was ich mir wünsche und wenn ich so geliebt werdne würde wie ich liebe dann könnte ich getrost sterben.weil dann hab ich eiegntlich alles gesehn.
AinfeanDas Streben nach Erfüllung, nach einem Menschen den man liebt und von ihm geliebt werden will, ist
wie ein Vogel, der versucht zu fliegen, für einen Moment dem Himmel so nah ist, dass er die Wolken zu erreichen scheint - um dann resigniert und verzweifelt festzustellen, dass ein tonnenschweres Gewicht den kleinen Kerl wieder erbarmungslos Richtung Erdboden zieht, wohlbemerkt mit einer rekordverdächtigen Geschwindigkeit die sich von Sekunde zu Sekunde erhöht.
Warum also, frag ich mich, geht man immer wieder, auch wenn man bereits die schmerzhafte Erfahrung mit dem Aufprall auf dem steinharten Boden gemacht hat, immer wieder dieses Risiko ein, nur um dem Himmel für kurze Augenblicke nahe zu sein? Selbst die Erkenntnis dieser Dummheit und die anfangs felsenfeste Überzeugung nie wieder solchen Risiken zu frönen sind in dem Moment vergessen und unbeachtet, wenn man den Kopf in den Nacken legt und die weißen Gebilde erblickt, die reuevoll, bittend und verlockend zugleich Deinen Namen rufen.

Man fragt sich, was wohl vorteilhafter ist: Ein Leben ohne jegliche Emotion, ein einheitliches Dahindümpeln bloß der Existenz wegen, oder aber ein Leben mit den allergrößten Extremen von Glück und Leid, die sich wie bei einer Achterbahnfahrt gleichmäßig die Waage halten und sich stets abwechseln.
Man fragt sich, ob es den Schmerz den man immer wieder erfährt, wert ist.
Bisher hat mir immert eine leise Stimme geflüstert: "Ja, das ist es wert!" ... aber was ist... wenn sie sich plötzlich umentscheidet?
Wenn ein kleines Kind immer und immer wieder auf die heiße Herdplatte fässt und sich verbrennt, lernt es schließlich auch irgendwann daraus und vermeidet diese Handlung... oder?


Ain
RankshaLiebe.... hm, ich dachte einmal, sie sei der Sinn des Lebens, aber wie sollte etwas der Sinn des Lebens sein, das man ständig wieder verliert, neulernen muss, das einen ständig zur Verzweiflung bringt?

Ich denke, der Sinn des Lebens ist allgemein, so glücklich wie möglich zu sein, so viel wie möglich zu erreichen, von dem was man wollte. Bei dem einen mag da Liebe zugehören. Ich finde Liebe zu sprunghaft, und man muss selbstlos dabei sein, kompromissbereit. Aber Glück ist doch etwas egoistisches....
Takor@Ainfean: Der Vergleich mit dem Vogel hat was...
Seit ich mit meiner wahren Liebe, dem Sinn meines Lebens, die Wolken unter mir sehe, kann ich mir einen Sturz nicht mehr vorstellen und würde ihn auch nicht überstehen.

Aber beim Thema Liebe schient eine Übereistimmung unmöglich, es gibt immer jemanden der zu Tode enttäuscht ist und sich aller Liebe beraubt fühlt. Ich liebe jetzt und werde nicht damit aufhören.

Um mich dem Thema etwas zu nähern: Liebe halte ich generell nicht für den ultimativen Sinn des Lebens (auch wenn es das für mich ist). Mir gefällt diese Welt nicht, ich werde also versuchen sie ein wenig zu verbessern. Ich will nicht blind werden dadurch, dass ich außer meiner anderen Hälfte nichts mehr sehe (so strahlend schön sie auch ist).
Ich glaube man kann sein Leben auch ohne Liebe zu einem anderen Menschen mit Sinn und Zufriedenheit erfüllen.

Nur eine Meinung,
Takor
Ainfean[QUOTE]Seit ich mit meiner wahren Liebe, dem Sinn meines Lebens, die Wolken unter mir sehe, kann ich mir einen Sturz nicht mehr vorstellen und würde ihn auch nicht überstehen[/QUOTE]
Nur jemand, der selbst einmal die "wahre Liebe" erfahren hat und sich vor Schmerz windend am Boden eingestehen muss, dass er soeben gestürzt ist... sozusagen "aus allen Wolken gefallen" ist, der kann mit reinem Herzen sagen:
Ich beneide Dich um Deine Naivität, Takor.
TakorOh, ich versuche es nicht zu sein. Kommt nicht überzeugend rüber, ist mir klar. Und du scheinst es erlebt zu haben; ich wage es mir nicht einmal vorzustellen, ich kann es gar nicht. Bin ich naiv?
Ich habe es nicht erlebt, nicht so. Natürlich, verliebt war ich ein paar Mal, keine Beziehung zuvor war auch annähernd so intensiv und löste so viel in mir aus, darum auch meine Sicherheit. Unter anderem. ich glaub ich weich ab...

Kann das nicht ewig halten? (ewig=mein ewig; bis zum Tod und was immer danach sein mag)
Ich will es nicht ausschließen nur weil es selten ist. Bin ich nun naiv?
AinfeanNaivität ist für mich nichts Negatives. Falls ich Dir damit auf die Füße getreten bin, tut es mir leid.
Ich habe selbst mal so gedacht, war der Meinung, dass "uns" nichts und niemand trennen kann, dass das "wir" ewig ist und bleibt ("ewig" für mich=bis ans Ende unserer Tage, bis zum Tod).
Aber das Problem an der ganzen Sache ist (jedenfalls in meinem Fall), dass Menschen sich unweigerlich verändern. Und manche verändern sich sehr extrem. Nicht äußerlich, aber von ihrer Lebenseinstellung her.
Ich will nicht sagen, dass solch eine Beziehung niemals ewig sein kann. Wenn "er" in seiner Zuneigung zu mir so intensiv geblieben wäre, wie es zu Anfang der Fall war, dann hätte es sicher ewig so weitergehen können. Es ist sicherlich nicht unmöglich, aber meiner Meinung nach sehr sehr sehr selten und [I]fast[/I] unmöglich, ein Leben lang einander treu in ihrer Liebe zu bleiben. Es gibt sicher andere Menschen, die völlig anders argumentieren und denken. Vielleicht, wenn etwas mehr Zeit vergangen ist, denke auch ich wieder anders und gewinne das Vertrauen in die Liebe zurück. Doch momentan sitzt der Schmerz noch so tief, dass sich mein kleiner Vogel mit ettlichen Knochenbrüchen auf dem Boden windet und glaubt sich nie wieder zu erholen.

Ich wünsche es Dir wirklich sehr, Takor, dass es mit "euch" so verläuft, wie Du es Dir wünschst und vorstellst. Und ich wünsche Dir, dass Du niemals die Hoffnung.. die "Naivität" verlierst.

Ain
moreIch bin überzeugt das alles Ziel im Leben die Liebe ist, vielleicht nicht die Liebe zu einem anderem Menschen, sondern eine tiefe Liebe und Zufriedenheit in sich selbst. Dabei kommt es nicht darauf an, wiesehr man geliebt wurde. Man kann noch sosehr von jemanden geliebt werden, solange man selber keine Liebe empfindet wird man auch nicht zufrieden.

Manche gehen in der Liebe zu einem Menschen auf, dem anderem sind Tiere wichtig, der eine legt seine Liebe in Bedürftige und deren Pflege, manche unterhalten einen großen Freundeskreis. Die einen widerum lieben die Natur und ihr einziges Glück bedeutet so nah wie möglich mit ihr verbunden sein... Aber dem allen entspringt doch die Liebe!

Die ewige Jagd nach einem Partner ist ermüdend, und noch frustrierender ist es, wenn man dann feststellt, das dies nicht das ist, was einem glücklich macht. Menschen flüchten sich in die Religion, weil die Liebe zu Gott, oder Gottheit für sie die Erfüllung ist. Ich könnte noch unzählige Beispiele aufführen.

Klar, in jungen Jahren jagt man nahezu nach einem Partner. Vielleicht wird einem das auch so vorgegaukelt. Doch ich denke, die Schwerpunkte verlagern sich mit der Zeit. Doch immer bleibt das eine Ziel, Liebe in irgendeiner Art und Weise. Daher würde ich nicht verzagen, ich denke man muss lange suchen, um seine Erfüllung, welche auch immer zu finden. Aber eine Partnerschaft für das einzig Wahre zu erklären wird oft Enttäuschungen bergen, denn selbst dann, wenn der Alltag eintritt gibt es nicht immer rosige Zeiten und die Liebe kann zur Zweckgemeinschaft werden, und selbst dann noch kann man seine wahre Leidenschaft entdecken.
Takor@Ain: Danke.
Phu, dafür klingst du aber erstaunlich gefasst, respekt *verneig*.
Nur... so Leid du mir tust, ich weiß nichts aufmunterndes zu schreiben ohne mich zu belügen...

Der Begriff "Naivität" ist bei mir, vielleicht aufgrund verspottet werden in Kindheit, negativ geprägt und kam immer dummdoofunerfahren gleich. Aber du hast ja erklär wie du's meinst.

@more: Doch, gute Definition. Liebe ist ja nicht an einen anderen Mensch gebunden, es gibt viele die in ihrer Liebe zu einer Tätigkeit oder was auch immer voll aufgehen und zufrieden sind. Ich bewundere das, obgleich es für mich kein Weg wäre.

@Tränensog: So von wegen des "Verfalls" der Liebe. Tja, ich finde dass Liebe so wie sie in Film und Medien vorgelebt wird völlig entwertet und banalisiert wird. Alein schon weil Liebe doch wohl mehr ist als nur Bild und Ton, also mit Fehrnsehen (schreibt man das so?) gar nicht ausreichend darzustellen. Aber bevor ich hier zu sehr rumstänker; vielleicht war das immer so. Glaub ich aber nicht...
toll, ich streite mit mir selbst...
Ainfean@Takor
Ich denke, dass das eher äußerlich ist, das gefasst sein. Ich kann relativ unbefangen darüber sprechen, aber wenn ich in mich gehe, mir die schönen gemeinsamen Momente in Erinnerung rufe oder ihm gar gegenüberstehe... dann könnte ich jedes Mal zusammenbrechen.

@more
Ich kann nur für mich sprechen, aber bisher hat mich noch nichts so sehr erfüllt wie meine "erste große Liebe". Man muss dazu sagen, dass ich in Punkto Beziehung auch nur diese eine bisher hatte und keine Vergleiche ziehen kann. Aber auch sonst habe ich dieses Gefühl, diese Zufriedenheit, die ich damals verspürt habe, niemals zuvor erfahren.
Und gerade weil das so ist, macht es mich so traurig. Denn es ist ein schönes Gefühl, das ich eigentlich nicht missen möchte.
Ob mir das von außen vorgegaukelt wurde keine Ahnung, jedenfalls nicht bewusst. Das habe ich ganz für mich allein so definiert.

Vielleicht ist es ja so, dass die Erinnerung daran irgendwann verblasst und mir andere Dinge, vielleicht wieder eine Person, vielleicht aber auch eine Tätigkeit, solche Glücksgefühle geben kann. Bisher habe ich so etwas jedoch noch nicht gefunden.
Ich hoffe, dass das noch kommt...
ProsperineSeid gegrüßt
ich habe diesen thread eben gelesen und das einzigste was ich zu diesem thema sagen kann, dass man nie den Fehler machen sollte die Liebe als Ziel zu sehen.. SIe kann das wunderschönste auf dieser Welt sein, aber wenn ungewollt schluss ist, ist ein zusammensturz der seele wenn es die große liebe oder eine große liebe war......
Ich denke dass MUtabor mit ihrem Song 'es gibt keine Liebe auf der Welt' das schon gut besingen.
@ainfean: Ich kann dich sehr gut verstehen auch mir ist leider das selbige wiederfahren......
@Takor: auch ich wünsche dir alles glück, dass du deine Liebe noch lange genießen kannst.....

Ich denke dass der Sinn des Lebens ist, zu erfahren was schmerz, glück, freude und die ganzen anderen gefühle bedeutet, ja sicherlich gehört lieben auch dazu, aber wenn man von Liebe spricht muss mann auch gleich das wort verletzung mit hineinbringen, denn irgendwann wird man von der liebe verletzt....
moreIn der Liebe zu meinem Lebensgefährten (ich mag einfach dieses Wort) gehe ich auch total auf.
Doch ich denke, dass im Lauf eines Menschenlebens noch andere, tiefgründige Dinge hinzukommen können, die sich von der Liebe zu einer anderen Person ablöst und eigene Wege geht. Ich glaube, wenn man Jahre lang mit einer Person zusammenlebt, ist es nicht mehr tiefe Leidenschaft, die einem treibt sondern Geborgenheit und Vertrauen. Und das Wissen, seinen Gegenüber in und auswändig zu kennen. Dann kann Platz für eine andere Art von Liebe kommen--> zu seinen Kindern, Enkeln, Tieren, zu einem geliebten Hobby, zum Glauben. Perfekt wenn der Partner das auch teilt.
Doch frägt man ältere Paare, was sie lieben, so antworten sie meistens nicht unbedingt sofort, ihre Partner, obwohl sie diese natürlich lieben, doch aufgehen kann man auch in etwas spirituellem. Nicht unbedingt Liebe zu einem Menschen.

Mein Vater zum Beispiel, liebt seine Frau, ohne Zweifel (er ist geschieden, zur Info) doch aufgehen tut er in seinem christlichem Glauben (wobei wir immmer wieder aneinander geraten)
moreOch Nix---*Taschentuch reich* nicht sentimental werden *g*


Ich denke, dadurch dass man sich immer bewust ist, was man hat, hält eine Beziehung aufrecht. Immer daran festzuhalten, dass alles so bleibt wie es ist, ist eine Illusion und führt automatisch zu unzufriedenheit. Alles ändert sich in einer Beziehung auch die Liebe. Der Alltag zieht ein, der Sex wird weniger, man steitet sich. Alles ist einem Wandel unterzogen. Wir sagen uns immer, wir sind jetzt fast zwei Jahre ein Paar, es ist normal was mit unserer Beziehung passiert. Man gewöhnt sich aneinander, lernt die Macken kennen, streitet mal. Liebe wie sie am Anfang einer Beziehung steht wandelt sich in tiefere Verbundenheit. Und ja, manchmal wirft man einen Blick auf einen Anderen, flirtet. Die Versuchungen sind da, doch eines weiß ich- ich habe fast 21 Jahre auf diesen Mann gewartet und weiß, dass niemand so für mich sorgt wie er- darum würde ich nie einer Versuchung nachgeben, denn diese Illusionen sind trügerisch und man darf nie vergessen, was man sich mit der Zeit aufgebaut hat und was man aneinander hat. Auch wenn die Liebe nicht mehr so heiß ist wie zu Beginn des kennenlernens. Diese Erkenntniss ist hart aber irgendwie ist sie auch erhellend und befreiend.

Befreiend zu wissen, dass ich ihn nicht immer lieben kann wie in der ersten Nacht- sondern dass ich ihn jetzt als Mensch liebe er mir vertraut ist und ich mich auf ihn verlassen kann. Eine andere Ebene eine höhere die viel Raum für Vertrauen und die Verantwortung für die Zukunft schafft.
WaldfrauLiebe ist für mich die Lebensessenz schlechthin.
Ich bin jetzt seit über 3 Jahren ohne sie und kann sagen daß man ohne Liebe krank wird

Waldfrau

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