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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Der Mensch und Technik
resresHallo!

Ich muss im Philosophie Kurs ein Referat halten zur Frage "Was macht der Mensch mit seiner Zeit, wenn die Technik so weit fortgeschritten ist, dass er nicht mehr arbeiten muss?" und ich muss Ansichten "berühmter" Philosophen miteinbringen. Leider habe ich keine Ahnung, wo und bei wem ich diese finde...

Kann mir jemand einen Tipp geben????

Danke
resres
TroscaMit all der Zeit die dem Menschen dann bleibt, kann er endlich wieder philosophieren und sich den wichtigen Dingen im Leben widmen.

Der Liebe, den Gedanken und der Rätselhaftigkeit des Daseins auf diesem Planeten...

Andererseits verlieren die Menschen ohne Instuition, ohne Fantasie und Gedankenüppikkeit an Bedeutsamkeit, sie wissen nichts anzufangen, kommen auf dumme Gedanken und fangen an sich selbst in Frage zustellen, welcher Sinn ihr Leben doch haben mag, Beschäftigungslosigkeit = Selbstmord?!

Vielleicht hilft dir das ja
LaChatteEr pflegt der Kunst der Musse, was denn sonst?

Sauna, Literatur, gut Essen, gute Gespräche, Sport, Malen, Bildhauern, Reisen, Musik machen, tanzen, lesen, Bücher schreiben, lernen...

Bei den griechen gabs zwar noch keine Technik wie heute, dafür aber Sklaven, die einigen reichen Bürgern ein ebesolches Leben ermöglichten. Und das Kennzeichen eines arrivierten Menschen war eben das, dass er es nciht mehr nötig hatte, zu arbeiten, langzeitarbeitslos war damals ein sehr erstrebenswerter Zustand :D

Aber die Kunst der Musse will natürlich gelernt werden, das ist klar. Die meisten Menschen können das heute gar nicht...
Traumlos@ resres:
Schau mal in den 'Transhumanismus' Thread!
PhönixIch glaub nur die wenigsten würden sich der Kunst oder so was widmen, der Rest würde ferbsehen oder im Internet surfen und irgendwie den Tag rumbringen anstatt was sinnvolles zu tun.
hitokori@phönix: dazu brauch ich ncihtmal arbeitslos zu sein
LaChatte[QUOTE]Ich glaub nur die wenigsten würden sich der Kunst oder so was widmen, der Rest würde ferbsehen oder im Internet surfen und irgendwie den Tag rumbringen anstatt was sinnvolles zu tun. [/QUOTE]

Irgendwann hast du doch genug davon.. ich würde zum Beispiel gern wieder mal Steinhauen gehen, das ist toll!:)

Und ich hänge auch sehr gern im Internet, aber ständig nur das, das ist einfach langweilig und beschränkt, und ab und zu dei Sonne sehen tut auch gut. Also geh ich morgen einen Ausflug machen und nimm meinen Zeichenblock mit:cool:
LaceratedHeartDie Menscheheit würde Unzufriedener.

Sieh dir heutzutage schon viele Arbeitslose an, OK, es gibt diejenigen, die sich über ihre gewonnene Zeit freuen, doch ich denke 1. viele der momentan Arbeitssuchenden sind unerfüllt und 2. viele der arbeitenden Menschen werden erst durch ihren Job erfüllt, so geht es mir zum Beispiel... Ich bin glücklich, wenn ich nachmittags nach hause komme und wieder einen Tag lang Menschen geholfen habe, produktiv war und etwas geschafft habe...

Ich denke vielen Menschen liegt etwas daran, in ihrem Leben etwas zu produzieren, etwas durch ihre eigene Arbeit zu erreichen und das würde dem Menschen ab einem bestimmten Punkt genommen, somit ein Ziel und auch ein Stück Sinn seines Lebens...

Der Mensch würde sich soweit treiben lassen, bis es nicht mehr ginge, bis er sich unvollständig fühlt, doch was dann? So dumm es sich auch anhören mag, in diesem Moment denke ich, würde die Politik auch wieder eingreife müssen und den Menschen wieder einen neuen Sinn geben, eine neue Aufgabe, was bedeuten könnte, dass auch wieder ein Rückschritt zu einer weniger technisierten Gesellschaft möglich wäre... Denn jeder Mensch braucht eine Aufgabe in seinem Leben... Doch was wenn das nicht geschieht?

Es gibt ja auch genug Mensche auf dieser Erde, die sich aus fehlendem Interresse oder Bezug nicht mit der Philosophie, der Kunst oder anderen geistreichen Beschäftigungen auseinandersetzen wollen, was sich auch bis dahin, wie ich denke nicht ändern wird... Einige dieser sind dann wiedere einer Gruppe zuzuteilen, derjenigen, die keinerlei Antrieb haben, wie man sie auch heute bei oben angesprochenen Arbeitslosen ohne Lust und Sinn finden kann... Ich denke da würde sich auch nicht viel ändern. Diese Menschen würden sich weiterhin vom TV oder Internet bedudeln lassen und absolut nichts bewegen... Zu dieser Gruppe würden sich sicherlich auch noch mehr Charaktere gesellen, die momentan, wenn auch sehr wiederwillig, arbeiten und einen Beruf erledigen...

Ein anderer Teil denke ich würde sich wirklich wieder vielmehr der geistlichen Kunst widmen, die oft sehr vernachlässigt wird, er wird Erklärungen suchen, finden und auch geben auf deren Ursprung wir jetzt noch nicht zu blicken vermögen... Das Schöne im Leben würde wieder mehr Beachtung erlangen...

Die Zwiespaltung der Gesellschaft wird noch stärker zu Tage treten, als sie das bereits jetzt tut...

Und doch wird es auch immernoch diese dritte Gruppe geben, die sich ihren Teil der wirklichen Arbeit niemals nehmen lassen werden, wenn sie auch dafür ihre Kräfte umleiten müssen... Wohl aber auch dann in Bahnen, die wir jetzt noch nicht so hoch ansiedeln, sei es als dummes Beispiel die Gartenarbeit oder der kleine Bastelkeller, in dem kleine Dinge entstehen, die allerdings für den Schaffer viel mehr bedeuten werden als jetzt...

Doch auch ein anderer Aspekt sollte nicht vergessen werden, der soziale... Zum einen der zwischenmenschliche Kontakt... Die Liebe, Hass oder andere Gefüle, all diese hätten bei vermindertem arbeitsbedingtem Stress wieder viel mehr Platz auszufüllen und würden somit denke ich auch wieder stärker ausgelebt... Und zum anderen auch der bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger ausgeprägte Helferkomplex... Diejenigen, die heute aus Überzeugung(!!!) Ärzte, Sozialarbeiter, Therapeuten o.ä. werden, weden auch weiterhin versuchen diesen Komplex auszuleben, was vielleicht auch wieder zu mehr Sozialkompetenz innerhalb der Gesellschaft führen würde, sie würden sich vermutlich im engeren sozialen Umfeld mehr um die Menschen kümmern, ihnen wieder mehr bei ihren Problemen helfen...

Und doch würde der Mensch in vielen Bereichen seinen Lebens wohl nicht mehr so glücklich, wie er es momentan verallgemeinert ist... Ihm würde die Möglichkeit genommen, sich durch seine Arbeit zu definieren, zu erfüllen und seinem Leben einen Sinn zu geben... Und da liegt, wei ich denke eine der größten Gefahren der volltechnisierten Gesellschaft...
TheDarkDer mensch wird anfänglich seinen neigungen und wünschen nachgehen.
jedoch warseinlich nache eine gewissen zeit diese vor eintönigkeit lassen. das über ein par genereationen hinweg,
und er wir begingn geistig zu degenerier, da das finden von lösungen von problemen aller art wegfällt.
ebenfalls wird die Künstlerische schaffen einschlafen, da ohne
neue reize von aussen sich ein künstler nicht entwickel kann.
lassen wir ein par jahrhunderte oder jahrtausende, ohne das probleme auftauchen vergehen, wird der mensch wohl die herschafft an die maschinen abgegeben haben.
und aussterben. (eine von vielen möglichkeiten)
DarkSoul13Ein Mensch braucht immer Herasuforderungen im Leben, um sich zu entwickeln. Das Leben ist eigentlich ein ständiger Lernprozess.
Einige unterdrücken das, indem sie sich beschäftigen lassen, durch Kino, Fernsehen, etc., wie jetzt einige freiwillige Arbeitslose.

Wenn die Menschen nichts mehr zu tun haben, da die Maschinen das für sie machen, werden sie andere Sachen machen. Und die werden nicht unbedingt immer positiv sein, siehe z.B. Vlad Tepes oder die "Blutgräfin". Es wird auch bei vielen auf Konflikte hinauslaufen, wie schon in vielen Filmen dargestellt. Z.B. dass sich einige gegen die Technik stellen werden, es wird wahrscheinlich auch mehr Kriege geben und irgendwann werden die Maschinen den Menschen vielleicht wirklich überlegen sein.

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