| lavande | kennt ihr jenes gefühl der totalen inhaltslosigkeit, einer vollkommenen leere, sodass man sie füllen möchte, vielleicht mit lieber oder mit sinn? kennt ihr das hoffnungslose gefühl von völligem verlust des eigenen ich, da zu sitzen, eine zu rauchen, und nicht zu denken, lediglich über eine möglichkeit die leere zu füllen? nahrung ist das mittel, mit dem ich die leere kurzzeitig füllen kann- manchmal, bis der kessel überkocht. doch was könnte einen endgültig Inhalt verschaffen? lavande |
| Trauerwesen | Inhalt? Hm, ich als romantiker habe nloch nicht aufgegeben: Liebe. Jemand anders als seinen Inhalt, seine Zukunft, seine Hoffnung, sein Ziel. |
| BlackDawn | Ich formuliere es mal so: Es gibt keinen Inhalt so lange du denkst, dass es keinen gibt. Du musst etwas für dich finden, etwas ganz eigenes. Etwas was dich glücklich macht, denn Glück engt ein. Es füllt nicht, aber es zurrt den Raum zusammen. Dann hat die Leere keinen Platz mehr. |
| alternative4 | Mein Leben hat scho seit ein paar jahren nur den Inhalt Liebe. Ich bin damit zurecht gekommen. Du musst nur finden was dir dauerhaft Mut Glück und Interesse bringt, dann musst du es halten. |
| Lesther | SEHNSUCHT Was füllt den inneren Hohlraum aus, das Kleid ist nicht mehr weich, der Teppich nicht mehr weiß. Ständiges Liegen im Sterben, Suchen nach Antworten auf keine Fragen. Ist das eine Antwort auf deine Frage? Dieses Gedicht habe ich in einer solchen Situation geschrieben. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal wirklich voll gefühlt habe; irgendwas fehlt immer. Vielleicht ist das einfach so, ein lebenlang. Gruß Lesther |
| LadyGwendoline | Dem Leben einen Sinn zu geben ist schon recht schwer. Doch was ist, wenn du dein Leben lang denkst, es hätte einen Inhalt und dann schmerzlich feststellen musst, dass es alles nur auf Lug und Trug basierte? Seinen Lebensinhalt nur in der Liebe zu suchen könnte fatal enden. Was passiert, wenn du merkst, dass deine Liebe nicht erwidert wird? In welch tiefes Loch stürzt du dann? Zu leicht kann das scheinbare Glück in völlige Resignation umschlagen. Vielleicht passt dieses Gedicht etwas besser zum (Un-)Sinn des Lebens...ich würde es trotzdem lieber hier einordnen. Rückschau Ich habe gerochen alle Gerüche In dieser holden Erdenküche; Was man genießen kann in der Welt, Das hab ich genossen wie je ein Held! Hab Kaffee getrunken, hab Kuchen gegessen, Hab manche schöne Puppe besessen; Trug seidne Westen, den feinsten Frack, Mir klingelten auch Dukaten im Sack, Wie Gellert ritt ich auf hohem Roß; Ich hatte ein Haus, ich hatte ein Schloß. Ich lag auf der grünen Wiese des Glücks, Die Sonne grüßte goldigsten Blicks; Ein Lorbeerkranz umschloß die Stirn, Er duftete Träume mir ins Gehirn, Träume von Rosen und ewigem Mai - Es ward mir so selig zu Sinne dabei. So dämmersüchtig, so sterbefaul - Mir flogen gebratne Tauben ins Maul. Und Englein kamen, und aus den Taschen Sie zogen hervor Champagnerflaschen - Das waren Visionen, Seifenblasen - Sie platzten. Jetzt lieg ich auf feuchtem Rasen, Die Glieder sind mir rheumatisch gelähmt, Und meine Seele ist tief beschÄmt. Ach, jede Lust, ach, jeden Genuß Hab ich erkauft durch herben Verdruß; ich ward getränkt mit Bitternissen Und grausam von den Wanzen gebissen; Ich ward bedrängt von schwarzen Sorgen, ich mußte lügen, ich mußte borgen Bei reichen Buben und alten Vetteln ? Ich glaube sogar, ich mußte betteln. Jetzt bin ich müd vom Rennen und Laufen, jetzt will ich mich im Grabe verschnaufen. Lebt wohl! Dort oben, ihr christlichen Brüder, Ja, das versteht sich, dort sehn wir uns wieder. |
| fly59muc | Ich glaube, einer der wichtigsten Gründe für den Sinn des Lebens, ist es, sich selber zu finden. Das ist fundamental und nicht immer einfach. Jeder von uns dürfte schon einmal diese Phase der Existenz- und Sinnlosigkeit hinter sich gebracht haben. Mir hat es in diesen Fällen immer geholfen, wenn ich mich auf Andere oder Anderes konzentriert habe. Irgendwie kam ich dann nach einer Zeit auch selbst ins Lot. Alles Gute |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i] [B]Jemand anders als seinen Inhalt, seine Zukunft, seine Hoffnung, sein Ziel. [/B][/QUOTE] und wenn derjenige sich von dir abwendet? selbes elend wie vorher. das gleiche gilt für`s glücklichsein. wenn du es nicht schaffst, aus dir heraus etwas positives zu schaffen, wird die verdrängung der leere nur temporär sein, der absturz ist vorprogrammiert. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von lavande [/i] [B]nahrung ist das mittel, mit dem ich die leere kurzzeitig füllen kann- manchmal, bis der kessel überkocht. [/B][/QUOTE] ich möchte nicht zu sehr in deine privatsphäre eindringen, aber deine äußerung klingt nach einer vorhandenen oder sich anbahnenden eßstörung... ich weiß auch kein patentrezept, um diese leere zu vertreiben. wenn ich mich so fühlte, habe ich meist ein buch genommen und versucht, meinen geist mit neuen inhalten zu füllen. das aneignen von neuem wissen hat mich im allgemeinen aufgebaut, und hier im forum hast du auch eine gute möglichkeit, dich gleich über das gelesene auszutauschen. |
| BlackDawn | Vielleicht empfand sie/er die triebhafte Liebe ja als erfüllend. :D Aber das ist jetzt wieder OT |
| DarkHaze | Ich empfinde Leere als beruhigend, ich habe gelernt, die Leere zu lieben, ihre Vorzüge zu nutzen, ihr Kraft zu geben, aufzublühen. Das geht aber nur, weil ich eigentlich erfüllt bin, weil ich weiß, dass es etwas außer Leere gibt, weil ich vom Gefühl weiß, nicht leer zu sein. Sei es Liebe, sei es Zuneigung, Wärme... Es ist wie lieben und hassen. Wie weinen und lachen. Wie tun und lassen. Das weiß jeder, der noch so leer und jeder, der noch so voll ist. Nichts ist ohne Inhalt, weil unser Leben niemals exklusiv ist. Weil wir niemals A fühlen oder B fühlen, sondern A*B*C*D*E*F*G*[...] Ich weiß von der Leere gut; ich nutze sie als etwas, das mich ruhen lässt, das denken sein lassen, völlig egal "was wäre wenn...", einfach nur Leere, wie eine permanente Meditation. Es ist kein Raub an Verstand, es ist ein Geschenk an Leben. Aber... Wie soll man sowas schreiben können; es ist doch bei jedem anders. Der eine hat die Leere in sich, 24 Stunden den Tag, und leidet, weil er sich bloß fühlt und von sich selbst verlassen. Der andere hat die Leere, selten oder oft, und sie zählt zu seinem Denken und als Quelle für ein irgendwas. |
| psychochicken | ich fühle mich seit einiger zeit auch so leer. ich weiß nicht warum das angefangen hatm, eigentlich ist alles so, wie es immer war, eines abends ging es mir miserabel und ich dachte: "geh ins bett, morgen ist wieder alles in ordnung." und dieses eine mal war es eben nicht so, das gefühl blieb und jetzt ist es immer da, manchmal weniger, manchmal mehr. es ist alles mehr oder weniger egal geworden. bei jeden gedanken der mir kommt denke ich "ist doch alles nur..." ich führe automatisch alles auf seinen ausgangspunkt zurück, bis nichts mehr einen sinn ergibt. es ist so als würde ich von oben auf alles herabschauen und denken "ich weiß ja, wie das abläuft, also warum sehe ich mir das an?" aber um mal von mir wegzukommen. lavande, gibt es nichts, das du dir wünschst? egal was. |
| Bird of prey | [QUOTE]ich fühle mich seit einiger zeit auch so leer. ich weiß nicht warum das angefangen hatm, eigentlich ist alles so, wie es immer war, eines abends ging es mir miserabel und ich dachte: "geh ins bett, morgen ist wieder alles in ordnung." und dieses eine mal war es eben nicht so, das gefühl blieb und jetzt ist es immer da, manchmal weniger, manchmal mehr. es ist alles mehr oder weniger egal geworden. bei jeden gedanken der mir kommt denke ich "ist doch alles nur..." ich führe automatisch alles auf seinen ausgangspunkt zurück, bis nichts mehr einen sinn ergibt. es ist so als würde ich von oben auf alles herabschauen und denken "ich weiß ja, wie das abläuft, also warum sehe ich mir das an?"[/QUOTE] Du hast mir aus der Seele gesprochen....besser hätte ich den "Zustand" in dem ich mich befinde nicht beschreiben können. |
| psychochicken | normalerwiese heißt es ja, dass man ein problem lösen kann, wenn man es erfasst hat. aber wie soll man etwas lösen, das aus leere besteht? manchmal überlege ich, ob ich mal zu nem therapeuten gehen sollte... (aber ich hab 1. ne abneigung gegen sowas und 2. ist mein vater auch in diesem schönen gebiet tätig, dürfte davon also nichts erfahren.) wie nennen die sowas? pessimimus? teenager-probleme? manchmal denke ich es liegt daran, dass ich einsam und perfektionistisch bin. so als würde ich sagen "gib mir genau [I]das[/I] und ich bin zufrieden, aber sonst nicht." und manche dinge sind einfach unmöglich. und selbst wenn, selbst wenn jemand alles hat was er will, was [B]dann??[/B] |
| Haevion | [QUOTE][i]Original geschrieben von lavande [/i] [B]kennt ihr jenes gefühl der totalen inhaltslosigkeit, einer vollkommenen leere, sodass man sie füllen möchte, vielleicht mit lieber oder mit sinn?[/B][/QUOTE] Nachtwelten. ;) |
| Christophe | Das Gefühl der Sinnlosigkeit kenn ich genauso, wie ihr. In einem Zeitpunkt, wo es mir mal wieder ziemlich schlecht ging, habe ich diesen Text verfasst: "Was ist der Sinn? Die Frage nach dem Sinn ist die Frage nach dem Plan. Die Frage des Plans richtet sich jedoch an uns, in Verbindung an unsere Träume, an unsere Vorstellungen. Aus diesem Grund müssen wir Vorkehrungen treffen und Dinge planen um unsere Träume nicht zu vergessen und sie zu beachten um sie später realisieren zu können. Unser Leben ist kurz, auch wenn es manchmal nicht so scheint, da wir den Tod oft ignorieren. Doch verglichen mit der Ewigkeit ist unsere Zeitspanne nur ein kurzes Flackern einer Kerze. Aus diesem Grund müssen wir diese kurze Zeit „sinnvoll“ nutzen, auch wenn das Leben und man selbst einem oft Steine in den Weg legen. Aus einem Plan resultiert ein Sinn und aus einem Sinn resultiert eine Lebensfreude. Dennoch muss jeder Mensch sich selbst ein Leben schaffen. Und für einen ist der Plan der Sinn, doch für andere ist der Sinn der Weg. Und wiederum andere sehen gänzlich andere Wege. Ich entscheide mich für den Plan. " Doch, wie ihr bereits gesagt habt, was macht man wenn das Gefühl aus der Leere besteht, die eben auch mit der Planlosigkeit zusammenfällt, sprich dem Nichtwissen über das Füllen der Leere? Dieser Text und der Vorgang des Schreibens haben mir ein Linderung gebracht, doch taucht bei mir das Gefühl der Leere immer wieder auf, in immer kürzer werdenden Abständen. Ich hoffe irgendwann eine Anwort darauf zu finden (So schnulzig das auch klingen mag). Nur das traurige gerade in meinem Fall ist es, dass bei mir dieses Gefühl langfristig wohl nur durch etwas fiktives ersetzt werden könnte. Warum ziehen sich denn auch so viele in beispielseise Rollenspiele oder ähnliches zurück. Bei mir ist es die Leere und die Sehnsucht nach dem Mystischen, dem Gegeimnisvollen, sprich einer anderen Welt und das schlimmste dabei ist es, dass ich weiß, wie absurd das klingt. Das Konzentrieren auf anderes oder das Sammeln von Informationen haben mir immer nur kurzzeitige Linderung verschafft. Wenn das Gefühl der Inhaltslosigkeit (Ich denke dieses Wort trifft es wirklich am Besten) wieder auftaucht, dann ist es nur noch schlimmer und ich merke, dass ich im Grunde nur dem Ganzen ausgewichen bin. Du LadyGwendoline hast geschrieben: Doch was ist, wenn du dein Leben lang denkst, es hätte einen Inhalt und dann schmerzlich feststellen musst, dass es alles nur auf Lug und Trug basierte? Du sprichst mir mit diesen Worten aus der Seele, denn genau davor fürchte ich mich immens und daher will ich mich auch nicht von diesem Thema ablenken lassen. Ich will nicht einen Beruf machen, der mir zwar Spaß macht, der aber meine Leere nicht füll, kein Leben führen, was diese Leere nur ignoriert, bis dieses Ignorieren einen schrecklichen Ausbruch zu Folge hat. " Sinn Ich renne, laufe, rase… Suche den Sinn… Suche die Einsicht… Ich renne… … Doch was ich fand war Ewigkeit. Sinnlos, dumme, kausale Unendlichkeit. So hörte ich auf zu rennen. Und ich ging……" |
| Christophe | Ich meine dabei speziell eine Fiktion als tatsächlich existierende Realität... |
| hitokori | mach halt irgendetwas zuim zeitvertreib sport musik lesen etc dann wird das deine seele füllen anstatt was du vorher getan hast NICHTS |
| Christophe | Sport? Ja Lesen? Ja Musik? Ja Versch. Hobbies? Ja -> Hilft leider nur vorrübergehend. Das Problem ist gerade die Ablenkung, die gerade mich (Ich kann ja nicht für alle sprechen) vom eigentlichen Problem abzulenken scheint. Es ist, wie wenn ich auf der Suche wäre nach etwas, mit dem ich meine ZUKUNFT füllen will, nur weiß ich nicht mit was. Ich weiß nur, dass mich kein 0815 Leben führen will, sprich verheiratet mit 2 Kindern usw.... Nun, ich bin jetzt auch kein Trauerklos, der die ganze Zeit deprimiert drein schaut, nur scheint es für mich, wie wenn ich mich jetzt unbedingt der Frage stellen müsste, was ich suche, bevor es zu spät ist. Ich weiß das klingt ziemlich eigenartig. Daher auch die Fiktion als Realität. |
| psychochicken | vor einem halben jahr hatte ich das gleiche problem. ich hatte gerade ein pratikum hinter mir. ich dachte mir, es gibt nichts schlimmeres, als den falschen beruf zu haben. ich habe ständig nachgedacht, nachgedacht, nachgedacht. nur noch 2 jahre!! ich brauchte eine perspetive, ein ziel, denn sonst machte es keinen sinn zur schule zu gehen, zu lernen. alles wurde ätzend. ich hatte keine ideen, verrante mich einmal in eine idee um sie zwei tage später über den haufen zu werfen. ich lieh bücher aus über berufe, die mit dem zu tun haben was ich kann. alles zum kotzen. büroarbeit. oder lehramt. ich wühlte mich durchs internet und machte verschiedenste tests... ohne eine schritt weiter zu kommen. und ich hab immer noch phasen, in denen ich richtig angst habe. dann sehe ich meine zukunft. ich hocke zu hause mit 3 kindern, mein mann kommt erst am abend und ich hänge ihm eh schon zu hals raus. ich komme kaum mehr aus dem haus. alternativ habe ich keine kinder oder eine tagesmutter und einen scheiß job. ich bin gezwingen, diese widerlichen büro-schlampen-klamoten zu tragen. damen-anzüge. mit schlag an der hose. [I]OH GOTT[/I] inzwischen habe ich aufgehört, mir über studium und beruf den kopf zu zerbrechen. ich denke daran, erstmal ein soziales jahr in skandinavien oder gb zu machen. und ich versuche, mir mehr hobbies zuzulegen. wenn ich mich für etwas interessiere, versuche ich, in dem bereich erfahrungen zu sammeln. naja, funktioniert auch nicht so toll, wie es sich anhört, aber ich versuchs zumindest. die sache mit dem, "das leben ist kurz, nutz deine zeit" hat mich zeitweise nur noch krank gemacht, ich konnte nichts mehr machen, ohne mich zu fragen, ob es auch sinnvoll sei. pc spielen oder fernsehen ging z.b. nicht. total bescheuert. ja, rollenspiele. ist doch klar, du lebst ein abenteuer, was könnte besser sein. unser alltag dagegen ist auf-und abgeklärt. aber ich muss zugeben, an guten tagen sehe ich hinter jede ecke zauber und aus busfahrten werden abenteuer. man kommt sich als mensch dennoch seltsam vor. in schlechten zeiten scheint das leben wie eine großangelegt verarschung. denn alles ändert sich, 100 jahre später kann keiner mehr dein handeln nachvollziehen. blablabla, es ist nicht gut, sich zuviele gedanken zu machen. |
| Christophe | Genau diese Angst kenne ich nur all zu gut. Ich möchte einfach nicht als kleines Rädchen im Getriebe enden um irgendwann zu entdecken, dass es nun zu spät ist etwas zu ändern oder eine andere Richtung einzuschlagen, aber was kann man sonst tun, wenn man nun mal nicht weiß was? Es ist wirklich eine Angst in eine solche Situation zu kommen. Ich kenne jedoch viele, denen das irgendwie nicht wirklich zu kümmern scheint. Auch Geld ist nicht alles. Ein Bekannter hat einmal zu mir gesagt dass es ihm am wichtigsten ist viel Geld zu verdienen und dass der Job an sich nicht so wichtig für ihn wäre. Aber angenommen nach dem Tod ist alles aus (Ich bin Agnostiker) und ich habe einfach mein Leben so vor mich hin gelebt? Davor habe ich wirklich eine „Scheißangst“, dann wäre doch alles Verschwendung gewesen. Ein Studium wäre nichts für mich, was unter anderem an meiner Migräne liegt. Viele glauben mir das nicht und sehen das als lächerlich. Aber wenn man nach einem Schultag gleich mal mehrere Stunden Kopfschmerzen hat, dann ist das nicht wirklich witzig (Ich trinke bereits viel, versuche viel zu schlafen, war beim Arzt usw. Also etwas dagegen zu tun versuche ich). „Das leben ist kurz, nutz deine zeit“. Dieser Spruch beschäftigt mich auch schon seit langer Zeit. Denn es ist wirklich kurz und ich möchte irgendwas erschaffen (keine Ahnung), aber was. „ aber ich muss zugeben, an guten tagen sehe ich hinter jede ecke zauber und aus busfahrten werden abenteuer. man kommt sich als mensch dennoch seltsam vor. in schlechten zeiten scheint das leben wie eine großangelegt verarschung. denn alles ändert sich, 100 jahre später kann keiner mehr dein handeln nachvollziehen. „ Klingt, als hätte ich das geschrieben. Manchmal fühlt man sich einfach gut und man spürt eine gewisse Magie in der Luft, die man festhalten möchte und ich habe dann manchmal auch diese Dejavue Erlebnisse, die diese Wirkung verstärken, aber dann kommen wieder Tage, wo man denkt, man ist das alles nichts wert und eigentlich mache ich mir nur bescheuerte Gedanken. Dann denke ich oft, ich sollte mich einfach treiben lassen und einfach die nötigsten Dinge tun, aber dann kommt wieder die Angst, dass eine Zukunft, die man absolut nicht will zur grausamen Realität werden könnte und dann sitzt man wirklich in der Tinte, denn dann ist es zu spät. Hast du bisher irgendetwas geplant um dem aus dem Wege zu gehen? Zumindest bin ich nicht der einzige, dem es ähnlich geht. |
| Christophe | Was heißt hier Stuß. Erstens handelt es sich dabei nur um eine "hypothetische Annahme", die ich eben als angenehm empfinden würde. Und zweitens ist es meiner Meinung nach "Stuß" unüberlegt so eine unverifizierte Antwort zu geben. |
| Christophe | Bereits der Realitätsbegriff ist eine sehr heikle Thematik und wird von vielen nur unzureichend beleuchtet. Im Allgemeinen ist Realität das, was wir wahrnehmen, doch ist das, was wir wahrnehmen keineswegs die völlige und absolute Realität und Wahrheit. Der Mensch verfügt aufgrund seiner physischen Begrenztheit nur über 5 Sinne. Diese ermöglichen ihm nur einen "MINIMALEN" Zugriff auf die tatsächliche Realität. Somit verfälscht der Mensch selbst bereits subjektiv die Realität. Daher können bereits Dinge, wie zum Beispiel Jenseits keineswegs ausgeschlossen werden, die dem Realistiker beispielsweise als Unfug erscheinen. Das Jenseits könnte genauso gut hier stattfinden ohne, dass die "physischen" Menschen es bemerken. Vielleicht haben sie ja auch noch keine technische Methode gefundenum einen kommunikativen Zugang dazu zu bekommen. Aber das ist ja nur ein Beispiel. :rolleyes: Tja ein sprachlicher „faux pas“ kann ja jedem schon mal passieren. Die Tatsache, dass du weißt worüber ich rede ist mir bereits genug. Tja, dass es in deiner Welt als nicht besonder angenehm empfunden wird zeigt ja die Variabilität der Menschheit und ohne diese wäre es ja langweilig. Dies zeigt jedoch keineswegs eine allgemein richtige Richtung, für die man sich unbedingt entscheiden muss und kann. :) Und glaube mir ruhig. Ich lenke mich keineswegs vom eigentlichen Problem ab. All die Dinge, die ich genannt habe sind Methoden um mich kurzzeitig abzulenken, genauso, wie es die Menschen machen um irgendwann nicht völlig durchzudrehen. Mein eigentliches Problem ist noch viel komplexer und würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen, wenn ich es versuchen würde vollends zu beschreiben. Die "Die dumme kausale Unendlichkeit" ignoriere ich keineswegs. Im Gegenteil. Ich stelle mich ihr jeden einzelnen Tag. Zudem ist auch Kausalität genauso Relativ wie Realität. Um mich selbst zu zitieren "die Frage nach dem Sinn ist die Frage nach dem Plan" Mich würde mal interessieren, was du glaubst, was ich damit ausdrücken will? Da bin ich mal gespannt ob du mich da wirklich verstanden hast. "Oben ist oben und unten ist unten" Das hängt vom Bezugssystem ab und zeigt erneut die Relativität des Seins. Und „Der Sinn des Lebens ist %67$§"s=kljhfh.“ Das musst du mir jetzt aber erklären. Jetzt bist du dran. ;) |
| Nightingale | Wenn ich an Inhaltslosigkeit denke, kommt mir unweigerlich dieser Thread hier in den Sinn..... Ist dieses Thema nicht allmaehlich totgetrampelt?? |
| Christophe | [QUOTE]Viel Spaß dabei![/QUOTE] Tja, das wünsch ich dir auf deinem Lebensweg auch. @Nightingale So lange es Menschen gibt wird dieses Thema wohl immer wieder neu angesprochen. Wie schon Nietzsche einst schrieb, um es kurz zu fassen: Alles wiederholt sich |
| Lemuria_Ihrer | Zitat Jochen Distelmeyer: "Arbeit, Essen, Schlafen Gehen, so macht das Leben keinen Sinn." Jeder braucht etwas das ihm die Zeit vertreibt und gleichzeitg Freude bereitet. Ob es jetzt das Sammeln von Briefmarken ist, sich stetig für etwas wohltätiges einsetzt oder probiert Tag und Nacht für jemand anders da zu sein. Tue das was Dir am meisten Spaß macht und am sinnvollsten erscheint. Vielleicht hast Du auch das Glück mit deinem Sein das Leben einer anderen Person auszufüllen, die dann das selbe für Dich tun kann. Ob als guter Freund, oder als Deine große Liebe.. Ich halte dies für die schönste Variante sein Leben auszufüllen, da ich mir mittlerweile kein Leben mehr vorstellen könnte ohne einen lieben Menschen zu haben, dem man nahe steht. |
| psychochicken | stand in einem ansonsten blöden buch: "glück ist der wunsch nach wiederholung." darum kann man von manchen menschen 100 mal den gleichen witz hören und muss immer noch lachen. :) |
| flyingapple | "Arbeit, Essen, Schlafen Gehen, so macht das Leben keinen Sinn." Da fällt mir eine Geschichte ein: Geht son deprimierter Typ zu nem Weisen: "Mein Leben erscheint mir so sinnlos, ich mache jeden Tag das selbe. Kannst du mir nicht sagen, wie ich Sinn in meinem Leben finden kann?" Sagt der Weise: "Naja ,was machst du denn so den ganzen Tag?" Sagt der sich sinnlos ernannte:" Morgens stehe ich auf, dann gehe ich zur Arbeit, wenn ich wiederkomme esse ich was und dann gehe ich ins Bett. Sag mir bitte wie kann ich Sinn finden?" Sagt der Weise: "Nun das ist ganz einfach. Du stehst morgens auf, gehst dann zur Arbeit, wenn du wiederkommst isst du etwas und dann gehst du schlafen, so wirst du deine Wahrheit finden!" Nachdenklich ging der Mensch Sie hat ihre Haken erst dann, wenn man schon einen anderen Sinn gefunden hat. Liebe Grüße |
| Midir | hi:) , viele user haben hier geschrieben, so wie ich lesen kann, über"den sinn des lebens". ich meine, eine sehr vage behauptung. was ist der sinn des lebens ? was ist die definition der worte? gibt es überhaupt diesen ominösen sinn des lebens? ich denke, der "sinn des lebens" ist hausgemacht, da der mensch infolge "des segens der zivilisation" aus der natur ausgetreten ist, und sie nur noch zerstört, und menschen, die sich noch in minimalen minderheiten darin befinden, in seinem unsäglichem zerstörerrischem abergläubischen christlichem missionarstum auch noch zerstört. ich denke, der sinn des lebens, ist zu leben, allerdings, nicht in dieser form, in der wir leben, denn wir leben nicht, sondern wir zerstören, d.h. unsselbst, unsere mitmenschen, tiere, pflanzen, steine, eben alles..... ich kenne dieses gefühl der leere, in dieser unwissenden menschenwelt, verlassen, verspottet und verkannt. ich sitze da, und vergehe, verlasse diese welt...... in der dunkelheit läßt es sich viel besser leben...... und die dunkelheit gebiert wunder und kunst und das wahre leben.... grüße ausder dunkelheit midir |