| Cagliostro | Wo flattern Hugin und Munin jetzt, Wenn nachts der Fenriswolf heult? Kann man mit Odin sprechen, wenn er schweigend dort an Mimirs Wasser sitzt? Alles Wissen ist so hoffnungslos unbedeutend, das gilt auch für die Asen, die hohen. Und Jahre und Opfer helfen da wenig. Stumm sitzt der Gott an Mimirs Brunnen und starrt regungslos auf sein ertränktes Auge. (Nils Ferlin) |
| Eilicher Geist | Doch noch vor dem Krähn des goldnen Hahns, nicht erst durch den Ruf des Gjalla- Heimdall-Wächters Bifröst-Horn, wird der Wandrer wieder ziehn, sich mit Gungnir wappnen und auf Sleipnir führen dann die wilde Jagd. Noch herrscht Utgard- doch schon reitet Loge über Midgard und pflanzt seinen dunklen Keim in der Heimdallssöhne Sein. Baldur kämpft von Helheim schon, doch die Asen streiten auf dem Thing. Widar, wann naht Nagelfar? |
| Demon17 | Sterbende Götter Sterbende Götter, verzweifelter Schrei in lichtloser Nacht Erinn`rung an Äonen, Dämonentraum von zerstörter Macht Veraaste Unsterblichkeit, aus ewiger Rache getrieben in Not Mit tiefschwarzen Augen sehen sie kalt den nahenden Tod Blutrote Wolken zerschmettern das Denken, vernebeln den Blick Blindes Taumeln des Untergangs, doch - es gibt kein Zurück Tanzende Götter der ewigen Liebe mit getöteten Seelen voll Hass Zertrümmerte Knochen, aus rottenden Leibern strömt fauliges Gas Kreischendes Chaos in schmerzenden Schädeln treibt sie in den Wahn Sie wissen zu viel um ewig zu leben, die Ruhe des Todes zieht magisch sie an Verreckende Helden, verdammt zum Leben in einer feigen, fremden Zeit Sagengestalten, sehnend erwartend das Ende mit grausamer Heiterkeit |
| flyingapple | @Demon 17: cool- gefällt mir. |
| Demon17 | Was ist ein Gott? |
| hitokori | was ist gerecht? |
| Eilicher Geist | Blöde Fragen. Viel interessanter ist doch: was ist ein Berg? |
| ombre | Das ist doof. Ein Berg ist Masse gleich Volumen mal Dichte. Eher angebracht wäre: Wo ist der Berg? |
| BellumCogitatio | Wo ein Berg, da auch ein Tal. Demnach muss man, um den Berg zu finden, das Tal suchen. ;) |
| Demon17 | *seufz* |
| Eilicher Geist | Eine Landschaft die nun weder Berg noch Tal ist, könnte man Ebene nennen. Diese ist der Schlüssel, denn Berg und Tal müssten sich irgendwo in ihr befinden. @Demon17 Dein letzter Beitrag ruft nur schliessfreudige Admins auf den Plan, darum befasse ich mich mit deinem vorigen. [QUOTE]Was ist ein Gott?[/QUOTE] [b]Ein[/b] Gott ist eine Wesenheit, die hinter einer bestimmten Begebenheit steht. Mythologisch waren sie meist für irdische Tatsachen, oder menschliche Eigenschaften/Tugenden/Laster zuständig. Zu diesen Göttern oder Engelwesen gehört auch der jüdische Gott Jahwe (Jehova). [b]Der Gott[/b] ist das Wesen, das hinter allen existenten Dingen steht. Das Konfessionelle-Christentum meint mit einem auskommen zu können, der in gewisser Weise alle anderen ist, also hat es die anderen einfach gestrichen oder verteufelt. So nutzen heute viele dämliche Satanisten in ihrer Möchtegern-Kontraproduktivität die Riten, die vor dem Christentum ganz normalen religiösen Kulten angehörten und bedienen Klischees, die eigentlich einen der aufsteigenden Entwicklung zugewandten Sinn hatten. |
| BellumCogitatio | [b]Ein Gott[/b] ist ein Synonym, die Besetzung des letzten leeren Platzes, der zur vollständigen Erklärung von begreifbaren Abläufen dient. Denn egal, wie weit man bestimmte Abläufe erklären kann, eine letzte Herkunftsfrage lässt sich immer noch stellen. Ist mir schon oft bei der naturwissenschaftlichen Betrachtung des Ursprungs des Universums aufgefallen. Hier entstanden ja bereits viele Theorien, wie es zur Entstehung des heute bekannten Universums gekommen sein könnte. Jedoch in einem letzten Punkt gibt es immer eine Erklärungsnot, ungeachtet ob man einen Urknall, eine Zeitschleife oder eine Quantenfluktuation zum Ursprung nimmt: [i]Woher stammt denn eben dieser Ursprung?[/i] Und hier ist wieder jene leere Platz, der durch ein Gottbild füllbar ist. Interessant finde ich vor allem, dass unabhängig voneinader, weltweit, in allen menschlichen Kulturen Götterbilder existieren, oder existierten. Was heißt, dass sich seit es Menschen gibt, diese sich mit dem ihrer Existens, der Existens ihrer Umwelt, dem Sinn und der Herkunft des Seins befasst haben. |
| Demon17 | das find ich jetzt sehr informativ, gehen wir mal davon aus, das Götter Abstraktionen waren oder sind Fruchtbarkeit, Schönheit, Krieg, Tod usw. bis hin zum Allmächtigen als abstrakteste aller Gottheiten, die mit dem menschlichen Verstand nicht mehr zu begreifen ist so haben sie alle doch eines gemeinsam, die Unsterblichkeit. Oder kennt jemand sterbliche Götter? Insofern sind Götter doch im Grunde Ausdruck des Wunsches nach ewigem Leben oder? |
| Eilicher Geist | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]das find ich jetzt sehr informativ, gehen wir mal davon aus, das Götter Abstraktionen waren oder sind Fruchtbarkeit, Schönheit, Krieg, Tod usw. bis hin zum Allmächtigen als abstrakteste aller Gottheiten, die mit dem menschlichen Verstand nicht mehr zu begreifen ist so haben sie alle doch eines gemeinsam, die Unsterblichkeit. Oder kennt jemand sterbliche Götter? Insofern sind Götter doch im Grunde Ausdruck des Wunsches nach ewigem Leben oder? [/B][/QUOTE] Interessant wie sich der Kreis schliesst und wir wieder zum Beginn des Threads kommen. Es gibt nur eine Sterblichkeit der Materie. Da Götter nicht zu dieser Kategorie gehören, sind sie auch nicht wie wir sterblich. Eine Art des Sterbens gibt es aber auch bei ihnen. Du hast doch in deinem lyrischen Beitrag selbst den Göttertod umschrieben. Alle ausser dem "Einen" (der meiner Meinung nach mit ihnen sehr wenig gemeinsam hat) stehen doch für Dinge, die nicht ewig währen müssen. Ob das nun ein Tod ist, oder eine Wandlung in ein anderes (neues) Ideal, ist dabei natürlich fraglich. Im Ragnarök (Weltuntergang in der nord. Mythologie) ist sehr schön beschrieben wie sich die Ideen gegenseitig neutralisieren (werden). Der Mut und die Willsenskraft (Thor) zerstört die Selbstsucht (Midgardschlange), wird aber noch mit ihrem Gift infiziert und geht daran selbst zugrunde. Die alte Weltenweisheit (Odin) wird von der Lüge (Fenris) getötet, aber von Widar (Schweigen und neue Weltenweisheit) gerächt. Natürlich sind das nur Bilder und ob sie eines Tages zur Realität werden, erleben wir vorerst nicht. Dennoch zeigt es, dass auch Götter sterblich (wandelbar) sind. Wie gesagt: eine Sterblichkeit im irdischen (materiellen) Sinn, gibt es bei Göttern selbstverständlich nicht- es sei denn sie würden sich (wie Christus angeblich) auf der Erde inkarnieren. Natürlich wäre das aber nicht ihr Tod im Sinne von nichtmehr existieren, aber das ist es ja beim Menschen auch nicht ;-) |
| Demon17 | Also dieser Widar ist mir sehr sympatisch, weil das passt zu stumm sitzt der Gott und zu wem sollte reden, wenn es keine Menschen gibt und sein Asengeschlecht das Zeitliche gesegnet hat. Doch da Du offenbar Christ bist, wann hat Dein Gott denn das letzte mal gesprochen? |
| Eilicher Geist | Ich bin offenbar Christ? Welche Zeile offenbart dir das? Ragnarök endet damit, dass die Weltenesche Yggdrasil zerbirst. Aus ihrem Stamm werden dadurch zwei Wesen befreit: Lif und Liftrasi. Diese werden die Begründer eines neuen Menschengeschlechtes sein. Mit Widar werden auch die beiden Söhne Thors Ragnarök überleben und der Gott des reinen Lichtes, der Liebe und der Brüderlichkeit wird aus dem Totenreich zurückkehren: Baldur. Letzterer wird von vielen oft mit Christus verglichen. |
| Demon17 | [QUOTE]Eine Art des Sterbens gibt es aber auch bei ihnen. Du hast doch in deinem lyrischen Beitrag selbst den Göttertod umschrieben. Alle ausser dem "Einen" (der meiner Meinung nach mit ihnen sehr wenig gemeinsam hat) stehen doch für Dinge, die nicht ewig währen müssen. Ob das nun ein Tod ist, oder eine Wandlung in ein anderes (neues) Ideal, ist dabei natürlich fraglich.[/QUOTE] Die im Zusammenhang mit deinem Nick. Aber ich wollte Dir nichts unterstellen. Merry x-Mas:) |
| Eilicher Geist | Ich denke die meisten Christen würden es eher als Blasphemie, als Gotteslästerung ansehen, wenn einer mit seinem Wahlnamen das Prinzip des Heiligen Geistes parodiert. Darum ist ein Schluss aus meinem Namen für mich nicht nachvollziehbar. Ich selbst distanziere mich hiermit aber von jeglichem gewollten Bezug meines Nicknamens auf den Heiligen Geist. Der Mensch zählt zu den eiligen Geistern. Natürlich kann er auch zu den trödelnden zählen- seine Individualität gibt ihm die Möglichkeit mit fast allen Geistern verglichen zu werden. Dennoch ist er ein ganz eigener, ein Geist für sich- ein Mensch eben. Diese Zeilen: [i]Alle ausser dem "Einen" (der meiner Meinung nach mit ihnen sehr wenig gemeinsam hat) stehen doch für Dinge, die nicht ewig währen müssen. Ob das nun ein Tod ist, oder eine Wandlung in ein anderes (neues) Ideal, ist dabei natürlich fraglich.[/i] sollen nur sagen, dass das Prinzip, welches ich unter dem Begriff "Gott" verstehe, ein anderes ist als das der Götter. Die Götter haben alle ihren Zuständigkeitsbereich indem sie wirken- Gott selbst nicht. Er ist der ewige Weltengrund, aus dem alles andere (auch die Götter) entstanden ist. Die Götter wirken in ihren Bereichen, Gott wirkt in allen Bereichen. In der nordischen Mythologie ist sein name Fimbultyr. Er war schon, als es noch nichts gab (Ginungagap)- und er wird sein, wenn es nichts mehr gibt. Er ist die Quelle, die Existenz ermöglicht. Er leitet die Menschen nicht- diese haben die Freiheit und damit die Aufgabe sich selbst zu leiten. Oben habe ich aber nur vom "Vater" gesprochen. Der "Sohn" (Christus) und der Heilige Geist sind Aspekte dieser Gottheit, die im Menschen und auf der Erde richtungsweisend wirken. Dieses Prinzip der Trinität ist (meines Wissens) nur im Christentum vorhanden und dieser Teil der christlichen Lehre ist für mich annehmbar. Übrigens muss man zwischen dem Gott den ich hier meine und dem Gott des alten Testaments (Jahwe / Jehova) unterscheiden. Dieser ist einer der Götter, die für bestimmte Bereiche zuständig sind- aber nicht die Vatergottheit- was sich übrigens schon im Vergleich des Neuen- mit dem Alten Testament zeigt. Ich selbst bezeichne mich übrigens als Christ, weil ich die Impulse des Christus von Liebe und Brüderlichkeit anerkenne und versuche sie in mein Handeln einzubeziehen. Ich denke jeder der das tut, sollte sich als Christ bezeichnen dürfen, denn das ist es, wodurch Christus wirkt! Ein Christentum, indem nur die Trinität (heilige Dreieinigkeit) verehrungswürdig ist und die Impulse der hohen Engel (Götter) verabscheut werden, lehne ich ab. Auch brauche ich keine Kirchensteuer zu zahlen, damit meine Sünden vergeben werden- und bis ich ins "Paradies" komme, dauert es noch einige Jahrtausende. |
| Demon17 | Also ich steh da mehr auf die gegenwärtige niemals explizierte praktische Gebrauchsmystik in den Clubs und in der Musik. Vielleicht bin ich eine Art von Sufi oder so. Meine religiösen Bedürfnisse lassen sich mit Rabenschwarzen Nächten und Industrialgewittern befriedigen. Aber ich hab nichts gegen Christen und nun zurück zu meiner Ausgangsfrage, Du weißt soviel über Religion, und die Götter sitzen stumm herum. Wann sprach denn dieser Christengott das letzte mal? |
| Eilicher Geist | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Wann sprach denn dieser Christengott das letzte mal? [/B][/QUOTE] Es ist viel leichter die Sprache der Götter wahrzunehmen als die des Christus. Sie sprechen in jedem Sturm und vorallem im Gewitter, im Blitz. In der trieblichen Lust ist das Wirken von Freyr zu bemerken. Der Vater, der ewige Weltengrund spricht in allem was sprechen kann. Der heilige Geist spricht in sinnvollen Gesprächen und in der Heilung. Sein Hauptwirken steht noch bevor. Der Sohn, der Christus hat zu jedem von uns gesprochen, bevor er geboren wurde. Er ist sehr tief in jedem Menschen anzutreffen. Wer sich selbst erkennt, der kann Christus in sich finden. Wache Meditation (keine tranceähnliche) ist ein guter Weg zur Kommunikation mit ihm. Egal wie weit du in der Welt gehst um ihn zu suchen, du wirst ihn nur finden wenn du in dir selbst suchst! Das Gebet natürlich auch, nur warten die meisten dabei vergeblich auf Antwort. |
| DaughterOfLight | Tach auch allerseiz. @eil.geist: [QUOTE]Dieses Prinzip der Trinität ist (meines Wissens) nur im Christentum vorhanden und dieser Teil der christlichen Lehre ist für mich annehmbar.[/QUOTE] Jupp. [QUOTE]Übrigens muss man zwischen dem Gott den ich hier meine und dem Gott des alten Testaments (Jahwe / Jehova) unterscheiden. Dieser ist einer der Götter, die für bestimmte Bereiche zuständig sind- aber nicht die Vatergottheit- was sich übrigens schon im Vergleich des Neuen- mit dem Alten Testament zeigt.[/QUOTE] Die Bibel unterscheidet aber nicht zwischen dem Gott im AT und NT. Es gibt ein AT weil damals Jesus noch nicht da war, und NT beginnt mit Jesus. [QUOTE]Ich selbst bezeichne mich übrigens als Christ, weil ich die Impulse des Christus von Liebe und Brüderlichkeit anerkenne und versuche sie in mein Handeln einzubeziehen. Ich denke jeder der das tut, sollte sich als Christ bezeichnen dürfen, denn das ist es, wodurch Christus wirkt![/QUOTE] Moment. Ein Christ ist dann Christ, wenn er von sich aus sagen kann "Jesus ist mein Retter, er is für meine Sünde gestorben. Ich will ihm nachfolgen!". (Joh.1:9, Joh.1:12, Joh.3:16) Christ="Mini-Christus"-->Abbildung, Ähnlichkeit von Christus. Das bedeutet seine Lehre praktizieren, ihm ähnlicher werden, ihm nachfolgen. [QUOTE] und bis ich ins "Paradies" komme, dauert es noch einige Jahrtausende.[/QUOTE] Woher weisst du das? Generelle Frage an dich: Woher nimmst du deine Antworten? Biblisch sind sie ja nicht, also antworte deswegen bitte nciht für die christliche Seite (also manchma kommts halt so rüber als würdest du für die christen antworten wolln)! denn, zB: [QUOTE]Sein Hauptwirken steht noch bevor.[/QUOTE] Sein Hauptwirken ist JETZT! Er is der vertreter von jesus, da jesus in den himmel is. der HG is jetzt hier, lebt in jedem christen, bis jesus wiederkommt. [QUOTE]Der Sohn, der Christus hat zu jedem von uns gesprochen, bevor er geboren wurde. Er ist sehr tief in jedem Menschen anzutreffen. Wer sich selbst erkennt, der kann Christus in sich finden. Wache Meditation (keine tranceähnliche) ist ein guter Weg zur Kommunikation mit ihm.[/QUOTE] Ok, das is aber deine Meinung. Die Bibel sagt was sehr anderes dazu. [QUOTE]Das Gebet natürlich auch, nur warten die meisten dabei vergeblich auf Antwort.[/QUOTE] oh oh, da kennst du die falschen leute. Gebet ist die mächtigste Waffe eines christen!!! [QUOTE] Wann sprach denn dieser Christengott das letzte mal? [/QUOTE] Gott spricht durch die bibel, er spricht durch gebet direkt mit hörbarer stimme, er spricht durch andere menschen, durch wunder, durch kleinigkeiten. er spricht wenn du ihn wirklich hören willst. augen und ohren auf. [url]http://www...........de/main.php?dom=www...........de&pid=250&page=1[/url] [url]http://www.gott.net/beten.html[/url] Gott spricht Der Mann flüsterte: "Gott, sprich zu mir!" Und eine Wiesenlärche sang. Aber der Mann hörte sie nicht. So schrie der Mann: "Gott, sprich zu mir!" Und Donner und Blitz rollten am Himmel. Aber der Mann hörte nicht zu. Der Mann schaute herum und sagte: "Gott, lass mich dich sehen!" Und ein Stern leuchtete hell. Aber der Mann sah ihn nicht. Und dann schrie der Mann laut: "Gott, zeig mir ein Wunder!" Und ein Leben wurde geboren. Aber der Mann bemerkte es nicht. So schrie der Mann voller Verzweiflung: "Berühr mich, Gott, und lass mich wissen, dass du da bist!" Worauf sich Gott hernieder begab und den Mann berührte. Aber der Mann wischte den Schmetterling weg und ging weiter. Der Mann schrie: "Gott, ich brauche deine Hilfe!" Und ein E-Mail mit guten Nachrichten und Ermutigung kam an. Aber der Mann löschte es und schrie weiterhin. Die gute Botschaft ist, dass du geliebt wirst. Übersehe keine Segnung, nur weil sie nicht so verpackt ist wie du sie erwartest. Erwarte das Unerwartete... |
| Sense | @Eilicher Geist "Wache Meditation (keine tranceähnliche) ist ein guter Weg zur Kommunikation mit ihm. Egal wie weit du in der Welt gehst um ihn zu suchen, du wirst ihn nur finden wenn du in dir selbst suchst!" Dies hört sich in meinen Ohren sehr nach der Suche nach Erleuchtung an... Sowieso hast du viele Aspekte der Verschiedensten Religionen angesprochen... Ich persönlich distanziere mich von jeglichen Göttern und muss Geist zustimmen, dass es auch bei mir noch einige Leben dauern wird, bevor ich das Leid hinter mir lasse. ^^" Sense P.S. @Demon17 Dein Gedicht von Seite 1 gefällt mir... :D |
| Eilicher Geist | [QUOTE][i]Original geschrieben von DaughterOfLight[/i] Moment. Ein Christ ist dann Christ, wenn er von sich aus sagen kann "Jesus ist mein Retter, er is für meine Sünde gestorben. Ich will ihm nachfolgen!". (Joh.1:9, Joh.1:12, Joh.3:16) Christ="Mini-Christus"-->Abbildung, Ähnlichkeit von Christus. Das bedeutet seine Lehre praktizieren, ihm ähnlicher werden, ihm nachfolgen. [/QUOTE] Schon klar, dass die Kirchen sich das Christentum für ihre Steuerzahler und Gläubigen reservieren wollen. Da mach ich aber nicht mit, denn Christus kann in allen Menschen sein. Egal wieviel "Joh.1.2.3.4.5" du hinter deine Zitate schreibst. Ich bin Christ und daran kannst du nichts ändern. Dass ich Christ in konfessionellem Sinn bin, habe ich im übrigen nie behauptet. TochterDesLichts, du solltest die Testamente wacher lesen. Das erste beschreibt einen jähzornigen und eifersüchtigen Gott der nur die Juden liebt und alles tötet was gegen sie oder ihn ist. Das zweite beschreibt einen Gott zu dem jeder finden kann und der durch die Liebe im Menschen wirkt. Eine "Meinungsänderung" Gottes ist nicht besonders "göttlich". Die heidnischen Götter konnten aufbrausend und wütend sein- aber ein Gott aus dem alles wurde ist mit solchen Schwächen meiner Meinung nach nicht ausgestattet. @Sense "Dies hört sich in meinen Ohren sehr nach der Suche nach Erleuchtung an... Sowieso hast du viele Aspekte der Verschiedensten Religionen angesprochen..." Sicher, denn in jeder Religion steckt Wahres. Ich halte von diesen Richtungen nichts, die das Seelenheil nur ihren Mitgliedern reservieren wollen. Die sind ganz selber Schuld, dass immer weniger in ihre Kirchen kommen. Ist nicht die Erleuchtung dasjenige, wonach jeder Mensch strebt? |
| Demon17 | Merkt ihr denn nicht, wie ihr durch solche Diskussionen das Göttliche profanisiert? Seht doch endlich ein das Götter sich nur ahnen lassen, wir aber niemals in der Lage sein werden sie verbal zu beschreiben. |
| Eilicher Geist | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Merkt ihr denn nicht, wie ihr durch solche Diskussionen das Göttliche profanisiert? Seht doch endlich ein das Götter sich nur ahnen lassen, wir aber niemals in der Lage sein werden sie verbal zu beschreiben. [/B][/QUOTE] Sehe ich auch so. Darum meine Distanz zum Biblischen. Wir können die Ahnungen der Götter aber bestimmten Eigenschaften und Wirkungen zuordnen, für die wir menschliche Begriffe haben. |
| Sense | "Ist nicht die Erleuchtung dasjenige, wonach jeder Mensch strebt?" Wäre schön, aber ich denke viele Suchen einen Blankocheck für Seelenheil oder das Paradies... Aktiv etwas tun, wollen die wenigsten. Jedenfalls hat es den Anschein, vielleicht suchen viele unbewusst... ja das könnte ich mir vorstellen! Vielleicht liege ich damit auch total falsch... wer weiß? |
| DaughterOfLight | @eil.geist: ok, ich glaube wir haben hier einfach folgendes problem: ich glaube an das, was in der bibel steht, folglich auch an DEN christus der in der bibel steht, und nicht den, den du meinst. denn der christus der bibel wohnt nich in jedem. [QUOTE]Schon klar, dass die Kirchen sich das Christentum für ihre Steuerzahler und Gläubigen reservieren wollen. Da mach ich aber nicht mit, denn Christus kann in allen Menschen sein. Egal wieviel "Joh.1.2.3.4.5" du hinter deine Zitate schreibst.[/QUOTE] christus kann in den menschen sein, die an ihn glauben als seinen retter. und wenn er in einem wohnt, is es der heilige geist, der stellvertretend für jesus in jedem der an ihn glaubt wohnt. weisst du, meine argumente werden sich immer auf die bibel basieren, und ich weiss auch, dass viele von euch dieses argument schlecht finden. ich kenn mich mit der geschichte der bibel aus, bin mir im klaren drüber dass vieles nich bewiesen is, dass es "von menschen niedergeschrieben worden is". ich glaub an den perfekten plan gottes, der war, die bibel jedem menschen zur verfügung zu stellen, genau so, wie wir sie jetzt haben. deine argumente basieren sich auf eine mischung von allen möglichen dingen, deswegen sind sie sauschwer ausseinanderzuhalten und deswegen find ichs total bescheuert dass du die bibel mitreinziehst, aber sie dann höchstwarsch doch nich für ganz richtig hältst und folglich jesus nicht ernst nimmst. es macht echt keinen spass in der luft herumzuargumentieren! ich basiere mich auf die bibel, auf was du? |
| wielhoban | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Oder kennt jemand sterbliche Götter? [/B][/QUOTE] Das ist eine interessante Frage: es gibt sie, und dort äußert sich auch die ganze Paradoxie eines solchen Begriffs. Z.B. Christus, dessen Sterben im Christentum zentral ist, andererseits aber auch Vorstufe zur Himmelfahrt und dann wiederum zur Erlangung des ewigen Lebens für Christen. Ein anderes Beispiel wäre - wie anderswo im Thread erwähnt - die nordische Apokalypse, ragnarök, wo die Götter und die Höllentiere (Lokis Kinder) sich gegenseitig zerstören. Aber gleichzeitig wird dies nicht überall linear als absolutes Ende gedacht; in der Prosa-Edda von Snorri Sturluson, auch in späterer Überlieferung wird der Kampf zwischen Thor und der Midgardschlange Jormungandr als unendlicher Kampf betrachtet. Insofern ist dies eine Paradoxie, aber eine lebendige. |
| Eilicher Geist | @ TochterDesLichts Meine Beiträge basieren auf menschlichem Verstand und menschlicher Kultur. Du sagst also, der Christus sei weg und der Heilige Geist an seiner Stelle im Menschen? Weiterhin sagst du, ich würde die Bibel reinziehen? Bisher habe ich das nirgends, aber wenn du das wünschst, kann es getan werden. [i]Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.[/i] Joh. 14, 19-20 [i]Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.[/i] Joh. 14, 23 Diese Gebote sind hauptsächlich in der Bergpredigt beschrieben und werden von Menschen aller Länder und Kulturen beachtet- auch ohne christliche Konfession. Jede Tat die aus Liebe geschieht, darf als christlich angesehen werden- auch nach der Bibel. Ebenso wird in den Versen Joh. 14, 15-17 auf den Heiligen Geist verwiesen, der im Menschen ist. Wann sein Hauptwirken nun ist / sein wird, darüber lässt sich sicher trefflich streiten. So können wir uns jetzt mit Bibelzitaten bewerfen bis einer keine mehr findet- und dennoch wird keiner von seinem Standpunkt weichen, denn dazu ist sie einfach zu widersprüchlich. Die Bibel ist eine interessante Basis- doch keine für ernsthafte Argumentation. Dazu ist sie viel zu widersprüchlich. Schon Jesus konnte die jüdischen Gelehrten mit ihren eigenen Lehren schlagen. Der Völkermord in Palästina z.B. liesse sich wunderbar durch das 5. Buch Mose rechtfertigen. Ebenso darfst du mir auch gerne erklären, warum Jesus zwei verschiede Stammbäume hat. Für mich ist das Alte Testament nicht annehmbar und das Zustandekommen des Neuen Testaments ist zu abenteuerlich geschehen (nicht einmal 10% der vorhandenen Evangelien sind enthalten- und alles an Briefen und Dokumenten, was den damals gerade mächtig gewordenen Kirchen in den Kram gepasst hat, wurde zugefügt). Da du dich jedoch "auf die Bibel basierst" hier noch was nettes: [i]Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. Einer Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.[/i] (1. Timotheus 2, 11-12) [i]Die Frauen sollen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.[/i] (1. Korinther 14, 34-35). |
| DaughterOfLight | lüüüüüüüüüüüüber geist: [QUOTE]der Christus sei weg und der Heilige Geist an seiner Stelle im Menschen?[/QUOTE] nich "weg" aber beim vater (gott). Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Joh. 14, 19-20 genau dieser vers bezieht sich auf den heiligen geist. wenn du weiterliest in vers 26 steht dass er als beistand den heiligen geist senden wird. [QUOTE]Diese Gebote sind hauptsächlich in der Bergpredigt beschrieben und werden von Menschen aller Länder und Kulturen beachtet- auch ohne christliche Konfession. Jede Tat die aus Liebe geschieht, darf als christlich angesehen werden- auch nach der Bibel.[/QUOTE] Die Gebote beziehen sich auf die 10 gebote. sie sind oft vertreten in annern religionen da gott dem menschen ein gewissen geschenkt hat, dass ihm ungefähr zeigt was gut und böse is. ungefähr deswegen, weil es zb abgestumpft werden kann. jede tat aus liebe=christlich? okay, dann nenn sie christlich, nenn gute taten christlich. gute taten retten aber nicht. [QUOTE] Wann sein Hauptwirken nun ist / sein wird, darüber lässt sich sicher trefflich streiten.[/QUOTE] kommt natürlich drauf an was du unter wirken meinst. die bibel meint unter wirken menschen von innen heraus zu verändern, usw usw. und dies geschieht. [QUOTE]Die Bibel ist eine interessante Basis- doch keine für ernsthafte Argumentation. Dazu ist sie viel zu widersprüchlich. Schon Jesus konnte die jüdischen Gelehrten mit ihren eigenen Lehren schlagen.[/QUOTE] ja, weil sie das AT auf ihre eigenen meinungen umgebastelt haben, auf regeln usw, die nich von gott waren...bsp: "der sabbat is fürn menschen geschaffen un nich umgekehrt" (jesus). die juden ham gesagt, man darf nich arbeiten am sabbat. haben ein gesetz draus gemacht. und zwar ziemlich lächerlich sogar. (markus 2:23-ende). jesus selbst wiedersprach sich nicht mit dem AT. das war ja grad das interessante an ihm!!! [QUOTE] Ebenso darfst du mir auch gerne erklären, warum Jesus zwei verschiede Stammbäume hat.[/QUOTE] Mum+Dad´s Stammbaum: Und genau das ist auch bei Jesus der Fall. In Matthäus 1:1-16 finden wir die väterlichen Vorfahren von Jesus: Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams-... (...) ...aber zeugte Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird. (Matthäus 1:1-16; alte Elberfelder) Lukas 3:23-38 dagegen verfolgt die Linie der Vorfahren der Mutter Jesu: 23 Und er selbst, Jesus, begann ungefähr dreißig Jahre alt zu werden, und war, wie man meinte, ein Sohn des Joseph, des Eli, 24 des Matthat, (...) des Seth, des Adam, des Gottes. (Lukas 3:23-38) Besonders der Anfang und das Ende dieses Stammbaumes ist interessant: Jesus war - wie man meinte, ein Sohn des Josef - (ein Sohn) des Eli, (ein Sohn) des Matthat ... (ein Sohn) des Adam, (ein Sohn) Gottes. (Lukas 3:23) Lukas beginnt und endet mit einer geistigen Form von Sohnschaft, denn Josef war in geistigem Sinne Jesus' Vater, Gott war im geistigen Sinne Adams Vater - darum werden sie auch in der Bibel als einzige Menschen im Vollsinne des Wortes bezeichnet (1.Korinther 15:45-47). Dazwischen verfolgt Lukas die Linie der biologischen Abstammung Jesu, nämlich der Vorväter seiner Mutter, von der er ja körperlich abstammt (hebräische Stammbäume ziehen immer die Väter heran). So erklärt sich, warum die beiden Stammbäume von Abraham bis König David übereinstimmen, sich von da an jedoch unterscheiden: Matthäus gibt die dynastische Linie wider, also die erbrechtliche Linie der Herrscher, beginnend mit König Salomo (Mattäus 1:6). Das ist wohl auch der Grund, warum er den Stammbaum Jesu nur bis zu Abraham zurückverfolgt, denn mit ihm beginnt ja das Volk Israel, dessen König Jesus ist. Abraham ist der erste, dem das Land Israel als Erbe zugesprochen wurde.Dadurch, dass Jesus der Adoptivsohn von Josef ist, einem Nachfahren David's über die Linie Salomos, hat er ein Erbrecht auf den Thron Davids. Lukas dagegen zeichnet die biologische Linie der Vorfahren auf. Von daher verwundert es nicht, dass er über Abraham hinaus bis auf Adam zurückgeht, die Person, die alle folgenden Vorfahren Jesu mit dem 'Stammbaum der Himmel und der Erde' und somit dem Ursprung des Lebens verbindet. [QUOTE]Der Völkermord in Palästina z.B. liesse sich wunderbar durch das 5. Buch Mose rechtfertigen.[/QUOTE] klar du kannst alles irgendwie rechtfertigen wenn du verse einfach ausm kontext heraussreisst... [QUOTE]nicht einmal 10% der vorhandenen Evangelien sind enthalten[/QUOTE] also ich hab nur von dem thomasevangelium gehört, dass nich reingelassn wurde. noch 35 andere sind mir unbekannt... [QUOTE]und alles an Briefen und Dokumenten, was den damals gerade mächtig gewordenen Kirchen in den Kram gepasst hat, wurde zugefügt[/QUOTE] ...auserlesen durch die "Inspiration gottes"...also...man hat die briefe sorgfältig untersucht und die, die von gott inspiriert sind, wurden aufgenommen in den kanon. ok, man kann sich streiten welche es warn und welche nich. aber wenn dir andre briefe mehr gefalln kannste se ja selber ind eine bibel aufnehmen... :D und nochmal zu dem mit der frau: es gibt verschiedene arten die bibel auszulegen (hermeneutik). manche nehmen diese stellen wortwörtlich (Brüdergemeinden). ich persönlich sehe diese bibelstelle als geschichtlich. also, kukn wann der text geschrieben wurde und an wen. ok, das war vielleicht um 50 n.chr. oder so. an wen? die gemeinde der korinther. wer warn die? die warn ne ganz schön krasse gemeinde. die waren nich so toll... paulus hatte so seine probleme mit denen und musste immer voll kritisiern und zurechtweisen, weilse viel falsch verstanden ham und viel mist gebaut ham. die frauen waren dort auch sehr krass. ausserdem warn fraun ja damals eher unwichtig. dies ist meine auslegung für den text. wow.langer beitrag. :-D |
| Eilicher Geist | [QUOTE][i]Original geschrieben von DaughterOfLight [/i] Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich [b]in[/b] euch. Joh. 14, 19-20 genau dieser vers bezieht sich auf den heiligen geist. wenn du weiterliest in vers 26 steht dass er als beistand den heiligen geist senden wird. [/QUOTE] Wie ich schrieb.. ;) - Nicht weg, beim Vater [b]in uns[/b]. [QUOTE] jede tat aus liebe=christlich? okay, dann nenn sie christlich, nenn gute taten christlich. gute taten retten aber nicht. [/QUOTE] Wovor? Falls du Dinge wie die Hölle/Fegefeuer oder was auch immer meinst: Gute Taten retten mehr als naiver Bibelglauben. Zu den [b]Stammbäumen[/b]: Ist mir schon klar, dass es im einen um den "Vater" im andern um die Mutter geht, aber wie kommt es dann, dass beide Stammbäume verschiedene Generationsangaben bis Abraham haben? Warum haben die einzigen Evangelisten, die "Augenzeugen" seiner Hinrichtung waren nichts von seiner Himmelfahrt geschrieben? Warum hat der gute Lukas sie erst lange Zeit nach seinem Evangelium in der Apostelgeschichte erwähnt? Hat er etwa dazugelernt? Warum ist in der Apostelgeschichte Judas' Kopf "zerborsten" aber Matthäus sagt er habe sich erhängt? Und so können wir das noch eine ganze Zeit weiterführen... [b]Jahwe - Schöpfer - Vatergottheit[/b]? "[i]Und niemand kennt den Vater als nur der Sohn[/i]". Sagt Jesus in Mt. 11, 27 Jedoch Moses kannte ihn gut ;) "[i]Der HERR, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs[/i]" Exodus 3, 16 Aber nicht als "Gott euer Schöpfer", taucht er auf, sondern als "Gott eurer Väter". [b]Thomasevangelium[/b] Die allgemeine Bezeichnung für die weggelassenen Evangelien ist "Apokryphen". Dass du nur eines dieser zensierten Evangelien kennst, ist eine dicke Wissenslücke. Hier eine kleine Listung einiger [b]Apokryphen[/b][i] (von griech. "Verborgen")[/i] des NT: Apostelgeschichte des Petrus Apostelgeschichte des Paulus Apokalypse des Petrus Apokalypse des Paulus Apokalypse der Maria Bartholomäusegangelium Brief des Barnabas Epistula Apostolorum Gnostisches Evangelium "Sophia Christi Gnostisches Evangelium "Pistis Sophia" Didache (Apostellehre) 1. und 2. Clemensbrief Laodizäerbrief Hebräerevangelium Nikodemusevangelium Thomasevangelium Matthiasevangelium Nikodemusevangelium Evangelium der Wahrheit Evangelium der Maria Geheimes Markus-Evangelium Diese und mehr sind nicht zum "Gottesdienstgebrauch" zugelassen. Warum wohl? ;) [QUOTE]...auserlesen durch die "Inspiration gottes"...also...man hat die briefe sorgfältig untersucht und die, die von gott inspiriert sind, wurden aufgenommen in den kanon[/QUOTE] Genau das! Toll wie die damaligen Kirchenväter "Gottes Inspiration" gekannt haben. Alles was irgendwie nach Gnosis, nach Reinkarnation oder Christus-für-Alle klang, kann ja nicht aus Gottes Inspiration kommen, gell? Zu dem [b]Frauenfeindlichen Zitat[/b]: Hier werden die Zeilen also nicht mehr ganz so wörtlich genommen, bzw. sie Fanatikern in die Schuhe geschoben? Aber wenn da von einer Jungfrau gesprochen wird, die ein Kind kriegt, sind sie alle dafür- und wer dagegen ist ist ein "Ungläubiger". Jeppser, so hat Gott das Buch Gottes gemacht. Lieb von ihm, dass er gleich alles was nicht für den Machtmissbrauch zu verwenden ist, gestrichen hat. Wo wären dann die Katholiken und der Georg W. heute? |
| Craft | Sorry wenn ich mich hier so gemein einmische.... Versucht doch einfach mal Jesus als Mensch zu sehen! Jesus war für die jüdische Geistlichkeit nichts weiter als ein linksradikaler Extremist! Er stahl der Obrigkeit ihre, wie sie behaupteten, von Gott gegebenen Rechte. Er vergab Sünden, er sprach zu Kranken und Bettlern das sie in den Tempel gehen sollten (das war Ihnen nicht erlaubt), er predigte Liebe und Gleichheit (und das in einer Zeit in der sich sogar die Juden in verschiedene "Konfesionen" aufspalteten). Er erzählte Gleichnisse die für die damalige Zeit etwa so provokativ waren wie die Schwulen im III Reich. Und er hatte keine Angst vor Ihnen. Als er in Jerusalem einzog, tat er das wie es für den Messia prohezeit worden war. Durch das Osttor und auf einem Esel. Schon dafür hätten sie ihn steinigen können. Doch all dies tat er ohne Waffen und schon allein deswegen war ein "coller" typ. Und wie sozialkritischer Jesus war und wie er genervt haben muß, das berichtet die Bibel nur sehr versteckt. Er war damals eine Gefahr und ist es heute in vielen Teilen der Welt immer noch. Pah Freidenker ;-) |
| Eilicher Geist | Zumindest wird das dadurch deutlich, dass er gekreuzigt wurde. Der Kreuzestod war im Römischen Reich nur Terroristen vorbehalten. |
| Demon17 | Also wenn ich das hier so lese, dann sind mir Götter die nichts schriftliches hinterlassen viel sympathischer. Texte sind immer so vieldeutig und auslegbar und das führt dann zu ellenlangen Kriegen mit enormen Bevölkerungsverlusten. Also ich finds gut, das sie stumm sind die Götter. Jedenfalls nichts mehr verbalisieren. Vielleicht haben sie es ja eingesehen, das die menschliche Sprache das Göttliche nie in seiner ganzen Dimension erfassen wird und alles andere doch nur zu unheiligen Streitereien führt.;) |