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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: schneller als man selbst?
ThyraIch kann mir vorstellen das es dieses Thema hier schon zur genüge gibt. Allerdings viel mir kein genauer Stichpunkt ein mit dem die Suchmaschine wohl etwas anzufangen wüsste.
Also falls es so etwas schon einmal gab, wär ich für einen hinweis dankbar!!

Ich hatte diese Woche eine Diskussion mit einem Freund. Er behauptete felsenfest, das man, wenn man in einem Kreis ganz schnell eine Runde läuft, sich dann am Startpunkt selbst wiedertreffen müsste. Eben in dem Moment in dem man dann gerade losläuft.

Das müsste ja dann eine sehr, sehr hohe Geschwindigkeit sein. Ein Mensch kann nicht so schnell rennen. Aber wäre das wenigstens theoretisch nicht möglich?

Und angenommen das würde funktionieren. Wenn man einen Menschen durch was auch immer auf diese geschwindigkeit bringen könnte. Er läuft los - den Kreis entlang - kommt an seinem Ausgangspunkt an - blickt quasi neben sich- und kann gerade noch sehen wie er losgerannt ist.

Aber was ist wenn er dann bei seiner ankunft sich nicht einfach nur beim starten betrachtet - sondern den startenden ein bein stellt?
Dann wäre er ja nie losgelaufen - ist aber trotzdem schon da.

Was sagt ihr dazu?
Eilicher GeistIch habs eben versucht und jetzt kann ich nicht mehr.

Als ich mir ein Bein stellen wollte, bin ich über meine Füße gestolpert und konnte dabei tatsächlich etwas sehen: Sterne, lauter Sterne. Sag deinem Freund, er solle das auchmal versuchen. Das hilft! Wenn er Lucky Luke ist, schafft er's ja vielleicht.

Die Sache kann als solche wahrgenommen werden, jedoch nur optisch. Sich drehende Räder können auch aussehen als würden sie stehen. Das liegt aber alles am Auge des Betrachters- und wie schnell es neue Bilder an das Gehirn sendet. Wäre man unabhängig von dieser Einschränkung, würde man immer eine Kreisbewegung und nie ein "sich einholen" sehen können.
MenedemosIch kann leider nicht ansatzweise erkennen, welchen Ansatzpunkt die Vermutung deines "Freundes" überhaupt haben könnte...
Gevatter TodWenn du schneller als das licht im Kreis rennst könntest du dich vielleicht selbst sehen. Aber das ist laut Einstein gar nicht möglich, es sei denn du rennst mit Warpantrieb ;)
Cordhörnchendu kannst höchstens schnell genug laufen, damit die Wahrscheinlichkeit für deine Präsenz an jedem Punkt des Kreises gleich hoch ist! Hilft dir das? :)
xtastedbloodxDich selbst sehen ...kann schlecht gehen , denn sobald du wegrennst , rennt sowohl dein Körper als auch dein "Geist" mit ....es sei jedoch , du siehst nach mehreren versuchen alles mögliche 3 Fach ....könnte möglich sein auch dich noch mal zu sehen :)
Eilicher GeistHab ich ja versucht. Wäre ich ein Stern, hätte ich mich mindestens drölf-fach gesehen.

Aber vielleicht kann der Körper ja schneller rennen als der Geist? :p
Zumindest können meine Finger schneller tippen als mein Kopf denken.
Quod erat demonstrandum.
Garnicht schwer.
DaughterOfLight*lachhhhh* @eil.geist


ääh...also physikalisch gesehn unmöglich oder??? (ich bin sauschlecht in ph, habs abgewählt *g*)
SenecaWen man schnell genug läuft, könte man sich ankommen sehen, wäre somit in die Zukunft gereist....

Natürlich ist das alles hypothetisch, genaugenommen sogar science fiction.

Mal abgesehen davon, das die benötigte Ernergiemenge in Beschleunigerringen schon gewaltig ist, um nur ein Elektron im Vakuum auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen, würde alleine die Reibungshitze durch die Luft nur Asche vom Läufer übriglassen....!
Demon17Ganz abgesehen von den enormen Fliehkräften, die auftreten würden. Versuchs doch mal mit geredeauslaufen, bei der Raumkrümmung und bei mehrfacher Lichtgeschwindigkeit überholst Du dich irgendwann selbst, denn du musst ja erst einmal beschleunigen und die Zeit verläuft in anderen Kontinuen bekanntlich ganz anders.
SenecaWenn man den Kreisradius groß genug hält, lässt sich die Winkelgeschwindigkeit reduzieren...

1-2 AE müsste reichen, um die Fliehkraft auf wenige G zu beschränken.
Eilicher GeistIhr seid gerade dabei, meine Fliehkraft aus diesem Forum zu bestärken. Würde euch so passen, wie?
SenecaEntschuldigung, ich bin nun mal Techniker, daher gehe ich die Theorie aus der Sicht des Techniker an....!
Also empirisch und streng physikalisch..."greifbar"...!

Wir könnten auch die Masse des Probanden durch Dehydratisierung vermindern....!!!
AlexoKann man das nicht alles ausschliessen, da Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindkeit nicht funktioniert?
Erklären kann ich das nicht, hab es aber irgendwo mal gelesen.

Gruß
Eilicher GeistVielleicht sollten wir auch einfach den Radialbeschleuniger auf Induktionsdruck stellen und den vakuumierten Reduktionsprozess katalysieren!?
MayaneDa - wie schon erwähnt - das menschliche Auge nur eine begrenzte Anzahl an Bildern pro Sekunde aufnehmen kann, könntest Du also, wenn Du seeeeehr schnell rennen könntest, tatsächlich dich selbst am Anfang deines Kreises sehen. In etwa so, wie man die Hand so schnell schütteln kann, dass man sie nur noch schemenhaft sehen kann. Du siehst dich dann aber nicht wegrennen, sondern siehst quasi alle Positionen, die Du während deines Laufes eingenommen hast, gleichzeitig.

Dir seibst ei n Bein stellen könntest du selbst dann nicht, wenn Du mit mehr als Lichtgeschwindigkeit laufen würdest, weil du dich zum einen selbst dann nicht in Nullzeit bewegst, also immer eine Zeitdifferenz zwischen weglaufen und ankommen besteht (und weil du ja sehr schnell wegggerannt bist, reicht diese minimale Differenz aus, dass Du Dir kein Bein stellen kannst) und du zum anderen nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kannst und das müsstest du ja, um dir selbst ein Bein stellen zu können. Auf diese Art und Weise werden solche Paradoxa durch die Naturgesetze wirkungsvoll vermieden.

Das was wäre, wenn.... ist zwar eine lustige Idee, kann aber nicht zuende gedacht werden, weil man irgendwann im Paradoxon gefangen ist. Wenn ich loslaufe und mir dann selbst beim Ankommen beim Loslaufen ein Bein stelle, konnte ich ja eigentlich nie loslaufen und mir also gar kein bein stellen. Wo komme ich dann an? Steh ich nach wie vor einfach rum oder lieg ich auf dem Boden, wel ich mir ja ein Bein gestellt habe?
Aber ich konnte mir ja gar kein bein stellen, also kann ich nicht liegen. Aber ich konnte ja nur deswegen nicht loslaufen, weil ich hingefallen bin, also müsste ich ja doch liegen......

Das kann man endlos fortsetzen und wird nie auf eine Lösung kommen, weil es eben nicht geht. Punkt.
Und deswegen finde ich solcge Gedankengänge auf die Dauer ziemlich sinnlos und ermüdend
X InferisNun gut, es gibt auch Leute, die glauben, daß wenn man schnell genug aufsteht, man sich selber beim schlafen zusehen kann...

Wenn Du Dich aber an Punkt A befindest und dich bei Punkt B ansehen möchtest, mußt Du folglich bei Punkt B sein, um Dich dort sehen zu können. Dann kannst Du aber nicht bei Punkt A sein.

Klingt komisch, ist aber so...
bItbreakerIch ruf mal wieder Einstein! (frei nach Mittermeier) "Wenn du schneller radelst als das Licht, dann gehst du rückwärts in der Zeit!" das heisst du würdest wenn du halt so schnell wärst in der Zeit zurückreisen (Ausgangspunkt vieler Filme mit Zeitmaschinen).
Oder du bräuchtest weniger als einen Tag, um um die ganze Welt zu laufen, dann hättest du (durch die zeitzonen) einen Tag gewonnen (wenn du in die richtige Richtung läufst ^^ (gleiches Prinzip)
Eilicher GeistNur dass diese Theorien von Einstein im Praktischen nicht funktionieren, bzw. sich nicht als richtig herausstellen würden, wenn man die Mittel hätte.
bItbreakerdenk mal logisch bei den 2. was ich sagte: Wenn du in die richtige Richtung läufst (Westen) und brauchst weniger als eine Stunde pro Zeitzone. Beispiel: 55 Minuten: Dann ist es erst, 0 Uhr (01.01.2005 - Berlin), die nächste ist dann 23:55 (31.12.2004 Ortszeit), dann 23:50 (31,12,2004) und wenn du rum bist ist es 5 * 24 = 120 also ist es 22:00 (31.12.2004 - Berlin)
Eilicher Geist[QUOTE][i]Original geschrieben von bItbreaker [/i]
Oder du bräuchtest weniger als einen Tag, um um die ganze Welt zu laufen, dann hättest du (durch die zeitzonen) einen Tag gewonnen (wenn du in die richtige Richtung läufst ^^ (gleiches Prinzip)[/QUOTE]
Das zweite was du sagtest kommt auch meines Wissens nicht von Einstein- das gleiche Prinzip ist es nämlich nicht. Sicher kannst du damit die Zeitmessung austricksen, die Zeit bleibt dennoch immer gleich.
Eilicher Geist[QUOTE][i]Original geschrieben von bItbreaker [/i]
[B]denk mal logisch bei den 2. was ich sagte: Wenn du in die richtige Richtung läufst (Westen) und brauchst weniger als eine Stunde pro Zeitzone. Beispiel: 55 Minuten: Dann ist es erst, 0 Uhr (01.01.2005 - Berlin), die nächste ist dann 23:55 (31.12.2004 Ortszeit), dann 23:50 (31,12,2004) und wenn du rum bist ist es 5 * 24 = 120 also ist es 22:00 (31.12.2004 - Berlin) [/B][/QUOTE]
Jetzt verstehe ich den Bezug zu Einstein. Dachte du willst einen Tag "sparen", nicht gewinnen. Wenn du um 0 Uhr Berlin verlässt (egal wohin) und länger als eine Minute weg bist, ist es 00:01 wenn du zurück kehrst (ganz egal wo du warst).
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Wenn man den Kreisradius groß genug hält, lässt sich die Winkelgeschwindigkeit reduzieren...

1-2 AE müsste reichen, um die Fliehkraft auf wenige G zu beschränken. [/B][/QUOTE]

Tolle Formel Seneca, aber bei mehrfacher Lichtgeschwindigkeit entspricht dieser Radius doch ungefähr der Raumkrümmung und dann über ein anderes Raum-Zeit Kontinuum, sich selbst überholen. Ich denke das ist die Lösung, jedenfalls wenn kein Wurmloch oder irgendeine Anomalie dazwischenfunkt.
nebeltaucher[QUOTE][i]Original geschrieben von Thyra [/i]
[B]
Aber was ist wenn er dann bei seiner ankunft sich nicht einfach nur beim starten betrachtet - sondern den startenden ein bein stellt?
Dann wäre er ja nie losgelaufen - ist aber trotzdem schon da.
[/B][/QUOTE]

Man kann sich kein Bein stellen, weil man ja nicht sich selbst sieht, sondern nur eine Erscheinung von sich selbst.
NecridLimerick:
There was a young lady named Bright
Who travelled much faster than light
She departed one day
(In a relative way)
And came back on the previous night.

Man könnte sich als Trekkie auch die Frage stellen, warum Captain Picard nicht ständig auf Enterprises trifft, die gerade in das Sternensystem aufbrechen aus dem er gerade zurückkommt.
Silbermantel[QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i]
[B]Nur dass diese Theorien von Einstein im Praktischen nicht funktionieren, bzw. sich nicht als richtig herausstellen würden, wenn man die Mittel hätte. [/B][/QUOTE]

Ähm... darf ich dich zu diesem Zitat mal um eine Erlärung bitten?
Wo hast du denn das aufgeschnappt?

@Topic:

Wie Mayane schon gesagt hat:
Sich selbst sehen wir echt schwierig, da selbst wenn man im Kreis läuft und zur Seite sieht, man ja einen längeren weg zurückgelegt hat, als das Licht bräuchte (du bist ja einen Umweg gelaufen)...
Von daher müsstest du ein lichtgeschwindigkeitsreduzierendes Medium einfügen.
Wie auch immer: sehen wird man es vielleicht können, trotz allem ist es aber die "Vergangenheit". Und kann sihc von daher kein Bein stellen.
Eilicher GeistMit Logik ist Einstein nicht zu widerlegen- so wie er seine Denkreihen aufbaut gibt es keine Fehler darin- aber nur weil ein System in sich geschlossen logisch ist, muss es nicht stimmen. Ich bin mir nicht sicher inwieweit Einstein behauptet hat, man könne rückwärts in der Zeit reisen- aber alle die das behaupten und sich auf Einstein beziehen liegen falsch. Das Rechnung von bItbreaker z.B. geht nicht auf.

Es kommt auf den Zeitbegriff an. Das Problem ist, dass seit Einstein die Zeit als etwas subjektives gesehen wird. Er hat die Lichtgeschwindigkeit als Konstante genommen und die Zeit als Variable- genauso könnte man es aber auch umkehren.

Wenn ein System (Rakete) sich innerhalb eines anderen Systems (Weltall) bewegt, verändert diese Bewegung der ganzen Rakete die einzelnen Bewegungen innerhalb von ihr. So können Uhren langsamer laufen und auch die innermenschlichen Prozesse (die zur Alterung führen) verlangsamt werden. Die Zeit bleibt dennoch gleich- nur die Zeitmessung wird beeinträchtigt- eine so schnelle Bewegung, dass die Zeit "rückwärts" läuft- gibt es nicht (egal wie schnell man sich bewegen kann). Also Bewegung kann das Zeitempfinden innerhalb des sich bewegenden Systems ändern, aber ein rückwärts drehen der Zeit ist unmöglich.
Eilicher GeistNochmal kurz zum besseren Verständnis:

Man kann auch mathematisch Beweisen, dass es unmöglich ist von Punkt A nach Punkt B zu gelangen- dennoch lehrt uns die Realität etwas anderes, da die Gegebenheiten von denen der Beweis ausgeht nicht auf die Realität zutreffen (ein Punkt existiert nur in der Theorie).

Man nimmt also an, je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit. Wenn man an dem Punkt angelangt sei, andem die Zeit sozusagen "still steht", müsse man nur noch ein bisschen Gas geben und schon würde sie rückwärts laufen. Der Punkt andem die Zeit still steht, lässt sich aber nicht erreichen- mathematisch gesehen wäre es wie die Angleichung einer Kurve an eine Asymptote. Selbst wenn dieser Punkt je erreicht werden könnte, würde man dennoch in diesem bleiben- die Annahme dass hinter diesem Punkt die Zeit rückwärts läuft kommt aus dem Bild der Zeitachse, die wir uns manchmal aufmalen um den "Verlauf" der Zeit zu verdeutlichen.

Wie hier schon gesagt wurde: der Vektor der Zeit geht nur in eine Richtung- selbst wenn man seinen Betrag unendlich klein bekommen würde, er kann nie negativ sein.
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i]
[B]
Es kommt auf den Zeitbegriff an. Das Problem ist, dass seit Einstein die Zeit als etwas subjektives gesehen wird. Er hat die Lichtgeschwindigkeit als Konstante genommen und die Zeit als Variable- genauso könnte man es aber auch umkehren.
[/B][/QUOTE]

Kann man schon. Aber wenn man auf dieser Basis Theorien entwickelt, decken die sich nicht mit dem, was wirklich physikalisch in der Welt passiert.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i]
[B]
Wenn ein System (Rakete) sich innerhalb eines anderen Systems (Weltall) bewegt, verändert diese Bewegung der ganzen Rakete die einzelnen Bewegungen innerhalb von ihr. So können Uhren langsamer laufen und auch die innermenschlichen Prozesse (die zur Alterung führen) verlangsamt werden. Die Zeit bleibt dennoch gleich- nur die Zeitmessung wird beeinträchtigt- eine so schnelle Bewegung, dass die Zeit "rückwärts" läuft- gibt es nicht (egal wie schnell man sich bewegen kann). Also Bewegung kann das Zeitempfinden innerhalb des sich bewegenden Systems ändern, aber ein rückwärts drehen der Zeit ist unmöglich. [/B][/QUOTE]

Genau das ist der Fehler, den viele machen. Es geht bei Einstein NICHT um das Zeitempfinden. Zeit lässt sich nur als eine Abfolge ( am einfachsten periodischer ) Vorgänge messen. Diese Vorgänge laufen bei hohen Relativgeschwindigkeiten aus einem anderen Bezugssystem aus betrachtet verlangsamt ab. Wenn du jetzt behauptest, dass die Zeit gleich bleibt, behauptest du damit entweder, dass die Zeit eines dieser Bezugssysteme die "richtige" Zeit sein muß oder dass die Zeit unabhängig von deren Messung gleichbleibend schnell vergeht. Ersteres kann man nicht plausibel belegen, da es keinen Grund gibt, warum ein System gegenüber einem anderen im Vorteil sein sollte. Letzteres ist schlicht und einfach eine Definitionssache, die am physikalischen Sachverhalt nichts ändert und eventuell rein philosophisch betrachtet werden kann, aber im Rahmen einer physikalischen Betrachtung unwesentlich ist.
Trotzdem ist es klar, dass man sich nicht schneller als das Licht bewegen kann, es sei denn, man benutzt Tricks (Wurmlöcher oder den Warpantrieb), die jedoch dermaßen viel Energie verbrauchen würden, dass man wohl nie erfahren wird, ob sie wirklich funktionieren.
Trotzdem würde man sich (rein hypothetisch betrachtet) bei Geschwindigkeiten, die über der Lichtgeschwindigkeit liegen, rückwärts in der Zeit bewegen, weil man sich schneller bewegt als jede Information und somit wieder am Ausgangspunkt sein könnte, bevor sich die Information des Weglaufens überhaupt ausgebreitet haben könnte.
Klingt unsinnig, wäre aber so. Zum Glück kann man die Lichtgeschwindigkeit nicht überschreiten und wird somit nicht solch paradoxen Situationen ausgesetzt.
Eilicher Geist[QUOTE]Trotzdem würde man sich (rein hypothetisch betrachtet) bei Geschwindigkeiten, die über der Lichtgeschwindigkeit liegen, rückwärts in der Zeit bewegen, weil man sich schneller bewegt als jede Information und somit wieder am Ausgangspunkt sein könnte, bevor sich die Information des Weglaufens überhaupt ausgebreitet haben könnte.[/QUOTE]
Das ist die Erklärung für ein "Stillstehen" der Zeit, nicht für das Rückwärtslaufen. Bitte schau dir auch meinen Beitrag-vor-deinem an ;)
TinchenAlso, ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, weiß also nicht, inwiefern ich jemanden wiederhole.
Eins der Ergebnisse Einsteins Relativitätstheorie ist, das nichts schneller sein kann als das Licht. Trotzdem können seiner Meinung nach Zeitreisen möglich sein, einfach aus dem Grund, dass Zeit elastisch ist.
Durch Bewegung kann sich die Zeit verzögern, je schneller sich ein Körper bewegt, desto weniger Zeit vergeht für ihn, was nichts mit subjektiver Wahrnahmung zu tun hat etc..
Je näher die Geschwindigkeit an die Lichtgeschwindigkeit herankommt, desto mehr wird die Zeit gedehnt. Höchstgeschwindigkeit wäre dann 99,9(Periode) % der Lichtgeschwindigkeit. (Um wie viel sich die Zeit dann verzögern würde, weiß ich nicht)
Das Phänomen der Zeitverzögerung wurde glaube ich sogar schon einmal experimentell nachgewiesen mit Atomuhren, die um die Welt geflogen sind (in Flugzeugen), deren Anzeige mit denen von Atomuhren am Start- und Landeplatz gemessen wurde. Die Uhren gingen am Landeplatz um ca. 60 Nanosekunden nach. Das ist nicht sonderlich spektakulär aber dennoch ei Beweis, dass Zeitreisen in die Zukunft möglich sind (Aber ich glaube nicht, dass sie auch in die Vergangenheit möglich sind, wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe)
Eilicher GeistSo hatte ich das auch verstanden. Es gibt aber viele, die sagen laut Einstein könne man in die Vergangenheit reisen. Leider kenne ich kein Zitat von ihm dazu- doch wenn es stimmt, was du sagst können Reisen in die Vergangenheit nicht möglich sein, da nichts schneller sein könne als das Licht. Aber um in die Vergangenheit zu reisen müsste (laut Agrumentation derjeniger die es für möglich halten) die Geschwindigkeit höher sein als die des Lichts.

Ich wüsste nicht, warum die Steigerung von maximal ausgedehnter Zeit rückwärtslaufende Zeit sein sollte. Wer Hinweise dazu hat, möge sie bitte schreiben.
SenecaWas heißt hier Hinweise...?
In Threads dieser Art wird doch ohnehin nur rezitiert, was andere (Wissenschaftler) meinen, herausgefunden zu haben...!
(siehe auch Halbwertzeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, und wie Ehrgeiz und Gelktungsdrang dazu führen, das zunehmend gefälscht wird was das Zeug hält)
Einer der Gründe, warum ich mich von solchen diskussionen abseits des greifbaren enthalte...!

Führt zu nichts, endet in Stellvertreterdiskussionen....
Gewisse bereiche der Physik grenzen zunehmen an die Theologie, und werden auch hitzig zwischen den verhärteten Fronten der Gläubigen der verschienden Lager diskutiert...!

Ich hab zwar Vorlesungen in Höhere Mathematik besucht, maße mit aber nicht an, von Quantenphysik oder der Relativität [b]wirklich[/b] etwas zu verstehen.
Selbst viele Professoren der Physik, oder technisch- mathematischer Fachbereiche geben das unumwunden zu.
MontroseWas ist den das!! :eek: Seneca plagiiert sich selbst (siehe doppelte Lichtgeschwindigkeit).
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i]
[B]Das ist die Erklärung für ein "Stillstehen" der Zeit, nicht für das Rückwärtslaufen. Bitte schau dir auch meinen Beitrag-vor-deinem an ;) [/B][/QUOTE]

Richtig.
Ein (wie immer hypothetisches) Rückwärtslaufen der Zeit gibt es für jemanden in seiner eigenen Sicht nicht, da er ja ohnehin in seinem Bezugssystem ruht.
Komplizierter wird es, wenn man 2 verschiedene Bezugssysteme mit Relativbewegung zueinander betrachtet. Wenn ich eine Information von einem Betrachter in einem Bezugssystem zu einem anderen Betrachter in einem anderen Bezugssystem mit Überlichtgeschwindigkeit schicke, kommt diese an, bevor das Licht (und somit der Ereignishorizont) dort ankommen kann und damit in diesem Bezugssystem ankommt, bevor die Information des Losschickens der Information ankommt. Richtig kompliziert wird es erst dann, wenn diese Information dann wieder an den ersten Betrachter zurückgeschickt würde, weil man aufgrund der Eigenzeit der jeweiligen Systeme diese Information dann an den ersten Betrachter schicken kann, bevor er diese losgeschickt hat.
Ist wie gesagt nur Spielerei, aber aufgrund der bislang nicht widerlegten Relativitätstheorie (mal von kleinen Abständen abgesehen) wäre es wohl so, wenn es denn Überlichtgeschwindigkeit gäbe. Zum Glück gibt es keine Informationsausbreitung mit Überlichtgeschwindigkeit, wenn man mal vom EPR-Problem bei verschränkten Teilchen absieht, welches zugegebenermaßen ein spannendes Randproblem des Themas bildet.
Imenarrabilisnun muss ich auch mal meine meinung hierzu kundtun:

also rein theoretisch nach einstein ist es ja so dass bei der bewegung mit überlichtgeschwindigkeit die zeit rückwärts geht.
das kann man nun glauben oder nicht.
das selbe gesetzt besagt nämlich auch dass mit der annäherung eines körpers an lichtgeschwindigkeit dessen masse zunimmt und somit beim erreichen der lichtgeschwindigeit der körper eine unendlich große masse hat. dies ist schon mal nicht möglich. ausserdem müsste zu diesem zeitpunkt auch die beschleunigung dieses körpers unendlich groß sein. daraus folgt dass beim überschreiten der lichtgeschwindigkeit sowohl der die masse des körpers als auch dessen beschleunigung mehr als unendlich groß ist. und mir kann niemand erzählen dass es > unendlich gibt.....
ausserdem müsste der antrieb der den körper beschleunigt eine mehr als unendliche beschleunigung aufbringen......was wieder mal nicht möglich wäre.........

somit bin ich der meinung dass dies zwar rein theoretisch vielleicht richtig ist.....aber praktisch nie möglich sein wird.......

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