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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Zeitprobleme...Was ist Zeit ?
XBurningTearsXWas ist Zeit?
Wie kann man die Zeit sehen? Am Uhrzeiger ? Am Stand der Sonne? An Ebbe und Flut?
Zeit-Messen ist ja etwas Menschengemachtes. Aber die Zeit an sich selber ? Was ist das ? Was für ein Stoff ? Wenn es nichts gäbe, würde es dann die Zeit geben ? Eigentlich nicht, weil man dann nichts hätte, woran man sie messen könnte, keinen "Anhaltspunkt" praktisch, keinen Vergleich von "jetzt" und "füher"....Wenn man so denkt, könnte man auch behaupten, ohne Bewegung gäbe es keine Zeit, man kann die Zeit ja nur dadurch "sehen", dass sich etwas bewegt, und sobald sich etwas bewegt, hat es sich zwangsläufig verändert. Zum Beispiel kann man an einem Wald die Jahreszeiten sehen. Würde er immer gleich aussehen, tja...Man kann dann also weiter sagen, Zeit sei Bewegung, ergo Veränderung. Und die logische Schlussfolgerung wäre dann, dass, wenn die Zeit stehen bliebe, sich nichts mehr bewegen würde, alles erstarren würde. Wie man das in den Filmen immer so schön untergejubelt bekommt. Aber ist das denn wirklich so ?
Was ist Zeit?
AstatosZeit existiert nicht, sie ist lediglich eine "Folgeerscheinung" unserer Wahrnehmung der Umwelt. Soe beruht auf periodischen Gesetzmäßigkeiten, z.B. dem Aufgang der Sonne, chmische Abläufe usw. Aber es gibt nichts, was man als Zeit bezeichnen kann. Der Mensch hat die Zeit erschaffen, um periodischer Ereignisse zu begreifen...

Der Anhalstpunkt sind wie gesagt, die periodischen Veränderungen, die nicht überall im Universum gleich schnell ablaufen, Zeit an sich existiert nicht, wir messen sie nicht einmal, wir teilen sie nur in periodische Abläufe ein, die auf unsere Wahrnehmung abgestimmt sind...

Wenn die Zeit stehen bleibt...? Kann denn etwas, was nicht existiert, stehen bleiben... Im Falle des Stehenbleibens der Veränderungen in unserer Umwelt würde tatsächlich alles erstarren...
Jedoch darf man nicht annahmen, dass wenn eine Uhr nicht mehr weiterläuft, dass die "Zeit" dann steht. Selbst wenn die Erde in ihrer Position erstarren würde, würde die Zeit nicht still stehen... Erst, wenn wir selbst, wenn der Mensch stehen bleibt, erstarrt, dann erstarrt alles... denn Zeit ist nur das Produnkt unserer Wahrnehmung... "erstarrt" diese, bleibt alles für uns stehen...

Ich hoffe, man kann das einigermaßen verstehen, habe mich wohl sehr ungeschickt ausgedrückt...
White_FangZeit ist das was man auf der Uhr abließt.

Und Astos, Zeit existiert sehr wohl, nur läuft sie nicht im Universum synchron. Je nachdem welches Inertialsystem man verwendet.
NeithanSehr schöner Ansatz und auch sehr gut verständlich finde ich. :)



Mal abgesehen davon, dass ich sollche Überlegungen eigentlich total unötig finde... :D
Astatos[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Zeit ist das was man auf der Uhr abließt.

Und Astos, Zeit existiert sehr wohl, nur läuft sie nicht im Universum synchron. Je nachdem welches Inertialsystem man verwendet. [/B][/QUOTE]

Ich habe vielleicht geschrieben, dass "Zeit" nicht synchron abläuft, aber das Zeit an sich existiert ist wieder nur ein Irrglaube des menschlichen Geistes... Das heißt aber noch lange nicht, dass es etwas gibt, das "DIE" Zeit ist... Zeit ist das, was der Mensch in den verschiedenen Abläufen in der Natur sieht, wir messen die Abläufe, und ab da kommt der Begriff der Zeit ins Spiel...
White_Fang[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
Aber das Zeit an sich existiert ist wieder nur ein Irrglaube des menschlichen Geistes[/QUOTE]

Zeit, oder die vierte Räumliche Dimension ist also ein Irrglaube? Man kann seine Position in einem fixen Inertialsystem nicht angeben ohne auch die Zeit anzugeben. Inwiefern ist also Zeit ein Irrglaube? bzw, was ist denn deiner Meinung nach kein Irrglaube?
PhönixMuaah, also es gibt zwar einige Leute, die behaupten, Zeit wäre eine erfindung des Menschlichen Gehirns, um Vorgänge im Universum zu erklären, aber so würde ich das nicht sehen. Im Prinzip hast Du Deine Frage schon selbst beantwortet: Wenn man nicht mehr feststellt, dass Zeit vegeht, kann man nicht sagen, ob es sie noch gibt.
Unsere einzige Möglichkeit, festzustellen ob Zeit vergeht, sind Veränderungen zu beobachten, wenn man die Veränderungen einteilt, wie z.B. das Ticken einer Uhr, kann man sie an ein Bezugssystem gekoppelt auch einteilen. Dass die Zeit nicht immer gleich schnell vergeht ist aus Einsteins Relativitätstheorie leicht her zu leiten, bzw ist das die Grundlage der Theorie. Damit kann man aussagen über die Zeit machen:
Zeit existiert nur zusammen mit Masse. Ohne Masse keine Zeit.
Wenn man trotz Masse eine Art "Nullzeit" erreichen will, muss man, wie Du richtig erkannt hast dafür sorgen, dass keine veränderungen in Deinem System auftreten, und zwar überhaupt keine. Selbst Atomkernen dürften nicht mehr Schwingen und Elektronen nicht mehr kreisen. Das ist beim absoluten Nullpunkt möglich der bei -273,15 °C liegt. Allerdings kann man den nicht erreichen, weil die Atome und Elektronen aufgrund quantenmechanischer Eigenschaften immer schwingen.
Wenn Du jetzt dorthingehst, wo keine Masse ist, also z.B. hinter den Grenzen des Universuns, wirst Du auch keine neuen Erfahrungen sammeln können, da Du mit dem überschreiten der Grenze das Universum erweiterst, d.H. dein Messgerät würde eine Zeit schaffen, da es materiell ist.
Der Zeitverlauf hängt nicht nur mit der Masse zusammen, sondern auch mit der Geschwindigkeit von Körpern (-> Zwillingsparadoxon): Für einen Körper, der sich schnell bewegt vergeht die Zeit langsamer als für einen unbewegten. Bei unendlicher Geschwindigkeit, könnte man theoretisch die Zeit fast bis zum Stillstand anhalten. Pech an der Sache ist nur, dass nichts schneller sein kann als Licht.

Da die Physik in dem Fall nichts befriedigendes sagen kann, widmen wir uns doch kurz mal wieder der menschlichen Wahrnehmung:
Die Zeit ist also physikalisch nicht messbar und der Blick auf die Uhr sagt uns nichts darüber aus, ob die Zeit auf der Uhr genau so schnell vergeht wie in unserem Hirn, und wer garantiert uns, ob wir die Zeit nicht doch objektiv wahrnehmen können (oder zumindest objektiver)? Eine halbe Stunde im Wartezimmer kommt einem wie der halbe Tag vor, eiene Nacht in den Armen meiner Ex kam mir wie eine Ewigkeit vor, die letzte Netzwerksession nur wie ein paar Stunden, dauerte aber auch die genze Nacht.
Leider wissen wir, dass unsere Sinneswahrnehmung nicht absolut ist. Wenn wir eine Farbe sehen, können wir nicht sagen "Aah, das Licht hat eine Wellenlänge von 520,7 Nanometer" Wir sagen nur "Aah, rot!" Oder eine CD läuft für uns nicht mit einer Lautstärke von 15 Dezibel, sondern nur laut. Deshalb können wir davon ausgehen, dass unsere Zeitwahrnehmung genau so abläuft. Wir brauchen, wie die Physik einfach ein Bezugssystem.

Tja, Zeit ist und bleibt einfach relativ.
Gute Nacht!
Astatos[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Zeit, oder die vierte Räumliche Dimension ist also ein Irrglaube? Man kann seine Position in einem fixen Inertialsystem nicht angeben ohne auch die Zeit anzugeben. Inwiefern ist also Zeit ein Irrglaube? bzw, was ist denn deiner Meinung nach kein Irrglaube? [/B][/QUOTE]

Sicher, dabei muss die Zeit angegeben werden... Aber: Die Zeit, die angegeben wird, ist vom Menschen festgelegt. Der Mensch erschafft die Zeit, nur auf diese Weise ist der Mensch in der Lage, die Welt zu begreifen...
Dennoch ist die Zeit nur der Ablauf verschiedener Veränderungen...

Schon einmal "1" Sekunde gesehen? Ich noch nicht, doch wenn ich mir den Sekundenzeiger einer Uhr anschaue... nachdem er sich um eine Stelle weiterbewegt hat, ist eine Sekunde vergangen (natürlich nie genau eine Sekunde, keine Uhr geht richtig)... Aber habe ich die Zeit oder die Bewegung des Zeigers wahrgenommen?

Nun zu der Frage, was meiner Meinung nach kein Irrglaube ist, wenn ich in dieser Hinsicht etwas von mir gebe, ist es sowieso falsch... Dass etwas ein Irrglaube ist oder es wahr ist, kann niemand sagen... Wie oft wurde etwas für absolut wahr gehalten und im nachhinein galt es als falsch?

Vielleicht kann ja wirklich irgendwann jemand mal 1 Sekunde "sehen" oder sonst irgendwie wahrnehmen, und nicht nur die Veränderung der Position des Sekundenzeigers auf einer Uhr...
White_FangDer Meter ist auch vom Mensch festgelegt. Schon mal einen Meter gesehen? (Ich meine nicht das Messinstrument, und auch nicht etwas das einen Meter Länge bestitzt, das käme deiner Uhr gleich)
Also nach deiner Logik gibt es auch keine Länge, natürlich auch kein Gewicht. Also, eigentlich keine der drei elementaren Größen der Physik, deshalb auch keine Physik, und somit äh ist im Grunde alles ein Irrglaube. Gut das das geklärt ist.
Astatos[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Der Meter ist auch vom Mensch festgelegt. Schon mal einen Meter gesehen? (Ich meine nicht das Messinstrument, und auch nicht etwas das einen Meter Länge bestitzt, das käme deiner Uhr gleich)
Also nach deiner Logik gibt es auch keine Länge, natürlich auch kein Gewicht. Also, eigentlich keine der drei elementaren Größen der Physik, deshalb auch keine Physik, und somit äh ist im Grunde alles ein Irrglaube. Gut das das geklärt ist. [/B][/QUOTE]

Als geklärt würde ich das nicht bezeichnen... Kann es sein, dass du dich jetzt total auf den Begriff "Irrglaube" eingeschossen hast? Scheint mir zumindest so...
Nein, jetzt mal im ernst, auch Längeneinheiten sind vom Menschen festgelegt. Sogar, dass man uns Menschen nennet, haben wir selbst festgelegt, wir hätten uns auch Affen oder Fische nenen können...
Nur weil das alles Einteilungen sind, heißt das nicht, dass es keine Physik etc. gibt. Es bedeutet nur, dass sich der Mensch alles in Sinneinheiten einteilen muss, um die Welt zu verstehen...

Glaubst du etwa, dass die Welt aus Formeln besteht? Sicherlich nicht, der Mensch hat nach Mustern gesucht und diese in ihm eine verständliche Sprache umgesetzt. Da der Mensch Zeit nicht erfahren kann, sondern nur Veränderungen, ist damit nicht bewiesen, dass es die "Zeit" gibt. Aber es beweist auch nicht das Gegenteil. Das gleiche trifft auch auf Längenmaße zu, es sind Festlegungen und Definitionen um einen Standart zu schaffen, um die Welt für uns einzuteilen.
Der Mensch macht die Welt für sich begreiflich, doch manche Dinge kann er einfach nicht begreifen...
Versuch mal, dir vorzustellen, wie es vor deiner Geburt war. Du kennst die Erzählungen, Filme usw... Warum stellen sich so viele Menschen ein Leben nach dem Tod vor? Weil das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist, die nicht-Existenz zu begreifen... Man kann darauf vielleicht mit überlegen kommen, aber die direkte Vorstellung des "nichts" ist unmöglich, das Gehirn kennt sich ja selbst erst seit seiner Entstehung im Mutterleib.
Jetzt komme ich vom Thema ab...
Wenn du mir "Zeit" zeigen kannst, lasse ich mich gerne überzeugen, wenn ich aber momentan auf die Uhr schaue, was sehe ich da? Nur die stetige Veränderung der Zeiger, nicht die Zeit selbst...
Die Zeit ist nicht mal nötig, wenn man sie der Bewegung/Veränderung gleichsetzt...
Ja es ist "Zeit"... und dennoch, eigentlich ist es nur die Bewegung der Zeiger... nicht mehr, nicht weniger...
Ob es nun "Zeit" ist, oder Veränderung, wir können Zeit nicht wahrnehmen, nicht spüren, nicht einmal direkt nachweisen... und dennoch können wir sie ja mit der Uhr messen, mit Veränderungen...
Ob aber so etwas wie Zeit in dem Sinne existiert ist damit noch lange nicht geklärt...

Wie schon einer meiner Vorgänger sagte, der mensch sieht kein Licht der Wellenlänge 520nm, er sieht rotes Licht...

Aber ich glaube nicht, dass es sich noch lohnt weiter darüber zu diskutieren...

Ach noch etwas, die Physik hat keine elementaren Größen, denn alle beeinflussen sich gegenseitig, nur so am Rande...
Zudem sind die verschiedenen Größen nicht konstant, selbst Längeneinheiten schwanken... (nein das wird man nicht zu sehen bekommen)
Mal sehen, wann der Mensch es schafft, eine "Weltformel" zu finden... um schließlich festzustellen, dass sie doch nur ein menschliches Konstrukt ist... und Menschen sind nun einmal nicht fehlerfrei...

Aber naja, viel Spaß damit
erst mal gute Nacht ;)
Astatos
White_FangZeit existiert also nicht weil wir sie sinnlich nicht wahrnehmen können, das ist deine Aussage?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
Wie schon einer meiner Vorgänger sagte, der mensch sieht kein Licht der Wellenlänge 520nm, er sieht rotes Licht... [/QUOTE]

Wenn er Farbenblind ist vielleicht. Ich sehe da grünes Licht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
Ach noch etwas, die Physik hat keine elementaren Größen, denn alle beeinflussen sich gegenseitig, nur so am Rande...[/QUOTE]

Wirklich? Le Système International d’Unités wird traurig sein das zu hören.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Astatos [/i]
Zudem sind die verschiedenen Größen nicht konstant, selbst Längeneinheiten schwanken...
[/QUOTE]

Sie schwanken nicht, sie werden genauer bestimmt. Ein Meter ist übrigens, die Strecke die Licht im Vakuum in 1/299729458 Sekunden zurücklegt, und eine Sekunde entspricht 9192631770 Schwingungen des Cäsiums Atoms.
AstatosTja, dummerweise hats du recht, ich bin Farbenblind, aber hey, du scheinst wirklich streiten zu wollen...
Und ja, ich habe lediglich das mit den 520 nm von meinem Vorgänger übernommen, ok du hast recht, eigentlich ist dieses Licht wirklich grün...
Bin halt auch nicht allwissend, vorallem merke ich mir nur ungern solche Zahlen, aber egal...

Aber ja doch, du weißt es besser, also fertig...


[QUOTE]Wirklich? Le Système International d’Unités wird traurig sein das zu hören. [/QUOTE]

schade... :rolleyes:
Das tut mir leid :D Schade, dann brauchen die wohl ein neues Urmeter... :(

[QUOTE]Sie schwanken nicht, sie werden genauer bestimmt. Ein Meter ist übrigens, die Strecke die Licht im Vakuum in 1/299729458 Sekunden zurücklegt, und eine Sekunde entspricht 9192631770 Schwingungen des Cäsiums Atoms.[/QUOTE]

Schön, dass du dir all diese Zahlen merken kannst... (Wers glaubt, bitteschön) Ach ja, Caesium hat mehrere Isotope, die alle in einer anderen Frequenz schwingen... (natürlich sind die deswegen noch lange nicht alle stabil).
Hmmm... eine Sekunde entspricht 9192631770 Schwingungen des Cäsiums Atoms? Kann sein, nach menschlicher Einteilung. Dummerweise kennt das Weltall soetwas wie eine Sekunde nicht, die Sekunde gibt es nur in unserem Schädel. Das gleiche gilt für die Einteilung von Längeneinheiten... Auch vom Menschen so festgelegt...
Es gibt Entfernungen, sicher, aber der Mensch hat sie eingeteilt, um damit etwas anfangen zu können...

[QUOTE]Zeit existiert also nicht weil wir sie sinnlich nicht wahrnehmen können, das ist deine Aussage?[/QUOTE]

Ich habe nicht gesagt, dass wenn wir etwas nicht wahrnehmen können, dass es auch nicht existiert. Was ich gesagt habe, ist, dass wir nicht wissen können ob die Zeit an sich existiert...
Erklär mir doch einmal, was Zeit ist... In einer Form, die nicht auf irgendwelchen Gleichungen beruht...
Ja, Zeit ist messbar, aber was misst man da? Die Zeit, oder nur die Abfolge verschiedener Vorgänge?...

Zeit ist nun einmal nichts anderes als Veränderung. Überleg doch mal, würden alle Veränderungen, alle Bewegungen stoppen, nur rein theoretisch, was wäre dann die Zeit? Mir ist natürlich kral, dass es unmöglich ist, alle Veränderungen/Bewegungen etc. zu stoppen...

Naja, ich hätte wohl doch lieber meine Klappe halten sollen... Mal sehen, welche Schwachstellen du oder jemand anderes in meinen Posts noch so findet, viel Spaß beim Suchen ;) Es gibt immer welche, die es noch besser wissen, als man selbst... (Ja ich gehör dazu :) )

Sollte wohl erst mal Physik studieren, bin wohl erst dann fähig, mich mit dir zu unterhalten... (Tja, ich bin ja auch nur ein Normalsterblicher, anscheinend mit einer verdrehten Denkweise dazu)

So genug aufgeregt, es bring nämlich nichts, kann halt nicht so Fachsimpeln mit meiner beschränkten Logik, aber wem's Spaß macht, bitteschön... :D
SmeaGollum1Könnte es sein, dass die Meinungsverschiedenheit hier im Grunde "nur" darauf basiert, dass Astatos im Grunde von den "Dingen an sich" spricht und White_Fang von denen, die uns in der Erfahrung (also in Raum und Zeit, und somit auch in der Physik) gegeben sind?

Es scheint mir, als ob ihr auf zwei vollkommen unterschiedlichen Ebenen argumentiert und deswegen aneinander vorbei redet.

Aber vielleicht hab ich auch wieder mal keine Ahnung!
PhönixWas ist eigentlich an der These so schwer zu akkzeptiewren, dass die Zeit nur da ist, weil wir sie geschaffen haben?
Meine Socken zum Beispiel sind auch vom Menschen geschaffen, ohne ihn würde es sie nicht geben, aber keiner von Euch würde anzweifeln, dass es meine Socken nicht gibt. Okay, Socken sind was materielles, Zeit nicht, aber so groß ist der Unterschied auch nicht.
hija de la lunaEigentlich müsste es Zeit schon geben, denn wenn man sich ab einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt(natürlich schafft das heut zu Tage noch keiner und man würde auh glaubich zu Energie werden, aber wenn es möglich wäre)würde man sich schneller bewegen als die Zeit und das wäre dann "Zeitreisen" jnachdem wie schnell man sich bewegt, kommt man weiter in die "Zukunft". Das bedeutet eigentlich nur das für Alles Andere was langsamer ist, die Zeit schneller vergeht, wenn ein Reisender dann nach einer Stunde zurück kommt könnte es durchaus sein, das für die Anderen schon 1ne Woche vergangen ist. In die Vergangenheit kommt man natürlich nicht mehr, sie ist ja vorbei, denn das richtige Zeitreisen wie aus den Filmen und Büchern ist meiner Meinung nach nur ein Märchen. Aber wenn das möglich ist(das ist bewiesen)dann muss es doch auch Zeit geben, sonst könnte man dochnichts "überholen" Allerding muss es dann viele "Zeiten" geben, denn für den Reisenden vergeht ja auch Zeit nur eben langsamer als für den Rest, aber das merkt er ja nicht, also ist Zeit nicht unbedingt fest sondern einfach von der Sichtweise abhängigAlso irgendwie so. Und Zeit existiert auch ohne Bewegung, wenn du einen Stein in einen leeren Raum legst, indem sich weder Klima noch sonst was verändert, geht für ihn doch die Zeit trotzdem weiter obwohl sich der Stein nicht verändert oder bewegt) Zeit ist auch keine Energie oder sowas, sie ist einfach das was zwangsläufig passiert, wenn es auch nur irgendeine Existenz gibt, das muss nichtmal Leben sein, also ist bei der Entstehung des Universums auch die Zeit "entstanden" wobei Zeit nicht entstehen kan, weil sie ja weder Materie noch Energie ist.
AstatosEine kleine Überlegung am Rande: Was bewirkt die Zeit? Veränderungen... Was, wenn die Zeit demnach nichts anderes ist als Veränderungen?

Demnach existiert Zeit immer dann, wenn sich nacheinander verschiedenste Veränderungen ergeben. Somit ist die Zeit zwangsläufig "mitentstanden"...

Wenn keine Veränderung eintritt, gibt es auch keine Zeit...
Wegen dem Stein aus dem vorherigen Post, der Haken besteh darin, dass man Veränderungen nie komplett stoppen kann... Die Schwingungen der Atome und Moleküle, radioaktiver Zerfall von schwereren Elementen zu leichteren Elementen, der (zum Teil extrem langsame) Zerfall der Elementarteilchen (auch die sind nicht für die Ewigkeit)... Es gibt immer Veränderungen.

"Zeitreisen" sind nur begrenzt möglich... Das für ein schnell bewegtes Objekt die Zeit lamngsamer vergeht, ist klar. Doch warum ist das so, vielleicht weil auch auf die Veränderungen eine Art Trägheit wirkt, je schneller der Körper, desto langsamer die Veränderungen (oder meinetwegen auch "Zeit")...
Es ist daher nur möglich, sich in der Zeit nach vorne zu bewegen, da Veränderungen nicht umkehrbar sind. (Sicher, man kann sie "umkehren", aber selbst dann haben sich nur neue Veränderungen ergeben, die den Ursprungszustand wiederherstellen) Nach unserer Erfahrungswelt können wir bestimmte Dinge einfach wieder umkehren, richtig betrachtet hat man jedoch durch eine weitere Veränderung den Ausgangspunkt wiederhergestellt...
Sich in die Vergangenheit zurück zu bewegen ist jedoch nicht möglich, dazu müsste man erreichen, dass eine Veränderung nie stattgefunden hat...

Sicher, ich bin kein Physiker, ich weiß auch nicht alles, aber ich denke, man sollte nicht alles glauben, was einem durch irgendwelche Formeln gesagt wird. Schließlich hat ein Mensch diese Formeln aufgestellt... Und wegen der "Zeitreisen", bitte nicht mit schwarzen Löchern usw. ankommen, mir ist auch klar, dass man an Formeln so herumbasteln kann, dass man damit praktisch alles beweisen kann... Das ist halt die Mathematik... Beweisen lässt sich absolut alles, das heißt allerdings noch lange nicht, dass es dann auch richtig ist, denn dazu ist immer eine Voraussetzung notwendig... und wenn sich dort ein "Fehler" eingeschlichen hat, kann man alles und jedes beweisen und jeder glaubt es sofort... Irren ist halt menschlich... Und auch ich bin "nur" ein Mensch... Vielleicht mit einer etwas verdrehten Logik, aber ich bin das mittlerweile gewöhnt...
Vielleicht habe ich mir auch irgendeinen Mist zusammengesponnen, wer weiß... vielleicht habe ich einfach einen Fehler in meiner Logik...


[QUOTE]Könnte es sein, dass die Meinungsverschiedenheit hier im Grunde "nur" darauf basiert, dass Astatos im Grunde von den "Dingen an sich" spricht und White_Fang von denen, die uns in der Erfahrung (also in Raum und Zeit, und somit auch in der Physik) gegeben sind?[/QUOTE]

Ich denke auch, dass wir beide, White_Fang und ich letztlich aneinander vorbeireden, jeder vertritt seinen Standpunkt, welcher richtig ist, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ich erinnere nur mal an das "Irren ist menschlich", Mich hat meine Erfahrung bisher noch nicht gelehrt, dass es so etwas wie Zeit gibt, nur Veränderungen... Doch sind beide nicht das gleiche? (Siehe oben...)
hija de la luna@Astatos
Ich weiß nicht ob das mit dem "Zeitreisen" auf mich bezogen war, falls ja muss ich eines klarstellen, ich habe nie behauptet, das man in die Vergangenheit zurück kann, ich habe gesagt, ich halte das für ein Märchen, wollte ich nur gesagt haben.
AstatosDu kannst beruhigt sein, @hija de la luna das mit den Zeitreisen war nicht auf deinen Beitrag bezogen, ich habe es nur aufgegriffen ;)
Ist nichts gegen irgendwelche Äußerungen von dir... Es ging mir einfach nur um die Zeitreisen, du hast mir halt mit deinem Beitrag den Denkanstoß dazu gegeben :)
Ceberuserst mal begrüße ich die runde...

ich finde das hier angesprochene Thema doch recht interresant. außerdem stimmen meine Ansichten darüber zum größtem teil mit denen von Astatos überein, also bist du mit deiner denkweise nicht ganz allein...
Ich bin auch der meinung, das zeit an sich von uns menschen nur als messgröße geschaffen wurde. Die Urmenschen z.B. haben ja auch keine Uhren gehabt, sie haben sich vermutlich eher an dem stand der Sonne und des Mondes orientiert. Was also ist Zeit eigentlich... ich für mich halte sie eher für eine abfolge von ereignissen, die wir mit hilfe des begriffes zeit versuchen zu messen... ein weiteres beispiel sind dafür, das man auch ohne begriffe der zeit leben kann ist der stamm der Hopi-Indianer und der amerikanischen Saultaux, die ohne Begriffe der Zeit leben, d.h. das sie in ihrem wortgebrauch keine wörter für Zukunft oder Vergangenheit haben.

Zu der zeitreise, möchte ich auch noch meinen senf dazugeben. Theoretisch ist es möglich in die Vergangenheit zu reisen, nur dazu müsste man, rein theoretisch natürlich, schneller sein als das licht, das in unserer bekannten Physik die größt mögliche geschwindigkeit besitzt. Dies wird aber kaum in der heutigen zeit möglich sein, da uns bestimmte voraussetzungen einfach fehlen, deswegen ist es nur eine weitere theorie der wissenschaft...

so, ich hoffe, das man mit mir hier ein wenig spricht, und mich notfalls korrigiert, denn jemanden, der unfehlbar ist, habe ich bis jetzt noch nicht getroffen...

lg Ceberus
Gamblers StarWas mich nur wundert ist, daß astatos irgendwie unzufrieden scheint mit der Tatsache, die Zeit ausschließlich in der für Menschen meßbaren Definition zu erkennen. Warum? Wenn die Vermutung denn richtig ist.

Ist Dir das nicht genug, weil Du eigentlich gern doch mehr Verständnis und Detailwissen über das Universum im weitesten Sinne hättest, um Dir die Welt zu erklären? Oder hast Du Mißtrauen und vielleicht auch Angst, zu stark von den menschlichen "Einteilungen" von Raum, Zeit, Energie ect. abhängig zu sein, so daß Dein Geist sich in irgendeiner Weise eingeschränkt fühlt? Ist es Dir suspekt, das könnte einfach schon alles gewesen sein, was unseren "Lebens-/Wissens-raum Universum ausmacht?
Irgendwas muß Dich doch bewegt haben, so interessiert die Zeit zu hinterfragen. Ich würd gern wissen, warum!;)

Für mich gibt es keinen Zweifel, daß Zeit existiert, und ich denke auch nicht, daß Zeit duch Bewegung erzeugt wird. Die Zeit schafft erst den Platz, daß sich was bewegt.

*gibts keinen sause-smilie?*
SythpenIch versuche meinen Gedanken mal in Worte zu fassen:
Die Zeit war immer da und wird auch nicht mehr gehen. Sie ist der Anfang und das Ende, ordnet alles und gibt der Welt und dem Dasein einen Rahmen, in dem man sich bewegen kann. Die Zeit ist ausserdem ein Gefühl, was vermittelt.
Wie schnell vergeht doch die Zeit, wenn man etwas schönes erlebt? Und wie Langsam vergeht doch die Zeit, wenn man auf etwas wartet?
Astatos@ Gamblers Star, wenn du auf eine Uhr schaust, was siehst du? Die Bewegung der Zeiger... Was misst eine Atomuhr? Die Frequenz von Caesium-Atomen... Die Frage ist eigentlich nicht, ob es Zeit gibt, sondern was Zeit ist... Warum ist Zeit nicht konstant, wenn sie doch eine elementare Größe ist...? Was wenn sie von Bewegung/Veränderung abhägig ist?...
Das Problem ist, dass man nicht beweisen kann, ob Zeit die Bewegung bedingt, oder die Bewegung die Zeit...
Denn beides ist das gleiche... Bewegung/Veränderung ist Zeit, Zeit ist Bewegung/Veränderung...
Würden jegliche Vorgänge im Universum gestoppt werden, keine Bewegung/Veränderung... würde dann noch Zeit vergehen? Würden wir merken, dass die Welt still steht?... Würde sie sich dann wieder verändern, also die Zeit auch wieder weiterfließen, so würden wir nicht einmal mitbekommen, dass sie still stand, da wir ebenfalls stillgestanden haben...
Und danach?... Wenn alles wieder "normal" ist? Könnten wir dann sagen, wie lange alles stillstand, inklusive der "Zeit"? Wohl kaum... Es wäre nicht messbar, da dazu Bewegungen/Veränderungen notwendig wären... (Das soll nicht heißen, dass es möglich wäre, alle Bewegungen/Veränderungen zu stoppen... ist nur hypothetisch)

Bis jetzt hat es für mich einfach keinen Sinn ergeben, Zeit und Veränderung/Bewegung zu trennen. Sie bilden eine Einheit... Nur damit schließt sich gleichzeitig die Einzelexistenz der "Zeit" aus...

Wenn die Zeit wie du sagts, die Bewegung erst ermöglicht, müsste Zeit auch ohne Bewegung bzw. Veränderung existieren... Nur dann ist es keine Zeit mehr...

Was ich damit eigentlich sagen will, die Zeit wird durch die Bewegung/Veränderung ermöglicht, die Bewegung/Veränderung durch die Zeit... denn beides ist das gleiche... Somit ist Zeit nichts anderes als Bewegung und Bewegung nichts anderes als Zeit...

Was mich darauf gebracht hat? Ganz einfach... eine Küchenuhr... denn genau diese führt Bewegungen aus... Zeit konnte ich bisher noch nicht erfahren, ebenso nicht messen... nur die Bewegung der Uhrenzeiger, welche wir schließlich als Zeit interpretieren...



Eine Reise in die Vergangenheit wird dadurch unmöglich, denn eine Bewegung lässt sich zwar durchaus rückgängig machen, nicht aber ungeschehen... Die Vergangenheit ist nichts anderes als die Erinnerung daran... Wir sehen das was sich seit "damals" verändert hat, aber das beweist noch nicht, dass es eine Vergangenheit gibt... höchstens in unserem Kopf...
Sicher man könnte sagen, bei Geschwindigkeiten, die die Lichtgeschwindigkeit übersteigen, könnte man in die Vergangenheit zurückreisen... Doch warum gilt die Lichtgeschwindigkeit als "Grenze"? Warum steht für ein hypothetisches Objekt bei Lichtgeschwindigkeit die Zeit still? Wäre es nicht möglich, dass es ebenso wie die Massenträgheit auch eine "Bewegungsträgheit" existiert? Bei zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Anzahl an Veränderungen/Bewegungen innerhalb eines "Zeitraumes" (sorry dass ich jetzt doch einmal den Zeitbegriff einbringen muss) immer weiter ab, bis sie still steht... und genau an diesem Punkt befindet sich die Lichtgeschwindigkeit... Sobald man die Lichtgeschwindigkeit überschreiten würde, würden alle Bewegungen "rückwärts" verlaufen... Man würde eine Zeitreise in die Vergangenheit machen... Das Problem dabei: dazu müssten sich alles mit Über-Lichtgeschwindigkeit bewegen, dass heißt alles müsste in den früheren Zustand zurückversetzt werden... Und woher will man dann wissen, dass man zurückgereist ist?... Wenn man selbst "zurückgesetzt" wurde...?
Theoretisch wäre eine Reise in die Vergangenheit möglich, praktisch gesehen aber unmöglich, da man es nicht herausbekommen könnte, dass man eine Zeitreise gemacht hat...

Andere Möglichkeit wäre, nicht man selbst wird schneller wie das Licht, sondern alles andere... somit reist alles in die Vergangenheit zurück, man selbst bekommt mit, dass man gereist ist... Problem hierbei... wie sollte man es schaffen alles andere so stark zu beschleunigen? Schon alleine wegen der notwendigen Energie...

Reise in die Zukunft,wären durchaus möglich, bei entsprechender Geschwindigkeit vergeht die Zeit bzw. die Veränderung für einen selbst langsamer, um einen herum läuft sie schneller... Geht man mit seiner Geschwindigkeit wieder in den Ausgangszustand über, laufen die Veränderungen wieder "synchron"... Man hat tatsächlich eine Reise durch die "Zeit" gemacht... (oder vielleicht doch nur durch die "Veränderungen"?)...

So und jetzt dürft ihr schreiben, was ich mir hier wieder für einen Müll zusammengeschustert habe... Und ja, ich weiß, ich bin unlogisch... ;)

Astatos
Gamblers StarSchade, Du hast meine Fragen nicht richtig verstanden. Aber ich glaube, Dich zu verstehen, daß es Dir unmöglich ist, gedanklich Zeit und Raum zu trennen.
Du versuchst, die Zeit immer durch räumliche Vorgänge sichbar zu machen (ich sehe meinen Küchenuhrzeiger 3mm nach rechts wandern..).
Warum sollte das von einander abhängig sein?
Wie zum Geier sollte es möglich sein, nur durch anhalten aller Bewegungen auch die Zeit anzuhalten? Wo ist da die Beeinflussung vom einen aufs andere? Nur weil unser Auge die Zeit dann nicht mehr sehen könnte oder man sich nicht erinnern kann?Wie auch, wenn man (hypothetisch) erstarrt wär. Dann hätte man ja kein Bewußtsein.

Leider kann ich kein physikalisches Fachwissen zur Unterstützung einbringen, wie wärs, wenn White_fang noch mal was erklärt?
So zur Diskussionsgrundlage.
Physik interessiert mich immer.

Haaalllloo!
Astatos[QUOTE]Wie zum Geier sollte es möglich sein, nur durch anhalten aller Bewegungen auch die Zeit anzuhalten? Wo ist da die Beeinflussung vom einen aufs andere? Nur weil unser Auge die Zeit dann nicht mehr sehen könnte oder man sich nicht erinnern kann?Wie auch, wenn man (hypothetisch) erstarrt wär. Dann hätte man ja kein Bewußtsein.[/QUOTE]

Schon das Gegenteil bewiesen? Sicher ich kann meine Meinung dazu nicht beweisen, genauso wenig wie die andere zu beweisen ist...
Vergeht denn weiterhin Zeit, wenn es keine Veränderungen/Bewegungen mehr gäbe...? Selbst wenn du außerhalb dieses System stehen könntest, innerhalb des angehaltenen Systems findet keine Zeit mehr statt...

Aber wei gesagt, es ist nciht beweisbar, man kann Veränderungen/Bewegungen nicht einfach stoppen... Es laufen immer irgendwelche Vorgänge ab...

Ja ich versuche die Zeit durch räumliche Veränderungen zu erfahren, denn es ist nicht möglich, Zeit zu erfassen... Weder mit den Sinnen, noch mit Geräten... denn diese führen zum Messen der Zeit Veränderungen/Bewegungen durch...

Man kann nicht beweisen, dass Zeit als eigenständige Größe existent ist...

Was veranschaulichen der Zeit betrifft... bisher habe ich noch nicht das Schwingen von Atomen als solches gesehen, aber es ist da... von daher kann ich mir nicht alles veranschaulichen...

Nur ist es so, dass alles ständigen Bewegungen und Veränderungen unterworfen ist. Wäre die Zeit dann noch Zeit, wenn alles still steht? Wohl kaum...

Aber wie gesagt, es muss nicht alles einen Sinn ergeben, was ich von mir gebe...

Wegen der Frage von dir, warum ich mich so damit auseinandersetze... vielleicht liegt es darin, dass ich nur verstehen will...
Vielleicht aber auch daran, dass ich Zeit und Raum bzw. Veränderungen nicht voneinander trennen kann... vielleicht bin ich zu blöd für diese welt?... keine Ahnung...

Naja, was solls... habe nie behauptet ich wäre logisch...
hitokoriein beweis das zeit und raum zusammenhaengen?

ist doch eigentlich ziemlich simpel

die erde dreht sich um die sonne - warum stürzt sie nicht in die sonne?
weil sich die erde bewegt und ihre zentrifugal kraft = der gravtitatiosnkraft ist die zwioschen erde und sonne ausgeübt wird

Fz (zentrifugal kraft) = (m(masse)*((strecke / zeit)=v)²)/r(abstand erde sonne)

was passiert aber wenn alles stehenbelibt und die zeit weiterlaeuft?

die zentrifugal kraft wird 0 --> die erde müsste in die sonne stürzen!

gibt es ein imposanteres bsp dafuer? ;-)

andersrum was waere wenn die zeit nahezu stehenbleibt sich die erde jedoch unbeirrt von der zeit aenderung weiterdreht... die erde würde sich auf den weg ins weite kalte all machen ;-)

auch nciht gut



naja jetzt ist doch klar ads zeit und raum abhaenging sind - man könnte dies natürlich noch mit dem ereignis horizont erklären damit es wissenschaftlich einwandfrei waere, aber das kann ich leider nicht aus dem ff und bin zu fual zu suchen


mfg müder hitokori
ThaMoonchildZeit?
Zeit ist doch etwas seeehr komisches wie ich finde, wenn man will das sie vergeht dann tuts sies nicht und anderesrum.
Btw guten morgen meine süße

bis dann dein mooni:D
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von hitokori [/i]
[B]
die erde dreht sich um die sonne - warum stürzt sie nicht in die sonne?
weil sich die erde bewegt und ihre zentrifugal kraft = der gravtitatiosnkraft ist die zwioschen erde und sonne ausgeübt wird

Fz (zentrifugal kraft) = (m(masse)*((strecke / zeit)=v)²)/r(abstand erde sonne)

was passiert aber wenn alles stehenbelibt und die zeit weiterlaeuft?

die zentrifugal kraft wird 0 --> die erde müsste in die sonne stürzen!
[/B][/QUOTE]

Halt, halt. So einfach geht es jetzt auch wieder nicht. Es ging ja hier nicht darum, physikalische Gleichungen zu nehmen und nur die Zeit zu variieren, sondern einen Zustand zu betrachten, in dem ein Fortschreiten der Zeit tatsächlich keine Auswirkungen auf Bewegungen im Raum haben kann, weil nichts da ist, was sich bewegen kann.
Ohne Raum macht es sicher wenig Sinn von Zeit zu sprechen, weil sie nicht nachweisbar wäre, allerdings macht es wohl auch wenig Sinn ohne Zeit vom Raum zu sprechen.
Dass es Zusammenhänge zwischen Zeit und Bewegung gibt, ist klar, aber es ist immer so, dass gewisse physikalische Größen sich gegenseitig beeinflussen. Daraus kann man aber schlecht schließen, dass eine Größe nicht existiert, weil sie nicht von anderen Größen unabhängig ist. Die Kunst ist es jetzt herauszufinden, welche Größe wovon abhängig ist: Die Bewegung von der Zeit oder die Zeit von der Bewegung. Im Prinzip ist das (fast) reine Definitionssache, aber eine Geschwindigkeit (also eine Bewegung) ohne die Zeit zu definieren und daraus die Zeit ableiten zu wollen, ist äußerst umständlich und wirft noch mehr Fragen auf als die Existenz der Zeit. Warum sollten sich Dinge zum Beispiel bewegen, wenn es keine Zeit gibt (die entsteht ja erst durch die Bewegung).
Im Übrigen erachte ich es auch als sinnvoller, von 4 Dimensionen auszugehen und eine Bewegung als dreidimensionalen "Randfall" anzusehen als durch Veränderung in 3 Dimensionen eine 4. Dimension zu postulieren. Wie gesagt: Wahrscheinlich reine Definitionssache ohne Möglichkeit der experimentellen Überprüfung.
LestherHi!

Schwierige Frage, Versuche einer Antwort können es glaub i nie ausdrücken...


Habe übrigens schon mal über ein ähnliches Thema gepostet, falls Interesse besteht:

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=36025&referrerid=21596]Warum läuft uns die Zeit davon?[/url]

Da wurde auch versucht, Definitionen der Zeit festzustellen... ;)


lG
Lesther
Eilicher GeistZeit ist eine Notwendigkeit der Materie und des Raumes. Entwicklung kann nur in Zeit geschehen. Ohne Zeit, keine Materie, ohne Zeit kein Raum und ohne Raum keine Zeit. So, jetzt hab ich keine Zeit mehr.
nebeltaucherZeit existiert nicht. Man kann sie überhaupt nicht nachweisen. Zeit ist eine Erfindung der Menschen, weil sie ein Hilfsmittel brauchen, um Prozesse oder Ähnliches zu erklären.
Esoterik-Erikhalli-hallo an alle denker !!

also nach meinem glauben für diese und unsere Welt (dies ist eher , oder zur "ZEIT" konstruktivistisch veranlagt), denke ich das die zeit ein grenzfall ist, die zwischen wahrnehmbaren und nicht mehr vorstellbaren existiert. die zeit bringt die vorraussetzung für alles was wir warnehmen, denken, vorstellen
fühlen usw. ich denke die zeit liefert die vorraussetzung, das wir unsere welt konstruieren können. wir können sie an hand von veränderungen wahrnehmen aber was zeit an und für sich ist liegt jenseits unserer erfahrung und wahrnehmung. alles was wir wissen und wahrnehmen sind letztendlich konstrukte eines gehirns was wir meßbar machen können. und zeit liefert die basis dazu. interessant ist die vorstellung nach einer unendlichen zeit die vollkommen bewustseinsunabhängig existieren kann, also kein anfang und auch kein ende hat, oder vielleicht schon ein anfang aber kein ende hat (was ich eher nicht glaube)denn wenn ein anfang, dann schon ein ende. wir sind also in der lage zeit als die veränderung von ereignissen, aber "nur" endlich wahrzunehmen. wir können uns nichts unendlich großes,kleines und unendlich langes(zeitliches)vorstellen, jedoch kann es durchaus sein das es bewustseinsunabhängig existiert und aus dieser unendlichkeit ein bewustsein erschaffen wird das endlich,begrenzt aber unendlich wertvoll und einmalig ist. ich denke wir können im leben diese grenzen von unendlichkeit und zeit nicht überschreiten dies könnte womöglich erst mit dem tode passieren, aber das ist ja bekanntlich dann eine glaubensfrage.
ich möchte hier nochmal ein beispiel nennen, und zwar wieviele teile passen nebeneinander in einen meter hinein ?? es sind immer eine begrenzte anzahl von teilen, egal wie klein sie sind. wenn nun einer fragt wenn die teilchen unendlich klein sind?? dann sind es in dem moment eben keine teilchen mehr,sondern es ist um genau zu sein nichts und dieses "nichts" passt eben in jedes gefäß oder in jede länge unendlich mal hinein.:eek:
das "sein" und damit meine ich ein endliches "sein" existiert nur jetzt und dieses "jetzt"was ja eigentlich immer ist ,existiert nur durch sein anfang und sein ende.

ich hoffe das war euch jetzt nicht zu phillosophisch und zu lang, aber so sehe ich die sache. vielleicht versteht ihr mich an der oder der stelle

liebe grüße
Erik
Red Tom Flint[QUOTE][i]Original geschrieben von hitokori [/i]
[B]was passiert aber wenn alles stehenbelibt und die zeit weiterlaeuft?

die zentrifugal kraft wird 0 --> die erde müsste in die sonne stürzen!
[/B][/QUOTE]

So ganz funktioniert das nun aber nicht. Denn wenn alles stehen bleibt darf es auch keine Bewegung der Erde in Richtung Sonne geben. Bewegt sie sich doch, ist ja kein totaler Stillstand mehr gegeben.
Esoterik-Erikhi !!

wenn die zeit stehenbleiben würde, wäre die gegenwart die ja bekanntlich unendlich klein also 0 ist , auf einmal ein begrenzter
wert. also angenommen die zeit würde für 5 minuten stehenbleiben, dann wäre die absolute gegenwart 5 minuten lang und es würde in diesen 5 minuten keine vergangenheit und keine zukunft geben, denn der zeitpunkt "jetzt" der 0 ist, würde unendlichfach in die 5 minuten hineinpassen.

und die frage ist ob wir einen zeitstillstand denn überhaupt wahrnehmen können (egal wie lang er ist), denn unsere neurotransmitter im gehirn würden ja auch stillstehen.

also ich denke wir würden einen zeitstillstand überhaupt nicht wahrnehmen. angenommen die zeit würde 2 jahre stillstehen, so würde ales ganz normal weiterlaufen, wir würden die 2jahre überspringen in einem unendlichkleinen moment. wenn aber die zeit unendlichlange stillstehen würde ?? tja würden wir auch diesen unendlichlangen stillstand einfach überspringen als ob nichts gewesen wäre ???:confused:

gruß
erik
A. T.Zeit sehe ich, wie manch andere hier auch als eine Erschaffung der Menschen: Genau wie Meter, Dezibel oder eben die Sekunde. Alle Einheiten hat der Mensch festgelegt, um das Chaos der Welt zu ordnen. Der Mensch würde auch ohne messbare Zeit, dank Wechsel von Tag und Nacht auf der Erde zurechtfinden. Doch wie schon gesagt wurde kann Wechsel nur durch Bewegung entstehen, z.B. unseres Planeten.
S!nn1RHI leuts,

Ich bin ehrlich beeindruckt über euer Wissen.
Bitte sagt mir das ihr fast alle über 40 Jahre alt seid und ich somit noch gute 15 Jahre habe das nachzuholen.

Libe Grüße

S!nn1R
Astatos[QUOTE]HI leuts,

Ich bin ehrlich beeindruckt über euer Wissen.
Bitte sagt mir das ihr fast alle über 40 Jahre alt seid und ich somit noch gute 15 Jahre habe das nachzuholen.

Libe Grüße

S!nn1R[/QUOTE]

rechne 40 - 21, dann weißt du wie alt ich bin... :D


sorry wegen dem off-topic...
A. T.Nimm diese Lösung - 4, und du weißt, wie alt ich bin. :)

[QUOTE]sorry wegen dem off-topic...[/QUOTE]

Es heißt wegen des off-topics! ;)
NichtsZeit ist eine sehr verwirrende Angelegenheit für den Menschen,denn sie erscheint uns als festgelegt und so selbstverständlich,dass wir sie einfach als real gegeben hinnehmen.Jeder von euch,der sich mit Einsteins Relativitätstheorien beschäftigt hat,wird vermutlich verwundert und ungläubig reagiert haben,als er das erste mal davon las,dass Zeit verschieden schnell verlaufen kann-sogar Zeitreisen möglich seien sollen!Beschäftigt man sich eingehender damit,wird es langsam normal und anschaulich,vielleicht sogar logisch.
Das gleiche scheint mir hier vorzuliegen,allein der Gedanke daran,dass Zeit nicht existieren könnte,sondern eine vom Menschen erdachte und benutzte Konstruktion ist,scheint vielen hier so abstrakt zu sein,dass sie ungläubig darauf reagieren.
Die Maßeinheit "Zeit" wird in der Physik ständig verwertet,ist in unzählbaren Formeln und Gleichungen zu finden,so könnte man denken,sie muss real sein.Doch man sollte nicht vergessen,dass die Mathematik und somit auch die Physik Konstrukte des Menschen sind,um das Universum zu beschreiben,nichts reales.Warum sollte es sich bei der Zeit anders verhalten?
Cordhörnchenhab da grad ne interessante Art der "Zeitbeschreibung" gelesen, über die [B]Entropie[/B] :

1ster HAuptsatz der Wärmelehre: Im thermodynamischen Gleichgewicht hat ein System eine möglichst große Entropie
und
2ter....: Die Entropie eines abgeschlossenen Systems wird nie von alleine kleiner


Der 2. Hauptsatz definiert irreversible Prozesse: Denn ein Prozeß, bei dem die Entropie zunimmt kann offenbar geschehen, der Rückwärtsprozeß jedoch nicht.

Die Konsequenz daraus ist: Der 2. Hauptsatz definiert eine Richtung der Zeitachse: Auf der Zeitachse kann man sich nur in Richtung höherer Entropie bewegen. Der 2. Hauptsatz ist im übrigen das einzige Naturgesetz oder Axiom, das eine Zeitrichtung kennt. Wenn man bedenkt, wie fundamental es für uns ist, daß die Zeit immer nur in eine Richtung fließt, ist das schon sehr erstaunlich!

Der 2. Hauptsatz definiert den Wärmetod des Universums: Irgendwann wird universelles Gleichgewicht im wahrsten Sinne des Wortes, und damit maximale Unordnung erreicht sein. Nichts wird sich mehr ändern - das Universum hat den Wärmetod erlitten.


gefällt mir :)
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von Cordhörnchen [/i]
[B]Der 2. Hauptsatz definiert den Wärmetod des Universums: Irgendwann wird universelles Gleichgewicht im wahrsten Sinne des Wortes, und damit maximale Unordnung erreicht sein. Nichts wird sich mehr ändern - das Universum hat den Wärmetod erlitten.[/B][/QUOTE]

Änderungen in wiefern?Der 2.Hauptsatz besagt,dass in einem abgeschlossenem System die Entropie nie abnehmen kann (meinem Kentnntnisstand nach nur durch zufällige Quantenprozesse),aber das Universum expandiert,es findet sich also immer wieder neuer Raum,in den die Entropie fortdringen kann,aber was meinst Du dabei mit "Wärmetod"?Das Universum wird vielmehr immer kälter..."stirbt" eher am Kältetod,denn mit zunehmenden Raum (Expansion) wird es immer kälter,und Sterne welche eine gewisse Restwärme kreieren würden,wird es nicht immer geben.
Cordhörnchen"Wärmetod" ist der [B]Tod der Wärme[/B] !! O_o
physikalisch definiert als Druchschnittstemperatur des Universums von 3 Grad Kelvin! es gibt dann nichts mehr mit einer geringeren Entropie, auch keine chemischen Prozesse oder Verbindungen mehr!

alle [B]geordneten[/B] Systeme werden -zwingend, da irreversibel- über kurz oder eher lang in ungeordnete übergehen!

Sterne wird es nicht mehr geben, und die Expansion des Universums ist insofern kein "Problem", da das Prinzip der Entropie ja in ebendiesem funktioniert, wie die Praxis beweist!
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Cordhörnchen [/i]
[B]"Wärmetod" ist der [B]Tod der Wärme[/B] !! O_o
physikalisch definiert als Druchschnittstemperatur des Universums von 3 Grad Kelvin! es gibt dann nichts mehr mit einer geringeren Entropie, auch keine chemischen Prozesse oder Verbindungen mehr!

alle [B]geordneten[/B] Systeme werden -zwingend, da irreversibel- über kurz oder eher lang in ungeordnete übergehen!

Sterne wird es nicht mehr geben, und die Expansion des Universums ist insofern kein "Problem", da das Prinzip der Entropie ja in ebendiesem funktioniert, wie die Praxis beweist! [/B][/QUOTE]
Nicht von ungefähr wird bei der Altersbestimmung mit der C-14 Methode der [b]Zerfall[/b] eines Isotops zur Altersbestimmung herangezogen.
Chokmahsollte ich mich jetzt täuschen meiner meinung nach sollte sich der Wärmetod wohl erst bei 0°Kelvin (-273,15°C) einstellen da das erst der absolute Nullpunkt ist wo sich nichts mehr bewegt, der aber sowieso theoretisch nicht erreicht werden kann
NichtsDie Temperatur der Kosmischen Hintergrundstrahlung beträgt 3 Kelvin.Liegt hier eine Verwechslung vor,oder treten die voran beschriebenen Phänomene ebenso bei 3 Kelvin ein?
Chokmah...eher wohl unter;)
Cordhörnchendie kosmische Hintergrundstrahlung entspricht eben diesem entropischen Mittelwert, auf den sich das Universum -sofern es ein abgeschlossenes System ist, was der zeitgenössisch populärsten Ansicht entspricht- einpendeln wird!

es gibt diesen Endzustand ja jetzt schon im All, nur unterbrochen durch diverse kinetische "Anomalien" :P, anhand derer wir unsere Sternensysteme beschreiben

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