| Nekro1982 | Manchmal frage ich mich, ob nur ich so bin, oder ob auch andere so empfinden, wie ich. Ich lebe in sehr enger Verbindung mit dem Tod, nicht in dem Sinne, dass ich glaube, ich muss bald sterben, sondern der Tod ist für mich ein wichtiger Bestandteil meines Leben. Ich denke auch oft an meinen eigenen Tod, frage mich, wo wohl meine Seele hingeht, ob es ihr dann besser geht als jetzt, für mich ist der Tod die letzte Hoffnung auf seelisches Glück und "Leben". Ich sitze oft auf Friedhöfen und schaue mir die Gräber an und frage mich dann, wo wohl jetzt all die Menschen sind, die da unten liegen. Ob es ihnen jetzt besser geht, als im Leben? Ich selbst glaube, dass ich schon einmal Tod war und das Jenseits gesehen habe. Ich habe nichts mehr gespürt, kein Schmerz, kein Kummer und kein Leid. Nur noch Harmonie und Frieden und Glück. Ich denke oft über den Tod nach, und möchte ihm auch ganz nahe sein, ein Hauch des Todes spüren. Denn zu sterben, wirklich tot zu sein, muss was Wunderbares sein. Wie denkt ihr über dieses Thema? |
| Ver-rückt? | Naja, gewissermaßen ist die Frage kaum eine andere wie bei "Was kommt danach?"... Und was ich über den Tod denke habe ich dort schon zu genüge dargelegt. Im großen und ganzen zusammengefasst lediglich, das zwar viele denken, der Tod sei etwas schlechtes/schlimmes. Oder etwas paradiseisches. Aber ICH weis, KANN NICHT wissen, was der Tod mit sich bringt. Aber ehrlich habe ich keine Lust, das selbe 2x in 2 Themen die untereinander stehen darzulegen, noch dazu bei der verstrichenen Zeit nach dem anderen Beitrag. Ich hatte eine Zeit lange auch ein bisschen mehr Gedanken über den Tod. Nur bringt mir das nicht, Hellsehen kann ich nicht, der blick in die Zukunft bleibt mir verwehrt. Also muss ich warten, bis sich die Zukunft zeigt. Verdenke dein Leben nicht mit dem Tod. Es ist wie als ob ich ständig Gedankengänge über mein Hochzeitstag anstreben würde - dabei habe ich noch nichteinmal eine Freundin... Der Tod ist ein trostloßes Thema, denn es gibt keine Antwort auf die Frage nach seinem Wesen. |
| bellator_noctis | das leben mit dem tod welch wunderbares stichwort ich habe folgendes problem : Meine wirbelsäule ist extrem schief so das sie meine lunge und mein herz wegklemmt. Die mediziner sagen wenn das bis in 2-3 jahren nicht auf irgendeine art und weise leicht zurück geht werde ich daran sterben ich kann aber auch durch das jeden tag sterben sagen sie. Das problem ist aber auch das selbst die ärzte nicht machen können um sie wieder gerrade zu bekommen derzeit hilft nur ein stützkorsett und wenn es dann wieder besser ist wollen sie mir 2 stahlstangen einsetzen diese mit der säule verbinden und dann strecken damit sie gerrade wird. wie auch immer. So lebe ich mit dem Tod an meiner seite der mich tag für tag für tag für tag ... umbringen kann mich aber auch weiter leben lassen kann. [QUOTE]Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.[/QUOTE] Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller |
| A. T. | [QUOTE]So lebe ich mit dem Tod an meiner seite der mich tag für tag für tag für tag ... umbringen kann mich aber auch weiter leben lassen kann. [/QUOTE] Sag mir bitte, lebt man bewusster mit dem Tod an der Seite. Bei jedem Treffen mit einem Bekannten denkst du vielleicht, es könnte dein letztes sein. Bemühst du dich dann mit ihm friedlich die Zeit zu verbringen, damit er dich im Fall des Todes gut in Erinnerung hält oder ist dir das ziemlich egal? Ansonsten noch alles Gute |
| bellator_noctis | ich denke eigentlich zuerst morgens nachm aufstehen "eigentlich könntest du dirn strick nehmen" aber ich weiss net sollt ich lieber lassen. Sicher denkt man wenn man freunde sieht vieleicht sieht man sie das letzte mal aber ich denk einfach an die schönen zetien die ich mit diesen habe/hatte und dann geht das schon. Den gedanken das ich jeden tag sterben kann versuche ich zu verdrängen denn wozu sollt ich jeden tag daran denken irgendwann sterben wir doch alle mal (oder nicht) Aber es ist nicht einfach :( |
| ooAlbert | ich will euch ja ncith die illusion nehmen aber der tot istd as ende des biologischen lebens :) also kommt danach nciths es ist einfach zuende ... alles was sonst noch an "theorien" herumgeistert sidn nciths weiter als ausflüchte um die angst zu unterdrücken ... also was lernen wir daraus ... lebt das leben in vollen zügen so ihr könnt laßt die zeit ncith nutzlos verstreichen denn sie ist einmalig! mfg |
| Ver-rückt? | @ooAlbert: Sorry, aber ich denke, Sokrates hat auch hete noch Recht, wenn er sagt, das wir nichts über den Tod wissen. Toll, ich weis, was Biologisch passiert... Aber ich weis auch, was biologisch passiert, wenn z.b. Eltern Kinder schlagen, Mädchen vergewaltigt werden. Nur weis ich dadurch dann etwas darüber, was in dem Geist der Betroffenen vorgeht? Gut, wenn du so denkst, ich will's dir nicht verübeln. Aber meiner Meinung nach kann der Tod alles mögliche Bedeuten, da wir es nicht wissen. Und ich habe ein Problem, wenn Leute andere Meinungen erst garnicht zulassen und meinen so wie sie's sagen sei's richtig, und so habe ich dein Beitrag irgendwo verstanden... [QUOTE]ch will euch ja ncith die illusion nehmen aber der tot istd as ende des biologischen lebens also kommt danach nciths es ist einfach zuende ... alles was sonst noch an "theorien" herumgeistert sidn nciths weiter als ausflüchte um die angst zu unterdrücken ...[/QUOTE] Sorry, wenn du so von deinem Standpunkt überzeugt bist, dann kannst du andere aber immernoch zulassen, solange sie dich nicht betreffen. (wenn du das jetzt beleidigend aufgefasst hast, so soll es mir Leid tun, denn so war's nicht gemeint. Es ist ein versuch, meinen Standpunkt zu erklären, ohne deine einung schlecht zu machen, auch wenn ich bezweifele, das mir das so, wie ich es gewollt habe, geklappt ist...) |
| ooAlbert | ich kenn das problem der gegenteiligen meinung ;) nur mal ehrlich ... entweder man sieht es realistisch oder man träumt ... mehr varianten gibt es nicht ... und eines ist klar der tot ist ein ende und kein anfang ... denn würden wir keine angst davor haben täten wir auch nicht darüber nachdenken was kommt danach ;) aber grundlegend ist es mir egal was andere darüber denken da es eh zu nichts führt ... wichtiger ist viel mehr das man im leben lebt und für selbiges und nicht für den tot ... mfg |
| Nichts | Ich stimme mit ooAlbert überein,auch meiner Meinung nach folgt auf den Tod nichts mehr.Dennoch bin ich mir darüber im Klaren,dass Sokrates recht hatte: Der Tod kann alles mögliche bedeuten.So lange wir nicht wissen was nach dem Tod kommt,können wir nichts ausschließen,egal wie überzeugt man von seiner Meinung ist.Ich bin überzeugt davon,dass nach dem biologischen Tod nichts mehr sein wird,denn ich wüßte nicht,warum das so sein sollte,ebenso entspricht es nicht meiner Logik,dennoch sollte man offen sein und letztendlich wieder auf Sokrates hören:Am Ende wissen wir nichts. |
| A. T. | [QUOTE]denn würden wir keine angst davor haben täten wir auch nicht darüber nachdenken was kommt danach[/QUOTE] Haben sich die Griechen früher nicht auf ihren Tod teilweise gefreut. Ist der Tod nicht die Befreiung von jeglichem körperlichen Schmerz? Sehnte man sich nicht förmlich danach zu sterben, um endlich in eine bessere Welt zu kommen? Auch wenn man Glauben besitzt, kann man dem Tod furchtlos, vielleicht sogar mit Freude entgegensehen. Sind die ersten Christen nicht teilweise mit Vergnügen in die Gladiatorenkämpfe gegangen, um für ihren Gott zu sterben? Warum sprengen sich die Selbstmordattentäter in die Luft, nicht auch aus Glauben? Oder die Hinduisten, die ein Leben in einer höheren Kaste erwarten. Aus christlicher Sicht wurde der Freitod bald, nicht zu verwechseln mit dem Martyrium, als Sünde angesehen. Warum wohl? Da die Menschen es kaum erwarten konnten in diese bessere Welt zu flüchten. Der Mensch genügt sich selber nicht. Dass der Mensch versucht, über seine Grenzen hinauszugreifen, ist doch letztlich nur ein Zeichen dafür, dass er ein Abbild Gottes ist. |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von A. T. [/i] "Der Mensch genügt sich selber nicht. Dass der Mensch versucht, über seine Grenzen hinauszugreifen, ist doch letztlich nur ein Zeichen dafür, dass er ein Abbild Gottes ist." Ist es das?Für mich ist es nicht notwendig ein Abbild Gottes zu sein,um sterben zu wollen.Ganz andere Faktoren können da eine Rolle spielen,zum Beispiel die von Dir angeführten,die Erlösung von allem körperlichen Schmerz.Darauf auf ein Abbild Gottes zu schließen,halte ich für falsch. |
| ooAlbert | hm, mal ganz ehrlich ... in unserer industriegesellschaft ist es nicht notwendig zu sterben, bzw. das verlangen aus etwas heraus zu kommen wie es damals war wo amn leibeigener gewesen ist ... das sind dinge die heute ncith mehr greifen ... alsow arum auf den tot freuen ... es gab ja genügend dinge ind e rgeschicte wo kulturen eben so gelenkt wurden damit sie sich ncith umbringenw eil sie glaubten das paradies wartete ;) denn es gab ja keines ... denn warum sollte man sich ncith am leben erfreuen? mfg |
| Nichts | Warum sollte man sich am Leben erfreuen?Ich möchte leben,denn sterben tue ich auf jeden Fall,also kann ich meine Zeit die ich lebend habe nutzen um das Leben zu verstehen,der Tod kommt früh genug.Dennoch kann ich verstehen,wenn man sich nicht am Leben erfreuen kann,ich tue es auch nicht unbedingt,ich bin eher neugierig. |
| mEinBlUT | Der Tod Lebt In Uns -Bis Wir Sterben- Dann Leben Wir Im Tod |
| Fragilesoul | Ich lebe gern, und ich bin glücklich, daß ich lebe. Ich glaub allerdings auch daran, daß nach dem Tod etwas kommt. Aber das werde ich dann erfahren, und ich hoffe, daß ich bis dahin noch viel Zeit im Leben verbringen darf. Ich glaube nämlich auch an ein Leben VOR dem Tod. |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fragilesoul [/i] [B]Ich glaub allerdings auch daran, daß nach dem Tod etwas kommt.[/B][/QUOTE] "Etwas" kommt.Kannst Du das genauer ausdrücken,ebenso wie deine Beweggründe? |
| Sternenwolf | Also ich kann mit Nekro mitfühlen. mir gehts oft genau so. Ich überleg mir wie mein begrebniss sein soll. Ich denke mir geschichten zu den Namen auf den Grabsteinen aus. ich weis auch wie ich mich umbringen würde. Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich weiß nicht, ich hab das Gefühl das er mein Freund ist und wenn meine Zeit gekommen ist wird er mich auch als Freund abholen. Es ist einfach eine seltsame Vertrautheit, wo immer sie auch herkommt. Meine mutter glaubt das kommt, weil ich so früh in Kontakt mit dem Tod gekommen bin (ich war 10 als einer meiner Brüder starb)..... Was leben nach dem Tod (ich liebe dieses Thems :) ) angeht: Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch mehr ist als ein Zellenhaufen dessen einziger Sinn es ist, zu leben und dann zu verrotten. Sorry aber das find ich irgendwie absolut unlogisch. |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i] [B]Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch mehr ist als ein Zellenhaufen dessen einziger Sinn es ist, zu leben und dann zu verrotten. Sorry aber das find ich irgendwie absolut unlogisch. [/B][/QUOTE] Ist es nicht viel unlogischer daran zu glauben,dass der Mensch mehr ist?Erklär mir bitte deine Logik.Vielleicht sollte man generell sagen,warum einen etwas als unlogisch erscheint,das macht eine Diskusion einfacher und lohnenswerter. Ich bin kein Passivseher der alles "schwarz" reden will,aber mir fällt auf,dass die wenigsten den Gedanken ertragen zu scheinen,dass der Mensch eben nicht "mehr" ist.Mir ist nicht klar,warum das so ist. Für mich ist das "Leben" (und damit auch der Mensch) der Teil des Universums,der sich selbst wahrnimmt und (im weiterentwickelten Bereich) über sich selbst nachdenkt.Vielleicht ist das etwas Besonderes,aber trotzdem verhindert das nicht,dass der Mensch nach dem Tod wie eben so schön gesagt "dahinrottet". |
| Sternenwolf | Okey...meine Logik ist vielleicht nur für mich logisch aber deine Logik ist für mich unlogisch. Ich glaube ja nicht nur, dass der Mensch mehr ist sondern auch jedes andere Lebewesen. Und jetzt siehs mal physikalisch: Energie ist in jedem Lebewesen vorhanden. Energie gehört zu den erhaltungsgrößen, sprich in einem abgeschlossenem system, bleibt die summe der Energie gleich. Wir können jetzt zuallererst darüber diskutieren ob das universum ein abgeschlossener raum ist, aber nach dem ich nicht lust habe schon wieder schwindlig zu werden, weil ich mir vorstelle was nach dem universum kommt und danach und danach...... (kleines Zitat: Es gibt zwei Dinge die sich Menschen nicht vorstellen können: ewig und unendlich. danksagung an meinen großen Bruder ;) ) nehmen wir jetzt mal an die energie im menschen kann nicht weg. dann muss sie in irgend einer anderen form vorhanden sein. also ist der mensch nie ganz weg denn es ist ja eigentlich seine energie noch da.... (ich hoff ich hab das mit der energie im unterricht richtig aufgenommen ;) ) Außerdem kann ich mich wirklich nicht damit anfreunden, dass alles was ich liebe, wenn es stirbt verrottet. Vor allem sehe ich denn sinn nicht. warum sollte ich etwas lieben was eigentlich nur ein haufen von zellen ist? Ich mein, hat doch dann eigentlich keinen sinn oder? Und wie erklärst du dir Gefühle? Nur durch chemische reaktionen im körper? wenn ja, frage ich mich warum wir gefühle haben und unser herz an dinge hängen die nur hirn/hormon was auch immer gesteuert sind. ich hab kein problem damit,dass die würmer sich einmal über meine Laiche freuen nur das was mich ausmacht kann irgendwie nicht verschwinden (Meine Meinung). Vielleicht ist es Irrglaube, aber ich definiere mich nicht über meinen Körper oder mein Aussehen. Ich find denn gedanken nicht nett mit einer zelle bekanntschaft zu schließen....(Meine Meinung) |
| Nichts | Ich kann deiner Logik insofern folgen,als dass meiner Meinung nach bei Dir vor allem der Wille nach Sinn deiner Existenz ausschlaggebend ist.Du sagt Du findest keinen Sinn darin etwas zu lieben,was an sich nur ein Haufen von Zellen ist.Ok!Aber heißt das zwangsläufig,dass durch diesen Tatbestand ein Sinn dasein muss?Ich denke nein,nur weil wir lieben wollen,und zwar begründet (sprich mit "Sinn"),muss dieser nicht zwangsläufig existieren!Es ist nur so,dass Du diese Vorstellung nicht magst und deswegen nach einem Sinn suchst. Zu deinem Energieeinwand: Die Energie geht nicht verloren,schließlich existiert dein Körper auch nach deinem Tod noch,und dient dann beispielsweise den Würmern (die ihn eben dieser Energie willen verspeisen).Das hört sich keineswegs freundlich an,ist aber dennoch ein Fakt. |
| Sternenwolf | Die Energie ist aber auch schon weg wenn du nochj im Bett liegst und da mampfen die würmchen noch nicht an dir. Ja ich hab was gegen deine Vorstellung, geb ich ja zu nur verstehe ich nicht warum man an einem Zellhaufen hängt, wo es doch hunderte andere davon gibt. Und woher kommen deiner Meinung nach Gefühle? |
| Nichts | Ich weiß Du wirst es nicht mögen-meiner Meinung nach am wahrscheinlichsten resultieren Gefühle aus physikalisch-/chemischen Vorgängen in unserem Gehirn.Ob das stimmt,kann ich nicht beantworten,aber alles andere klingt weit her geholt in meinen Ohren,der Versuch die Realität "schöner" zu machen. Wir beiden sind uns objektiv nicht einmal besonders unähnlich,ich mag diese rationalen Vorstellungen auch nicht sonderlich,aber mir erscheint es als schwer sie zu widerlegen und als völlig unmöglich,an "schönredende" Erklärungen zu glauben. Deinen Einwand in Sachen Energie habe ich nicht verstanden,würde mich freuen wenn Du ihn für mich noch einmal erörtern könntest.Welche Energie fehlt,wenn wir im Bett liegen? Auch mir widerstrebt der Gedanke einen Zellhaufen unter Milliarden zu lieben,genau der Grund,warum ich im Moment nicht liebe.Jene von uns angesprochenen Gedanken lassen mich an Liebe zweifeln. |
| Nekro | Tod.... Tod ist für mich ein sehr großes immer währendes Faszinatum... Es begleitet mich schon solange... und obwohl ich nichts über den Tod [B]wissen[/B] kann....so beruhigt mich der Gedanke jedesmal aufs Neue...der Gedanke, selbst einmal tot zu sein... Jedoch frage ich mich nicht wo meine Seele hinkommt... ehrlich gesagt glaube ich nicht daran...und womöglich wünsch ich mir dies auch nicht... zuviel Angst... ich will das alles danach aufhört... das ich oder irgendwas von mir nicht mehr existiert. Das nenn ich wahren Frieden.... Frieden und Glück ...in einem Leben nach dem Tod, kann ich mir nicht vorstellen ...würde dies auch eher als Qual ansehen ...nach diesem Leben weiterdenken zu können ...und was ist Glück und Harmonie ...wenn man keinen Schmerz spürt? Kann man dann überhaupt noch definieren was Schön ist und was nicht? Kann man das dann noch empfinden? Vielleicht ist es etwas...wie sagt der volksmund ... Übernatürliches ..etwas was der Mensch nicht begreifen kann... Gut möglich...ich kann es nicht ...ich weiß es auch nicht ... aber Ruhen möchte ich...das wäre doch die Erlösung! ...Ausserdem entspricht das meiner Vorstellung von Realität ... Wir Menschen versuchen uns ständig irgendwie einzureden, wir sind etwas ...etwas Besonderes ... wir klammern uns an Götter...nur weil wir die Einsamkeit und unsere Unbedeutsamkeit nicht ertragen können! Wir sind ....damit man mich versteht... wie Ameisen ... klein ....vielzählig und sowas von unbeutend.... Wir sind Nichts und wir werden Nichts. Nur möchte das niemand sein ....warum stellt man sich sonst über die Tiere ....? Ich frage mal ganz blöd ... Meschen sind auch nur kleine ....aus aber millionste Atome aufgebaut und verbunden ....sind wir tot ...zerfallen wir wieder in unsere ursprungs Bausteine... genau wie jedes andere Tier... Und das wir denken und begreifen können ...ist das wirklich eine Gabe?? Was machen wir daraus? Wer kann denn überhaupt darüber urteilen, ob das gut ist oder nicht? Wir würden es wollen... Ok...ich schweife vom ursprünglichen Thema ab. Verzeihung.....*ein klitzekleines bissel Luft rausgelassen hab* Necro..... ich weiß nicht wie es dir geht... Ich habe ein Problem damit den Tod zu begreifen... vielleicht bin ich nicht die Einzigste...aber wenn ich ehrlich bin.... weiß ich weniger als vorher (wenn das denn geht) gibts doch diesen tollen Spruch... Eins weiß ich mit Sicherheit...., dass ich NICHTS weiß. *smile* ich bin eigentlich nicht so der Sprüche-klopfer ... aber der mag ich ... einst habe ich ihn ohne ihn irgendwo anders gelesen zu haben oder gehört zu haben ...selbst ausgedacht ...bisschel komplizierter formuliert ...aber der Kern war der selbe... Ich glaube soger ...der Spruch ist von Sokrates ....*kopf kratz* weiß nimmer... Egal! Zurück zum Tod-begreifen ... Ich habe oft versucht mich stark damitzu konfrontieren ...ein blödes Beispiel ..aber ist so ... ich war zum Beispiel ...in Körperwelten ... ich bin da nur hingegangen ...um vielleicht ein Stück weiter zu begreifen was Tod ist... ich wollte ihn mehr verstehen ... realisieren .. Gut ...ist voll nach hinten losgegangen... Ich träume vom Tod .... um dem lebendigen Nichts ein Ende zu machen ...um selbst nichts zu werden .... Ich geb zu ....noch macht mir dieses Nichts ..dieses Ungewisse einwenig Angst....ich habe noch einwenig Angst alles loszulassen was man meint zu haben aber eh nicht hat *g*...Aber ich seh es so ... wenns mich erwische sollte ..ungewollt ...ist mir das Wurscht ... ich bin dann nichts ...kann man sich nicht vorstellen wie schnell ...und ich kann mir keine Gedanken mehr machen ....Kann es schlecht beschreiben ...so das nichts ...das nicht-existieren ... vielleicht versteht mans ja trotzdem... Also...*auscheifend geworden ist* *räusper* :) Liebe Grüße *verneig* |
| Nichts | Ich kann dein Sehnen nach dem Tod nachvollziehen,der Gedanke daran,nicht mehr denken zu müssen ist manchmal äußerst verlockend.Doch ist dieses Verlocken relativ,manchmal erfreue ich mich darüber überhaupt denken zu können,dazu fähig zu sein.Ist der Gedanke nicht faszinierend,dass Materie (in Form von Leben) sich selbst wahrnimmt,das Universum zu dem es selbst gehört,versucht zu verstehen?Unser Leben ist kurz genug,mit jeder Sekunde verinnt unsere Lebenszeit,der Tod kommt früh.Empfindet man das Leben nicht als gänzlich unerträglich,warum dann nicht das leben fühlen und erforschen?Ich sehe den Menschen ebenso als nichts besonderes an,aber müssen wir besonders sein?Ich kann mit dem Gedanken leben,nicht aus einem Sinn heraus entstanden zu sein,sondern aus zufälligen physikalisch/chemischen Prozessen.Sicherlich überkommt mich manchmal Traurigkeit,wünsche ich mir mehr zu sein,doch bin ich mir im Klaren darüber,dass das aus reinem Hängen an alte Vorstellungen und Glauben kommt,nicht aus Vernunft.Danach stellt sich Melancholie ein,und ich beginne es als durchaus angenehm zu empfinden,ein unwichtiger Fleck im Universum zu sein.Der Tod ist nichts schlimmes für mich,und für viele sicherlich ein Erlösung.Doch steht er am Ende meines Lebens,und vorher habe ich die Möglichkeit darüber nachzudenken,was leben eigentlich bedeutet.Dabei bin ich mir wie Nekro bewußt,vielleicht Wissen zu erlangen,doch niemals Weißheit (um es wie Sokrates auszudrücken).Mein ersammeltes Wissen wird höchstwahrscheinlich immer nichts im Gefüge des Gesamtwissens,der Wahrheit sein.Doch tröstet der Gedanke,es versucht zu haben... |
| Sternenwolf | [QUOTE]der Versuch die Realität "schöner" zu machen.[/QUOTE] würd ich das nicht tagtäglich tun würd ich wahrscheinlich verrückt. Bezweifle auch gar nicht das ich alles schönen will. Ich bin halt ein Träumer. [QUOTE]Deinen Einwand in Sachen Energie habe ich nicht verstanden,würde mich freuen wenn Du ihn für mich noch einmal erörtern könntest.Welche Energie fehlt,wenn wir im Bett liegen[/QUOTE Für dich immer doch :) Was ich mit dem bett gemeint habe: Du bist ja schon tot wenn du noch im bett liegst und schon da ist deine Energie nicht mehr da. Daraus folgt, deine Energie verschwindet irgendwohin und die Würmer dürfen sich über deinen Körper mit der Restenergie freuen. Aber der Hauptanteil geht woanders hin. Ich glaub schon, dass etwas nach dem Tod kommt. Aber ich stimme mit Necro überein: Frieden. Doch für mich widerspricht sie Leben nach dem Tod und Friede nicht. Ich bezweifle( und hoffe sehr stark), dass das nächste Leben in einem Körper festgehalten ist. Vielmehr ist man eine Art Nichts voller irgendwas. Jaja, sehr wage, das ganze. Was für mich auch eine Frage ist : woher kommt für dich(Nichts) der Charakter eines wesens? [QUOTE]Auch mir widerstrebt der Gedanke einen Zellhaufen unter Milliarden zu lieben,genau der Grund,warum ich im Moment nicht liebe[/QUOTE] Naja ich liebe die ganze Zeit: Meine Familie, meine Freunde, meinen Wald, meine Tiere...Alles einfach und ich kanns mir nicht vorstellen das sie nicht mehr sind als ein haufen von Desoxiribonucleinsäuren oder endoplasmatischen Ridiculumen sind. (ich hoff die sachen sind richtig geschrieben ;9 ). also schuldigung aber der Gedanke ist so....unglaubwürdig und unrealistisch. Was vielleicht noch ganz interesant zu wissen wär: Wie erklärst du dir die Verbindungen zu manchen Wesen? Ich nehm mal ein Beispiel: Bevor mein Bruder gestorben ist, haben sämtliche Geschwister (6 Stück mit mir und Halbbrüder) Schlafstörungen gehabt. Wir haben keinen Grund gehabt irgendwie besorgt zu sein, eher im Gegenteil. Woher kam diese Vorahnung? Wir hatten auch ziemlich alle eine Art Abschiedserlebnis. Natürlich kannst du sagen, es war alles nur projeziertes Wunschdenken. Einbildung... Aber ich kann mir das nicht vorstellen.... Und vor allem, warum hatten nur die Geschwister solche Erlebnisse, nicht aber die Eltern? Weil sie erwchsen waren? Nun mein ältester Bruder war damals 20 und ebenfalls erwachsen. Ich hab versucht eine mögliche biologische Antwort zu finden, aber keine gefunden. Und ja, mir gefällt meine eigene erdachte Version besser. Naja. in dieser Hinsicht ist bei mir Hopfen und Malz verloren bin ja auch kein Biertrinker :) ) |
| Nekro | @ Nichts Ich muss dir da Recht geben... nicht das der Beitrag allzu "negativ" rübergekommen ist.. Oft bin ich glücklich darüber...das zu sein was ich bin ...so zu denken wie ich es eben tue. Was mich trotzdem immer wieder heimsucht... der gedanke...das es eigentlich egal ist. Rein theoretisch könnte nur ich mir dies nehmen. Anders ...es stimmt ...man hat nur dieses eine Leben...und es kann einem ja egal sein, wie sinnlos das alles ist...ud einfach was drauß machen...oder gerade weil es so unbedeutend ist...hat man die Möglichkeit alles zu tun...? Ich gebe auch zu ..das ist momentan das was mich am meisten ärgert und wo ich unbedingt etwas ändern muss. Die Tatsache, dass alles so sinnlos erscheint ist eine Sache... so ärgere ich mich noch mehr darüber, dass ich es nicht schaffe, mein Leben so zu leben, dass ich sagen könnte, ich habe was drauß gemacht ...ich habe versucht was drauß zu machen... und bezüglich deines Wunsches von Wissen... Du hast recht... so habe ich auch gedacht .... auch wenn ich niemals alles wissen kann...es doch wenigstens verscuht zu haben.. Aber da ist doch der Haken ...man kann nur so einen winzigen Bruchteil wissen lernen...kaum vorstellbar wie klein. Ich muss jetzt leider den Vergleich zu Intelligenz ziehen. Jemand in meinem Bekanntenkreis ....sprichtund bewundert immer wieder intelligente Leute ...mit viel "allgemein-wissen" um Beispiel ..usw... Ich sage darauf...jedesmal (ich muss schon damit nerven ;))..dass es Intelligenz in der Form nicht gibt...eine Erfindung des Menchen... Eine nterpretation... Intelligenz (so wie mein Bekannter es meint) ist nur ein Erfahrungsstatus... Jeder Mensch ..macht unterschiedliche Erfahrungen.. führt sein Leben individuell und erhält somit unterschiedliche fast einzigartige Erfahrungsschätze... oder? Ist das nicht nur schön geredet... wenn du sagst....es tröstet dich es versucht zu haben.... was versucht zu haben? Du kämpfst um Wissen, was du so oder so erhältst :) Die Frage ist nur ... WAS möchtest du wissen ...nicht wieviel *lächel* Deswegen versuche ich aufzuhören so starr zu denken ... es stimmt ...man sollte im jetzt und hier leben ... als ob jeder tag der letzte wär ...denn sein könnte er es tatsächlich ....Dahinter steckt all das was du un ich sagte...dann kann man sagen oder fühlen "ich habs versucht..oder gar ich habs getan"? Das ist nur eine kleine Interessensfrage ... kannst du das? bzw Willst du das? |
| KindDerSchatten | Ich empfinde genau gleich, wie du... Ich habe dem Tod nicht nur einmal ins Auge gesehen!Und ich wollte gar nicht mehr zurück ins Leben! Das Gefühl der Geborgenheit, Ruhe...endlich Verständnis für mich, mein Wesen,... WUNDERBAR! Mich würde interessieren woher Du kommst... Dunkle Grüße |
| Sternenwolf | [QUOTE]so ärgere ich mich noch mehr darüber, dass ich es nicht schaffe, mein Leben so zu leben, dass ich sagen könnte, ich habe was drauß gemacht ...ich habe versucht was drauß zu machen... [/QUOTE] Genau so gehts mir auch. ich fühl mich eingeengt. Ich soll den Weg gehen, den schon viele vor mir gegangen sind, ein bewehrter, vernünftiger Weg. Schön geebnet und leicht zu begehen. Doch ist es nicht besser auszubrechen und durch das Gestrüp zu streifen, sich die Beine an den Dornen zu zerkratzen? Durch einen tiefen Wald, in dem alles neu, aufregend und ...erschreckend ist. In dem es wichtig ist selbst zu denken, sich nicht treiben zu lassen und andere für sich entscheiden lassen. Vielleicht ist es hart, vielleicht geht man an die Grenzen seiner Kraft. Vielleicht steht man an einem Abgrund und unten schlägt die Brandung gegen die Felsen um alles zu zerschmettern. Und ich springe. Ich falle, falle, spüre schon den eisigen Wasserhauch und warte darauf, dass mich diese Kälte verschlingen wird, wie eine Decke zuhüllt. Doch dann breite ich meine Flügel aus, meine Flügel, die ich so lange gesucht habe, nach denen ich mich so lange verzehrt habe. Und ich weis, ich bin meinen unbekannten weg gegangen, ich habe gelebt wie niemand sonst vor mir. [QUOTE]WAS möchtest du wissen ...[/QUOTE] ALLES. [QUOTE]Deswegen versuche ich aufzuhören so starr zu denken ... es stimmt ...man sollte im jetzt und hier leben ... als ob jeder tag der letzte wär ...denn sein könnte er es tatsächlich ....Dahinter steckt all das was du und ich sagte...dann kann man sagen oder fühlen "ich habs versucht..oder gar ich habs getan"?[/QUOTE] Auch ich versuche mich über die Grenzen des "normalen" Denkens hinwegzusetzen. Immer wieder und wieder, aber nur manchmal gelingt es mir. Manchmal falle ich in die alten Normen zurück, die mich immer wieder erdrücken und zu klein werden. |
| Sternenwolf | @KindDerSchatten: Wen meinst du? |
| Nichts | Hier kommt ja einiges zusammen...was für eine angenehm konstruktive Gruppe! @Sternenwolf:Ich kann mir viele Dinge nicht erklären,unter anderem jenes Phänomen,was Du als Verbindung zu anderen Wesen bezeichnest.Für mich ist aber Fakt,dass wenn ich etwas nicht weiß,ich lieber keine Spekulationen dazu äußere,denn daraus entstehen irreführende Glauben,welche einen auf falsche Lösungen führen.Deswegen bleibe ich lieber bei einem "Ich kann es mir nicht erklären,aber vielleicht werde ich es einmal können",bevor ich anfange zu phantasieren. Du fragtest ebenso,woher meiner Meinung nach der Charakter eines Wesens stammt.In der Tat eine schwierige Frage...ich würde den Charakter als den Umgang einer Person mit der Welt definieren.Denn der Umgang (ob nun frei gesteuert,sprich "Freier Wille";oder nicht)mit dem zugehörigen Weltbild eines Wesens spielt eine entscheidene Rolle auf das gesamte Leben eben jenes Wesens. Dem Energieproblem kann ich noch immer nicht folgen...vielleicht stelle ich mich dämlich an,aber mir ist nicht klar wie Du darauf kommst,dass der Hauptanteil der Körperenergie irgendwohin verschwinden sollte. @Nekro: Deine (oder die deines Bekannten) Definition von Intelligenz ist äußerst interessant.Sicherlich ist es schwer und eventuell auch strittig,"Intelligenz" zu definieren,wie soll man beweisen,dass jemand intelligent ist?Für mich ist Intelligenz die "Art" zu denken,die Möglichkeit Fortschritte im Denkprozeß zu machen.Manche Menschen stagnieren ihr Leben lang auf einer Meinung,einem Weltbild,was auch immer.Andere versuchen immer weiter voranzukommen,"Wissen" zu erlangen (womit wir beim zweitangesprochenen wären) und machen Fortschritte-bringen sich voran,rücken der "Wahrheit" einen Schritt näher.Das ist für mich Intelligenz-nicht impulsiv auf einer Meinung zu beharren,sondern offen und frei nachzudenken,unverklemmt in seinem eigenen Denkvorgang voranzukommen.Insofern kämpfe ich nicht vergebens,denn keineswegs würde ich "Wissen" ohnehin erlangen,vielleicht würde ich irgendwann leichtgläubig auf irgendeinem Schluß meines Nachdenkens ausruhen,ohne in betracht zu ziehen,dass ich komplett falsch liege?Nein,wir können uns nie sicher sein,ob wir mit irgendetwas recht haben.Aber solange wir uns dessen bewußt sind,gehen wir kein Risiko ein. |
| Esoterik-Erik | hi !![QUOTE]@Sternenwolf:Ich kann mir viele Dinge nicht erklären,unter anderem jenes Phänomen,was Du als Verbindung zu anderen Wesen bezeichnest[/QUOTE] vielleicht meint sternenwolf eine bestimmte emotionale verbindung die durch komunikation und wahrnehmung mit anderen menschen entsteht, vielleicht aber auch "astrale verbindungen" (wenn es sie gibt) genau weiß ich es aber auch nicht. gruß |
| Sternenwolf | Jep,nette diskusion.(Ich mag disskusionen) Was hast du mit der Energie nicht kapiert? Vielleicht kann ichs ja nochmal versuchen. [QUOTE]Deswegen bleibe ich lieber bei einem "Ich kann es mir nicht erklären,aber vielleicht werde ich es einmal können",bevor ich anfange zu phantasieren.[/QUOTE] aber mit der Theorie, dass nach dem Tod nichts mehr kommt hast du dir ja wieder was zusammenfantasiert. Ich mein, du hast dir eine Lösung gemacht die dir zusagt, so dass du dich anderen Fragen widmen kannst. Ich finde deine Idee, auch wenn sie nicht zu mir passt, sehr interessant und für eineige Überlegungen wert. [QUOTE]Das ist für mich Intelligenz-nicht impulsiv auf einer Meinung zu beharren,sondern offen und frei nachzudenken,unverklemmt in seinem eigenen Denkvorgang voranzukommen.[/QUOTE] Das hast du schön gesagt. Du scheinst mir im freien denken schon um einiges vorauszusein. Aber es gibt einfach Dinge vonn denen kann ich mich nicht trennen (und von manchen will ich es auch gar nicht). |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i] [B]aber mit der Theorie, dass nach dem Tod nichts mehr kommt hast du dir ja wieder was zusammenfantasiert. Ich mein, du hast dir eine Lösung gemacht die dir zusagt, so dass du dich anderen Fragen widmen kannst.[/B][/QUOTE] Vielleicht hast Du Recht,und meine Schlußfolgerung ist nichts anderes als Phantasterei-aber wenn dem so ist,so ist es die unphantastischste aller Möglichkeiten,denn sie ist nicht von Glauben,Wünschen etw. beeinträchtigt.Meiner Meinung nach ist "zusammenfantasiert" an dieser Stelle falsch,denn meine Vermutung zum Tod resultiert aus nachdenken-nicht aus wünschen. Zur Energiefrage:Mir ist nicht klar wie Du folgerst,dass ein Teil der "Körperenergie" verloren gehen könnte,und zwar auf unbestimmbare Weise.Angenommen ich sterbe im Bett:Ich werde Energie in Form von Wärme abgeben etw,aber inwiefern verliere ich auf deine Art Energie? Ich finde es fortschrittlich,dass Du offen zugibst,von einigen Dingen nicht loslassen zu wollen.Diese Einsicht sollte Dir aber auch klarmachen,dass Du um Fortschritte zu machen offen für alles sein mußt. |
| Sternenwolf | zur energie: wenn du tot bist hört alles in deinem körper auf zu werken. und die ganze energie die du für diese vorgänge verbraucht hast geht irgendwie weg. Wohin? Vielleicht als Wärme im Raum vielleicht wandelt sich diese Wärme wieder in was anderes um. und in gewisser weiße warst diese energie immer du und du bist noch immer irgendwie da, weil du die energie nie ganz verschwindet. Ach vergiss es, ich kanns nicht erklären..... Ich kann dir nicht ganz glauben, dass du nichts nach deinen Wünschen ausrichtest, Aber vielleicht sollte ich nicht von mir auf andere schließen. ich dreh oft etwas solange,bis es mir in den Kragen passt. [QUOTE]Diese Einsicht sollte Dir aber auch klarmachen,dass Du um Fortschritte zu machen offen für alles sein mußt.[/QUOTE] Ich mach ein paar Fortschritte, so dass ich zufriden sein kann und meine Kinder und Kindeskinder dürfen dann weiter machen ;9 die brauchen auch noch Grenzen die sie überwinden müssen dürfen. Ich denke ich bin auch relativ offen aber ich will eben nicht alles aufgeben selbst wenn ich den Fortschritt verhindere. Und manchmal ist fortschritt nicht das einzig wahre....Doch wenn die Zeit da ist, kommt er sowieso. "Keine Armee der Welt kann Gedanken aufhalten deren Zeit gekommen ist" Zitat von irgendjemanden (war auf diesem lustigen Sprücheklopapier :) ) Und jetzt Gute Nacht ich geh in mein kuschelig warmes Bett und zermartere mir nicht das Gehirn übe Dinge die ich einigen Jährchen(oder morgen?) wissen werde.... Übrigens: Danke für deine nette Diskussion. Ich liebe sowas einfach.*glücklich bin* |
| Nichts | Ich liebe diese Diskussionen ebenso,vor allem wenn sie,wie hier geschehen,ohne feindselige Angiftungen auskommen. Du hast irgendwo natürlich Recht,sicherlich lasse auch ich mich in manchen Dingen,vielleicht sogar in dem meisten von Wünschen etw. lenken,sei es auf unbewußter Ebene.Doch versuche ich das zu verhindern,und so ertappe ich mich früh genug um meine Gedanken wieder zu rationalisieren und mir gegenüber vertretbar zu machen.Das äußert sich dann so,das ich gedanklich und von meiner Vernunft her von etwas überzeugt bin,das Ganze auf Gefühlsebene aber ganz anders aussehen kann.Ich vertraue der Verstandsebene... |
| Sternenwolf | ja und ich bin der Gefühlsmensch und hör auf meine innere stimme (falls es sowas gibt). Mir ist nochwas eingefallen: nach dem Tod ist nichts. Aber was ist nichts, existiert nichts überhaupt? |
| MagnusCaudar(Bw | Man sollte immer mit dem Tot an seiner Seite leben . Ich finde es seltsam das sich so viele Leute die Erlösung ihrer Leiden u. etc vom Tot erhoffen . Ich glaube nicht das irgendetwas Bestand hat nach dem Tot . Doch welchen Grund gebe es denn noch zu leben wenn dort nichts weiter als frieden wäre? |
| Nekro | Hallo nochmal :) @ Sternenwolf... jawohl du bist ein Träumer...und träumen ist etwas schönes.... wir lassen uns geiseln...von der restlichen Welt, von der Gesellschaft...die Frage ist auch....wieweit wir überhaupt leben/überleben könnten, wenn wir uns der Gesellschaftsform verweigern..weil viel dran hängt... @Nichts Deine Theorie von Intelligenz,ist auch nicht ohne. Was ich jedoch meine...auch wenn jemand auf irgendeiner Meinung sitzen bleibt, kann er trotzdem noch lernen... Aber dir zB scheint es wichtiger, für alles offen zu sein, ganz bestimmte Sachen zu lernen...dich auf eine bestimmte Art weiterzuentwickeln...oder? [QUOTE]Nein,wir können uns nie sicher sein,ob wir mit irgendetwas recht haben.[/QUOTE] Absolut richtig. Stimm ich dir voll und ganz zu :) (Fangen wir ja wieder bie Null an *g*) [QUOTE]Aber solange wir uns dessen bewußt sind,gehen wir kein Risiko ein.[/QUOTE] Nun, das hoff ich doch stark. [QUOTE]Das hast du schön gesagt. Du scheinst mir im freien denken schon um einiges vorauszusein. Aber es gibt einfach Dinge vonn denen kann ich mich nicht trennen (und von manchen will ich es auch gar nicht).[/QUOTE] Vergiss nicht, ihr seid Individuen...undwas mach Individuen aus? Eure Andersartigkeit .... Keines ist schlechter oder besser... Nichts sagte ja bereits... wir können uns nicht sicher sein mit irgendwas recht zu haben und ich finde wir können eigentlich gar nicht urteilen und bestimmen was gut oder schlecht ist...alles rein subjektiv ...nicht? [QUOTE]Diese Einsicht sollte Dir aber auch klarmachen,dass Du um Fortschritte zu machen offen für alles sein mußt.[/QUOTE] Das stimmt, aber ich glaube um für alles offen zu sein, hat man wenig Halt. Sternenwolf hat an seinen Dingen vielleicht Halt gefunden...ist ja nicht verwerflich... ich persönlich versuche mich auch des öfteren an etwas zu klammern...an irgendwas Halt zu finden....ohne Halt zu leben...ist schon son Brocken..., oder? Gibt dir etwas Halt @Nichts? (Rein Interessehalber..) [QUOTE]Ich liebe diese Diskussionen ebenso,vor allem wenn sie,wie hier geschehen,ohne feindselige Angiftungen auskommen.[/QUOTE] Ohne jjegliche ANgiftung oder ein fünkchen von Feindseligkeit und Aggressivität.... sehr bewundernswert und sehr angenehm.*zustimm* [QUOTE]Doch versuche ich das zu verhindern,und so ertappe ich mich früh genug um meine Gedanken wieder zu rationalisieren und mir gegenüber vertretbar zu machen.Das äußert sich dann so,das ich gedanklich und von meiner Vernunft her von etwas überzeugt bin,das Ganze auf Gefühlsebene aber ganz anders aussehen kann.Ich vertraue der Verstandsebene...[/QUOTE] Ich vertraue weder meinem Verstand, noch meinen Gefühlen (bzw Gefühlen kann man nicht trauen, weil sie einfach da sind, eigentlich wenig beeinflussbar..) rationalisieren ist doch etwas anderes als ..."dir gegenüber wieder vertretbar machen" oder? Natürlich korrigierst du dich selbst...aber es wäre doch recht subjektiv....weil du nach DEINEN Vorstellungen rationalisierst.. und deine Vorstellung ist wohlmöglich logisch und strukturiert ausgedacht und erarbeitet und zusammengedacht... aber das frage ich mich ejtzt...wie kann ich darauf bauen..? Wenn ich doch damit leben muss, dass das alles vielleicht unsinnig ist? Nur nach MEINER Logik eben nicht. Alles doch nur subjektiv? hmm.. [QUOTE]Aber was ist nichts, existiert nichts überhaupt?[/QUOTE] Nichts ist das Fehlen von jeglicher Existenz....für uns Menschen eigeltich kaum begreifbar.... Ich erkläre mir das Nichts so... Du bist weg, dich gibts nicht mehr, du denkst nicht mehr, siehst nicht mehr, riechst und hörst nicht mehr, kann nicht mehr fühlen... alles hört auf.. alles ist egal.... weil es dich nicht mehr gibt... Hm schwer zu erklären... ich finde das genauso schwer ...wie die Tatsache, das man ein Stück Meter unendlich viele Male in der Mitte teilen kann.... du kannst es nur irgendwann nicht mehr mit deinem Auge erfassen ... oder allgemein das Wort "Unendlich" ..kaum vorstellbar... [QUOTE]Ich glaube nicht das irgendetwas Bestand hat nach dem Tot . Doch welchen Grund gebe es denn noch zu leben wenn dort nichts weiter als frieden wäre?[/QUOTE] Widerspruch? Wenn nichts nach dem Tod Bestand hat dann auch nicht der Frieden? Hab ich grad etwas falsch verstanden? Zu leben...sinnlos ist es zu leben und wieder zu sterben...doch ist es nicht gewissermaßen sinnloser und noch erbärmlicher nicht aus dem was dir gegeben etwas gemacht zu haben, was dir von Bedeutung ist? Wir sind nicht dazu gemacht....ohne allem zu leben, wir sind nichts Großes ... wir können nicht ohne Halt und Glauben leben..So hat jeder etwas...an das er sich festhält oder es versucht... meiner Meinung nach... und wenns nur der Wunsch und Hoffnung ist? *hm* |
| Nichts | @Sternenwolf: Das "Nichts" ist für uns nicht vorstellbar,den wir kennen das Nichtsein nicht.Alles was wir kennen,unsere Erinnerungen,bauen auf Verarbeitungen unseres Gehirns auf,aber das Gehirn kann nicht etwas begreifen,in dem es selber nicht existiert.Wie Nekro schrieb,unsere Wahrnehmungen,unser Bewußtsein,unsere gesamte Körperliche Existenz ist nach dem Tod Vergangenheit-Nichts. @Nekro:Natürlich habe auch ich meine Vortellungen über dieses Universum,meine persönlichen Interpretationen.Sie erscheinen mir jetzt,zu diesem Zeitpunkt,als das realistischste Szenario,sozusagen meine Welterklärung.Aber mir ist bewußt,dass die Spezies Mensch nicht alles weiß,dass viele Dinge unerklärt und unerforscht sind,dass weiteres Wissen für den Menschen noch unergründet ist.Von daher muss ich offen sein,ich kann nicht wissen,was für Offenbarungen uns Erklärungen uns dieses Wissen noch bereithält.Um von einer Welterklärung überzeugt zu sein,müßte alles Wissen vorhanden sein-solange es das nicht ist,kann jede neue Erkenntnis meine Weltbild umkehren und stürzen. Zu deiner Frage nach Halt in meinem Leben:Ich finde Halt an der Vorstellung,mein Leben nutzen zu können,um nachzudenken.Ich interessiere mich für Kosmologie und alle damit verwandten Wissenschaften,uns diese können mich gefühlsmäßig erfüllen.Jede Erkentniss aus Kosmologie,Astronomie etw. bringt mich in meinem Denkprozeß voran,denn ich versuche nicht mein Weltbild auf diesen Planeten und meine Umgebung festzunageln,sondern ich erweitere mein Wissen praktisch universumweit.Mein Bild vom Menschen hat sich seit meinem Interesse an den vorangehend beschriebenen Dingen verändert,und das wiederrum zeigt mir,dass ich für alles offen sein muß,vielleicht passiert mir das Gleiche in 2 Minuten wieder,vielleicht bekomme ich eine neue Erkenntnis? Du hast Recht,rationalisieren heißt nicht,mir gegenüber vertretbar zu machen,das war unglücklich formuliert.Vielmehr heißt es,seine Gedanken zu ordnen,von reinem Wunschdenken etw zu befreien. Woran findest Du Halt? |
| Sternenwolf | @Nichts: Naja aber sobald nichts da ist ist ja wieder Nichts da und somit ist wieder was vorhanden. Oder?? @Necro: Naja, ich weis, dass ich mir die welt ein bisschen schöner machen muss als sie wirklich ist. Ich brauche meine werte an denen ich hänge sonst würde ich einfach zusammenklappen und nie mehr aufstehen. |
| Nichts | Das Nichts definiert nur das Nichtvorhandensein unseres Bewußtseins aufgrund des Todes-Unser Gehirn kann kein Bewußtsein mehr kreieren!Ansonsten hat sich nichts geändert.Du brauchst Dich nicht wahnsinnig machen,weil ja das "Nichts" da ist;es ist nicht mehr als ein Begriff. |
| Sternenwolf | naja schon, aber wenn ich nicht mehr bin bin ich weg -> logisch aber das heist auch, für mich als nichtvorhandenes etwas existiert nichts. aber was ist das nichts dann? |
| Nichts | Nichts ist Nichts.Es fehlt.Du versuchst Dir dieses Nichts vorzustellen,aber das kann nicht funktionieren-dein Gehirn kennt nur existentes,denn es ist selbst existent,es kann sich nichts vorstellen,erklären,was nicht existiert.Dein Bewußtsein ist an Materie (dein Körper) gekoppelt,bildet mit diesem ein komplexes System.Stirbt dein Körper,stirbt auch dein Bewußtsein,welches unweigerlich an deinen Körper,in diesem Fall an dein Gehirn gebunden ist,aus diesem (meiner Meinung nach) entsteht,bzw. kreiert wird.Du brauchst an dieser Stelle nicht weiter denken,denn danach ist nichts-Dein Bewußtsein ist nichtexistent,tot.Das ist das Nichts-dein ganz persönliches Nichts,denn außer das Du nicht mehr lebst,hat sich nichts geändert.Keine Materie,also auch keine Energie ist verloren gegangen,sie befindet sich nun nur in anderen Zuständen,dient beispielsweise den Mikroben im Boden als Nahrung. Du mußt im Auge behalten,dass alles vergänglich ist.Die Atome,aus denen dein Körper besteht,waren nicht immer in deinem Körper gebunden.Sie haben vorher schon viel anderes gebildet,sind letztendlich irgendwann kurz nach dem Urknall entstanden.Auch die Dinge,in denen sie sich vorher befanden,nehmen wir als simples Beispiel einen Baum,existieren nicht mehr.Vielmehr entsteht und vergeht vieles und überall,so auch wir Menschen. |
| Sternenwolf | aha!!....*lange Leitung hab* so meinst das. naja, mir gefällts nicht den dann hätte der Tod überhaupt nichts schaurig schönes , vertrautes mehr. Aber ich find Nichts einfach interessant..... |
| Nekro | @ Nichts Hast du schön beschrieben, wie du dir das Nichts vorstellst...erklärst (?) Zu deiner Frage... Ich bin ein Mensch wie jeder andre auch und ich merke woran ich mich kralle...um dann zu sehen dass das schwachsinnig ist. Ein ständiges krallen und wieder loslassen. Ich habe bis jetzt nichts gefunden das mich hält und wovon ich überzeugt bin. Aber halten tut mich bestimmt einiges.... wenn es nur ANgst ist ...Angst davor nichts zu sein. angst davor verantwortung auf mich zu nehmen, angst auszubrechen könnte das jetzt ewig weiterführen...ich hab gemerkt ..ich muss meine Angst besiegen...aber dann wäre ich im Endeffekt auch wieder nur haltlos? Vielleicht hält mich diese oft sehr unsinnige Angst. Ich vermute es. Tatsache ist....ich weiß wie unsinnig alles ist...ich weiß (oder soll ich besser sagen "glaube")dass ich gewissermaßen für das universum unbedeutsam bin, für das existieren anderer ...Vielleicht bin ich ein Teil von etwas...von dieser Welt diesem Planeten...aber Fakt ist, es "richtet" nur was an ändert sich, wenn ein viel größerer Teil als nur ich verschwindet. Hm... also ich wollte sagen ...im Einzelnen sind wir wohl wenig von Bedeutung... im Großen in der Summe schon....? jedenfalls merke ich wie sehr ich danach strebe etwas besonderes zu sein (klingt jetzt vielleicht sehr lachhaft...ich empfinde dies ja bei näher betrachtung selbst so) Ich will einfach nicht wharhaben, dass ich irgend eine bin...egal ob mit mir ein mensch mehr oder weniger da ist. Aber so ist das... Von dieser Vorstellung muss ich unbedingt wegkommen ...sie hindert mich meine Wege zu beschreiten. Kann es nicht auch sein? Man versucht für alles offen zu sein (wie auch du sagst) aber wenn man logische Schlussfolgerungen hat... und es versucht dich zB jemand in eien andre Richtung zu schubsen...oder nunja sagt irgendetwas.... kann man seine Meinung und Vorstellung nicht auch so ausrichten, dass sie einfach die RICHTIGE sein muss? Also man beeinflusst sich selbst..ohne es vielleicht zu merken? Schließlich kann man sich auch für andre Optionen verschließen, ohne dies bewusst zu bemerken? Vielleicht erklären uns die anderen bloß nie so richtig oder genau, warum sie von etwas anderem überzeugt sind? Und deshalb verstehen wir es nicht...oder wir wünschen uns einfach so sehr dass unsere Meinung die richtige ist. (Damit schließe ich nicht aus, dass man diese dann doch mal stürzen kann ^^aber eben nicht so leicht wie das eben klingt von wegen "ich bin für alles offen" Wenn du das bist...finde ich dies höchst beeindruckend...einfach ist es auf alle Fälle nicht...schon allein die Tatsache sich nie etwas sicher sein zu können ....das ist doch im Prinzip Leben ohne Halt? Kannst du das wirklich immer wieder, dich auf den Grund der tatsachen zurückbringen? Ich sehe wie schwer mir das fällt.) Also... liebe Grüße :) |
| Nichts | Um deine letzte Frage als erste zu beantworten: Nein,ich kann mich nicht immer wieder auf den Boden der Tatsachen bringen,alleine schon dadurch,dass es keine Tatsache gibt,an welche ich mich klammern könnte.Von Natur aus bin ich wohl sogar ein recht impulsiver Mensch,umso stärker muss ich mich desöfteren bremsen aus reinem Wunsch an Dinge zu glauben ,oder als Fakten anzunehmen.Ich kann nicht ausschließen,dass ich unbewußt Dinge einfach als gegeben hinnehme,aber ich kann sagen,dass ich versuche für alles offen zu sein.Es ist ein Kampf zwischen meiner Natur und meinem "Verstand" (was auch immer das sein mag),welcher mir immer zuflüstert alles in Frage zu stellen,niemals sicher zu sein.Das war es,was ich mit offen für alles meinte.Ich bin mir zumindest bewußt,dass ich letztendlich in nichts Gewißheit haben kann,paradoxer Weise kann ich mir also noch nicht mal davon sicher sein (!?) Du hast Recht,es ist ein Leben in Ungewissheit.Läßt man diese Ungewissheit nah an sich ran,kann man an ihr verzweifeln oder wachsen.Jedoch sind wir Menschen noch dermaßen an Gefühle etw. gebunden,dass wir automatisch davon abgelenkt werden,sei es,dass wir unser Seelenheil in der Liebe oder etwas ähnlichem wiederfinden.Ich kann das an meinem Beispiel versuchen zu erläutern:Obwohl ich mir darüber bewußt bin (sprich davon überzeugt bin,dennoch anzweifelnd),dass ich letztendlich völlig unbedeutend und nichtswissend bin,geht es mir nicht schlecht,instinktiv freue ich mich auf Zeit mit Freunden,Erfahrungen welche ich aus Naturwissenschaften ziehe,und kann kaum etwas dagegen unternehmen,denn man kann seine menschlichen Instinkte nicht leicht unterdrücken,wir sind und bleiben Menschen. Du hast zurecht erkannt,dass jenes Nicht-wahr-haben-wollen einer Entwicklung,einem Denkfortschritt im Weg steht.Wenige tun dies,die wenigsten tun etwas dagegen. |
| Nekro | Mir fällt dazu spontan ein: "Macht der Gefühle" Kann man wirklich nichts gegen seine Gefühle tun...so wie es heißt? Denn von dem du da sprichst...Instinkte ...gibt es ja noch die Sache mit den Gefühlen...Trug und Lug? Es wurde ja auch einmal irgendwo im Stern oder so eine Studie gemacht...dass man aus dem Bauch heraus ...wie nannten sies... die "besseren" Entscheidngen trifft...als wenn man all zu lange nachsinnt. Ist wohl eine andere Frage bzw ein anderes Thema. *grübel*.... |