| kind satans | Wie frei sind wir?! Schon klar, ich hab die Freiheit beispielsweise mein Fernsehprogramm selbst zu bestimmen, zu bestimmen von welchen Politikern ich mich verarschen lasse....etc. Aber können wir Grenzen erreichen, an denen uns schmerzlich bewußt wird, das geistige Freiheit tatsächlich beschränkt sein könnte!?!? Vor allem im Zusammenhang mit Massenmedien oder Normen. Oder vorgeschobenen Pseudoideologien und Moral!? Wenn die Frage wie frei wir wirklich sind gestellt wird, schreien des weiteren nach meiner Erfahrung diejenigen am lautesten auf, die sich mit dieser Frage am wenigsten auseinander gesetzt haben. dunkelste Grüsse Ich mein, sollten wir(menschliche Wesen) etwa manipulierbar sein, beeinflußbar!?!?!?! Ich hör die Menschen schon aufschreien vor Entrüstung. Sind ja alles selbstbestimmte, selbstbewußte, freie Siegertypen und Gewinner. Wir doch nicht... Wenn es aber so wäre, und wir wüßten es nicht, wäre dies ein gewisses Gefahrenpotential, welches Erkannt werden sollte. Uhh, da wirds aber heikel. Erkenntnis kann zunächst Schmerz bedeuten, uind unter diesen Umständen sähe es damit bei den meisten Menschen schonmal ganz mau aus. bloß keine Unannehmlichkeiten! Fröhlich, lustig ,tralala aber Selbsterkenntnis, nein danke. (Interessierte verweise ich auf meinen Beitrag unter "der Mensch, des Menschen Wolf" und "Dumm&glücklich, oder wars "Dumm aber glücklich"?) |
| Seneca | Schön...und was fange wir mit dieser Erkenntnis an...? Die recht komplizierten Verflechtungen des moderne Lebens machen es einem schier unmöglich, sich vom Rest der Gesellschaft zu entkoppeln. |
| emperor | Seneca hat leider recht. Es ist hier nicht möglich ein Leben in absoluter Freiheit zu führen. Selbst wenn man es versuchen würde ein Leben in 'Freiheit' zu führen, würde es nicht gelingen. Angenommen man würde versuchen ein Leben in der Natur zu führen, unabhängig von allen hier lebenden Leuten, dann würde man schnell merken, daß dies aus verschiedensten Gründen (z.B. Staat) nicht funktionieren würde. Anderenfalls stellt sich die Frage, was du mit diesem Freiheitsbegriff meinst. Dieser ist auf verschiedensten Weisen zu interpretieren. |
| Scanium | wir sind beeinflussbar, weil wir Rudeltiere sind, zumindest von der Veranlagung her. Deshalb lassen wir zu, dass wir in soziale und sonstige Hierarchien eingebaut werden, deshalb tun wir vieles, was wie ohne unsere animalische Vergangenheit nicht tun würden. Abgesehen davon ist es immer einfacher, etwas zu tun, was jemand anders sagt, als selbst die Verantwortung zu übernehmen, die jemand anders per Befehl oder Beeinflussung freiwillig übernimmt.... Ich halte das Problem für eines der verantwortung! |
| DaRkNiGhTWalKeR | Wieso "lassen wir uns in eine Soziale Struktur einbinden"? Wir werden hineingedrückt, von Kindesalter an. Einige versuchen später zu flüchten, wobei sie mehr oder minder erfolgreich sind, aber wir sind in der Gesellschaft gefangen, egal wie weit wir uns zu ihr zugehörig fühlen, oder versuchen uns von ihr abzusetzten, wir gehören dazu. SChon alleine der konsum, dem keiner entkommen kann, macht uns zu einem Teil ihrer. Oder die zwingende Notwendigkeit Arbeiten zu gehen... oder das wir eine SChule besuchen müssen. Das alles sind nur faktoren, aber diese und einige mehr machen uns zu festen Mitgliedern der Gesellschaft, die denken was wior denken sollen, machen was wir machen sollen und sind was wir sein sollen. Freiheit ist eine Illusion in den Köpfen der Schwachen. UNd die Starken? Die sind ausgestorben. |
| sutekh | Ich denke nicht das es wirkliche Freiheit gibt zumindet in einem tieferen Sinn nicht. Letzendlich wenn man den Menschen als eine Sammlung von Parametern sehen würde (was ich eigentlich nicht tue aber in diesem Zusammenhang ist es hilfreich) sind seine Handlungen innerhalb dieser Parameter vorherbestimmbar anders ausgedrück erreicht ein Mensch mit dem Füllen von Werten dieser Parameter seine Grenzen. Er ist nur so frei wie es die Werte der Parameter sind. Anders ausgedrückt könnte ich nur frei sein wenn ich mich in einer Situation die ich bereits erlebt habe rückbesinnend anders entscheiden könnte als ich es getan habe aber das kann ich nicht weil ich mich innerhalb der Paramater meiner Persönlichkeit, Anschauung, Gefühle etc. entscheide das heist für mich das es keine wirkliche Freiheit gibt (zumindest nicht im tieferen Sinne). dazu kommen natürlich noch äußere Einflüsse die die Freiheit zumindest real gesehen beschränken (man muss eine gute Ausbildung machen und Arbeiten weil sonst...) usw. .Persönliche Freiheit gibt es natürlich schon und sie ist denke ich auch sehr wichtig. Freiheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit sind für mich Grundwerte die wie ich denke für die Menschen sehr wichtig sind. |
| Neosyntax | Der Menschliche Geist ist an die freiheit gebunden, doch sind wir im see der gesellschaft gefangen. Was ich meine ist, daß sich jeder mensch nach absoluter freiheit sehnt, aber diese nicht wirklich erreichen kann, da er von irgend etwas abhängig ist. Manche meinen das schicksal hat das leben schon im vorraus entschieden und egal was man tut, dem schicksal nicht entkommen kann. dies ist nur eine form von der erkenntniss, daß man nicht frei ist. Es gibt unzählige Faktoren, die einem beweisen können, daß man nicht unabhängig ist. Meiner Meinung nach bin ich schon gefangen im geflecht der gesellschaft, denn wer hat mich als kind gefragt, ob ich in der BRD leben will. NIEMAND, weil es niemanden möglich ist diese frage zu stellen. Für alle ist es selbstverständlich das ihr kind in dem land wie ihre eltern leben und niemand fragt nach : " entziehst du damit deinem kind nicht die freiheit zu entscheiden ???" --- Fortsetzung folgt --- Neosyntax |
| Neosyntax | --- fortsetzung --- Freiheit bedeutet für mich alles tun und lassen zu können was ich will.Frei von grenzen und barrieren. doch überlegt doch mal wie viele grenzen der mensch hat. Ethische, moralische, Rassistische, ängste, schwächen, gruppenzwang, vorurteile, gesetze . . . Um in einer gesellschaft zu leben ist es nun mal nötig grenzen einzuhalten. Gesellschaft ist heute notwendig für die spezies mensch : leichtere nahrungsuche, fortpflanzung, besserer schutz . . . Dazu ist es erstmal nötig jemanden zu finden der das alles organisiert, jemand der einem sagt wo es langgeht (ich habe aber nicht schröder gewählt). von dessen talent hängt dann das überleben der gruppe ab. dann muss es einheitliche aufgabenverteilung geben : dies sind bei uns die berufsgruppen. jaja, ich glaube ich bin auf dem weg euch den aufbau der gesellschaft zu erklären, bin abgeschweift. Ich denk nochmal nach und komme dann wieder. Neosyntax |
| Demon17 | Die Fremdbestimmung läuft sicher auch über Massenmedien und "öffentliche Meinung" in erster Linie jedoch über das liebe Geld. Im endeffekt tun die leute die seltsamsten dinge um ihren lebensunterhalt zu verdienen. wirkliche freiheit bedeutet den verzicht auf jegliche soziale sicherheit. das gibt es vielleicht in einigen hippiekomunen und selbst dort gibt es regeln. der anschein der freiheit entsteht erst durch die vielen verschiedenen berufsmöglichkeiten, die den leuten theoretisch zur verfügung stehen. aber in der realität ist es häufig nicht weit her damit. es gibt einen spruch in dem viele wahres steckt: geld ist gemünzte freiheit. ich denke dem gibt es nichts hinzuzufügen. never surrender demon17 |
| Bacchante | Freiheit ist nur eine Ilusion---denn wirklich frei sein kann man nicht...irgendetwas ist immer da was einen zu einer handlung zwingt die man nicht unbedingt tun möchte aber man muss. ansonsten kann ich nur Seneca zustimmen! |
| Der_Philosoph | Nun, ersteinmal, um dies zu erwähnen, ich poste aus subjektivem "Zeitmangel" und entsprechender anderer Prioritätenverteilung nicht oft hier, ob wohl ich hier und da mal Beiträge lese und das eigentlich super finde, nur ist es einfach recht zeitaufwendig. Ich finde Philosophie sollte Lebensphilosophie bedeuten, dass heißt, ich setze meine innere Philosophie im Leben um! Und dies versuche ich und ich weis, dass ich nur im realen Leben und gleichzeitig in meinem Inneren das "Wahre" finden kann, das was an mir "wahr IST". Nun, zuerst einmal ist "objektiv" betrachtet eure Sichtweise (von allen!) schlicht: Negativ. 1. Würden wir mal davon ausgehen, dass es vorbestimmes Schicksal gibt, dass wir nie ÄNDERN oder BEEINFLUSSEN konnten, d.h. sodass sich unser Leben in jeglicher Situation unserer Kontrolle entzieht und wir auch nach dem physischen Tod keine Chance hätten der Kontrolle des Schöpfers oder wem auch immer zu entkommen (oder der schöpferischen Gesetze[<---DIE natürlich jegliche Freiheit offen lassen;)] ), dann wäre es sowieso egal, dann würde ein Streben nach Freiheit dem NICHTS gleichkommen, wir könnten uns nicht ändern oder gar befreien, da es gar keine MÖGLICHKEIT gäbe, dies zu tun o.ä. ...so far... 2. Gehen wir davon aus, dass wir dem Zwang der Gesellschaft unterliegen, wie auch immer die restlichen Dinge aussehen (Gesetzmäßigkeiten, Schicksal usw.), dann würden wir eigentlich nur ein Produkt der Gesellschaft sein, so wie eigentlich die Gesellschaft ein Produkt aus uns ist. Nur was ist dann was, und WAS WAR ZUERST DA? Wie könnte man sich das alles erklären und wer ist nun verantwortlich? Nun, wieder wäre die Freiheit eine Illusion. 3. Gehen wir von Fall 2 aus, jedoch davon, dass es keinen Zufall, Glück oder Pech gibt, woraus wir schließen können, dass es soetwas wie Schicksal gibt, wobei dieses jedoch auch den Fall 2 einschließt. 4. Dies würde jedoch bedeuten, dass sich dies u.U. nicht widerspruchslos vereinen lässt, was normalerweise auf ein unmögliches Paradoxum herausläuft. Nehmen wir diese Option aus, haben wir also ein nicht-zufälliges Leben, was jedoch u.U. fremd gesteurt ist. Wenn jedoch nichts Zufall ist, ist jede Erscheinung geplant und hat ihren Grund. 5. Gehen wir nun davon aus (Fall 3), dass es nicht nur kein Zufall usw. gibt, sondern auch kein Schicksal!!!, bzw. keine Fremdbestimmung, läuft alles darauf hinaus, dass wir es doch irgendwie selbst bestimmen können. Nun, aber es gibt ja keinen Zufall! Wie geht das dann? Nun, ganz einfach. Wir haben jede Möglichkeit. Nun kommt das schon oft gehörte: Alles ist vorbestimmt. Nur wichtig ist die Frage: Von wem?! Nun, wir können nun schließen: Wohl von uns (oder?). 7. Wenn dies nun so ist, wäre unser Leben "von uns vorbestimmt". Wenn wir nun also unser Leben vorbestimmt hätten, dann müssten wir uns doch jetzt eigentlich fragen: WARUM? ...Oder?... Nun ich denke, dass ist es, (dazu auch Treffen von Neo mit dem Orakel in Matrix Reloaded als Denkanstoss zu gebrauchen.^_^) man muss sein Leben erkennen, den Grund, warum man so gewählt hat, man muss SICH SELBST leben und verwirklichen! Was das bringt?! Nun man erkennt sich selbst, seine eigene Vorsehung und kann somit FREI und völlig losgelöst und ungezwungen, freudig, liebevoll leben! Das ist doch toll, oder?:D:) Denn sobald man sich selbst erkannt hat und dass, was MAN (das Ich) getan hat/tut/tun wird bzw. tun muss, dann wird man auch den Grund erkennen, denn "das Ich" ist gleichzusetzen mit der Seele, die meiner Meinung nach das Einzig "Wahre" und unsterbliche an uns bildet. Somit versucht diese in diesem Leben (oder in noch mehr;)) ERFAHRUNG zu machen und sich selbst zu VERWIRKLICHEN, zu ENTFALTEN. Wozu dies dient? Nun, im Grunde zu NICHTS. Höchstens zum größten und wahren Ziel: Zur Freude und zur LIEBE!:):):) Dies ist meine Überzeugung.^_^ Wenn Fragen sind: [email]Der_Philosoph86@lycos.de[/email] Ich stehe gerne für Antworten und Gespräche bereit.:) |
| kind satans | Seid gegrüßt,(hallo Seneca) leider konnte/kann ich nun sehr selten schreiben. Hatte in der letzten Zeit einiges zu erledigen. Hinzu kommt, dass ich vorerst auch über keinen eigenen Rechner mehr verfüge. Dabei würde ich sicher gern viel mehr schreiben.(...bloß nicht!!ich weiß) Ganz ehrlich gesagt, ist mir Deine Fragestellung völlig fremd. (Zitat: Schön...und was fange wir mit dieser Erkenntnis an...? ) Also diese Problematik kenne ich nicht. Was macht man mit Wissen? Weißt Du nicht um die Bedeutung der Aussagen :Wissen ist Macht! :Wissen macht Frei! :Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! !?!?!? Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch.... Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe... Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben. Paracelsus Im übrigen würde ich es sehr begrüssen, sofern jemand mit mir kommunizieren möchte, bitte e-mail`s schicken, im Moment einfacher und besser für mich.) (im übrigen zu dem „sich ausklammern“ 1.wurde ich auch stets (fürsorglich)ausgeklammert, unabhängig von meinem Willen diesbezüglich (ist aber schon gut so), ich leide nicht darunter „Ausgestossen“, „Fremder“ zu sein. Ich sehne mich nicht nach der MASSE: Egal in welchem Zusammenhang. Also will ich ausgeklammert sein, werde ausgeklammert und bin es auch irgendwie. 2.ist es eine Tatsache, und kein abgehobenes Geschreibsel. Ich bin nicht wie Sie, und Sie sind nicht wie ich.Vielleicht nicht auf den Körper bezogen, aber das Bewusstsein. So ist es nun mal, und es ist gut so. Natürlich ist mir bewusst, wie es klingen kann. Aber egal, in dem Fall kann ich darauf keine Rücksicht nehmen. Warum auch, für wen?! In Klammern folgender Abschnitt betrifft nicht Deine/Eure Frage.Das war irgendwer anders, inzwischen eig. scheiß unwichtig- (Was normale Menschen sind? Ich denke hier hat sicher jeder/e eine ungefähre Vorstellung davon, sonst wüßt ich nicht was man/frau hier sucht. Wozu ich mich zähle?! Ist der von mir gewählte Name nicht aussagekräftig genug?! ;) Ich hab auf dem Planeten noch nichts gefunden, zudem ich mich guten Gewissens „Zuzählen“ könnte. Ich bin nur ein jämmerlicher Mensch, nichts weiter als ein unwissender Erdenwurm :) Überhaupt, so sehr steh ich nich unbedingt auf Rudelbindungen zu denen ich mich ,huhh; „zuzählen“kann.Zugehörig.....) Auf ein Entkoppeln von der Gesellschaft wollte ich im „profanen“ Sinne gar nicht hinaus, das wär auch ein bisschen zu viel gewesen. Immer gleich diese Gegenextreme. Entweder oder. So habs ich’s natürlich in dem Fall nicht gemeint. In dem Punkt sehe ich es eig. so wie ihr emperor und sene. (Es hieß ja auch mal , die Gedanken sind frei.....) Aber sicher, man ist Teil eines Systems, bestimmter Mechanismen. Dies kann ich nun unbewusst und unwissend sein, und so nur ein Teil des ganzen Apparats sein. Ohne Kontrolle und Wissen um die Aus-/Wirkungen, Ergebnisse, Folgen auf mich. Oder ich bin mehr als etwas, das nur unwissend in einem Spiel reagiert. Ich kann steuern, oder gesteuert werden. Spiel(Gesellschaft) hin oder her. Aktion oder Reaktion. Man kann die Wahl haben, wie man auf bestimmte Ereignisse reagieren möchte, oder in (grausamen)Automatismen gefangen sein um deren Funktionsweise, Hintergründe ich nimmer wissen werde. Ich glaube sowieso, dass Erkenntnis, Wissen viel mit Tapferkeit und Mut zu tun haben. Hoffentlich einigermaßen verständlich ausgedrückt heut, hoff keiner nimmt mir etwas übel, bis bald dann wieder mal mit wohlwollenden Grüssen kind satans Copyright by K.S. |
| Catatonia | Freiheit ist ein Traum, den wir alle träumen, aber ihn nicht haben... Wir sind gebunden, nicht frei dass zu tun was wir gerne möchten. Wir haben einige Freiheiten, aber frei sind wir nicht! |
| Mondfrau | Bei dem Thema Freiheit habe ich immer das Problem, was Freiheit wirklich bedeutet und ob man überhaupt in der Lage wäre, wenn man sie den hätte die Freiheit, mit ihr umgehen zu können oder ob man nicht in ein "Freiheitsloch" fallen würde ohne Halt. Freiheit findet im Kopf statt und sie zu leben erfordert Mut und Verantwortung! Grüße! |
| Yami no Matsuei | natürlich sind wir menschen nicht absolut frei. zum einen, weil wir durch den körper determiniert sind, zum anderen weil wir uns selbst regen, gesetze und verbote auflegen. unwissenheit macht uns auch noch weiter unfrei. dem kann man als lebender mensch nciht entkommen, was nach dem tod kommt, weiß man ja nciht. |
| Yukikaze | Der Mensch an sich kann nie absolute Freiheit erlangen da er ja an seine sterbliche Huelle gebunden ist und so nicht einfach ohne Hilfsmittel fliegen kann...aber meiner Ansicht wuerde der Mensch auch nicht wirklich damit klar kommen...der Mensch setzt sich durch seine eigenen Gedanken Grenzen und schraenkt seine Freiheit dadurch auch selbst ein...man ist immer von irgendwas abhaengig aber diese abhaengigkeit gibt auch in gewissem Masse (sorry, hab hier kein Eszett) Sicherheit... |
| Yami no Matsuei | da bestätigt sich doch das glück der dummen, die in ihrer beschränkung ihr glück finden, weil sie nicht um ihre eigene dummheit wissen, und somit auch nie erfahren, was es noch alles gibt und verzweifeln nciht an ihrem unwissen und ihrer dummheit |
| hitokori | inwieweit wir uns fremdbestimmen lassen? wenn man sich schonmal überlegt das den charackter den wir "ich" nennen von deinem ganzen umwelt gebildet wird. größten teils aus der erziehung heraus, in der uns werte und normen vorgeschrieben wurden, in denen uns "unsere" interssen näher gebrahct wurden. später dann durch freunde etc. und sehr wichtig durch die medien! denn meistens entscheiden sie doch wie ein "event" beurteilt wird (von den menschen)! ihr standpunkt wird von einigen übernommen ohne darübernachzudenken. und diese beeinflussen ihre freunde / bekannten. (natürlcih gegeseitig!) durch solch sozial verankerte strikturen, in jenen wie der mensche lebt beeinflussen sich die individuen gegenseitig sehr stark. und da wir mit manipualtion aufgezogen worden sind, lassen wir uns immer wieder leicht manipulieren! aber nicht als ob wir alle jetzt zombies oder so wären, eher berechnbare werkzeuge ^^ LOL in dem sinne: free your mind! |
| Neosyntax | Laut den aktuellen wissenschaftlichen Thesen gibt es weder eine Eigenbestimmung noch den freien Willen. Alles fing mit dem Urknall an. Dieser Urknall soll eine unendliche Masse gewesen sein, die einen Raum ohne ausdehnung in anspruch nahm. Also genauso wie die Euklitsche Definition eines Punktes : Ein Punkt ist etwas, was keine teile hat. Also weiter im Text : Die dem Urknall folgenden Ereignisse sollen bis zum Ende des Universums berechenbar sein, wenn man ALLE Zustände ALLER Teilchen im Universum bestimmen kann. Somit reduzieren die Wissenschaftler das Universum, Alle vorgänge darin (selbst eure Gedanken) auf eine Kettenreaktion, die ihren Ausgangspunkt im Urknall hat. Also macht euch mal Gedanken über solche Sachen: Ist es überhaupt Möglich, daß andere über uns bestimmen können ??? :rolleyes: Ist es Möglich, das andere uns kontrollieren können ???:rolleyes: Neosyntax |
| illuminat | Kewl, das würde heißen, dass wir immernoch in dieser unendlichen Masse rumlungern und das sich darin nur die Zeit verändert. Und mit der Zeit ändern sich die Zuständee der einzelnen Teilchen - also auch von uns. Wenn man jeden Menschlichen Denkvorgang und sein atomares Verhalten in sich berechnen kann ist das doch schon recht erstaunlich. Aber find mal einer ne Formel fürs denken ;) |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Wie frei sind wir?! [/QUOTE] Und wenn wir es wirklich wären - wie einsam wären wir dann erst...? |
| Montrose | [QUOTE]Die dem Urknall folgenden Ereignisse[/QUOTE] [QUOTE]Ist es überhaupt Möglich, daß andere über uns bestimmen können ???[/QUOTE]Andere stehen uns näher als der Urknall. [QUOTE]Freiheit ist eine Illusion in den Köpfen der Schwachen. UNd die Starken? Die sind ausgestorben.[/QUOTE]Jeder kämpft um seine Freiheit... jeder mit anderen Waffen. Der Aussteiger-Prolet hängt sich Ketten und Nieten um und signalisiert: meine Freiheit ist gesichert, indem ich Dir die Fresse einhauen kann. Ein anderer spielt zum Beispiel Lehrer und sagt: Meine Freiheit ist gewährleistet, indem ich dich durchfallen lassen und dir damit den Zugang zu bestimmten Berufen zuschlagen kann. Usw. usw. Überall ist Macht und damit Freiheit, und Machtlosigkeit und damit Unfreiheit. Wer sind die "Schwachen" und "Starken"?? Vielleicht sind die Schwachen die Starken? Vielleicht besteht die Kunst darin, keine Kriege zu führen, die sich nicht lohnen. [QUOTE]Freiheit bedeutet für mich alles tun und lassen zu können was ich will.Frei von grenzen und barrieren.[/QUOTE]Was ist denn dieses "alles"? Wenn ich tun und lassen kann, was ich will, weiß ich doch noch nicht, was ich tun will. Freiheit ist wie Schwerelosigkeit: weil man ohne Gewicht und Widerstand in der Luft taumelt, ist man uneffektiv, bekommt nichts zu fassen, spürt sich nicht. [QUOTE]endeffekt tun die leute die seltsamsten dinge um ihren lebensunterhalt zu verdienen. wirkliche freiheit bedeutet den verzicht auf jegliche soziale sicherheit. das gibt es vielleicht in einigen hippiekomunen und selbst dort gibt es regeln.[/QUOTE] Es steht ja jedem frei, welche Prioritäten er setzt. Alles bekommt man halt nicht, also muß man sagen: das will ich und auf jenes will ich verzichten. Ich kenne Leute, die lamentieren mir vor "Ich wäre so gerne dies und das geworden. Aber meine Eltern etc. sagten, das sei doch nichts Sicheres. Und deshalb bin ich Sekretärin, Kaufmann usw. geworden. Ach hätte ich doch nur..." Ja bitteschön, wenn den Leuten "Sicherheit" halt wichtiger ist, was gibt es da zu lamentieren? Immerhin können sie ja in ihrer Freizeit immer noch tun und lassen, was sie wollen. Auf der anderen Seite kenne ich Philosophen, Sportler, Musiker, Science-Fiction-Autor !! usw. also lauter Leute, denen man im Arbeitsamt sagte: das hat keine Zukunft. Und nun? Diese Leute haben nicht nur ihren Traum verwirklicht, sondern sie verdienen genausoviel Geld wie die "Sicherheitsmenschen". Lamentieren wegen mangelnder "Freiheit" ist eine Sache. Eine ganz andere Sache ist: Was mach ich eigentlich mit der Freiheit? Freiheit beginnt dort, wo man Ziele hat. Wer keine Ziele hat, ist unfrei, egal wieviele Gesetze und Bindungen man abschafft. |
| docht | huhu an alle :) mein erster richtiger beitrag mit inhalt, hier.. na oke vllt auch mein zweiter ;) hier einsicht in meine geistigen wege zum thema freiheit und selbstbestimmung.. zuerstmal zum ursprung bzw zu den beweggruenden: es gibt die ansichten, dass alles vorherbestimmt ist. ob es nun alles ist oder nur ein teil, weiss ich nicht. kann das irgendwer sicher wissen? wenn es nur ein teil ist, dann ist es sicherlich ein großer teil, wie ich denke. schließlich, wie schon von anderen gesagt, werden wir von dingen wie den genen, soz. umfeld, erziehung, freunde, und allem moeglichen (natuerlich kommen auch bestimmte "schicksalsschlaege" dazu..) stark gepraegt. das bestimmt in gewisser weise, welchen charakter wir haben, denke ich. doch bestimmt es uns vollstaendig? vielleicht wurden wir von einem gott oder vom urknall meinetwegen in dieses leben gesperrt, aber vielleicht haben wir uns auch "vorher" dafuer selbst entschieden. wenn also die neurowissenschaftler meinen, wir waeren total unfrei, dann kann das moeglicherweise sein - aber das wuerde im prinzip nur heissen: unsere psyche ist "vorprogrammiert" oder programmierbar. mehr kann ich nicht aus den erkenntnissen dieser wissenschaftler lesen. doch, wer das programmiert hat, das ist unklar. und wenn wir letztlich selbst unser programmierr waeren, dann waeren wir ja wiederum so frei, uns unfrei gemacht zu haben.. siehe begruendung bei "der_philosoph" ;) (das einzige, wovor ein zugegeben etwas paranoider docht angst haben koennte, waere gedankenmanipulation. mensch denke nur an die forschungen bezueglich manipulation im gehirn, mit elektrischen und chemischen einfluessen auf eben dieses. also, schaltet eure fernseher ab und euer hirn ein ;) und lasst die elf-wellen nicht rein *gg*) es ist aber auch egal wer oder was unsere psyche "programmiert", wenn man sich den begriff der freiheit psychologisch anschaut. naemlich als das, als was wir ihn empfinden. denn unabhaengig davon, wie unser >innerer< wille entstanden ist, so existiert er doch wohl, wenn auch er im wandel sein koennte. und wenn wir diesen willen durchsetzen koennen, dann sind wir frei. wenn nicht, dann stehen wir unter druck, unter zwaengen, etwas zu tun, was nicht unserem charakter, unseren vorstellungen entspricht. und ich weiss nicht, ob es nun wirklich moeglich ist, unseren >inneren< willen von aussen so stark zu manipulieren, dass wir letztlich nur puppen sind. aber auch dann ist es unser innerer wille und wenn er erreicht wird, sind wir frei. denn was sind wir eigentlich? ich denke in erster linie sind "wir" unser charakter, unsere psyche. zumindest im alltaeglichen, "normalen" verstaendnis des "ich". und diese psyche als ganzes hat eben bestimmte vorstellungen, ob diese nun von irgendwoher oder von sich selbst einprogrammiert sind oder sonst woher kommen, ist ja egal. so koennen also auch keine einsichten darueber, wer nun uns programmiert hat (hoert sich doch toll an mit dem programmieren *g*), das geschoepf, also uns, veraendern. diese einsichten beeinflussen ja garnicht unsere empfindung von freiheit, beeinflussen nicht den aspekt der psychischen freiheit. sehr schwierig, erst einmal herauszufinden, was man denn eigentlich >wirklich< will. es duerfte ja bekannt sein, wie sehr wir werte uebernehmen, die wir eigentlich garnicht moegen. wie sehr wir innere zwaenge aufbauen und dinge verfolgen, die uns eigentlich schaedigen bzw. unseren wirklichen zielen widersprechen. aus angst, bequemlichkeit.. aber vielleicht ist es uns garnicht bewusst, in welchem maße das stattfindet - ist ja auch klar, wenn es unterbewusste konflikte und zwaenge sind.. wenn wir denn nun endlich herausgefunden haben, was wir wirklich wollen, oder zumindest eine ahnung erhaschen (und wenn es nur der wille ist, herauszufinden, was man wirklich will), dann laesst sich auch gleich erkennen, dass wir oftmals dies nicht erreichen koennen. ganz klar, weil wir in sozialen strukturen verankert sind (und ich meine wirklich verankert, jeder ist teil davon, sogar unser denken ist zum großen teil vorgepraegt und schwer umzuaendern..) und auch anderen bedingungen unterliegen. so zum beispiel die "naturgesetze". aber freiheit heisst ja nicht gleich unendliche freiheit (falls es das denn ueberhaupt gibt - die beantwortung dieser frage ist moeglicherweise auch unserem eingeschraenkten denken unmoeglich). freiheit ist auch relativ und wenn wir die wahl zwischen alternativen haben, sind wir doch in gewisser weise frei. (wie gesagt: wenn manche meinen, die entscheidung ist ja im prinzip schon vorherbestimmt durch unseren charakter, sage ich nur, dass es eben der charakter ist, welcher frei ist). so beginnt die freiheit, wie schon von anderen gesagt, im denken bzw im nachdenken oder auch nachsinnen. so ist die reflexion und die meditation und die aufmerksamkeit ein guter weg, um erst einmal herauszufinden, was man denn wirklich will, was man persoenlich als gut erachtet bzw was einen, auch in weiterer sicht in die zukunft (im besten fall bzgl der ewigkeit) nuetzlich ist oder nicht so negativ ausgedrueckt: was gut ist. man entscheidet im denken, welche werte man behaelt und welche man nicht braucht/will. auch wenn man vor entscheidungen steht, und vorher darueber nachdenkt, glaube ich, ist die freiheit der entscheidung groeßer, als wuerde man im affekt, aus instinkt, aus routine handeln. denn erst durch das ueberlegen/meditieren koennen wir die zwaenge und die festgefahrenen denkmuster wieder abbauen, zumindest entsteht erst dann die chance dazu. und auch wenn wir immernoch unsere werte, fuer die wir uns bewusst entschieden haben, nicht ausleben koennen in unserer momentanen umgebung, unter den momentanen gesetzmaeßigkeiten und regeln.. so sind wir zumindest schon einmal im denken, im geiste frei. denn es gibt verschiedene aspekte, worauf sich die freiheit beziehen kann. wenn wir weiter gehen, koennte man auch sagen, durch unser denken wird vielleicht auch entschieden, wenn auch nicht in einem so sehr großem maße, welchen weg wir weiterhin gehen werden. auch das automatische in uns wird mit der zeit durch die bewussten entscheidungen gepraegt und so unser unterbewusstsein. und wenn wir uns trotz nachteile fuer unsere werte entscheiden, dann sind wir auch im handeln frei. und es beeinflussen ja unsere interessen beispielsweise auch, welchen beruf wir erlernen wollen, und somit wohl auch, welchen beruf wir wohl eher weniger erlernen werden. und es beeinflusst, mit welchen personen wir kontakt halten/von wem wir uns distanzieren und wo wir uns aufhalten wollen. klar, wir sind z.b. immernoch meinetwegen an das land gebunden oder sogar an die stadt in der wir leben. aber wir koennen dort ja auch entscheiden, in welche disco oder ob wir ueberhaupt in eine gehen wollen. so haben wir zwar sehr wenig, doch immerhin eine gewisse freiheit im handeln, gepraegt durch die vorausgegangene freiheit im nachdenken. uebrigens kann die ganze sache noch weiter gesponnen werden, soweit man dazu lustig ist. (bin ich gerade *g*). und zwar sind wir, denke ich, im geiste viel freier, als im "materiellen". und wer weiss, wie stark doch unser geist unsere welt praegt. immerhin praegt er doch weitgehend unsere wahrnehmung. ob die gesamte welt nun innerhalb unseres geistes stattfindet oder ob sie nur durch den geist auf verschiedene weise interpretiert wird, ist ja egal. in jedem fall veraendert es auch die sichtweise auf die welt. worauf ich aber noch hinaus will, sind die "welten im geiste", wie ich sie nennen will. und zwar sind das solche welten, die mit sicherheit sich innerhalb unseres geistes befinden. ein beliebtes beispiel meinerseits: luzides traeumen. aber auch ganz einfach phantasie, tagtraeumerei, geschichten erfinden, was auch immer. in all diesen welten sind wir so frei, dass wir sogar die sozialen umstaende, unseren charakter in gewisser weise (oder sogar, wenn geuebt, sehr weitgehend), unseren koerper, die physischen gesetze, etc, frei aussuchen koennen. frei nach unseren zielen und motiven. letztlich bleibt natuerlich die frage offen, woher diese ziele und motivationen kommen. doch ist es schlicht, nach meiner definition, freiheit, wenn man ihnen folgen kann, und unfreiheit, wenn man anderen folgen muss. und ich glaube, wie gesagt, weniger, dass man den tieferen willen in uns, oder auch die vorstellungen, welche a priori vorhanden sind (falls es denn welche gibt) manipulieren kann. sondern dass manipulatoren unserer psyche eher auf der oberflaeche neue werte auftragen. denke, wenn wir stark sind (viel meditieren, nachdenken..) dass man uns da dann nicht so leicht ran kann.. zuletzt: schopenhauer sagte (sinngemaeß) "ich kann wollen was ich tu, aber ich kann nicht wollen was ich will". bei jeglichen fehlern (auch denkfehlern oder wennich was verwechsel) und bei verstaendnisproblemen bitte drauf hinweisen. ansonsten hoffe ich, jemand wird aus dem gesagten etwas brauchbares entnehmen koennen :) machts gut, auf die relative freiheit -brennt bis zum ende der kerze- (oder so) |