| GreyWulf | Ich begrüße euch alle, nun ich weiß nicht ob es so einen Thread schon einmal gab ,wenn da möge mir bitte den link dazu geben und ihn löschen oder aber ihn einfach bestehen lassen für die Menschen die sich gerne dazu äußern würden ,dies in diesem vielleicht ja auch doch nicht schon bestehenden anderen Thread aber noch nicht konnten oder wollten. Ich hoffe auch hier an der richtigen Stelle damit zu sein aber da philosophie sich schließlich mit diesen großen Fragen beschäftigt und sie ja im grunde auch als die Suche nach dem eigenen persönlichem Glaube umschrieben werden kann denke ich schon das dies die richtige sparte dafür ist. Ich möchte gerne wissen wie sieht euer Glaube aus? und vor allem wie seid ihr darauf gekommen ,laßt mich wenn ihr wollt bitte ein wenig eure persönliche Logik nachvollziehen. Ich habe mir im laufe der Jahre auch so etwas wie meinen eigenen kleinen Glauben mit hilfe meiner Logik gebastelt aber ich will ja nicht so dumm sein und glauben das das wirklich die richtige antwort ist ,es mag ja sein das ein anderer die Fragen anders beantwortete und ich seinen lösungsweg tatsächlich auch als einen besseren betrachte ...auf diesem Weg mag ich ihn verfeinern und verbessern. Nun wie gesagt ich bitte euch mir euren Glauben darzulegen und ihn zu erklären ,ich weiß das es viel Arbeit ist das alles niederzuschreiben aber vielleicht mag mir ja doch jemand den Gefallen tun ,ich wäre sehr dankbar. Mit besten wünschen... GreyWulf |
| GreyWulf | An Philosphen? Kaum etwas ,was ich vielleuicht einmal machen sollte aber im Moment habe ich noch so viele andere Sachen zu lesen ,aber ich mag auch hiermit nicht gedanken der großen Philosophen erhalten ,mich interessieren eben deine eigenen Gedanken. |
| Phönix | Ich glaube schon an einen Gott. Die Logik dahinter ist ziemlich simpel: Ich hatte mal so eine Art Marienerscheinung, seit der ich von der Existenz unserer Heiligen Maria überzeugt bin bzw. sein muss. Folglich ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch Jesus wirklich gab. Und wenn es den gibt, muss es auch Gott geben. Ich glaube aber trotz meiner bayerisch-katholischen Erziehung nicht soo sehr an die Kirche, wie es von frommen Christen erwartet wird. Ich hab eher die Einstellung, dass es Gott im Prinzip egal ist, in welcher Form oder ob wir ihn überhaupt verehren, für ihn ist nur wichtig, dass wir uns bewusst für einen Lebensweg entscheiden und ihn dann gehen. Wie es im Film "Dogma" schon so schön heißt: "Man darf eine gute Botschaft nicht durch einen Glauben versauen." Für mich steckt Gott eigentlich in jeder Form der Weltanschauung, sei es als Christengott, Jahwe, Jehova, Allah, mehrere Götter, Naturgeister oder eine mathematische Formel. Ich glaub er mag es nur nicht, wenn wir uns streiten und einander Böses wollen, aber meine Erfahrungen sind, dass er es mit Frömmigkeit und Umgang mit Sündern nicht so genau nimmt... |
| Ferrus | Ich glaube an Nichts. Nichts, dass mir die "Kirche" vorschreibt. Was sie mir sagt, dass "richtig" sei. Denn sie haben Dogmen. Dogmen sind übel... Nichts, dass die Naturwissenschaft mir erklären könnte... Ich glaube an das, was ist. Die pure Wahrheit, die ich mit meinen Sinnen erfahre. Und damit meine ich mehr als fünf Sinne. Ich glaube auch an Informationen anderer. Sofern sie wahr sind. WAHRHEIT. Lässt sich logisch nachvollziehen. Lässt sich anfassen, anwenden. Sie ist wunderschön. Und an "Wahrheiten" die widersprüchlich sind, gehe ich später ran. Es steckt überall Wahrheit drin. Sie zu suchen ist anstrengend, doch lohnt es sich. Der einzige Gott dem ich vertraue, dem ich anerkannt habe, ist die Energie. Sie hat gewissermaßen "Charakter".Z.B. 2er Schulden hat, ist schwer. Man muss sie bereinigen. Ansonsten drückt sie herunter. ->Schuldkomplexe. ^-_>Paralelle zu christl. Glauben. Nur - DAS ist wahr. |
| Ferrus | Hat sich je ein Philosoph gefragt, warum er Fragt? Wer einen Funken Weisheit hat, weiß, dass diese Philosophen nach einem Muster suchen, nach etwas, dass sie nicht in ihrem Leben finden. Philosophieren ist dermaßen sinnlos. Aber Notwendig ist sie in jedem Fall. Mich würde interessieren, warum Menschen beginnen zu philosophieren. Schmerz? Trauer? Komplexe? oder aus Liebe? Schmerz macht weise... |
| Pluna_X | [QUOTE][i]Original geschrieben von Phönix [/i] [B]Ich glaube schon an einen Gott. Die Logik dahinter ist ziemlich simpel: Ich hatte mal so eine Art Marienerscheinung, seit der ich von der Existenz unserer Heiligen Maria überzeugt bin bzw. sein muss. Folglich ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch Jesus wirklich gab. Und wenn es den gibt, muss es auch Gott geben. [/B][/QUOTE] Ähm mal so am rande Jesus gab es(oder sehr wahrscheinlich), das ist selbst mir als Atheisten bewust aber das es deshalb einen Gott gibt hat keinerlei zusammenhang. Das wäre als wenn ich sagen würde nur weil es mich gibt gibt es Aliens die uns erschaffen ham.... Ich bin wie oben gesagt Atheist ich glaube nicht an gott und hab esauch nie... Ich habe darüber nachgedacht wie es war und wie es ist... Habe mir meinungen gebildet... Und die Bibel ist ein Buch und beinhaltet für mich nur eine geschichte die ein wohl schlauer Mann(oder gar Frau???) seinerzeit geschrieben hat... Nicht mehr und nicht weniger... Weiterhin glaube ich daran das man mit denn reinen Guten nicht weiterkommt... Egoismus,LÜgen Lästern das Treibt uns vorran... |
| GreyWulf | auch wenn ich es nicht mag meinen eigenen Thread gerade etwas vollmüllen zu müssen, @patra jetzt verstehe ich gar nichts mehr ,schmeißen wir gerade hier ein paar threads durcheinander und nein ..ich habe schon etwas mehr als nur wilde gelesen in meinem achso jungen leben *g* An alle anderen will ich bei der Gelegenheit schonmal meinen Dank richten und euch nochmals bitte doch noch etwas mehr zu schreiben und nicht nur den Gluaben an sich mir darzulegen sondern auch vor allem wie ihr dazu gekommen seit. |
| Krissi | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ferrus [/i] [B]WAHRHEIT. Lässt sich logisch nachvollziehen. Lässt sich anfassen, anwenden. Sie ist wunderschön. Und an "Wahrheiten" die widersprüchlich sind, gehe ich später ran. Es steckt überall Wahrheit drin. Sie zu suchen ist anstrengend, doch lohnt es sich. [/B][/QUOTE] Wahrheit lässt sich logisch nachvollziehen? Anfassen? Anwenden? Ist nicht jede Wahrheit auch gleichzeitig eine Lüge und sehr subjektiv zu sehen? Woran machst du fest, dass du sie gefunden hast? Gruß, Krissi |
| LaceratedHeart | Hi... Also, ich glaube, sehr stark sogar, das es etwas gibt, etwas höheres uns übergeordnetes, nenne es Gott, Allah, Natur, wie auch immer, etwas ist dort... Ich habe mich inzwischen mit vielen "Glaubensbekenntnissen" auseinandergesetzt, doch nirgendwo eigentlich das gefunden, wo ich für mich wirklich überzeugt war... Ich denke ein jeder freidenkender Mensch wird mir zustimmen, das wir niemals alle dieselben Ansichten haben werden, genausowenig eben genau denselben Glauben... Denn eines jeden Vorraussetzungen sind anders, jeder Mensch erlebt Dinge anders und ein jeder wird von dem Erlebten geprägt... Deshalb denke ich auch, dass im Prinzip die großen Glaubensrichtungen einen gemeinsamen Nenner haben, der jedoch immer wieder anders benannt wird( Gott, Allah, die römischen, keltischen o.ä. Götter, etc...) Die Suche nach der eigenen Religion, nach dem eigenen Glauben wrid somit für jeden Menschen die Suche nach der größten Übereinstimmung... Doch eins muss ich für mich festhalten, mit Glauben ist immer der eigentliche, der göttliche Gedanke in uns, das Feuer das in jedem brennt und niemals eine Institution, die uns sagt, was richtig und was falsch ist. Denn Richtig und Falsch können nicht global existieren, wenn der Mensch sich als Individuum verstehen möchte... Daher finde ich den Ausspruch aus einem Film so gut, ich weiß leider nicht mehr aus welchem der war: "Die Kirche Gottes ist in uns und um uns herum, sie ist nicht in Gebäuder aus Hoz und Stein..." So ca. war es sinngemäß... Ich für mich habe also inzwischen den gesunden Mix aus verschiedenen Religionen gefunden und glaube an das, was ich gerne Natur nennen will, als die Mutter allen Lebens, Schöpfer des Seins. Dabei soll Natur jedoch nicht als das, was wir alle im Garten haben angesehen werden, das wäre zu engstirnig, sonder als das "Alles" als die Gesamtheit des Universums und über die Grenzen hinaus... Etwas, was immer da, doch nie greifbar ist... Etwas was aufbaut und wieder zerstört, der Anfang und das Ende. Geburt, Leben und Tod in einem... All das was wir ihr geben, bekommen wir zurück irgendwie und irgendwann, wenn auch vielleicht nicht in diesem Leben... Denn alle Energie, alle Marterie und alles sein vereint sich wieder in diesem Punkt, wobei die Unendlichkeit besagt, das nichts wirklich verloren ist, es ist nur nicht mehr zu sehen... Was wir geben wird auch wieder genommen, von einem anderen Teil dieser Natur des seins, was für uns verloren ist, ist für einen anderen Teil gewonnen... Damit wären wir auch wieder an dem Punkt, wer wir sind, der sich, wie ich finde, sehr dicht an die Frage nach einem Glauben anknüpft... Dort resultiert für mich, dass ein jeder Mensch zuerst der kleine Teil eines ganzen und erst dann Individuum ist, denn die Grundvorraussetzungen sind bei einem jeden die gleichen, er stammt aus der selben "Natur", ist quasi aus der gleichen Marterie erschaffen und erst dann als Individuum durch das geprägt, was er wirlich erlebt hat, welche Einflüsse bei ihm am stärksten gewirkt und welche Kräfte ihn beeinflusst haben... Das erst macht den einzelnen Teil zu einem unverwechslbaren Individuum... @Krissi/Ferrus: Die universelle Wahrheit wird es niemals geben, denn jede Wahrheit die wir als solche empfinden ist immer geprägt von dem der wir sind, somit also auch immer ein Teil subjektiv, wie ich zu Anfang schon bei dem Thema Richtig und falsch angeführt habe... Dem Menschen ist die Gabe nicht verliehen, objektiv über den Dingen zu stehen, denn er wird bei allem was er sieht, ob er es merkt oder nicht, von seinen Gefühlen und Empfindungen anderen Menschen oder Dingen gegenüber geleitet... Der Mensch ist ein subjektives Wesen und somit keines welches für die Wahrheit einsteht, wobei dies wiederum ein Paradoxon ist, da das Wort "Wahrheit", die gesamte Sprache von Menschen ausgebildet wurde... Ist Wahrheit also nur etwas, wonach wir streben sollen, ein Ziel unsres Lebens? Erreichen können wir sie nicht... @Ferrus: Ich denke wir fangen an, Dinge zu hinterfragen, wenn wir merken, dass uns etwas fehlt. Eine Antwort, die uns quält zum Beispiel... Sei es die Suche nach dem Grund des Schmerzes, den wir erleiden müssen oder der schmerzliche Verlust einer Person... Oder aber auch positiv, der Grund, warum man liebt, was diese Verbundenheit bewirkt, wodurch sie ausgelöst wird o.ä.... Es gibt also viele Gründe warum Menschen anfangen nachzudenken, sich Fragen zu stellen, wobei die Fragen nur logische Konsequenz des Nachdenkens sind, da wir uns nicht in der Lage befinden alles zu wissen... P.S. Sorry für den Roman, hab nicht gedacht, dass es so viel wird... |
| Ferrus | @Laceratedheart Die Dinge zu hinterfragen und sie in Gedanken zu fassen, ist nicht gerade positiv. Wenn ein Gedanke einen Seelischen Gegenstand auffasst, wirder verzehrt. Er wird sozusagen ...verdaut... . Deshalb sollte man sich nicht versuchen, mit Gedanken zu erfassen, sondern mit Intuition, Empfindung oder Gefühl. Der Gedanke "isst" und verdaut. Das ist nicht zwangsweise schlecht, doch sollte man in Gefühlsfragen seinen Verstand herraushalten... Die Wahrheit? Ist auch ein schlüpfriges Dingens... Sie ist immer sübjektiv zu sehen. Aber selbst "objektive" Wahrheiten sind subjektiv zu sehen. Also heißt das, dass es soetwas wie Objektivität gar nicht gibt. Objektivität = Meta - Subjektivität Eine Pauschale Subjektivität, von irgendwen festgelegt. Objektiv heißt auch "nüchtern". Versucht ein Bild objektiv (materiell) anzusehen. Es sind bloss tote Farbkleckse auf ner Leinwand. Und doch, sie drücken etwas aus. Sie geben -jedem- einen Eindruck... Also ist die Wahrheit in jedem Herzen anders. Da jeder die Welt nur teilweise wahrnimmt. jeder seinen Teil. Nur das, was ich meine, sind Puzzlestücke Wahrheiten anderer und Übereinschnitte. Und eigene Überlegungen, Erfahrungen. Beispiel: Christen: -Gott ist überall- Esoteriker: -Energie durchströmt alles- Mystiker: -Die Geister sind überall- Indisch: Prana Biophysiker:-Alles schwingt!- Und so ergibt sich dann Gott als ein schlüpfriges Dingens. Oder -dieraufgeführt- Das Urfeuer. Die Energie, die uns lenkt. Gott. Nur -diese Energie lässt sich Äonenlang studieren. Ohne dass es einen Sinn ergeben wurde. Außer in Anwendungen. Z.B. Freie-Energiemaschinen.... Im Prinzip habe ich Laceratedheart wiederholt.... |
| Yezdigerd | Ok, alles ist letztlich dasselbe. Wir sind ja tolerant, aufgeklärt, multikulturell und für alles offen. Nur was bleibt dann von Gott übrig. Ein paar Schwingungsfelder, ein Haufen durchgeknallter Atome? Eine Konstante oder ein Teilchenstrom? Was hat es einen Sinn an einen Gott zu glauben, der nur darin besteht, dass er vor ein paar Milliarden Jahren mal gerülbst hat, was zum Urknall führte, und seither ein Nickerchen hällt? Ob ein solcher Gott existiert oder nicht ist für uns ebenso bedeutungslos wie wenn im Tangianikasee ein Karpfen Blähungen hat. Die Frage ist doch: Was kann Gott? Ok, er ist allmächtig und kann ein Universum aus dem Hut zaubern. Aber wenn ihr sagt "Gott ist allmächtig" negiert ihr in Wahrheit seine Existenz, weil alles Existente sich durch Begrenzung definiert. Ein allmächtiger Gott ist letztlich identisch mit dem absoluten Nichts. Oder Gott ist identisch mit dem Universum, eine Schwingung oder ähnliches. Doch was hat ein solcher Gott für einen Zweck? Wozu soll jemand zu einem Gott beten, der für sein Leben absolut bedeutungslos ist, weil er nur aus mathematisch erfassbaren subatomaren Konstanten besteht? So ein Gott interessiert keinen Deut, was ich im Leben mache und dem ist es gewiss auch schnuppe, was mit mir passiert, wenn ich tod bin. Jeder, der aufrichtig an Gott glaubt, der für das tägliche Leben der Menschen von Bedeutung ist, für den definiert sich Gott dadurch, dass er entgegen der Wahrscheinlichkeit und den Naturgesetzen in das Leben der Menschen eingreift. Nicht umsonst ist das Wunder des Glaubens liebestes Kind und eine Religion, die ihren Gläubigen keine Wunder präsentieren kann, ist zum Untergang verurteilt. Ein Gott, der nicht als klar unrissene Wesenheit innerhalb unseres Universums verstanden wird, die eigenständig und unabhängig zu handeln in der Lage ist, ist kein Gott. Ich bin der festen Überzeugung, dass kein Mensch wirklich glaubt, der absolut nur von der Existenz eines einzigen Gottes ausgeht. Gegen den Monothismus spricht nicht nur, dass Anhänger monotheistischer Religionen grundsätzlich intoleranter sind als jene polytheistischer (ich höre den Aufschrei, aber die meisten antiken Philosphen verwarfen Juden und Christen gerade deswegen als asoziale Elemente, weil sie alle anderen Religionen schlicht als Aberglauben, Teufelsanbetung und Wahn diffamierten) sondern auch, dass eine solche Religion das Fühlen der Menschen nicht wirklich anspricht. Nicht umsonst machten die Christen aus dem einem Gott gleich drei und später sogar vier, wenn man die Gottesmuttter hinzuzählt, die allenorten erscheint und Millionen Gläubige sammelt, während Gottvater ein Außenseiterdasein führt. Aber was ist eigentlich der Teufel anders als ein Gott? Immerhin hat er nach Ansicht der Gläubigen enorme übernatürliche Kräfte, leitet das Leben Unzähliger durch sein Wirken und kann sich sogar mit ihrem angeblich einzigen Gott anlegen. Teufel und Heilige, Engel und Dämonen, Propheten und Märtyrer sind doch nichts weiter als das Pantheon der polytheistischen Religionen, dass die monotehistischen Religionen notgedrungen den Gläubigen zugestehen mussten, um sie bei der Stange zu halten. |
| LaceratedHeart | @Yezdigerd Die Frage ist wohl eher was ist nicht Gott? Das was ich versuchte zu sagen, ist, dass das, was du Gott nennen magst, all das ist, was du aufgezählt hast... Gott ist alles, jeder Gedanke den du fasst ist göttlich, jedes Atom, jedes Teilchen, das du ansprachst ist göttlich... Nicht nur physikalisch erfassbare Teilchenströme, auch Energien, Gedanken, Gefühle... Er handelt gegen die Naturgesetze, weil er sie geschaffen hat... Warum sollte das also ein Wiederspruch sein? Das bestätigt doch eher diese Theorie, denn wer kann gegen die Naturgesetze handeln? Der der über sie herrscht. Wer herrscht über die Naturgesetze? Der der sie erschaffen hat... Zum anderen, du bestimmst den Sinn den ein Gott für dich hat, nur du kannst bestimmen wer er für dich ist, das ist was ich meinte, jeder Mensch hat einen anderen Gott... Zum anderen habe ich nie behauptet, dass man Gott mit logischem Verstand erklären kann, denn er ist die Kontroverse, er besteht nur aus Gegensätzen, er bestimmt das Alles und das Nichts, er negiert sich selber in Geburt und Tod... Denn sobald etwas geboren wird stirbt dafür etwas anderes... Gott ist der ewige Strom... Des weiteren, wie soll ein Mensch seine eigene Existenz erklären, was ein jeder mit der Frage nach einem Gott zu tun versucht... Um das zu können müsste sich all das Wissen in einer Person vereinigen, was wiederum niemals möglich ist... Denn die Frage nach der Existenz und nach der Berechtigung des Seins ist die finale Frage, mit der man sich eines Gottes gleichstellt... Daher kann niemand sagen, er habe die eine universell perfekte Antwort, da er dafür auch die universelle Wahrheit kennen müsste, die wie bereits festgestellt wurde nicht existiert... Somit können wir uns dieser Antwort nur nähern, sie aber nie wirklich erreichen... Nun stellt sich für mich nun die Frage, wer ist intollerant? Derjenige der versucht zu erklären, der versucht sich selber und seinen Glauben darzulegen oder derjenige der all das einfach nur verwirft? Der einfach über all das spottet, woran ein anderer glaubt? Und noch was, warum gehst du bei Monotheismus nur auf das Christentum ein? Wenn du aber vom Christentum sprichst, musst du von einem reinen Monotheismus sprechen, denn dort gibt es nzr einen Gott nicht drei oder vier... Und zum Schluss, ich hoffe doch dass wir alle hier tolerant, aufgeklärt, multikulturell und für alles offen sind, denn sonst hätte eine solche Diskussion absolut keinen Sinn... |
| Phönix | @ Pluna_X Ich meinte auch nicht, dass es nur weil eine Person namens Jesus gelebt hat, es auch automatisch einen Gott gibt. Mit an Jesus glauben meinte ich nicht: "ich glaube das es ihn gab", sondern: "ich glaube an seine Botschaft". Ich war auch trotz meiner bayerisch-katholischen Erziehung auch Atheist, nachdem ich mir einige Sachen ohne meine Religionslehrer bzw meine Oma durch den Kopf gehen ließ, weil es in meinem Leben zu viele Dinge gab, die ein Gott nikcht zugelassen hätte. Aber es gab einige Ereignisse, die einfach keine Zufälle sein können. Ich kann nicht anderrs, als an seine allgegenwärtige Existenz zu glauben. Ich bin aber mit sicherheit kein frommes Kirchenschäfchen, ich hab da eigentlich eine ähnliche Einstellung wie LaceratedHeart. Ach ja, und die Bibel wurde sogar von mehreren schlauen Männern (bzw. Frauen(?)) geschrieben...:D |
| Pluna_X | Und wenn es doch bloß zufölle waren? Kommiche oder gar mergwürdige Zufälle aber Zufälle? Was ist wenn du durch diese Zufälle einer Lüge hinterher rennst.??? Achja mal so ne frage... Allgemein bekannt ist(bzw. der Glaube daran...) wer Gut ist kommt in den Himmel wer Böse ist in de Hölle. Aber wann ist man Böse? Durch Sündigen, wie Mord, Lug und Betrug... Aber Starb Jesus nicht an Kreuz für unsre Sünden(oder verstehe ich was falsch?) Also kann das schonmal kein Grund für die Hölle sein... aber welcher ist es dann??? |
| Varda | Hi, also, was ich glaube und wie ich dazu gekommen bin... Nund, das ist eine lange Geschiche. Aber ich erzähle gern. ;) Also, ich bin evangelisch getauft, aber nicht christlich erzogen worden. Ich denke, ihr kennt das. Außer ein bißchen Kindebibelbilderbuch anschauen und Reliunterricht un der Schule wurde ich im Grunde nicht beeinflusst. Mich hat es auch nie interessiert. Irgendwie hab ich mich nie damit beschäftigt. Dan nwurde ich 12 und eine Freundin ging in den Konfiunterricht. Ich wollte mit, trotz dass ich nicht zu ihrere Gemeinde gehörte. Das klappte auch. Ich hab mich damals nur angemeldet, weil ich das Geld und die Geschenke haben wollte (ist kein Scherz). Nun, der Konfirmandenunterricht in dieser Gemeinde geht ungewöhnlich lang: eineinhalb Jahre. Das ging mir nach einiger Zeit sehr auf die Nerven, denn man musste dort nicht bloß irgendwie ein paar Sachen auswendig lernen. Nein, man arbeitete in der Gemeinde aktiv mit - sonst gab es schlicht keine Konfirmation. Bis drei Monate vor der Konfi hab ich überlegt, den ganzen krempel hinzuschmeißen. Schließlich hab ich es doch durchgezogen. Und dann kam eine Anfrage: Unsere Gemeindepädagoging wollte, dass ich im Kindergottesdienst mitarbeite. Da ich ein Mensch bin (eher: war), der überhaupt nicht nein sagen kann, hab ich ja gesagt. Und so fing es an. ich arbeitete mit, es machte Spaß. Dann kam eine Mitarbeiterfortbildung. Dort lernten wir Pädagogisches, Psychologisches, Speile, Kreatives - und eine Menge über unseren eigenen Glauben. Das hat mich echt umgehauen. ich weiß nicht, wieso, aber dieser Mitarbeiter hat es echt geschafft, unser Herz wirklich zu entflammen für diesen Glauben. Voller Motivation arbeitete ich weiter, arbeitete im Jugendgottesdienst mit, schließlich übernahm ich eine Jugendgruppe Freitags Abends. Das waren meine Kids, ich hatte die Leitung, und es machte Spaß. Bis heute ist der Glaube richtig entflammt. Aber es gab auch große Krisen. Es gab ein halbes Jahr meines Lebens, in dem ich Gott verfluchte, ihn förmlich anbrüllte (in Gedanken), sauer war. Ich habe ihn nicht ignoriert, ich habe ihn auch nicht geleugnet, aber ich war stinksauer. Trotz dem konnte ich zu ihm zurückkommen. Was mich an meinem Glauben sehr interessiert, sind wissenschaftliche Aspekte. Das mag klingen, als könnte es sich widersprechen. Ich meine damit aber, in der Bibel zu forschen, das alles zu auseinanderklamüsern, es mir zu erklären etc. Ich finde das völlig faszinierend, deshalb will ich auch Theologie studieren. Ein Beispiel, die mich sehr interessiet haben: Irgendwo im AT steht, dass hasen Wiederkäuer seien. Ich hab alle verrückt gemacht und wollte wissen, warum das da steht, es ist ja falsch. Es kam heraus, dass Luther das hebräische Wort, das an dieser Stelle stand, nicht übersetzen konnte. So schrieb er einfach Hase, da es dem Volk sowieso nicht auffiel. Ich finde solche Dinge einfach fazinierend. Wieso steht etwas da, was falsch ist, oder wie kann etwas passiert sein, was eigentlich unmöglich scheint? Mein Glaube fordert mich heraus, ich will ihn entdecken und verstehen. Generell ist es so, dass ich mich in der Evangelischen Kirche zwar recht wohl fühle. Allerdings denke ich inzwischen nicht mehr, dass ich Pfarrer werde. Ich möchte etwas anderes mit meinem Studium machen. Ich möchte Bewegung in die Sache bringen, die Leute aufklären, Missverständnisse ausräumen. Ich denke, die Kirche kann das nicht mehrm, auch die Evangelische nicht. So... das wars erstmal von meinem Glauben, denke ich... Wenn ihr noch Fragen habt, fragt, ich antworte gern. ;) Seyd gegrüßt, Varda |
| Phönix | @ Pluna_X Also, hinterherrennen tu ich nu wirklich niemandem.... auch nicht Gott. Genaugenommen ist er [I]mir[/I] hinterhergerannt, als ich es am wenigsten erwartet habe. Und wenn es Zufälle waren... dann waren es, mhm, göttliche Zufälle, anders kann ich es nicht sagen. Zu Deiner Frage: In die Hölle kommt keiner, die wurde nur erfunden, um den Leuten Angst zu machen. In der bibel findest du nichts über die Hölle. Man muss nur durchs Fegefeuer, in dem man erfährt, wer man war bzw wer man hätte sein können. Das kann natürtlich auch grausam und schmerzlich sein. |
| Pluna_X | [QUOTE][i]Original geschrieben von Phönix [/i] [B] Zu Deiner Frage: In die Hölle kommt keiner, die wurde nur erfunden, um den Leuten Angst zu machen. In der bibel findest du nichts über die Hölle. Man muss nur durchs Fegefeuer, in dem man erfährt, wer man war bzw wer man hätte sein können. Das kann natürtlich auch grausam und schmerzlich sein. [/B][/QUOTE] Hmm wust ich net... Danke für de aufklärung... |
| NatProject | Die Hölle gibts! Und natürlich steht darüber auch was in der Bibel. Weiß jetz zwar nich wo, aba ich guck ma nach... |
| NatProject | [QUOTE]Aber Starb Jesus nicht an Kreuz für unsre Sünden(oder verstehe ich was falsch?)[/QUOTE] Ja, er starb für unsere Sünden. Eigentlich hätten alle Menschen den Tod wegen ihrer Sünden verdient. Nur Jesus starb halt für die Sünden der Menschen. Nur müssen die Menschen auch bekennen dass sie Sünder sind, und Gott um Vergebung bitten... |
| Phönix | @ NatProject: Schau mal in der Johannesoffenbarung nach, da findest Du alles, was mit den Menschen passiert, die sich von Gott abwenden... |
| Yezdigerd | Die Frage ist letztlich nicht Gott, sondern die Religion. Man kann sich eine Gott erdenken, wie es einem beliebt, Gott erfahren setzt aber Religion voraus. Die Gefahr des unpersönlichen, dem einzelnen Menschen unzugänglichen Gott ist zu offensichtlich. Dieser unerreichbare, unbegreifliche, unpersönlich Gott ist das Lieblingskind zerstörerischer Ideologien wie des Nazionalsozialismus, Kommunismus oder Materialismus, die sich als Religionen tarnen. Die Katholiken haben immerhin noch die Möglichkeit dem Klerus, der zwischen ihnen und Gott steht, durch die Heiligenverehrung ein Schnippchen zu schlagen. Wenn ich einer Religion anhänge, in dem es hundert Götter gibt, und meine Prediger und Mitgläubigen erzählen mir, dieser oder jener Gott erwarte von mir, dass ich mir einen Sprenstoffgürtel umlege und auf einem Markt in die Luft sprenge, so kann ich mich dieser Forderung ziemlich leicht entziehen, in dem ich einfach meinen ott wechsle. Schon schwieriger ist es, wenn ich nur einen Gott habe und besonders schwierig wird es mir gemacht, wenn ich glaube, dass ich für Gott ein so kleines Licht bin, dass er sich nicht einmal dazu herablässt, mir persönlich mitzutielen, dass ich mich umbringen soll. |
| morrigaine | ich bin mir nicht so sicher woran ich glauben soll.ich denke schon das es irgendeine kraft hinter allem gibt,aber vielleicht sind götter nur etwas vom menschen erschaffenen um einen sinn für alles zu bilden...?!ich wünschte ich könnte ganz überzeugt an etwas glauben aber ich denke jeder glaube hat etwas in sich...oder auch nichts.vielleicht ist alles auch nur ein kosmischer witz.da fragt sich aber wieder von wem/was veranstaltet. |
| Schwarzer Hase | Ich glaube nicht an Gott, weil würde es einen geben, wäre die Welt doch nicht so grausam. Jetzt kommt mir bloß nicht mit Gott hat uns einen eigenen Willen gegeben und wir sind für unser Tun selber verantwortlich. Da Gott ja bekanntlich allwissend ist, hätte es nie so weit kommen können. Oder ist Gott wirklich so ein Sadist ? Einen Jesus und andere Bibelgestallten kann es ja ruhig gegeben haben, das beweist aber nicht die Existenz eines Gottes, da die Geschichten in der Bibel sich so bestimmt nicht abgespielt haben, sondern eher als Metaphern gesehen werden. Vielleicht war die Bibel aber auch eher Fiktiv gedacht, so wie Bücher von heutigen Autoren und wir haben was hineininterpretiert, weil wir nicht alleine im Universum sein wollten. Ich glaube das alles ein großer Kreislauf ist. Genau so wie die Erde entstanden ist (Urknall) wird Sie wieder verschwinden und es wird ein neues Universum entstehen und wiederrum neues Leben. Es ist alles unendlich, doch der Mensch kann das nicht begreifen, da alles was es auf der Erde gibt einen Anfang und ein Ende hat; geboren wird und stirbt; wächst und wieder vergeht. Deshalb hat er sich Götter geschaffen, um alles einfacher und begreiflicher zu machen. So wie es mit unserer Erde und dem gesamten Kosmos ist, ist es auch mit uns. Genau wie Energie nie gänzlich verschwindet (sie wird nur in eine andere umgewandelt), wird auch immer irgendwo ein Teilchen von uns sein. Wen wir sterben und begraben werden, werden wir zu Humus und aus uns wird was Neues, und selbst wenn die Erde mal untergeht, treiben wir als kleinste Partikel durch's All bis aus uns was Neues ersteht. Allerdings denke ich nicht das wir dann noch ein Bewustsein haben. Desweiteren denke ich das jede schlechte Tat irgendwie auf einen zurückkommt, also auch wieder einen natürlichen Kreislauf dastellt. Das mag vielleicht auch der wahre Grund dafür sein, warum unsere Welt so schlecht ist. |
| darkchan | ich glaube nicht an gott und nicht an den teufel, weil ich mich von gott abgewandt habe. ohne licht kein schatten, also hat die unkle seite mich auch verloren! ich ein glücklicher ATHEIST, weil es so besser ist. |
| hija de la luna | Ich glaube schon gewissermaßen an einen Gott, aber nicht so wie es in der Biebel steht, das er die Welt erschuf oder das er in Ägypten die 10 Plagen hervorruf, aber ich glaube, das es soetwas wie Gott gibt. Vielleicht ist es auch mehr ein gewisser Respekt davor. Allerdings halte ich nicht sehr viel von der Kirche, sie hat so viel angerichtet, angefangen bei der Judenverfogung, bis hin zur Hexenverbrennung. Es ist so viel Schlimmes im Namen der Kirche passiert und es gehen so viele Leute in die Kirche, die dann sobald sie wieder drausen sind die nächste Sünde begehen. Ich glaube an vieles, auch z.B. an Magie, natürlich kannman keine Wunder erwarten, aber die Gedanken spielen eine wichtige Rolle im leben, mit denen kann man sehr viel beeinflussen, gewissermaßen, womit ich aich schon Erfahrungen gemacht hab, muss ich dazu sagen. Ich glaube auch, das in jeder Religion ein Kern wahrheit steckt, aber das liegt vielleicht auch an dem starken glauben. Um nochmal auf Gott zurückzukommen. Wenn jemand zu Gott betet und glaubt mit ganzen Herzen er wird erhört, wird warscheinlich etwas passieren, ich glaube allerdings nicht, das Gott seinen Zauberstab rausgeholt hat, sondern eher, das der Betende selbst das geschafft hat, unbewusst, durch den Glauben an Gott. Das ist nicht so enfach zu erklären, ich hoffe ihr versteht was ich meine. Gott existiert, aber nicht als irgendein Wesen in den Wolken sondern in jedem selbst. Und dabei ist es völlig egal woran man glaubt, Gott, Allah, Shiva oder sonst wer, es geht nur darum, das man glaubt. Das soll nicht heißen, das ungläubige Menschen kein Glück haben, außerdem glauben die auch an etwas, nämlich das es keinen Gott gibt. Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Ichmeine wieso solten wir einfach verschwinden? Wie soll das denn sein? Ich glaube einfach, das es irgendwo und irgendwie weiter geht, nicht unbedingt, an ein Happy End im Paradies, aber ivh glaube unser irdisches Leben ist nicht das einzige was es gibt. An die Wiedergeburt glaube ich teilweise, aber da bin ich mir nicht sp ganz sicher, was ich nun wirklich glaube. |
| Edwin | Hm, irgendwie wollte ich meinen Glauben schon immer einmal aufschreiben, vielleicht um mir selbst darüber klar zu werden...na ja. Also früher hab ich mich an einen biblischen Gott geglaubt, oder besser, mich daran festgeklammert dass es ihn gibt. Ich hatte einfach unendliche Angst davor, nach dem Tod einfach zu verschwinden, zu verrotten, ausgelöscht zu sein. Ich hab mich in jener Zeit möglichst wenig mit dem Tod und einer wirklichen Auseinandersetzung mit der Religion gedrückt, einfach um nicht in so ein furchtbares Schwarzes Loch zu fallen. Ich klammerte mich verzweifelt an Dinge wie Nahtoderfahrungen in meiner Absicht, mir selbst ein Leben nach dem Tod zu verstprechen. Vor Leuten, die das alles mit Hirnreaktionen oder Ähnlichem verbanden, verschloss ich meine Ohren. Dann glaubte ich mehr und mehr, dass das Universum sinnlos ist, eine komplizierte, aber erklärbare Ansammlung von Energie. Ich akzeptierte den Tod als DAS ENDE und irgendwie war das seltsamerweise eine Erleichterung, wie jene Leute die wissen dass sie in wenigen Minuten hingerichtet werden und unerklärlicherweise ganz ruhig sind. Heute bin ich mir nicht sicher. Ich glaube dass alls Religionen aus dem Menschen heraus entwickelt haben, in der Absicht, Kompliziertes einfach zu erklären. So lange die Wissenschaft für jede beantwortete Frage tausend neue findet, so lange bin ich mir nicht sicher.... Denn was wissen wir den wirklich. Vielleicht einen Hauch, wohl eher weniger. Vielleicht gibt es wirklch etwas Unerklärliches, da draußen, bei uns? Edwin *nachdenklich* |
| chrisu | glaube? halten uns wir nicht an etwas fest, damit wir uns nicht vollkommen verirren? |
| suriel666 | ich glaub daran, daß jeder das glauben und tun sollte, wonach ihm ist... zumindest als grober fahrplan. alles andere ergibt sich im prinzip aus diesem leitsatz. das ergebnis nennen einige anarchie, andere satanismus. beides sind reizworte geworden, bei denen 90% der leute aufschreien und meinen "nein, sowas kann man nicht tun".... von diesen 90% haben sich vermutlich ca. 95-99% nie selbst mit dem thema auseinander gesetzt, was jedoch nichts daran ändert, daß es so ist... ps: und ja, das "tu, wonach dir ist" relativiert sich wieder, im anbetracht der tatsache, daß niemand als robinson seine einsame insel hat. wir leben in komplexen sozialen strukturen, also sollte als 2. leitsatz noch etwas nach dem motto "leben und leben lassen" mit hinzugenommen werden, d.h. ich würde keine alte oma überfahren, nur, weil mir grad nicht nach bremsen ist... |
| ferulan | Ich glaube nicht an "Gott" , sondern an ein wunderbares für uns unüberschaubares Wesen der Welt , als gesamte . Ich glaube dieses Wesen fühlen ist dieser kleine Moment sich eins mit allem zu fühlen und ohne Fragen oder Antwort . Wir sind ein Teil davon , doch ich glaube nicht , daß wir es erfreuen oder bekümmern können , wir dürfen es erleben . Ich hoffe nur , daß wir nicht sein Ende sind . |
| [DarkHeart] | an was glaube ich .... ich muss das in einer Geschichte erzählen Mein Vater ist aus der Kirche ausgetreten, meine Mutter, meine Geschwister waren nur aus Künstlicheren Begebenheiten in einer und mein Opa hasst sie. Bin also null Christlich aufgewachsen und doch war ich es. Ich war Christ *oute*. Bin Brav in die Kirchenjugend gestapft und habe im Alter von 6 beim Grippenspiel mit gemach.t Da Ich damals stark Aggressiv war habe ich bei der Aufführung ein Schaf (stoff) geköpft und mein Pfarrer hat mich bei der Kirche gekündigt. Nun, ich ging dennoch jedes Jahr an Wheinachten in die Kirche. Ich finde es schön. Damals habe ich mich an Weihnachten dort begeben weil ich dort merkt das Alle einer Interesse nachgehen: Glaube und Liebe. Nun eines Weihnachtens, es dürfte im Alter von 11 gewesen sein, habe ich meine Jacke liegen lassen und bin zurück in die Kirche. Dort sah ich den Pfarrer dann mit dem Kligelbeutel sitzen und lachend das Geld zählen und einem Messdiener Stolz die Summe verkünden. Das war genug Da war mein Beweis dafür das die Kirche Korrupt ist. Ich bin dann an Weihnachten in die Kirche um die Zeit in der Meine Mutter ihre ruhe in der Wohnung haben will und den Zeitpunkt an dem Es essen Gibt zu überbrücken, und weil es nachwievor schön ist. London, ich war 13. Klassenfahrt. Bzw sprachreise von der Schule aus. Inzwischen hab ich viel Schlechtes erlebt, leide unter ängsten und Panikatacken. Ich war allein in der Herberge, wollte nich weg gehen essen, mir ging es nicht gut. Ich hatte angst in dem Zimmer, dann: Stromausfall. Ich hatte Panische Angst. Und doch, ich merkte wie jemand eine Decke um mich legte und mir die Hand nahm und mich beschützte. Für mich war das eine Langersehnte Erscheinung. Seit dem hab ich mir gedanken gemacht was das nun war. Dann vor 3jahren kam meine Freundin, hat mich sozusagen zum Gruft gemacht. Ich lernte neue Glaubensrichtungen kennen und fing an mich Intensiv damit zu befassen. Ich ging zu einer Seherin. Nun kenne ich meinen Schutzengel (michael) und meinen Vater, und ja ich glaube daran das das war ist! Eines Tages, es war vll jetzt 6-8 Wochen her. Ich stapfe abends um 10 alleine 2km weg zu meiner Freundin. Panikatack! Ich RENN um mein Leben wie nix anderes, nach einem Kilometer dauersprint brech ich an einer telefonzelle zusammen, kauer mich auf den Boden schlag die hänge auf den kopf und die arme vors gescith um mich zu schützen. Ich weis das NIEMAND da war, ich weis das der Besuch bei der seherin ein jahr her ist. Und doch, auf einmal merk ich Wärme, Behagen, Wohlbefinden. Ich nehm die Arme weg und sehe... sehe Michael, wie er mir seine Handausstrekct. Ich nahm seine Hand und er begleitete mich Schützend bis zu Ihrer haustür und verschwand. DAs war mein Zweiter Beweis. Heute, nach langem nachdenken und forschen in Religionen, weis ich das mein Glaube an der Basis Grundsatanistisch ist (sei lieb, tolerant und so weiter). Im grunde aber ein Mix aus allem ist. Ich glaube an Energien die unser Leben steuern und uns Menschen verbinden, daran das es Menschen gibt die die sehen (wie icH) und das wir wiedergeboren werden und unsere Alten Freunde wieder Trefen. Ich glaube an nur ein Wesen: Engel. Es gibt gute Engel, Michael als Beispiel, es gibt Böse Engel. Es gibt 4 Böse Engel, die Engel der Hölle (gleich die vier wesen der Hölle von Nietzsche). ICh glaube an das was ist und daran was wahr ist. hoffe das versteht einer, den thread finde ich mehr als gut! Wollte sowas seit langem aufmachen, wusste nur nicht wie. Danke! Endlich konnte ich diese Story mit allem Gefühl niederschreiben, es zumindest so gut wie möglich machen! danke! |
| [DarkHeart] | irgendwie steht im pool das ferulan den letzten post gemacht hat :confused: |
| Gnom1218 | Ich glaube an den [SIZE=4][B][COLOR=limegreen]Großen Cthulhu[/COLOR][/B] [/SIZE] Eine Religion, die den Untergang der Menschheit zum Ziel hat genießt meine volle Unterstützung!;) [IMG]http://www.callofcthulhu.com/forums/html/emoticons/cthulhu_smiley.gif[/IMG] |
| Schmerzengel | An den großen Cthulhu glaube ich nicht, aber... ich bin heidnisch orientiert. Für mich stellt sich mein 'Glaube' so dar, dass das Universum und alles was sich darin befindet, nicht nur durch physikalische Gesetze, sondern auch energetisch miteinander verbunden sind. Und Magie ist nichts anderes, als mit diesen Energien zu arbeiten. Ob ich jetzt die große Göttin, einen Gott oder das Universum verehre, ist in diesem Moment völlig egal. Wenn ich einmal in der Kirche bin, dann sehe ich nur hohlen Floskeln und Gesten, aber kein energetisches Arbeiten (was es früher einmal war - doch das ist in der kath. Kirche verloren gegangen). Ich bezweifle nicht den Glauben dieser Leute, aber eine Religion, die die Kräfte der Natur negiert (Zölibat) KANN gar nicht mit den höheren Energien in Einklang sein. |
| [DarkHeart] | naja ich glaube auch an Energien und deren wirkung etc aber das die Kirche was damit am hut hat *hust* Glaub ich kaum... Heidnisch? Ist Heidnisch nicht alles was nicht Christlich is... weis nich genau, weis nur das die Nordvölker mit ihrem Odin und Co Heidnisch sind :rolleyes: Ich hoffe auch das das Ironie war... es gibt Ironische dinge die durchaus vertretbar sind (satanisten mit "christenkreuz") aber sowas :eek: ps: das invertierte kreuz ist auch christlich ;) Petruskreuz ;) (google) |
| Lydia Hyde | Tja, mein verworrener Glaube....ich fasse mal das wichtigste zusammen Götter: Existieren, und zwar alle. Sind eine menschliche Erfindung und hören auf zu existieren sobald sie vergessen werden. Und, salopp gesagt, sie können mich mal. Wenn ich hier jemanden anbete dann höchstens mich selbst. Wer gibt ihnen eigentlich das Recht, über mich zu bestimmen? Ich hab sie nicht gewählt... Jesus: Gab's anscheinend. Es gibt sogar noch heute Typen, die Jesus heißen und solche Latschen und nen Bart tragen. He, nicht alles, was gekreuzigt wird, ist ein Heiland, z.B.: Spartacus. Und nicht jeder, der's behauptet, ist ein Sohn Gottes. Und die Bibelstelle mit Maria ist falsch übersetzt, es heißt nur "junge Frau" und nicht jede junge Frau ist zwangsläufig eine Jungfrau (mal ehrlich, die Leute hielten's damals mit der Enthaltsamkeit nicht viel anders als heute...) Universum: Wenn es einen Sinn hat, dann wohl einen, den man nur verstehen kann, wenn man in mehr als 18 Dimensionen denken kann. Vielelicht existiert es weil 3 mal Glück plus Apfelkuchen durch Substantiv 45 ergibt. Wer weiß... Leben nach dem Tod: Kann sich jeder selbst regeln. Das ist zwar nicht gerecht aber was soll's? kosmische Gerechtigkeit: Entweder: Gibt's nicht. Oder: siehe Universum. Der Sinn des Ganzen: Gibt es sowas überhaupt? Bevor nicht festgestellt ist, dass ein Sinn existiert, warum sich darüber den Kopf zerbrechen? Und wenn man's doch tut, was nützt es? Im Übrigen bin ich eher bereit an die Am-Anfang-gab-es-nichts-und-es-explodierte-Theorie zu glauben, als dass ein alter Kerl daherkam, um ohne Sinn, Zweck, Vorkenntnisse und Mittel alles zu erschaffen um es zu tyrannisieren und wieder zu vernichten. (andererseits....ach nee...) Götter sind mir überhaupt etwas suspekt. Ich mein ja nur...sie erschaffen mich in dem Wissen, dass ich sie nicht anbeten werde (sie sind doch allwissend oder?) und schicken mich dann in die Hölle, weil ich so bin wie ich sein sollte. Und ich Menschlein kann mich doch gegen die Prädestination nicht wehren, dass ist doch allgemein bekannt.... Nun ja, das ist halt mein Glaube...nichts großartiges aber was soll's... |
| Morag of Nimes | Was mein Glaube ist: schwer zu sagen. ich war mal christlich - allerdings konnte ich nie in einem Gottesdienst eine Anwesenheit Gottes spüren, die ja aber vorhanden sein sollte, was mich wieder davon abbrachte. ich konnte nicht Diener eines Herren sein, den ich nicht erkennen kann. außerdem war mir die christliche Kirchengeschichte einfach zu wiedersprüchlich zu den urchristlichen Idealen:rolleyes: ich bin fasziniert von allen Menschen, die einem festen Glauben anhängen können. mich fasziniert alles Mythische und ich habe mich auch schon mit weissagen (Tarot, etc.) beschäftigt - obwohl auch hierzu mir die Überzeugung zum ernsthaften fehlt.:p Momentan habe ich beschlossen mich genauer mit den Nordischen Göttern zu befassen (auch runenwerfen) - und bisher hält die faszination noch an...;) |
| [DarkHeart] | was ich in der letzten zeit gelernt hab zu akzeptieren: Das Zweite gesicht japp mein zweites gesicht, wer nich weis was ichmein sollte sich mal über "Das der Kreuz der Goetia" informieren ;) |
| *~Snowflower~* | Hm.....bei soclhe themen bleibe ich bei der meinung die ich shcon immer vertreten habe. ich kann nie sagen es gibt gott oder es gibt ihn nicht da ich nciht in der lage bin darüber zu urteilen. Ich glaube nicht an gott der in der Bibel steht, auch ncith an den bärtigen mann im Himmel. Aber ich glaube an das leben. An die ruhigen Momente in denen wir das gefühl von vollkommenheit und zufriedenheit haben, nur weil wir zum beispiel einen marienkäfer von der straße genommen haben. das ist das leben. Und das ist es was wohl viele gott nennen. |
| Morag of Nimes | Das ist wohl keine schlechte Meinung - auch wenn ich viele Leute kennen, bei denen sie nur schwammiges Gerede und raushalten aus allem ist (was ich bei dir natürlich nicht sagen kann, weil ich dich nicht kenne und mir deshalb so ein urteil nicht erlauben würde). Aber erklär mir das mit dem Glauben ans Leben selbst doch mal genauer - was speziell enthält für dich dieser Glaube (außer den gelegentlichen zu genießenden schönen Momenten)?:confused: |
| *~Snowflower~* | Hm.......dazu nheme ich folgende Theroie: ,Man kann sich nichts sicher sien ausgenommen seiner eigenen existenz.' es könnte also demnach sein dass alles um dich herum illusion ist, deine Freunde und so weiter. Aber das glaube ich nicht. ich glaube an die seele, an die gefühle und daran das wir sehr viel mehr sind als biologisch logische Geschöpfe. |
| [DarkHeart] | also geht das bei dir in richtung setianismus, wenn man das mal in schubladen schiebt? |
| *~Snowflower~* | Äh....sorry wenns blöd kommt aber......setiawas? ^^°°°° (Tut mir leid) |
| [DarkHeart] | Setianismus? [url]www.xeper.org[/url] Seth sagt dir Hoffentlich was, der Ägyptische Halbgott. Er hat sich selbst aus dem Himmel ein Stück abgeschnitten und sich selbst zum Gott gemacht beim setianismus geht es darum sich selbst zu vergöttlichen. ich hab da irgendwo auch nen forum... wie war der link noch ma *grr* wenn ichn find schrei ich ps: bin selbst noch nich ganz durchgestiegen, kann sein das ich nur zum teil wahres sage |
| *~Snowflower~* | Ah, danke dir ^^ nein, ich vergöttere weder mich noch die menschheit. (Wenn ich das jetzt richtig verstanden hab *mein schulenglisch* XD) Vergöttern ist sowieso das falsche Wort. ich denke ich glaube einfach nur an meinen wunsch zu leben ^^ |
| Nigtcrawler | Ich glaube schon irgendwie an einen Gott, aber ich würde ihn lieber als einen guten Freund, der zu einem hält sehen, als ihn als Herrn (da komm ich mir so versklavt vor) oder als Vater (komm mir komisch dabei vor jemanden Vater zu nennen, von dem net mal sicher is, ob es ihn überhaupt gibt) oder ihn als lieben Gott (wenn er wirklich so lieb ist, warum lässt er dann diese ganze Gewalt, Ungerechtigkeit etc. zu) zu bezeichnen. Aber eine höhere Macht muss es eigentlich schon geben, denn ich kann mir anders nicht erklären wie wir selbstständig denken können und nicht nur einen Instinkt wie die Tiere haben, wobei es ja auch nicht sicher ist, dass Tiere nur auf ihren Instinkt hören. |
| Black.Lilly | Ja, ich glaube an Gott, wenn auch auf meine eigende Art und Weise:) lieber Gruss ~die schwarze Lilie~ |
| illuminat | Euer eigener Glaube... religiös gesehen? Naja, dieses Bild von "Gott" ist mir so suspekt schon allein weil es so oft heißt "der" Gott oder sonstetwas. Ich glaube es gibt etwas was noch zwischen Materie und Antimaterie steht. Da wo zwei Dinge aufeinandertreffen ist Gott trotzdem dazwischen. Wo noch nie ein Lebewesen war, hat trotzdem Gott für Raum gesorgt um ihn zu begehen. Das wir von dieser Macht nun aktiv beeinflusst werden glaube ich eher weniger. Das Leben was wir jetzt leben ist doch nichts weiter wie ein Haufen nicht sichtbarer Partikel auf einem Atom namens Erde - nur die Größenverhältnisse sind etwas gewöhnungsbedürftig. Jede Galaxie ist nichts weiter als ein Blatt Papier das Jahrmillionen von Geschichte zu erzählen hat (und sich vielleicht sogar selbst schreibt um andere zu lesen) oder irgendwie so. Ich finde es zwar interessant, diese Welt zu beobachten, in ihr zu Leben, aber diese feste Zeit die man hier verbringen wird lässt mich darauf schließen, dass es irgendwann etwas zeitloses geben wird. Ob wir das nun bewusst erleben oder nicht und wie wir uns das ganze dann vorstellen dürfen, kann man nicht wissen und darüber mache ich mir bewusst keine Gedanken, denn es ist für meinen weiteren Bewussten Lebensweg völlig irrelevant und bringt einem nur Probleme. Wenn ich irgendwann im sterben liege frage ich mich wohl auch wieder, ob alles was ich getan habe richtig war oder ob es mir auf meinem weiteren weg nicht irgendwie schaden könnte. Aber warum solche Gedanken, wenn man doch nicht einmal weiß, was eigentlich richtig war. Was solls? Es ist passiert, Zeit ist vergangen, alle sind glücklich und jetzt kommt Level 2 ;) |
| mEinBlUT | Woran ich glaube? Die frage ist wohl eher, woran kann man heute noch glauben, denn so ziemlich alles wird in frage gestellt. Ich glaube nicht an gott, aber auch nicht direckt an satan, sondern eher an nichts. |
| MagnusCaudar(Bw | Ich glaube ams chaos Erklärung : Die Wahrheit über den Menschen findet man vor jeder kulturellen bzw Religiösen entwicklung . Doch die Wahrheit darüber muss jeder selbst finden . Fernab von einem Gut und Böse ( mal ganz allgemein ) . So bilden sich lauter War´hrheiten und Auffassungen im ständigen wiederspruch was wenn man daran die Gesellschaft anpassen würde im Chaos enden würde . |
| herz23 | Salve! Ich glaube an eine ausgestorbene Religion, gleichalt, oder sogar älter als das Christentum. Es nennt sich der alte Weg, damals wurde alle, die daran galubten von den Christen verbannt und getötet. Dadurch ging die Erinnerungen an diesen Galuben verloren und nur noch wenige glauben daran oder wissen, das es solch etwas gibt. Ich began bereits daran zu glauben, bevor ich erfuhr, welch ein Glaube das ist, kann ihn aber mittlerweile durch Informationen benennen. Ich glaube an die Göttin, die Mutter Erde, die natur. Alles woran wir glauben, jeden Gott und auch jede Göttin, sie sind alle eins, es ist egal ob ich nun an Ala oder an Jesus oder an Buddah glaube, wir glaube alle an das gleiche, nur schenken eir dem an den wir glauben ein anderes aussehen und einen anderen Namen. Meine Göttin ist Namenlos, Körperlos und auch Geschlechtslos, auch wenn ich sie als eine Göttin bezeichne. Aus ihr enstanden wir, sie schenkte uns leben und sie wird es uns auch wieder nehmen. Auf ihr und durch sie leben wir und doch zerstören wir, was uns am Leben hält. Ein stiller Gruß aus düstrer Nacht Lady Drakhena |
| silentia | lieber greywulf, ich glaube,dass es einen gott gibt, der einfach nur da ist und zu dem die seelen der toten kommen. ich glaube nicht,dass jesus in dieser gestalt jemals gelebt hat und ich glaube auch nicht an die wunder die er vollbracht haben soll.vielleicht gab es damals einen mann namens jesus und vielleicht gab es damals auch hallucinogene...wer weiss. manchmal gehe ich in die kirche(die kirche ist ein schöner ruhiger ort zum nachdenken) zu der abendmesse und manchmal finde ich etwas nützliches doch meistens sitze ich da und suche verzweifelt nach der wahrheit. ich würde gerne glauben aber es geht nicht. für mich existiert gott nicht in menschlicher gestalt und ich sehe ihn auch nicht in irgendwelchen blumen oder so was, ich bete nicht zu ihm, es gibt ihn einfach, ohne dass er mein leben irgendwie beeinflußt. |
| Ranksha | [QUOTE][i]Original geschrieben von herz23 [/i] [B]Salve! Ich glaube an eine ausgestorbene Religion, gleichalt, oder sogar älter als das Christentum. Es nennt sich der alte Weg, damals wurde alle, die daran galubten von den Christen verbannt und getötet. Dadurch ging die Erinnerungen an diesen Galuben verloren und nur noch wenige glauben daran oder wissen, das es solch etwas gibt. Ich began bereits daran zu glauben, bevor ich erfuhr, welch ein Glaube das ist, kann ihn aber mittlerweile durch Informationen benennen. Ich glaube an die Göttin, die Mutter Erde, die natur. Alles woran wir glauben, jeden Gott und auch jede Göttin, sie sind alle eins, es ist egal ob ich nun an Ala oder an Jesus oder an Buddah glaube, wir glaube alle an das gleiche, nur schenken eir dem an den wir glauben ein anderes aussehen und einen anderen Namen. Meine Göttin ist Namenlos, Körperlos und auch Geschlechtslos, auch wenn ich sie als eine Göttin bezeichne. Aus ihr enstanden wir, sie schenkte uns leben und sie wird es uns auch wieder nehmen. Auf ihr und durch sie leben wir und doch zerstören wir, was uns am Leben hält. Ein stiller Gruß aus düstrer Nacht Lady Drakhena [/B][/QUOTE] Nunja, hättest du nicht angemerkt, schon immer daran geglaubt zu haben, hätte ich ganz klar gesagt: Du hast zuviel marion Z. Bradley Romane gelesen, genau wie ich. Ich persönlich glaube an mich, nicht als Gott (Setianismus, nene), sondern als Individuum. Ich weiß nuer, wie es ist, ich zu sein. Hab mir oft vorgestellt, wie es wohl wäre, jemand anders zu sein, geht aber nicht. Ich kenne nur mich, mein Leben, meine Gedanken, meine Art zu leben. Deswegen glaube ich an mich, ich tue nur das, was für mich gut ist, religiös bin ich nicht. Seit Langem nicht mehr. Ich habe die Bibel gleich zweimal gelesen, denn ein Buch liest sich beim ersten Mal immer anders als darauf und ich habe mich mit anderen Religionen beschäftigt, untzer anderem auch, mit dem alten Glauben. Ich finde mich darin einfach nmicht wieder, da es für mich stets eine Unterwerfung bedeutet... |
| Adore | ich glaube schon daran, dass es irgendeinen auslöser für die existenz dieser welt gibt, aber nicht, dass er/sie/es oder was auch immer, irgendwelchen einfluss auf mein leben hat. nein, ich kann es mir eben einfach nicht vorstellen, dass da ein alter mann im himmel rumsitzt und nichts besseres zu tun hat als mich dabei zu beobachten, wie ich mein leben lebe. manchmal fällt es mir schwer an das gute im menschen zu glauben, weil man irgendwie ständig mit dingen wie intoleranz, respektlosigkeit konfrontiert wird und ich mich dabei frage, wieso sich manche menschen über andere stellen wollen. oder wieso wir menschen uns immer über die tiere stellen. alles was ich denke zu wissen ist, dass ich bin, und dass ich nur versuchen kann mein leben nach meinen maßstäben in diese oder jene richtung zu leben und zu versuchen sowohl mich in meiner haut wohl zu fühlen als auch dazu beizutragen, dass andere sich in der ihren wohlfühlen dürfen. ganz banal ausgedrückt: ich glaube daran, dass alles fehler hat, aber dass man die kraft, hoffnung, den glauben, das vertrauen daran haben sollte, sich darum zu bemühen, mit seiner umwelt aber auch mit sich selbst (denn im grunde genommen sind wir selbst, das einzige was wir sicher haben) ins reine zu kommen. sollte nicht ganz klar werden was ich damit meine, fragen bitte jederzeit an mich.:rolleyes: |
| VampireMiyu | Hm damals glaubte ich an Gott, doch der ließ mich leider im Stich... sodass ich nun voller Stolz behaupten kann, dass ich nicht gläubig im religiösen Sinn bin ich glaube an das Schicksal, dass Begenungen von Menschen bestimmt sind... weil ein Mensch das Leben eines anderen ungewollt mit jeder noch so kleinen Bewegung oder jeder noch so kleinen Bemerkung beeinflusst... diesen Gedanken find ich schön... auch wenn es nur Träumerei sein sollte :) Mfg Mi |
| medievalklaus | [QUOTE][i]Original geschrieben von VampireMiyu [/i] [B]Hm damals glaubte ich an Gott, doch der ließ mich leider im Stich... sodass ich nun voller Stolz behaupten kann, dass ich nicht gläubig im religiösen Sinn bin ich glaube an das Schicksal, dass Begenungen von Menschen bestimmt sind... weil ein Mensch das Leben eines anderen ungewollt mit jeder noch so kleinen Bewegung oder jeder noch so kleinen Bemerkung beeinflusst... diesen Gedanken find ich schön... auch wenn es nur Träumerei sein sollte :) Mfg Mi [/B][/QUOTE] Nein, es ist ganz bestimmt so, wie Du sagst. Ich glaube auch daran, das ALLES, was wir tun und DENKEN, auf irgendeiner Weise das Leben Anderer beeinflusst. Gleichzeitig glaube ich aber an eine höhere Macht, die hinter allem steht. |
| Loki | ich denke, dass glaube an sich nichts schlechtes ist. denn er gibt den menschen, so schlimm ihre lage auch sein mag, hoffnung. zynischerweise denke ich aber nicht, dass diese hoffnung ihnen was bringt. doch hab ich schon oft genug miterlebt, wie viel hoffnung bewirken kann. ich glaube nciht an eine art höhere macht, die alles lenkt, bzw. alles erschaffen hat. ich glaube auch nciht an andere menschen, bis sie mir nicht bewiesen haben, dass ich an sie glaubn kann. ich verlasse mcih nicht gerne auf ungewisses. ich habe gerne alles unter kontrolle. klingt verdammt biedermännisch, was? ;) |
| Midgard | ich glaub daran, dass es zwar eine göttliche macht gibt, sie aber über allen göttern und göttinnen steht, die sich die menschen je erdacht haben - diese macht ist einfach zu unbegreiflich, als dass es ein mensch je schaffen könnte sie zu erfassen wie ich dazu komme, weiß ich selbst nicht mehr genau, nur trägt sicherlich mein interesse an der mythologie sämtlicher kulturen dazu bei - man findet immer wieder die selben aspekte, nur unter anderen namen und sowas macht einen dann nachdenklich - ich glaube, diese götter, göttinnen und was es alles noch für wesen gibt, entstanden daraus, dass der mensch einfach etwas braucht, woran er glauben kann, mit dem er sich erklären kann, warum dieses und jenes passiert - und es fällt einem auch leichter, wenn man diesem glauben eine gestalt geben kann - ich glaube also daran, dass jedes wesen, dass je erdacht wurde, egal, ob es populär wurde bzw. ist oder nur einzelne menschen daran glaubten, ein aspekt dieser göttlichen macht ist, die niemand begreifen kann - sprich: keine figur ist falsch, alles kann existieren, nur ist es lediglich ein kleiner teil des ganzen :) |
| medievalklaus | [QUOTE][i]Original geschrieben von Loki [/i] [B]ich denke, dass glaube an sich nichts schlechtes ist. denn er gibt den menschen, so schlimm ihre lage auch sein mag, hoffnung. zynischerweise denke ich aber nicht, dass diese hoffnung ihnen was bringt. doch hab ich schon oft genug miterlebt, wie viel hoffnung bewirken kann. ich glaube nciht an eine art höhere macht, die alles lenkt, bzw. alles erschaffen hat. ich glaube auch nciht an andere menschen, bis sie mir nicht bewiesen haben, dass ich an sie glaubn kann. ich verlasse mcih nicht gerne auf ungewisses. ich habe gerne alles unter kontrolle. klingt verdammt biedermännisch, was? ;) [/B][/QUOTE] Nein, es klingt so, als hättest Du schon einige schwere Enttäuschungen hinter Dir ... |
| Loki | das stimmt allerdings. aber ich bin drüber hinweg und mit meiner jetzigen sichtweise sehr zufrieden ;) bisher hats geklappt und das darfs ruhig ncoh ein paar jährchen tun ;) |
| Sternenwolf | Vorab einmal: Ich bin römisch katholisch getauft, christlich (aber NICHT erzkatholisch) erzogen und nun ja, ich bin christlicher Freidenker :) Ich werde weder von Katholiken noch von Evangelisten als Christ betrachtet. Das hat einige ganz einfache Gründe: 1) Ich zweifle an der "Wahrheit" der römisch-katholischen Kirche. 2) Ich sehe die Bibel als ein sehr interessantes Buch, das in verschiedenen Lebenslagen auch Hilfestellung geben kann. Ich denke jedoch nicht, dass es DIE heilige Schrift schlechthin ist. 3) Mir ist egal was jemand glaubt solange er niemanden als sich selbst damit schadet. 4) Ich glaube das es einen Gott gibt und soviele verschiedene Formen an ihn (nicht) zu glauben wie es Menschen gibt. Sei es nun islamistisch, buddistisch oder sonstwas. Meine individuelle Religion trägt züge des christentums aber auch anderer religionen (Ich glaube an Naturgeister).Ich glaube auch, dass es Gott nicht so wichtig ist, dass wir ihn anbeten (hat er auch nicht not) sondern das wir leben. Das wir unseren weg finden, dass wir etwas mit unserem leben anfangen und es nicht nur verauen. Gott ist in der Liebe, in der Natur in der Trauer, dem Leiden, der sehnsucht, dem Tod... das alles gehört zum leben und gott ist leben. Konfus wie immer und die hälft meiner gedanken hab ich nicht niedergeschrieben. Was ich aber unbedingt noch anbringen will: Ich hab mir überlegt das die Glaubwürdigkeit der christlichen Kirchen wirklich sehr skeptisch zu betrachten ist. Ich mein, die Juden sind "die irregeleiteten Schäfchen" ABER und das bedenkt keine: Abraham war Jude, Noah war Jude ja sogar Jesus war Jude. Warum sind dan die Juden die falsch geleiteten Schäfchen die aufgezählten aber die Guten? Was Maria angeht: Mir ist es weder ein problem, dass sie eine junge Frau war noch das sie Sex hatte und daraus ein Sohn hervorging. Warum auch. Sex ist etwas schönes und Kinder auch. Ich finde es schön das eine Mutter geehrt (nicht verehrt)wird. Denn mütter sind was wichtiges. So meine aneinanderreihung versachiedenster Bruchstücke ist beendet. Ihr seit dran. Meine Religion setzt sich aus verschiedenen Gedanken zusammen, die auf meinen Grundpfeilern des Christentums aufgebaut sind.:D |
| Adore | @ Sternenwolf da ich ebenfalls (zumindest theoretisch) der katolischen kirche angehöre, habe ich mich durchaus mit deren lehren auseinander gesetzt. aber wie du eben schon angesprochen hattest, gibt es in der bibel (siehe maria, juden usw) unzählige ungereimtheiten, die es einem schier unmöglich machen sie als "die einzige wahrheit" anzusehen. früher hatte ich noch so ein ideal von gott in meinem kopf und habe mich oftmals dabei ertappt ihn darum zu bitten mich aus meiner misere zu erretten, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es mir rein gar nichts bringt, mich auf etwas zu verlassen von dem ich nichteinmal eine vorstellung hatte was ich eigentlich unter diesem wort "gott" verstand. ich habe dann begonnen, aufzustehen und mein leben zu leben mit all seinen tücken und es dennoch zu genießen. ich verlasse mich nur auf mich selbst, weil ich jetzt weiß, dass ich in der lage dazu bin etwas zu verändern, wenn ich nur den entschluss dazu fasse und es anpacke (diese kraft, die ich in mir entdeckt habe und die vermutlich in jedem menschen schlummert und nur darauf wartet aufgeweckt zu werden ist wohl das was ich als "gott" bezeichnen würde). dass gefühle wichtig sind ist mir auch völlig klar, weil sie das leben erst lebenswert machen, denn ich möchte ehrlich gesagt nicht in einer starren welt dahinsiechen in der es keine liebe, keinen schmerz gibt - das gehört einfach dazu. und genau aus dem grund weil ich eben nicht so "christlich" denke und jeden sonntag in die kirche pilgere halten mich einige aus meiner verwandtschaft für nicht gläubig und es ist sinnlos ihnen zu erklären, dass glaube etwas ganz anderes ist, als irgendwelche dogmen herunter zu beten und keine ahnung davon und keine leidenschaft dafür zu haben. ich will mich nicht in das korsett der katholischen kirche zwängen lassen, die mir vorschreibt, was ich zu sein habe und dass ich ins fegefeurer komme und "gott" sowieso alle sünder bestraft usw. dass man dafür zu bezahlen hatt, wenn man etwas macht, das nicht in ordung ist, erfährt jeder meist noch zu lebzeiten am eigenen körper, weil keine handlung ohne folgen bleibt. diesbezüglich hat auch die bibel ein paar ganz gute "sprüche" drauf, die man so als kleine lebenshilfen betrachten kann (siehe beispielsweise die goldene regel oder könig salomon), weil sie eben dazu beitragen sollen, das zusammenleben der menschen zu verbessern und das eben mit völlig logischem hausverstand. und tja, die jungfrau-maria-geschichte halte ich schlicht und einfach für absurd. ich kann sowieso nicht verstehen wieso die katholische kirche (vor allem der vatikan!!) die körperliche liebe so verurteilt, wo sie doch ganz einfach zum lebend dazugehört und selbst in der bibel (soweit ich mich erinnern kann) der satz fällt "liebet und vermehret euch" - und wie sollte das sonst funktionieren!? genauso ist der zölibat nur eine blödsinnige spielerei der katholiken (früher eigentlich zu dem zwecke eingeführt, damit das vermögen der priester wieder an die kirche zurückfällt und nicht vererbt wird), da sich daraus resultierend die pfarrer an (das ist jetzt nur ein beispiel, soll nicht heißen, dass alle priester so sind!) ihren ministranten vergreifen. da wäre es doch besser sie heirtaten zu lassen oder sehe ich das falsch? genauso ist mir die absolute männerdominaz ein rätsel ... aber ich bin schon ganz schön vom eigentlichen thema abgeschweift und darum hör ich jetzt mal lieber auf zu schreiben ... |
| Loki | schade, dass nicht mehr christen denken wie ihr. ihr habt begriffen, was glaube ausmacht. naja, ich tu mal so, als sei cih ein naiver optimist und hoffe, dass sich sämtliche christen eure beiträge ansehen und verstehen ;) btw: schön ein paar wirklich intelligente menschen zu treffen |
| sál | Kurz und knackig: Asatrú |
| Adore | ich hoffe, das ist keine bildungslücke bei mir, aber was ist das?? |
| sál | Asatrú ist eine heidnische Naturreligion, das heisst, die Natur selbst ist heilig, die Goetter stehen nicht ueber der Natur, sie sind die Natur. Hier ein paar Seiten, auf denen du ausfuehrliche Informationen finden kannst. in englisch: [URL=http://www.religioustolerance.org/asatru.htm]nr 1[/URL] [URL=http://www.asatru.org/]nr 2[/URL] in deutsch: [URL=http://www.asatru.ch/1/wellcome.php]nr 3[/URL] |