| nebeltaucher | Hallo. Ich habe eine Frage an Euch, die mich schon länger beschäftigt. Also: Lichtstrahl A fliegt irgendwo entlang. Lichtstrahl B fliegt parallel zu A. B kommt A genau entgegen. Mit welcher Geschwindigkeit fliegen sie aneinander vorbei? Mit doppelter Lichtgeschwindigkeit? (das geht doch nicht, oder?) Oder mit einfacher Lichtgeschwindigkeit? |
| Haevion | "Mit welcher Geschwindigkeit fliegen sie [b]aneinander[/b] vorbei?" Mit Doppelter, der Fragestellung nach. Obwohl beide ihre einfache Lichtgeschwindigkeit ja beibehalten... Ich glaube, da gab's mal irgendso'n Relativitätsgesetz. :) Aber Physik war nie mein Fall... |
| Tinchen | Sie fliegen meiner Meinung nach mit einfacher Lichtgeschwindigkeit aneinander vorbei. Nur, weil sie einander entgegenkommen, verdoppelt sich doch ihre Geschwindigkeit nicht... oder habe ich jetzt irgendetwas falsch verstanden? |
| Pallor | Nach Einstein: einfache Lichtgeschwindigkeit, alles ist relativ zu sehen im Bezug auf die Geschwindigkeit bis auf die Lichtgewschwindigkeit die ist absolut. Theoretisch gibt es nichts höheres... Nach neuen Erkenntnissen: Man kann nicht mehr von einer Absoluten Lichtgeschwindigkeit ausgehen, nach neuen Experimenten können kleinste Partikel mehrfache Lichtgeschwindigkeit erreichen, wie auch negative Geschwindigkeiten(Ankommen bevor es los geflogen ist). Dies ist aber bis jetzt eher noch Experimentel, und meistens wird die Relativitäts Theorie nur erweitert im Bezug auf eine Interpretations Problematik zwischen Wellen<>Teilchen. Aber in diesen Bereichen scheint imoment noch keine Definitive Regel gefunden zu sein, aber ich vermute ein Paradigmen wechsel steht kurz bevor. Pendark |
| Silbermantel | Um mal wieder alle zu verwirren: Sie fliegen mit doppelter Lichtgeschwindigkeit aneinander vorbei (von aussen betrachtet), allerdings fliegen Sie sich nur mit einfacher Lichtgeschwindigkeit entgegen (von innen betrachtet)... *seufz* Edit: Sorry, stimmt auch nicht. Bei Lichtgeschwindigkeit lassen sich Momentan keine physikalischen Aussagen treffen. Also sagen wir "möglichst nahe" Lichtgeschwindigkeit... Denn bei Lichtgeschwindigkeit selbst würde die Zeit praktisch stillstehen (für den Fliegenden), und Geschwindigkeitsmessungen wären sinnlos, da er in seinem System mit praktisch unendlicher Geschwindigkeit fliegen würde... |
| Alexo | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i] [B][...] Nach neuen Erkenntnissen: Man kann nicht mehr von einer Absoluten Lichtgeschwindigkeit ausgehen, nach neuen Experimenten können kleinste Partikel mehrfache Lichtgeschwindigkeit erreichen, wie auch negative Geschwindigkeiten(Ankommen bevor es los geflogen ist). Dies ist aber bis jetzt eher noch Experimentel, und meistens wird die Relativitäts Theorie nur erweitert im Bezug auf eine Interpretations Problematik zwischen Wellen<>Teilchen. [...][/B][/QUOTE] Kann man das irgendwo nachlesen? Gruß |
| Silbermantel | Alles sehr gut und korrekt zusammgefasst: [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Überlichtgeschwindigkeit]Wikipedia: Überlichtgeschwindigkeit[/URL] |
| Alexo | Danke. |
| Phönix | @ Silbermantel: Hast schon recht, stimmt schon: Für B fliegt A mit genau Lichtgeschwindigkeit vorbei, , als Beobachter kannst Du Dich nur nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Es spielt aber keine Rolle, wie schnell Du bist, A wird [I]immer[/I] mit Lichtgeschwindigkeit auf Dich zu kommen. kleiner Nachtrag: Hab mir mal den Link zur Überlichtgeschindigkeit zu gemüte geführt. Die Lichtstrahlen aus der Frage stellung fliegen weiterhin so, wie wir es nach Einstein erwarten. Die Tatsache, das sich Teilchen schneller als das Licht bewegen ist, so wie ich es verstanden habe nur ein quantenmechanischer Effekt (Tunneln). In der Quantenmechanik verwendet man Wellenfunktionen, um Aussagen über physikalische Größen machen zu können, die mit der klassischen Physik nicht möglich wären. (Die Mathematik dahinter ist ziemlich kompliziert, ich will da jetzt nicht näher drauf eingehen). Dadurch, dass sie durch eine Wellenfunktion beschrieben werden, gibt es bestimmte Einschränkungen für physikalische Größen, z. B. den Aufenthaltsort (Dort, wo die Wellenfunktion eine Nullstelle hat, ist die Aufenthaltswahrscheinlichkeit null). Bei einem massiven Körper (z.B. Billiardkugel) kann man genau sagen, wo es sich zu einem Zeitpunkt befindet, bei einem kleinen Teilchen ist das nicht möglich. Wir können aber die Wahrscheinlichkeit angeben, wo sich ein Teilchen aufhält. Bei Elektronen nennt man das Orbital. (Die lustigen Knubbel, die einem im Chemie Unterricht gezeigt werden, geben den Ort an, wo das Elektron zu 90 % anzutreffen ist). Wenn wir um es zu veranschaulichen ein p-Orbital nehmen (Für die, die's nicht kennen, es sieht ungefähr so aus: 8 ): Unser Elektron ist, sagen wir mal in der oberen Hälfte der acht. Als Näherung, die mathematisch in dem speziellen Fall nichts ausmacht, nehmen wir außerdem an, dass die Aufenthaltswahrscheinlichkeit für dieses Orbital gleich 100% ist. Wenn wir uns auch die untere Hälfte der acht anschauen, wäre die Aufenthaltswahrscheinlichkeit 50%. Da das Elektron aber nicht durch den Knoten in der Mitte kann (Dort ist die Aufenthaltswahrsch. null) aber genauso häufig in der unteren Orbitalhälfte anzutreffen ist muss es "tunneln". Als kleine Analogie zur Verständisförderung: Man kann einen Tunnel graben, anstatt einen sehr, sehr, sehr hohen Berg zu überqueren. Betrachtet man nun die Teilchneigenschaften des Elektrons, so eürde es sich praktisch unendlich schnell von der einen hälfte in die ander bewegen. Da sich aber bei genauerer betreachtung herausstellt, dass kleine Teilchen eigentlich nicht wirklich Teilchen sind, hat Einstein doch recht, und nichts bewegt sich schneller als Licht, womit ich jetzt über ziemlich lange umwege dargestellt habe, dass Überlichtgeschwindigkeit als Scheinphänomen nichts mit der Fagestellung zu zun hat. |
| Eilicher Geist | Ich verstehe die Frage so: Selbst wenn doppelte Lichtgeschwindigkeit nie erreicht werden können soll- würde jeder Strahl für sich mit einfacher bewegen, aber sich die beiden mit doppelter Lichtgeschwindigkeit voneinander trennen. Ein Mofa sollte (laut Gesetz) nicht schneller fahren können als 25 Km/h. Wenn nun 2 Mofas beide (25 Km/h) aufeinander zufahren, aneinander vorbei fahren und dann voneinander weg, trennen sie sich mit 50 Km/h voneinander. Dennoch kann jedes nur 25 Km/h fahren- also bewegen sie sich in zulässiger Geschwindigkeit. |
| Silbermantel | Ja. (Wau, ein Sinnvoller Beitrag von Eilicher Geist??? :D ) Nur mit einem Zusatz: für den Mopedfahrer sieht es so aus, als ob sie sich mit 25 km/h trennen. Nur der Außenstehende "erkennt" das als 50 km/h.... Hat damit zu tun, daß die Uhr auf dem Moped "falsch" geht... |
| Eilicher Geist | Er trennt sich mit 25 Km/h vom "Treffpunkt", nicht aber vom anderen Fahrer. Hängt damit zusammen, dass die Uhr auf dem Mofa die Fahrgeschwindigkeit misst- nicht die Trennungsgeschwindigkeit mit Vorbeifahrenden. Den Rest überlese ich kulant. |
| Phönix | @ Eilicher Geist: Das Problem besteht darin, dass ein Beobachter außerhalb zwei Mofas mit je 25 km/h sieht, ein Beobachter im Bezugsystem Mofa sieht das eigene Mofa, dass sich gar nicht bewegt, das andere, dass sich mit 50 km/h bewegt, und die ganze restliche Welt, die sich mit 25 km/h an ihm vorbei bewegt. Das sagt die klassische Physik. Man hat jedoch experimentell bestädigen können, dass Licht immer und überall, in jedem Bezugssystem gleich schnell ist, die Größe die sich für einen Beobachter auf einem Lichtstrahl ändert ist dann nicht die Geschwindigkeit, sondern die Zeit (such Dir ein beliebiges populärwissenschaftliches Buch und ließ das Zwillingsparadoxon, selbst da ist es verständlich erklärt). Ach ja, der Korrektheit will ich noch erwähnen, dass der zurückgelegte Weg bei unterschiedlicher Geschwindigkeit auch nicht gleich ist. d.h.: Wenn der andere Lichtstrahl an Dir vorbeigezogen ist, und du ihm nachschaust, wird er sich immernoch mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, selbst wenn Du Lichtgeschwindigkeit hast. -> Licht ist immer und überall gleich schnell. |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]Er trennt sich mit 25 Km/h vom "Treffpunkt", nicht aber vom anderen Fahrer. Hängt damit zusammen, dass die Uhr auf dem Mofa die Fahrgeschwindigkeit misst- nicht die Trennungsgeschwindigkeit mit Vorbeifahrenden. [/B][/QUOTE] Äh - nein. Ich meine die Trennungsgeschwindigkeit. (Also natürlich wieder Bezogen auf nahe Lichtgeschwindigkeit... nicht mit realen 25 km/h) Physikalische Gesetze müssen in allen nicht-beschleunigten Systemen gelten... Da wir von nichtbeschleunigten Systemen reden, kannst du nicht unterscheiden, ob du dich bewegst, oder nur die Umgebung um dich. Es ist physikalisch also exakt dasselbe, ob du und der andere sich mit 25km/h bewegen, oder ob nur du dich mit 50 km/h bewegst. Da es aber kein Moped gibt, daß sich mit 50 km/h bewegt... Aber eigentlich gehört doch genau das zum grundlegenden Verständniss der speziellen Relativitätstheorie - Eilicher Geist, du hast schonmal losgelassen, daß Einstein eh nicht recht hätte, aber dazu sollte man zumindest mal verstanden haben, was er meinte, oder? Edit: Da kam mir Phoenix doch glatt zuvor ;) |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Phönix [/i] [B]Ach ja, der Korrektheit will ich noch erwähnen, dass der zurückgelegte Weg bei unterschiedlicher Geschwindigkeit auch nicht gleich ist. [/B][/QUOTE] Ähm. Hab ich da was in meinem Studium verpasst? Oder meinst du die Lorentzkontraktion auf die Umgebung? (Die sich in dem Falle ja auch mit nahe Lichtgeschwindigkeit an mir vorbeibewegt...) |
| Eilicher Geist | Jungs Jungs Jungs, es geht doch nicht um das Zwillingsparadoxon oder um Zeitdilatation. So wie ich die Frage von nebeltaucher verstehe, geht es nicht darum, welches Geschwindigkeitsempfinden in den Systemen herrscht, sondern darum wie schnell die Strahlen aneinander "reiben". Also schon zwei fahrende Mofas, aber egal was Fahrer oder Tacho sagen. Da ihr euch auf diesen Gebieten offensichtlich besser auskennt, eine ganz einfache klärende Frage: warum kann ich die beiden Geschwindigkeiten nicht einfach addieren und diese als "Reibungsgeschwindigkeit" ausweisen? @ Silbermantel Wenn Einstein glaubt, eine Steigerung der maximalen Ausdehnung der Zeit könne die Zeit rückwärts laufen lassen, irrt er. Dass eine Uhr langsamer läuft, wenn man sie bewegt ist klar. Daraus kann man schliessen, dass sie bei einer viel schnelleren Bewegung garnicht mehr laufen würde- aber wieso sollte sie bei noch schnellerer Bewegung rückwärts gehen? Die Antwort hierauf aber besser bei: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=42191&perpage=15&pagenumber=3[/url] |
| Seneca | Meinen Meinung: In Threads dieser Art wird doch ohnehin nur rezitiert, was andere (Wissenschaftler) meinen, herausgefunden zu haben...! (siehe auch Halbwertzeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, und wie Ehrgeiz und Gelktungsdrang dazu führen, das zunehmend gefälscht wird was das Zeug hält) Einer der Gründe, warum ich mich von solchen diskussionen abseits des greifbaren enthalte...! Führt zu nichts, endet in Stellvertreterdiskussionen.... Gewisse bereiche der Physik grenzen zunehmen an die Theologie, und werden auch hitzig zwischen den verhärteten Fronten der Gläubigen der verschienden Lager diskutiert...! Ich hab zwar Vorlesungen in Höhere Mathematik besucht, maße mit aber nicht an, von Quantenphysik oder der Relativität [b]wirklich[/b] etwas zu verstehen. Selbst viele Professoren der Physik, oder technisch- mathematischer Fachbereiche geben das unumwunden zu. |
| Montrose | Laß sie doch weiterdiskutieren. Vielleicht dringen sie ja in Welten vor, die zuvor kein anderer Mensch gesehen hat. :D Abgesehen davon ist es immer möglich, daß hier einer der Diskutanten erst sechs Jahre alt ist und solche Internetdiskussionen Teil seiner Früherziehung zum Genie sind. |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]Da ihr euch auf diesen Gebieten offensichtlich besser auskennt, eine ganz einfache klärende Frage: warum kann ich die beiden Geschwindigkeiten nicht einfach addieren und diese als "Reibungsgeschwindigkeit" ausweisen?[/B][/QUOTE] Eben genau weil es um das Problem geht: Für welchen Beobachter? Je näher wir der Lichtgeschwindigkeit kommen, um so unterschiedlicher werden Beobachtungen aus verschiedenen Systemen. Selbst Dinge die in einem System "gleichzeitig" passieren, passieren in einem anderen System für einen anderen Beoachter nicht gleichzeitig. Es geht eben nciht mehr wie in der klassischen Physik, die ja unsere Alltagsbeobachtungen prägt, nach einer absoluten Größe zu fragen. Man muß hier immer zusätzlich fragen, für welchen Beobachter. [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]@ Silbermantel Wenn Einstein glaubt, eine Steigerung der maximalen Ausdehnung der Zeit könne die Zeit rückwärts laufen lassen, irrt er. Dass eine Uhr langsamer läuft, wenn man sie bewegt ist klar. Daraus kann man schliessen, dass sie bei einer viel schnelleren Bewegung garnicht mehr laufen würde- aber wieso sollte sie bei noch schnellerer Bewegung rückwärts gehen? Die Antwort hierauf aber besser bei: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=42191&perpage=15&pagenumber=3[/url] [/B][/QUOTE] Das hat Einstein nie behauptet. Er hat sich sogar geärgert, daß man aus seinen Feldgleichungen zur Raumzeit sowas theoretisch basteln könnte. Aber dann ist das ja auch geklärt :D [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] [B]In Threads dieser Art wird doch ohnehin nur rezitiert, was andere (Wissenschaftler) meinen, herausgefunden zu haben...! [/B][/QUOTE] Ist das nicht immer so? Was für ein prozentsatz unseres Wissens haben wir schon selbst herausgefunden... [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] [B](siehe auch Halbwertzeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, und wie Ehrgeiz und Gelktungsdrang dazu führen, das zunehmend gefälscht wird was das Zeug hält) Einer der Gründe, warum ich mich von solchen diskussionen abseits des greifbaren enthalte...! [/B][/QUOTE] Öhm, Halbwertszeit wissenschaftlicher Erkenntnisse? Mit ihren festgelegten Randbedingungen sind die eigentlich verdammt stabil. Und auf Einstein konnte man sich bis jetzt eigentlich immer verlassen. Selbst seine Versuche die Quantenphysik zu widerlegen stimmten. (Nur dass seine Voraussagen wahr waren und eben keinenWiderspruch auslösten, hehe...) [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] [B]Führt zu nichts, endet in Stellvertreterdiskussionen.... Gewisse bereiche der Physik grenzen zunehmen an die Theologie, und werden auch hitzig zwischen den verhärteten Fronten der Gläubigen der verschienden Lager diskutiert...![/B][/QUOTE] Das stimmt zwar, von diesen Bereichen sind wir hier aber noch ziemlich entfernt und da entziehe ich mich dann auch. Spekulationen über Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit sind in dem Rahmen unnötig. Aber die Physik nahe der Lichtgeschwindigkeit (grade die spezielle Relativitätstheorie) ist ziemlich klar belegt. Und wird auch in unserem Alltag angewandt. Ohne den Ausgleich der Zeitfiletation z.B., wären die GPS-Systeme nie so genau geworden... Nehmt es endlich an: Einstein ist alltagtauglich geworden :P [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] [B]Abgesehen davon ist es immer möglich, daß hier einer der Diskutanten erst sechs Jahre alt ist und solche Internetdiskussionen Teil seiner Früherziehung zum Genie sind. [/B][/QUOTE] Da gebe ich dir voll recht :D |
| Eilicher Geist | Edit: Also müssten sie sich vor der Wirklichkeit in doppelter Lichtgeschwindigkeit trennen, nur dass dies von keiner Stelle aus beobachtet werden könnte? PS: Auch auf die Gefahr hin, weitere herablassende Bemerkungen zu provozieren: an Silbermond ein Moped fährt nie nur 25 Km/h. |
| Phönix | Na ja, wenn Du an dem Punkt stehst, an dem sich die Strahlen treffen, siehst Du jeden mit Lichtgeschwindigkeit auf Dich zu kommen, nachdem sie an Dir vorbei sind, siehst Du jeden sich mit Lichtgeschwindigkeit entfernen... Rein Mathmeatisch bewegen sie sich also wirklich mit doppelter Lichtgeschwindigkeit von Dir weg. Deswegen bewegt sich trotzdem keiner der Strahlen mit doppeöter Lichtgeschwindigkeit. @ Seneca: Ich mase mir an zu behaupten, die Relativitätstheorie (allgemeine & spezielle) verstanden zu haben, die ist eigentlich leichter wie klassische Physik, es gibt nur 3 Formeln). Quantenmechanik kann man nicht verstehen, man kann sie nur akzeptieren. :D :D |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]Edit: Also müssten sie sich vor der Wirklichkeit in doppelter Lichtgeschwindigkeit trennen, nur dass dies von keiner Stelle aus beobachtet werden könnte? [/B][/QUOTE] In deiner "ruhenden Wirklichkeit" trennen Sie sich tatsächlich mit doppelter Lichtgeschwindigkeit. Nur in der "Wirklichkeit" eines Mopedfahrers eben nur mit einfacher Lichtgeschwindigkeit. Das ist im ersten Moment zwar ein Widerspruch, aber tatsächlich verändert sich die "Wirklichkeit" des Mopedfahrers zu so einem Zerrbild unserer "normalen Wirklichkeit", daß dies möglich wird. [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]PS: Auch auf die Gefahr hin, weitere herablassende Bemerkungen zu provozieren: an Silbermond ein Moped fährt nie nur 25 Km/h. [/B][/QUOTE] Nicht alles so persönlich nehmen ;) Außerdem hab ich ja extra noch bemerkt, daß ich hier nicht von "normalen" Mopeds spreche :p [QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix [/i] [B]Ich mase mir an zu behaupten, die Relativitätstheorie (allgemeine & spezielle) verstanden zu haben, die ist eigentlich leichter wie klassische Physik, es gibt nur 3 Formeln).[/B][/QUOTE] ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix [/i] [B]Quantenmechanik kann man nicht verstehen, man kann sie nur akzeptieren. [/B][/QUOTE] Wie recht du nur hast :D :D |
| Eilicher Geist | Also haben jetzt doch alle Recht oder wie? Zum Abschluss will ich noch ein Härchen spalten: [QUOTE] Da es aber kein Moped gibt, daß sich mit 50 km/h bewegt.[/QUOTE] Diese Zeile war auf "spezielle" Mopeds bezogen? |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]Zum Abschluss will ich noch ein Härchen spalten: Diese Zeile war auf "spezielle" Mopeds bezogen? [/B][/QUOTE] Du elender Spalter! Dabei hab ich doch schon genug Spliss! :( ...eigentlich stimmt die Aussage doch sowohl für "Lichtgeschwindigkeitsmopeds" als auch für normale, nich? :p Und zum Thema rechthaben: Jein. Es gibt keine absolute "Wirklichkeit". In der einen Bewegen sie sich mit 50km/h auseinander, in der anderen nicht. Aber in [B]keiner[/B] Wirklichkeit wird ein einzelner Körper mit mehr als 25km/h bewegen... (Und hier bitte 25km/h wieder mit sehr nahe Lichtgeschwindigkeit ersetzen, ja? ) |
| Eilicher Geist | Jaein. Seit kurzem darf man nur noch Mo[b]ped[/b]s mit einer Höchstgeschwindigkeit unter 45 Km/h bauen. Davor lag die Grenze bei 50 Km/h. Darum fahren die meisten auch noch schneller. Mo[b]fa[/b]s dürfen schon sehr lange nur 25 Km/h fahren. Wird mal Zeit, dass der Themaeröffner wieder aus dem Nebel auftaucht und hier Klarheit schafft- ob er nun die wirkliche (meine ruhende) Wirklichkeit meinte, oder die Wirklichkeit der beteiligten Systeme. Letztendlich ist es ja egal, da so gut wie jede Auffassungsversion befriedigt sein sollte. Edit: ich habe mit keinem Wort versucht zu behaupten, da würde sich ein [b]einzelner[/b] der Reisenden schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Ich sagte nur, dass die Trennung sich in dieser Geschwindigkeit vollziehen müsste- also die Gesamtbewegung oder wie auch immer man das nennen will. Als ich das Beispiel mit den Mofas eingeführt habe, meinte ich im Übrigen auch Mofas. Ich wollte sie nicht als Synonym für die Strahlen betrachten- sondern als Mofas- und das Ergebnis dann auf die Strahlen übertragen. Dass dies wegen der verschiedenen Systemwirklichkeiten nicht leicht zu machen ist, hast du verdeutlicht, dennoch müssten sich die Strahlen unabhängig von der Wahrnehmung der einzelnen Systeme in doppelter LG trennen. |
| Silbermantel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B]dennoch müssten sich die Strahlen unabhängig von der Wahrnehmung der einzelnen Systeme in doppelter LG trennen. [/B][/QUOTE] Eben nicht. Dies versuche ich seit ein paar Posts klarzustellen. |
| Eilicher Geist | Der Versuch wäre sicherlich erfolgreicher, wenn du Sätze wie [QUOTE] In deiner "ruhenden Wirklichkeit" trennen Sie sich tatsächlich mit doppelter Lichtgeschwindigkeit. [/QUOTE] und [QUOTE] In der einen Bewegen sie sich mit 50km/h auseinander, in der anderen nicht [/QUOTE] weglassen würdest. Ich meine nicht die einzelnen Strahlen, sondern beide in ihrer auseinandergehenden Bewegung. Aber das sollte klar sein. |
| Cthugha | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eilicher Geist [/i] [B] Ich meine nicht die einzelnen Strahlen, sondern beide in ihrer auseinandergehenden Bewegung. Aber das sollte klar sein. [/B][/QUOTE] Die ist aber leider äußerst bezugssystemabhängig. Das ist zwar bestimmt nicht die Antwort, die du gerne hättest. Es ist aber leider so. ;) Wenn ich irgendwo stehe und die Lichtstrahlen beobachte, bewegt sich der eine mit Lichtgeschwindigkeit von mir weg und der andere bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit in die andere Richtung. Setze ich mich jetzt auf einen Lichtstrahl und beobachte den anderen, sehe ich wie er sich von mir wegbewegt. Allerdings hat das Licht für mich dann eine größere Wellenlänge als für den Beobachter, der sich beide Strahlen anschaut. Es ist also ins Rote verschoben. Um die Verwirrung komplett zu machen, kann der Lichtstrahl auch in Richtung Blau verschoben sein, wenn der zweite Lichtstrahl auf mich zukommt. Allerdings ist das Licht dann so blau, dass man von Röntgenstrahlen geröstet wird. ;) |
| Eilicher Geist | Lustig wie aneinander vorbei geredet werden kann, wenn naives Denken auf wissenschaftliches trifft. Natürlich müssten bei der Betrachtung von LG immer Bezugssysteme berücksichtigt werden, da wir aber weder LG beobachten können, noch Bezugssysteme dieser Verschiedenheit erleben werden, können wir sie bei dieser Beobachtung auch einfach weglassen, hier geht es nämlich nicht um die Wahrnehmung des "auf-dem-Lichtstrahl-Sitzenden, sondern allein um die Geschwindigkeit der Trennungsbewegung beider Lichtstrahlen voneinander. Bei der Beobachtung von Mofas könnte man folgende Rechnung aufstellen: Trennungsgeschwindigkeit = Geschwindigkeit Mofa A + Geschwindigkeit Mofa B GsM A = 25 GsM B = 25 Trennungsgeschwindigkeit = 50 Soweit klar! Nun seid ihr am Zug: bitte eine Erklärung in ein, zwei Sätzen, warum diese Formel bei LG nicht stimmt- dabei kommt es aber nur auf das Rechnerische an, nicht ob und wie diese Geschwindigkeiten beobachtet werden können. |
| Silbermantel | Weil deine einfache Formel Vg = V1 + V2 eben nicht ganz korrekt ist und nur annäherungsweise für kleine Geschwindigkeiten gilt. Die korrekte(re) Formel ist Vg = (V1 + V2) / (1 - ((V1*V2)/(C*C)). 2 Sätze. Mathematisch. Zufrieden? Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Relativistisches_Additionstheorem_für_Geschwindigkeiten (Sorry als Link tut das nicht...?!) |
| Silbermantel | Und um es nochmal auszuführen: 2 Mofas mit 25km/h fahren auseinander. Ich beobachte von ausserhalb: 1. Mofa 25 km/h 2. Mofa 25 km/h zusammen: 50 km/h Trennungsgeschwindigkeit. Ich sitze auf dem 1. Mofa: 1. Mofa 0 km/h 2. Mofa 50 km/h (ganz exakt eigentlich ein klein bisschen weniger...) zusammen: 50 km/h Trennungsgeschwindigkeit. 2 Raketen mit 90% LG fliegen auseinander. Ich beobachte von ausserhalb: 1. Rakete 90% LG 2. Rakete 90% LG zusamen: 180% LG Trennungsgeschwindigkeit. Ich sitze in der 1. Rakete: 1. Rakete 0% LG 2. Rakete EBEN NICHT 180%LG sondern (siehe Formel vorhin) 99%LG zusammen: 99%LG Trennungsgeschwindigkeit. Deutlicher? |
| Eilicher Geist | Danke, mehr wollte ich garnicht ;) |
| Cordhörnchen | eine halbe Stunde Ö1 am gestrigen Abend hat den ganzen Diskussionsstoff beinhaltet und erklärt =P btw wars ja grad Einsteins Verdienst, dass er die Ungültigkeit der klassischen Mechanik für der Licht- annähernde Geschwindigkeit(en) gezeigt hat! |
| Nymphenzeit | was passiert, wenn ein auto mit lichtgeschwindigkeit fährt und das licht einschaltet :D ? stillen gruß |
| Phönix | Das Auto fährt mit Lichtgeschwindigkeit, das Licht entfernt sich mit Lichtgeschwindigkeit vom Auto, und der Autofahrer sieht das Licht, wie es sich mit Lichtgeschwindigkeit entfernen. Klingt paradox, muss aber zwangsläufig so sein. Wrd mir den Text jetzt kopieren und dann nur noch einfügen, spar ich mir in Zukunft wohl viel Tipparbeit... |
| Teabag | Wenn ich den ollen Albert richtig verstanden habe sieht die Sache etwas anders aus. Relativität bedeuted das sich zwei Beobachter nie über ein allgemeingültiges Bezugssystem einigen können. Wenn ich mich mit Lichtgeschwindigkeit bewege- erscheint es mir als ob sich der Rest des Universums mit LG in die andere Richtung bewegt. Wer hat Recht? - Das ist relativität! Ein Lichtstrahl hat demnach immer Lichtgeschwingigkeit- in Bezug auf mich jedenfalls. Einen "Stillstehenden Beobachter" kann es nicht geben, in Bezug zu mir bewegt er sich ja! Und es ist unmöglich zu sagen welcher nun als Stillstehend gelten soll. Erklärt das was? Hilft es weiter? Würde mich jedenfalls freuen! LG Teabag |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Licht ist nun leider nicht gleich Mofa.... Das ist ja eben das schwer Verständliche an der Relativitätstheorie - die Lichtgeschwindigkeit steht über den Gestzen der klassischen Physik nach Newton etc. Sie ist in allen Bezugssystemen gleich, bzw. kann man ein Bezugssystem nur in Relation zu dieser Naturkonstanten betrachten. Sieht man von einem Bezugspunkt aus beide Lichtstrahlen aufeinander zu rasen, misst man von außen bei beiden jeweils die Lichtgeschwindigkeit. "Sitzt" man auf einem Strahl und fliegt auf den anderen zu misst man seine eigene Geschwindigkeit gegenüber anderen Bezugspunkten als Lichtgeschwindigkeit und prallt das entgegenkommende Licht auf einen auf misst man dabei eben auch nur einfache Lichtgeschwindigkeit. Auch wenn man auf dem Strahl sitzt und parallel zu einem zweiten fliegt und rüberschaut misst man den mit Lichtgeschwindigkeit "vorbei" fliegen. Eine Konstante ist eine Konstante! Das Licht von Galaxien die mit irssinnigem Tempo von und weg fliegen kommt mit der selben Geschwindigkeit bei uns an, wie das von welchen, die sich rasend auf uns zu bewegen. Das Problem mit dem "Bezugssystem" Lichtrahl, bzw. Sattel drauf und los, wird ganz leicht am Dopplereffekt offensichtlich: Fliegt man auf einen Strahl zu kann man den garnicht messen, weil die Strahlungsfrequenz unendlich wäre. Fliegt man parallel müßte man eine Strahlung mit Frequenz = 0 messen... Das aber mal nur als einfacher, denkanstösslicher Widerspruch. Das das etwas schwer in den menschlichen Geist passt ist klar - deshalb wird einem in der Grundschule auch lieber das mit den Mopeds erklärt. Ich hoffe aber der Dopplereffekt wird zumindest einleuchtend erklärt. Das mit den quantenmechanischen Überlichtgeschwindigkeiten sind meines Wissens alles Tunneleffekte. MfG Bunbury .[/COLOR] |
| ToX | Die Geschwindigkeit von einem Strahl ist c , aber von beiden auch c und nicht das Doppelte, da die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, wurde schon richtig gesagt. Das mit den Überlichtgeschwingigkeitsteilchen würde ich gern mal näher erklärt bekommen, falls du Tachyonen meinst, die gibt es nicht in der Realität, da bei der Herleitung unter der Wurzel ein Minus auftaucht :) . Alles andere ist der Tuneeleffekt, wurde auch schon gesagt, oder die Teilchen sind verschränkt. MfG ToX |
| °»Ava]|[aR«° | Tach mal ne kleine frage: wenn licht (A) auf (B) trifft und sich die geschwindigkeit verdoppelt, was passiert wenn das 2mal so schnelle licht auf lich (C) trifft dann müste sich das licht immer mehr beschleunigen. Da nun ein paar jahre vergangen sind musten mache lichter( oO' ) mehr als doppelte lichtgeschwindkeit haben))==)??(==( denk man an flipper ( das spiel hehe ) ich glaub licht mit 85455 lichtgeschwindigkeit kann sehr ungesund werden :D cu A\/A |
| nebeltaucher | Dem kann ich leider nicht folgen. Wieso wird das schneller? Kann mir jemand das nochmal für Dummies erklären? Edit: Jetzt hab ichs gerallt |
| nebeltaucher | Also: (A) und (B) können gar nicht an (C) vorbeifliegen, da (A) und (B) nur einen Bruchteil einer Sekunde überhaupt auf einer Höhe liegen. Sie fliegen doch aneinander vorbei! Dann sind sie wieder alleine unterwegs und können nicht zusammen an (C) vorbeifliegen. |
| °»Ava]|[aR«° | licht besteht ja nicht nur aus (A) und (B) Stell dir einen würfel vor...................... in dem 100 kugeln sind ( kugeln = lichtstrahlen ) wenn die am anfang ein konstante geschwindkeit haben ( lichtgeschwindkeit ) treffen ein paar auf ein ander ( nach der theorie das erstellers verdoppelt sich die geschwindkeit ) nun wenn dann eine normal schnelle kugel auf eine doppelt so schnelle kugel trifft werden beide kugeln ca 1,5 fach so schnell ( engerie ( schwung ) anpassung) . wenn das nun eine zeit so weiter geht werden die kugeln immer schneller! so weit verstanden? cu aVa ps: warum sollen die vorbei fliegen «=?=» |
| Scuanor | Hm... Geschwindigkeit kann man nur messen, wenn man den Faktor Zeit berücksichtigt. So wie ich es verstanden habe, steigt aber mit zunehmender Geschwindigkeit, wenn sie der Lichtgeschwindigkeit nahekommt, die Masse des beschleunigten Objektes (Systems), was gleichzeitig ein anderes Zeitempfinden auslöst. °grübel° Es gibt Teilchen (Mesonen ?) welche eine so kurze Halbwertzeit haben, das sie, nachdem sie entstanden, eigentlich nicht mehr auf der Erde gemessen werden könnten, was jedoch möglich ist. Vermutung : Sie dehnen quasi ihre eigene Lebenszeit dadurch, da sie nahe oder schneller = c sind. |
| nebeltaucher | [QUOTE][i]Original geschrieben von °»Ava]|[aR«° [/i] [B] Stell dir einen würfel vor...................... in dem 100 kugeln sind ( kugeln = lichtstrahlen ) wenn die am anfang ein konstante geschwindkeit haben ( lichtgeschwindkeit ) treffen ein paar auf ein ander ( nach der theorie das erstellers verdoppelt sich die geschwindkeit ) [/B][/QUOTE] Ja, das ist richtig. Die Kugeln müssten mit doppelter Lichtgeschwindigkeit aneinander vorbeifliegen. Aber sie fliegen halt aneinander vorbei! Sie fliegen ja nicht zusammen, sondern in entgegengestzte Richtungen! Niemals ist ein Lichtstrahl dabei doppelt so schnell wie Lichtgeschwindigkeit. Sie fliegen nur mit doppelter L-Geschwindigkeit VORBEI. So kann auch keine "normal" schnelle Kugel auf eine doppelt so schnelle Kugel stossen und an ihr vorbei fliegen, da es diese doppelt so schnelle Kugel nicht gibt! |
| nighttear | ich glaub dat steht hier schon irgendwo hab mir nich alles durchgelesen weil ich hundemüde bin ;) jedenfalls können die dinger doch garnit doppelte lichtgeschwindigkeit haben, jedenfalls nit in "echt". Kleines Beispiel: Bilder können nur so schnell sein wie das Licht, weil sie ja "mit dem Licht fliegen". 1.Peter steigt in seine Rakete und fliegt um 12 Uhr mit Lichtgeschwindigkeit los. 2.Um die selbe Zeit steht sein Bruder Heinz daneben und grillt Würstchen. 3.Peter ist losgeflogen er ist jetzt im Weltall. Wenn er aus dem Fenster guckt müsste er doch theoretisch immer noch seinen Bruder Würstchen grillen sehen, da das Bild nicht schneller und nicht langsamer ist als er, weil er mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. ODA??? Deswegen kann es in dem Beispiel sich meiner Meinung nach nur um einfache Lichtgeschwindigkeit handeln. Im Inneren kommt einem das natürlich doppelt so schnell vor, weil man selbst geschwindigkeit hat und der entgegengesetz kommende auch, aber die Geschwindigkeit verdoppelt sich deswegen ja nicht(wär ja auch lustig auf den Straßen hier wenn das so wär ;) ). |
| nebeltaucher | [QUOTE][i]Original geschrieben von nighttear [/i] [B] jedenfalls können die dinger doch garnit doppelte lichtgeschwindigkeit haben[/B][/QUOTE] [QUOTE]Original geschrieben von Nebeltaucher [B]Niemals ist ein Lichtstrahl dabei doppelt so schnell wie Lichtgeschwindigkeit.[/B][/QUOTE] Sag ich doch! Niemals ist irgendwas schneller als Lichtgeschwindigkeit. |
| illuminat | Weder Materie noch Lichtwellen können sich mit mehr als Lichtgeschwindigkeit fortbewegen - und Antimaterie, bzw. allgemein die 80 anderen Prozent Kram im All die gar nie jemand gesehn hat? |
| Phönix | Antimaterie verhält sich genau so wie normale Materie, nur mit anders gepolten Ladungen - theoretisch. Ob's praktisch simmt wird z.B. gerae in CERN untersucht. Die unbekannten 80% des Universums ist aber Materie in irgendeiner Form, die mit unserer Materie nicht in Wechselwirkung tritt, außer durch Gravitation. (Uns fehlt etwas Masse um das Universum zu begreifen, wie wir uns es vorstellen). Folglich ist die so genannte "dunkle Materie" massiv -> auch sie kann nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit werden. Wenn man Newton's allgemeingültiges Gesetz F = m * a leicht abwandelt, ist die dunkle Materie übrigens nicht mehr notwendig. Es gibt aber ein Beispiel dafür, das man mit Überlichtgeschwindigkeit reisen kann, und des kennt jeder: Der gute alte Warp-Antrieb aus Star Trek. Die Enterprise bewegt sich nicht wirklich schneller wie das Licht, trotzdem reist es schneller, weil der Raum - ähnlich wie bei einem schwarzen Loch - gekrümmt wird. Hinter dem Schiff wird er in die Länge gestreckt, davor zusammengestaucht, so das das Schiff aus seinem Bezugspunkt nur eine kürzere Strecke zurück legt, als es von außen den anschein hat. Praktisch ist es aber nicht umsetzbar, weil man dafür entweder die Masse eines schwarzen Lochs bräuchte, die das Schiffzerstören würde, oder ganz ganz ganz viel Energie, die man nicht erzeugen kann, weil sie ebenfalls das Schiff zerstören würde. |