| Inferi | HI, ich hab emich seit etws längerer mit Nahtoderlebnissen und der Frag ewas kommt nach dem Tod beschäftigt, und vorallem das ganze aus dem "wissenschaftlichen" Blickpunkt. Heute halten etliche angessene Wissenschaftler aus dem medizinischen Bereich für möglich, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Sind der Überzeugung, dass das sich mit den Erfahrungen von Menschen, die klinisch Tod gewesen sind beweisen lässt (Nahtoderlebnisse). Was haltet ihr von der modernen Sterbeforschung, die mit Kübler Ross und Raymond Moody begann? Haltet ihr Nahtoderlebnisse auch wie etliche Forscher für einen einblick in das Leben danach? Früher vor 50 Jahren ging man noch davon aus, dass diese Erlebnisse von den klinisch Todenpatienten Einbildung oder eine Reaktion von Medikamenten sei bzw. auf zu wenig Sauerstoff im Körper zurück zuführen sei. Das konnte man zweifelsfrei wiederlegen. Das Interessante es gibt überall auf der Welt solche Erlebnisse, von allen Rassen, Religionen und Kontinenten. So ziemlich alle Nahtoderlebnisse lassen sich in eines von fünf verschiedenen Mustern einordnen lassen. Etliche Leute sehen solche Erlebnisse, als Einblick in den Tod, was haltet ihr davon? Gruß Inferi PS: Ich hoffe das Thema passt in dieses Forum und wurde nicht schon zick mal durgekaut, falls doch tut es mir Leid... |
| Menedemos | Obwohl ich an ein Leben nach dem Tode durchaus glaube, habe ich meine Zweifel bezüglich dieser Nahtoderlebnisse. Wenn man nachher noch weiterlebt, ist man ja allenfalls in medizinischer Hinsicht tot oder fast tot, aber nicht in spiritueller. Und ich glaube kaum, daß ausgerechnet materielle (also medizinisch wissenschaftliche) Aspekte ausschlaggebend sind, die einen den Blick ins Jenseits gestatten. |
| Schatti | also ein fakt ist dennoch bewiesen, nähmlich folgende, das sich viele nahtoterlebnisse darauf zurückführen lassen, das dem körper ähnlich wie im koma diee inneseindrücke von außen fehlen.....undes gab mal ein sehr interresantes experiment bzw simulation bei dem die sinneswahrnehmungen extrem minimiert wurden.....diese lücken, die daraus entstanden wurden dann mit daten aus dem speicher geschlossen und es entsand ein ähnliches bild wie dieser lichtunnel bzw diese bilder von verwandet und geliebten menschen usw......dieses xperiment wurde an einem computer durchgeführt, für den spezzielle programme usw geschrieben wurden, die auf der arbeitsweise des gehirns beruhen....also übertragen kann man sagenn, das man wenn man stirbt langsam aber sicher seine sinne verliehrt und das gehrin selbst dies noch auszugleichen versucht, indem es auf errinerungen zurückgreift die etwa in diese lücken passen könnten.....ähnlch wie beim sehen.....da wird ja auch erst das bild im gehirn erzeugt aus den einzelnen bildpunkten die die augen erkennen......und wer kennt nicht trugbilder, wo man mal kurz hinschaut, aber nicht alles sieht und dann ein etwas anderes bild im kopf hat, als es wirklich gewesen ist,,,,einfch weil das gehirn die fehlenden lücken geschlossen hat.......deswegen ka ob es ein leben nach dem tot gibt oder nicht...ist mir eigentlich auch relativ egal....aber solange niemand der mehrere tage tot....klnisch tot...kein gehirnaktivität und so.....zurückgekehrt ist und berichten kann, was er gesehen hat, solange halte ich das vür blödsinn........ |
| Anaximander | Wer Nahtoderlebnisse als Beleg für ein ewiges Leben in Betracht zieht, der sollte bedenken, in was für einer physiologischen Extremsituation ein Mensch in diesen Fällen ist: Die Gehirnzellen sind teilweise schon im Absterbeprozess und die Blutzufuhr zum Gehirn ist stark einschränkt, was dort zu Sauerstoffmangel führt. Dazu kommt noch ein beeindruckender Cocktail von körpereigenen Drogen, der in solchen Situationen ausgeschüttet wird. Also in meinen Augen reduzieren diese Zustände die Beweiskraft von Nahtoderfahrungen auf Null. Und ganz allgemein ist es doch kein Geheimnis, dass sich das Gehirn leicht übers Ohr hauen lässt. Schon ein paar Gramm der richtigen Pflanze, z.B. Salvia Divinorum, sorgen bei manchen Menschen für Gotteserfahrungen und Reisen in andere Welten. Und oft glauben die Menschen sogar in diesen Fällen, dass es sich um ein übernatürliches Erlebnis handelt, obwohl sie durch die selbst eingenommene Droge die Erklärung eigentlich parat haben müssten! Aber das ist eben ein deutlicher Beweis dafür, wie stark ein Mensch sich täuschen kann, nur weil seine Gehirnchemie kurzzeitig durcheinander gerät. Und es gibt weitere Beispiele. Psychosen beispielsweise, die auch in Begleitung von Halluzinationen auftreten können - die man aber auch meist auf krankhafte neurologische Veränderung zurückführen kann. Angesichts dieser Tatsachen sollte man in Halluzinationen - ganz egal wie sie zustandegekommen sind - nicht zu viel hineinlesen. Schon gar nicht dann, wenn die Motivation dafür eigentlich nur darin besteht, einen billigen "Beweis" für ein Leben nach dem Tod zu finden. |
| Inferi | HI, ich bin auch nicht wirklich sicher, ob das stimmt, dass es wirklich ein Beweis für das "ewige Leben" ist. [QUOTE]entsand ein ähnliches bild wie dieser lichtunnel bzw diese bilder von verwandet und geliebten menschen usw......[/QUOTE]. Laut Aussage von Wissenschaftler wie Moody, Ross und anderen Namenhaften sehen die klinischen Toten ausschließlich Leute, die schon gestorben sind oder was seltener vorkommt sehen sie ihr gesamtes leben, dann kommen nach meinen Infos auch Leute vor die noch leben... Es gibt etliche Beispiele, dass klinisch Tote Menschen gesehen haben und darüber berichtet haben, dass sie sie gesehen haben und später erfahren haben dass die gesehenen Menschen bereits Tod waren, während der "Vison". @Schatti, hast du noch genauere Infos von dem Experiment würde mich mal total interessieren! [QUOTE]die Blutzufuhr zum Gehirn ist stark einschränkt, was dort zu Sauerstoffmangel führt. Dazu kommt noch ein beeindruckender Cocktail von körpereigenen Drogen, der in solchen Situationen ausgeschüttet wird[/QUOTE] Das mit dem Sauerstoffmangel stimmt schon, aber dieser äußert sich normalerweiße anderst. Ich meine es gibt Situationen in denen Menschen nicht mehr Atmen und dadurch in Lebensgegefahr geraten,- jedoch nicht klinisch Tod sind, die haben andere Visionen.... , Ich persönlich finde, dass glaubwürdige ist daran, dass die Visonen ziemlich ähnlich sind und das es nur fünf verschhiedenen Arten von solchen Erlebnissen gibt. Diese Struktur kommt nur bei klininsch Toten Patienten vor, egal ob mit oder ohne Medikamenten vollgepumpt. Ich meine daran muss doch irgendwas dran sein oder? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.... Gruß Inferi |
| Feuerleger | Ich halte Nahtoderfahrungen auch für realistisch, ich bin aber weniger Fan von Kübler Ross und Moody, als von dem Arzt, Neurologen und Psychater [B]Dr. Michael Schröter-Kunhardt [/B] - ein anerkannter Wissenschaftler - der auch sehr deutlich über die Ignoranz und die Manipulationsversuche im Umgang mit den Nahtod-Erfahrungen berichtet - in dem Artikel werden alle Vermutungen über den Enfluss von Hormonen, Endorphinen etc. ausgeräumt. Es ist sogar einem schweizerischen Forscherteam schon gelungen in einem Experiment eine Hirnfunktion auszulösen, welche das Bewusstsein von dem Körper trennt - da dies ein Phänomen ist, was in der psychologischen Behandlung immer wieder vorkommt, nämlich dann wenn der Patient in großer Angst oder Not ist oder eine andere traumatische Erfahrung macht wie z. B. den Tod. Diese Leute konnten einwandtfrei beschreiben, was sich um sie abgespielt hat, während ihre Köper ohne Bewusstsein waren. [URL=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15552/1.html]Artikel[/URL] |
| XSeelenschreiX | von so einem Experiment habe ich auch schon mal gehört. Da wurden 5 Leute einzeln in einen total dunklen raum eingesperrt, der kein einziges Licht hatte, und Schalldicht war. Also in dem man auch nichts hört. Nach einiger Zeit hat man die Türe wieder aufgeschlossen, und die Personen haben alle identisches erzählt. z.B. dass sie alle Lichter und einen Lichtunnel wahrgenommen haben, oder einen leichten Windhauch gespürt haben. Die Wissenschaftler gehen dabei davon aus, dass das Gehirn in solchen situationen eben "Lücken füllt" indem es erlebtes wiedergibt. Und in etwa so erklären die dann auch Nahtoderfahrungen. Ich weiß auch nicht so ganz was ich von solchen Erlebnissen halten soll. |
| Erinnyen | Was ist mit denen, die, während sie klinisch tot waren, eben sowas nicht erlebt haben? |
| Feuerleger | [I]XSeelenschreiX[/I] Das hat aber nichts mit Nahtoderfahrungen zu tun. Hast du den Artikel gelesen? Erinnyen Du hattest letzte Nacht 5-6 Träume (mindestens) - wobei dein Bewusstsein von einem Traum in den anderen getaucht ist - wahrscheinlich kannst du dich aber nur an einen erinnern, wenn überhaupt. Ich denke jeder Mensch erlebt Nahtoderfahrungen in Todesnähe, doch es ist genau so wie bei den Träumen: Nur die wenigsten können sich bewusst erinnern. |
| XSeelenschreiX | Ne das habe ich nicht in einem Artikel gelesen, sondern in so einem komischen Büchlein überr Okkultismus. Und da hieß es dann auch dass diese Wissenschaftler davon ausgehen, dass es beim Nahtoderlebnis ähnlich/identisch abläuft. Wobei das ja schon irgendwo unlogisch ist, weil es ja 2 verschiedenen Situationen sind... Bücher sind halt auch nicht immer richtig. |
| lost eye | Nun was ich davon halte... ich selbst hatte auch schon einmal so ein Natoderlebniss. Ich weiß nicht wass es war kann es auch nicht wirklich erklären, weiß nicht, ob das jetzt auf den Fieberwahn oder fehlenden Sauerstoff zurückzuführen war, aber wenn man so etwas erlebt, wird dein ganzes bisherige Leben in Frafe gestellt. Ich selbst glaube an eine Art leben nach dem Tod, ich kann es nicht genau erklären, aber dieses erlebniss hat mich wohl geprägt, besonders auf meine Einstellung bezogen, die ich bissher zu meinem Leben hatte. |
| illuminat | Es gibt ja angeblich viele Stadien zwischen Wach und Tot, aber auch als ich mal klinisch tot war kann ich mich nicht an irgendein "licht am ende eines tunnels" oder sowas erinnern - einfach wie schlaf ohne traum. Aber bei Sauerstoffmangel und dem Aufwachen aus einer Ohmacht kann man schon von diesem "das leben zog an mir vorbei" sprechen und man sieht beim aufwachen die welt erstmal mit andern augen - (unter jugendlichen vielleicht aus den sog. pilotentests bekannt). Aber trotzdem denke ich dass mit einem leben nach dem Tod durchaus zu rechnen ist. Ich vergleiche es gern mit einem Kuss. Wenn du deine Freundin innig küsst denkst du es kann nichts schöneres geben. Diese nähe und das gefühl eines warmen körpers. aber dann machst du die augen auf, siehst sie an und man könnte meinen dass das jetzt die emotionen erst richtig wahrgenommen werden und dieser innere seufzer der fröhlichkeit vergleichbar ist mit dem erwachen nach dem Tod. - aber war ja jetzt gar nich gefragt ^^ Wissenschaftlich gesehn genauso unergründlich wie ein schwarzes loch. Man weiß nie ob der Mensch in sich zusammenfällt oder sich erst dann in alle richtungen entfaltet - aber es ist einmalig und nur auf materieller ebene wohl nicht zu erklären. Vielleicht verlagert sich die Persönlichkeit auf einen neuen Körper wie die Energie aus dem Schwarzen loch in eine neue sonne - durch energie auf anderen ebenen und dimensionen - wer weiß, aber es wird spannend :) |
| *Rumina* | ich hab mich vor kurzem auch schon mit sterbeforschung von elisabeth kübler ross beschäftigt. aber zu nahtoderlebnissen,hm das ist schwer zu sagen. Ein Bekannter unserer Familie behauptet, er sah sich selbst von oben wie die ärzte an ihm rumwerkten und versuchten ihn wiederzubeleben. es hat auch geklappt und dieses gefühl kann er nicht beschreiben. aber ich glaube das jeder das anders erlebt. es heisst ja auch, kurz vor dem tod laufen alle wichtigen ereignisse deines lebens noch wie ein film ab. das bezweifle ich auch, obwohl man kann ja nie wissen, vielleicht ist das eine natürliche reaktion des gehirns ... |
| ^^v^^Lilith666 | interessant finde ich z.b., dass laut Moody klinisch tote menschen angeblich ihre eigene (und natürlich erfolgreiche, sonst könnten sie ja nicht davon berichten *g*) wiederbelebung exakt und wahrheitsgemäß schildern können, oder dass diese während ihrer außerkörperlichen erfahrung gespräche in nebenzimmern oder ganz anderen orten mitverfolgen, und nach der wiederbelebung den staunenden gesprächsführern wiedergeben konnten. |
| lost eye | Ja, davon habe ich auch schon gehört. Interresant finde ich, dass die wiederbelebten Patienten fast alle das selbe gesehen hatten und das überall auf der Weld undunabhängig voneinander. Auch finde ich interresant, dass ein paar Patienten wirklich exakt das wiedergeben konnten, wass zu der Zeit im OP oder in einem der Nebenzimmer passiert ist. |