| lost eye | Wenn ein jeder Mensch wie der andere wäre, wäre da das leben dann überhaupt npch lohnenswert? |
| Daydreamer | wenn es keine individualität mehr geben würde, dann hätte es zwei seiten (wie wohl alles im leben): 1) man würde sich ohne worte mit jedem menschen verstehen, da alle gleich denken würden.die alltäglichen missverständnisse würden wegfallen und an sich wäre das zusammenleben wohl harmonischer. es würde vermutlich auch keine kriege mehr geben, denn jeder mensch wäre durchschaubar und solche tendenzen würden sich viel eher unterbinden lassen. es gäbe auch keinen rassenhass mehr, denn es wären ja alle gleich(sind die menschen zwar jetzt auch schon, aber gewisse idioten sehen da ja leider immer noch anders)...es würde auhc keine gewalt mehr geben, denn jeder wäre sich des schmerzes des anderen bewusst...an sich also ein ganz hübsche vorstellung, hm? tja, wäre da nur nicht die zweite seite.... wir würden maschinenähnlich sein...durchschaubar, lenkbar... es gäbe keine überraschungen mehr, keine momente, in denen etwas anders läuft als geplant und dadurch umso schöner wird... wir würden die gleichen gefühle für jeden menschen empfinden, denn jeder wäre wie der andere...gefühle wie liebe und freundschaft würden nicht mehr den charakter haben, den sie jetzt haben, denn man liebt seinen partner und seine freunde ja wegen ihrem charakter, wegen der art, wie sie denken und handeln und fühlen...natürlich auch ein wenig wegen genau der kleinen macken, die jeder mensch nunmal hat... es wäre ein sehr eintöniges leben, denke ich... die schwarze subkultur würde verschwinden...ebenso die farbenfrohen graffiti an den wänden und zügen...es gäbe nicht mehr all die musik, die es jetzt gibt...es gäbe weniger möglichkeiten, sich auszuprobieren, sich auszuleben...alles würde im einheitsbrei versinken und das schlimme wäre wohl, dass die sehnsucht, die uns jetzt weitertreibt, erlischen würde....das dasein wäre hell...es gäbe kein auf und ab mehr und somit keine spannung, nichts, was das leben mehr lebenswert macht.... wenn ich wählen könnte...ich würde die jetztige individualtäsmöglichkeit vorziehen...auch wenn sie einige nachteil mit sich bringt... vermutlich wäre es sonst wie in matrix...die geschaffene perfekte welt würde nicht anerkannt werden, da sie einfach zu perfekt wäre...... so viel zur ersten überlegung, day |
| *Rumina* | bin ich der selben meinung. das leben wäre doch nicht mehr lebenswert wenn wir alle dieselben züge hätten!? gefühle wie liebe, hoffnung, trauer und freude würden wohl ganz wegfallen, weil man auf vieles gefasst ist und weis wie andere darauf reagieren. das leben wäre langweilig, es gäbe nichts mehr worauf man hinarbeiten möchte, wir hätten keine ziele mehr, die wir unbedingt errreichen wollen ... es wäre einfach .... emotionslos... |
| Pestilence | Natürlich kann man das ganze auch so sehen, wenn alle gleich wären. Würden wir die Welt anders vermissen? |
| Erinnyen | Natürlich würden wir sie so wie sie jetzt ist nicht vermissen, da wir sie nicht kennen würden. Ich glaube auch, dass es logisch ist, dass aus der jetzigen Situation keine Entwicklung in diese Richtung möglich ist. (Und wenn es denn geschehe, dann wäre Individualität für diese Menschen so, wie Adam und Eva für uns, nur dass ein kollektiv daran glaubt, oder eben nicht. Oder es ist einfach nichtmehr relevant, da es vergessen wurde) Allerdings könnte sich in dieser Situation der völligen Gleichheit auch Hobbes' Krieg aller gegen alle noch viel weiter verwirklichen, denn wer sagt, dass der Mensch sich seiner Gleichheit auch bewusst ist? |
| amisi | Wenn alle Menschen gleich wären, würde doch eigentlich einer genügen!? Weil alle sowiseo das gleiche/denken/tun/ glauben, bräuchte man die anderen überhaupt nicht mehr und würde -meine ich- bald ziemlich einsam leben. Oder wäret ihr gerne mit eurem Spiegelbild befreundet? Ich stell mir den "Einheitsmenschen" mal als Durschnittszuammenstellung vor: Von jedem etwas, weder besonders hilfsbereit noch egoistisch, weder dumm noch hochintelligent. Damit wäre jeder gesunde Wettbewerb vorbei, der das Leben inetrssant machen kann. Kein Olympia mehr und auch keine Krebsforschung. Und wie soll man genau gleiche Menschen dazu bringen, verschiedene Lebensaufgaben zu erfüllen, also jetzt auch so auf beruflicher Ebene? Gibt ja Sachen, die kann nicht jeder. Und was normalerweise "nicht jeder" kann, könnte dann keiner? Ich finde die Vorstellung eines solchen Lebens total interessant, aber umso länger ich darüber nachdenka, umso unmöglicher erscheint es mir. Schon allein von biologischer Sicht her. |
| JimmyVoice | Wenn alle Menschen gleich wären, wären dann alle Menschen gleich? |
| Lesbia | Ich finde diese Vorstellung schlimm. Die macht mir irgendwie Angst. Stellt euch doch mal vor, ihr könnt euch mit keinem streiten, weil ihr eh die gleiche Meinung und Argumente habt. (Ich liebe streiten) Ihr könnt euch eigentlich mit gar keinem unterhalten, da ihr alle das gleiche denkt und sagt, ihr habt keine Themen. Außerdem dieser Einheitsbrei... Warum kann man es nicht einfach als Herausforderung sehen, mit anderen klar zu kommen ohne sich selbst dabei aufzugeben, eine Art Wettkampf? |
| JimmyVoice | Gott gab dem Menschen Individualität, damit sie ihren freien Willen erkennen können. |
| Gr. Gaulichter | moment, @JimmyVoice sie sollten nicht vom baum der erkenntnis essen. und es war ja die schlange, die sie dazu brachte, davon zu essen. also war es nicht ihr freier wille. gg.grüße |
| JimmyVoice | Sie hätten ja nicht auf die Schlange hören müssen. Sie haben ihren freien Willen einfach nur nicht gekannt. Letztendlich war es ihre Entscheidung. Für mich heisst es nur: Das der Mensch immer wieder in Versuchung gebracht wird und es trotz allem nur an ihm selbst liegt, ob er sich in Versuchung bringen lässt oder nicht. |
| Lesbia | Also ich denke auch, dass es ihre freie Entscheidung war. Sie hätten der Versuchung ja auch stand halten können. Dein Argument, Gaulicher, würde aber bei jede menge Fremdgeher auf Zustimmung stoßen *g* |
| lost eye | Ja ich denke auch, dass es deren freihe Entscheidung war. |