| Brathering | Intelligenz, um die Bedeutung dieses Begriffes genauer zu definieren, ist es zunächst von Nöten auf die Hintergründe und Erkenntnisse einzugehen, ohne diese ein solch ausdrucksvoller Begriff unverständlich und unvollkommen erscheint. Doch was verbinden wir mit " Intelligenz" und welche Auswirkungen hat diese auf unser Leben? Ist unser Alltag durch Intelligenz geprägt oder stufen wir Fehlentscheidungen in die Kategorie menschliches Versagen durch unüberlegtes Handeln ein, welches wiederum durch nicht intelligente Denkprozesse veranlasst wurde. Das sogenannten "Dummheitsgen", welches in vielen menschlichen DNSsträngen gefunden wurde, veranlasst bei den betroffenen Personen eine enorme deziemierung der Gehirnzellenmaterie, welches sie in ihrem Denkvermögen erheblich einschränkt. Daraus resultiert der Intelligenzverlust, der unsere weitere Existenz als intelligentestes Lebewesen auf Erden in Frage stellt. Verblödet die Menschheit? Was meint ihr? Haltet ihr euch selbst für intrelligent? ( wenn ihr diesen Text verstehen könnt, seid ihr ziemlich intelligent) |
| Erinnyen | Im allgemeinen wird Intelligenz glaube ich aus Schulnoten und Abschluss zusammengesetzt, manchmal auch die Fähigkeit Zitate auswendig zu lernen. Stimm ich nicht zu ..(nicht nur weil meine Schulnoten mittelmäßig waren :D ), sieht man schon daran, dass viele Kinder/Jugendliche, denen ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Hyperaktivität, Zappelphillipsyndrom etc.) attestiert wurde einen ungewöhnlich hohen IQ nachgewiesen bekommen haben, aber in der Schule denkbar schlecht waren. (Liegt daran, dass eine Reizüberflutung stattfindet, da das Gehirn nicht so gut in der Lage ist die eingehenden Informationen zu filtern, sprich, man ist einfach schrecklich leicht abzulenken) In diesem IQ nun, der durch anerkannte Tests ermittelt wird, liegt eine über das alltagsverständnis hinaus gehende Erklärung des IQ, die ich aber auch zum teil ablehne (:rolleyes: ), da sie sich meiner Meinung nach zu sehr auf mathematische und logische Zusammenhänge konzentriert. Für mich gehört die Fähigkeit zum gezielten hinterfragen und auch zur interpretation genauso dazu. Das zu meinem Verständnis von Intelligenz, welche Bedeutung sie für unser Leben hat? Für das praktische Leben vielleicht den, dass man in höhere Positionen kommen kann, mehr Geld verdienen kann etc., wenn man es denn will. Es hat denke ich auch Auswirkungen auf unsere Sozialisation, ganz abgesehen von den verschiedenen Millieus, in denen man landet, nur aufgrund von versch. Schulen, Uni oder Ausbildung, welche Ausbildung und was Gott noch wüsste. Was nennst du intelligente Denkprozesse? Und über das "Dummheitsgen" weiß ich nichts, würdest du mich noch etwas aufklären, das interessiert mich! Allerdings, was ich dazu noch sagen will, ich glaube nicht daran, dass es allgemein zu einem Intelligenzverlust kommt, gerade da bei uns die Intelligenz meist an logischen Merkmalen festgemacht wird, könnte man eher von einer Zunahme derer reden (obwohl ich auch daran nicht glaube :D ), der Mensch in seiner Geschichte nie so einen (logischen, technischen ...) Fortschritt erlebt hat, wie jetzt (-etwas über 100j, +?). Eher ist es vielleicht das, dass der Standpunkt gegenüber Bildung sich unterschiedlich darstellt, im Bezug auf die sozialen Umstände, in denen der einzelne aufgewachsen ist und wir durch die Medien auch viel stärker mit Angehörigen anderer Milieus konfrontiert sind, als zu Zeiten der Ständegesellschaft.... |
| MagnusCaudar(Bw | Ich sage immer gern Intelligenz orientiert sich am Individuum . Damit will ich sagen das menschen Intelligenz immer an sich selbst definieren . Menschen die in einen IQ Test eine enorme punktzahl erlangt haben würden ihre Intelligenz hierauf stützen , andere wiederum philosop. über denn sinn des lebens und interpretieren Literatur und bestätigen sich damit . Der Mathematiker der keinerlei Begabung für phil. und tiefgründiges denken besitzt würde seine Intelligenz dann wieder auf seinem mathematischem Talent aufbauen ... letztendlich definiert der Mensch Intelligenz an den eigenen Fähigkeiten . |
| Lesbia | Was ist Intelligenz? Für mich ist ein Zeichen der Intelligenz, sich selbst und anderen keinen Schaden durch unüberlegte Handlungen zuzufügen und die Fähigkeit, Dinge zu lernen und sich selbst zu disziplinieren. Mehr nicht. Der Rest hängt allein von Talenten ab. Ich persönlich glaube nicht daran, dass es irgenjemanden auf der Welt gibt, der das voll und ganz von sich behaupten kann. Zumindest nicht viele. Das weißt für mich darauf hin, dass der Mensch nicht sonderlich intelligent ist. er tut nur so. *g* Und mit den Hyperaktiven, mein Cousin hat Ads. Bei dem liegts nicht am Verstand und nicht an dem ablenken lassen sondern einfach an seiner Faulheit. Wenn er so weiter macht, hab ich ihn bald überholt und ich bin 2 jahre jünger.... Aber anscheinend bin ich nicht besonders intelligent, denn den Text hab ich erst nach 3 maligem lesen richtig verstanden... *g* |
| Brathering | Wie ich sehe, habt ihr euch sehr tiefgründige Gedanken über dieses Thema gemacht! Eure Überlegungen sind eines intelligenten Denkers würdig ( aus meiner persönlichen Betrachtung gesehen). Und unter einem intelligenten Denkprozess verstehe ich, dass genau überlegte Gedanken vollends verstanden und geziehlt in die Tat umgesetzt werden können. Nicht der menschlichen Intelligenz zuzuordnen, ist der urtümliche, wilde Instinkt in uns, der sich durch unkalkolierbares und unkontrollierbares Handeln äußert. Dieses Handeln entspringt in keinem Maße einem intelligenten Denkprozess. Denn wäre diesem so, so müssten wir die menschliche Evolutionsgeschichte neu umschreiben, etwa so: Und das menschliche Wesen unterschied sich in keinerlei Hinsicht von seinen tierischen Gefährten, denn sein Urinstinkt leitet ihn, bis er letzten Endes wird zugrunde gehen, wenn eine andere Spezies ihn übertrifft. (was in diesem Fall nicht unwahrscheinlich wäre) Doch das " Dummheitsgen" welches manch einer von uns in sich trägt, wird vielleicht eines Tages erheblichen Einfluss auf unsere Weiterentwicklung nehmen. ( im negativen Sinne gesehen) |
| Erinnyen | Wenn ich es richtig verstehe, dann kann man deine intelligenten Denkprozesse auch mit demrational choise Ansatz in der Soziologie benennen, oder? Also, dass in der Handlungstheorie ein Mensch in eine Situation kommt, diese genau analysiert, was denn passiert, wenn er die und die Entscheidung fällt und welchen (maximalen) Nutzen er dann davon hat. Dabei wird vorrausgesetzt, dass dieser Mensch, der immer nur versucht mit minimalem Verlust/Kosten/o.ä. maximalen Gewinn/Erfolg/o.ä. zu erreichen (homo economicus), genau durchschaut und ihm alle Variablen bekannt sind. (völlig überbewertet :rolleyes: :D ) Wenn man das ganze etwas abwandelt und mit unbewussten, determinierten Entscheidungen mischt wird glaub eher nen Schuh draus. Deshalb würde ich auch sagen, dass sich nicht nur die vom (tierischen) Instinkt geleiteten Handlungen vom intelligenten Denkprozess abzugrenzen ist. Nehmen wir doch das Beispiel von der Entscheidung Fahrstuhl oder Treppe. Das ist durchaus auch teilweise eine rationale Wahl, wo so Sachen reinspielen, wie zB die Zahl der Stockwerke oder ich wiege 250 kilo und hab oben einen Herzinfarkt oä, aber eben nicht nur. So wird man dabei auch von denen unbewusst beeinflusst, die meinetwegen gerade mit durch die Tür kamen und alle auf den Fahrstuhl/die Treppe zustreben. Schon dann ist es keine Entscheidung mehr, die auf rational choice, bzw intelligenten Denkprozessen beruht. Was dann noch die Instinkte angeht und die Trennung Mensch/Tier, dann muss ich sagen, dass ich den Abstand nie für so groß hielt (bloße Meinungsäußerung), so lassen sich doch schon die sozialen Prozesse, mit der man sich in der Soziologie beschäftigt, auf einen tierischen Instinkt, genauer den Herdentrieb, zurückführen. Auch, da sich die KZ-Befreiungen 60 mal jähren, noch ein "schönes" Beispiel: Dieses sadistische und "unmenschliche" Benehmen der Wärter gegenüber den Gefangenen. Es lässt sich schwer vorstellen, dass Menschen dazu fähig sind Neugeborene in zwei Hälften zu reißen, die ganzen Schläge etc., aber das ist wie eine Katze, die mit der Maus spielt, bevor sie eben jene tötet. (Hier wird ja oft gesagt, dass selbst Tiere ihren Artgenossen so etwas nicht antun, allerdings hatte die Ideologie die Juden eben nichtmehr als Mensch deklariert, sondern als Ratte, Ungeziefer) Ich glaube es ist unwahrscheinlich, dass der Mensch so schnell an einer höher entwickelten Art zugrunde geht, da diese sich auch erst über lange Zeit evolvieren müsste, wäre sie dann so weit, dass sie den Menschen bedrohen könnte, würde sie wahrscheinlich ausgerottet, zumal der Mensch sich eben doch ein wenig vom otto-normal-tier unterscheidet. Ist das Gen durch Mutation erst entstanden? Müsste ja, wenn es erst jetzt Einfluss auf unsere Entwicklung nimmt, oder? |
| Dark Luzifer | Meiner Meinung nach ist Intelligenz die Fähigkeit Erkenntnis und Erfahrung zu verarbeiten und aus ihnen zu lehrnen, so das man sich in neuen Situationen zurecht finden kann. Sie hat weniger mit Schulnoten oder IQ-Tests zu tun. Jeder Mensch ist intelligent! |
| XSeelenschreiX | Ist der Mensch wirklich so inteligent? |
| Tapio Bearking | Der Mensch und intelligent. Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen möchte ich das bejaen, wenn man mal die Technologie anschaut, die der Mensch aus dem Boden gestampft hat. Es ist z.B. fast ohne Zeitverlust möglich, mit einem Menschan am anderen Ende der Welt zu kommunizieren. Der Mensch nähert sich immer weiter den Grundfesten der Physik und dem Rand des Universums (auch wenn es bis dahin noch etwas dauern dürfte). Und so weiter und so fort. Auf der anderen Seite ist der Mensch nichts weiter als ein Heuschreckenschwarm, der über diesen Planeten hereingefallen ist und ihn ohne Rücksicht auf Verluste ausplündert und dem Planeten schwere Wunden zufügt. Welches intelligente Lebewesen, zerstört mutwillig seinen eigenen Lebensraum?! |
| Dark Luzifer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] [B]Der Mensch und intelligent. Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Welches intelligente Lebewesen, zerstört mutwillig seinen eigenen Lebensraum?! [/B][/QUOTE] Der Mensch hat halt gelehrnt das es vorteilhaft ist seinen Lebensraum auszubeuten. Bisher wurde er aber noch nie richtig mit den Nachteilen konfrontiert. Kein Erkennen -> keine Erfahrung -> kein Lehrnen. Traurig aber menschlich. |
| lavey | Sie ist für manche ein Segen für andere ein Fluch. Den je klüger ein Mensch ist desto schwieriger ist es interessante Gesprächspartner zu finden. Manchmal fühlt man sich wie in einer Welt von Urmenschen die den ganzen Tag berauscht durch die gegend laufen. |
| Dark Luzifer | [QUOTE][i]Original geschrieben von lavey [/i] [B]Sie ist für manche ein Segen für andere ein Fluch. Den je klüger ein Mensch ist desto schwieriger ist es interessante Gesprächspartner zu finden. Manchmal fühlt man sich wie in einer Welt von Urmenschen die den ganzen Tag berauscht durch die gegend laufen. [/B][/QUOTE] Und dann sucht man ein Forum auf!? |
| siroan | intelligenz ist keine frage des wissens, das ist nur in unserer gesellschaft der fall. mehr stehen werte im vordergrund. diese wären hier zB schule, ausbildung, karriere usw um letzlich geld zu machen, familie zu haben und diese ganzen sachen. ein erfolgreicher mediziner schmückt sich schonmal gern mit einer promotion, doch ist er deswegen wirklich intelligenter als andere die täglich nur den müll abholen? lediglich weil er jahre seines lebens damit "verschwendet" hat, eine arbeit abzuliefern, die ihm erlaubt etwas vor seinen namen zu setzen ist er doch nur bedingt ein anderer mensch. mal angenommen das töten von anderen lebewesen wäre eines der höchsten ziele, was glücklicherweise so nicht für jeden zutrifft, so wären die intelligent, die alles abschlachten was ihnen in die quere kommt. aus unserer sicht völlig unverständlich, da barbarisch, menschenfeindlich etc pp aber sobald solch eine abart von herausragender größe in einer gesellschaft gefestigt hat, gelten diese werte als leitmotiv. niemand würde einen total abgerissenen, dahergelaufenen kerl für nur ansatzweise schlau halten, weil unser bild da einfach anders aussieht. wer intelligent ist, ist belesen hat einen hohen bildungsgrad und steht auch sonst eher oben in der gesellschaft. heutzutage wird man eben daran gemessen wie man der wirtschaft gut tut, wer in mathematik keine leistungen bringt wird nicht als architekt arbeiten werden, da er in dieser hinsicht nicht als intelligent gilt. das macht zwar diesbezüglich sinn, sagt aber lediglich aus inwieweit der mensch sich bestimmten werten angenähert hat und der ganze kram mit den iq tests ist doch ohnehin nur logisches denken... als ob das alles wäre. |
| illuminat | Meine Definition von Intelligenz existiert inzwischen schon als Maschine: [url]http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19184/1.html[/url] Also ein gebilde was die Verhältnisse zweier Objekte zu einem dritten neuen Objekt macht um dieses wieder in relation zu setzen und somit den Datengehalt der verknüpften Informationen exponentiell zu erhöhen. Ich freu mich schon auf menschenleere Fabrikhallen ;) |
| Anakin | Es gibt verschiedene Kategorien von Intelligenz. Der IQ bezieht sich i.d.R. hauptsächlich auf die abstrakte Intelligenz, die in unserer Gesellschaft unberechtigterweise den höchsten Stellenwert hat. Der IQ-Wert steht für "abstrakte Denkprozesse pro Zeiteinheit". Inzwischen gibt es mehrere Auswertungsvervahren und Skalen. Nach der alten Skala hat der normale Durchschnittsmensch den Wert 100 und Einstein 130. Nach der Gauß-Normalverteilungsparabel (auch Gaußsche-Glocke genannt) gibt es sehr viele Menschen mit dem Wert 100 und beispielsweise Wenige mit dem Wert 115 bzw. 85. Anakin |