| Einsamer König | Leben gehört zur Polarität des Daseins. Die Ausgrenzung wichtiger Dinge bringt alles ins Wanken. So gehört zum Beispiel auch der Regen und die Tränen zum gesunden Ausgleich dazu. Schwarz und dunkel ist unser inneres, sodass wir es mit belanglosen Äusserlichkeiten zu maskieren versuchen, aber das bewirkt überhaupt nichts !!! Liebe und Hass vermischen sich, und somit vertauschen sich die wahren Motive. Der Griff nach den Sternen wird zur Geste der Verwirrung. Möge der Reine und Unbefleckte verstehen und reagieren..... |
| Burner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Einsamer König [/i] [B]Leben gehört zur Polarität des Daseins.[/QUOTE] Leben ist Dasein. Genauer In der Welt sein, aber diesen Wirrwarr überlasse man besser Heidegger. Wenn du jetzt sagst "Die Ausgrenzung wichtiger Dinge bringt alles ins Wanken." erhält man den Eindruck dass diese Ausgrenzung nicht aktiv von dir vorgenommen wurde. Das ist aber der Fall. Sich hinter Äußerem zu verstecken bringt nichts, da das innere immer durchscheint, egal wie gut die Maske auch sein mag. Über die letzten Sätze muss man nicht viel sagen, sie erklären sich von selbst. Man bekommt das Gefühl, du hast die Steuerung deines Lebens aus der Hand gegeben und lässt dich leben. Was durchaus passieren kann, wenn man nach oben erwähntem Heidegger geht. Du lebst wie "man" so lebt. Lerne wieder in DEINER Welt zu sein, dann wird es keine Vermischung zwischen Liebe und Hass geben und deine Sterne sind klarer zu sehen. |
| Dark Luzifer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Einsamer König [/i] [B]Leben gehört zur Polarität des Daseins. Die Ausgrenzung wichtiger Dinge bringt alles ins Wanken. So gehört zum Beispiel auch der Regen und die Tränen zum gesunden Ausgleich dazu. Schwarz und dunkel ist unser inneres, sodass wir es mit belanglosen Äusserlichkeiten zu maskieren versuchen, aber das bewirkt überhaupt nichts !!! Liebe und Hass vermischen sich, und somit vertauschen sich die wahren Motive. Der Griff nach den Sternen wird zur Geste der Verwirrung. Der Griff nach den Sternen wird zur Geste der Verwirrung. Möge der Reine und Unbefleckte verstehen und reagieren..... [/B][/QUOTE] Unklare Gedanken. Die Ausgrenzung solcher Dinge bringt was ins schwanken? Regen ist notwendig! Und Tränen entstehen nicht unbedingt aus einem negativen Gefühl heraus. Willst du damit sagen, dass Trauer zu Leben gehört? Wir versuchen unser Inneres nicht zu maskieren, weil es schwarz und dunkel ist, sondern weil es unergründlich ist. Auserdem wird der Mensch immer von seiner Umwelt beeinflusst und "erzogen" weshalb man nicht wirklich sagen kann, wie der Mensch an sich ist. Ist es wirklich weil sich Liebe und Hass vermischen? Ist es nicht vielmehr so, dass die meisten Menschen versuchen, weitaus "edlere" Motive für ihre Taten anzugeben als sie in Wirklichkeit sind? [QUOTE]Der Griff nach den Sternen wird zur Geste der Verwirrung. [/QUOTE] Zweifellos, je weiter wir kommen, sei es Forschung oder Gedanken, desto mehr Probleme treten auf, die man lösen muss. Und jede Lösung führt zu noch mehr Fragen. [QUOTE] Möge der Reine und Unbefleckte verstehen und reagieren..... [/QUOTE] Warum sollte er???! Wie soll die Reaktion aussehen? |
| Rhapsy | [QUOTE]Willst du damit sagen, dass Trauer zu Leben gehört?[/QUOTE] Gehört sie denn deiner Meinung nach nicht zum Leben dazu? Es existieren verschiedene Arten von Trauer, so wie verschiedene Stufen. Keine einzige soll zu dem Leben dazu gehören? Oder verstehe ich dich hierbei nur falsch? Wenn nicht frage ich dich; erscheinen denn nicht immer zwei Seiten bezüglich einer Sache, egal in welcher auch immer. Ist es denn wirklich möglich, dass eine Seite davon so gar nicht auftritt? Wenn dem nicht so sei, würde mich ein Beispiel sehr interessieren. Trauer bedeutet nicht zwingend sich seinen Gefühlen zu ergeben und "das Handtuch zu werfen". Für einen Moment kann sie bei einem verweilen; Besinnung; Mut schöfpen; Lernerfahrungen. Der große Schmerz ist noch nicht einmal zwingend. Über etwas zu trauern, was nicht mehr rückgängig zu machen ist, sei dabei natürlich eine andere Sache. Darinnen sollte man sich nicht verlieren... [QUOTE]Wir versuchen unser Inneres nicht zu maskieren, weil es schwarz und dunkel ist, sondern weil es unergründlich ist.[/QUOTE] Hm..., für mich ein kleiner Widerspruch. Wann ist denn etwas unergründlich? Wenn es hell hervor leuchtet? Oder wenn etwas unter anderem verschwommen, nicht richtig erkennbar ist, verschüttet liegt - also Dunkelheit herrscht? Aber selbst diesen Punkt ausgelassen: Mich verwundert deine Aussage. Unser Inneres sei also unergründlich; Wie kann folglich einem Therapeuten eine Heilung eines Patienten gelingen, z.B. bei einem Trauma, welches im Inneren verborgen lag und somit das Leben des Patienten erschwerte. Vielleicht schafft man es nicht immer allein und vermag mit Sicherheit vielen Anstrengungen, doch somit wäre doch schon -allein an einem kurzem Beispiel- gezeigt, dass unser Inneres zu ergründen ist. Nur fürchten wir uns gern davor. Doch wenn wir es nur einmal ernstahft versuchen würden, dann würde sich uns sehr viel eröffnen. Wie kann usn etwas verwehrt bleiben (unergründlich), wenn es doch zu uns selbst gehört. Welche Logik sollte dahinter stecken. Wenn wir uns selbst nicht kennen dürften -mit all unseren Seiten- ja wer denn dann oder warum sollten wir uns denn nicht in und auswendig kennen dürfen, das widersrpäche sich doch. Die Frage ist also, ob wir dies wollen oder nicht. Doch möglich ist es, da sich nicht nur Therapeuten dem Inneren zuwenden sondern auch Lerntrainer, wie z.B. Vera F. Birkenbhil, welche versucht mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten, mit usnerem Inneren, dass wir uns besser darauf verstehen, mit unserem gesamten Wesen zu arbeiten, nicht nur einem winzigem Teil. |
| Lesbia | Zu dem Leiden gehört zum Leben: Natürlich. Kennt ihr ein Lebewesen, dass noch nie gelitten hat? Zu dem Masikieren: Natürlich kann man sich, sein innerstes maskieren. Ich hab das Jahre lang gemacht. Und es war ziemlich schwierig danach wieder zu mir selbst zu finden. Obwohl, so richtig kennen kann man sich nie. Man sieht sich doch immer mehr so, wie man sich gerne haben möchte... |
| Dark Luzifer | [QUOTE]Gehört sie denn deiner Meinung nach nicht zum Leben dazu? Es existieren verschiedene Arten von Trauer, so wie verschiedene Stufen. Keine einzige soll zu dem Leben dazu gehören? Oder verstehe ich dich hierbei nur falsch?[/QUOTE] Ich habe nie angezweifelt, dass Trauer zum Leben gehört. Zweifellos ist sie ein wichtiger und unumgänglicher Faktor, welcher, wenn man richtig damit umgeht sehr hilfreich sein kann. Ich habe nur nicht verstanden, ob das in Königs Gedanken enthalten ist. [QUOTE]Natürlich kann man sich, sein innerstes maskieren. [/QUOTE] Sicher! [QUOTE]Hm..., für mich ein kleiner Widerspruch. Wann ist denn etwas unergründlich? Wenn es hell hervor leuchtet? Oder wenn etwas unter anderem verschwommen, nicht richtig erkennbar ist, verschüttet liegt - also Dunkelheit herrscht? Aber selbst diesen Punkt ausgelassen: Mich verwundert deine Aussage. Unser Inneres sei also unergründlich; Wie kann folglich einem Therapeuten eine Heilung eines Patienten gelingen, z.B. bei einem Trauma, welches im Inneren verborgen lag und somit das Leben des Patienten erschwerte. [/QUOTE] Natürlich kann man Teile des menschlichen Geistes erkennen. Dabei kann ein Therapeut helfen, oder man benötigt seine Hilfe nicht, in dem man versucht sich möglichst nicht zu belügen. Jedoch, alle Fähigkeiten des menschlichen Geistes zu ergründen, geschweige denn zu nutzen ist für uns (noch) nicht möglich . |
| Rhapsy | Dem sei nichts hinzu zufügen. So sei es mir möglich, den Inhalt deiner Sätze verständlich wahrzunehmen. |