| paper_flower | wenn ich mir die texte in meinem erdkunde buch anschaue und mir so anhöre was generell ü´ber den menschen gesagt wird fällt mir immer öfter auf das der mensch immer der mitterlpunkt ist. das größte, das beste, um ihn dreht sich alles! wenn irgedwas z.B. im uimweltschutz gemacht wird ist es eigentlich nur "menschenschutz". bei der verschmutzung von gewässern geht es immer nur um das trinkwasser und die nahrung der menschen. immer hör ich überalll nur wie almächtig doch der mensch sei! das die achse der welt sich verändern könnte, wenn alle menschen zur gleichen zeit hochspringen.... aber ist es wirklich so? sind wir nicht ein ganz winziger teil, der gar nicht so groß ist wie er immer denkt und tut? haben wir wirklich soviel einfluss auf alles? |
| Montrose | Der Mensch steht im Mittelpunkt von sich selbst. Er nimmt die Welt aus seiner Perspektive wahr. Das ist doch vernünftig. Wieso sollen wir plötzlich alle so tun, als ob wir Katzen oder Ameisen wären. Erstens sind wir keine Katzen oder Ameisen. Und zweitens, warum überlassen wir das Katzesein und Ameisesein nicht einfach Katzen und Ameisen? Wenn wir nicht nur Mensch, sondern auch noch was anderes sein wollen, dann wird die ganze Sache ja erst recht hochmütig. Also laß den Menschen im Mittelpunkt, denn das ist ---von der menschlichen Perspektive aus --- wenigstens ehrlich. [QUOTE]aber ist es wirklich so? sind wir nicht ein ganz winziger teil, der gar nicht so groß ist wie er immer denkt und tut? haben wir wirklich soviel einfluss auf alles?[/QUOTE]Nö, natürlich nicht. Aber was nützt diese Erkenntnis? |
| Erinnyen | Die Antwort ist, wie Montrose schon geschrieben hat, sehr einfach: Der Mensch schreibt die Bücher, startet die Kampagnen und fährt gegen Öl-kutter an, eben nicht die Ameise. (Wer weiß, was sie sich während der Arbeit für Revolutionsgedanken macht? ;) ) Allerdings (Montrose) steht schon in der Bibel ein Anspruch des Menschen auf Herrschaft aber auch Vorsorge über die anderen Schöpfungen Gottes geschrieben. Wenn wir uns dieses Privileg einräumen, warum fühlen wir dann nicht die gleiche Solidarität gegenüber Ameisen wie gegenüber Menschen? Gerade da auch diese Solidarität (Ich bin mir nichtmehr sicher, obs das richtige Wort ist) zwischen den Menschen eher marginal vorhanden, bzw. durch Moralzwänge bedingt ist. |
| Trauerwesen | Tja, eigentlich wurde es schon gesagt. Der Mensch zentrierte sich selber, die Bibel zeigt dies sehr deutlich. Doch was bleibt einem selbst über, wenn man nur als Mensch aus agieren kann, dann muss man sich als agierendes, weil es ja logisch ist, das handelnde zu zentrieren, im Mittelpunkt stehen. Oder so. Man weiss ja nicht, man selber steht ja auch mehr oder weniger im Mittelpunkt, und zwar seines eigenen Lebens. Meine Mittel, meine Arbeit, mein Tagesablauf, denn ich kann mir schwer vorstellen, wie die Welt ausschaut, wäre ich jemand anders, und so brauche ich nicht nachdenken zu agieren, weil ich ja für mich agieren muss. Öhm ja genau. Trotzdem Hochmut ohne Ende. Horizont erweitern und sowas hilft da. |
| Utilitarist | Ich halte den Anthropozentrismus für gefährlich. Wir sollten erkennen, dass der Mensch als im-Mittelpunkt-stehender nur bedingt Rechtfertigung besitzt, da: 1. Eigenschaften, die dem Mensch zugeschrieben werden nicht allen Menschen zugeschrieben werden können. So beschreibt Joseph Fletcher die Eigenschaften „Selbstbewusstsein, Selbstkontrolle, Sinn für Zukunft, Sinn für Vergangenheit, die Fähigkeit, mit anderen Beziehungen zu knüpfen, sich um andere kümmern, Kommunikation und Neugier“ als die „Indikatoren des Menschseins“. Säuglinge, schwer geistig benachteiligte und sogar der Fötus, die alle unzweifelhaft zu den Mitgliedern der Spezies Homo Sapiens zählen, werden durch alle diese Eigenschaften ausgeschlossen. Zudem können demnach einige Tiere, wie beispielsweise einige Affen, als "menschlich" beschrieben werden. Andere Versuche die Besonderheit des Menschen auf die Sprachfähigkeit, die Fähigkeit zur Verwendung von Werkzeugen oder die Rationalität zu legen, begehen dabei den selben Fehler. 2. Eine "Ethik", die unbegründet parteiisch ist, nicht hinreichend als ethisch gelten kann. Die Ethik erfordert eine universelle und unparteiische Sichtweise. Die Lösung dieser Probleme kann darin bestehen nicht zwischen Menschen und restlichen Tieren zu unterscheiden, sondern zwischen Personen und bewussten Lebewesen, die keine Personen darstellen. Zudem kann ein Umweltschutz, der ein Menschenschutz darstellt auch nicht ethisch begründet werden. Ein Umweltschutz muss ein Schutz sein vor Unlust, jedoch nicht nur für Mitglieder der Spezies Homo Sapiens. Allerdings bin ich doch der Meinung, dass Personen auf ihre intellektuellen Leistungen stolz sein können. |
| Lesbia | Naja, aber wenn wir den Menschen aus der 3. Welt was spenden, denken wir ja auch nicht an uns. Und grad als "vernünftige" Lebewesen, sollten wir auch mal an andere Denken können. Ich versetz mich häufiger in Tiere und Pflanzen hinein. Geschadet hats mir bisher noch nicht. Im Gegenteil. Und wenn ich gegen die Klimaerwärmung kämpfe, dann weil ich keine Lust habe, dass die armen Pinguine wie eben letzt durch einen abgebrochenen Eisberg eingeschlossen werden und so verhungern müssen. |
| Dark_Vortex | Ich finde das der Mensch im Mittelpunkt steht weil er sich dorthin gebracht hat! Die Welt kommt ohne Menschen gut über die runden aber mit uns nicht mehr lange, sollten wir also im mittelpunkt stehen?? Nein, ich denke nicht denn immerhin stehen bei den Naturvölkern ganz andere sachen im Mittelpunkt!! Beispielsweise die Natur oder Tiere oder was auch immer und bei denen ist die Welt gesünder als bei uns. Dürfen wir sie also Primitiv nennen?? Nein, denn sie leben wie die Tiere also in koexsistenz mit dem rest der Welt!! (das mit den tieren bitte nicht falsch auffassen) |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark_Vortex [/i] [B] (das mit den tieren bitte nicht falsch auffassen) [/B][/QUOTE] :D ________________________________________________________________ Ich sagte ja auch nicht, dass dieses zentrale Denken gerechtfertigt sein sollte, ich denke auch, dass man lernen sollte, [I]miteinander[/I] zu leben. Gerade diesen Hochmut verabscheue ich auch im christlichen Denken (und noch andere Dinge, aber falsches Thema). Ich lebe lieber im Nihilismus mit geöffneten Augen anstatt die Nase oben zu tragen, wie es zuviele Menschen schon immer getan haben. |
| Dark_Vortex | Ich bin Christ aber hab kein plan was für hochmut du meinst. Wenn du damit die totale ausbeutung der bibel pasagen meinst die den menschen zum herrscher ernennen geb ich dir recht. |
| Bittersüßes Gif | Hallo! Ich verstehe nicht wie der Mensch denken kann er wäre das beste Wesen auf der Erde, das es gibt. Ich denke, der Mensch ist genau das Gegenteil! Denn er tötet nicht nur zu Nahrungszwecken sonder auch aus Lust und Laune. Es muss noch nicht einmal ein anderer Mensch sein den man tötet, sonder ein noch so kleines Lebwesen, sei es ein Insekt! Außerdem.... Wieso behaupten denn bitte die meisten, der Mensch würde klüger werden? Ich denke nicht, denn was würden wir den ohne die Technologie machen könne? Außer ein paar Aausnahmen würden doch die meisten verhungern! Ich weiß nicht, ich denke, das der Mensch eines der niederen Tiere ist.. Wenn man bedenkt, welchen Schaden der Mensch schon agerichtet hat... Und noch nicht einmal um sich zu schützen, sondern weil ihm alles egal ist, was ihn momentan nicht gefährdet. Und dann.. Ein paar Jahre später merkt er "Oh... das war ein fehler, jetzt muss etwas getan werden damit wir nicht in ernsthafte Probleme geraten" Ist doch alles Schwachsinn.... |
| San'tos | Der Mensch ist sich selbst bewußt! |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark_Vortex [/i] [B]Ich bin Christ aber hab kein plan was für hochmut du meinst. Wenn du damit die totale ausbeutung der bibel pasagen meinst die den menschen zum herrscher ernennen geb ich dir recht. [/B][/QUOTE] Ja, das meine ich. Mensch als Herrscher. Mag sein, dass er es ist, weil er die Mittel hat, aber er sollte es nicht tun, er sollte lernen, MIT der Natur zu leben und nicht gegen sie. Denn ob er will oder nicht, die natur hat ihn trotz alledem in der Hand. Wie klein der Mensch doch ist, wenn es mal geschneit hat und er mit seinem Auto durch die Gegend rutscht. Oder auch naturkatastrophen....nur mal als Beispiel. Das sollte er mal lernen. |
| Letalis | Zum Beispiel die Naturkatastrophe in Südostasien. 300 000 Menschen sind einfach so, wie Fliegen, gestorben und soviel wurde verwüstet. Da wird einem wirklich eindrucksvoll und auch erschreckend vor Augen geführt, wie klein und schwach der Mensch ist, mit nichts als einem Gehirn, zwei Armen und Beinen ausgestattet, doch auch die werden nur zur Selbstpropaganda benutzt. Auch wenn der Gedanke unangenehm ist, im Prinzip ist man nur ein kleines, unbedeutendes Rädchen im Lauf der Natur. Viele halten diesen Gedanken für depressiv aber ich finde, man darf es sich ruhig vor Augen halten, denn auch ein kleines Rädchen kann viel bewirken, wenn es plötzlich ausfällt. Wenn der Mensch jedenfalls so weitermacht wie bisher, dann wird er irgendwann aussterben, Hochmut kommt vor dem Fall. Er hat sich selbst zum Herrscher ernannt ohne zu fragen, deswegen ist es nur logisch, wenn er sich selbst zugrunde richtet. Ich finde man sollte alles Leben achten und versuchen, eine gewisse Harmonie reinzubringen, damit es so weitergehen kann wie bisher, denn obwohl ich nur ein kleiner Mensch bin und dazu ein komischer, lebe ich doch recht gerne und ich möchte das Leben in einer schönen Welt verbringen :) |
| instanton | < Wieso sollen wir plötzlich alle so tun, als ob wir Katzen oder Ameisen wären. >> um das geht’s doch gar nicht.aber warum tun wir so ,als gäbs nur uns?als wären wir das maß aller dinge und können uns über den rest der schöpfung hinwegsetzen? Der mensch und seine welt gehören untrennbar zusammen. Das argument aus der bibel ist nichtssagend. Dieser irrtum passiert leider viel zu oft. ich kann gar nciht sagen wie oft das zur rechtfertigung angegegben wird.... Der auftrag „unterwerft sie euch..herrscht über ...“ Genesis1,28 meint urspräunglich die gute sorge des hirtenkönigs für die ihm anvertraute „herde“ . „unterwerft sie euch“ heißt wörtlich : „legt den fuß darauf“das meint nicht : „trampelt sie nieder,tretet sie mit den füßen“. Bildliche darstellungenn aus der umwelt israels zeigen den hirtengott der seinen fuß schützend auf ein bedrohtes tier legt (wir sagen ehute vielleicht: ich lege meine hand auf den kopf eines säuglings und beschütze ihn....) Das problem das wir heute mit der bibel haben ist die übersetzung aus dem hebräischen und die übertragung nach sprachlichen und kulturellem verständnis. |
| instanton | das leben der menschen ist im vergleich zu dem lebben davor 1 winziger augenblick. trotzdem hat es sinn dass es ihn gibt. worin der liegt das bleibt uns verschlossen. das zeigt auch unsere begrenztheit... trotzdem versuchen sich die menschen an dem unnahbaren anzugleichen....darin liegt die erbsünde...erbsünde nicht weil wir sie von adam oder eva oder sonst jemandem geeerbt haben, sondern weil jeder mensch sie neu begeht und die schuld der verstorbenen nicht getilgt ist.... |
| Mary-Ellen | Ich habe aufgehört mich über Menschen die sich so wichtig nehmen aufzuregen. Ich bin es auch leid unendlich traurig und wütend über ausgelaufene Öltanker, getötete Robbenbabys und ausgesetzte Hunde zu sein. Ich kann es nicht ändern und ich werde die Menschen die diese, in meinen Augen falsche Taten begangen haben, nicht ändern können. Passiert etwas in meiner unmittelbaren Umgebung das ich ändern kann oder dass ich - für mein Empfinden - in richtige Bahnen lenken kann, dann tue ich es auch und jammere nicht. Ich persönlich glaube genausoviel Wert zu sein wie eine Ameise oder eine Katze. Interessanterweise gibt es Menschen die mit Tieren nicht viel anfangen können, die keine Haustiere haben oder haben möchte. Auch wenn ich von der Tatsache nichts weiß ist mir der Mensch unsympatisch. Stellt sich hinterher heraus dass er keine Tiere mag, weiß ich auch, warum ich den Menschen von Anfang an nicht leiden konnte :D . Es gibt andersherum auch Menschen die von Tieren gemocht werden, die mit Pferden und Hunden klar kommen und sie erziehen können, etc. Diese Menschen sind mir sympatsich, obgleich ich über ihre Tierliebe nicht informiert bin. Was ich glaube: Menschen die Tiere mögen und Menschen die von Tieren gemocht werden sind (unbewusst) der Auffassung, nicht das einzig wichtige Geschöpf der Erde zu sein. Und sie leben dadurch (wissenschaftlich belegt) gesünder und länger! Doch auch wenn ich einer Mücke ihr Recht auf Leben nicht abspreche klatsch ich sie platt wenn sie um 3 Uhr nachts um meinen Kopf schwirrt und eine Stelle sucht mich zu stechen! Tiere handeln nicht anders. Hunde schnappen nach Fliegen und Bienen. Nicht weil sie sie zur Nahrungsaufnahme brauchen, sondern weil sie von ihnen gestört oder genervt werden. Und wenn ich einen Busch in meinem Garten stutze und trauere ich nicht der armen Pflanze nach die "misshandelt" wird. Sie wächst nunmal in Nachbars Grundstück und das muss ich rein rechtlich gesehen verhindern. Ich finde man darf dieses "der Mensch ist noch auch nur so klein" nicht übertrieben ausleben, jede Brennnessel hegen und nicht jede Fliege in Freiheit entlassen. Eine "gesunde" Einstellung zum Leben das uns und vielen anderen Geschöpfen "geschenkt" wurde reicht aus um ein Mensch zu sein der nicht andere Lebewesen quält, tötet und verletzt. |
| Lesbia | Also ich kämpfe für jedes Stück Moos und jeden Löwenzahn in unserem Garten. Und wenn sich eine Spinne oder eine Fliege zu uns rein verirrt, dann wird sie liebevoll hinaus geleitet.... |
| Anaximander | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lesbia [/i] [B]Also ich kämpfe für jedes Stück Moos und jeden Löwenzahn in unserem Garten. Und wenn sich eine Spinne oder eine Fliege zu uns rein verirrt, dann wird sie liebevoll hinaus geleitet.... [/B][/QUOTE] Und du ernährst dich von_ ? |
| Lesbia | Naja gut... ich gebst ja zu. Ich esse alles außer Fleisch und Fisch, wobei natürlich Bio und keine Legebaterieeier. :rolleyes: |
| cor | "Der Mensch ist der Beweis für die Nichtexistenz Gottes" sagte mal einer. Ist das nicht so? Wenn er so toll ist wieso hat er denn so einen "Virus" geschaffen? Der Alles zerstört, was die Evolution mühsam aufgebaut hat? Wäre er allmächtig, wieso kann ihm dann so ein Fehler unterlaufen? Ich finde die Menschen spenden für Umwelt und Tiere, weil sie Schuldgefühle haben, da sie doch für all das verantwortlich sind. Egoistisches Gen (Richard Dawkins) hin oder her, dass was die Menschen, also wir machen ist nicht gesunder egoismus, sondern etwas total destruktives. Ich denke mal, es war ein Fehler, eine Species mit freiem Willen zu schaffen. Die Welt wäre besser ohne uns dran. |
| cor | Ps: Mehr oder Weniger Freier wille... |