German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Was habt ihr
cleopatraEs geht hier nicht um die Suche nach dem Sinn des Lebens, sondern darum, was euch "etwas gibt".
Nicht um sonst macht man Sachen, die man macht.
Der Mensch strebt nach Gutem, und will meistens besser werden, als er ist. Man will raus aus sich selbst, um die eigene Wahrheit zu leben.
Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl", und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?
Was wäre ohne diese Dinge?
*denkt nach*
AdanoSinteressanter thread, auch wenn der net zweimal sein muesste...

jedenfalls... was mir ein "Ich-lebe-Gefuehl" gibt ist wenn ich der person die ich liebe nah bin...
ich hatte die eine woche lang nicht gesehen, fuehlte mich nurnoch schlecht... dann bin ich zu ihr hingefahren um mit ihr zu reden, um sie zu sehen... seit dem fuehl ich mich wieder richtig lebendig...

was ich ohne dieses "Ding" machen wuerde? ich wuerde wieder schwarzer werden!
Tyger1) Freunde

Ob im Dämmerzustand mit 60 Leuten oder totnüchtern mit einem/einer.
Das ist Leben.


2) Musik (und Kunst allg.)

Ohne wäre ich nicht....


3) meine derzeitige Ausbildung


Neues Wissen, ein neuer Sinn, ein neues Ziel. Neue
Freunde...
Stillstand ist Rückschritt.

In der Reihenfolge...

Was wäre ohne? Garnichts wäre ohne, nur noch ein biologisch langweiliges, nutzloses Dasein ohne weiteren Nutzen oder Sinn.
Wäre ich grade nicht single würde sich meine Frau noch zw. 1+2 einreihen :-)

Diese 3+4 "Dinge" geben mir besagtes "Ich-Lebe" Gefühl, alles darüber hinaus ist nur Schnickschnack+Schnörkel ohne jeden tieferen Nutzwert.

Aber fragen ohne selber "die Hosen runterzulassen" gilt als unhöflich ,-)
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B]Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl"[/b][/quote]
Alles, was ich mache.
Man muß die Sachen, die man macht (selbst das Nichtstun) nur gründlich und bewußt machen, dann ist jede Handlung, jede Bewegung, jede Ruhephase, jede Wahrnehmung und jeder Atemzug Teil eines "ich-lebe-Gefühls".

[quote][b]und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?[/b][/quote]
Weiter machen.

[quote][b]Was wäre ohne diese Dinge?[/B][/QUOTE]
Dann wäre ich wohl tot. :)
Varda[QUOTE]Alles, was ich mache. [/QUOTE]

Decay, ich bewundere Dich. Ganz, ganz ehrlich. Ich wünschte, es wäre bei mir so. Ich möchte auch gern lernen, so zu leben. Bei mir is tes sehr oft so, dass ich Sachen einfach rückgängig machen möchte. Viel zu oft.

Aber sonst gibt es eigentlich nur eine Sache, die mich am Leben hält und das ist mein Freund. Ich möchte jetzt nicht viel darüber sagen, aber bevor er mich und ich ihn kennen lernte, waren wir beide sehr am Boden. Ich spreche jetzt mal nur für mich, aber ohne ihn wäre ich nicht da. Das macht mir auch ganz oft Angst, denn eine Trennung - in welcher Form auch immer - wäre vermutlich mein Tod. Ähnlich, wie Decay es sagt: Was wäre ohne diese Dinge.
Das soll nicht nach einer kitschigen Liebesromanze klingen. Wir sind lang genug zusammen, wir sind aus der 'honeymoonphase' raus.
Es ist unheimlich, wie sehr man an Dingen hängen kann.

Ein sehr schöner Thread.
Lacertamomentan ist es blanker HASS der mir das Gefühl gibt zu leben !
BlackDragonDieser Thread hat im Philosophenforum Seltenheitswert.
Eine klare Frage, die nicht schon zigmal gestellt wurde. Ein Thema, dass sich auf das Leben bezieht und nicht über allem schwebt; ohne Klischees.

Aber ich finde die Frage auch äußerst schwer zu beantworten, da ich leider sagen muss, dass mein Grundantrieb darin besteht, dass das Leben eine Eigenständigkeit entwickelt, man ist es einfach gewohnt, dass es weitergeht, ohne die Möglichkeit einer Rast.
Die meiste Kraft schöpfe ich aus anderen Menschen, die ich teilweise sehr bewundere, von denen ich aber weiß, dass ich ihnen diese Kraft leider nicht zurückgeben kann.
Wenn ich ehrlich sein soll, dann finde ich diese Frage nicht nur schwer zu beantworten, sie macht mir auch Angst.
SenecaEchte Konsequenzen fallen den meisten Menschen viel schwerer als sich einfach vom Leben treiben zu lassen, und mit Kompromissen weiterzuleben...!

Daher ist es viel einfacher, ein zielloses Leben zu führen und auf die Zukunft zu hoffen, als konsequent einen irreversiblen Schritt zu tun, auch wenn man irgenwie schon ahnt, dass es ohnehin dereinst darauf hinauslaufen wird...!

Als Zwischenmotiv schiebt man dann irgend etwas vor....Mein Haus, mein Auto, mein Boot...oder Haus,Baum,Kind...oder diverse andere "Lebensträume"...!

Selbst wenn ich mir meinen erfüllen würde, das wäre derzeit, ein Flugzeug nach eigenen Plänen zu bauen, und es zu fliegen, würde ich danach sehr schnell etwas neues finden...!

Wer nichts mehr findet, der hat gewissermassen wirklich mit allem abgeschlossen...!

Was uns treibt, ich eine endlose Kette von Kurz- bis Mittelfristigen Motivationen. Nur die Visionäre unter uns verfolgen eher langfristige Ziele...!

Ich kenne Jemanden, der in seiner schlimmsten Phase wirklich mit vollem Ernst behauptete, dass ihn an machen Tagen nur die Tatsache dass er ein bestimmtes PC Spiel noch nicht gespielt hatte, davon abhielt, Schluss zu machen....man findet eben meist irgendeinen Strohhalm, möge er für andere auch noch so dürr erscheinen....!
Gr. Gaulichterhallo cleopatra,

um ers einmal auf deine essenzielle frage "Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl", und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?" einzugehen: nichts gibt mir ein unumstößliches ich-lebe-gefühl. ich weiß nicht, ob ich lebe, da ich sklave meines eigenen bewusstseins bin. ich kann noch nicht einmal sagen, ob ich bin, so wie ich mich erlebe.

"Was wäre ohne diese Dinge?" muss ich umlenken auf die frage, was wäre, hätte ich kein bewusstsein: vielleicht würde ich sein. kann ich nicht beantworten. ich habe kein mir zugängliches überbewusstsein, das mich selbst begreift.

gg.grüße
sweetangelich kann eigentlich auch nur das sagen was hier schon gesagt wurde :)

meine freunde ,ich verdanke meinen leuten sehr viel ohne sie wäre ich nicht die die ich heute bin und :)

irgend wan einmal meine familie und meine kinder ..

arbeit gibt mir nicht viel ,es ist ein notwendiges übel aber nicht der grund warum ich lebe .

meine freunde geben mir kraft und bringen mich zum lachen und ab und an natürlich auch zum weinen ,aber fast immer zaubern sie mir ein lächeln aufs gesicht und ich denke mir he du hast was auf der welt und grund zu leben
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von BlackDragon [/i]
[B]
Die meiste Kraft schöpfe ich aus anderen Menschen, die ich teilweise sehr bewundere, von denen ich aber weiß, dass ich ihnen diese Kraft leider nicht zurückgeben kann.
Wenn ich ehrlich sein soll, dann finde ich diese Frage nicht nur schwer zu beantworten, sie macht mir auch Angst. [/B][/QUOTE]


Die Frage kann einem schon Angst machen, aber ich weiß nicht in welcher Hinsicht sie dir Angst macht.
Ich dachte darüber nach... Es müssen doch tatsächlich immer Sachen geben, die uns "am leben halten", ohne die wir "nichts" wären?
Klar, dass viele sagen würden, dass Freunde und Familie+Job+Hobbies wichtig sind.
Für andere hört sich das eher "trocken" an... Ja, Freunde, Familie... Und?
Ohne wäre man nichts....
Decken wir uns mit Sachen zu, damit es uns ums Herz wärmer wird?Wenn man es von der Seite betrachtet, könnte man schon sagen, dass das leben durch das Klammern an bestimmten Sachen funktionierbar ist.
Nur so?
SchlafenderMond[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B]Die Frage kann einem schon Angst machen, aber ich weiß nicht in welcher Hinsicht sie dir Angst macht.
Ich dachte darüber nach... Es müssen doch tatsächlich immer Sachen geben, die uns "am leben halten", ohne die wir "nichts" wären?
Klar, dass viele sagen würden, dass Freunde und Familie+Job+Hobbies wichtig sind.
Für andere hört sich das eher "trocken" an... Ja, Freunde, Familie... Und?
Ohne wäre man nichts....
Decken wir uns mit Sachen zu, damit es uns ums Herz wärmer wird?Wenn man es von der Seite betrachtet, könnte man schon sagen, dass das leben durch das Klammern an bestimmten Sachen funktionierbar ist.
Nur so? [/B][/QUOTE]

Aber in den östlichen Kulturen scheint die Lebensphilosphie eine völlig umgekehrte zu sein.
Ich hab da auch keine fundierten Kentnisse aber soviel ich aus Büchern weiss, erleben Menschen, die die Zen-Lehre verfolgen, ihr Sein anderst als wir.
Sie stellen nicht Dinge, wie wir, in den Mittelpunkt und haften sich daran, sondern versuchen selbst die Dinge zu werden.
Ohne dies im vorherein zu wissen, erhalte ich mir schon länger, meine Lebensintensität über einen ähnlichen Weg.

Nur schon eine Blume versuchen in ihrer Gesamtheit in sich aufzunehmen, ist so ein schönes Erlebnis, das immer wieder den Gedanken, hinterlässt, dass es sich gelohnt hat nur für diesen Moment gelebt zu haben.
Diese Blume in genau diesem Moment, an diesem Ort auf der Erde erleben zu dürfen ist irgendwie magisch und sie nicht nur zu erleben, sondern selber versuchen die Blume zu werden, sich völlig in sie hineinzuversetzen und zu spüren, wie sie vom Wind gewogen wird und wie sich das anfühlen mag, wenn Sonnenstrahlen die zarten Blütenblätter durchscheinen.
Selber Sturm zu werden oder Regen, versickern im Boden und wiederauferstehen als Nebel.
All solche Momente enden mit einem tiefen Seufzer der Zufriedenheit und dem Glück leben zu dürfen.
Und so ändert sich die tiefe schmerzende Sehnsucht im Inneren zu einer süssen, vorfreudigen Sehnsucht, die zwar 0immer noch schreit, aber einen freundlichen Charakter bekommen hat.

Und trotzdem, des Gefühl des Klammerns ist noch da, aber die Welt ist doch zu schön um sie einfach, des inneren Friedens Willen gleichgültig zu machen...
cleopatraMan braucht das Gefühl des Klammerns wohl, um zu leben.
Was wäre denn ohne? Nichts... Egal, um was es sich handelt, aber nicht zu übertrieben.
:rolleyes: :rolleyes:
TsafriedWas habe ich?

DIe die ich liebe... sind nicht viele, lange Zeit wars nur mien Bruder

einige Zeit lang wars auch Hass...
und immer schon Musik

Ohne diese DInge, hauptsächlich Musik (klingt jetzt heftig, ich weiß aber was ich gefühlt hab) würde ich wohl nicht mehr leben...
tja, gut das es sie gibt:)
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B]Man braucht das Gefühl des Klammerns wohl, um zu leben.
[/B][/QUOTE]

Aber ist es nicht gerade sinnvoll, sich an nichts zu klammern (im Zen spricht man ja von "nicht-anhaften")?
Denn man klammert sich ja in der Regel an Vergänglichem und an Illusionen, also an Dinge bei denen man Angst hat, daß sie irgendwann weg sind, was sie dann auch irgendwann sind. Folge ist: Schmerz und Leid.

Macht das Sinn?
ubiesttristaniawas mir etwas gibt?

geben.
Dark Luzifer[QUOTE] Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl"[/QUOTE]

Familie
Ohne sie geht gar nichts.

Freunde
Wahre Freunde mit denen man sich unterhalten, ausgehen, oder auch nur glücklich schweigen kann.

Auf mich bezogene Tätigkeiten
Lesen, Musik hören, Malen, entspannen, nachdenken.

Menschen von denen ich lernen kann.
Keine Freunde aber Respektpersonen.

Bildung
Sehr wichtig und sehr interessant.

Tiere
Vor allem mein Hund.

[QUOTE]und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?[/QUOTE]

Respektvolles Umgehen mit meinem Mitmenschen, meiner Umwelt und mir selbst.

[QUOTE]Was wäre ohne diese Dinge?[/QUOTE]

Todunglücklich und Suizid gefährdet.
Aber das wird nicht passieren, da ich im schlimmsten Fall immer noch mich selbst habe.
cleopatraWas mir wichtig ist, ist die Liebe.
Ohne sie wäre ich nichts. Ohne meinen Freund kann ich nicht und es wäre ein anderes "Ich-lebe-Gefühl", wenn ich nicht verliebt wäre und ihn nicht hätte.
Auch, wenn ich merke, dass mir etwas fehlt, finde ich das als ein Zeichen dafür, dass ich etwas brauch um weiter zu leben.
Job,Freunde, Familie sind natürlich auch wichtig. Ich denke, solange man die Sachen oder Menschen liebt, bleiben sie einem wichtig.
liobaFreunde, klar.
Musik,klar.
Aber so richtig das Gefühl "ich lebe" ist für mich, wenn ich auf ner Wiese steh und mir der Wind um die Ohren weht....wenn er singt und Lieder erzählt, dann würd ich um nichts in der Welt sterben wollen....
ErinnyenEin "Ich-lebe-Gefühl" bekomme ich nicht indem ich etwas mache, ich bekomme es ganz plötzlich, ich stehe irgendwann, irgendwo, sehe irgendwas an und werde mir des Lebens bewusst, ohne darüber nach zu denken. (Kann man auch einen der kleinen Glücksmomente nennen)

Konkreter vielleicht, aber weniger umfassend gibt mir der Tschechisch-Kurs, die Wohnungssuche und die Auswanderung in 5 Monaten das Gefühl zu leben, etwas zu tun. Obwohl viele das eine Flucht nennen würden, ich bin nicht sicher, was von beiden nun wirklich zutrifft.
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von lioba [/i]
[B] ...
Musik,klar.
Aber so richtig das Gefühl "ich lebe" ist für mich, wenn ich auf ner Wiese steh und mir der Wind um die Ohren weht....wenn er singt und Lieder erzählt, dann würd ich um nichts in der Welt sterben wollen.... [/B][/QUOTE]

Ach mist, das zu erwähnen habe ich vergessen.
Die Natur gibt mir das GEfühl auch, und die Musik.
Aber leider vergesse ich diese Sachen manchmal:-(.
lioba...und natürlich mein Hund,der immer so aussieht als würde er grinsen *lächel*
SadujanIch versuche gerade, heraus zu finden, ob es so etwas für mich gibt.
Eigentlich kommt das Gefühl von alleine, so lange es nichts gibt, was mir dieses Gefühl nimmt... diese Sachen wären:
1 - Stress in der Schule
2 - Stress zu Hause
3 - Stress wegen Freundin
4 - Einsamkeit
Am Besten wäre es also, wenn ich Ferien habe & möglichst weit weg von zu Hause wäre (ich [i]hasse[/i] meine Familie, meine Mutter ist übelst cholerisch, fett, selbstverliebt und dumm, mein Vater ein Schlappschwanz, der sich nicht traut, meiner Mutter zu widersprechen, obwohl er ständig im Geheimen über sie nörgelt und mein kleiner Bruder ein fettes, selbstverliebtes, verwöhntes Scheissblag). Außerdem dürfte meine Freundin dann keinen Stress schieben (soll heissen: sie muss auch frei haben, damit sie nicht mies drauf ist und [i]ich[/i] kümmere mich um den Zeitplan, damit sie nicht in Hektik verfällt).
Punkt 4 ist der Schlimmste... meine Freunde müssten sich dringend mal wieder intensiv um mich kümmern, damit ich merke, dass sie noch meine Freunde sind. Seit nem guten halben Jahr hab ich nämlich das Gefühl, dass sie sich Alle nen Scheissdreck um mich kümmern.
Ach fuck, jetzt gehts mir noch Schlimmer *grmml*
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B]
...
1 - Stress in der Schule
2 - Stress zu Hause
3 - Stress wegen Freundin
4 - Einsamkeit
...
[/B][/QUOTE]

Kann man das nicht ändern?
Oder zumindest deine Einstellung?
....
WeltenbummlerDas Gefühl zu sein, geben mir in erster Linie meine Tiere...
der Hund, der sich freut, wenn ich von der Arbeit komme, ein langer Ausritt mit dem Pferd. Ein Galopp über ein weites Feld.

Was ich dafür tue um dies zu behalten? ich versuche die Tiere zu verstehen, mit denen ich zusammenlebe, zu wissen was Sie sich wünschen, und danach handeln.
Einfach versuchen sich diese wunderbare Freundschaft zu erhalten.
NeonHeroinGefuehl zu leben ?? mh...wann hatte ich diese Art Regung der Seele das letzte Mal ? Ich weiss es nicht...muss schon lange her sein.
In erster Linie wohl aber die Natur...Wenn ich durch einen Wald laufe, die Sonnenstrahlen scheonen durch das Gruene Blaetterdach, manchmal sieht man den Himmel durch die Aeste....Oder wenn es in Stroemen regnet, oder stuermt, oder Gewittert.....
DAS ist Leben...
Oder wenn ich mich in gewisser Weise...verzaubert fuehel...Ich gehe durch eine fremde Stadt, durch verwinkelte Gassen, in denen sich links und rechts an den schiefen Haeuserwaenden das Efeu rankt, gerade so die viel zu kleinen Tueren frei laesst...
Wenn ich auf einer alten Burg stehe, und das Gefuehl habe, in eine andere Zeit versetzt zu sein...Wenn ich durch einen alten, verwachsenen Garten schlendere, oder vor einer alten, zerfallenen Villa stehe.....

Was waere ich ohne sie ?

mh..wohl nur ein abgestumpftes Etwas, was sich ohne Sinn und Zweck am Leben haelt..wofuer ? keine Ahnung..hey, warte mal...bin ich das nicht schon ? o.O

und was tue ich, um solche |Dinge aufrecht zu erhalten ?
Nichts....leider werden solche Momente immer seltener....Ich hab staendig das Gefuehl, dass ich hier raus muss...wenn ich mich frage...woraus denn ?
als antwort: deiner Haut, deinem Leben....:rolleyes:

Nette Perspektiven..

lg
Neon
Katowas mir etwas gibt?

-mir in der schule durch sehr gute noten(kommt nicht sooo oft vor)meine godness beweisen.
;)
- beim muskeltraining an meine grenzen zu gehen bis die muskeln versagen
-hochkonzentriert arbeiten
- wenn ich todesbetrunken ne dicke fette zigarre oder ne shisha mit freunden rauche ^^
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von NeonHeroin [/i]
[B]

und was tue ich, um solche |Dinge aufrecht zu erhalten ?
Nichts....leider werden solche Momente immer seltener....Ich hab staendig das Gefuehl, dass ich hier raus muss...wenn ich mich frage...woraus denn ?
als antwort: deiner Haut, deinem Leben....:rolleyes:
...
[/B][/QUOTE]

Fragt man sich da nicht manchmal, wozu das ganze?
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
Kann man das nicht ändern?
Oder zumindest deine Einstellung?
.... [/QUOTE]

Schwerlich. In der Schule würd es weniger Stress geben, wenn ich regelmäßig da wäre, aber wenn es mir dreckig geht, ist es besser zu fehlen, als mir dort anzuhören, dass ich aufpassen soll.
Zu Hause wird sich nie etwas ändern, meine Mutter terrorisiert uns Alle regelrecht. Da müsste ich schon ausziehen. Und dafür muss ich erstmal mein Abitur haben... dauert also noch ein gutes Jahr.
Meine Freundin ist auch so eine echte Stress-Natur. Wegen jeder Kleinigkeit regt sie sich auf und ist verzweifelt. Aber anstatt zu weinen o.Ä. motzt sie jeden an, der ihr über den Weg läuft. Ich werd demnächst mal wieder mit ihr reden, weil so ist das nicht aus zu halten.
Tja, und die Einsamkeit... ich brauch vielleicht einfach wieder neue Freunde, weil ich mich vielleicht mit den alten auseinander gelebt habe, kA.
NeonHeroin[QUOTE]Fragt man sich da nicht manchmal, wozu das ganze?[/QUOTE]

Jeden Tag....
K´tharsia@NeonHeroin:

Kann nur sagen, dass ich diese Worte sehr gut nachempfinden kann. Geht mir genauso - auch mit dem Problem "rauszumüssen". Dazu muss ich sagen dass ich in einem sehr sehr kleinen Kaff wohne, da ist das kein Wunder ^^

Ich spüre, dass ich lebe, wenn mir ein Käfer übers Handgelenk krabbelt oder mir der Wind durch die Haare pfeift, wenn ich die Sterne betrachte oder mit den Füßen im Wasser plansche... Natur ist perfekt, sie atmet mit jedem um die Wette - wer diese Schönheit verkennt, weiß nicht wie es ist zu leben!

Da würde ich Freunde z.B. wohl eher nach hinten schieben... es ist nicht so, dass sie mir weniger bedeuten, aber ich habe nicht so enorm das Gefühl, dass ich lebe, wenn ich in Gesellschaft bin. Meist spüre ich dies eher intensiv wenn ich allein mit mir z.B. im Wald stehe und die Augen schließe, tief einatme und ruhig werde/nachdenke..... Musik spielt für mich aber auch eine sehr große Rolle ;)
SadujanRaus müssen... *sfz* Oh ja, ich wär so gern frei wie der Wind, nicht so eingesperrt und von allen Seiten bedrängt...
Vielleicht ist es ja einfach Freiheit, die das Leben lebenswert macht... und die mir fehlt.
Wäre es nicht schön, wenn alle Menschen offen wären, man auch an Orten Freunde hätte, wo man noch nie gewesen ist? Wenn man einfach nur leben könnte?
*sfz* Hach, ich werd wieder melancholisch...
Silverwolf[QUOTE]Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl", und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?[/QUOTE]

Danke als erstes für dieses wunderbare Thema.

Die Natur, die Stille des Lebens. Wenn ich zelten gehe, am morgen das Gesicht im plätschernden Bach wasche, ein zwitschernder Vogel auf den Blüten eines Baumes sitzt und ich, breit lächelnd, eine nahestehende Person begrüssen kann, und ich ein Lachen zurückkriege.

Das wärmt mein Herz, so lebe ich....
SadujanKlingt sehr nach Zelten-und-Kiffen, eine Wochenendtätigkeit, der ich ne Zeit lang mal sehr gern nachgegangen bin :D
Silverwolf[QUOTE]Klingt sehr nach Zelten-und-Kiffen, eine Wochenendtätigkeit, der ich ne Zeit lang mal sehr gern nachgegangen bin[/QUOTE]

:rolleyes: Stell dir mal vor es gäbe auf dieser Welt noch Menschen, die sich das Gesicht im bach waschen, ohne total high zu sein *lach* ich bin total drogenfrei.... Umso schöner?...
SadujanIch kam ja erst wegen den schmückenden Details aufs Kiffen...
Wenn du irgendwo im Freien hockst und "breit grinst", ist das ja schon verdächtig. Aber wenn du jemanden grüßt, der daraufhin anfängt, zu lachen, ist die Sache klar.

1: Guck mal, die schönen Bluuuumen... und die Vööögel!
2: *kicher*
1: *winkt langsam* Haaaallooooo!
2: Hahahaha!

...Das geht doch nicht ohne Drogen, oder? ;)
GeisterhandWenn ich auch mal meinen Senf dazugeben darf? Danke! Also:in der Natur lächelnd "herumwandeln", sich an der einfachen und doch bewundernswerten natürlichen Schönheit erfreuen, sie irgendwie sehen, sie manchmal nicht begreifen, sie anfassen, fühlen, spüren bis in die letzte Haarwurzel,sich ihr hingeben,was besseres und schöneres,intensiveres,Lebendigeres gibt es für mich nicht!Man kann das lernen,das ist nicht unbedingt angebohren,man muß es nur wollen!Geh in einen Wald, so weit hinein,daß du nur noch die Natur hörst,lausche ihr,hör ihr zu,hör Dir selbst zu, Du wirst nicht fassen können, wie entspannend das sein kann!*ist unter Umständen besser und intensiver als Sex*glaubt ihr nich? habt ihrs schon mal probiert?
Iaito[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B]Welche Sachen geben euch ein "Ich-lebe-Gefühl"?[/B][/QUOTE]

Seitdem ich in einem Heim wohne versuche ich ständig
mein Leben "normal" zu kriegen,und mit meinem Autismus fertig zu werden.
Andere Menschen zu verstehen, und zu ihnen Beziehungen aufbauen,
nicht nur im Internet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B] und was macht ihr, um den aufrecht zu erhalten?[/B][/QUOTE]
Ziemlich schwer, da ich niemanden kenne der im Kopf so funktioniert
wie ich, hab ich öfters mal einbrüche. Meist nur ein oder 2 Tage.
Manchmal aber so heftig, dass mir meine Hilfe erzwungen werden muss.


[QUOTE][i]Original geschrieben von cleopatra [/i]
[B]Was wäre ohne diese Dinge?[/B][/QUOTE]

Entweder würde ich mich nicht weiter an der Isolation und der Einsamkeit stören.
Oder ich würde einfach armselig vor mich hinvegetieren oder wieder nur noch im Internet leben.
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Iaito [/i]
[B]Seitdem ich in einem Heim wohne versuche ich ständig
mein Leben "normal" zu kriegen,und mit meinem Autismus fertig zu werden.

...

Ziemlich schwer, da ich niemanden kenne der im Kopf so funktioniert
wie ich, hab ich öfters mal einbrüche.
...
[/B][/QUOTE]
Es gibt sicher Menschen, die man finden kann, die das auch haben, wie z.B. im Internet, in bestimmten forums.
LacertaUnter 10000 Menschen ist die wahrscheinlichkeit am größten, dass ein Mensch an Autismus leidet. So müssten insgesamt in Deutschland, bei einer Bevölkerung von 80Millionen insgesamt 8000 davon betroffen sein.
Garnicht mal so wenig. Da lässt sich sicherlich jemand im Internet oder im wahrem Leben finden, der ebenfalls davon betroffen ist.
(Hab mich ein wenig informiert :) )

Eine paar Fragen hätte ich denoch. Ist Autismus genetisch bedingt und nicht heilbar oder zumindest therapierbar? Wenn es genetisch bedingt ist, dann müssten doch Verwandte ebenfalls Autistisch sein. Oder hängt dies mit frühkindlichen Erfahrungen zusammen, wie zB Scheidung der Eltern, Mobbing, Tod in der Familie usw.? Ich verlange zwar nichts, würde mich aber denoch über eine Antwort freuen. Psyhologie ist halt ein interessantes Gebiet.

mfg
GomorraWas mir ien Ich-_lebe-Gefühl gibt is schwer zu sagen, ich muss jeden morgen mit mir kämpfen aufzustehn,in die scheissschule zu gehen und die zu 99% nichtssagendne oder blöden Leute zu ertragen,das einzige,das mir ein besseres gefühl gibt ist mit dem anderen 1% rumzuhängne,meinen freunden, sonst is da nur noch die Mucke und das Skaten, wenns Dich beim Skaten hinhaut und Du fast nich mehr hochkommst,weil dir alles wehtut weisst Du,dass Du lebst!!!!!
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Gomorra [/i]
[B]
...
...weil dir alles wehtut weisst Du,dass Du lebst!!!!!
...
[/B][/QUOTE]

Da ist wirklich etwas wahres dran... ...Wenn`s mir körperlich schlecht geht, dann wünsch ich mir nichts sehnliches, als das es endlich vorbei gehn soll... Hab mich mal gefragt, was das für einen Sinn hat... Nähmlich den, dass Schmerz mich daran errinern will, dass es ohne viel besser ist.
Das heißt aber nicht, dass man sich selber Schmerz zufügen soll, um zu wissen, dass man lebt.
Ich finde, dass gerade unser Überlebungskampf uns nun wirklich zeigt, dass man LEBT.
Nicht der Schmerz selbst, sondern der "Aus- dem-Schmerz-Heraus-Prozess" und seine Erfolge.
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i]
[B]
...
Eine paar Fragen hätte ich denoch. Ist Autismus genetisch bedingt und nicht heilbar oder zumindest therapierbar? Wenn es genetisch bedingt ist, dann müssten doch Verwandte ebenfalls Autistisch sein. Oder hängt dies mit frühkindlichen Erfahrungen zusammen, wie zB Scheidung der Eltern, Mobbing, Tod in der Familie usw.? Ich verlange zwar nichts, würde mich aber denoch über eine Antwort freuen. Psyhologie ist halt ein interessantes Gebiet.
...
[/B][/QUOTE]

Hab dazu ein paar Seiten gefunden:

[url]http://www.autismus-online.de/autismus.htm#Was_ist_Autismus[/url]

[url]http://www.earlyautismprojekt.de/Autismus/autismus.html[/url]

Psyche ist tatsächlich sehr interessand

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur