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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Gedanken zum Gesamtkonzept
DualwesenIch möchte folgendes in diesem Thread diskutieren:

Viele von uns haben sich schon mal Gedanken um ein Gesamtkonzept gemacht.

Wie baut sich die Struktur außerhalb unserer Wahrnehmung auf?
Wie ist das Universum entstanden?
Ist es endlich oder unendlich?
usw.

Ich möchte mein Gesamtkonzept als Einstieg in diese Diskussion vorstellen und wünsche mir eure Vorstellungen, Anregung und Kritik.

Meine Voraussetzungen:

1. Ich gehe davon aus, daß es mehr Dimensionen gibt als drei und auch weniger, aber nicht weniger als eins.
2. Ich gehe von dem physikalischen Gesetz aus, das Energie, egal welcher Form, nach Zerfall in Energien niederer Potenz übergehen.
3. Menschliches Dasein ist keine Sonderform des Daseins.
4. Energiepotenzen sind entweder positiv oder negativ geladen.
5. Neutrale Ladungen haben keine Potenz.
6. Höhere Dimensionen verfügen über Energiepotenzen, welche n mal höher sind, als die niederer Dimensionen
7. Das Gesetz der Osmose (höhere Potenzen in der Nähe niederer Potenzen, lösen einen Prozeß der Angleichung aus)

Meine Überlegungen:

Gehen wir in eine Dimension höher als drei, z.B. vier oder fünf.
Nehmen wir weiter an, das in dieser Dimension stabile, positive und negative Energiepotenzen n-facher Ladung zu unserer existieren. (Wenn auch für uns nicht vorstellbar, egal wie)
Diese stabilen Energiepotenzen sind auch keinem osmotischen Ausgleichsprozeß unterworfen, da eine absolute, homogene Einheit.
Zu einem Ereignis treffen diese Potenzen aufeinander und folgend der Annahme es gelten die gleichen physikalischen Gesetze unserer Dimension. lösen die verschiedenen Ladungen der Potenzen einen explosiven Prozeß aus.
Die Zerfallsprodukte dieser Explosion sind nun nicht mehr stabil und auch niederer Potenz. Vergleichbar mit einer Atomexplosion, deren Zerfallsprodukte, alle einzeln eingesammelt auch nie mehr eine Explosion des ersten Ausmaßes hervorrufen könnte. Zudem sind die Zerfallsprodukte immer noch unterschiedlich geladen und instabil.
Die gleichzeitig, durch den explosiven Prozeß geschaffene Potenzen, der nun aufgelösten homogenen Energiepotenzen, drücken dabei in die Dimension+1. Und lösen dabei X? aus.
Weiter gehe ich nun davon aus, daß diese Zerfallspotenzen sich nun nicht mehr in dieser Dimension "halten" können.
Sie verschwinden langsam aber stetig aus ihr. Ein Prozess, der sicher nach unserer Zeitrechnung zig Jahrmillionen dauern kann, der aber stattfindet.
Sie fallen quasi in die nächst untere Dimension. Als höhere Potenzen aus einer übergeordneten Dimension ist dieser Prozeß aber auch davon abhängig, wie "gesättigt" die untergeordnete Dimension an eigenen Energiepotenzen ist.
Gehen wir davon aus, daß die untergeordnete Dimension "leer" ist geht dieser Prozeß osmotische Prinzips sehr schnell, bis ein Gleichgewicht erreicht wird.
Ist die Dimension-1 nicht "leer" so geht dieser Prozeß langsamer und ist auch schneller beendet.
Auch für das Weitere gibt es zwei Möglickeiten, wobei beide aber zu dem gleichen Ergebnis führen.
1. Die nun niederen Potenzen der Dimension-1 positiv, wie negativ stabilisieren sich und existieren aus unserer Sicht weitere zig Jahrmillionen in der Dimension-1, ohne das etwas passiert. Dann kommt es wieder zu einem Ereignis des finalen Aufeinandertreffens. Und so beginnt der oben beschriebene osmotische Prozeß von neuem. Bis zur Dimension-2
2. Die nun niederen Potenzen der Dimension-1 bleiben instabil und verlieren befinden sich so stetig im Energievelust an die Dimension-2 bis zum Ausgleich der Ladungen.

Um das mal abzukürzen, hat sicher auch jeder soweit verstanden.
Dimension-2 ist dann unsere. Die, die wir wahrnehmen können.

Ok, ich schaue mir unsere 3D Welt an.
Da gibt es etwas, was mich zum "ticken" bringt. Dinge die ich wahrnehme und trotzdem nicht mit meinem Gehirn verarbeiten, kann weil, sie nicht den Rahmenbedingungen der 3D Welt entsprechen. Visionen(ohne Drogen!), Vorahnungen ( Dinge die in Träumen vorkommen und die das Gehirn unmöglich einfach nur zusammen gesponnen haben kann, weil sie am nächsten Tag oder in ein paar Wochen oder Jahren, real sind) Wir alle haben so etwas mehr oder weniger schon erlebt. Mehr oder weniger? dazu später mehr.
Auf der anderen Seite gibt es außer der lebenden Materie hier auch die "tote" siehe Periodensystem. Diese mischt sich aber mit der lebenden und dem nicht faßbaren zur aller Existenz.

Weiter, wir glauben ja in einem relativ stabilen Universum (falsches Wort) zu leben, immerhin werden unsere Energiepotenzen ja wunderbar von den Neutronen daran gehindert sich in einem Knall aufzulösen. Es sei denn, ich schieße mit Protonen die Neutronen aus einem Atomkern. (Spricht sehr für Variante 1. von oben)

Wenn dem so ist, dann ist das Leben insbesondere das bewußte Leben, welches wir denn so definieren. Eine höhere Energiepotenz , die von Dimension vier auf dem Weg zu Dimension 3 ist und sich dabei in einem Zwischenstadium befindet, welches schon zig Millionen Jahre andauert. Der Geist und zwar im Einzelnen und in Allem.

Warum dann die nicht "beseelte" Materie?
- Osmotische Prinzip! Welche Molekülansammlungen in unserer Dimension sind denn am wenigsten (für uns meßbar) geladen?
Das Wasser in seiner Reinform H2O und dieses ist schließlich aerob und anaerob der Quell allen Lebens.

Und natürlich, nach bisherigen Vorstellungen, Zerfallsprodukte von Energiepotenzen, allgemein Sonne genannt. Die sich ständig dezimiert, aufgrund ihrer Massekonzentration und dem unweigerlichem Versagen des Neutronenpuffers.

Ich nehme allerdings an, daß es auch bewußtes Leben gibt ohne die Nähe einer solchen Zerfallsquelle.

Ok, nun noch einmal zu den dem mehr oder weniger erlebten.
Nehmen wir an, dieser Prozeß der sich ausgleichens zwischen den Dimensionen ist stetig, so werden sehr "alte" Übergangspotenzen weiter zu der reinen Materie gezogen, bis sie selbst Materie sind, die unweigerlich in Dimension-3 abdrifted. Welche wir uns höchstens noch als Schatten vorstellen können, wovon ich aber nichts halte.
Und neue Übergangspotenzen, die mit einer, für uns hohen, Energie stark H2O haltige Materie "beseelen".

Also die größten und höchst komplexen Lebewesen auf dieser Welt, obwohl nur ein Ausschnitt aus dem Gesamtuniversum sind folglich die Meere an sich. Was auch nicht so fern liegt.
Wenn also ein starker Geist/Energie einen Menschen "beseelt" und nicht das Meer dann ist das, diesen Überlegungen folgend, absoluter Zufall.
Aber in universalen Potenzen gedacht wahrscheinlich gar nicht so selten. ;-) Genauso, das eine energitisch schwache Ladung einen Menschen "beseelt" und eher nicht das Meer nicht gerade unselten ist.

Final kann ich dann nur schlußfolgern, daß wir uns alle und alles sich in einem Prozeß des geregelten Zerfalls befinden und das der Geist einen Ausweg daraus sucht.

Mit allen eins sein höre ich dann oft. Warum? Eine Einheit bilden? Potenzen sammeln, um eine höhere Stufe der Dimension zurück zu erobern? Welche Energiepotenz hört schon gerne auf zu existieren? Wie gesagt Dimension0-1 gibt es nicht!

Post Scriptum: Diese Überlegungen sind sicherlich löchrig wie Schweizer Käse, aber 1. bin ich noch jung und 2. Was sind Eure?
FayveDa ich kein Physiker bin versuche ich gar nicht erst die Entstehung des Universums zu erklären,das überlasse ich lieber den Profis.Ich vertraue der Wissenschaft ,ich könnte auch keine Kritik an irgendwelchen Theorien anstellen weil mir dazu das nötige Wissen fehlt.Es ist kein blindes Vertrauen ,denn blindes Vertrauen ist gefährlich.

Nervt es nicht eine Theorie aufzustellen die man selbst nicht auf seine Richtigkeit überprüfen kann ? :rolleyes:
MagnusCaudar(Bw@ Fayve

Vollkommende Zustimmung . Ich habe sogar Ahnung von Physik und maße es mir trotzdem nicht an .
IceflowerDragon-meine erklärungsversuche waren immer weit weniger wissenschaftlich angestrichen.;)


[QUOTE] Mit allen eins sein höre ich dann oft. Warum? Eine Einheit bilden? Potenzen sammeln, um eine höhere Stufe der Dimension zurück zu erobern? Welche Energiepotenz hört schon gerne auf zu existieren? Wie gesagt Dimension0-1 gibt es nicht!
[/QUOTE]
-du meinst eben so wie sich atome zusammenschließen um eine zustand geringerer energie zu erreichen?
eine art geistiger oder sehlische anziehung interessant! jedenfalls wen man es im bezug auf soziale interaktion und die evulutiontheorie betrachtet-
ende der evulution : eine lebensvorm der geistigen vervollkomnung und unendlicher kreativität- in der lage die dimension zu wechseln.

und wenn ich dich richtig verstanden habe ist der urknall im grunde nichts anderes als der wechsel einer höheren energieform in unser universum, weil sie zu wenig energie besaß um in der höheren "dimension" existieren zu können?


was mich noch etwas stört ist der begriff "dimenson" so wie du ihn verwendest - da unser wahrnembares universum bereits 4 dimensionen besitzt drei längendimensionen und die zeit.

-eventuell besitzt aber unser universum weit aus mehr dimensionen -> string-theorie
Dualwesen@IceflowerDragon
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ende der evulution : eine lebensvorm der geistigen vervollkomnung und unendlicher kreativität- in der lage die dimension zu wechseln.
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Ja, trifft meine Gedanken, aber Ende der Evolution kann auch sein, daß diese Vervollkomnung nicht stattfindet und das Leben, so wie wir es kennen aus diesem Universum verschwindet.
Deine positive Vorstellung finde ich aber besser :)

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was mich noch etwas stört ist der begriff "dimension" so wie du ihn verwendest - da unser wahrnembares universum bereits 4 dimensionen besitzt drei längendimensionen und die zeit.
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Was die Zeit angeht bin ich nicht Deiner Meinung, da sie eher eine Konstante ist und keine Dimension. Die Meinungen gehen hier aber eh auseinander. Meine wichtigste Argumentation: In den Dimensionen kann man sich überall hin bewegen. In der Zeit nicht. Jedenfalls nicht in einer materiellen Form.
Spricht eigentlich auch eher dafür das, wenn es eine Dimension ist, dann eine höhere. Kann ja auch sein, daß eine höhere Dimension eine Konstante für eine niedere ist. Ich habe auch die Meinung, daß sich Dimensionen teilweise übeplappen, bzw. daß es so etwas wie einen Übergang, eine Schnittmenge gibt.

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-eventuell besitzt aber unser universum weit aus mehr dimensionen -> string-theorie
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Von der String-Theorie habe ich auch schon gehört. Bin da aber nicht so tief drin.
IceflowerDragonNein, laut allgemeiner deffinition ist die zeit sehrwohl eine dimmension.(frag mal meinen prof in mathe und statik...)
außerdem ist die zeit keinesfalls eine konstante.


-die eigenschaft sich in ihr bewegen zu können ist nicht die deffiniton einer Dimension -du musst dich nur in ihr "befinden" können.
1.steine können sich überhaupt nicht bewegen und doch existieren sie in den für dich wahrnembaren dimensinen
2.-ja du kannst den stein bewegen, aber wer sagt die das niemand dich durch die zeit bewegen kann?
3.für einen kometen im weltraum verläuft eine längendimension ebenso gradlinig wie für dich die zeit - denk mal drüber nach.


ende der evulution: ja natürlich -aber nur wen nicht genügend "geist" geballt werden kann, weil er zu verstreut ist oder zu wenig übrig.

string-theorie: blöde sache ich krigs nicht mehr zusammen.
dan erzähl ich hier nur blödsinn :confused:
Dualwesen@IceflowerDragon

Halt, Mißverständnis. Ich habe nicht gemeint, die Zeit sei keine Dimension, sondern nur, das sie für alles was dreidimensional ist eine Konstante ist. So vergeht für alle Dinge, die sich gleich schnell bewegen, die Zeit gleich schnell (Nach Albert).
Etwas was nur dreidimensional ist, wie Materie. Egal ob organisch oder anorganisch hat keine Vorstellung von der Zeit.
Wir Wesen, die mit einem Geist versehen sind, der nach meiner Definition in einem Zwischenstadium zwischen Dimension 3 und 4 (Zeit) exitiert, erfassen die Zeit doch nur, wegen unserem Geist. Genauso, wie wir uns die 2. Dimension, als einen flüchtigen, materielosen Schatten vorstellen können.
Wenn wir z.B. in der Dimension 4 komplett exitieren wollten, dann könnten wir keine materielle Form haben, dann wären wir nur noch Geist, der zwar in der Zeit eine Ausdehnung hat. Die Zeit an sich, aber für ihn still stehen würde. Ich sage´ja, daß unsere Existenzform dem zu verdanken ist, daß diese Energiepotenz, dieser Geist in unser Universum übergeht und dort nach und nach (so nen paar millarden Jahre unsrer Zeitrechnung) zu Materie wird.
Erst wenn sich der Geist, diese Energiepotenz ballt und sich von der Materie trennt, dann ist, wie Du sagst, die Evolution komplett. Der Geist existiert dann wieder ausschließlich in der 4. Dimension.
Andererseits kann eben der Geist zur Materiequelle werden, wenn er den halt in der 4. Dimension entgültig verliert. So denke ich, ist auch die Ausdehnung des dreidimensionalen Universums zu erklären. Denn zur Audehnung des aumes braucht es Materie.

Besser? ;)

Mit der String Theorie werde ich mich mal die Tage befassen.
DeinosIch geb's zu, ich habe es nur überflogen, aber wir leben in der 1. UND der 2. UND der 3. Dimension. Insofern müssten wir "niedere" Energien doch ebenfalls wahrnehmen. Wie sollte sich auf zwei oder eine Dimension begrenzte Energien bei uns äußern?
Außerdem bist Du immer haarscharf davor, dem Energieerhaltungssatz zu widersprechen.

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