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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Wahnsinn
Einsamer KönigOb betrunken, verrückt, verwirrt oder unsinnig - die wahre Definition dieser
Wörter wird in Bezug auf die Menschen niemals vollständig geklärt werden
können. Wer vermag schon mit Sicherheit zu behaupten dass er frei von
jeglicher Unklarheit und geistiger "Trübung" ist ? Welcher Mensch befindet
sich jenseits der Verwirrung ? Die Verrückten sind weise, und die scheinbar
"normalen" sind die dummen, denn sie lasse sich ködern, versklaven und
unterwerfen. Nur ein "Verrückter" zieht seinen Charakter mit absoluter
Konsequenz durch, und tut nur das was ihm gefällt. Die "Normalen" denken
zuviel über Ursache und Wirkung nach, sodass sie jede Entscheidung vielfach
genauestens abwägen um letztendlich alle möglichen Anforderungen zu
erfüllen. Die Zufriedenstellung der Umwelt ist ein treibender Motivator für
viele Menschen, und das Leben verläuft oft nach festgelegten Mustern, sodass
"alle Beteiligten" einverstanden sind. Es ist ein unmögliches Unterfangen -
es jedem Recht machen zu wollen. Man muss versuchen seine innere Bestimmung
zu finden, um diesen Leitfaden der eigenen Wahrheit befolgen zu können.
Normalerweise sollte es keine Regierungen und Staatsgewalt geben, denn der
Mensch sollte in seiner vollkommenen Form selber in der Lage sein, sich so
zu regieren dass das Wohl aller Menschen möglich ist. Aus einer kleinen
individuellen Freiheit entsteht die große und globale Freiheit die zu
Einigung und Frieden führt.
MagnusCaudar(Bw"Die "Normalen" denken
zuviel über Ursache und Wirkung nach, sodass sie jede Entscheidung vielfach"

Dazu gibt es eine Diskusion Namens Intelligenz und Wahnsinn ...

Vieleicht hast du Recht .... Und vieleicht sollte man nicht glauben in einem so konplexen Verstand wie dem eines Wahnsinnigen nur das "Ideal" zu sehen ... Wer weiß in wie weit ein großer Geist die Umgebung beeinflusst die ihn versucht zu beeinflussen ....


"Mensch sollte in seiner vollkommenen Form selber in der Lage sein, sich so
zu regieren dass das Wohl aller Menschen möglich ist"

Und wie kommst du auf die Idee das es möglich ist einheitliche Befriedigung zu sichern . Wie ist es mit jenem denen nicht das wohl anderer sondern deren Leid am Herzen liegt ... Wie sollen alle Menschen vollkommen sein wenn jeder andere Wege verfolgt .


" Aus einer kleinen
individuellen Freiheit entsteht die große und globale Freiheit die zu
Einigung und Frieden führt."

Kleine Freiheit ... Vieleicht ... Frieden nein ... Schon immer war die Freiheit des Menschen mit dem Kampf verbunden .
schellfischbis "es jedem Recht machen zu wollen." kann ich mich voll anshcliessen, danach schwankt es leider um in anarchistischen unfug. für mich ist alles anarchistische unfug und auf wunsch erkläre ich auch gerne warum.
malkutMan muss versuchen seine innere Bestimmung
zu finden, um diesen Leitfaden der eigenen Wahrheit befolgen zu können.
Normalerweise sollte es keine Regierungen und Staatsgewalt geben, denn der
Mensch sollte in seiner vollkommenen Form selber in der Lage sein, sich so
zu regieren dass das Wohl aller Menschen möglich ist.


wie stellst du dir das vor? der mensch kann unmöglich die regierung abschaffen, wenn jeder tun könnte was er wollte, würden wir in der schönsten anarchie leben, die du dir vorstellen kannst. wenn es keine gesetze zum töten und der gewalt gäbe, was glaubst du was dann auf den staßen los ist? der einzelne mensch ist nun mal nicht in der lage, seine eigene welt zu schaffen in der er lebt und gleichzeitig das wohl aller menschen zu erreichen, da er versuchen wird, die anderen von der richtigkeit seiner welt zu überzeugen. früher und später wird das in gewalt ausarten. er könnte si leben, wenn jeder einzelne mensch isoliert von allen lebt, aber das ist unmöglich, da der mensch ein hedentier ist und zusammen kommen muss, um den fortbestand der rasse mensch zu sichern. solange wie es emotionen gibt, also hass, neid und missgunst, wird es notwendig sein, das wir nach bestimmten regeln leben, weil der mensch aus den genannten gefühlen nicht in der lage ist sich selbst zu regieren, ohne im mord und totschlag zu leben. ausser vielleicht, man würde jene gefühle ausmerzen, aber dann müssten auch alle guten gefühle wie liebe und zuneigung zerstört werden, aber 1. ist das unmöglich und 2. ist es eine bloße theorie und nicht sicher, das der mensch dann tatsächlich in der lage ist, ein autonomes leben in frieden zu führen.
MagnusCaudar(Bw"wie stellst du dir das vor? der mensch kann unmöglich die regierung abschaffen, wenn jeder tun könnte was er wollte, würden wir in der schönsten anarchie leben, die du dir vorstellen kannst. wenn es keine gesetze zum töten und der gewalt gäbe, was glaubst du was dann auf den staßen los ist? der einzelne mensch ist nun mal nicht in der lage, seine eigene welt zu schaffen in der er lebt und gleichzeitig das wohl aller menschen zu erreichen, da er versuchen wird, die anderen von der richtigkeit seiner welt zu überzeugen. früher und später wird das in gewalt ausarten. er könnte si leben, wenn jeder einzelne mensch isoliert von allen lebt, aber das ist unmöglich, da der mensch ein hedentier ist und zusammen kommen muss, um den fortbestand der rasse mensch zu sichern. solange wie es emotionen gibt, also hass, neid und missgunst, wird es notwendig sein, das wir nach bestimmten regeln leben, weil der mensch aus den genannten gefühlen nicht in der lage ist sich selbst zu regieren, ohne im mord und totschlag zu leben. ausser vielleicht, man würde jene gefühle ausmerzen, aber dann müssten auch alle guten gefühle wie liebe und zuneigung zerstört werden, aber 1. ist das unmöglich und 2. ist es eine bloße theorie und nicht sicher, das der mensch dann tatsächlich in der lage ist, ein autonomes leben in frieden zu führen."

Diese Folgen von denen du sprichst nennt man Freiheit ... Freiheit und Kampf sind verbunden ... Allerdings ist dies nur eine Freiheit .
malkutauch wenn es eine art von freiheit ist, glaube ich nicht, das es die freiheit ist, die "einsamer könig" gemeint hat. ausserdem, was hat der mensch schon von dieser freiheit, wenn er sie mit niemandem teilen und/oder geniessen kann? davon mal abgesehen denke ich, das es immer nur ein gewisses grad an freiheit gibt, selbst in dem von mir beschrieben staat. wenn man keine emotionen hat, aber frei ist, ist man irgendwie gefangener von sich selbst, da man ohne gefühle auf eine art keine möglichkeit hat, aus sich raus zu kommen, während man es auf eine andere art tatsächlich kann.aber man wäre alleine. wenn man mit emotionen in einer anarchie lebt, lebt man innerhalb in seinen eigenen grenzen, in denen man zwar frei ist, aber ausserhalb ist man es wieder nicht.
ich denke, erstmal sollte "frreiheit" genau definiert werden, weil eine solche disskusion ansonsten sinnlos ist und/oder sich ständig im kreise dreht.
für mich meine ich die totale freiheit zu tun können was man möchte, egal wie gut oder böse es ist was man tut, wobei man hier auch schon wieder seine eigene definition von gut und böse hat. das heisst also, kein staat, keine regierung, keine werte, keine normen, kein freund der mir reinredet, keine grenzen der physik, keine grenzen der biologie und keine grenzen in religion oder gesetz. bei physik und biologie fängt es an und hört schon wieder auf, weil einiges einfach noch nicht machbar ist und manches wahrscheinlich nie machbar sein wird. selbst wenn ich keine grenzen in werten, normen, gesellschaft, politik und religion hätte, wären da immer noch die physikalischen und biologischen, die mich im gewissen maße einschränken.
MagnusCaudar(BwTja ... Was bedeutet Freiheit ... In unseren System bedeutet Freiheit das alle anderen Sklaven sein müssen ... auf die eine oder andere Art .

Anarchy ist etwas das vielleicht Bestand haben mag , aber auch den Geist zerstört . Konflikte erstärken uns ... Im Geiste oder im Körper ... Durch die Anarchy vergeht der geistige Krieg und weicht dem Überlebenskampf . Ich setze Freiheit immer gern mit Anarchy gleich , doch um frei zu sein benötigt es nicht einer Anarchystischen Welt sondern weniger Anarchystischer Individuen . Gebrochenen Individuen die nichtmehr geblendet sind und sich selbst so wie die Welt wirklich wahrnemen ... Allerdings bezweifle ich das die Welt so etwas versteht und wie immer bezeichnet die Phsychology das was sie nicht versteht als Wahnsinn und hält es an den Ketten .

Ist dies nicht im übertragenen Sinne die gleiche Freiheit die "EinsammerKönig" ansprach
illuminatWieso zerstört Anarchie den Geist? Es wäre nur ein Ding der Unmöglichkeit die Bürokratieverwöhnten Deutschen von heute auf morgen in solch einer Staatsform anzubringen. Wie nützlich ist ein Anwalt, wenn es keinen Richter gibt? Wenn er seinen Geist von den Paragraphen befreit, merkt er vielleicht mal, dass man Recht und Unrecht auch nach Gefühl bestimmen kann. Ist Instikt Rückentwicklung oder Perfektion der Gewohnheiten? Wäre nicht ein Affe vom Blitz getroffen worden, wäre auch der Mensch ein perfektes Tier (nur so eine evolutionstheorie, keine Falschdarstellung nichtvorhandener Fakten zum rumnörgeln ;))

Wahnsinn ist das, was die Beschränktheit des eigenen Ichs erkennen lässt um so ins unendliche zu wachsen. Lieber nicht zu viel drüber nachdenken ;)
MagnusCaudar(Bw1. Rechtsprechung nach Gefühl , das wäre ja noch lächerlicher als unsere jetzige Rechtsprechung . Klammer dich nur weiter an die Illusion das Menschen in der Lage sind über andere zu richten .

Gerechtigkeit ist subjektiv .


2. Dieses System "verhindert" zwischenmenschliche Gewalt ( in gewisser weise ) und bringt durch den Überschus einen gewaltigen Schatz an Wissen hervor . Erstmal muss der Mensch überleben , danach sucht er sich neue Ziele ... Diese werden Geistiger Natur ... Natürlich spreche ich hier nicht von der Mehrzahl .
malkutwie immer bezeichnet die Phsychology das was sie nicht versteht als Wahnsinn

naja, ganz so würde ich es nicht sehen, die psychologie ist da auch schon vorsichtiger geworden. die menschliche psyche ist derartig komplex und von mensch zu mensch so unterschiedlich, das sie längst nicht mehr alles einfache als wahnsinn abtun.


Ist Instikt Rückentwicklung oder Perfektion der Gewohnheiten?

weder noch.instinkt ist bei dem menschen das, was bei tieren noch vollständig bestand hat, zumindest bei den in freier wildbahn lebenden.die tiere im zoo haben zum teil bereits "eingeschlafene" instinkte, da sie z.B. nicht mehr jagen müssen, aber würde da ein wild gewordenes zebra durch den tigerkäfig laufen, würde sich höchstwahrscheinlich der jagdinstinkt der tiger regen. der mensch hat verkümmerte, beziehungsweise restinstinkte, da wir auf ein jagen nicht mehr angewisen sind. der mensch hat nur noch instinkte das überleben, was aber nicht mit dem reflex,einer gefahr aus zu weichen, zu vergleichen ist. ein baby hat den instinkt zu trinken, was aber wiederrum nicht mit dem saugreflex zu vergleichen ist.rückentwicklung ist instinkt also nicht, da unsere instinkte schon jahrmillionen bestand haben, aber mit fortschreiten der zeit immer mehr verkümmern. gewohnheiten sind doch eher mit einem eingespielten tagesablauf gleich zu setzen und überhaupt nicht mit instinkt gleich zu setzen.


1. Rechtsprechung nach Gefühl , das wäre ja noch lächerlicher als unsere jetzige Rechtsprechung . Klammer dich nur weiter an die Illusion das Menschen in der Lage sind über andere zu richten .

in der rechtswissenschaft gibt es den begriff des rechtsgefühls" tatsächlich, hat aber vor gericht keine wirkung. diese subjektive einstellung zur rechtssprechung beeinflusst die richter, anwälte, schöffen und juroren jedoch, den einen mehr, den anderen weniger. bei aller liebe zur objektivität ist diese doch nur in einem gewissen maße gegeben, da jeder mensch irgendeine einstellung zu einem verbrechen hat.


Gerechtigkeit ist subjektiv .

jawoll!



2. Dieses System "verhindert" zwischenmenschliche Gewalt ( in gewisser weise ) und bringt durch den Überschus einen gewaltigen Schatz an Wissen hervor . Erstmal muss der Mensch überleben , danach sucht er sich neue Ziele ... Diese werden Geistiger Natur ...

zum glück tut das system das, aber welchen überschuss meinst du? ich bin der ansicht, das der mensch sich in jedem tag seines lebens dem kampf ums überleben stellen muss, bis zu seinem tod und auch, das die erfahrungen, die er dabei macht, den menschen, die persönlichkeit prägen und ihn formen, und nicht das der mensch die erfahrung schafft.die geistige natur wäre also sein leben lang gegeben.
schellfischgerechtigkeit ist subjektiv? da würde ich mal den guten alten platon empfehlen
MagnusCaudar(Bw"zum glück tut das system das, aber welchen überschuss meinst du? ich bin der ansicht, das der mensch sich in jedem tag seines lebens dem kampf ums überleben stellen muss, bis zu seinem tod und auch, das die erfahrungen, die er dabei macht, den menschen, die persönlichkeit prägen und ihn formen, und nicht das der mensch die erfahrung schafft.die geistige natur wäre also sein leben lang gegeben."


Ich rede hier von einem Überschus an Nahrung , Luxus , aber am wichtigsten ( was alles andere bei weiten übertrifft ) eine minimale persönliche Freiheit . Die betonung liegt auf minimal .
Seelenschwertja, hast recht...

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