| finsteres Wesen | Angst... Jeder kennt dieses Wort, doch keiner kann es wirklich definieren... Was bedeutet "Angst"? Jeder Mensch hat Angst, es gibt niemanden, der wirklich "furchtlos" ist. Die meisten Menschen haben Angst vor dem Übernatürlichen, vor "Geistern" oder "Dämonen". Doch gibt es diese Wesen überhaupt? Ich glaube, dass es sie gibt, denn wenn man stirbt, ist man schließlich nicht einfach verschwunden, doch seine Meinung über solche Wesen überlasse ich Jedem selbst. Es gibt "böse" und "gute" Menschen und der Mensch selbst weiß, dass er Angst hat, doch keiner merkt, dass Angst eigentlich ein Gefühl ist, das unnütz ist, um nicht zu sagen überflüssig. Eigentlich müsste man doch gar keine Angst vor bestimmten Dingen haben, es gibt Leute, die sich vor Spinnen oder Einbrechern fürchten, doch Niemand, den ich kenne, hat Angst vor dem Auto-fahren, es sei denn, er (oder seine Familie) hatten einmal einen schweren Unfall. Es gibt im Leben so viele Gefahren und man bemerkt sie nicht, weil man nicht darüber nachdenkt. Also ist Angst im Grunde genommen überflüssig und doch kennt der Mensch dieses Gefühl... Ich würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören. :) |
| malkut | was soll uns das jetzt sagen? angst hat die natur eingerichtet, damit der mensch vor einer gefahr flieht um sein überleben zu sichern, damit die rasse mensch weiter bestehen kann. allerdingd ist die angst, wie sie im steinzeitalter vorhanden war in uns verkümmert, da wir keine natürlichen feinde wie dinos oder ähnliches mehr haben. früher nannte mann das überlebensinstinkt.den haben wir heute zwar auch noch, aber stark verändert und verkümmert.das wir vor dem autofahren nicht angst im sinne von "AAANGST" haben liegt daran, weil es kein natürlicher feind ist, weil wir das autofahren selbst erschaffen haben und eine gewisse kontrolle darüber ausüben können.genauso mit dem fliegen, obwohl ich die menschen mit flugangst durchaus verstehen kann. |
| dark-feather | Unter Angst würde ich Malkuts “Angstdefinierung” ebenfalls verstehen, aber ich denke das es so viele Ängste gibt, das es lange dauern würde sie alle aufzuzählen bzw. würden mir nur einige einfallen die mir geläufig sind im Moment, wie z.B. Die Platzangst, Angst vor dem ersten Mal :D, Angst vor Autoritätspersonen anderen Menschen oder auch Angst vor Prüfungen, das man durchfällt verliert, Angst das sich etwas schwerwiegend verändert, puhh Angst.... es gibt bewusste Ängste, die wie schon genannt Veränderungen hervorrufen, mit denen einer nicht klarkommt oder auch und unbewusste Ängste wie Malkut genannt hat, die einfach Lebensnotwendig sind. Mit dem Gefühl Angst verbinden wir Vorsicht, Nachdenken bevor man handelt was zum Vorteil führt und uns sogar befriedeigen könnte wenn etwas so läuft wie wir es uns vorgestellt haben und bevor etwas passiert haben wir natürlich Angst das es NICHT eintritt usw. also vielleicht fällt euch ja noch mehr ein was man unter Angst verstehen könnte. PS: finsteres Wesen, ich denke das Angst SEHR nützlich ist wie bereits im Beitrag erwähnt, und auch davor noch von Malkut erklärt. Ich könnte mir nicht vorstellen z.B. als Kind niemals Angst zu haben, dabei kommen wir auch zu den Menschengruppen/Altersgruppen, manche Menschen haben mehr oder auch weniger Angst vor Dingen, Gefühlen etc. und dennoch haben alle in ihrer Kindheit Angst gehabt (unbewusst) was ihnen aber ihr Leben immer rettet. Z.B. ist es gut wenn Kinder Angst vor Autos haben, weil diese für sie sozusagen große gefährliche Dinos sind und dementsprechend werden sie von den Eltern hingewiesen. Also sie lernen teilweise Angst aber es ist auch in den Genen vorhanden, der Instinkt *g* |
| malkut | angst ist all das, was man nicht erklären kann. oder es ist reines interesse, solange es nicht unser leben bedroht. |
| finsteres Wesen | Ja, ihr habt Recht, bei dem, was ihr schreibt. Angst ist eigentlich recht nützlich. Aber wäre das Leben ohne Angst nicht viel schöner? PS: Ich weiß, jetzt kommt bestimmt wieder eine Antwort, in der ich auf die Gefahren, vor denen wir Menschen Angst haben, hingewiesen! (die kenne ich übrigens auch, mache mir aber trotzdem Gedanken um die Menschlichen Gefühle) ;) |
| Nezumi | Manchmal glaube ich, dass dem Menschen dass, was er selbst geschaffen hat, nicht mehr ganz geheuer ist, ich nehme jetzt mal das Beispiel Auto. Es gibt, finde ich, schon viele Menschen, die, mehr oder weniger, Angst vorm Autofahren haben, aus den verschiedensten Gründen. Viele haben auch Angst, in ein Flugzeug zu steigen, weil sie dem Flugzeug, also dem vom Menschen geschaffenen Ungetüm, nicht vertrauen und denken, dass irgendetwas kaputt gehen könnte. Angst ist schon ein faszinierendes Phänomen und eigentlich stimmt es, dass man vor vielen Dingen gar keine Angst haben muss. aber ich glaube, es steckt einfach im menschlichen Wesen, es bewahrt uns ja häufig auch vor wirklich gefährlichen Situationen. Da fällt mir noch das Beispiel Bungee-Jumping ein. Die meisten Menschen fürchten sich ja schon davor, aus so großer Höhe herunterzuspringen. Das Gehirn sagt uns: Hey, da ist ein Gummiseil dran, dir kann gar nichts passieren", die Angst und der Wunsch, wegzulaufen sind aber trotzdem vorhanden. Es ist also irgendwie ein Konflikt zwischen menschlichem Fortschritt, dem Gehirn und unseren Wurzeln. Wahrscheinlich ist die menschliche Psyche mit dem Fortschritt einfach überfordert:) . Bei Spinnen glaube ich eher, dass es sich um eine Urangst handelt, vielleicht weil früher mal alle Spinnen giftig waren oder so. |
| Lacerta | [QUOTE] Ich glaube, dass es sie gibt, denn wenn man stirbt, ist man schließlich nicht einfach verschwunden[/QUOTE] Die Grundlage jeder Religion ist die Angst! Es ist nicht verwunderlich, weshalb die Kirche früher und auch heute noch großen Einfluss auf die Gesellschaft hat/te! Denn bei vielen Menschen ist die Angst ihrer baldigen Nichtexistens so groß, dass sie sich ein Wunschgebilde schaffen, um an ihre Erlösung zu glauben. Es existiert kein Leben nach dem Tod! Mach das beste aus eurem Leben im Hier und Jetzt und schafft euch keine Illusion, dass ihr getrost ein jämmerliches Leben führen könnt da ihr sowieso in ein Paradies kommt. |
| Nezumi | ich finde aber, dass die Kirche auch Trost gegen übermenschliche Angst spenden kann. Nehmen wir mal an, jemand hat Angst vor bestimmten Situationen, zB Prüfungen. Eigentlich ist die Angst vollkommen unbegründet, aber ich glaube schon, dass es vielen Menschen dann hilft, zu beten, also um überirdischen Beistand zu bitten. Grad weil ihnen kein Mensch diese Angst nehmen kann, beten sie halt zu eitwas überirdischem. Ich hatte als Kind (ich war sehr schüchtern und ängstlich) mal einen Taschenlöwen, einen Löwen, den meine Mama mir auf einen Zettel gemalt hatte. Ich glaube, das ist im Prinzip das gleiche wie zB ein Kreuz zu tragen. |
| Lacerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nezumi [/i] [B]ich finde aber, dass die Kirche auch Trost gegen übermenschliche Angst spenden kann. Nehmen wir mal an, jemand hat Angst vor bestimmten Situationen, zB Prüfungen. Eigentlich ist die Angst vollkommen unbegründet, aber ich glaube schon, dass es vielen Menschen dann hilft, zu beten, also um überirdischen Beistand zu bitten. Grad weil ihnen kein Mensch diese Angst nehmen kann, beten sie halt zu eitwas überirdischem. Ich hatte als Kind (ich war sehr schüchtern und ängstlich) mal einen Taschenlöwen, einen Löwen, den meine Mama mir auf einen Zettel gemalt hatte. Ich glaube, das ist im Prinzip das gleiche wie zB ein Kreuz zu tragen. [/B][/QUOTE] Die Angst ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens! Ohne die Angst könnten wir überhaupt nicht existieren. Mit der Angst passen wir besser auf und sichern somit unser Überleben. Dein Beispiel, dass es manchmal ganz hilfreich sein kann, durch beten die Prüfungsängste zu beseitigen ist absurd. Was glaubst du, worin der Sinn unserer sogenannten Prüfungsängste besteht? Der Sinn besteht darin diese Ängste durch konsequentes lernen und vorbereiten zu beseitigen! Ein Mensch der völlig gleichgültig und ohne Angst sich auf eine Abschlussarbeit vorbereitet, wird seinen Abschluss nicht bekommen. Es sei denn, er hat auf seine Angst gehört, sie verstanden und anschließend für seine Arbeiten gelernt um mit einem guten Abschluss sein Überleben zu sichern. Das verwerfliche an den Religionen ist, dass sie unsere Entwicklung BREMSEN! Ist ja auch kein wunder ...wieso sollten wir denn schließlich unser Leben selbst in die Hand nehmen wenn wir auf Gott vertrauen und ihm unser Leben überlassen. Natürlich würde uns eine Religion auch trost geben, aber das negative an der Religion überwiegt. Unsere Angst ist lebensnotwenig und es liegt an jedem von uns, unseren persönlichen Ängste auf den Grund zu gehen, auf sie zu hören und die Quelle unserer Ängste zu beseitigen! |
| Little Shadow | Es gibt ja auch genügend Ängste vor Dingen, die einen nicht direkt bedrohen, wie Angst vor der Zukunft, oder Angst vor Veränderungen, usw. Bei jedem ist das Empfinden unterschiedlich ausgeprägt. Zum einen sehe ich es als sinnvoll, z.B. um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und nicht in Gleichgültigkeit zu versinken. Wird die Angst jedoch zu groß kann sie lähmend sein. Der Übergang vom positiven zum negativen ist wie bei so vielem leider fließend. |
| Nezumi | Ich denke auch, dass es da einen entscheidenden Unterschied gibt. Wenn zum Beispiel jemand Angst vor Spinnen hat kann er dieser Angst 1. leichter ausweichen und ausserdem kann er sie auch besser bekämpfen und gegen sie angehen als jemand, der vor ganz unbestimmten Sachen Angst hat, zum Beispiel vor der Zukunft. Ich glaube, da kann man nicht so viel selbst in die Hand nehmen. Klar, man kann hart arbeiten, aber wenn man einfach Angst bvor den Veränderungen der Zukunft hat, muss man vielleicht einfach auf eine Art Gott vertrauen, um das Urvertrauen wiederzuerlangen. Und zur Prüfungsangst: Ich finde, dass ist etwas einfach gesagt, ich leide selber darunter, aber ich leide auch darunter wenn ich mich bestens vorbereitet habe, weil ich Angst vor der Situation habe, Angst zu Versagen, Angst vor der unangenehmen Situation, Angst vor einem Black out, einfach voor Dingen, die ich selbst nicht beeinflussen kann. Wenns nur das Lernen wär, dann wär ich glücklich;) Also klar, ich verstehe auf jeden Fall, was du meinst und Angst ist auf jeden Fall ein treibender und hilfreciher Faktor, aber ich denke, das ist nicht in jedem Fall so, Angst kann ja auch zu einem psychischen Problem werden. |
| finsteres Wesen | genau! das ungefähr ist das, was ich meine und denke. angst [I]kann[/I] nützlich, bzw. hilfreich sein, das ist jedoch nicht immer der fall! endlich mal jemand, der mich versteht! ;) ich finde die gefühle und das denken des menschen nämlich sehr interessant und wüsste gerne die verschieden meinungen über das denken (die gefühle) der menschen. jetzt weiß ich ja, was ihr von dem theama haltet! ;) |
| ubiesttristania | für mich hat angst sehr viel mit ungewissheit zu tun,angst in verbindung mit warten auf eine nachricht, angst in verbindung mit leistungsdruck, mit erwartungen,mit versagen,mit aufgeben. |
| Skogsriket | Hm, einigen meiner Vorgänger kann ich nur zustimmen. Angst ist ein bedeutungsschwangeres Wort. Und spontane Assoziationen dürften wohl jedem wie vorhin erwähnt "Angst vor Spinnen" et cetera einfallen. Ich denk´ mal niemand hat Angst vor dem Auto fahren, da er sich allem Anschein nach im Klaren ist, dass er -ich sag mal- "ruhig" fahren wird und sollte es zu einem Unfall kommen, auf einer normalen Straße zumindest, keine größeren Schäden mit sich tragen wird. Und wenn man einen schweren Unfall mal haben sollte sieht´s ganz anders aus, ist ja auch so klar wie die Sonne am Himmel die gerade mein Antlitz bestrahlt :) Ich hab´ Angst vor Träumen, Krankheiten, etc. :( Hm, na was solls, scheiß Instinkte, hrhr Gruß M. |
| Ãðàô Ëÿãóø | Wenn ich mich richtig erninnere, hat der Bio-Lehrer gelabert, vonwegen Angst ist evolutionsmäßig von großer Bedeutung, ich meldete mich da, und meinte, dies ist so, weil man im Angstzustand leistungsfähiger ist, der meinte, ist richtig!:) Zuviel Furcht allerdings läßt z.B. Kaninchen vor Schlangen erstarren... Eine gesunde Portion Angst ist schon wohltuend, da der Kreislauf auf volle Pulle rauftreibt, son Shifahrer, oder -Springer, weiß net mehr, der hat die ganze Nacht vor sonem Wettbewerb nicht gepennt, rumgezittert, sich am Kopf gehalten, und wurde am nächsten Tag erster, da volle Packung Hormone und so. Wenn man aber für die Angst keinen Ventil hat, dann tritt eine Übersprungshandlung ein - wir haben mal an die Schulschlange ne Maus geopfert, die sind im Terrarium rumgerannt, und als die Maus die Zwecklosigkeit der Lage erkannte, fing sie an sich zu putzen!!! Immer wenn ich einige behinderte Möchtegern-Grufties auf dem Friedhof abziehe, fummeln die bei sich in den Haaren und im Gesicht und können die Füße nicht ruhig halten, auch dasselbe. [QUOTE]angst hat die natur eingerichtet, damit der mensch vor einer gefahr flieht um sein überleben zu sichern, damit die rasse mensch weiter bestehen kann.[/QUOTE] Neee, dis haben wir doch auch in Bio gehabt! Da ist noch Altruismus und so, da sind zwei Triebe, die gegeneinander ausgespielt werden, eigene Sicherheit und die der Weibchen und Kinder, ein Wachtreh opfert sich auch den Wölfen, weil er mehr Angst davor hat, den Artgenossen in die Augen zu blicken, dis mit Fliehen ist nicht immer so. [QUOTE]Es gibt ja auch genügend Ängste vor Dingen, die einen nicht direkt bedrohen, wie Angst vor der Zukunft, oder Angst vor Veränderungen, usw.[/QUOTE] Dit ist auch direkt genug, das Gehirn bastelt durch abstraktes Denken Szenarien ab, um zu Warnen z.B.. Ich hoffe, ich könnte Euch weiterhelfen, Euer Gothicgangster |
| Mell | Jetzt mal was, was ich aus nem Film gehört habe und mir sehr gefallen hat: Angst hat eigentlich gar keine Existenz, sie ist nur die Abwesenheit von Liebe. Genauso wie die Dunkelheit keine Existenz hat, sie ist nur die Abwesenheit von Licht. So, wie man die Dunkelheit nur dadurch loswerden kann, indem man Licht macht, kann man die Angst nur durch Liebe beseitigen. Das beste Beispiel dafür ist die Verliebtheit : Die Welt ist in Ordung, die Vögel zwitschern schöner, die Menschen sind netter, es gibt nichts, wovor man Angst haben müsste.... ---- Wenn man Angst beseitigen will muss man sie annehmen, denn wenn man anfängt Angst vor der Angst zu haben wird es kompliziert ;-) denn : Was man hat und nicht haben will wird schlimmer ! ... |
| Ãðàô Ëÿãóø | Ich betrachte Mells Beitrag als Polemik der gemeinsten Art - [QUOTE]Das beste Beispiel dafür ist die Verliebtheit : Die Welt ist in Ordung, die Vögel zwitschern schöner, die Menschen sind netter, es gibt nichts, wovor man Angst haben müsste....[/QUOTE] - Verliebtheit heißt, man bindet eine enorme, fortpflanzungs/sozialbedingte Menge an positiven Emotionen an eine bestimmte Person, und erleidet eine mitleidbedingte Krise, falls der Begierdeobjekt durch beispielsweise eine Traumatisierung die Glückshormonenmenge nicht strömen läßt - und das wiederrum heißt, dass man mit dem Liebesobjekt ebenso viele Angstgefühle indirekt verbindet, wie auch Liebesempfindungen. Je mehr man seinen Liebsten liebt, desto mehr Angst hat man ihn zu verlieren. Ein besseres Beispiel wäre die Liebe im religiösen Sinne - man bindet eigene Liebe an nichts wirklich Konkretes, sondern an das ganze Sein. Denn wenn man sich an einzelne irdische Dinge haftet, dann entsteht Leid, wenn nicht, dann hat Leid keine Chance. Davon labern Buddha, Jesus und die ganze restliche Sippe. Beim Kapitalismus ist es auch so, wenn du was hast und es liebst, dann kannst du es verlieren, weswegen manche Bonzen Magengeschwüre haben. Und beim Kommunismus hast du eh nichts, deswegen brauchst du dir um dieses Nichts keine Sorgen zu machen. Ich halte ich ihre Argumentation für spurlos entsorgt. Tschüüüüüßßßß!!! |
| petrol | das ungewisse, das was wir nicht kennen, verstehen, erklären können.... davor haben wir große angst.... ehrlich gesagt habe ich große angst vor spinnen.... aber den grund dafür kenne ich nicht wirklich. wahrscheinlich könnte ich darauf kommen, wenn ich mich mit mir selbst beschäftigen würde und wirklich nach dem grund suchen würde, denn es hat mich noch keine spinne attackiert, also.... aber "nichts auf der welt ist dem menschen mehr zuwider, als den weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt!" (H. Hesse) wenn man bei einer angst, die sich auf ein bestimmtes ding konzentriert, eine verhaltenstherapie machen würde, wird man wahrscheinlich vor dieser angst (vor zB. spinnen) befreit, sie verlagert sich dann aber auf ein anderes objekt, oder eine andere psychische "benachteiligung" tritt ein... weil eine verhaltenstherapie der sache eben nicht auf den grund geht. lg |
| Traumlos | Angst hält die Herde zusammen. Das Wort klingt schon nach einer etymologischen Herkunft aus Richtung [i]eng[/i]. Wenn ich aber eng (gar [i]eng[/i]stlich) bin, suche ich mir den weniger Be-engten ([i]eng[/i]stlichen) als Windschutz. Somit gibt es einen breitschultrigen Kopf der Bande; ob dieser nun Silberrücken oder Papa heist! In dieser Gruppe herrscht erhöhte Sicherheit für alle Beteilligten. (Sind heutige Familienkrisen Folge unserer bereits genannten, wachsenden Angstlosigkeit?) Angst ist - in diesem Sinne - durchaus Motor und keine Lähmung. |
| Morag of Nimes | Angst ist meines Erachtens auch eher die Abwesenheit von Wissen. Denn eins ist klar: Das meiste, vor dem sich Menschen fürchten, fürchten sie aus Unwissenheit (lustigerweise der gleiche Grund, aus dem man Regilionen erfand). Zur Ethymologiefrage: etwas antiquiert kann man ja auch sagen, dass es einem eng um die Brust wird, wenn man Angst beschreiben will. Die andere hälfte der Angst baut sich aus Erfahrungen oder erziehung auf (auch arachnophobie, kenn ich übrigens auch;) ). in dem fall ist die Angst ein schutzmechanismus, um anangenehmes in zukunft zu verhindern - auch bei prüfungsangst wäre die normale (tierische) reaktion: weglaufen:D ! Etwas anderes ist es mit unbegründeten angstzuständen. Diese sind oft von krankhafter natur, wenn sie dauerhaft auftreten. Man bezteichnet sie dann als Phobien, angstneurosen, etc. |
| Ãðàô Ëÿãóø | [QUOTE]Angst ist meines Erachtens auch eher die Abwesenheit von Wissen. Denn eins ist klar: Das meiste, vor dem sich Menschen fürchten, fürchten sie aus Unwissenheit (lustigerweise der gleiche Grund, aus dem man Regilionen erfand). [/QUOTE] Das sagen zwar viele, aber bei mir traf meistens eher das Gegenteil ein - da ich das Ungewisse überhaupt nicht kannte, löste es bei mir eher das Interesse aus, aber je mehr negative Faktoren an einer Sachen hängen, die mir schon bekannt sind, desto mehr behinderte Szenarien spielen sich in meinem Kopf ab. Deswegen kommt die Angst oft auch hinterher, wenn das Gehirn die Elemente verarbeitet hat, und dann erst morbides Kopfkino dreht. |
| Morag of Nimes | Ich meinte auch nicht "unbekannt" wie "neuer Bereich des lebens", "anderer ort" oder so. Ich dachte mehr an etwas unbekanntes im Sinne von un(be)greifbar oder fremd. Und ich dachte hierbei an ein unvorbereitetes Zusammentreffen mit diesem unbekannten oder fremden Element, nicht etwa an z.B. einen Namen, der fällt und interesse weckt oder an ein Phänomen, von dem man vage hört und es dann genauer wissen will. |