| DarkFog | Wie kann man es schaffen, wenn man dem Wahnsinn verfallen ist,wieder in die "allgemein" empfundene Wirklichkeit zurück zu kehren? Gerade wenn man diese jahrelang verabscheut und gehasst hat und man sich immer wieder neue Auswege gesucht hatte um ihr zu entkommen? Wie kann man es schaffen wieder in Einklang mit der Umwelt zu kommen, wenn das eigene Ich sich dagegen streubt? Was hält euch am Leben? Was läßt einen hoffen? |
| MagnusCaudar(Bw | Ist dies nicht dann die eigene Realtität ... Es gibt doch eigentlich keinen Grund wirklich mit der Welt im Einklang zu stehen |
| moranon | Wenn man selbst registeieren kann ,dass man ,,Wahnsinnig,, ist ,so handelt es sich dabei um pure Einbildung mann siht den richtigen Weg ist sich aber zu stolz ihn zu gehen, dennman will ja Mitleid erregen.Der andere Fall wäre es, wenn du mit blutbefleckten Händen vor Männern in weissen Kitteln stehst und diese dir sagen,dass du wahnsinnig bist. |
| Sternenwolf | [QUOTE]Es gibt doch eigentlich keinen Grund wirklich mit der Welt im Einklang zu stehen[/QUOTE] warum nicht? oder wrum emofindest du es so? warum ich in dieser realität bleibe? Anders gefragt: warum sollte ich sie verlassen? gibt es den wirklich so viele schlechte dinge in dieser welt? Ist die flucht vor dieser Welt eine lösung? ist eine andere Realität wirklich besser? ich für meinen teil habe mein leben in dieser Realität begonnen und möchte es auch in dieser zu ende führen. Ich will mit meinem leben etwas verändern, etwas bewegen, etwas erhalten. Ich will meine leben leben. wenn ich diesen anspruch stelle, muss ich jedoch auch bereit sein die konsequenzen,gute wie schlechte zu tragen. Und dafür habe ich mich entschieden. Ich will nicht gefangene meiner eigenen welt werden. auf die gefahr hin das ich ausgelacht werde :p : I know that I'm Able and stable to sattle down but I keep falling, down with the sun.I can't give it up The night is calling me like a drum. This life is so full of temptation and I wan't to keep it that way. I know myself i can handle the game. I made up my mind about the future. I made up my mind about the past. i know that i'm stable and Able to hold on. I need a flame I need a spark.Don't be afraid to open my heart. I need a game I need a shock.Don't be afraid my heart is unlocked. :D |
| MagnusCaudar(Bw | "warum nicht? oder wrum emofindest du es so? warum ich in dieser realität bleibe? Anders gefragt: warum sollte ich sie verlassen? gibt es den wirklich so viele schlechte dinge in dieser welt? Ist die flucht vor dieser Welt eine lösung? ist eine andere Realität wirklich besser?" Die Realität ist die Welt wie wir sie wahrnemen , einige tuen dies auf die eine Weise , andere tuen dies anders und manche die im "Wahnsinn" leben tuen dies auf neuen Wegen ... Uns steht nicht offen zu fliehen , der Kampf folgt so oder so . Die Frage steht nur offen wie man ihn Kämpft . In allen jenen Dingen die so verschmäht werden findet sich viel Wahrheit . Die einzige Alternative ist der Tod und ein Tod aus Schwäche oder Verblendung heraus ist der endgültige Verlust . Natürlich brechen Menschen an der Welt und fallen , doch nur durch das Leid sind manche Lektionen erkennbar ... Die wichtigsten Antworten warten erst ganz unten , und nicht jeder besitzt die Stärke an solchen Orten mehr als das Nichts zu sehen ... Ist deshalb alles "schlecht" , nein . "Ich will mit meinem leben etwas verändern, etwas bewegen, etwas erhalten. Ich will meine leben leben. wenn ich diesen anspruch stelle, muss ich jedoch auch bereit sein die konsequenzen,gute wie schlechte zu tragen. Und dafür habe ich mich entschieden. Ich will nicht gefangene meiner eigenen welt werden." Natürlich .... |
| docht | @darkfog [QUOTE]Wie kann man es schaffen wieder in Einklang mit der Umwelt zu kommen, wenn das eigene Ich sich dagegen streubt?[/QUOTE] indem man das eigene ich toetet [QUOTE]Was hält euch am Leben?[/QUOTE] ich schaetze traegheit und hoffnung [QUOTE]Was läßt einen hoffen?[/QUOTE] wahrscheinlich sind es positive erlebnisse, die man schonmal gemacht hat, und auch in zukunft erwartet. ob diese hoffnung nun begruendet ist oder nicht, ob sie vollkommen naiv ist oder "realistisch" @sternenwolf [QUOTE]warum ich in dieser realität bleibe? Anders gefragt: warum sollte ich sie verlassen? gibt es den wirklich so viele schlechte dinge in dieser welt? Ist die flucht vor dieser Welt eine lösung? ist eine andere Realität wirklich besser?[/QUOTE] es geht nicht nur darum, ob es gute oder schlechte dinge [I]jetzt gibt[/I], sondern auch um die frage, wie bestaendig und erfuellend die guten dinge auf langfristige und umfassendere sicht sind. "die" realitaet gibt es sowieso nicht. und deswegen kannst du nicht sagen "die realitaet ist doch garnicht so schlimm", weil andere das womoeglich anders sehen als du. eine flucht ist auch eine loesung, sofern das wovor man gefluechtet ist, danach vollkommen von einem getrennt ist, und zwar fuer immer.. aber wann ist das schon der fall.. oder besser gesagt, wann wissen wir dass das der fall ist? ob eine andere realitaet wirklich besser ist? wenn du genug phantasie hast, wirst du merken, dass es viele vorstellbare realitaeten gibt, und dass diese sehr unterschiedlich gut oder schlecht sein koennen (je nachdem wie du das bewertest), also kann es auch welten geben, die "besser" sind.. [QUOTE]ich für meinen teil habe mein leben in dieser Realität begonnen und möchte es auch in dieser zu ende führen.[/QUOTE] das ist vollkommen logisch und unumgaenglich. [I]wenn[/I] du diese realitaet verlaesst, dann bringst du dein leben [I]hier[/I] zu ende. anfang ist ende und ende ist anfang [QUOTE]Ich will nicht gefangene meiner eigenen welt werden.[/QUOTE] vielleicht bist du das schon, weil du nicht offen bist fuer andere welten? @magnuscaudar [QUOTE]Es gibt doch eigentlich keinen Grund wirklich mit der Welt im Einklang zu stehen[/QUOTE] wenn du im schlechten das gute siehst (was ich als weise erachte), dann heisst das nicht, dass du die welt so disharmonisch wie sie mit dir ist, akzeptierst. du lernst aus dem schlechten etwas, und dieses lernen bedeutet, dass du eben doch einklang anstrebst. [QUOTE]und nicht jeder besitzt die Stärke an solchen Orten mehr als das Nichts zu sehen ...[/QUOTE] wie kann man denn das nichts sehen? :D auch negative aussagen sind aussagen |
| MagnusCaudar(Bw | "wenn du im schlechten das gute siehst (was ich als weise erachte), dann heisst das nicht, dass du die welt so disharmonisch wie sie mit dir ist, akzeptierst. du lernst aus dem schlechten etwas, und dieses lernen bedeutet, dass du eben doch einklang anstrebst." Lernen bedeutet nicht einklang , werdernoch zufriedenheit . Darübwer hienaus sehe ich nicht im schlechten das Gute , noch umgekehrt . Ich sehe sie als das was sie sind ... Nichts .... Doch genauso wenig bestreite ich ihre Wichtigkeit , durch sie erlaubt man der Masse die schwere Bürde der Freiheit abzulegen . "wie kann man denn das nichts sehen? auch negative aussagen sind aussagen" Leere ... Man kann auch tief fallen und nichts daraus lernen .... Ein Vergehen das seines gleichen sucht in meinen Augen |
| Sternenwolf | [QUOTE]Wie kann man es schaffen, wenn man dem Wahnsinn verfallen ist,wieder in die "allgemein" empfundene Wirklichkeit zurück zu kehren?[/QUOTE] ich gehe von dem als realität aus. [QUOTE]dem Wahnsinn verfallen [/QUOTE] beinhaltet für mich eine gefangenschaft in einem wahn -> deshalb, nicht eine andere wahrnehmung der realität sondern in die gefangenschaft einer anderen realität, die aus meiner verzweiflung heraus entspringt. [QUOTE] Es gibt doch eigentlich keinen Grund wirklich mit der Welt im Einklang zu stehen[/QUOTE] warum sagst du es gibt keinen grund mit der welt im einklang zu sein? ich versteh deine aussage (noch) nicht. [QUOTE]"Ich will mit meinem leben etwas verändern, etwas bewegen, etwas erhalten. Ich will meine leben leben. wenn ich diesen anspruch stelle, muss ich jedoch auch bereit sein die konsequenzen,gute wie schlechte zu tragen. Und dafür habe ich mich entschieden. Ich will nicht gefangene meiner eigenen welt werden." Natürlich ....[/QUOTE] jep. [QUOTE]In allen jenen Dingen die so verschmäht werden findet sich viel Wahrheit . [/QUOTE] Da gebe ich dir Recht, nur, ist es für mich keine Lösung sich einem wahnsinn hinzugeben der mich dann zerfrisst. verrücktheit ist lebenswichtig. wahnsinn ist gefährlich und ich denke, die wenigsten menschen können mit ihm umgehen. sie geben sich dem wahnsinn hin um dann von ihm aufgefressen zu werden. egal in welche realität du flüchtest, der wahnsinn zerstört dich. [QUOTE]vielleicht bist du das schon, weil du nicht offen bist fuer andere welten?[/QUOTE] mag sein, nur ist es für mich ein unterschied in einer anderen realität zu leben oder aus wahnsinn in einer anderen realität zu leben. [QUOTE]es geht nicht nur darum, ob es gute oder schlechte dinge jetzt gibt, sondern auch um die frage, wie bestaendig und erfuellend die guten dinge auf langfristige und umfassendere sicht sind.[/QUOTE] beantworte mir bitte noch eine frage bevor ich darauf eingehe. welchen grund hat man deiner meinung nach aus "dieser" realität zu flüchten? [QUOTE]ob eine andere realitaet wirklich besser ist? wenn du genug phantasie hast, wirst du merken, dass es viele vorstellbare realitaeten gibt, und dass diese sehr unterschiedlich gut oder schlecht sein koennen (je nachdem wie du das bewertest), also kann es auch welten geben, die "besser" sind..[/QUOTE] ich glaube nicht das es eine bessere und eine schlechtere realität gibt. jede hat ihr "schlechten" dinge. aber für mich gehören sie zum leben und ich kann aus ihnen manchmal auch posetives gewinnen. warum sollte ich also aus einer realität in eine andere flüchten, wenn sowieso wieder probleme auf mich zukommen? da lebe ich lieber die eine zuende mit ihren problemen anstatt in die andere mit den nächsten problemen. [QUOTE]indem man das eigene ich toetet[/QUOTE] als ich das las schossen mir unweigerlich die worte aus tanz der vampire durch den kopf: sich verlieren heißt sich befreien. Ich glaube nicht, dass man in einklang mit etwas kommt oder befreiung findet nur weil man sich selbst zerstört. ich glaube die kraft aus dem inneren eines ichs. meine meinung. |
| docht | @MagnusCaudar(Bw [QUOTE]Lernen bedeutet nicht einklang , werdernoch zufriedenheit .[/QUOTE] was bedeutet es dann? was erreicht man denn mit dem lernen? [QUOTE]Darübwer hienaus sehe ich nicht im schlechten das Gute , noch umgekehrt . Ich sehe sie als das was sie sind ... Nichts .... Doch genauso wenig bestreite ich ihre Wichtigkeit , durch sie erlaubt man der Masse die schwere Bürde der Freiheit abzulegen .[/QUOTE] kannst du das naeher erlaeutern, warum du im schlechten und guten nichts siehst? bzw. was du mit nichts genau meinst? wenn du von wichtigkeit sprichst, ist dir doch aber klar, das das eine wertung im sinne von gut/schlecht ist!? [QUOTE]Leere ... Man kann auch tief fallen und nichts daraus lernen .... Ein Vergehen das seines gleichen sucht in meinen Augen[/QUOTE] das kann man bestimmt. jedoch ist es auch immer ansichtssache, was nun wirklich etwas gelerntes ist und was nur scheinbares, also falsches gelerntes ist.. man kann die verschiedensten dinge aus etwas "lernen" (z.b. dass die herdplatte heiss ist.. oder dass juden an allem schuld sind.. ) @Sternenwolf [QUOTE]mag sein, nur ist es für mich ein unterschied in einer anderen realität zu leben oder aus wahnsinn in einer anderen realität zu leben.[/QUOTE] aus welchem grund lebst denn du in deiner realitaet? vielleicht ist das ja auch wahnsinn? [QUOTE]beantworte mir bitte noch eine frage bevor ich darauf eingehe. welchen grund hat man deiner meinung nach aus "dieser" realität zu flüchten? [/QUOTE] da gibts einige. z.b. wenn man erkennt, dass diese realitaet schlicht unschoen ist und dass es bessere gibt. oder wenn man erkennt, dass das schoene in ihr nicht bestaendig ist.. dann sucht man etwas bestaendigeres.. [QUOTE]da lebe ich lieber die eine zuende mit ihren problemen anstatt in die andere mit den nächsten problemen.[/QUOTE] woher weisst du denn, dass jede realitaet qualitativ und quantitativ unterm schnitt gleichgewichtige probleme hat? ich glaube, es gibt ansichten, die bereiten weniger probleme, als andere.. uebrigens glaube ich auch nicht, dass du in deiner realitaet so ganz bleibst. einige dinge moegen gleich bleiben in deiner anschauung, doch aendert sich auch staendig etwas. und wenn du lernst, etwas positives etwas abzugewinnen, veraendert sich auch deine realitaet oder? [QUOTE]Ich glaube nicht, dass man in einklang mit etwas kommt oder befreiung findet nur weil man sich selbst zerstört. ich glaube die kraft aus dem inneren eines ichs.[/QUOTE] klar, ich habe wahrlich einen schwammigen begriff benutzt ("ich") und nicht naeher erlaeutert. ist auch garnicht so leicht. die kraft aus dem inneren mag es geben. aber ich rede vom selbst-toeten ja auch eher vom selbst-transformieren. man soll eben seine negativen eigenschaften ablegen. vielleicht waere der schwammige begriff "ego" angebrachter fuer das was ich meine. |
| Sternenwolf | [QUOTE]aus welchem grund lebst denn du in deiner realitaet? vielleicht ist das ja auch wahnsinn?[/QUOTE] ich trau mich zu behaupten, dass ich zwar verrückt, nicht aber wahnsinnig bin. wie schon gesagt, wahnsinn beinhaltet für mich schlußendlich die zerstörung meines wesens. ausschließen kann ich natürlich nichts. [QUOTE]ich glaube, es gibt ansichten, die bereiten weniger probleme, als andere.. uebrigens glaube ich auch nicht, dass du in deiner realitaet so ganz bleibst. einige dinge moegen gleich bleiben in deiner anschauung, doch aendert sich auch staendig etwas. und wenn du lernst, etwas positives etwas abzugewinnen, veraendert sich auch deine realitaet oder? [/QUOTE] das heißt die realität hängt für dich von den meinungen ab die ich mir bilde? nur zum verständniss. sonst rede ich von etwas anderem ;) ich bezweifle auch nicht, dass ich immer in der gleichen realität bleibe, jedoch liegt mein hauptaugenmerck ganz böse, bei dem normalen durchschnittsbürger (denk ich halt). ich finde eine gewisse mobilität deiner realitäten auch gut. nur finde ich es nicht ganz richtig sich seine eigene traumwelt zu erschaffen und dort friede freude eierkuchen und rosa brillen mentalität zu heucheln, nur weil es leichter ist die augen zu verschließen. sich abzuschotten von dieser welt und eben nur noch in der traumrealität sein, vollkommen fixiert darauf... Ich bezweifle jedoch auch nicht,d ass traumwelten wichtig sind. ich wäre die letzte die die das behaupten würde. den schlußendlich lassen unsere traumwelten uns überleben oder die welt leichter ertragen. das es zu einer vermischung von realität und traumwelt kommt passiert mir z.b. manchmal (Grüße an die waldgeister und das einhorn.) [QUOTE]Zitat:-------------------------------------------------------------------------------- beantworte mir bitte noch eine frage bevor ich darauf eingehe. welchen grund hat man deiner meinung nach aus "dieser" realität zu flüchten? -------------------------------------------------------------------------------- da gibts einige. z.b. wenn man erkennt, dass diese realitaet schlicht unschoen ist und dass es bessere gibt. oder wenn man erkennt, dass das schoene in ihr nicht bestaendig ist.. dann sucht man etwas bestaendigeres.. [/QUOTE] "es geht nicht nur darum, ob es gute oder schlechte dinge jetzt gibt, sondern auch um die frage, wie bestaendig und erfuellend die guten dinge auf langfristige und umfassendere sicht sind." sorry wenn meine gedankengänge vielleiocht schon etwas wirr sind. |
| MagnusCaudar(Bw | "was bedeutet es dann? was erreicht man denn mit dem lernen?" Man versteht die Fragen , so kann man antworten finden ... " kannst du das naeher erlaeutern, warum du im schlechten und guten nichts siehst? bzw. was du mit nichts genau meinst? wenn du von wichtigkeit sprichst, ist dir doch aber klar, das das eine wertung im sinne von gut/schlecht ist!?" Etwas was nicht existiert , höhstens als Fassade vor der Wirklichkeit . Nein ... Die Wichtigkeit dieser Worte sind für die Masse bestimmt . Sie erlaubt es der Masse die Welt einzuteilen ... Sich eine Ordnung aufzubauen damit sich die Augen vor dem komplexen Chaos schützen können . "das kann man bestimmt. jedoch ist es auch immer ansichtssache, was nun wirklich etwas gelerntes ist und was nur scheinbares, also falsches gelerntes ist.. man kann die verschiedensten dinge aus etwas "lernen" (z.b. dass die herdplatte heiss ist.. oder dass juden an allem schuld sind.. )" Vieleicht ... Und vieleicht bildet sich auch ein Muster ... Viele lernen nicht sondern übernehmen nur ..... Das habe ich allerdings schon erläutert als die einzige alternative . |
| Montrose | Vielem, was Ihr schreibt, stimme ich vollkommen zu. [QUOTE]Wie kann man es schaffen, wenn man dem Wahnsinn verfallen ist,wieder in die "allgemein" empfundene Wirklichkeit zurück zu kehren?[/QUOTE]Auch der existiert, der im Wahnsinn existiert. Und dieser Wahnsinnige dürfte noch einen Rest an Bezugspunkt zur Wirklichkeit haben. Andererseits schafft er durch sein Verhalten und seine Realität auch Wirklichkeit. Ich würde aber auch mal folgendes behaupten: die Flucht in den "Wahnsinn" kostet wahrscheinlich mehr Kraft und Energie, als die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Den meisten Leuten ....selbst mir ....nehme ich nicht so ganz ab, wenn sie sagen, es sei alles fern, komplex schwierig..... die heikelsten Dinge sind meist glasklar....man will es bloß nicht wahrhaben. Wie man aufhört zu flüchten... hm, müßte man nicht präziser sagen: wie entsteht der Wille, nicht mehr flüchten zu wollen. Vielleicht ist ja, wo ein Wille ist, auch ein Weg... ein heikler Gedanke, denn dann erwischt einen ...oder nur mich?..... das Unbehagen, manches besser gemacht haben zu können. [QUOTE]Was hält euch am Leben? Was läßt einen hoffen?[/QUOTE]In diesem Spiel Leben mitzumachen. Manchmal fühlt man sich gerade dann richtig lebendig, wenn man in Dinge "verstrickt" ist, eben gerade diese Herausforderung der Realität ...der Möglichkeit des Gelingens und des Scheiterns ..... zu spüren. Es ist ein bißchen das Verdienst von "Gothic", daß die Leute selbst dunklere Abschnitte als zu sich gehörig empfinden. |
| Sternenwolf | [QUOTE]In diesem Spiel Leben mitzumachen. Manchmal fühlt man sich gerade dann richtig lebendig, wenn man in Dinge "verstrickt" ist, eben gerade diese Herausforderung der Realität ...der Möglichkeit des Gelingens und des Scheiterns ..... zu spüren. [/QUOTE] *hach* schön gesagt. ich glaub ich muss noch viel lernen, bis ich gedanken so prezise hinschreiben kann....man sehe sich mein kauderwelsch an ;) So, sorry, musste eionfach sein. zurück zum Thema |
| Trauerwesen | Ich möchte nur kurz auf die eigene Realität eingehen. Anfangs mag das alles toll sein, aber in ihr kann man solange nicht leben, solange man KOntakte zur wahren Welt hat. Es mag als Schutz toll sein, aber zum leben überhaupt nicht. Gefangener meiner selbst zu sein macht mir jedenfalls keinen Spass. Nun, was gibt mir Hoffnung. Das positive in der Welt. Ich denke, es kommt auf das Individuum an, inwiefern es von der Realität weg ist und warum es eben zurück will. Hm, vllt die Hoffnung auf Glück, welches kompatibel mit dem Glück von anderen ist? |
| Sternenwolf | jap eben. es ist ein unterschied ob man zischen realitäten wandelt oder sich vollends in eine andere transveriert. ersteres ist für mich okey und wird teilweise auch genützt. zweiteres ist ein sicheres grab. aber mich würd die auffassungen von realität noc immer interessieren. ich schein ja andere definitionen zu haben. |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von DarkFog [/i] [B]Wie kann man es schaffen, wenn man dem Wahnsinn verfallen ist,wieder in die "allgemein" empfundene Wirklichkeit zurück zu kehren? Gerade wenn man diese jahrelang verabscheut und gehasst hat und man sich immer wieder neue Auswege gesucht hatte um ihr zu entkommen? Wie kann man es schaffen wieder in Einklang mit der Umwelt zu kommen, wenn das eigene Ich sich dagegen streubt? [/B][/QUOTE] grundsätzlich müsstest du erstmal wissen, was genau dich dazu getrieben hat dich der "realität" zu entziehen. was an deiner umwelt so schlimm ist/war, damit du überlegen kannst, womit du dich am ehesten arrangieren kannst um schrittweise in die realität zurück zu finden. notfalls mit hilfe. einklang mit deiner umwelt wirst du nur finden, wenn du die stärken und schwächen der anderen akzeptierst. |
| Slartibartfass | Realität ist immer durch das eigene "Ich" vollkommen subjektiv gefärbt. Es gibt in dem Sinne keine Realität, es gibt nur gemeinsame (ähnliche) Wahrnehmungen. Wer sagt dir, das das, was ein Irrer sieht nicht real ist ? Für ihn ist es real, vielleicht ist man ja krank weil man es nicht sieht. Wer deine Frage beantworten kann, könnte "Kranke heilen". Man könnte versuchen zu ermitteln was andere wahrnehmen und sich daran orientieren. Allerdings wenn man Dinge sieht, wie will man deren Existenz ignorieren ? "A beautiful mind". |
| Sternenwolf | stimmt schon, aber wenn man gemeinsam über ein thema redet, würde ich gerne eine etwas geklärtere definition haben, da ich oft das gefühl habe in anderen relationen und definitionen zu sprechen. |
| Any Body | [QUOTE][i]Original geschrieben von DarkFog [/i] Wie kann man es schaffen, wenn man dem Wahnsinn verfallen ist,wieder in die "allgemein" empfundene Wirklichkeit zurück zu kehren? Gerade wenn man diese jahrelang verabscheut und gehasst hat und man sich immer wieder neue Auswege gesucht hatte um ihr zu entkommen? Wie kann man es schaffen wieder in Einklang mit der Umwelt zu kommen, wenn das eigene Ich sich dagegen streubt? Was hält euch am Leben? Was läßt einen hoffen? [/QUOTE] Mir gefällt bereits die Antwort die herbstliebe Dir gab, leider hast Du dich zu diesem Thema noch nicht wieder gemeldet. In die ehemalig verabscheute Realität der Allgemeinheit zurückzukehren ist, so denke ich, nicht sonderlich schwer. Man läuft einfach mit und entschließt sich, den Worten der Allgemeinheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Jeder steuert sein eigenes Voranschreiten selbst, trifft Entscheidungen für einen anderen Weg als bisher, in dem einfach genau man im Falle von Wegesgabelungen das Gegenteil von dem entschieden wird, was gewöhnlicherweise in manch einer Situation auf einen zukam. Was mich am Leben erhält ist das Leben an sich. Bei Konfrontationen mit dem Tod in meinem persönlichen Umfeld kommt instinktiv das Trotzgefühl auf, es nicht so zu machen, wie diejenigen, die sich gegen das Leben entschieden haben. Die Gram, die unbeantworteten Fragen, das Stillschweigen und Unvermögen manche klärenden Worte nicht ausgesprochen zu haben möchte ich einfach niemanden antun, dem möglicherweise an mir noch etwas gelegen ist. Hoffen läßt mich die Erkenntnis, dass ich etwas aus meinem eigenen Leben machen kann, dass ich nicht verlernt habe, auf andere Menschen auch privat zuzugehen und dass sich daraus möglicherweise einzigartige Momente ergeben, die so nicht zu wiederholen sind. .... ... und jetzt kommst Du, DarkFog - wie ist es Dir in der Zwischenzeit ergangen? Dein Thread ist ja bereits etwas älter und es hat einiges an Vorschlägen gegeben... Wo stehst Du derzeit? |