| Alex77 | Hallo, Wenn man seine Träume lebt sind es dann noch Träume??? Oder sind Träume nur die Wunschvorstellung von nie erreichenswerten Sachen??? Ich meine nicht Wünsche, die sind zu leicht zu erfüllen. Wie Sind eure Träume lebt ihr sie aus, wie denkt ihr allgemein Darüber??? Hat sie nicht jeder Mensch??? Was wäre ein Mensch ohne Träume? |
| MagnusCaudar(Bw | "Wenn man seine Träume lebt sind es dann noch Träume???" Träume ... Ziele , wie immer man sie auch nennen mag . Es bleibt das gleiche "Oder sind Träume nur die Wunschvorstellung von nie erreichenswerten Sachen???" Je weiter die Ziele entfehrnt sind , destso weniger Hoffnung bleibt . Doch selbst wenn die Hoffnung schon lange verstorben ist verbleibt die Motivation mit der alles begonnen hat . "Wie Sind eure Träume lebt ihr sie aus, wie denkt ihr allgemein Darüber???" Ich versuche es , jeden Tag ... Und das ist auch notwendig . Jedes Ziel ist verbunden mit Konfrontation , durch Konfrontaion erlangen wir innere Stärke und schaffen Bewegung . Ohne jede Bewegung gibt es nur einen Stillstand .. Man beginnt im Leben schon zu vergehen . "Hat sie nicht jeder Mensch???" Nun ... Die meisten sind von nichtsweiter geleitet als den von dir erwähnten Wünschen . "Was wäre ein Mensch ohne Träume?" Eine wandelne Leiche |
| Erinnyen | Ich habe dafür ein Zitat, das mir in den Sinn kam, weil ich es gerade heute gelesen habe: "Und man merke wohl, wenn etwas, das ein Ideal wat, zum Bestandstück der Wirklichkeit wird, hört es unerbittlich auf, Ideal zu sein. Die Würde und magische Höhe, die Attribut des Ideals is und ihm seine Macht über den Menschen gibt, verfliegt" (ist aus:José Ortega y Gasset: Der Aufstand der Massen) In diesem Buch geht es zwar um die Demokratie, bzw. ebend die Herrschaft der (dummen) Massen, doch scheint es mir passend. Ich denke die meisten deiner Träume, die du erfüllt bekommen hast, hast du einfach abgehakt, kaum mehr. Der Traum verliert seine mystische macht, du verspürst eine kurze Euphorie aber gehst dann weiter. Vieleicht sollte man zwar schon Träume haben, aber noch wahrscheinlicher sollte man dessen Erfüllung fürchten, da man sich ab diesem Moment einen neuen suchen muss, der wohl selten wrklich über den vorherigen "hinaus" geht. Das bedeutet nun, das Träume "ausleben", oder nur "leben" nicht möglich ist, da die Befriedigung des Ereichens nur kurzer Dauer ist. Jetzt fällt mir sogar noch ein Zitat ein: "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche möglich zu machen" (o.ä.), von hermann hesse... das bring ich an: Die "menschliche Zivilisatiob" ist nur weiter gekommen, weil Träume verwirklicht wurden. Was an dem Fortschritt gut und schlecht ist bleibt jedem selbst zur beurteilung übrig. |
| eyesblick | Erst durch den Kampf zwischen Verstand und Gefühl entsteht aus einem Wunsch ein Traum. Der Kopf hält die Erfüllung eines Wunsches für unangemessen, unverdient, überflüssig und vielleicht sogar unerreichbar. Der Bauch lässt nicht locker – er will weiter träumen. Wunderbare Traumwelt – alles ist problemlos möglich, ohne dass auch nur ansatzweise etwas dafür getan werden muss. Manchmal zeigt sich der Verstand einsichtig und bietet dem Bauch Wege zur Traumerfüllung an. Dieser bekommt sofort FÜRCHTERLICHe Magenschmerzen vor VerlustANGST – er will weiter träumen. Die Verwirklichung oder auch nur der Versuch der Verwirklichung eines Traumes endet jedoch immer tödlich (für den Traum). Der Traum könnte nicht zu verwirklichen sein. Dann stirbt der Traum und mit ihm die schöne Traumwelt, in die sich so schön flüchten ließ. Wenn ich es „verbocke“ meinen Traum zu verwirklichen, macht mich zusätzlich der Kopf fertig, weil er es eigentlich schon im Vorfeld wusste, dass ich das nicht hin bekomme. Ein Traum stirbt mit seiner Verwirklichung – günstigenfalls werden daraus jedoch neue Träume geboren. |
| Nocthurn | Dazu fällt mir nur das ein, denn ich habe auch einmal über die Träume nachgedacht. „Leben heißt, seinen Träumen nachzujagen!“ „Träume sind wie Sterne, von Erden betrachtet geheimnisvoll, erstrebenswert und groß an Zahl, doch nähert man sich ihnen, verlieren sie ihren Glanz und verliert ihre Zahl aus den Augen, bis sie schließlich aus der Nähe betrachtet einfache Feuerbälle in den weiten des Kosmos werden und man nur noch einen einzigen im Blicke hat. Und ohne Sterne verliert doch die klarste Nacht ihre Schönheit.“ Ich lebe meine Träume nicht als solche aus, denn sie sind unrealistisch und nicht erfüllbar. Doch ich richte mich nach ihnen. Ich finde es eigentlich schön, wenn man nicht sagen kann ob man bestimmte Sachen erreichen kann. |
| Kampfsau | [QUOTE]„Träume sind wie Sterne, von Erden betrachtet geheimnisvoll, erstrebenswert und groß an Zahl, doch nähert man sich ihnen, verlieren sie ihren Glanz und verliert ihre Zahl aus den Augen, bis sie schließlich aus der Nähe betrachtet einfache Feuerbälle in den weiten des Kosmos werden und man nur noch einen einzigen im Blicke hat.[/QUOTE] Naja,also ich finde dieses Bildnis trägt der Bedeutung von Sternen keine Rechnung. Ich meine diese kleine Funkeln werden immer interessanter,je weiter man sich ihnen nähert,ganz wird man sie jedoch nie erreichen können,ganz einfach weil sie eben alles verbrennen was ihnen nahe kommt. Ausserdem sind sie das,was Leben erst möglich macht. Ich finde auch,dass schönste an der Jagd ist nicht die Beute die man erlegt hat,sondern der Weg dorthin.Und auch wenn man sein Ziel erreicht hat,das muss einen doch nicht davon abhalten sich neue Ziele zu setzen.Ich denke mal,dadurch kann man erst zurückblicken. |
| Shapeshifter | Mmmh... Na ja, ich für meinen Teil würde Träume kategorisieren. Einerseits kenne ich Träume, die aus der Realität stammen, weil diese mir so nicht gefällt. Bedeutet, ich träume von der Befreiung aus einer Situation, zum Beipiel von der Selbstständigkeit im Beruf weil ich mit dem Chef nicht klarkomme. Andererseits gibt es bei mir 'innere' Träume, unbewussten, eher emotionalen Charakters, denen ich recht automatisch 'nachjage'. Erstere Variante ist als eine Art 'Kopf-Traum' mit der Erfüllung jeglichen Zauber los, bringt eventuell den gewüschten Nutzeffekt, macht aber nicht wirklich glücklich. Die zweite Version erfüllt mich, je näher ich ihr komme, mit einem Gefühl inneren Glücks, innerer Ausgeglichenheit. So ist das jedenfalls bei mir... Lieben Gruß, Shape |
| cashisha | hi, hm....das mit dem "träumen nachjagen"....das jagen hat was vezweifeltes...träume lassen sich nicht fangen- träume können nur hand in hand sich umsetzten lassen. ich habe reale träume, vorstellungen und phantasien für mich und mein leben: jene welche ich umsetzten möchte, denen muss ich deutlich machen, dass ich sie wirklich möchte- und erarbeiten will. manche träume möchte ich gar nicht umsetzten...nicht in die realität holen. da würden sie eingehen, zerplatzten und nimmer wieder gesehn. und die träume, die ich im schalf habe, die lehren mich lediglich mit denen des tages umzugehn. träume und phantasien sind wie scheue kätzchen- nur mit milch sind sie zu locken und zum anfassen zu bewegen,- doch manche möchte man lieber aus der entfernung an sehen und beobachten und sich freuen wenn sie von einem notiz nehmen... :) lg cashy |
| Constanze | Ich hab mal irgendwo den Spruch gelesen "Jedesmal, wenn man einen Traum verwirklicht, geht er verloren" Hat meiner Meinung nach was Wahres. Ich glaub jeder hat seine Träume, und manche davon sind erfüllbar, manche nicht, und manche will man vielleicht auch gar nicht erfüllen. so geht es mir zumindest. So einige Sachen in der Zukunft stelle ich mir manchmal so...perfekt vor, dass ich eigentlich Angst habe, dass sie in Erfüllung gehen, weil ich nicht enttäuscht werden will. Aber für die Erfüllung mancher Träume arbeite ich auch, einfach weil ich will, dass sie in Erfüllung gehen. Das ganze natürlich nicht auf die Träume bezogen, die man Nachts träumt. Diese versuche ich oft, zu analysieren, welche Symbole entsprechen meinen Erlebnissen, eventuellen Ängsten etc. Sicher sind viele der Bedeutungen mit dem Unterbewussten verknüpft, welches man nicht so einfach offenlegen kann, doch einiges kann man sich schon erklären. bei mir zum Beispiel kehren viele Dinge aus irgendwelche wichtigen oder einprägsamen Situationen wieder, die ich am Tag erlebt habe. Manchmal sind es aber auch nur reine Symbole. Ob ich diese jetzt richtig deute oder nicht ist etwas anderes, aber ich finde es ist wichtig, sich mit seinen Träumen auseinanderzusetzen, schliesslich versucht unser Unterbewusstsein, uns damit etwas zu sagen. Soviel dazu Das Stanzerl |
| Ruska | Also Ich sehe das so: Wenn man Träume hat, sollte man doch alles daran setzen, diese zu verwirklichen. Sind Träume nicht Wünsche? Also wenn ich von etwas träume, hoffe ich doch insgeheim, dass es in Erfüllung geht, also wünsche ich es mir. Ob es leicht zu erfüllen ist - dieser Wunsch ... das weiß man nicht. Ich versuche, meine Träume auszuleben. Manchmal sind sie nicht zu erreichen und dann bin ich betrübt, ja sogar sehr traurig. Aber Träume, das bestreben nach Dingen...die ändern sich und man wird immer andere Träume haben. Die Ideale ändern sich Tag für Tag (oder auch nicht). Man kann sich nach ihnen orientieren, wenn man sie nicht erreicht, die Messlatte etwas tiefer hängen. Selbst der erfüllteste und glücklichste Mensch wird immer Träume haben. Ein Mensch ohne Träume ist kein Mensch sondern eine leere Hülle... Ich hoffe, man kann meinem wirren Gedankengang folgen.. |
| gothica18 | [QUOTE] Wenn man seine Träume lebt sind es dann noch Träume??? [/QUOTE] nein, dann sind es tatsachen- Träume sind unerfüllte Sachen, nach denen du strebst, aber sie nicht heute und morgen erreichen kannst [QUOTE] Wie Sind eure Träume lebt ihr sie aus, wie denkt ihr allgemein Darüber??? Hat sie nicht jeder Mensch??? Was wäre ein Mensch ohne Träume? [/QUOTE] ein Mensch ohne Träume ist ein Mensch, der mit sich selber zufrieden ist und das erreicht hat, was er will. er strebt nicht mehr nach etwas höherem sondern lebt in vollkommener harmonie mit sich und seiner umwelt zusammen - das wäre der theorethische teil dazu.. der praktische ist, dass es das nicht gibt- jeder mensch hat träume (man kann sie auch mit höheren zielen gleichsezten, denn man strebt sein leben lang dazu, sie zu erfüllen) und danach strebt er, jeder auf die andere weise. wenn ein mensch sagt, dass er glücklich ist, so wie er lebt, dann gibt es nur zwei möglichkeiten: entweder er ist es wirklich und könnte jeden moment dies erde verlassen, da er erreicht hat was er wollte, oder aber er hasst sein leben und ist nur zu feige sich seinen träumen zu stellen und sein leben in die für ihn richtge bahn laufen zu lassen... |